Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind.

Diskutiere Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo an alle zusammen. Ich bin neu hier im Forum um Euch um Rat zu bitten. Ich habe seit gestern eine Appenzeller Sennenhündin (8 Monate) auf...
H

Hexchen

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Hallo an alle zusammen.

Ich bin neu hier im Forum um Euch um Rat zu bitten. Ich habe seit gestern eine Appenzeller Sennenhündin (8 Monate) auf Probewohnen zu mir genommen. Wenn es gut klappt, möchte ich sie gerne bei mir behalten, wenn nicht, muss sie zu ihre Besitzer zurück.

Mir wurde im Vorfeld schon gesagt, dass sie vor allem Angst hat. Wenn man mit ihr Gassi geht, kläfft sie alles und jeden an. Auch im Garten wird jedes Geräusch erst einmal angebellt.
Problem entstand wohl seit ihrem 4. Lebensmonat. Warum ist angeblich nicht bekannt.

Mit viel Spucke und Geduld kann man ihr die Angst sicherlich nehmen. Zumindest hoffe ich das.

Jedoch zeichnet sich noch ein viel größeres Problem heraus. Sie hat nicht nur vor allem Angst, sondern schnappt nach meinen 3 jährigen Sohn. Wenn er sitzt (auch an der Erde) guckt sie nur. Aber wenn er rennt oder ich ihn hochnehme reagiert sie sofort mit Bellen und schnappen. Sie schnappt ihm immer wieder in den Arm oder in die Beine. Das macht sie allerdings nur bei meinem kleinen Sohn. Meine Angst ist natürlich, dass sie das immer macht und irgendwann unbeobachtet zu beißt.

Ich habe zwar Erfahrung mit Hunden, aber nicht mit diesen Problemen. Gerne würde ich ihr ein tolles zu Hause auf Lebenszeit bieten, aber wenn sie evtl. aggressives Verhalten hat, geht das nicht. Ich möchte das nicht verantworten.

Wie kann man das der Hündin (Amy) austreiben? Ist da überhaupt etwas zu machen, oder wäre es doch besser von dem Hund Abstand zu nehmen?

Ich habe bereits mit einer Hundetrainerin telefoniert, dort kann ich mich nächste Woche mit ihr vorstellen. Sie ist jedoch der Meinung, dass der Hund dann immer wieder Probleme machen wird, wenn man auch gut mit ihr arbeiten kann.

Komandos lernt sie innerhalb 2 min. ohne Probleme. aber das schnappen und knurren muss abgestellt werden, die Frage ist nur wie?

Vielen Dank für Euren Rat und Hilfe.
 
24.06.2013
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
MilkyWay04

MilkyWay04

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Willkommen im Forum :)

Also meiner Meinung nach kann man ihr das abgewöhnen, aber das kostet eine Menge Zeit und Arbeit. Dh viiiiiiel Geduld. Könnt ihr das neben dem Kind aufbringen?
Wenn nicht, dann würde ich euch gleich raten es zu lassen. Und wenn doch: Training, Training und nochmal Training :)

Sobald Amy anfängt Anstalten zu machen und an deinem Sohn rumziepen mag etc. mit einem klaren "NEIN!" oder "LASS ES!" und zur Not auch mal nachhelfen und wieder "runter schieben". Sobald sie aufhört, dann gleich Stimme etwas heben und "Heeeey ja super fein brav!! Tollster Appenzeller Sennenhund im Haus!" :mrgreen:
Wichtig ist auch, dass sie merkt, euch hat sie zu achten und vorallem zu euch aufzusehen. Je selbstbewusster du dem Hund gegenüber auftrittst umso selbstbewusster wird sie ihren Ängsten gegenüber. Angenommen magst mit ihr in den Garten gehen wo sie etwas "bedrohliches" bemerkt... Wenn du dich dann beispielsweise zu ihr runter hockst und "Mensch da ist doch nix! Ist doch alles gut!! *streichel streichel tätschel*" Wird sie sich sowas denken wie: "Pffff willst du mich verhohnepiepen? Wenn du schon wie so ein Schisser hier hockst geh ich schon mal gar nicht da hin!:shock:"
Selbstbewusste Haltung bei der Hundeerziehung und der Hund guckt hoch "BOAH TOLL!!!" :mrgreen:

Denke mal, die Anderen hier haben aber auch noch gute Tips und evtl. Erfahrungsberichte mit "Zwickern" und/oder "Angsthäschen" ^^
 
B

Bubuka

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GANZ EHRLICH:

Gib den Hund wieder ab. Es wäre nicht der erste Hund, der eingeschläfert wird, weil er ein Kind gebissen hat. Erspare das bitte dem Hund.

Nur weil Du mal Hunde hattest, hast Du nicht zwangsläufig Erfahrung.
An Deiner Fragestellung sieht man, dass Du die Hundesprache nicht kennst.

Man muss Verständnis für das Wesen des Hundes und seine Ängste haben.
Die Tipps von MilkyWay würden nur alles verschlimmern.

Wenn man jetzt nicht die richtigen Weichen stellt, dann hat man irgendwann wirklich einen bissigen Hund. Mit Training, Geduld und Spucke allein stellt man keine Ängste ab.
Das geht nur mit Sachverstand.
 
Infano

Infano

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Puh, ganz ehrlich: Hast du die Zeit und Geduld dazu?
So ein Angsthund ist auch so schon sehr zeitaufwendig, nervtötend und anstrengend ohne kleines Kind zuhause.

Ich will dir nicht reinreden, das ist und bleibt deine Entscheidung. Aber darüber solltest du dir jetzt Gedanken machen.
Es ist glaube ich, auch mit normalem Hund und Kleinkind schon recht anstrengend und in der Situation dürftest du die beiden im nächsten halben Jahr (mindestens!) nicht allein in einem Raum lassen.

Du weißt auch nicht, wie weit sich ihre Ängste schon gefestigt haben, was weggeht und was für immer bleibt. Schaffst du es, diesen Hund plus Kind und Kinderwagen zu händeln, wenn sie in eine Panikattacke ausbricht?

Das sind erstmal Dinge, die du dir jetzt durch den Kopf gehen lassen solltest.

WENN du dich dafür entscheidest - super, los geht´s :D Es liegt zwar ein Haufen Arbeit vor euch, aber auch den kann man abarbeiten. Wie MilkyWayx aber sagte: Das erfordert enorm viel Zeit, Training und Geduld.
Wenn nicht: auch in Ordnung! Du trägst nämlich nicht nur Verantwortung für dich, sondern auch für dein Kind udn dessen Wohlergehen. Außerdem hätte der Hund natürlich auch ein Zuhause verdient, dass ihm gerecht werden kann/will.

Ich würde direkt anfangen, klare Grenzen zu setzen. Wenn sie noch keine Kommandos kann auch erstmal nur mit Körpersprache.
Außerdem würde ich direkt die Rudelführung klar machen. Heißt, DU hast das Kommando :D Wenn du das Futter nicht erarbeiten lässt würde ich sie direkt darauf warten lassen und erst auf Kommando fressen lassen (deine Futterressource).
Genauso mit dem Spielzeug. Es wird nur auf dein Kommando gespielt und mit dir gespielt.

Generell würde ich jetzt wohl erstmal aufpassen, dass sie weder von dir und vor allen Dingen nicht von deinem Sohn irgendwie in die Ecke gedrängt wird. Das ist bei Hunden generell nicht so schön, bei Angsthunden mehr als suboptimal und bei Hunden, die aus Panik nach vorne gehen mehr als gefährlich. Außerdem braucht sie einen Platz, der für deinen Sohn Tabu ist. Also, für alle, aber vor allem für deinen Sohn. Sie soll einfach merken, dass sie sich bei Unwohlsein oder was auch immer darauf zurückziehen kann und in Ruhe gelassen wird.

Außerdem würde ich sie soweit es geht erstmal auch in Ruhe lassen. Lass sie zusehen, wie euer Alltag aussieht. Dann weiß sie, was auf sie zukommt, welche Geräusche "normal" sind und so weiter.

Wenn dein Sohn rennt und sie auch nur etwas zu sehr fixiert würde ich sie schon ansprechen. Wenn das nichts hilft, sofort dazwischen gehen, bevor sie überhaupt auf die Idee kommt, hinterher zu machen...


Die Tipps von MilkyWay würden nur alles verschlimmern.
Bubbuka magst du das erklären? Würde mich interessieren, warum.
 
MilkyWay04

MilkyWay04

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:eusa_eh:
Hier wird doch gefragt, was man machen kann. Ich vermute mal, das schließt auch das Deuten und Verstehen der Hundesprache mit ein.
Und meine Tipps sind kein MUSS sondern einfach nur Tipps! Ein Hunetrainer ist doch auch schon kontaktiert mit dem man darüber sprechen kann.
Mein Hund hat zwar nicht (für uns scheinbar) grundlos gebissen aber sie ist sehr sensibel und war ein "Angstbeißer". Da hat es geklappt. Und das ist meine Erfahrung (siehe oben) die daraus entsanden ist.

"Gib den Hund wieder ab!" -> Dafür meine Frage, ob die Zeit und Geduld etc. dafür zur Verfügung steht. Wenn nicht: Hund wohl wirklich besser wieder abgeben. Appenzeller können einen schönen Dickkopf haben und kosten gern mal Nerven :D Vorallem zusätzlich zu dem Alltagsstress mti Kind ^^
 
B

Bubuka

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Ich finde es fahrlässig, hier irgendwelche Erziehungstipps zu geben.

Das ist gefährlich für das Kind und für den Hund.

Die mangelnde Sachkenntnis sieht man schon in der Fragestellung.
Die erwirbt man sich nicht mal so nebenbei in einem Forum oder durch einen Hundetrainer.
Wenn man Pech hat, gerät man noch an einen der vielen schlechten Hundetrainer, die selbst keine Ahnung haben.
Schon 4 Wochen falscher Umgang mit dem Hund kann die Situation eskalieren lassen.

Solche Fälle von Selbstüberschätzung findet man massenhaft in jedem Forum. Ganz typisch: Junge Mutter mit Kleinkind kommt mit Junghund nicht klar, fragt in einem Forum nach Tipps. Bekommt gute und schlechte Tipps, probiert alles aus, Hundetrainer gibt auch noch schlechte Tipps, kommt mit Dominanzgedöns, der Hund wird weiter verunsichert.

Das Ende vom Lied: Frauchen oder Kind wird gebissen. Hund wird eingschläfert oder im besten Fall weggegeben. Das rettet dem Hund zwar das Leben, aber er hat wieder jede Menge schlechte Erfahrungen mitgenommen. Es wird immer schwieriger, einen "normalen" Hund aus ihm zu machen.

Noch ist es nicht zu spät!! Gebt den Hund am besten zu Menschen mit Hundeverstand.
 
MilkyWay04

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Solche Fälle von Selbstüberschätzung findet man massenhaft in jedem Forum. Ganz typisch: Junge Mutter mit Kleinkind kommt mit Junghund nicht klar, fragt in einem Forum nach Tipps. Bekommt gute und schlechte Tipps, probiert alles aus, Hundetrainer gibt auch noch schlechte Tipps, kommt mit Dominanzgedöns, der Hund wird weiter verunsichert.
Zählst du da nicht irgendwo mit zu? Von wegen überschätzen, was seine eigene einzig wahre Meinung angeht?

Die Entscheidung liegt letzten Endes ganz allein bei Hexchen und der Familie, ob sie die Zeit haben und die Ausdauer etc. dafür aufbringen können und auch wollen.
Ich sage auch gerne nochmal: Es ist eine ganze Menge Arbeit, viel Verantwortung und kostet sowohl Zeit als auch Nerven. Erst Recht neben einem Kind!
Aber es ist nicht unmöglich das zu schaffen und sich Erfolge gemeinsam zu erarbeiten.

Es kommt ganz auf die Art und Weise des besagten "Dominanzgedöns" an. Je nach Hund und Art des "Gedöns" (nicht schlagen etc!) KANN dies etwas bringen, wenn es richtig angewendet wird. Jedesmal ein Leckerchen in den Hund schieben bringt ohne gewisse Grundgehorsmakeit rein gar nichts außer als "PEZ-Spender" angesehen zu werden.

Wer sind denn deiner Meinung nach "Menschen mit Hundeverstand"? Jemand der so denkt wie du? Und was verstehst du unter diesem "Hundeverstand"?
Wo kommt dieser Verstand her? Ist der mit in die Wiege gelegt worden oder ergibt sich das aus Erfahrung?
 
B

Bubuka

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Zeit und Ausdauer sind leider nicht ausreichend, um einem ängstlichen Hund die Angst zu nehmen. Hier steht sogar "extrem ängstlicher Hund."

Hunde- oder Sachverstand heisst in diesem Fall, dass man weiß, wie man mit einem ängstlichen Hund umgeht. Wenn man schon zwei "normale" Hunde in seinem Leben hatte, hilft das in diesem Fall nichts.

Die Unsicherheit der Hundehalterin wird schon aus den Fragestellungen ersichtlich. Wie kann ein unsicherer Hund sich einem unsicheren Menschen anvertrauen? Das wird nichts.

Eure Tipps sind vielleicht nett gemeint, aber wer will hier die Verantwortung übernehmen, wenn etwas passiert???
 
Warp-One

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Also Hunde die schnappen, warum auch immer sind mit Vorsicht zu geniessen. Wie die anderen schon schrieben man kann es ihm wenn man Glück hat abgewöhnen aber das wäre mir zu heikel. Das is kein Chihuahua sondern ein Appenzeller, wenn der deinen Sohn erwischt kann das gaaaaaaanz dumm ausgehen. Ich würd mir das an deiner Stelle nochmal genau überlegen, du kannst Kind und Hund auch nicht immer im Auge behalten.
 
MilkyWay04

MilkyWay04

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Du kannst doch nicht alle ängstlichen Hunde über einen Kamm scheren! Es geht erst einmal darum raus zu kriegen woher die Angst kommen könnte. Das wird seine Gründe haben. Und dann kann man daran arbeiten damit umzugehen. Ich hatte auch ganz andere Hunde bevor ich meine jetzige ÄNGSTLICHE Hündin bekam. Überraschung: ich hatte davor auch keine Erfahrung damit!

Wenn du in so eine Situation kommen solltest und den leichten Weg nimmst so nach dem Motto "Das mir zu viel Arbeit. Soll sich wer drum kümmern,
der Ahnung hat!" Mit anderen Worten: Die leichteste Ausrede fürs Gewissen....
Dann tue dies, wenn du der Meinung bist.

Ich finde es jedenfalls super, dass Hexchen sich Ratschläge sucht und es zumindest erst überlegt ob es einen Versuch wert ist oder ob sie es nicht schaffen können und leider einen anderen Weg gehen müssen. Statt zu sagen "OH!! Arbeit! Verantwortung! Ne danke! Ich hätt am liebsten gleich einen gut erzogenen Hund der alles tut und macht!" :clap:

@Warp-One
Da stimme ich ebenfalls 100%ig zu.
Die Entscheidung kann allerdings niemand nehmen. Nur Denkanstöße geben :)
 
Warp-One

Warp-One

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*fühlt sich durch Milkyway04´s Antwort etwas ignoriert:022::022::022:*
 
Warp-One

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Ah sie hat es verbessert *freu*
 
Midoriyuki

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Die TE hat bereits eine Trainerin kontaktiert und scheint sich Gedanken um das Ganze zu machen.
Sie hat ja auch nicht nur gefragt wie man das Ganze "abstellen" kann, sondern wie da die Erfahrungswerte sind bzw. welche Möglichkeiten hier vielleicht jmd. kennt.

Soweit ich das jetzt herauslesen konnte ist ihr auch die Verantwortung gegenüber ihrem Kind bewusst.

Erziehungstips können im Übrigen immer verflucht gefährlich und fahrlässig sein, Bubuka.
Mit einem blöden Tip aus dem Internet kann ich einen Hund komplett versauen, aber manchmal finden sich doch auch Tips und Erfahrungsberichte, die weiterhelfen.
Das ist nun mal Fluch und Segen unserer wunderschönen modernen Zeit;)

Im Übrigen möchte ich mich besonders Infano anschließen: Wenn du dir das zutraust und einen kompetenten Trainer an deiner Seite hast kann es klappen. Wenn dir das zu unsicher ist verzichte auf den Hund.

Was ich mich allerdings gerade frage: Woher kommt der Hund?
Hätte ich einen Hund abzugeben von dem ich weiß, dass er vor allem Angst hat etc. und eventuell schnappt würde ich den glaube ich nicht unbedingt an jmd. mit Kleinkind vermitteln...:eusa_think:
Off-Topic
Eure Tipps sind vielleicht nett gemeint, aber wer will hier die Verantwortung übernehmen, wenn etwas passiert???
Jedem mündigen Menschen sollte klar sein, dass niemand die Verantwortung für eine Situation übernehmen kann, die nur schriftlich geschildert wird ohne genau zu wissen was wie und wer mit wem agiert. Von daher würde ich jetzt einfach mal ganz frech behaupten, dass derjenige die Verantwortung trägt, dessen Aufgabe es ist Entscheidungen zu treffen. In einem Forum können nur Erfahrungsberichte und Tips gegeben werden, keine Allheilmittel propagiert werden.
 
L

loulou2008

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@Warp-OneDa stimme ich ebenfalls 100%ig zu.*Die Entscheidung kann allerdings niemand nehmen. Nur Denkanstöße geben*/QUOTE]
Ich glaube nicht dsss du dichignoriert fühlen musst;)
Also wie hier schon geschrieben wurde ist es nicht unmöglich diess verhaltrn zu ändern , allerdings würde ich dir da wirklich nochmal ans Herz legen im SINNE DEINES KINDES UND DES HUNDES zu handeln.
Nehmen wir mal an du probierst es mit dem Hund nach drei Monaten wird dir bewusst dass es keinen Sinn macht und der hund muss wieder weg dass ist ihm gegenüber nicht fair oder?
Sollte er jetzt doch bei dir einziehen darfst du kind und hund auch KEINE minute unbeaufsichtigt zusammen lassen. Das heißt weder um schnell auf die Toilette zu gehn, um was aus dem Keller zu holen...

Ich würde mir das wirklich sehr gut überdenken.

Wäre es denn keine Option im TH zu schauen? Denn dort sitzen auch sehr viele total kinderliebe Hunde. Ich dieser Hund so wie du ihn beschrieben hast gehört eher in einen Haushalt der keine Kinder hat und sich wirklich sehr viel mit ihm beschäftigt.

LG;)
 
Infano

Infano

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Naja, jeder hatte irgendwann seinen ersten Angsthasen zuhause :D
Allerdings habe ich tatsächlich von Anfang an darauf geachtet, dass es einer wird der nicht schnappt. Trotzdem war auch ich mir erst unsicher und die Sicherheit entwickelte sich durch die Beschäftigung mit dem Thema und dem Hund an sich.

Allerdings habe ich kein Kind zuhause. Und wie oben schon erwähnt muss man das eben für sich abwägen und sehr realistisch überdenken, ob man sich das zutraut, die Zeit, Kraft und Geduld dafür aufbringen kann.
 
Foss

Foss

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Grüß dich,

Zuerst einmal finde ich es wirklich großartig das du in einem Forum nachfragst. Wir können dir sicherlich Ratschläge geben, bedenke aber das jeder Hund einen anderen Charakter hat und was bei Hund A einwandfrei funktioniert kann bei Hund B und C gar nicht funktionieren.
Man kann jeden Hund korrigieren - nur ist das mit viel Zeit, Geduld und Aufwand verbunden. Bist Du sicher, dass du das willst/kannst?

Bedenke auch, das für den Hund vorerst alles neu ist, wenn Du ihn erst seit einem Tag hast. neue Geräusche, neue Umgebung, neue Menschen. Einen eh schon sensiblen Hund kann das Ganze aus der Bahn werfen und es dauert bestimmt einige Wochen bis man schließlich von "eingewöhnen" reden kann.

Hast Du bisher denn sonst Tipps/Infos/Ratschläge bekommen? Spielt der Hund? Wie siehts mit den Trieben aus? Futtertrieb wie Leckerlies oder beutetrieb wie Spielzeug...? Je nachdem welche Triebe stark ausgeprägt sind, kann man später damit dann arbeiten.

Wenn du dir unsicher bist, empfehle ich dir, den Hund einem Fachmann vorzustellen, der nur den Charakter des Hundes mal unter die Lupe nimmt. Und da meine ich nicht nur "irgendeinen Hundetrainer" sondern einen Fachmann, der sich auf Verhalten und co. spezialisiert hat und den Hund analysieren kann.
Darf man fragen in welchem Gebiet du wohnst? Dann könnte man dir vielleicht entsprechende Adressen/Kontakte nennen.

Wichtig finde ich es auch BEIDEN Grezen zu setzen. Nicht nur dem Hund sondern auch dem Kind - was viele ja leider nicht tun ;)

Sprich Kind hat nichts beim Futternapf zu suchen, Kind hat den Hund in seiner Ecke in Ruhe zu lassen, Kind hat halt nicht vor dem Hund wild herumzurennen etc.
 
Braunini

Braunini

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Hallo-

für mich ist das aber kein ängstlicher Hund.

Mit nem Appenzeller hast Du dir einen typischen Treib- und Hütehund ins Haus geholt, der mit 8 Monaten mitten in der Pubertät steckt, mit einer guten Portion Wach- und Schutztrieb.
Der Hund ist erst seid gestern bei Euch, klar, dass sie noch unsicher ist und erstmal alles anbellt.

Das Verhalten, dass sie an deinem Sohn zeig ist typisch für Hüte-und Treibhunde, schließlich müssen sie ja die Herde beisammen halten. Hütetrieb ist im Übrigen ein "abgeschwächter" Jagdtrieb. Es muss also dringend in dem Punkt MIT ihr gearbeitet werden, Impulskontolle, Frustrationstoleranz und Hütetrieb. Schaffst Du das zeitlich mit einem 3-jährigen Sohn?
Auf jeden Fall darfst Du NIEMALS Hund und Kind unbeobachtet lassen.

Liebe Grüße
 
Dazzle

Dazzle

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Ich kann da nicht viel zu sagen.
Aber wenns am Hütetrieb liegt, würde sich ein Antijagdtraining doch sehr lohnen.
 
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