Wollmaus - Farbmäuse

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dexi2001de

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Hallo, ich habe ein Problem: Ich halte seit Anfang letzten Jahres mehrere Farbmaus-Mädchen in einer Gruppe. Ich hatte schon mehrmals einzelne neue Tiere dazugekauft, etwa wenn ein Tier verstorben war oder einfach weil ich in der Zoohandlung nicht an einem putzigen Kerlchen vorbeilaufen konnte. Bisher hat die Vergesellschaftung neuer Tiere niemals Probleme mit sich gebracht. Je nach Naturell des neuen Tieres ist die Eingewöhnung innerhalb der ersten 48 Stunden erfolgreich verlaufen.
Im Novemeber hatte ich zum ersten Mal eine sogenannte Wollmaus gesehen und sofort gekauft. Sie war damals noch ganz winzig klein und hatte nicht einmal ihr vollständiges Fell. Ich weiß, dass die Zoohandlung das Tier erst zwei Tage vorher bekommen hatte, sie war bei Anschaffung höchstens vier Wochen alt. Auch hier verlief die Vergesellschaftung mit meinen teilweise schon
einjährigen Farbmäusen problemlos. Die Wollmaus hat sich gut in der Farbmausgruppe eingelebt und ist als sehr harmoniebedürftiges Tier aufgefallen. Man sieht sie häufig beim Fressen ganz eng neben einem anderen Mäuschen sitzen. Am Montag habe ich wieder eine putzige kleine Farbmaus gekauft. Irgendwie haben die Wollmaus und das Farbmauskind ein Problem miteinander: Sowie die kleine Maus in dem Terrarium war kommt meine Wolli angeschossen und schanppt nach der Kleinen. Ich hatte sogar beobachtet wie Wolli zuvor mit dem Schwanz zwei, dreimal aufgeklopft hat um dann wie von Sinnen auf die kleinen loszustürzen. Am Montag ist der Kampf so heftig gewesen, dass das kleine Mäuschen sogar eine leicht blutende Bisswunde auf dem Rücken davon getragen hat.
Ich hatte die Kontrahenten sofort getrennt und dem kleinen Kerl für die erste Nacht ein Quartier in einem ausgedienten Käfig eingerichtet, damit sie erst mal zur Ruhe kommt. Gestern hatte ich die Wollmaus und die Babymaus in einen Schuhkarton gesetzt und genau beobachtet, es ist nichts, aber gar nichts passiert. Die Situation hat wohl beiden nicht besonders gefallen, aber es war kein Anzeichen von Agressivität oder Angst zu spüren. Ebenso auf der Hand, sie liegen in friedlicher Eintracht nebeneinander und geniessen, wie Ihr Fell gekrault wird. So wie beide Tiere in das Terrarium gesetzt werden, beginnt der Krieg. Die Wollmaus ist richtig vom Jagdfieber gepackt, sucht nach der kleinen und wenn sie sie aufgespürt hat geht es richtig rund. Die kleine ist dann natürlich sehr verängstigt und versteckt sich irgendwo.
So wie ich die Wollmaus aus dem Terrarium nehme, ist die Kleine wie ausgewechselt, sie sitzt arglos auf dem Stein und putzt ihr Fell.
So wie die Wollmaus in das Terrarium kommt, ist die Kleine verängstigt und versteckt sich.
Mit den anderen Farbmäusen gab es wieder einmal keine Problem, sie haben sich innerhalb der ersten 24 h mit dem kleinen Kerlchen angefreundet. Das Baby zeigt auch keine Spuren von Angst oder Scheu wenn eine andere Farbmaus in ihre Nähe kommt.
Ich habe das Problem für den Moment so gelöst, dass die agressive Wollmaus in dem alten Läfig wohnt und die Farbmäuse unter sich in dem großen Terrarium sind. Nur will ich die Wollmaus nicht alleine lassen, der Zustand gefällt ihr auch sichtbar nicht. Hat jemand schon einmal Erfahrungen mit Wollmäusen gemacht und irgendwelche Tipps für mich? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
 
28.03.2007
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra geworfen? Sie ist Veterinärin und seit vielen Jahren begeistere Mäusehalterin, erklärt in diesem Ratgeber, was die flinken Nager brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Favole

Favole

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Also ich kenn "Wollmaus" bisher nur als Begriff für eine Chinchilla-Art (?)
Gibt's die tatsächlich auch als richtige Maus?
Und wenn, wäre es dann für sie nicht schöner eine andre gleichartige Maus zu haben?
Wäre ja dann eigentlich wie Renner und Farbmäuse zusammenhalten, oder? Das passt ja nicht wirklich...
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Ach ja, hab bei Google doch was über Wollmäuse gefunden (nur leider kein Bild ;) ).
Steht zwar nichts zu deinem Problem, aber vielleicht trotzdem interessant für dich: http://www.agamen.de/nager/maus/wollmaus.html
 
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seven

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Hi dexi!
Erstmal Herzlich Willkommen im Forum!
Uffz, da hast Du ja gleich einen langen Text zum Einstand geliefert;) .
Ich versuch´ mal, mich durchzuwühlen! Bitte Kritikpunkte nicht persönlich nehmen, ok?:angel:
Erstmal: Du kaufst öfter mal Mäuschen dazu? Ich nehme an, in der Zoohandlung *seufz* Das ist keine gute Idee, weil die Mäuschen dort oft aus unübersichtlichen Vermehrungen stammen, inzuchtgeschädigt oder schwanger oder sonstwie krank sind.
Zweitens: Unter "Wollmäusen" hab´ ich mir jetzt sowas wie Lockenmäuse vorgestellt. Selbst wenn es "nur" Langhaarmäuse sind, wie in Favoles Link erwähnt, ist das leider eine Qualzucht. Diese Mäuse haben meist Probleme mit zu langen / gekräuselten Wimpern und Tasthaaren, die zu Orientierungsschwierigkeiten und Augenentzündungen führen können. Daher sollte man möglichst keine Locken-/Langhaarmäuse kaufen, um diese Qualzucht nicht zu unterstützen. Das wusstest Du sicher nicht, und die Mäuschen sehen ja auch sehr süß aus, was schnell zum Kauf verleitet.
Drittens ist eine Vergesellschaftung für Mäuse immer Stress. Deshalb wird dazu geraten, einer Maus maximal drei Vergesellschaftungen in ihrem Leben zuzumuten. Deine ersten Vergesellschaftungen sind friedlich verlaufen - das ist sehr prima! Die Vergesellschaftung mit der "Wollmaus" verlief weniger friedlich - ich denke aber, das hat weniger damit zu tun, dass es eine "Wollmaus" ist, sondern wahrscheinlich liegt es einfach am Charakter der Maus und es hätte Dir mit jeder anderen Maus auch passieren können.
Vielleicht hat die "Wollmaus" gerade ihre Position in der Gruppe ausgemacht und verteidigt (das geht manchmal auch auf so friedliche Art, dass der Halter davon gar nichts mitbekommt...). Und jetzt ist da eine kleinere Maus, und die "Wollmaus" will zeigen, welche Rangposition sie einnimmt.
Wie viele Mäuse hast Du jetzt in der Gruppe?
Möglicherweise müsstest Du nochmal versuchen, sie alle komplett kleiner zu setzen, und erstmal abwarten, ob sie dann friedlich bleiben. Wenn die "Wollmaus" die Kleine aber partout nicht in Ruhe lassen will, musst Du wohl überlegen, ob Du evtl. zwei Gruppen aufmachst. Manchmal (bei Weibchen aber normalerweise sehr, sehr selten...) passen zwei Mäuse einfach nicht zusammen... Wir hatten auch eine Vergesellschaftung von 8 + 6 Mäusen, um dann festzustellen, dass zwei Mäuschen aus der Achtergruppe einfach total unglücklich in dieser Riesengruppe waren und zwei weitere Mäuschen auch am unteren Ende der Rangliste standen und öfter mal gejagt wurden... Ein Mäuschen ist dann noch gestorben (war ziemlich krank), sodass wir uns entschlossen haben, eine Vierergruppe und eine Neunergruppe aufzumachen - seither herrscht Ruhe und v. a. die Vierergruppe ist total harmonisch. Wenn Du den Platz dazu hast, kannst Du ja vielleicht mal darüber nachdenken.
Ansonsten zum Thema Vergesellschaftung nochmal www.diebrain.de studieren...
Und wenn´s irgend geht, keine Mäuschen mehr aus dem Zooladen kaufen, sondern mal in Tierheimen nach aktuellen Notfällen forschen...
LG, seven
 
C

Chris3

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Hallo! Mich würde mal interessierne, WIE du vergesellschaftest? In deinem Beitrag klingt es so, als würdest du die neuen Mäuschen einfach in das vorhandene Terra dazusetzen. VGs sollten immer auf neutralem Boden stattfinden! Ansonsten dringt die neue Maus ja auch in das Revier der schon verhandenen Tiere ein, so dass es zu Revierstreitigkeiten kommen kann...
Schreib doch mal genau auf, wie du vorgegangen bist.
Grüße!
 
Kitten

Kitten

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Huhu,

ich hatte auch 2 Mäuse, die konnten sich einfach nicht ausstehen, deswegen musst du dir vielleicht eine neue Lösung aussuchen für deine Wolli, nimm doch eine oder 2 Mäuse aus deinem alten Käfig, und mach eine 2te Gruppe auf, wär sicherlich das beste.

Falls du sie aber noch nicht "richtig" vergesellschaftet hast, versuch es vorher nocheinmal damit ;)

Viel glück

Kitten
 
D

dexi2001de

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Hallo Leute, erst mal möchte ich mich für die Antworten bedanken. Das klappt ja super hier. Zu Euren Fragen: Favole hat den richtigen Link gepostet, es handelt sich um eine Zuchtvariante der Farbmäuse, die auch als Langhaarmäuse bezeichnet werden. Seven hat recht, die Maus hat tatsächlich ziemlich lange, nach oben gekräuselte Tasthaare. Wenn man von dem für Mäusen typischen langen Schwanz absieht erinnert das Tier mich überhaupt mehr an einen Zwerghamster, was sicher auch an seiner Farbe und Zeichnung liegt, nämlich Hauptfarbe dunkelgrau mit weissen Flecken und leichten braunen Ansätzen. Das es sich dabei um eine Qualzucht handelt wusste ich in der Tat nicht und habe mich von dem süssen Aussehen des damals vielleicht drei-vier Wochen alten Wollknäuels zum Kauf verleiten lassen. (Eigentlich wollte ich ja nur Futter kaufen, genau wie letzten Montag *seufz*) Die neue Maus ist jetzt das sechste Tier in der Gruppe. Ich habe in der Vergangenheit immer so vergesellschaftet: Futter und Wasser gecheckt und evtl aufgefüllt, die "alten" Mäuse merken das sich etwas tut und kommen neugierig aus ihrem Häuschen, dann das neue Tier in das Terrarium gesetzt und natürlich die erste Zeit keine Minute aus den Augen gelassen. Bisher ging immer alles gut, es hat nie irgendwelche Reibereien oder gar Beissattacken gegeben. Die Stammmäuse haben den Neuzugang abgeschnuppert, dieser hat sich das auch immer gefallen lassen, dann waren die Fronten geklärt. Am Anfang ist man sich noch etwas aus dem Weg gegangen, schliesslich merken sowohl die Stammbewohner wie auch der Neuzugang das etwas anders ist. Aber die Tiere haben sich immer sehr schnell an die neue Situation gewöhnt. Je nach Charakter des Neutieres ist dieses manchmal ganz siegesgewiss schnon nach kurzer Zeit in das gemeinsame Schlafhäuschen geschlüpt, andere haben es vorgezogen, sich irgend wo in einer Ecke ein Lager herzurichten (so auch der aktuelle Neuzugang) aber auch sie hat am darauffolgenden Morgen bei den anderen Mäusen im Schlafhaus gesessen.
Da ich noch nie zuvor Probleme mit einer VG hatte, bin ich auch so sorglos daran gegangen.
Heute ist großer Saubermachtag, da wird das Terrarium gründich gereinigt, danach werde ich wieder versuchen, ALLE Mäuse hineinzusetzen. Während des Saubermachens werde ich schon alle Mäuse in dem Behelfsquartier zusammensetzen. Danach wird man weiter sehen: Wenn es ruhig bleibt ist es gut, wenn die Wollmaus sich wieder über die Kleine hermacht, werde ich sie noch eine weitere Woche extra setzen.
Gruß Dirk
 
C

Chris3

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Hallo, leider ist deine Art der Vergesellschaftung nicht gerade ideal. Dass bisher nichts Ernsthaftes passiert ist, ist Glück. Eine VG sollte immer auf neutralem Boden stattfinden! Ansonsten neigen Tiere dazu, ihr Revier vor Eindringlingen zu schützen! Liess dich doch mal durch Mäuseforen und studiere diebrain (http://www.diebrain.de/ma-verge.html).
Ich hoffe, ich darf den Link hier posten?!
Und dann: viel Erfolg!
 
seven

seven

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@Chris: Den Link darfst Du gern hier posten ;-)
@dexi: Da hast Du wirklich bisher immer Glück gehabt, dass sich Deine Mäuschen sofort prima verstanden haben. Unsere allererste Vergesellschaftung lief ähnlich ab wie bei Dir - da kamen zwei 4 Wochen alte Mäusemädels zu zwei ca. 5 Monate alten Mäusemädels. Wir haben die Kleinen (unwissend, wie wir waren - und nicht zur Nachahmung empfohlen!!!) einfach zu den Großen gesetzt - und sie wurden sofort anstandslos akzeptiert. Unsere nächsten Mäuse haben wir dann ordnungsgemäß vergesellschaftet (3 "alte" + 5 "neue") - und das war auch sehr gut so, denn da gab es doch zwischendurch ordentliches Gezicke, Jagereien und sogar ein gepierctes Mäuseohr - also alle Mäuse wieder kleiner gesetzt, und dann ging´s. Jetzt nehmen wir uns für eine Vergesellschaftung immer viel Zeit, lieber einen Tag länger "klein" sitzen, als zu früh die nächste Gehegegröße und Kloppereien.
Vielleicht kannst Du Deine Mäuschen jetzt erstmal in dem Behelfsquartier lassen für einen oder zwei Tage, bevor Du sie wieder größer setzt? Das könnte schon helfen!
LG, seven
 
D

dexi2001de

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Hurra, es hat geklappt: Nachdem ich gestern gründlich sauber gemacht hatte, habe ich ALLE Mäuse in das Terrarium gesetzt. Es ist alles friedlich geblieben, die Wollmaus musste sich erst mal neu orientieren, nachdem sie vier Tage in "Einzelhaft" gesessen hatte und hat alle Mäuse abgeschnuppert, bei der Kleinen kam ihr das wohl etwas komisch vor. Ausser dem Gruppengeruch, den das kleine Mäuschen jetzt wohl angenommen hatte, war da noch ein Eigengeruch, den sie noch nicht kannte. Aber die kleine Maus hat keine Spur von Angst mehr gezeigt, wenn die große Wollmaus in ihre Nähe kam. Im Gegenteil, sie ist immer um sie herum geschlichen und hat krampfhaft versucht, die Aufmerksamkeit von Wolli zu erregen. Der Wollmaus war das nicht so recht und sie hat die Kleine öfter mal angestumpt, worauf hin das kleine Mäuschen aufgequieckt hat und davon gelaufen ist. Aber es gab defintiv keine Beißattacken. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass die Kleine immer den älteren Mäusen hinterher läuft und versucht, diese von allen Seiten zu beschuppern. Verständlich, dass meine teilweise schon recht betagten Mäusedamen das nicht immer haben wollen. Jedenfalls bin ich froh, dass sich Alles doch noch zum Guten gewendet hat. Ich danke Euch nochmals für Eure Ratschläge und werde bei meiner nächsten VG vorsichtiger sein.
Gruß Dirk
 
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@dexi: naja, eine richtige "Vergesellschaftung" war das ja jetzt aber auch wieder nicht - nachdem Dir hier mehrere Leute Tipps dazu gegeben hatten.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Deine Mäuschen sich jetzt wirklich dauerhaft vertragen - wäre ja sehr wünschenswert!
LG und viel Glück - und wenn´s nicht klappt: Nicht eine Maus separat setzen, sondern alle vier zusammen auf engen Raum für 1-2 Tage, dann langsam vergrößern, sofern sie friedlich sind!
Seven
 
Kitten

Kitten

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Hallo,

ja deine sogenannte "Einzelhaft" ist nicht eine artgerechte Mehtode um die kleinen aneinander zu gewoehnen, das bring sie eher noch mehr auseinander als zusammen. Vielleicht hatte es ja auch mit der Vg nicht geklappt, weil die neue maus schon was aelter war... naja viel glueck noch.

LG Kitten
 
D

dexi2001de

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Die Überlegung mit meiner "Einzelhaft" war: Die aggressive Wollmaus zu entfremden, damit SIE der Eindringling in der Gruppe ist. Ich wusste genau, das meine anderen lieben Mädels sie problemlos wieder aufnehmen werden und genau das ist auch geschehen. Vielleicht nicht 100% artgerecht, aber dennoch erfolgreich. Jetzt ist alles in Ordnung und die beiden Problemmäuschen verstehen sich richtig gut miteinander. Dennoch habe ich aus dem Vorfall gelernt und die Ratschläge von Euch beherzigt. In dieser Gruppe ist jetzt Schicht, es wird keine Maus mehr dazugekauft. Vielleicht lege ich mir ja noch ein zweites Terra zu und mache noch eine zweite Gruppe auf (wenn man erst mal mit der Mäusehaltung angefangen hat...)
 
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