Zeitarbeitsfirma, Umzug oder doch Praktikum?

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Bec

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Hey,

ich habe im Moment ein kleines Problem..und zwar bin ich Ende Juni mit meiner Ausbildung fertig, aber im Norden von DE gibt es so gut wie keine Stellenanzeigen und wenn, dann mindestens 2 Jahre Berufserfahrung. Auf die Stellen habe ich mich auch teils beworben, da kamen nur Absagen (klar, Berufserfahrung ist wichtig und wenn das extra verlangt wird..).

So, das einzige was es hier in
Hülle und Fülle gibt, sind Zeitarbeitsfirmen. Macht sowas Sinn? Da verdient man ja weniger, arbeitet in einem Unternehmen mit "Aussicht auf Übernahme" und am Ende wird man doch nicht übernommen, weil man als Vollangstellter zu teuer ist.

Ich würde gerne in der Nähe von meinem jetztigen Wohnort bleiben. Ich fühle mich hier wohl, habe mein Umfeld, meine RB ;) und überhaupt. Ich mag es hier sehr gerne.
Im Süden von DE gibt es massig Anzeigen, auch für Berufsanfänger etc. Da wäre es nicht so schwer einen Job zu bekommen, aber ich müsste unendlich viel für die Fahrtkosten zu einem Bewerbungsgespräch zahlen und dann auch umziehen. Im Endeffekt würde ich mehrere hundert Kilometer von meinen Eltern, meiner restlichen Familie und meinem Freund weg wohnen, wäre also komplett allein da unten.

Eine andere Idee wäre, dass ich erstmal ein halbes Jahr Praktikum mache. Wenn das ohne Bezahlung wäre, würde ich wieder zu meiner Mutter ziehen, weil ich so die Miete nicht bezahlen kann (wer nichts verdient...). Berufserfahrung sammel ich dabei, aber kommt das so gut im Lebenslauf? Nachher sagen dann Arbeitgeber ab, weil sie denken, ich hätte sonst nichts gefunden und deshalb den einfachen Weg "Praktikum" gewählt?
LG
 
15.05.2013
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
*Mischling*

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Huhu,

ich finde die Entscheidung auch verdammt schwer. Die Zeitarbeiter dürfen laut Gesetz eigentlich nicht ausgenutzt werden, da soll auch noch was entsprechendes zu kommen, aber Realität und Theorie sind eben zwei Paar Schuh.
Wenn es bei euch so viele von den Firmen gibt - weißt du, wie viele daraus übernommen werden?
Je nach Firma kann sich deren Image natürlich auch negativ auf dich auswirken, das würde ich auch immer bedenken, andererseits hast du dann in dem Betrieb schon gearbeitet, was dich wertvoller macht als jemanden mit derselben Erfahrung in einem anderen Betrieb, sofern du dich richtig reinkniest.

Zum Praktikum: Schadet eigentlich nie, aber wenn du schon eine Ausbildung hast... Andererseits zeigt es, dass du nicht einfach nur rumgesessen bist, sondern wirklich arbeiten willst. Nur achte immer auf eine Praktikumsbestätigung, in der auch steht, was du getan hast. Sonst legen potentielle Arbeitgeber das nachher mit der Einstellung "hat da eh nur Kaffee gekocht" weg. Wenn ein Praktikum, dann mit anschließender Empfehlung/Bewertung.

Zum Umzug: Das kannst wirklich nur du alleine entscheiden. Das ist sicher nicht für jeden was, das muss jeder mit sich selbst und vor allem auch seiner Familie ausmachen.
 
Missymannmensch

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Als was arbeitest du denn?
 
fusselbuerste

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Zu Zeitarbeitsfirmen kann ich Dir folgendes sagen.
Ich arbeite seid fast 3 Jahren für eine ZAF.
Nicht jede ZAF ist gleich, es kommt immer auf Dich und die Chefs an.
Ich bin mit der Behandlung recht zufrieden.
Klar ein Privatleben hast dann auch,manche laufen in einer Schicht mit.
Aber ich bin zum Bsp. als "Springer" eingesetzt.
Das heißt wenn die Firma anruft das ich heute noch in die Spätschicht muß dann bin ich auch bereit dazu.
Jedoch habe ich das Pech kein Auto zu haben, ruft meine Chefin also an und es fährt jetzt kein Bus komme ich hier nicht weg.
Wir sind so verblieben das sie mich in Notfällen abholt.
Das klappt zwischen uns auch ganz gut.
Menschlich verstehen wir uns auch gut und was termine anbelangt gebe ich die gleich an sobald ich einen habe.
Auch das klappt super!
Ach ja, auch ZAF stellen erst befristet ein, verlängern und stellen dann unbefristet ein.
Mein Arbeitsverhältnis läuft unbefristet.

Mein Sohn hatte mit seiner ZAF jedoch extremes Pech!
 
Bec

Bec

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Hey,
danke für die Antworten ;)

Ab Juli bin ich offiziell Biologisch-technische Assistentin (BTA), arbeite dann also im Labor.

Welchen Ruf die ZAF haben weiß ich leider nicht. Ich sehe hier halt nur sehr viele Anzeigen von ZAF, habe mich damit aber nicht näher beschäftigt, da ich eigentlich in einem Unternehmen/Labor arbeiten wollte...als Festangestellte. Und wie viele übernommen werden, weiß ich leider auch nicht. Ich kenne auch niemanden, der bei einer ZAF als BTA arbeitet.

Jetzt ziehe ich das doch in Erwägung, habe aber auch keine Erfahrungen damit. In den Anzeigen steht, dass die ZAF einen BTA für einen Kunden sucht und dann arbeitet man dann dort im Labor denke ich mal.

Ein Praktikum ist eher eine Notlösung, da würde ich dann doch eher umziehen oder bei einer ZAF arbeiten..es sei denn, das Labor/Unternehmen garantiert mir bei guter Leistung einen Arbeitsvertrag.
 
Nienna88

Nienna88

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Das ist wirklich schade, mit ZAF kenn ich mich jetzt auch nicht so aus.
Ein Kumpel von mir ist allerdings auch festangestellt bei einer ZAF er arbeitet dann immer bei verschiedenene Firmen, da wurde er allerdings nie übernommen. Ich denk das liegt einfach daran das er über die ZAF günstiger ist :?

Schade das es bei euch so rar gesät ist :( da gibt es auch nix in der "näheren" Umgebung also 100km weg oder so. Das wäre ja dann nochmal ein unterschied als vom Norden direkt mal runter in den Süden gehen zu müssen.

Wären das dann so Firmen wir Merck was du suchst?
 
Bec

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Ja, Merck zB. Wobei ich schon so einen Plan habe, wo ich arbeiten will bzw in welchem Bereich und wo ich später mit Berufserfahrung arbeiten will..das ist hier oben natürlich schwer, weil es da keine Auswahl gibt.
Ich denke, ein Umzug wäre schon sinnvoll. Allerdings möchte ich auch nicht alle 2 Jahre umziehen, weil ich dann keinen Job mehr habe oder so und das kann hier im Norden schon sein. Mein Freund ist in 4-5 Jahren mit seinem Studium fertig, bis dahin ist mir das auch egal, ob der Vertrag befristet ist. Ich hoffe nur, dass er dann in einer Stadt Arbeit findet, in deren Umkreis ich dann auch was finde^^
Teils spiele ich deshalb auch mit dem Gedanken noch eine 2. Ausbildung zu machen, in Richtung Büro wahrscheinlich. Da hat man denke ich bessere Chancen.
 
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Sieht es wirklich so schlecht aus mit den BTA-Stellen? Ich habe den Eindruck, dass es hier im Norden doch noch so einiges gibt (ist natürlich die Frage, bis wohin für dich "Norden" ist;)), bei meiner Stellensuche stolpere ich da ja auch ab und an drüber. Ich habe auch schon überlegt, eine BTA-Ausbildung anzufangen, eben weil sie im Norden zumindest gesuchter sind als Biologen (und meine Bewerbungen für BTA-Stellen gleich aussortiert werden, obwohl ich die Laborsachen natürlich auch kann). Hast du bei den nächstgelegenen Unis und Instituten mal geschaut? Wo suchst du denn nach Stellen?
 
Audrey

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Über ZA-Firmen kann ich Dir auch etwas sagen: generell sind die kleinen besser als die großen (Manpower & Co). Die zahlen besser, und die meisten Unternehmen haben ihre "feste, kleine" ZA-Firma, über die sie dann gezielt nach dem passenden Kandidaten suchen. Ich bin so zu einer großen Rechtsanwaltskanzlei gekommen, die mich dann nach etwa einem viertel Jahr auch übernommen hat. Auf Nachfrage wurde mir die ZA-Zeit übrigens auch auf die Probezeit angerechnet! Allerdings weiß ich auch nicht, wie Deien Chancen bei so einem spezialisierten Beruf sind, über ZA etwas zu bekommen. Ich war einfach Assistentin und somit für so ziemlich alles einsetzbar, was ein Bürojob war...

Übrigens übernehmen viele Firmen die Fahrtkosten für Bewerbungen, einfach mal nachfragen. Wenn nicht: das kannst Du immerhin alles von der Steuer absetzen...

@ Mischling: stimmt, eigentlich dürfen ZA-Mitarbeiter nicht schlechter gestellt sein als die Festangestellten. Außer... das große außer... der Tarifvertrag sagt etwas anderes. Also haben die ZA-Firmen alle einen Tarifvertrag und sind so fein raus... Da wird zwar immer mal wieder rumdiskutiert und groß Politik mit gemacht, aber am TVG was zu ändern wird so einfach nicht werden...
 
Bec

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Hier im Norden kann man sich auf 2 von 20 Stellen bewerben...und da sind dann auch alle Bereiche vertreten bzw auch CTA-Stellen dabei, wo dann teils Sachen gefragt werden, die man so gar nicht gelernt hat.
Generell sind im Norden die Schulen und im Süden die Plätze zum Arbeiten.
Es gibt schon einige Stellen, aber da heißt es dann Ausbildung + mindestens 2 Jahre Berufserfahrung. Und die Firmen sortieren dich dann sofort aus, vorallem wenn mindestens 2 Jahre gefragt sind.
Ich denke auch, dass es im Norden viele BTAs gibt, auch viele mit Berufserfahrung und die werden einfach lieber eingestellt als die kleinen Anfänger, die gerade von der Schule kommen..dadurch ist man einfach nicht konkurrenzfähig genug.

Würde mir Chemie mehr liegen hätte ich wohl lieber eine CTA-Ausbildung gemacht. Da gibt es super viele Stellen habe ich das Gefühl.
Und für Biolaboranten auch, aber da wird man als BTA dann unterbezahlt, weil man als BTA mehr verdient als als Biolaborant.

@Audrey: ok, wenn ich mich bei Zeitarbeitsfirmen bewerbe, werde ich darauf achten, dass die Firma nicht zu groß ist. Danke für den Tipp :)

Eine Freundin aus der Klasse bewirbt sich auch bei ZAF nach dem Motto: besser als gar nichts und wenn man den Job hat kann man sich immernoch nach einem anderen umgucken. Das muss man ja aber eh zwangsläufig, wenn der Vertrag nicht ständig verlängert wird, wobei man dann diese verflixte Berufserfahrung hat, die so viele Firmen unbedingt wollen.
Ich kann das auch nachvollziehen, aber finde es schade, dass Berufsanfänger kaum Chancen haben :( aus dem Jahrgang vor mir haben auch nicht so viele einen Job bekommen.

Ich denke mal, ich probiere das über ZAF hier im Norden. Umziehen kann ich dann immernoch mit Berufserfahrung bzw habe dann überhaupt erstmal Arbeit und kann mich weiter umgucken :)

Achso und ich gucke über die Seite www.jobvector.de und über die Arbeitsagentur. In unserer Schule hängen auch oft Stellenausschreibungen.
 
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Meist ist es den Firmen ja relativ egal, ob du BTA, CTA oder Laborantin gelernt hast, die Tätigkeitsbereiche gehen ja fließend ineinander über. Laboranten werden eigentlich nur an den öffentlichen Einrichtungen schlechter bezahlt.
Aber ich denke mal, du stehst im Moment vor dem gleichen Problem wie ich - ohne Berufserfahrung ist es extrem schwer, überhaupt was zu finden, selbst für Praktika oder Putzjobs werden heutzutage schon Berufserfahrung und besondere Qualifikationen verlangt - was ich da täglich lese, finde ich teilweise wirklich lächerlich. Es zählen nur noch Berufserfahrung - natürlich auch nur spezielle Methoden, Zusatzqualis, ungewöhnliche Fremdsprachen etc. Darauf, ob jemand wirklich arbeiten will und die Motivation hat, sich das fehlende Können anzueignen (bei manchem Methoden ist das eine Einarbeitung von einem Tag:roll:) wird überhaupt nicht geachtet. Da ich jetzt schon fast drei Jahre suche und allein deswegen kaum noch irgendeine Chance habe, trotz wirklich gutem Studium, kann ich dir nur raten, den erstbesten Job zu nehmen, den du bekommen kannst, egal ob unterbezahlt oder anderer Bereich oder sonstwas... man muss ja nicht ewig dort arbeiten, wenn sich währenddessen andere Chancen ergeben. Die Zeitarbeit ist vielleicht sogar besser, als man es sich im Allgemeinen so vorstellt. Wusste gar nicht, dass es auch ZAFs gibt, die Laborkräfte vermitteln - alle die ich hier in der Umgebung mal angefragt hatte, hatten leider keinen Bedarf daran:(, vielleicht schaue ich mich da auch nochmal genauer um. Ich wünsche dir auf jeden Fall Glück bei der Stellensuche, vielleicht klappt es ja doch noch rechtzeitig:) Privatklinken und Kinderwunschpraxen schreiben ihre Stellen selten öffentlich aus, stellen aber auch manchmal BTAs ohne spezielle Kenntnisse ein, vielleicht auch noch eine Möglichkeit für dich?
 
Audrey

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Moderator
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Eine Freundin aus der Klasse bewirbt sich auch bei ZAF nach dem Motto: besser als gar nichts und wenn man den Job hat kann man sich immernoch nach einem anderen umgucken. Das muss man ja aber eh zwangsläufig, wenn der Vertrag nicht ständig verlängert wird, wobei man dann diese verflixte Berufserfahrung hat, die so viele Firmen unbedingt wollen.
Da geb ich ihr partiell recht - aber nur partiell. Klar ist "irgendwas" besser als nix. Und es ist auch eine Art Erfahrung. Aber Berufserfahrung ist nicht das gleiche wie Arbeitserfahrung. Mit Berufserfahrung ist schon Erfahrung im angestrebten Beruf gemeint ;)

Außerdem muß man dann aufpassen, daß man im nicht angestrebten Beruf nicht allzu viel Erfahrung sammelt! Schau mich an - ich bin gelernte Übersetzerin und Lektorin, und weil man davon nicht wirklich leben kann hab ich halt erstmal als Assistentin gearbeitet, "bis sich was besseres findet". Durch diverse Umstände bin ich in der Schiene hängengeblieben, jetzt steh ich da mit meiner tollen Ausbildung und einem Job, für den ich überqualifiziert bin / vom Papier her nicht qualifiziert bin, der mir keinen Spaß macht, aber eben mit fast 13 Jahren Berufserfahrung... ich mach jetzt ja grad ein Fernstudium, um aus der Nummer rauszukommen - ob das so eine ewige Berufserfahrung aufheben kann bleibt abzuwarten....
 
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Ivonne1975

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ich verstehe nicht warum alte und junge menschen so ein problem haben einen job zu finden. die alten haben die erfahrung und die jungen die energie... mischt man beides bekommt man einen richtig gutes team. ich verstehe die firmen politik nicht... aber gut das ist Deutschland...


was ich dir nur mitgeben kann ist dran bleiben und den kopf nicht hängen lassen.
 
*Mischling*

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ich verstehe nicht warum alte und junge menschen so ein problem haben einen job zu finden. die alten haben die erfahrung und die jungen die energie... mischt man beides bekommt man einen richtig gutes team. ich verstehe die firmen politik nicht... aber gut das ist Deutschland...
Ganz so einfach ist es nun auch nicht ;). Erfahrung alleine reicht nicht, es muss auch der Wille zur Arbeiten und zur Fortbildung da sein, in manchen Berufen mehr, in manchen weniger. Ich seh es bei unserer TÄ, die jeden Monat auf Seminar geht, bei dem Chef meines Freundes (Informatik), der zwei Mal im Monat auf Fortbildung geht usw.. Beispiel: Mein Vater hat eine Sekretärin aus der Zeitarbeitsfirma übernommen, weil sie gut gearbeitet hat. Ende vom Lied: Die Frau hat sich jeden Monat wegen "Wadenkrämpfen"(!) und ähnlichen Späßen krank melden lassen, kaum dass sie den Job hatte. Erfahrung hatte sie sicherlich und arbeiten können hätte sie auch, wenn sie nur gewollt hätte, aber tragbar war die Frau mit der Einstellung für kein Unternehmen.

Was Audreay angesprochen hat ist auch ein wichtiger Punkt: Mit einer gewissen Qualifikation bist du zu teuer. Ich überlege gerade, ob ich nach meinem Master einen Doktortitel machen will, das hängt aber stark davon ab, wohin ich damit will. Wenn ich damit nur zu einer Tageszeitung will bin ich denen mit Doktor schon überqualifiziert/zu teuer.
 
Bec

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Meist ist es den Firmen ja relativ egal, ob du BTA, CTA oder Laborantin gelernt hast, die Tätigkeitsbereiche gehen ja fließend ineinander über. Laboranten werden eigentlich nur an den öffentlichen Einrichtungen schlechter bezahlt.
Ich weiß gar nicht, ob die Unternehmen öffentlich sind oder nicht, die die BTAs einstellen...aber ich werde das einfach mal probieren. Schaden wird es nicht und umgucken kann ich mich ja immernoch bzw muss ich ja nach einiger Zeit eh wieder :)

Aber ich denke mal, du stehst im Moment vor dem gleichen Problem wie ich - ohne Berufserfahrung ist es extrem schwer, überhaupt was zu finden, selbst für Praktika oder Putzjobs werden heutzutage schon Berufserfahrung und besondere Qualifikationen verlangt - was ich da täglich lese, finde ich teilweise wirklich lächerlich. Es zählen nur noch Berufserfahrung - natürlich auch nur spezielle Methoden, Zusatzqualis, ungewöhnliche Fremdsprachen etc. Darauf, ob jemand wirklich arbeiten will und die Motivation hat, sich das fehlende Können anzueignen (bei manchem Methoden ist das eine Einarbeitung von einem Tag:roll:) wird überhaupt nicht geachtet.
Und mit den ganzen Zusatzqualifikationen in der niedrigsten Gehaltskategorie bezahlt werden wollen und Anfang 20 sein ;)



@Ivonne: so seh ich das auch und verstehe auch nicht, wieso das nicht einfach so praktiziert wird...genauso werden Menschen kurz vor der Rente nicht mehr beschäftigt, obwohl die doch die meisten Qualifikationen haben.
Klar muss man als Arbeitgeber auf sein Unternehmen achten. Es bringt also nichts jemanden einzustellen, der nur 3 Wochen im Monat kommt, weil die Person sonst krank ist.

Und mein Wille ist auf jeden Fall da. Ich bin hochmotivert und die Arbeit macht mir Spaß. Ziele habe ich mir auch gesetzt, zB später in der Forschung zu arbeiten. Vorher möchte ich in verschiedenen Bereichen Berufserfahrung sammeln.
Ich denke aber, dass viele Arbeitgeber die Bewerbungen sehen..aha kommt von der Schule, ist um die 20 Jahre alt...das sind glaube ich nicht die besten Voraussetzungen. In meiner Klasse waren am Anfang der Ausbildung 26 Schüler (3 Wiederholer). Jetzt sind wir 15 Schüler und davon macht 1 sein Examen nicht und 5 sind Wiederholer...es hat sich sehr ausgedünnt, da sind viele von der Realschule gekommen und haben sich keine Mühe gegeben, weil es doch ähnlich wie die Schule ist. Ich hoffe, dass die Arbeitgeber das nicht so sehen, sondern auch den Berufsanfängern eine Chance geben :)
 
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