Studium abbrechen... :(

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-Tiffy-

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Hey Leute!

Ich muss mich mal eben aus"kotzen"/aufmuntern lassen.

Ich bin im September nach Halberstadt gezogen (aus Berlin), da ich trotz meines schlechten Abis (3,1) Glück hatte hier einen Studienplatz für die Öffentliche Verwaltung (gehobener Dienst, mit Laufbahnbefähigung) zu ergattern. Meine Familie hat mir hier eine Wohnung gesucht, bekomme auch sonst alles hier von meinen Eltern finanziert, da es ihnen sehr wichtig ist, dass ich Studiere und "was aus meinem Leben mache". Meine Ma hat Architektur studiert, mein Dad ist Dipl. Technik Ingeneur und meine Tante hat Jura studiert.

Nunja Anfangs war eigentlich auch alles gut, ich hab mich gut eingelebt "Freunde" gefunden (ich bezeichne ungern Leute die wohlwissend nur in einem "Abschnitt" meines Lebens vorkommen werden Freunde), ab und zu war ich in Berlin. Ich hab jemand super lieben der sich immer gern um Günter kümmert (zb im Notfall, wenn ich mal nur ein Wochenende rüber nach Berlin fahre).

Das erste Semester habe ich (wie 80% der anderen) nicht so gut gemeistert (trotz des vielen Lernens). VIELE sind in einigen Prüfungen durchgerasselt- scheint wohl am Fluch des ersten Semesters zu liegen ;) Allerdings hat es meine gesamte Motivation runtergezogen. Ich war kaum noch in der HS im zweiten Semester, in Halberstadt fühle ich mich total unwohl, durch einige Unklarheiten hab ich mich auch sehr von meinen "Freunden" hier distanziert- und weil ich finde dass diese Leute irgendwie seltsam sind. Kindisch im Sinne von: "Ich hab Streit mit XY, also müsst ihr als meine Freunde dem mit das Leben schwer machen". Und seit ich mich im Februar hier von meinem Freund (Nici) getrennt hab (waren hier 5 Monate zusammen), welcher direkt danach weggezogen ist, also KEIN teil mehr des "Freundeskreises" ist ist sowieso alles seltsam! Wahrscheinlich sindse traurig, dass es keine Partys mehr bei Nici gibt und der Partyclown "wegen mir" weggezogen ist. Aber keiner denkt darüber nach, dass er eigentlich "nur wegen mir" hier überhaupt das 2. Semester weiterstudieren wollte.


Ich kam kurze Zeit später mit einem Exfreund aus Berlin zusammen und ich habe NIE gesagt sie müssen sich mit ihm anfreunden oder sonstwas. ABER ich dachte es ist normal, den Freund nach einem Monat zumindest mal vorstellen zu können. Aber nein kaum war er mich wieder hier besuchen und bei meinen Freunden stand was an wurde es plötzlich ein "Mädelsabend" oder mir wurde einfach nicht mehr bescheidgegeben, wenn er hier war und i was anstand. Habs immer rücklings rausgefunden. Begründung: Sie wussten nicht, dass ich ich auch hätte kommen wollen (mein Männlein wäre sogar höchst zufrieden gewesen wenn er "zuhause bleiben darf")- ja wie auch? Mich fragt ja keiner. Sie wollten mich und Freund nicht stören- FRAGEN wäre kein Stören und man könnte ja fragen ob BEIDE kommen wollen. Und die Situation wäre ja für sie voll komisch und sie müssten erstmal damit klarkommen- IRGENDWO konnte ich das ANFANGS verstehen- gut ich wollte keinem das Gefühl geben ich schleuse rücklings jemand neuen in die "Gruppe" ein. Ich hab ma eben so den tollen Nici ersetzt, das war wohl ein schwerer Schlag für die Gruppe und sie müssen sich erst erholen und damit klarkommen, dass ich einen neuen Freund hab. Als wären DIE mit Nici zusammengewesen und müssten jz den Trennungsschmerz verarbeiten. Und einige weitere solcher bekloppter Gründe.
Ich habe keinen bock solchen Leuten hinterherzukriechen, geschweige denn mich zur Mitläuferin zu machen.
Ich habe immernoch sehr guten Kontakt zu meinen beiden Besten in Berlin. :)

DIES ist nicht der Hauptgrund, warum ich mich eigentlich schon für meinen Abbruch entschieden hab, aber es trägt wesentlich dazu bei, dass ich mich hier unwohl fühle. Ich sitze eigentlich den ganzen Tag nur zuhause (Günni rettet mich echt), einkaufen ist auch nicht wirklich was machen und das zieht einen auch komplett runter. Man wird stinkefaul, schläft viel zu viel, kommt nichtmehr aus dem allerwertesten.

Mein Freund ist auch kein Hauptgrund, denn da läuft es leider auch nicht wirklich gut ;( Ich denke, aber auch an meine Freunde- dass ich dann endlich wieder normale Leute um mich rum hab und nicht dauerallein vor mich hingammel.
Wenn ich mal in Berlin bin (so wie letztens 2 Wochen), dann will ich garnicht mehr zurück!

Ja der Studiengang eröffnet mir wundervolle Zukunftschancen und Berufschancen, aber ich packs einfach nicht! Ich bin von Natur aus kein Mensch der sich einfach so jeden Tag 3h zum lernen hinsetzen kann, dann schaff ich es nicht diese Gesetzesfälle in der gewollten Art, vernünftig zu lösen. Fragestellung, Aussage, Überprüfen, Widerlegen, Zusammenfassen und und und. Aber egal wieviel ich für diese bescheuerten prüfungen gelernt hab, für die beiden Prüfungen wochen im vorraus, tagelang, stunden UND ICH BIN BEI GENAU DIESEN BEIDEN DURCHGERIESELT! :087: Ich studiere dieses Fach eigentlich nur aus dem oben genannten Grund. Meine Tante arbeitet nämlich in diesen Bereichen und es erschien mir als die beste Möglichkeit. Zudem ist es sehr praktisch orientiert udn es gibt jeweils zwei 1 Semester Praktiken, welche ich leicht in Berlin machen könnte... aber insgesammt liegen ja 3 Jahre vor mir (inkl. Praktikum). sh ich müsste noch ziemlich lange hier aushalten und es ist nichtmal gewiss ob ich es überhaupt schaffe :(

Ich weiß auch sonst nicht was ich studieren soll- Vorallem in Berlin kriege ich doch NIEMALS einen Platz für irgendetwas was studierbar ist und mich interessieren würde :(
Wenn ich mir vorstelle wieder zuhause zu wohnen- das wird auch total stressig... Es ist ein Trost, dass Günnis ich wohl sehr darüber freuen würde. Er liebt es Familie um sich rum zu haben!

Aber was mach ich denn nach dem Abbruch???
Meine Eltern wollen nämlich einen Plan nur leider hab ich noch keinen. Klar werde ich mich bewerben an den Unis, aber die Chance, dass ich sofort einen Platz bekomme ist gleich Null... was mach ich dann???
Ich hatte überlegt eine Ausbildung zu machen, an welche sich ein Studium anschließt. Aber da wären wir wieder im Öffentlichen Bereich. Und ich weiß nicht, ob mir das dann in einigen Jahren besser liegt...

Vielen Lieben dank fürs Lesen! Mir eghts grad echt doof...
 
  • #1
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Guest
Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #2
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Catnip

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Hey,
ich kann ungefähr verstehen, wie dir du dich fühlst.
Ich bin auch aus meinem geliebten Berlin weggezeogen, mit meinem Freund in seine Heimatstadt, die wir beide nicht ganz leiden können. Auch nur des NC-freien Studienganges.
Bei mir waren es zwar auch die "Freunde", die mich hier hin und wieder im Stich gelassen haben, aber auch ein paar andere Dinge, unter anderem ein Nachbar, der uns terrorisiert hat.
Jedenfalls war ich anfangs auch voll zufrieden mit dem Studium, dann kurz vor den ersten Prüfungen gings bergab. Das INteresse wurde immer weniger und ich hab mich immer mehr gefragt, ob ich damit glücklich werden kann. Und will.

Letztendlich hab ich festsgestellt, dass das nichts werden kann, wenn man gleich am Anfang schon zweifelt. Ich hab das Studium erstmal unterbrochen und eine Ausbildung in eine andere Richtung angefangen - und bin selbst nach fast einem Jahr noch überglücklich damit. Wenn ich jetzt zurückdenke, hätte ich mir gewünscht, das Studium schon früher abzubrechen (ist aer meine persönliche Erfahrung ;) ).
Jetzt gehts mir seelisch auch deutlich besser.

Mir hat mein ehemaliger Chef mal gesagt "man lebt nur einmal. Als ich die Chance hatte, in einem Betrieb zu arbeiten, indem ich sauviel verdiene, hab ich dankend abgelehnt. Denn das wäre nicht "ich" gewesen, das war nicht "meine Richtung"." Zumindest so in der Art.
Von daher: Ich persönlich finde, es zieht dich nur weiter runter, wenn du schon am Anfang mit Zweifeln anfängst. Denn dann wird das schwer, das wieder abzugewöhnen. Außerdem musst du ja irgendwie mit deiner Zukunft glücklich werden und nicht studieren, was dir nicht gefällt sondern deiner Verwandschaft.
Hast du denn schon mal recherchiert, was du sonst so machen könntest? Und in welche Richtung? Wenn nicht, würd ich dir das mal wirklich empfehlen.;)
Ach ja: mit solchen Leuten würde ich persönlich selbst nach einer längeren Freundschaftsphase nicht mehr viel zu tun haben wollen. Das ist ebenfalls ein großer Stressfaktor, den du sicher gerade nicht brauchst. Mach dir da wegen der Leute erstmal weniger Gedanken, kümmer dich um dich und dein Männchen.;)

Edit: ich hatte auch große Angst davor, das meinen sehr strengen Eltern zu sagen (auch, weil sie ebenfalls alles für mich bezahlen).
Letztendlich hab ich dann doch mit der Sprache rausgerückt, als ich wusste, was ich machen will und die Bewerbung raus war. Ich hab unter Tränen am Telefon alles von dem Stress erzählt, dass es mir schlimm geht, dass ich verzweifelt bin und sogar die Ärztin der Meinung war, da könne nur noch eine psychologische Betreuung helfen. Als ich dann erzählte, dass ich mich da lieber selbst drum kümmer und eigene Lösungen finde, habe ich Zustimmung bekommen.
Sei dann beim Gespräch du selbst und erzähl einfach alles, auch wenn du das sonst nie machst. Das bringt am Meisten.

Ich drück dir die Daumen :)
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #3
Infano

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Dann brichst du das Studium halt ab. Was soll´s. Wen kümmert´s, was deine Eltern sind - du musst damit für den Rest deines Lebens klar kommen.
Wichtig finde ich persönlich nur immer, dass man IRGENDWAS macht. Also sich nicht zuhause auf die faule Haut legt.
Keine Ahnung ob du eher Praktikum oder ein Freiwilliges soziales/ökologisches Jahr machst oder dir eine neue Ausbildung suchst.
Vorteil wäre natürlich, dass du danach zumindest schonmal 2 Wartesemester hättest, was ja auch den Einstieg immer erleichtert...
Andererseits scheint es für mich, als wüsstest du gar nicht, was du willst.
Verwaltung ist halt praktisch und joa... da kommt kein Funke bei mir an :D

Sicher ist, man kommt aus dem Abi und hat keine Ahnung. Gymnasien haben ja meistens nichtmal Praktika vorgeschrieben. Also solltest du einfach überlegen, dich im Jobcenter erkundigen und auch Leute fragen, die in diesem Beruf arbeiten. Und zwar immer nach Vorteilen und Nachteilen.
 
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Candy1983

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Hallo Tiffy,

ich versteh voll und ganz was du meinst. Ich habe damals eine Ausbildung als Zahnarzthelferin gemacht und fand das ganz furchtbar. Habs durchgezogen und danach auch ein halbes Jahr in dem Job gearbeitet. Einer meiner damaligen Chefs hat mir wohl irgendwie angemerkt, dass mir das Ganze doch nicht so liegt ;). Wir haben uns lange darueber unterhalten und ich bin ihm heute noch dafuer dankbar, dass er mich darauf angesprochen hat und ich endlich mit der Wahrheit rausgerueckt bin. Wir haben dann einen Aufhebungsvertrag gemacht.
Danach hab ich ein Studium begonnen, welches ich aber nach einem Semester abgebrochen habe. Bin dann nach Berlin gezogen und habe dort meinen Bachelor gemacht.
Jetzt arbeite ich in einer ganz anderen Richtung, naemlich im Hotel. Ich mag den Job wirklich sehr gern, hat nur eben nichts mit meinem Studium zutun.
Meine Eltern waren auch oft sehr besorgt, weil ich wie gesagt zwei abgeschlossene Ausbildungen/Studium habe, aber eben nicht in diesem Feld arbeite. Ich wuerde sicher mehr Geld verdienen, aber ich habe irgendwie nie den passenden Job in diesen Bereichen gefunden.
Vielleicht aendert sich das irgendwann, aber im Moment passt es so wie es ist;).
 
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Fleckihund

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Zum Thema Studium kann ich nicht viel dazu sagen, aber Freunde.

Als ich bis vor ein paar Monate auf ein Berufskolleg gegangen bin, hatte ich es auch sehr schwer. Ich kannte dort niemanden und musste selbst einige Freundschaften schließen, um nicht ganz allein mit der Schule da zu stehen. Ich war sehr oft allein im Zimmer, habe mich lieber oft zurückgezogen, als mich mit solchen Leute abgeben zu müssen. Wirklich leiden konnte ich die nicht. Das war auch einer der Gründe für den Abbruch, jedoch auch kein Hauptgrund.

Jetzt bin ich eben wieder in meiner Heimatstadt und fühle mich deutlich besser, auch wenn ich die meiste Zeit allein bin. Dennoch habe ich hier meine Familie und meine Tiere. Im Internat ging es mir einfach nur beschissen. Manche Leute dort fand ich einfach nur widerlich.

Ich bin ohnehin sehr speziell, was Freunde angeht... bei meiner Definition vom "Freund" habe ich nur einige Freunde, die mir wirklich etwas bedeuten. Und dann nochmal eine andere 'Untergruppe' für Freunde, denen ich zwar nicht zu 100%ig vertraue - aber sehr lange gut kenne. Das ist mir so lieber als falsche Freunde, die man nur vom "Hallo, wie geht's?" kennt. Darauf stehe ich überhaupt gar nicht.

Nun ja... vom Berufskolleg habe ich nur eine, aber wirklich gute Freundin gefunden. Bei den anderen bin ich anscheinend egal. Ich möchte jedoch jemanden etwas bedeuten und nicht einfach nur "irgendeine" Freundin sein ;)

Was ich damit sagen will, ist dass du nicht allein mit deiner Situation bist :) Vielleicht wirst du noch gute Freunde finden, vielleicht ziehst du auch nach Berlin, wer weiß... letztendlich sollst du nicht unglücklich sein. Unternimm etwas, wenn dir deine Situation gar nicht gefällt. Es wird sich sicherlich eine Lösung finden lassen :) Das wird schon!
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #6
-Tiffy-

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Vielen lieben dank euch dreien! *drück* Das hilft mir wirklich sehr!

Meine Eltern wissen ja schon bescheid- ich sollte es mir bis gestern nochmal genau überlegen.
Ich habe ja auch nicht vor nichts mehr zu machen- ich bin leider nur sehr unentschlossen was es sein soll.
Natürlich würden sie mich weiter unterstützen, aber wie, wenn ich nichtmal weiß was ich machen soll. Ich denke eine Beratung wäre wirklich super! Und das mit dem Freiwiligem Sozialem Jahr hatte ich auch schon überlegt. Ich bin aber wohl oder übel gezwungen bei meinen Eltern zu Leben.
Ich denke nicht, dass eine eigene Wohnung bei einem Freiwilligem Sozialem Jahr finanziell drin wäre... 450€ Job+ eltern ca 300€+ nunja kp was es so für das Soziale Jahr gibt und ob ich überhaupt nebenbei jobben gehn könnte! :(
Auch darf ich nicht vergessen, dass ich einen Hund habe und sofern ich nicht genau weiß wie meine "außer-Haus-Zeiten" sind, kann ich auch nicht ausziehen. bei meinen Eltern ist er wenigstens nie allein, hat Haus und Garten und ein Auslaufgebiet direkt um die Ecke... *seufz*
Ich hab nur echt bedenken, dass es doch zu Stress kommen könnte, da meine Ma wenn sie mal ihre Phase hat sich gern über alles und jeden aufregt- sogar dann über den Hund um den sie sich gestern noch tierische Sorgen gemacht hat, er könne gleich verhungern, weil er sie so hungrig-traurig angesehn hat und ich nicht da war. :roll:

Ich brauch echt 'nen Plan! ;D

---

EDIT: Oh hallo Flecki! ;D
Na jeder scheint sich wohl in seiner Heimatstadt wohl zu fühlen! Ich kann leider mit Halberstadt nicht viel anfangen ;)
Ja wir teilen da ja die selbe Meinung, wie du schon weisst! Ich freu mich aufjedenfall darauf dich und Sunny kennenzulernen :)

Als ich mit dem Studium hier angefangen habe, bin ich ja schon mit dem Gedanken rangegangen, dass ich meine wichtigen in Berlin hab und man sowieso nicht gleich jedem Vertrauen kann. Das zeigt sich ja dann mit der Zeit- in fast allen Fällen halt negativ! Da zähl ich dann lieber auf meine beste Freundin aus dem Gymnasium und meinem besten Kumpel den ich zwar erst ein Jahr kenne, aber mit sicherheit sagen kann, dass ich ihm Vetrauen kann- auch im Notfall!
Meine Familie tut zwar sehr viel für mich, aber ich muss gestehen ich bin kein Familienmensch... ich hatte nie großartig einen Draht zu meinen Eltern oder meinem kleinen Bruder. Ich weiß auch nicht. Es klingt vllt hart aber ich habe so weit ich denken kann nie ein Vermiss-Gefühl für meine Familie empfunden :silence: Mein Dad sagt auch schon, wenn er sich mal ernst über ein Thema unterhält "Du musst uns nicht mögen, okay damit haben wir uns bereits abgefunden [...]"

Dir auch ein großes Danke für deine Worte :angel:
 
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Ivonne1975

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manchmal erwartet die familie das man dem folgt was sie erlernt haben, das man studiert, abi eine bessere ausbildung oder wie auch immer. aber manchmal vergessen eltern auch, das das kind auch seinen eigenen willen hat, seine eigenen träume und wünsche. auch andere ziele. einen anderen berufswunsch.
geld zu verdienen ist irgendwo toll. viel geld umso besser....aber macht dich geld so glücklich? 40h in der woche an etwas arbeiten worauf ich gar keinen bock habe. aber absolut keinen bock , es mir tag für tag schwer fällt... da bringt mir viel geld auch nix.
eine arbeit auszuführen die einem liegt und auch noch spass macht. oh wie ist das leben schön. man geniesst alles mehr. man lebt. man freut sich, man lacht. man geniesst den tag..

schau was DU willst in deinem leben, weil du lebst es. nicht wir! nicht deine mama, papa oder wer auch immer.
es ist deins, ganz alleine dein leben und du bestimmst über dich selber ob du glücklich bist oder nicht mit deinem *berufs-* leben.

wie die 2 mädels schon sagten sprich mit deinen eltern. und eigentlich sollten sie dir helfen deinen weg im leben zu finden:)


*daume drück*
halt den kopf hoch!
 
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Infano

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Es gibt tatsächlich auch FSJ-Stellen, die eine Wohnung bereitstellen. Zumindest, wenn man von außerhalb kommt. Wie das aber mit Hund ist, weiß ich nicht.

Die Frage ist, ob du es einfach schaffst, dich jetzt noch 1-2 Jahre zusammen zu reißen und deine Mama zu ertragen, oder ob du lieber dein Leben lang eine Arbeit erträgst, die dir keinen Spaß macht.
Abgesehen davon, dass man -ganz im Notfall. Macht keinen Spaß, aber funktioniert!- auch von 750 € im Monat leben kann. Bleibt neben Essen und Hund nichts übrig, kommt eben dann eben darauf an, was das kleinere Übel wäre.
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #9
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Catnip

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Ich bin jetzt noch nicht ganz mit deiner Antwort durch, aber ich kann dir sagen, dass du in Berlin für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr mehr Geld bekommst als für ein Soziales. [VERSTECK]Das waren bei mir 355€ also gerade so viel, dass du noch deinen Nebenjob ausüben darfst, wenns dich interessiert kann ich dir gerne auch noch per PN sagen, welche Trägerschaft das war, die kümmern sich auch Interessentechnisch super um einen und helfen bei der Suche nach richtigen Zukunftsplänen ;)[/VERSTECK]

Edit:
So. Das hier
ich hatte nie großartig einen Draht zu meinen Eltern oder meinem kleinen Bruder. Ich weiß auch nicht. Es klingt vllt hart aber ich habe so weit ich denken kann nie ein Vermiss-Gefühl für meine Familie empfunden
kenn ich auch zu 100%, ich bin genauso ;)
Ich hab das auch nie hinbekommen, meine Eltern von mir zu überzeugen oder überhaupt von meinen Ideen und Plänen. Alles wurde schlechtgeredet.
Schon mal gut, dass du ein paar Menschen hast, den du vertrauen kannst. Was sagen sie zu deiner Situation?

Zu dem Thema mit dem Hund und der Wohnsituation hab ich in Erinnerung, dass es da während meines Freiwilligen Jahres auch viele Leute gab, die ähnliche Probleme hatten (z.B. gar kein Geld und ein paar Tiere oder gerade aus dem Elternhaus rausgeschmissen worden) und die Mitarbeiter in der Einrichtung konnten dort wirklich viel helfen. Die haben ja solche Fälle öfters, vor allem Leute, die nichts mit sich anzufangen wissen (berufsmäßig).
Ich denk in jeder Trägerschaft/Verein/wie auch immer können die dir da gut weiterhelfen.
Und sicher können die dir auch mit der Wohnung helfen, dass du vielleicht für dieses Jahr eine finanziert bekommst. Aber da musst du dich selbst mal mit jemandem in Verbindung setzen, was es für Möglichkeiten gibt.
 
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Candy1983

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Es gibt doch sicher auch Hundefreundliche Wg in Berlin?
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #12
Fleckihund

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Meine Eltern wissen ja schon bescheid- ich sollte es mir bis gestern nochmal genau überlegen.
Ich habe ja auch nicht vor nichts mehr zu machen- ich bin leider nur sehr unentschlossen was es sein soll.
Natürlich würden sie mich weiter unterstützen, aber wie, wenn ich nichtmal weiß was ich machen soll. Ich denke eine Beratung wäre wirklich super! Und das mit dem Freiwiligem Sozialem Jahr hatte ich auch schon überlegt. Ich bin aber wohl oder übel gezwungen bei meinen Eltern zu Leben.
Ich denke nicht, dass eine eigene Wohnung bei einem Freiwilligem Sozialem Jahr finanziell drin wäre... 450€ Job+ eltern ca 300€+ nunja kp was es so für das Soziale Jahr gibt und ob ich überhaupt nebenbei jobben gehn könnte! :(
Auch darf ich nicht vergessen, dass ich einen Hund habe und sofern ich nicht genau weiß wie meine "außer-Haus-Zeiten" sind, kann ich auch nicht ausziehen. bei meinen Eltern ist er wenigstens nie allein, hat Haus und Garten und ein Auslaufgebiet direkt um die Ecke... *seufz*
Ich hab nur echt bedenken, dass es doch zu Stress kommen könnte, da meine Ma wenn sie mal ihre Phase hat sich gern über alles und jeden aufregt- sogar dann über den Hund um den sie sich gestern noch tierische Sorgen gemacht hat, er könne gleich verhungern, weil er sie so hungrig-traurig angesehn hat und ich nicht da war. :roll:

Ich brauch echt 'nen Plan! ;D

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Na jeder scheint sich wohl in seiner Heimatstadt wohl zu fühlen! Ich kann leider mit Halberstadt nicht viel anfangen ;)
Ja wir teilen da ja die selbe Meinung, wie du schon weisst! Ich freu mich aufjedenfall darauf dich und Sunny kennenzulernen :)

Als ich mit dem Studium hier angefangen habe, bin ich ja schon mit dem Gedanken rangegangen, dass ich meine wichtigen in Berlin hab und man sowieso nicht gleich jedem Vertrauen kann. Das zeigt sich ja dann mit der Zeit- in fast allen Fällen halt negativ! Da zähl ich dann lieber auf meine beste Freundin aus dem Gymnasium und meinem besten Kumpel den ich zwar erst ein Jahr kenne, aber mit sicherheit sagen kann, dass ich ihm Vetrauen kann- auch im Notfall!
Meine Familie tut zwar sehr viel für mich, aber ich muss gestehen ich bin kein Familienmensch... ich hatte nie großartig einen Draht zu meinen Eltern oder meinem kleinen Bruder. Ich weiß auch nicht. Es klingt vllt hart aber ich habe so weit ich denken kann nie ein Vermiss-Gefühl für meine Familie empfunden :silence: Mein Dad sagt auch schon, wenn er sich mal ernst über ein Thema unterhält "Du musst uns nicht mögen, okay damit haben wir uns bereits abgefunden [...]"

Dir auch ein großes Danke für deine Worte :angel:
Ich kenne es eben nicht anders :lol: Wäre ich hier nicht aufgewachsen, würde ich es vermutlich auch nicht mögen.. nun ja, Geschmacks- und Gewohnheitssache :mrgreen:
Jaa, auf das Treffen freue ich mich auch :)

Ist eh kein Problem, wenn man kein Familienmensch ist. Jeder ist eben individuell - solange das Leben auch so läuft, ist doch nichts Verwerfliches daran. :D
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #13
-Tiffy-

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@ Ivonne ja so ist es leider... aber selbst meiner Familie hat das nicht gut getan. Mein Dad war 25 Jahre lang slebsständig und vor einigen Monaten hat er den PC-Laden hingeschmissen (gesundheitliche und durch arbeitsstressbedingte Probleme) und arbeitet nun als Dozent an einer FHS. Meine Ma hat Architektur studiert, aber damit lässt sich heute nichts anfangen. Meine Eltern haben sehr viel aufgebaut aber letzendlich war es nur dauerstress...

Meine Tante die Jurastudiert hat und als Beamtin eine hohe Stelle in der Verwaltung hatte, hat sich jetzt für längere Zeit Krankschreiben lassen, da sie anfing Depressionen durch den Beruf zu kriegen. Sie als Leiterin hat zuviel gemacht, also wurde sie von den anderen nur noch ausgenutzt, Vorgesetzte hat das null gekümmert und nun musste sie die Notbremse ziehen.

Hat wohl doch nicht soviel gebracht... Zumindest nicht, wenn man es vom gesundheitlichen Aspekt betrachtet*hust*

@Infano Ja 1-2 Jahre könnte ich es schaffen- hab es ja schließlich auch 19 1/2 Jahre geschafft xD Ich hab nur echt keine Lust, dass Günter Streitfaktor wird. Letzendlich mögen ihn eig doch alle und zuhause liegt er nur rum, kaputtmachen tut er nix, bellen auch nicht wirklich ohne Aufforderung...

@Blue Das wäre super, wenn du mir das verraten magst :) Und es freut mich wirklich sehr zu hören, dass ich nicht allein mit den Problemen bin und es ist eine große Hilfe zu wissen, dass man es schaffen kann!

@Candy In Berlin gibt es generell sehr viele Hunde! Dahher ist es auch nicht selten, dass jemand mit Hund Wohnung sucht! Allerdings ist es trzdm natürlich mit Hund immer schwerer was zu finden...
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #14
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SOOO VIELEN LIEBSTEN DANK EUCH ALLEN!!! :clap:

Ich habe jetzt bei der Trägerschaft für das FÖJ angerufen, die ich von Blueberry per PN bekommen hab und ich kann mich trotz abgelaufener Frist noch bewerben! :D Das werde ich aufjedenfall tun, denn mal abgesehen von den Wartesemestern sieht das echt interessant aus! :3

Dann bewerb ich mich noch an ein paar Unis in Berlin (reinkommen tu ich sowieso nicht xD ), aber Eltern wollen ja sehen, dass ich einen Plan hab ;)
 
  • Studium abbrechen... :( Beitrag #15
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Catnip

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Ui, dann mal Glückwunsch - und vor allem viel Spaß! ;)
 
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