Religion ?

Diskutiere Religion ? im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Hallo Zusammen, ich weiß nicht ob ich mit meinem Thema hier richtig bin - ich hoffe es mal ;). Derzeit bin ich offiziell evangelisch, gehe selten...
flocke92

flocke92

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Hallo Zusammen, ich weiß nicht ob ich mit meinem Thema hier richtig bin - ich hoffe es mal ;). Derzeit bin ich offiziell evangelisch, gehe selten in die Kirche und joar,
nun überlege ich auszutreten. Mich faszinieren auch mehr die Sichtweisen vom Buddhismus oder von ZEN. Desweiteren glaube ich nicht, meinen Glauben mit Geld zahlen zu müssen. Meine Eltern und Bekannten meinten nur, ich solle das nicht machen. Man kann dann ja nicht mehr kirchlich heiraten oder bei der Beerdigung würde kein Pfarrer predigen. Also eigentlich nach dem Motto - das ist Tradition und es war schon immer so. Wollte nun mal hier fragen bzw. eure Meinungen zum Thema Religion hören. Seit ihr in der Kirche? Findet ihr Kirchensteuer okay? Grüßle :)
 
08.07.2013
#1
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Warp-One

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Ich bin in der Kirche und ich hab auch nichts dagegen Kirchensteuer zu zahlen. Allerdings bin ich das was man ein kritischer Christ nennt, heisst ich setze mich auch gern mal mit den Herren und Damen im Talar auseinander
 
Michse89

Michse89

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Ich habe keine Religion, zahle nichts und bin damit sehr glücklich ;)
 
Infano

Infano

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Ich glaube an Gott aber nicht an die Kirche - weswegen für mich Kirchensteuer auch nicht in Ordnung ist.
An und für sich find ich´s aber auch schon in Ordnung. Es gibt genügend Menschen, die in die Kirche gehen und da ihren Glauben tatsächlich leben können - also finde ich es durchaus in Ordnung, wenn sie dafür etwas Geld zahlen.

Das mit dem kirchlich heiraten und beerdigt werden muss man eben für sich entscheiden. Ich persönlich bin noch in der Kirche, weil ich als Sozialarbeiterin derzeit noch keinen unbefristeten Vertrag habe - und kirchliche Träger da nunmal einen großen Teil ausmachen. Vielleicht wird mein Vertrag nächstes Jahr nicht verlängert und ich sitze ohne was da. In diesem Fall würde ich auch in einer christlichen Einrichtung arbeiten. Da ist es nunmal besser, getauft zu sein.
Wenn mein Vertrag nächstes Jahr aber verlängert wird werde ich auch austreten.
 
Foss

Foss

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Grüß dich,

Das ist ein sehr interessantes wenn auch kontroverses Thema. Meine erste "Amtshandlung" war mit 18 Jahren gleich der Austritt aus der katholischen Kirche. Mir ist es egal ob ich kirchlich heiraten werde oder nicht, ob ein Prediger etwas über mich sagt oder nicht.
Wir sind in der Familie sehr "anti-kirchlich" eingestellt da wir andere andere Überzeugungen haben. Schwer zu beschreiben, ich denke bei uns herrscht eine Mischung aus Animismus, Daoismus und Spiritismus - genauer kann ich es jetzt unmöglich eingrenzen da noch viele andere Faktoren hinzukommen.

Ich würde ja just 4 fun den Pastafaris gerne beitreten...so ein "Sprich wie ein Pirat-Tag" oder das "Ramen-Fest" wären auch interessant :mrgreen:
 
flocke92

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Ich glaube, wenn die Kirchensteuer nicht um die 23Euro pro Monat wären - würde mich das Thema - Kirchenaustritt gar nicht mal so sehr beschäftigen. Dann würde ich es eben einfach so laufen lassen.
Aber je mehr ich nachdenke, ist es eben diese Tradition in der Kirche zu sein, als noch wirklich daran zu glauben oder auch mal regelmäßig in die Kirche zu gehen.


Genauso wie die Konfirmation immer mehr ihr Gesicht verloren hat - geht es den meisten Jugendlichen mehr um das Fest und das Geld was damit zusammenhängt. Da denke ich kann man seinem Kind auch andersweitig ein Fest oder Geldsegen bereiten. Das könnte man dann immerhin schon von der gesparten Kirchensteuer bezahlen.
Abe irgendwie bin ich immer noch etwas unschlüssig, etwas den Gedanken mit dem Austritt doch etwas falsches zu machen....aber Interessant schon mal eure Meinungen dazu :).
 
Michse89

Michse89

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Jugendweihe war genauso schön ^^
 
Audrey

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Ich bin in der Kirche und ich hab auch nichts dagegen Kirchensteuer zu zahlen. Allerdings bin ich das was man ein kritischer Christ nennt, heisst ich setze mich auch gern mal mit den Herren und Damen im Talar auseinander
Da sind wir uns mal (wieder?) einig ;) Außerdem ist die Kirchensteuer meine Art der Spende - davon werden ja nicht nur die Pfarrer und sonstige kirchlichen Angestellten bezahlt, sondern auch Schulen, Kindergärten, Notdienste. Ich spende sonst nur Sachspenden für meinen Tierschutzverein, und meine Geldspende für wohltätige Zwecke ist eben meine Kirchensteuer (bin übrigens katholisch).

Buddhismus find ich auch sehr faszinierend, v.a. sind praktizierende Buddhisten sehr interessante Menschen. Allerdings komm ich da mit der Wiedergeburt nicht klar. Ich war also ein böser Mensch und werde z.B. zur Strafe als Frosch wiedergeboren. Soweit so gut. Aber wie soll ich dann ein "guter" Frosch sein, um mich wieder "steigern" zu können? Frosch ist Frosch....
 
PandaPatze

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Ich bin katholisch getauft, allerdings weder im Glauben an Gott erzogen worden, noch kann ich von mir behaupten, ihn irgendwann im Leben für mich entdeckt zu haben. Wäre ich nicht zu faul dafür, hätte ich mich schon längst um den Austritt gekümmert. Aber noch zahle ich sowieso keine Steuern :eusa_shhh: Ich respektiere aber trotzdem den Glauben anderer.
Man kann ja über Religion denken, was man will, was man aber nicht abstreiten kann: der Glaube an Gott hat vielen Menschen schon über schwere Krisen hinweggeholfen. Und dabei muss man auch ganz klar festhalten: Man kann an Gott glauben, ohne an die Institution Kirche zu glauben (wie Infano ja auch schon gesagt hat). Das eine bedingt ja nicht das andere. Ich kann auch scheinheilig jeden Sonntag in die Kirche stratzen, ohne mich für Gott einen feuchten Kericht zu interessieren.
So oder so, Religion ist ein spannendes Thema. Leider verschließen sich viele Atheisten für alles, was auch nur entfernt nach Religion riecht und fühlen sich ganz hart dabei :p
 
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Michse89

Michse89

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Wieso? Was hat das mit hart zu tun? Wenn man keine Religion hat bzw an Gott glaubt, was ist daran so schlimm?
Ich zB habe absolut null Interesse dafür, hat mich noch nie interessiert und wird es auch nicht. Klar finde ich es spannend, die ganze Gebräuche und was weiß ich von den verschiedenen Religionen, aber das ist eben nichts für mich. Und trotzdem mache ich deswegen keinen auf dicke Hose :eusa_eh:
Ich bin sogar immer noch freundlich zu den beiden jungschen Herren die morgens immer sturmklingeln, weil sie mir sagen das Gott für die menschheit gestorben ist und ob ich nicht mehr erfahren will
 
PandaPatze

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Wieso? Was hat das mit hart zu tun? Wenn man keine Religion hat bzw an Gott glaubt, was ist daran so schlimm?
Ich meinte damit ja nicht diejenigen, die einfach nur Atheist sein wollen und fertig. Ich glaube auch nicht an Gott und das ist ok. Daran ist rein gar nichts schlimm, da hast du mich falsch verstanden :D
Ich meinte da viel eher die, die über gläubige Menschen spotten, nur weil sie nunmal an etwas glauben möchten (und damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Sorte Panzerchrist, die einem dein eigenen Glauben aufzwingen will), was einem selbst unrealistisch erscheint. Und das artet bei vielen in so ein Image-Getue aus.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich bin evangelisch, auch noch in der Kirche, verbinde damit aber nichts großartiges. Mich interessiert eher der Geschichtliche Hintergrund, das letzte Mal in der Kirche war ich letzten Oktober, weil meine Oma gestorben ist. Davor an der Hochzeit meiner Cousine im Mai 12.

Meine Eltern (Mutter evangelisch, Vater katholisch) überlegen allerdings auszutreten. Verheiratet sind sie und beerdigt werden wollen sie auf dem Waldfriedhof, da braucht man keinen Pfarrer. Meine Eltern meinen, dass die Pfarrer heute sowieso die wenigsten Leute in der Gemeinde richtig kennen und somit ist das Gerede auf der Beerdigung eig. nur aus Erzählungen von Verwandten.
 
Die Ente :)

Die Ente :)

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Oh je, das Thema Religion:lol:

Ich bin ja überzeugter Kirchenaustreter, wenn man das so beschreiben kann. Sobald ich 18 war, ging ich in den Bürgerdienst/Standesamt und unterschrieb das Zettelchen. Natürlich werden mit der Steuer auch viele Einrichtungen bezahlt, jedoch bin ich in dieser Hinsicht einfach pingelig. Ich bin nicht wegen der Steuer ausgetreten, sondern aus "Glaubensgründen", wie man so schön sagt

Ja jetzt mögen manche Leute denken, was für ein gottloser Mensch ich bin...und genau da fängts schon an: Bin ich gottlos, wenn ich mein Weltbild nicht auf eine Religion beschränken möchte?;) Ich wollte auf nicht auf dem Papier stehen haben, dass ich katholisch sei. Ich für meinen Teil möchte mich nicht auf eine Religion beschränken, mich nicht kategorisieren...

Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich Religion schon immer als einen Leitfaden betrachtet habe, als eine Geschichte mit Moral. Ich muss kein Tischgebet sprechen und halte dies auch nicht für nötig...nötig allerdings finde ich, dass man das Essen, dass man jeden Tag vor die Nase gehalten bekommt, würdigen soll. Ist das gleiche? Ja eben! Nur kommt es mir eben so vor, dass das viele Menschen nicht miteinander in Verbindung setzten können. Viele sehen dahinter eine Tradition, schade nur, dass die Bedeutung dahinter verloren geht:(

Also ich könnte schon sagen, dass ich ein religiöses Leben führe. Ich bin aber einfach nicht traditionell religiös, sondern versuche die Moral oder Lehre aus den vielen verschiedenen Religionen auszupacken und dementsprechend auch auszuleben.
Ich glaube an Gott, oder wie ich lieber sage: Ich liebe und schätze diese Welt und sehe all die kleinen Wunder. Habt ihr schon mal gestaunt, als ihr eine Orange aufgeschnitten, und dieses perfekte Muster gesehen habt? Das Leben an sich, das alles ist Gott. Es ist in jedem Stein und in jeder Zelle.
Ich brauche kein Männchen in der Wolke und auch keine Kirche.

Damit möchte ich keine Traditionen verwerflichen, auf keinen Fall! Ich feiere auch Weihnachten mit meinen wichtigen Menschen. Aber ich tue es nicht unbedingt, weil ich den Geburtstag von Jesus feiern möchte, sondern weil wir alle gemeinsam einen wunderschönen Heiligabend verbringen möchten, mit Kerzen und Tannenbaum und kleinen Geschenkchen, wie sichs gehört:lol: Weil es so schön ist! Und das, finde ich, sollte man einfach viel mehr zu schätzen wissen. Traditionen sind was schönes, wenn sie die Werte vermitteln, die sie auch vermitteln sollen.
Und das nicht nur aus dem christlichen Glauben, ich habe mich zb auch intensiv mit dem Islam beschäftigt.
Jede Religion hat ihre schönen Botschaften.

Ich könnte so viel dazu schreiben, aber man beachte mal die Uhrzeit:uups:
Und das kommt dabei raus, wenn ich um 20 nach 2 in einem Tierforum über Religionen schwafel:lol:

Gute Nacht Welt! Ich sollte dringend schlafen:mrgreen:
 
flocke92

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Meine Eltern meinen, dass die Pfarrer heute sowieso die wenigsten Leute in der Gemeinde richtig kennen und somit ist das Gerede auf der Beerdigung eig. nur aus Erzählungen von Verwandten.
Dem ist auch so. Als Verwandter muss man dem Pfarrer die Person, die er beerdigt erklären und man schreibt zusammen die Rede. Bin immer noch etwas hin und her gerissen. Werde mich erst die nächsten Wochen entscheiden.
Finde eben auch Glaube ist wichtig. Das hat wirklich schon vielen Menschen in schweren Situationen weitergeholfen und das finde ich auch toll so :). Aber eben auch andere Religionen finde ich sehr interessant.
Den Gedanken, sich mit einer festgelegten Religion zu beschränken - wurde mir erst im Kinofim:life of pi.
Da glaubt er ja auch von allen Religionen etwas oder spricht das Thema an. Als ich mir darüber Gedanken machte, fand ich das echt interessant.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Leider verschließen sich viele Atheisten für alles, was auch nur entfernt nach Religion riecht und fühlen sich ganz hart dabei
Ein wahrer Atheist *hust* hat sich im Normalfall intensiv mit Religion auseinander gesetzt um beurteilen zu können, dass es keinen Gott gibt;)
Wichtiger Punkt.
Viele Menschen, die ich kenne und sich als Atheisten bezeichnen, wissen weitaus mehr über alle Religionen als die jeweiligen Glaubensgruppen selbst.

Genau genommen sind die meisten Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen gar keine - sondern Agnostiker.
Man möge sich den häufigen Satz "Ich glaube nicht an Gott, aber irgendwas Höheres gibt es eventuell" vor Augen führen.
Bums, schon isser kein Atheist mehr;)
 
Winniegirl

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Mir wurde als Baby keine Wahl gelassen... gehört dazu, also muss das Kind getauft werden ;) Zum Glück haben sich meine Eltern für den "richtigen" Verein entschieden ;) und so kam es, dass ich evangelisch getauft wurde. "Zum Glück" deshalb, da ich persönlich mit dem katholischen so gar nix anfangen kann. Da sind mir zu viele Widersprüche dabei und ich kenne es aus meiner Heimatstadt nur als unheimlich engstirnige Gemeinde.
Da hab ich mich bei den Evangelischen ganz gut aufgehoben gefühlt, da in meiner Gemeinde der ganze "Bibelkram" eher zweitrangig ist (Zitat unserer Pfarrerin: "Die Bibel ist ein ganz wunderbares Märchenbuch"). Da ich bis zum Studium auch sehr engagiert in der Kirche war (in der Kinder- und Jugendarbeit), stand für mich ein Austritt eigentlich nie zur Debatte.
Die Kirchensteuer sehe ich (jemand hat das, glaub ich, sinngemäß so ähnlich erwähnt) einfach als Spende für, wie ich finde, durchaus sinnvolle Institutionen, da ich eben durch mein damaliges Ehrenamt weiß, wie so ne kleine Gemeinde manchmal auf das Geld angewiesen ist. Da gibt's auf jeden schwachsinnigere Sachen, für die man Geld ausgeben könnte ;)

Außerdem hol ich mir meine Kirchensteuer mit meiner jährlichen Steuererklärung ja wieder :D Ist also nur ein zinsloses Darlehen ;)
 
Pewee

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Huhu,

ich bin katholisch getauft und noch in der Kirche, allerdings weder praktizierend noch gläubig und möchte eigentlich aufgrund einiger Vorfälle der Kirche nichts mit ihr zu tun haben (verurteile aber niemanden, der in der Hinsicht anders denkt), geschweigedenn ihnen Geld bezahlen und werde auch sobald wie möglich austreten. Manche Ideen oder Ideologien finde ich nicht schlecht, die kann ich aber ohne Religion ausleben. Persönlich finde ich es immer nervig, wenn Leute ohne Glauben und Praktizieren des Glaubens kirchlich heiraten und praktisch während der Zeremonie einen Ast ablügen. Mein Weg wäre es nicht. Ich würde meine Kinder auch nicht taufen lassen. Das sollen sie entscheiden, wenn sie dazu in der Lage sind.

Wer weiß heiraten will, muss das nicht in einer Kirche machen. Es gibt auch gemeindefreie Trauungen, die fast ähnlich ablaufen, allerdings eben ohne die religiöse Komponente. Persönlich würde ich auf eine christliche Beerdigung keinen Wert legen. Ich bin kein Kirchgänger, entsprechend könnte der Pastor nicht besonders viel Persönliches über mich sagen, was die Beerdigung eher schwach aussehen lässt.

Ich finde, man kann auch ohne Konfession glauben. Wer sich aber öffentlich dazu bekennen möchte, hat ein gutes Recht dazu. Solange keiner den anderen in seinem (nicht)Glauben behindert oder unverhältnismäßig stört.

Der Buddhismus ist ja im Moment so eine Modeerscheinung :) Ich weiß noch, dass ich ihn in der Schule recht langweilig fand - dieses ganze Wiedergeburtsystem war mir irgendwie etwas zu theoretisch und "unrealistisch". Hab aber im Laufe der Jahre mal das ein oder andere Buch vom Dalai Lama gelesen und fand viele Ansätze sehr interessant. Er ist bei dem Ganzen nicht (mehr) so dogmatisch und setzt sich auch viel mit anderen Kulturen auseinander. Das find ich eigentlich recht unterhaltsam. Ob ich aber sowas "leben" könnte, weiß ich auch nicht. *lach* Mir gefallen aber manche Moralansätze seinerseits bzw. vom Buddhismus und ich glaube, dass der Westen im groben Maße schon stark von solchen Lehren beeinflusst wurde (wenn vielleicht auch unbewusst). Den Hang zum Buddhismus gibts schon recht lange. Sogar Arthur Schopenhauer (der mit dem berühmten Mitleids-Zitat gegenüber Tieren ;)) wurde von Buddhismus beeinflusst.
 
ChristiansMädchen

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Also ich bin Katholisch. Wieder.
Mit 16 bin ich ausgetreten, wollte von allem nichts mehr wissen.
War nur Getauft, aber nicht gefirmt.
Dann lernte ich Jahre später meinen Lebensgefährten kennen.
Seine ganze Familie ist katholisch, aber nicht strenggläubig.

Wir zogen aufs Land, (ich wohnte vorher in der Stadt),
Im Kindergarten wurden meine Kinder verspottet und
auch von den Erzieherinnen oft ausgeschlossen,
weil sie keine Religion hatten.

Schließlich sprach ich mit meinem Freund übers heiraten.
Und er meinte, wenn er heiraten würde, dann auf jeden
Fall auch Kirchlich, sonst gar nicht.

Nach längeren Überlegungen lernte ich den Diakon,
der für unsere Kirchengemeinde zuständig ist, kennen.

Er ist echt nett, hat eine Frau, 3 Kinder, hat viel
Lebenserfahrung und eine gute Sicht der Dinge.

Mit ihm beschloss ich meinen Wiedereintritt in die Kirche.

Meine Kinder wurden im alter von 5 und 4 Jahren getauft.
Es gefiel ihnen sehr gut, sie erzählen jetzt noch davon.

Mit 23 Jahren ging ich dann zur Firmung.
Die anderen Firmlinge waren 12 bis 13 Jahre :)

Es war ein sehr schöner, besonderer Tag.

Ja....und in 2 Jahren heiraten wir...kirchlich und standesamtlich.

Ich bin inzwischen sehr froh wieder in der Kirche zu sein
und finde die Kirchensteuer (für mich nur 20 € im Jahr) ok.
 
M

Murmeltierchen

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Ich bin absolut ungläubig und immer wieder erstaunt wie viele tatsächlich an "sowas" glauben...

Also: nicht Kirchlich + keine Steuer = Bin äußerst zufrieden :cool:
 
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