Pferd liegt sehr stark auf der Hand

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pizzy1

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Hallo,

Und zwar habe ich ein Problem meine RB (seit Samstag) liegt in allen Gangarten sehr auf der Hand im Schritt geht es noch Trab ist schon um einiges Schlimmer und Galopp ist der Horror.:lol:

Die süße ist 20 Jahre ca 160cm groß und Hannoveraner-Araber Mix und Apfelschimmel sie ist sehr Brav, ruhig, gelassen, ausgeglichen, zuverlässig,
schnell und Lernfähig. Sie hat Arthrose was man mal mehr mal weniger merkt das heißt an manchen Tagen ist gar nichts an anderen braucht sie fast ne halbe Stunde bist sie eingelaufen ist und manchen Tagen geht gar nix das hat mir die besi erzählt.

Ich bin jetzt erst einmal auf ihr geritten und zwar beim Probereiten also sie ist sehr bequem im Trab hat sie ein schönes Tempo aber im Galopp ist sie sehr schnell sie würde am liebsten immer schneller werden und liegt dabei enorm auf den Zügeln ich musste die 5 Minuten wo ich Galoppiert bin schon richtig kämpfen.

So nun zu meiner Frage gibt es spezielle Übungen oder Dinge die ich tun kann damit sie im Galopp erstens ruhiger ist und sie sich nicht mehr so auf den Zügel legt ?

Am Mittwoch reite ich sie wieder ich werde da mal versuchen sie ans gebiss zu bekommen (bzw an die Hilfen)...

Aber wenns da Übungen für gibt wäre das natürlich super :)

MFG
 
07.07.2013
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Bec

Bec

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Hey,

meine eine RB hat sich auch immer auf den Zügel gelegt. Die Besitzerin meinte dann, ich soll eine hohe Parade geben. Du nimmst also eine Hand hoch und etwas nach vorn und ruckst halt etwas dadran (wie eine Parade, nur höher gelegen). Das hat dann den Effekt, dass der Druck gegen den Gaumen? des Pferdes geht und das Pferd sich dann nicht mehr auf den Zügel legt.
Das habe ich auch bei einem anderen Pferd ausprobiert. Die Stute hat sich auch immer unglaublich auf den Zügel geworfen und lief im Trab nur mit Nase unten, weil sie sich so raufgelegt hat. Da hat es länger gedauert, aber nach 7-12x "hohe Parade" ging das super gut und sie lief auch vernünftig am Zügel und hat sich nicht raufgelegt.
LG
 
ponnyfreundin

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Wenn mein alter (21) es mal wieder hat und sich auf den Zügel legt, dann lass ich ihn fallen. Ne Freundin von mir hat aber ein ähnliches Problem wie du, dass sie im Gallopp immer rennen will, die lässt sie dann wohl immer kurz fallen um dann wieder stark anzunehmen aber auch mit "hohen Paraden" Weil die wohl fast Maultot ist, die gute ist aber nun auch schon 24(das Pferd)

Hohe Paraden nehme ich aber sonst auch gerne bei unserem 5 Jährigen wenn er sich mal wieder komplett sperrt das mach ich dann auch ein bis 2 mal und dann ist er auch wieder nachgiebig.

Vielleicht kann das ja ein wenig helfen.
 
Hamster_Lover

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gebe auch 'hohe' Paraden und oft ticke ich dazunoch an, das geht auch oft nur bei faulen Pferden.
 
ponnyfreundin

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Ja bei einem Pferd das aktiv dabei ist da geht das nicht die sind dann ja gleich ganz durcheinander.
 
Herr Jefferson

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das wieder so mit Ferndiagnose, weil auf dem Zügel liegen ist imo nicht gleich auf dem Zügel liegen, da gibts mehrere Varianten...

Alle bereits genannten gegenmaßnahmen können die richtige sein, musst du ausprobieren.

Womit du überhaupt keinen Blumentopf gewinnst, ist dauerhafter gegenzug, das ermüdet dich unhemlich, macht Oberarme und Kreuzmuskulatur wie bei ner russischen gewichtheberin und das pferd "gewinnt" immer, weils stärker ist und mehr Ausdauer hat.

Wenn meiner ein Gebiss drin hat, "hält er sich gerne dran fest". Nicht dass er draufbeißt, um mich zu ignorieren, sondern er versucht mit dem gebiss die balance zu halten. ich lass dann kurz die Zügel fallen, treibe nach vorne und nehme sofort wieder an und beim annehmen auch mit Hände höher.
was meiner auch macht, je mehr gegenzug im Galopp, umso schneller rennt er... weil ex rennpferd, hat gelernt, wenn jemand die Zügel hoch und anzieht, muss er schneller werden, nicht langsamer.
das muss ich auch mit halber Parade, lockerlassen, weitertreiben, wieder annehmen und ganz viel mit gewicht steuern und du musst dann erst mal die "Absurdität" von, weiter nach vorn treiben und Zügel locker lassen" obwohl du willst dass das Pferd langsamer wird, überwinden. Weil erster gedanke ist ja: Pferd rennt, muss ich durchparieren. hat in dem speziellen Fall aber dann eben komplett gegenteiligen Effekt.

Würde sowas in jedem Fall regelmäßig von einem guten Trainer beobachten und korrigieren lassen.
 
pizzy1

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Danke euch allen :D

Ich werde die Tipps mal ausprobieren mit der hohen Parade und dem Zügel fallen lassen.

Muss ich bei der Hohen Parade zb vom Galopp in den Trab parieren oder in den Schrit oder ins stehen ?

Also immer zum stehen oder einfach nur damit sie langsamer wird oder zum Trab?


Und wenn ich die Zügel fallen gelassen hab sofort wieder aufnehmen oder ein paar Sekunden liegen lassen und stärker aufnehmen oder ganz normal aufnehmen ?

Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine :mrgreen:
 
Bec

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Bei mir war es so, dass ich das zb im Trab gemacht habe. Einen Übergang wollte ich nicht reiten.
LG :)
 
Herr Jefferson

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Danke euch allen :D

Ich werde die Tipps mal ausprobieren mit der hohen Parade und dem Zügel fallen lassen.

Muss ich bei der Hohen Parade zb vom Galopp in den Trab parieren oder in den Schrit oder ins stehen ?

Also immer zum stehen oder einfach nur damit sie langsamer wird oder zum Trab?


Und wenn ich die Zügel fallen gelassen hab sofort wieder aufnehmen oder ein paar Sekunden liegen lassen und stärker aufnehmen oder ganz normal aufnehmen ?

Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine :mrgreen:
nee, du willst doch dass das pferd galoppiert, aber eben in dem Tempo, welches du vorgibst. Also nicht nen gang runter, sonst lernt das Pferd ja, ach, ich muss nur losrennen, dann darf ich wieder traben und muss nicht galoppieren ...
In den Schritt zurück pariere ich nur, wenn alles schief geht, also wenn er losrennt, den Kopf runternimmt, meinem Schenkel davon läuft und quasi "alles" falsch macht. Dann fang ich die Übung quasi von vorn an.
Wenn du nur das tempo steuern willst und dein Pferd mit dir tauziehen spielen, dann machst du das wie oben beschrieben, schaust aber, dass du die Gangart bei behältst aber eben das tempo, das du reiten willst, nicht das tempo, welches das Pferd aussucht.

und Zügel fallen lassen merkst du sofort, dass das pferd drauf reagiert, dann nimmst du sie wieder auf. das braucht nicht lange, fallen lassen, Pferd reagiert und gleich wieder aufnehmen.. ich schätze insgesamt 2-max.3 Sekunden für den kompletten Vorgang.

nachtrag zur Erläuterung: hohe parade zieht den Kopf vom Pferd hoch - ein Pferd, das sich auf den Zügel legt, hat den hals nach vorn ausgestreckt, den Kopf zu tief, die nase zu weit vorne, das unterbindest du mit dem Hochziehen, des Kopfes.
Zum Durchparieren eignet sich ne hohe parade imo weniger - aber da lasse ich mich gerne verbessern.
Hier heißt das auch nicht hohe parade - gemeint ist aber vermutlich der gleiche Vorgang.
 
Bec

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nachtrag zur Erläuterung: hohe parade zieht den Kopf vom Pferd hoch - ein Pferd, das sich auf den Zügel legt, hat den hals nach vorn ausgestreckt, den Kopf zu tief, die nase zu weit vorne, das unterbindest du mit dem Hochziehen, des Kopfes.
Zum Durchparieren eignet sich ne hohe parade imo weniger - aber da lasse ich mich gerne verbessern.
Hier heißt das auch nicht hohe parade - gemeint ist aber vermutlich der gleiche Vorgang.
Das hätte ich jetzt auch so unterschrieben.
Eine normale Parade zum Durchparieren, eine hohe Parade um den Kopf hochzubekommen bzw das Pferd dazu zu bringen, den Kopf selbst zu tragen und die Muskeln anzustrengen :)
Das merkt man sehr schön, wenn das Pferd sich nicht mehr auf das Gebiss legt. So schön leicht auf einmal :D
 
ponnyfreundin

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Ich mach zB eine Hohe Parade wenn meiner wieder mit dem Kopf stark in eine Richtung "schaut" und er einfach schief läuft dann korrigiere ich das mit der auf der Gegenseite gelegenen Hand, also die Nase geht schon einen Meter (übertriebener Weise) nach links dann hole ich ihn mit der rechten Hand zurück, bei mir ist das aber weniger ein ziehen sondern mehr ein vorsichtiges Rucken, so ähnlich wie "schwamm ausdrücken" nur nach Bedarf stärker bis er reagiert.

Parade geben ist bei mir doofer Weise im Unterricht auch so ein gedeeehnter Begriff, mittlerweile habe ich umgestellt auf viertel, halbe... ganze:D Aber meine Schüler wissen was ich von denen will mittlerweile...
 
pizzy1

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Hallo,

Gestern war ich ja wieder bei meiner kleinen und hab das mit der hohen Parade ausprobiert aber leider hat es nicht so wirklich geholfen :eusa_think::?

Also im Trab hat sie nach 3 Minuten sofort angefangen sich auf den Zügel zu legen dann hab ich die hohe Parade gegeben dann war der Kopf kurz oben und sofort wieder unten so war das die ganze Zeit.

Sie wundert sich glaub ich immer kurz was das war und dann macht sie es sich wieder bequem:eusa_doh:

Dann hab ich versucht sie an den Zügel zu reiten mit immerhin mäßigen erfolg :roll: Ich bin getrabt hab getrieben und das vorne sozusagen aufgefangen also das sie im gleichen tempo bleibt aber iwie interessiert die das nicht die wird dann ganz steif und fest im Hals und zieht den her weiter nach oben dann hab ich mehr getrieben dann ging sie kurz weiter runter dann wieder hoch.

Danach dachte ich echt die will mich veräppeln iwie hat ihr das nicht gefallen das ich sie an den zügel bringen wollte die ist gerast total im renntrab ich hab sie dann mit Volten und Paraden erst mal abgefangen dann gings ne Zeit echt ganz gut aufeinmal rast sie wieder los im Trab ich glaub sie will ihre grenzen testen oder so ..

Nach ner Zeit war sie dann wieder rhuiger und ich bin Gallopiert das Tempo war eigentlich ok aber es war nicht so kontrolliert also sie hat ihr schnelles Tempo durchgezogen und ich war "Deko" dann hab ich die Zügel mehr angenommen weil ich wollte das sie langsamer wird hab Parade gegeben und was macht Madam rennt total los ich auf Zirkel hat dann so drei runden gebraucht bis zum "normalen" Tempo..


Dann bin ich mal noch mal Gallopiert und hab das mit Zügel fallen lassen probiert keine gute Idee ich Zügel "fallen" gelassen sie kopf nach unten ich zügel angenommen sie sofort auf handgelegt...


Ich glaube sie weiß nicht so wirklich was ich will :eusa_think:

Sollte ich evtl auf eine Methode festlegen damit sie nicht "durcheinander kommt?

Und welche ist besser geeignet ?

Gibts noch weitere Tipps?

Und wie bekomme ich sie im Galopp rhuiger einmal war sie richtig locker und vom Tempo her perfekt im Galopp und manchmal rast sie wild ..

Und wenn ich einmal gallopiert bin will sie im Trab immer angalopieren ...


Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
 
Bec

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Wie ist sie bei der Besitzerin beim Reiten? Kannst du ihr vielleicht mal beim Reiten zu gucken? Das lernt man schon einiges, finde ich.

So...zum einen muss man die hohen Paraden öfter geben, wenn das Pferd das nicht kennt und sich dementsprechend weiter auf den Zügel legt. Wenn sie darauf reagiert und den Kopf hoch nimmt bzw sich nicht mehr so doll auf das Gebiss legt, ist das schonmal super. Das muss man dann einfach öfter machen, dabei aber das Pfed weiter beschäftigen durch Bahnfiguren, mal eine Schrittpause, sonstige Tempiwechsel etc.

Zum anderen reite ich ab und zu eine 21jährige polnische WBStute. Sie legt sich zwar nicht auf das Gebiss, reagiert aber auch nicht auf Zügel + Nachtreiben. Allerdings lässt sie ihren Kopf von allein unten, läuft also in Ordnung von daher lasse ich sie in ihrem Alter damit in Ruhe.

Läuft deine RB bei der Besitzerin in Anlehnung?
Hast du mal mit ihr gesprochen?

Das mit dem schnellen Laufen kann natürlich eine Art testen sein, vielleicht läuft sie aber generell so schnell. Araber sind ja sehr...temperamentvoll und können sehr viel Gas geben^^


Manchmal habe ich das Gefühl, dass alte Pferde genauso sind wie alte Menschen (natürlich nicht alle, aber viele Menschen wie auch Pferde können so sein). Neue Sachen werden nicht gerne angenommen, altbewährtes bleibt erhalten und wird umgesetzt. Wenn sie also schon seit 10 Jahren im Galopp Tempo gibt und sich es genauso lange auf dem Gebiss gemütlich macht, ist es schwer ihr das wieder abzugewöhnen.
Wenn ich die alte Stute reite, dann stelle ich mich auf sie ein. Will sie etwas bestimmtes an dem Tag nicht, dann mach ich das auch nicht. Es bringt sowieso nichts mit ihr zu diskutieren, da sie schon alt ist und sich da auch nicht reinreden lässt (dazu sei gesagt, dass sie mal Leitstute war. Sie weiß in dem Sinne also was richtig und was falsch ist). Die 3 Grundgangarten + Bahnfiguren verlange ich aber schon von ihr, das sollte man von jedem Reitpferd erwarten, wenn es vollständig eingeritten ist. Will heißen: ich versuche gar nicht erst mich mit der Stute anzulegen, weil ich sowieso weiß, dass ich den kürzeren ziehe. Dafür verlange ich dann aber Sachen, die ihr auch Spaß machen und die sie gerne ausführt. Seitengänge zählen zB auch dazu, aber das habe ich bis jetzt noch nicht gemacht.
 
pizzy1

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Also beim Probereiten hat sich die Besi auch mal auf sie draufgehockt und bei ihr war es einfach nur Traumhaft :uups:

Iwie macht die das mit der Anlehnung ich nenns mal seltsam also sie sas dann auf dem Pferd drauf ging aus den Steigbügeln hat hinter dem Sattelgurt getrieben vorne dagegen gehoben bis das Pferd den Kopf runter hat dann geht sie wieder in die Steigbügel und reitet los im Trab am langenzügel und was macht das Pferd läuft total Rund im Galopp dasselbe ...

Aber es war ja schonmal besser als beim Probereiten ich denke das wir uns auch erst aneinander gewöhnen müssen weil letzenendlich reitet ja jeder etwas anders...
 
Herr Jefferson

Herr Jefferson

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Hallo,

Gestern war ich ja wieder bei meiner kleinen und hab das mit der hohen Parade ausprobiert aber leider hat es nicht so wirklich geholfen :eusa_think::?

Also im Trab hat sie nach 3 Minuten sofort angefangen sich auf den Zügel zu legen dann hab ich die hohe Parade gegeben dann war der Kopf kurz oben und sofort wieder unten so war das die ganze Zeit.
Dann lässt du sofort die Zügel fallen und nimmst sie quasi mit ner hohen Parade wieder auf.
Fallen lassen heißt in dem Fall NICHT aus der hand fallen lassen, sondern einfach so nachgeben, dass sie sich fast über die Füße stolpert, weil ihr Zug kein gegengewicht mehr hat.
 
ponnyfreundin

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Nur weil die Liebe schon 20 ist, heißt das zum einen NICHT das die nichts mehr lernen oder lernen können! Das ist nur der Wille der zählt!

Ich geb dir mal ein Beispiel:

Mein Fjordi "Zottel" ist 21 Jahre alt und hat seit 6 Jahren nicht mehr regelmäßig gearbeitet. Seit ca. einem Jahr gebe ich wieder Reitunterricht und reite ihn selber wieder einmal die Woche, heißt er wird jetzt 3x die Woche geritten für sein Alter ist das OK.
Seine RB hat mit ihm angefangen und kam überhaupt nicht klar. Ging nicht vorwärts, zog sie immer nach unten und legte sich auch bequem auf die Hand. Sie war so gesehen den ersten Monat alleine mit ihm und tot unglücklich. Lag aber daran, dass die komplett anders reitet als ich.

Wir begannen dann mit dem Reitunterricht. Ich reite meinen so: (vielleicht kann dir das ja helfen, ich hoffe erkläre es auch gut)

-Beim warm reiten schläft er soll er tun, am langen Zügel versteht sich. Ein bisschen Zirkel und große Handwechsel (ganze Bahn wechseln, aus dem Zirkel wechseln zB)
-Dann antraben auch am langen Zügel. Wie im Schritt auch. Anschließend muss er wach gemacht werden, heißt ich nehme die Zügel an und beginne ihn von hinten an zu treiben, also das Bein an seinem normalen Platz und ordentlich in die Hand treiben, dabei legt er sich extrem auf das Gebiss aber da er erst in der "Aufwachphase" ist ist das OK. Dann wird er angalloppiert und fallen gelassen, Hände weit und schnell nach vorn. So Zottel wach:)
- Durchparieren traben und in die Hand treiben. Zwischendurch will er sich nochmal auf das Gebiss legen dann gebe ich eine Hohe Parade und merke wie er nachgibt und lasse dann regelmäßig locker.
- Wenn ich galloppiere mit ihm wird er natürlich auch in die Hand geritten !!!! Wenn er anfängt zu rennen lasse ich ihn fallen Heißt in diesem Fall Zügel wirklich fast fallen lassen !!!! Dann entspannt er sich und wird wieder ruhiger, ich hab noch 2 Araber die ich reite bei denen mache ich das genauso, es entspannt sie einfach, nimmt den Streß.

Vielleicht kann dir das ja helfen, ich kann nur sagen so reite ich meinen kleinen Senior und er lernt immernoch, wir wollen nämlich nächstes Jahr auf unser erstes Tunier:D E-Dressur, das müsste er können.

Hast du mal versucht nur am lockeren Zügel zu reiten oder verrennt sie sich da auch? Bei meinem jüngsten hat das die Verspannungen im Hals gelöst ging super und wenn du genug übergänge und Biegungen reitest kommt die Anlehnung und das vorwärts-abwärts fast von selber. Dafür ist narürlich auch Bedingung, dass du dein Pferd mit Bein und Gewicht und nur verhaltenen Zügelhilfen reiten kannst.

Aber des weiteren würde ich dir raten nimm mal eine Art Reitstunde bei der Besi denn die weiß wie ihr Pferd tickt und welche Stellen du kitzeln musst damit sie tut was sie soll:D
 
pizzy1

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@Herr Jefferson

Danke, dass werde ich auch mal probieren.

@ponnyfreundinn

Also am langen Zügel zu reiten hab ich nur mal im Galopp probiert bzw da hat es geklappt. Ich bin auf dem Zirkel angaloppiert und auf dem Zirkel geblieben bis der Galopp "ruhig" war (lag aber auf der Hand) und dann hab ich die Zügel nachgegeben bis sie "lang" waren sie hat sehr gut ihr Tempo gehalten nur nach ein paar runden war sie dann etwas schneller dann bin ich durch pariert zum Trab.

Im Trab hab ich dann genau gleich angefangen Zirkel getrabt (da lag auch auf der Hand) Zügel nachgegeben bis "lang" da wollte sie aber die ganze Zeit angaloppieren.




 
SoylentGreen

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Ich würde verstärkt nachtreiben und das ganze eventuell durch erheben der Hände unterstützen. Wer vorne drauffällt, tut hinten zu wenig. Also ist das vorrangiges Ziel die Hinterhand zu aktivieren. Hinterhand aktivieren heißt nicht, wüst in der Halle herum zu stürmen, das Pferd soll nicht schneller sondern aktiver werden. Dies erreichst du durch gezieltes Fordern der Hinterhand. Du könntest zum Beispiel vermehrt Schenkelweichen reiten, KORREKT ! Oder Vorhandwendungen. Du arbeitest dein Pferd dann vermehrt an den Schenkel, dadurch verminderst du auch besagtes Rennen. Das Pferd lernt, dass dein Schenkel nicht nur dazu gedacht ist um es vorwärts zu bewegen.
Zudem würde ich den Galopp erstmal weglassen. Warum auf einem Pferd galoppieren, dass sich einfach nur vorne drauflegt ? Das macht keinen Sinn. Arbeite das Pferd doch erstmal im Schritt an den Zügel und dann nimm das ganze mit in den Trab, klappt das nicht, gleich wieder durchparieren, neu an die Hilfen treiben. Wenn das erstmal gut klappt, dann erst würde ich den Galopp wieder dazu nehmen.
 
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