Grauer Star - Hat jemand Erfahrung?

Diskutiere Grauer Star - Hat jemand Erfahrung? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hi zusammen, ich hab da doch nochmal eine Frage. Meine Goldie Dame (4 Jahre) hat auf beiden Augen einen Grauen Star. Ist sehr ungewöhnlich für...
MilkyWay04

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Hi zusammen,

ich hab da doch nochmal eine Frage.
Meine Goldie Dame (4 Jahre) hat auf beiden Augen einen Grauen Star. Ist sehr ungewöhnlich für das Alter, aber kannste machen nix...
Wir haben sehr früh mitbekommen, dass die Augen sich irgendwie komisch spiegeln. Erstmal nichts bei gedacht, dann kam aber irgendwann der "Spinnennetz förmige Stern" auf beiden Augen. Natürlich Hund gepackt und gleich zum Tierarzt. Die Angst war noch größer, da ähnliche Anzeichen bei unserer ersten Goldie Dame waren und es erst hieß "Stoffwechselstörung" und
am Ende waren es Folgen eines Milztumors :shock:
Gut.. Diagnose - Grauer Star. Da wir es aber so früh direkt mitbekommen haben ist es zum Glück noch nicht "so schlimm".
Die OP würde wohl genau wie bei uns Menschen ablaufen. Defekte Teile raus und Künstliche rein :D.

Solange es aber nicht nötig ist, wollten weder der TA noch wir etwas machen. Bisher ist das Tierchen davon in keinster Weise beeinträchtigt. Die Ärzte (sind zu dritt in der Praxis) meinten einstimmig, wir beobachten es und wir sollen regelmäßig alle 3 Monate mal vorbei kommen.
Das war jetzt vor gut zwei Jahren. Es ist bisher fast unverändert. (Es ist eine Datei in der Akte mit abgelegt, wo wir den Stand mit Bildern dokumentieren). Anfangs hatten wir einmal den Eindruck es wäre etwas mehr geworden und später sogar, dass es evtl. etwas zurück gegangen wäre.
Sobald sie schlechter sehen würde sollte ich es auch mitbekommen, da wir in der Hundeschule unter Anderem auch Agility mitmachen. Bis auf ein einziges Mal, aus eigener Doofheit xD, ist sie mir noch nirgendwo gegen gelaufen und in ungewohnter Umgebung etc. ist auch nichts Auffälliges bisher vorgefallen. Handzeichen auf größere Entfernung wird auch erkannt und und und.

Nun meine eigentliche Frage:
Hat jemand von euch evtl. ähnliche Erfahrungen oder kann dazu was sagen? Meine einzige Angst besteht darin, dass es jetzt ewig gut geht und dann wenn sie zu alt für eine OP wird es plötzlich ausbricht.

Heute Nachmittag geht es auch wieder zur Kontrolle.

Danke schonmal im Voraus x)
 
03.07.2013
#1
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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
B

Bubuka

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Das hört sich für mich nicht nach einem grauen Star an.
Wart ihr mal bei einem Augenspezialisten???

Ist Diabetes ausgeschlossen worden?

Die OP beim grauen Star wird genauso wie beim Menschen gemacht.
Der Erfolg ist aber bei weitem nicht so gut, wie beim Menschen.

Eine Untersuchung alle 3 Monate halte ich für übertrieben.
 
MilkyWay04

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Ja, es ist ein Augenspezialist einmal die Woche in der Praxis, welcher ebenfalls mit rein geguckt hat.
Ich komme auch grade von der Untersuchung und der Hund ist top und fit :D
3 Monate finde ich ok. Ich bin ja nicht verpflichtet dort aufzukreuzen. Sie haben es mir nur empfohlen. Durch die Renovierung und Umzug und was weiß ich nicht alles war ich jetzt das letzte 1/2-3/4 Jahr nicht mehr dort (da ich auch keine Verschlechterung gesehen habe).
Aber lieber einmal zu viel nachgucken lassen als einmal zu wenig. Sehe ich zumindest so. Kostet nicht die Welt mal nachgucken zu lassen und ich bin wieder etwas beruhigter. ;)
 
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Hab was interessantes dazu gefunden:

So bezeichnet der Ophthalmologe beispielsweise eine sternförmige Trübung der zentralen, hinteren Kapsel als eine „Cataracta capsularis posterior“.
Quelle: http://www.augen.de/tieraugenheilkunde/der-graue-star-beim-hund/

Meinst du vielleicht das? Der ganze Link dürfte vermutlich interessant für dich sein.

Dort steht allerdings auch:
Im weiteren Verlauf beginnt sich das Linseneiweiß aufzulösen, die Linse ist überreif bzw. „hypermatur“. Oft nimmt die Linse dann einen Gelbstich an und/oder erscheint zum Teil glitzernd. Diese Form der Katarakt ist für das Hundeauge sehr gefährlich, da es durch austretendes Linseneiweiß zu schweren Entzündungen der Regenbogenhaut und des Ziliarkörpers (Uveitis) mit Loslösung der Linse (Linsenluxation) und einem sich anschliessenden grünen Star (Glaukom), einer für den Hund sehr schmerzhaften Erkrankung kommen kann.
Allein deshalb finde ich die regelmäßigen Kontrollen durchaus sinnvoll und wenn sie euch Sicherheit geben... Ich würde wohl auch lieber öfter schauen lassen, gerade am Auge erkennt man vieles nicht selbst Zuhause. Habt ihr aber mal darüber gesprochen, ob ihr die OP machen wollt, wenn es schlimmer wird? Bzw. ob sie so überhaupt möglich ist und wie es dann mit den Chancen aussieht?

Erfahrungen habe ich nur durch meine Oma, bei der die OP erfolgreich durchgeführt wurde. Sie hatte auch keine Probleme anschließend.
 
M

momo777

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wie ist denn das Blutbild gewesen? Also ich bin über den Text nur geflogen wenn das mit der hypermatur wäre, dann müßte das durch eine Entzündung im BB doch zu sehen sein..
Erfahrung haben wir in so fern: ..die Jack Russel Dame 5 J. meiner Schwester war ewig müde, dick, schreckhaft, hat viel getrunken. Verhaltensmäßig war Sie aber noch NIE ein Typischer JackRussel. Erst weil Sie komisch geatmet und Schluckbeschwerden hatte wurde dann ein TA besucht. BB und Ultraschall in einer weiteren Klinik, hat man erst eine Herzinsuffiziens behandelt, danach gings dem Hund aber richtig mies
Später in d. Klinik wurde aufm Ultraschall n Milztumor+ Lebertumore entdeckt-auch freie Flüssigkeit
Haustierarzt bespricht die Ergebnisse mit meiner Schwester- Lebenserwartung : 6 Monate maximal Zucker wäre da das geringste Übel, Hund hätte nichts von der Behandlung
6 Monate später-war der Hund immer noch genauso da-nur seit 3 Monaten blind(plötzlich, sieht nur sehr helle Dinge)
da waren bis dahin 3 Dr.med.vet. drann. Ich bin dann mit den Befunden mal losgezogen und Gott sei Dank hatte der erste auserwählte TA hatte die Lösung und das kurz nach dem er den Blutbefund in der Hand hielt! Er hat alle Befunde gesichtet und Behandelt erfolgreich die Symptome des Diabetes! Der Tumor war unauffindbar..
Eine OP ist wie schon vorher erwähnt wurde,nicht so easy wie beim Menschen. Es kann aber bei der durch Zuckerschock ausgel. Trübung, eine Besserung des Sehvermögens wieder eintreten.
So kanns gehen... hoffe ihr habt auch Glück!!
 
MilkyWay04

MilkyWay04

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Vielen Dank für eure Infos :)
Da es wie gesagt vor zwei Jahren richtig aufgefallen ist, war ich da sofort beim Tierarzt und habe nachgucken lassen. Was genau im BB stand weiß ich leider nicht mehr. Aber es war nichts Auffälliges wie Zucker o.Ä.
Das mit dem Milztumor kommt mir bekannt vor. Es war wie gesagt erst eine Vermutung auf "Stoffwechselstörung" und am Ende gab es eine NotOP, da der Hund innerlich am verbluten war :'( - Milztumor - Alleine durch die Erfahrung bin ich natürlich extremst empfindlich darauf angesprungen, als ich das gesehen habe.
Hab auch immer noch total Angst, dass es irgendwas anders ist. Wenn es "nur die Augen" sind bin ich eigentlich beruhigt. Weil selbst blind muss der Hund keine Schmerzen haben und sie könnte dennoch ein schönes langes Leben haben! Aber ich denke wenn es auch irgendwas Anderes wäre, würde mir das sofort auffallen. Hab sie gestern in einem durchchecken lassen und ist alles super. Ärztin war mehr als zufrieden. Herzchen pochte normal -abgesehen von der normalen Nervosität beim TA- Lymphdrüsen waren super, Ohren gut und der gesamte Eindruck eh. Nun hab ich wieder ein paar Monate Ruhe x)

Aufmerksam geworden sind wir dadurch am Anfang, dass sich die Augen irgendwie "merkwürdig gespiegelt" haben. So leicht gelblich sage ich jetzt mal. Und wenn man mit Licht drauf hält kann man weiter hinten eben diese "Sternform" oder "Spinnennetz" sehen. Wie man es eben nennen mag :)

@Mischling

Ja darüber gesprochen haben wir. Meine Eltern meinten erst Mal "Ja dann wird der Hund halt blind... ist es eben so." Nach längerem Gespräch habe ich sie aber dann überreden können. Z.B. mit Argumenten wie: Wenn der Hund taub werden sollte ist es kein Problem, dann kann ich sie noch mit Handzeichen gewissermaßen kontrollieren.
- Ja wenn sie blind ist kannst auch noch mit ihr reden!
-Was aber, wenn der Hund Jahre lang dann blind ist und später zusätzlich taub wird???
Damit hatt ich sie dann :mrgreen: Hats eingesehen. Solange es für die Maus aber nicht schmerzhaft wird oder sie beeinträchtigt wollen wir sie nicht sofort unters Messer legen. Deswegen auch die regelmäßigen Kontrollgänge.
Die Ärzte meinten auch, ich würde es ja gut beobachten dadurch, dass ich viel mit ihr mache. Es gibt genügend Leute, vorallem Ältere, die ankommen "Och mein Hund ist wohl seit kurzem blind." Weil sie täglich den gleichen Weg gehen und immer nur in der selben Umgebung wo der Hund schon seit Jahren blind geht und es nie wer gemerkt hat...
Allein beim Agility würd ich es ja merken, wenn sie mal wo gegen rennt :lol: Mache auch unterwegs immer mal ein paar Übungen auf Entfernung nur über Handzeichen. Da merk ich ja ob eine Reaktion kommt oder nicht. Und wenn keine kommt, ob es daher ist weil sie nichts sieht oder versucht sich durchzusetzen.
Die Chancen auf Erfolg sind so früh eigentlich sehr gut, da die kaputte Linse durch eine Künstliche ersetzt wird und damit hat sich das Problem erledigt. Genau wie bei den Menschen auch. Ist im Grunde die selbe Vorgehensweise. Der Augenspezi, der einmal die Woche mit da ist hat die ganzen Möglichkeiten in seiner Praxis und es wäre mitlerweile schon fast "Routine". Von den normalen Risiken einer OP natürlich jetzt abgesehen.
Wenn es aber dann wirklich so weit sein sollte werden wir uns natürlich nochmal zusammen setzen und drüber reden!
 
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momo777

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tja blind und taub ist schon richtig mies, ob das Leben wirklich noch schön ist -ich kanns mir nicht vorstellen.
Genauso hatte ich gedacht ist die OP für Mensch somit auch für Hund .Mir sagte der TA das das bei weitem nicht so einfach ist wie beim Menschen und erfolgsaussicht wären auch nicht so gut wie beim Mensch.
Da fällt einem aber auch nix mehr zu ein....
aber ich hab richtig gelesen die ist erst 4Jahre? Ist doch kein alter zum erblinden! Oft kann man im Blut mehr sehen was die Ursache ist und entzündliche Vorgänge können dann evtl. ausgeschlossen werden. also Blut mal zu Checken ist hier schon ein muss nicht nur abtasten. schau mal hier ist was sehr interessantes: http://www.eyevet.ch/katarakt.html
 
MilkyWay04

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Die Seite kenn ich danke dir. So wie das linke Auge ist (beginnend) so sehen ihre aus jenachdem wie man drauf guckt. BB hatten wir wie gesagt schon. Werd ich aber bei der nächsten Untersuchung nochmal ansprechen. Da ist eh in einem impfen mit angesagt. :)

Würd gern mal ein Foto machen und euch zeigen, aber spiegelt leider immer so doof, dass man es nicht so klar sieht wie in Natur.
Mit der OP hab ich mich noch nicht soooooo 100% auseinander gesetzt. Nur damals mal grob angesprochen und meinten eben wär wie bei Menschen und ja... Siehe oben :D
Aber für eure Erfahrung bitte ich hier ja egal ob positiv oder negativ. Danke für alle Infos.
 
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Grauer Star - Hat jemand Erfahrung?

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