verfahrene Situation mit Nachbarhund seinem Frauchen

Diskutiere verfahrene Situation mit Nachbarhund seinem Frauchen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, seit ca. 1-1 1/2 Jahren haben unsere Nachbarn (Familie mit 5 Kindern) einen Mischlingsrüden. Sie haben ihn als sehr jungen Hund gekauft, er...
N

nickie37

Registriert seit
24.06.2013
Beiträge
4
Reaktionen
0
Hallo,
seit ca. 1-1 1/2 Jahren haben unsere Nachbarn (Familie mit 5 Kindern) einen Mischlingsrüden. Sie haben ihn als sehr jungen Hund gekauft, er war aber kein Welpe mehr. Wenn ich in unseren Garten ging, hat er mich immer angebellt, dann habe ich ihn ignoriert, oder mal fragend stehen geblieben und scherzhaft gefragt:"Warum? Was tust du?" in einem beruhigendem Ton. Ich hatte selber nie einen Hund, bin aber schon oft mit anderen Bekannten mit deren Hunden spazieren gewesen, und hatte nie Probleme. seit diesem Frühling bellt er nicht mehr, sondern kommt an den Zaun und
guckt mir interressiert zu. Da habe ich angefangen manchmal freundschaftlich mit ihm zu reden, immer mal einen Satz. Ich habe die Bälle der Kinder rübergeworfen, und er hat versucht, sie zu fangen. Ich habe gedacht, vielleicht werden wir doch noch Freunde und als ich neben dem Zaun zu tun hatte und er wieder guckte, hielt ich ihm meine Hand zum schnuppern hin, ca. 10 cm vom Zaun entfernt. Da schnellte er mit der Schnautze durchden Zaun und biss mich. Ich bin sofort zur Nachbarin an die Haustüre gegangen, und habe mit ihr geredet, sie zum Hund, der auch sofort da war: "Was tust du da? Das kenne ich ja gar nicht von Dir" Und zu mir: "So was hat er noch nie gemacht, das war bestimmt wegen dem Zaun." Die recht kleine Wunde war nach eigen Tagen verheilt, aber seitdem knurrt er, wenn er mich im Garten sieht, und gestern Abend, als ich die Mülltonne rausgestellt habe, hat er sich losgerissen, und ist bellend auf mich zugerannt. Ich bin in vier Sätzen wieder im Haus gewesen, die Nachbarin hat die Leine auch noch zu fassen gekriegt und sich dabei den Finger geschnitten. Als ich direkt danach aus dem Fenster sah, war sie am lachen. Jetzt ist sie sauer auf mich, weil ich ihr hinterher am Telefon gesagt habe, dass sie die Sache nicht ernst genug nimmt und den Hund nicht deutlich genug maßgeregelt hat, schon nach dem 1. Vorfall. Sie meinte, was sollte sie denn machen, außer ihn reinzuholen, wenn ich im Garten bin? Und für den Hund bin ich jetzt sowieso ein rotes Tuch. Ich habe jetzt total Angst vor ihm, auch um meine Kinder. Wie soll ich mit der Situation umgehen?
 
24.06.2013
#1
A

Anzeige

Guest

Schau mal hier: verfahrene Situation mit Nachbarhund seinem Frauchen . Dort wird jeder fündig!
Foss

Foss

Registriert seit
06.07.2010
Beiträge
4.911
Reaktionen
19
Grüß dich,

Das ein Hund sein Revier verteidigt, ist normal, das gehört bei einem Hund dazu. Ich als Hundebesitzer würde (und tue es auch) mich aufregen wenn mein Nachbar ständig irgendwie versuchen würde den Hund zu locken/streicheln oder sogar ungefragt irgendwas zu verfüttern.

Den Hund ignorieren und gut ist es. Umso weniger Aufmerksamkeit man dem Hund schenkt, umso weniger interessiert er sich auch für einem - ist zumindest meine Erfahrung. Kein Hinschauen, kein Locken - ihn einfach wie Luft behandeln.

Das Verhalten der Hundehalterin finde ich wirklich schade, denn wenn so etwas passiert hab ich als Halter dafür zu sorgen, das so etwas nicht noch einmal passiert - Lachen könnte ich in der Situation gewiss nicht.
Vielleicht war ihr Lachen aber auch eine Reaktion um selbst mit der "plötzlichen Situation" fertig zu werden. Menschliches Lachen kann auch aus Unsicherheit etc. entstehen und heisst nicht immer, das man etwas lustig findet. Nur so zur Info.

Sprich sie in Ruhe darauf an, frag einfach ob du mal bei gassirunden dabei sein kannst oder anderes. Vielleicht baut sie dich ja bei diversen Übungen oder so ein, damit du den Hund und umgekehrt besser kennen lernen kannst.


LG Foss
 
Dazzle

Dazzle

Registriert seit
14.04.2013
Beiträge
4.071
Reaktionen
0
Wenn jemand bei uns ins Haus kommen würde, würde Merlin ihn freudig begrüßen.
Aber wenn jemand auch nur ein kleines bisschen in das Revier eindringt wird der kleine Hund sehr sauer. ;)
Man kann nie wissen was in dem Hund vorgeht, ich selbst würde das niemals tun... Wer weiß, wie der Hund eben reagiert wenn in seinem Revier ist. Wie in dieser Situation.
Ignoriere den Hund einfach, das ist das beste.
Ich fände es auch nicht lobenswert wenn man Merlin einfach anlockt und alles. Ich reg mich ja schon auf wenn se ungefragt die Malou streicheln. ;)

wenn du dich aber mit dem Hund beschäftigen willst, frag ob du mal mit Gassi darfst und den Hund besser kennenlernen kannst.. Im guten, und nicht als Eindringling.
Bestimmt kommst du mit ihr nochmal ins gespräch und vielleicht ergibt sich ja was. ;)
 
tobendes Element

tobendes Element

Registriert seit
13.06.2012
Beiträge
845
Reaktionen
0
Wenn du dich noch mit dem Hund anfreunden magst, dann geh´mal ab und zu auf einen Kaffee rüber.
Der Hund soll in seinem Körbchen oder auf der Decke bleiben.
Wirf ihm ab und zu ein Leckerlie hin (frag vorher was du mitbringen darfst, z.b Fleischwurststücke).
Nur wenn er dich nicht anknurrt.
Beachte ihn nicht, nicht anschauen.
Wenn er wieder ruhig ist, wirf ihm wieder was hin.
Oder sie soll mit dem Hund zu dir in den Garten kommen.
Trinkt einen Kaffee zusammen. Der Hund soll nicht rum rennen, sondern neben dem Frauchen im Platz oder SItz bleiben.
Wirf ihm was leckeres zu...
Irgendwann macht es *klick* bei ihm.
Natürlich kein Leckerlie schmeißen, wenn er dich anknurrt.
Das Frauchen sollte das auch unterbinden und wenn er das Leckerlie bekommt, dann wie toll loben.
Wenn er dann mal auf dich zu kommt (freundlich), dann schmeiß ein paar Leckerlie vor deine Füße und freu dich und lobe ihn.

Das mal nur kurz...!!!!!....als Vorschlag!
Kann gerne näher erläutert werden, wenn du selbst und auch die Nachbarin möchte, das der Hund dich mag.
Vorwürfe bringen gar nichts. Es ist passiert!
Nun kann man nur daran arbeiten, das es wieder besser wird!
 
N

nickie37

Registriert seit
24.06.2013
Beiträge
4
Reaktionen
0
danke erst mal für eure schnellen Antworten. Es ist ja nicht so, dass ich unheimlich dahinter her bin, eine dicke Freundschaft mit dem Tier aufzubauen, unser Kontakt zu den Nachbarn ist auch eher locker. meine Ansprache an den Hund war ja auch nur ein Minimum und ich wollte ihm nur helfen, sich an mich zu gewöhnen, mich nicht mehr als Bedrohung zu sehen. ich kenne mich halt mit Hunden nicht so aus, wenn einer mir die ganze zeit hinterherguckt, denke ich, es wäre blöd für den Hund, ihn zu ignorieren, das würde die Kluft nur vergrößern. Naja, Hunde sind wohl nicht wie Menschen ;)
In der jetzigen Situation müsste ich mich schon sehr überwinden, freiwillig in die Nähe des Hundes zu kommen. Ich habe halt schon Angst, dass er nicht auf sein "Frauchen" hört, und dann doch noch was passiert, oder kann das nicht sein? Kann der Hund nicht auch meine Angst spüren, und dadurch noch agressiver werden?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

ach , und, die Begebenheit gestern abend fand ja gar nicht auf seinem Revier statt, sondern auf dem Bürgersteig vor unserem Haus. Als der hund sich losriss, war er ca. 5 m von mir entfernt vor dem Haus unserer Nachbar auf der anderen Seite.
 
tobendes Element

tobendes Element

Registriert seit
13.06.2012
Beiträge
845
Reaktionen
0
Dann ignoriere den Hund vielleicht erstmal.
Natürlich nicht die Nachbarin ;)
Wenn du sie mal ohne den Hund siehst, kannst du ja immer noch mal fragen, ob wie bereits schon prima vorgeschlagen wurde, du mal zur Gassirunde mit gehst.
Du entscheidest da halt für dich....wieviel Kontakt du zu deinen Nachbarn und dem Hund haben möchtest.
 
Meinzwerg

Meinzwerg

Registriert seit
22.05.2013
Beiträge
358
Reaktionen
0
Auch wenn alle das sagen: ich finde es nicht normal, dass ein Hund sein Revier verteidigt jedenfalls nicht mit beißen .
das ist ein Familienhund ( bei dem 5 Kinder leben, die Freunde mitbringen) . Der Hund hat niemanden zu beißen. ( Briefträger, Feuerwehrleute oder andere die schnell in den Garten gehen) . Ich würde erst einmal mit der Nachbarin sprechen. die muss jetzt aktiv werden.
 
eichhorn33

eichhorn33

Registriert seit
11.02.2012
Beiträge
863
Reaktionen
0
Ich finde es auch inakzeptabel . Noch dazu er ja auch auf offener Straße Angriffe startet .
Es kann ja nicht sein , dass man immer wie so ein Bodyguard die Umgebung scannen muss , um nicht angefallen zu werden .
 
Midoriyuki

Midoriyuki

Registriert seit
13.12.2010
Beiträge
5.964
Reaktionen
260
ich kenne mich halt mit Hunden nicht so aus, wenn einer mir die ganze zeit hinterherguckt, denke ich, es wäre blöd für den Hund, ihn zu ignorieren, das würde die Kluft nur vergrößern. Naja, Hunde sind wohl nicht wie Menschen ;)
Ein Hund, der starrt, ist wesentlich ernst zu nehmen als einer der bellt;)
Dieses "Hinterhergucken" kann schon eine sehr ernste Drohung des Hundes gewesen sein dich bloß von "seinem" Revier fernzuhalten. Da du das nicht wissen konntest hast du mit deiner Annäherung signalisiert, dass du auf diese Drohung geflissentlich pfeifst. Für den Hund durchaus ein legitimer Grund deutlicher zu werden.

Das kann man nicht wissen, wenn man sich damit nicht auskennt, also kein Vorwurf an dich, sondern lediglich als Hinweis für die Zukunft: Starrende, bewegungslos verharrende Hunde, die sehr angespannt wirken sollte man tunlichst in Frieden lassen.
Off-Topic
Hatten hier erst vor Kurzem einen Fall wo ein Herdenschutzhund einen Mann schwer verletzt hat, weil er dachte, dass der Hund "freundlich stehen geblieben" ist...:(


In der 1. Situation hätte die Besitzerin ihn übrigens nicht mehr maßregeln können. Also sie hätte es schon gekonnt, aber der Hund hätte das nicht miteinander in Zusammenhang bringen können, da die Zeitspanne einfach zu groß war. In dem Moment hätte er schon was anderes getan und aus seiner Perspektive war sein Verhalten nicht "falsch", sondern notwendig.

Allerdings ist es jetzt an der Halterin daran zu arbeiten, dass ihr Hund kontrollierbar bleibt. Er muss dich nicht und du ihn nicht mögen, aber sie muss ihn kontrollieren können, egal wo du stehst. Besonders, wenn er an der Leine ist.
Mal abgesehen davon, dass sie ihn nicht mehr allein in den Garten lassen sollte...Wenn ich weiß, dass ich einen Hund habe, der unter Umständen beißt, wenn jmd. sein Revier tangiert dann habe ich dafür zu sorgen, dass er nicht unbeaufsichtigt ist.
Off-Topic
Wobei ich das bei jedem Hund so sehe. Kann immer mal was doofes passieren und dann kriegt man nix mit.


Ich persönlich würde es da auch nicht unbedingt als meine Aufgabe verstehen, dass der Hund mich mag oder friedlich ist.
Zu Trainingszwecken wäre es sehr entgegenkommend von dir die Nachbarin zu unterstützen, wenn sie dich darum bitten sollte, aber es ist ihr Hund und ihre Verantwortung mit dem Hund daran zu arbeiten, dass er nicht ausflippt und ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass er nicht unbeaufsichtigt ist.
Das aber nur am Rande;)
 
fusselbuerste

fusselbuerste

Registriert seit
04.03.2013
Beiträge
693
Reaktionen
0
Was ich nicht verstehe ist das Deine Hand 10 cm vom Zaun weg war und der Hund Dich beißen konnte?

Ansonsten würde ich sagen ignoriere den Hund.
Nicht Ansprechen und auch nicht Ansehen Anfassen schon gar nicht!
Hunde riechen Dich auch noch wenn Du 3 meter weit weg bist!
 
willi79

willi79

Registriert seit
17.08.2011
Beiträge
7.477
Reaktionen
0
Ich Unterschreibe Midoris Beitrag!:clap:

Ich findes es im übrigen auch sehr lästig, wenn Sparziergänger/ Nachbarn unseren Hund Locken.
Und Balou bekommt von mir dann auch ein NEIN, und er hat da nicht hinzugehen.

Und ich toleriere es nicht, Sparziergänger, die vorbei laufen ,anzubellen.
Geht gar nicht.--> meine Meinung
 
MilkyWay04

MilkyWay04

Registriert seit
10.06.2013
Beiträge
513
Reaktionen
0
Im Grunde ist hier schon alles gesagt worden.
Was ich noch hinzufügen mag (falls es nicht schon irgendwo steht und ich es überlesen haben sollte :lol:) wenn du dich mit dem Hund anfreunden magst, nicht aus dem Stand von oben herab. Viele Hunde verunsichert sowas und dann können sie schnappen. Mein Hund ist z.B. so ein Sensibelchen, bei dem man es richtig beobachten kann, wie es bei manchen Menschen, die von oben herab kommen, anfängt im Kopf zu arbeiten. Und es ist am Anfang vorgekommen, dass sie dann auch mal warnend die Zähne gezeigt hat. Sie hat zwar nie richtig zugebissen, aber wenn meine Warnung nicht reicht dann zum Glück spätestens die vom Hund -.- Es gibt leider genügend Leute die meinen den Hund besser zu kennen als man selbst und noch mit "Nachdruck" hinterher. Aber das tust du ja jetzt nicht :mrgreen:
Wenn du Angst um deine Kinder hast und das alles etwas schützen magst vllt. mit dem Nachbarn reden, dass der Zaun mit einem Schutz auf Hundhöhe abgesichert wird oder so?

Mit dem Theater am Zaun das ist auch nichts Ungewöhnliches. Wir haben seit ca. einem Jahr neue Nachbarn + Hund. Auch ein Weibchen im selben Alter wie mein Wockelchen. Vom ersten Tag an super verstanden. Dann bekam die Hündin nebenan Junge und von da an fing die schlechte Gewohnheit irgendwann an, dass die beiden sich nun am Zaun gegenseitig so richtig schön aufgeilen und sich aggressiv ankleffen. Die Welpen sind nun seit ca. 6 Monaten alle vermittelt und das Kleffen besteht immer noch. Wir also rüber zum Nachbarn: "Mal gucken was für ne große Klappe beide noch haben ohne Zaun!" Oh guck an... Hund A in der einen Ecke und Hund B in der Anderen. Haben sich null füreinander interessiert oder Aggressivität gezeigt. Wir nach 15 Minuten Unterhaltung und beobachtung wieder rüber: ZAUN!!! *wau wau wau kleff kleff kleff* Was soll man da noch sagen? :lol:
Wenn es um das Revier geht leben Hunde wohl in ihrer eigenen kleinen Welt ;)
 
N

nickie37

Registriert seit
24.06.2013
Beiträge
4
Reaktionen
0
Vielen Dank,
ich finde alle eure Beiträge sehr hilfreich. Ich kann jetzt sehen, dass ich mich in den Augen des Hundes sehr kontraproduktiv verhalten habe; besonders der Beitrag über das Starren (danke Midoriyuki) hat mir da geholfen. Den Hund habe ich jetzt gar nicht mehr im Garten gesehen, schade irgendwie auch für ihn. Aber er wurde wohl auch gestern kastriert, da muss er sich wahrscheinlich erst mal pflegen. ;)
Was den Zaun und die 10 cm entfernte Hand angeht: Wir und unsere Nachbarn haben unser Haus nur gemietet. Der Vermieter spart wo er kann und der Zaun ist schon sehr alt und "dehnt" sich bei Belastung. Das die optische Täuschung "Zaun dazwischen; da kommt nix durch" nur einseitig war, hat sich ja dann ziemlich deutlich erwiesen :roll:. Trotzdem hat er wohl Schlimmeres verhindert, denn mit der Schnauze in der Zaunmasche hat der Hund nicht richtig zubeißen können.
Leider bekomme ich die Nachbarin selber eher selten zu Gesicht. Die Kinder sind öfter im Garten.
Ich habe jetzt eine Menge guter Anregungen von euch bekommen, und kann das Kommende etwas gelassener auf mich zukommen lassen.
Jetzt haben wir erst mal ne Menge mit uns selbst zu tun (ein Abiball, zwei Klassenfahrten und zwei Teenie-Geburtstage :D). Ich werde also wohl abwarten müssen, ob sich eine gute Gelegenheit ergibt, die Nachbarin zu fragen, ob sie ein gemeinsames Gassigehen als hilfreich oder erschwerend empfinden würde. Wenn es sie überfordern würde, wäre ja auch nichts gewonnen.
Ich für meinen Teil mag es, zu Nachbarn eine gute, freundliche, aber lockere Verbindung zu haben, mit einem Plausch am Gartenzaun, aber nicht so tief gehend, dass man in Streit geraten kann. Deshalb möchte ich auch nicht, dass jetzt ein "Hundedrama" die Stimmung verhagelt und wäre auch bereit, meinen Beitrag zu einer fortgesetzten guten Nachbarschaft zu leisten, sprich: meine Angst zu überwinden, und , bei entsprechenden Vorkehrungen, z.B. mit Gassi zu gehen.
Vielen Dank noch mal!
 
N

nickie37

Registriert seit
24.06.2013
Beiträge
4
Reaktionen
0
Gestern habe ich mich bei meiner Nachbarin für meine Vorhaltungen am Telefon entschuldigt. Ich hatte sie damit in die Defensive gedrängt und das ist wirklich nicht hilfreich. Leider sieht es so aus, als könne sie meine Entschuldigung noch nicht annehmen. Als ich ihr anbot, dass wir noch mal miteinander reden könnten, meinte sie: "Aber bestimmt nicht über das Verhalten des Hundes." Sie sagte, er habe das auch beim Tierarzt gemacht (was, weiß ich nicht, ich nehme an, das Schnappen) und der hätte gesagt, das wäre Angstverhalten. Keine Ahnung, ob ihr diese Aussage reicht. Ich habe ihr gesagt, dass ich mich hier informiert habe, und ein paar gute Tipps bekommen habe, aber darauf hat sie nicht reagiert. Manche Dinge brauchen Zeit. ;)
 
Infano

Infano

Registriert seit
13.06.2012
Beiträge
6.002
Reaktionen
0
Kann sein, keine Ahnung. Viele Hunde schnappen aus Angst. Angriff, bevor du dich nicht mehr wehren kannst ;)
Das heißt aber nicht, dass dieses Verhalten so sein MUSS und man daran nicht arbeiten könnte...

Aber lass ihr Zeit. Sie jetzt belehren zu wollen wird sicher nur zum Gegenteil dessen führen, was du willst. Einfach etwas Geduld und vielleicht merkt sie ja, dass sich etwas ändern muss.
 
Thema:

verfahrene Situation mit Nachbarhund seinem Frauchen

verfahrene Situation mit Nachbarhund seinem Frauchen - Ähnliche Themen

  • Jack Russel knurrt, beißt, aggressiv in bestimmten Situationen

    Jack Russel knurrt, beißt, aggressiv in bestimmten Situationen: Hallo zusammen, unser 8 jähriger Jack Russel verhält sich sehr merkwürdig. Und zwar ist er nur dem Herrechen gegenüber sehr aggressiv. Er knurrt...
  • Warum knurrt er sie in der Situation an?

    Warum knurrt er sie in der Situation an?: Also wir haben einen Hund, Marley, wird im Juli 4 Jahre alt und ist eine Amerikanische Bulldogge. Wir haben ihn bekommen als er 3 1/2 Monate alt...
  • Warum knurrt er sie in der Situation an? - Ähnliche Themen

  • Jack Russel knurrt, beißt, aggressiv in bestimmten Situationen

    Jack Russel knurrt, beißt, aggressiv in bestimmten Situationen: Hallo zusammen, unser 8 jähriger Jack Russel verhält sich sehr merkwürdig. Und zwar ist er nur dem Herrechen gegenüber sehr aggressiv. Er knurrt...
  • Warum knurrt er sie in der Situation an?

    Warum knurrt er sie in der Situation an?: Also wir haben einen Hund, Marley, wird im Juli 4 Jahre alt und ist eine Amerikanische Bulldogge. Wir haben ihn bekommen als er 3 1/2 Monate alt...