Allergien WAS TUN?

Diskutiere Allergien WAS TUN? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; hallo Ich habe einen Schäferhund-Aussie-Mix und ist jetzt 20 Wochen alt. Sie hat sich sehr viel gekratzt und das bis es blutig geworden ist. auch...
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Temarie

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hallo

Ich habe einen Schäferhund-Aussie-Mix und ist jetzt 20 Wochen alt.
Sie hat sich sehr viel gekratzt und das bis es blutig geworden ist.
auch die Augen sind
ständig rot und tränen.
Auf Grund meines Job´s (Pferdewirtin), wo ich sie mit nehmen kann, bin ich ziemlich schnell
auf ne Allergie gekommen, da eine Futterumstellung nichts gebracht hat.
Laut Allergietest ist sie in den Gruppen Milben, Schimmelpilze,
Gräser und Kräuter positiv getestet.

Wer hat Erfahnung mit nem Allergieker?
Was haltet ihr vom Barfen und Desensibilisierung?
Helfen die Sachen wirklich?

'Ich bitte um Hilfe denn ich möchte weder Hund noch Job aufgeben. :?

ich bedanke mich schon mal auf eure Antworten
:lol:
 
06.08.2013
#1
A

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Guest

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*Mischling*

*Mischling*

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Huhu,

Desensibilisierung ist ein schwieriges Thema. Sie ist nicht bei allem möglich und auch nicht, wenn zu viele Allergien vorliegen. Auch der Erfolg ist nicht immer gegeben. Beim Mensch habe ich über Bekannte schon gute Erfahrungen damit gemacht, da wäre aber mal mit dem TA drüber zu sprechen, vll kann deiner dich auch an einen Spezialisten überweisen.
Ich barfe selbst und bin überzeugt davon, allerdings glaube ich nicht, dass es gegen eine Gräserallergie etwas ausrichten kann. Über bestimmte Kuren kurz vor der Pollenzeit kann man das Immunsystem stärken und in manchen Fällen wohl auch die Symptome lindern, aber zum einen sind die Kuren selbst mit Vorsicht zu genießen (es werden z.B. Blütenpollen empfohlen, die zwar gut helfen, aber selbst wiederum eine Allergie auslösen können), und zum anderen ist auch das keine Heilung. Außerdem könnt ihr eine Kur auch zusätzlich zu Fertigfutter machen.
Eine kleine Stärkung für das Immunsystem kurz vor der Pollenzeit kann sicher nicht schaden, aber das würde ich erst einmal mit dem TA absprechen, auch wegen der gesamten Grundkonstitution deines Hundes. Wenn er das OK gibt kannst du mit Aloe, Blüttenpollen oder Hagebutte vielleicht ein bisschen vorsorgen. Kräuter wie Salbei entfallen aufgrund der Allergie ja leider wieder.

Gegen welche Milben genau ist dein Hund denn allergisch? Herbstgrasmilben? Demodex? Beides kann man eigentlich recht gut in den Griff bekommen, die Demodex etwas besser als die Herbstgrasmilben. Für letzteres gibt es Sprays, die den Kontakt verhindern sollen, und ebenfalls Immunpräparate, die das Immunsystem stärken und die Reaktion abschwächen sollen.

Allerdings bleibt die Frage, was genau der Test denn angezeigt hat. Eine richtige Reaktion oder nur eine leichte Empfindlichkeit? Teilweise sind diese Tests leider nicht ganz zuverlässig, es gibt auch einen Unterschied zwischen Kontakt- und Bluttest. Außerdem ist dein Hund gerade mal 20 Wochen alt und kommt mit den meisten Pollen jetzt das erste Mal in Kontakt. Ist dein TA sicher, dass man überhaupt schon feststellen kann, ob der Hund darauf reagiert? Im ersten Jahr und beim ersten Kontakt sind viele Hunde noch empfindlich gegenüber Pollen und Co. und im zweiten Jahr gibt es sich plötzlich.

Liegt vielleicht ein akuter Milbenbefall o.ä. vor?
Was füttert ihr denn momentan und was habt ihr im Bereich einer Umstellung schon versucht?


Liebe Grüße

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Entschuldige den Nachtrag, aber ich hatte ja vorhin schon geschrieben, dass ich etwas skeptisch bin, was das Alter deines Hundes angeht. Ich habe mich vorhin mit einer TA-Helferin unterhalten, die lange Jahre für eine Dermatologin gearbeitet hat und auch selbst einen Hund mit Allergieverdacht besitzt. Die Tests werden normaler Weise nicht unter einem Alter von drei Jahren gemacht, weil sie zuvor nichts aussagen, zumal das Immunsystem noch gar nicht ganz ausgebaut ist. Futtermittelunverträglichkeiten können u.U. angezeigt werden, aber Gräser und Co. sagt in dem Alter schlicht nichts aus.

Daher nochmal die Frage: Was habt ihr bisher über das Futter versucht? War das beim Vorbesitzer schon so?
 
B

Bubuka

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Sehr viele junge Hunde reagieren so auf eine Impfung, die ja in der 12. oder 16. Woche gemacht wird.

Ich würde mal zu einer Tierheilpraktikerin gehen.
Dein Hund ist noch viel zu jung für eine Allergie.
 
Para

Para

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Bubuka,
da muss ich dir leider widersprechen.

Als Inka bei uns einzog war sie voll mit eitrigen Pickelchen auf dem Bauch, die sie sich wund und blutig kratzte.
Ich habe sie damals nach einigen Überlegungen und Gesprächen (u.a. hier im Forum) umgestellt von TroFu auf getreidefreies Barfen.
Innerhalb von einigen Wochen waren die Pickelchen weg und die Kratzerei hörte fast vollständig auf.
Irgendwann verschmähte sie dann das rohe Fleisch (keiner weiß warum) und ich habe auf getreidefreies TroFu gewechselt. Seitdem sind wir weiterhin "kratzfrei" - ich füttere überwiegend Wolfsblut.

Wenn z.B. mein Mann nicht anders kann und ihr - mal wieder - ein Brötchen oder einen Keks zustecken muss, dann fängt sie wieder an zu kratzen....
Inzwischen sind wir uns sicher, dass sie Getreideallergikerin ist. Danach leben und füttern wir und alles ist gut.

Kein Hund ist zu jung für Allergien und das jede Krankheit mit einer Impfnebenwirkung zu erklären ist - kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch wenn ich die Diskussion mit großen Interesse verfolge und deine Links durchlese.
 
Pewee

Pewee

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Hallo und Willkommen im Forum,

Auf Grund meines Job´s (Pferdewirtin), wo ich sie mit nehmen kann, bin ich ziemlich schnell
auf ne Allergie gekommen, da eine Futterumstellung nichts gebracht hat.
Diese Aussage finde ich besonders interessant. Wie lange bekam sie denn ihr altes Futter (und was war es vor allem für eines) und welches Futter bekam sie danach und wie lange habt ihr ihr das gefüttert?
Eine Allergie halte ich auch nicht für ausgeschlossen. Meistens ist es aber so, dass für Futterumstellungen zwecks Unverträglichkeit/Allergie gänzlich ungeeignete Mittel genutzt werden. Tierärzte raten beispielsweise gerne zu Futterdiäten von gewissen Herstellern, die meist absolut gar kein Fleisch enthalten, dafür aber einiges an Getreide wie Mais oder Weizen, welches in Verdacht steht, ein besonders starker Allergieauslöser zu sein.

Allergietests sind immer so eine Sache. Sie sind sehr umstritten, da es durchaus vorkommen kann, dass sie Dinge als Allergie aufweisen, obwohl der Hund eigentlich nicht darauf reagiert und umgekehrt. Zumindest beim Bluttest. Alternativ ginge natürlich eine Ausschlussdiät, muss aber sagen, dass ich das bei so einem jungen Hund nicht für angebracht halte, da er natürlich dauerhaft nur gewisse, wenige Komponenten erhalten darf, die für seine Entwicklung wahrscheinlich nicht ausreichen. Würde prinzipiell also erstmal den einfachsten Weg gehen und ein Futter suchen, welches kein Getreide enthält, da Hunde darauf recht stark reagieren können (nicht müssen). Am besten ein Futter auf Kartoffelbasis mit nur einer Fleischsorte. Wenn es Trockenfutter sein soll. Bei Nassfutter würde ich auch drauf achten, da kann man allerdings gut auf die Kartoffel verzichten, da dort Wasser und Fleisch die Hauptbestandteile sind.

Mal abgesehen davon halte ich eine Allergie bzgl. Grasmilben auch nicht für ausgeschlossen. Grasmilben wüten seit einigen Wochen wieder. Mein Rüde hat auch seit Welpenalter Probleme mit diesen Biestern. Kannst du uns sagen, wo dein Hund sich häufig kratzt? Juckreiz und Wunden an Pfoten, Innenohren und Bauch sind ein häufiges Anzeichen für Grasmilben.

Sehr viele junge Hunde reagieren so auf eine Impfung, die ja in der 12. oder 16. Woche gemacht wird.
Schreib doch bitte dazu, dass das deine Meinung ist und kein Fakt ;)

Liebe Grüße
Pewee
 
B

Bubuka

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Sehr viele junge Hunde reagieren so auf eine Impfung, die ja in der 12. oder 16. Woche gemacht wird.

Pewee:
Schreib doch bitte dazu, dass das deine Meinung ist und kein Fakt ;)
Man braucht die jungen Hunde nur einmal bei dieser Entgiftung über die Haut, zu unterstützen, dann sieht man, wie angebliche Allergien gegen Getreide, Pollen und Grasbüschel, einfach verschwinden.

Das ist so viel einfacher, als tausend Allergietests und Ausschlussdiät mit Seepferdchenschnitzel und sonstigem.
 
Pewee

Pewee

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Ich verstehe deine Aussage nicht. Kannst du die nochmal erklären? Von Allergietests und Ausschlussdiäten habe ich abgeraten (gerade letztere halte ich im Wachstum eher für gefährlich).
 
*Mischling*

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Inwiefern hast du dich denn schon mal mit Ausschlussdiäten befasst? Das ins lächerliche zu ziehen, gleichzeitig aber zu behaupten, mit etwas Entgiftung verschwinden die meisten Allergien, zeigt eine Einseitigkeit, die ich so nicht stehen lassen will.
Bei einer richtigen Ausschlussdiät wird diese tierärztlich begleitet und auch kein Seepferdchen verfüttert (ich verbitte mir übrigens solche Lächerlichkeiten, diskutier sachlich und mir Argumenten oder gar nicht), sondern klassischer Weise etwas, das der Hund noch nicht bekommen hat, optimaler Weise Pferd. Dazu werden Kartoffeln gefüttert, das ganze etwa einen Monat oder weniger, falls die Symptome abklingen. Dann wird Beilage für Beilage und Fleisch für Fleisch der Hund langsam an die einzelnen Komponenten heran geführt, wobei die Testphase von ein paar Tagen bis zu einer Woche gehen kann. Das ganze wird auch haarklein festgehalten und muss wirklich ausschließlich gemacht werden.
Eine Ausschlussdiät ist meist aufschlussreicher als ein Allergietest, die selbst von TAs nur ungerne gemacht werden, weil sie nicht immer stimmen.
Abgesehen davon schließe ich mich Pewee aber an und halte es bei einem Hund im Wachstum für absolut gefährlich, eine solche Diät zu machen.

In Zukunft solltest du vielleicht erst einmal deine eigenen Argumente sortieren, bevor du die anderer lächerlich machst. Was du hier bringst ist eine Form von persönlicher Erfahrung/Allgemeinwissen, die du nicht belegst und wegen derer dir jede Hausarbeit unbenotet zurück gegeben wurde. So argumentiert man nicht, so wehrt man sich, wenn einem nichts mehr einfällt.
 
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Bubuka

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Ich verstehe deine Aussage nicht. Kannst du die nochmal erklären? Von Allergietests und Ausschlussdiäten habe ich abgeraten (gerade letztere halte ich im Wachstum eher für gefährlich).
Ich habe das auch allgemein geschrieben, habe Dir doch nichts unterstellt.

Allgemein wird bei Allergien ein Allergietest, Desensibilisierung, Hyposensibilisierung oder eine Ausschlussdiät empfohlen.

Mehr Möglichkeiten gibt es auf diesem Wege nicht. Man behandelt den Hund dann meistens noch mit Cortison, um den Juckreiz zu stillen.

Eine versuchsweise Entgiftung schadet nicht und ist sehr schnell erfolgreich.
Das ist so viel einfacher, als lange zu untersuchen, worauf der Körper allergisch reagiert.
Oder auf Pferdefleisch mit Kartoffeln umzustellen, wieder abzuwarten....

In der ganzheitlichen Medizin gibt es einen Grund, wenn das Immunsystem so heftig auf harmlose Stoffe reagiert. Meistens ist es mit fremden Stoffen überfordert.
 
*Mischling*

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Eine versuchsweise Entgiftung schadet nicht und ist sehr schnell erfolgreich.
Das ist so viel einfacher, als lange zu untersuchen, worauf der Körper allergisch reagiert.
Oder auf Pferdefleisch mit Kartoffeln umzustellen, wieder abzuwarten....
Nur zu deiner Information: Bei der Umstellung auf Barf – sei es eine Ausschlussdiät oder vollwertiges Barf – findet ebenfalls eine Entgiftung statt, dazu gibt es ganze Kapitel in Barfbüchern.
Also statt die Ursache einer Allergie zu suchen spüle ich alles aus – und dann? Dann sammelt es sich ein paar Wochen später wieder an und ich entgifte wieder? Und wo ist die Quelle, die belegt, dass Allergien durch Entgiftungen zu heilen sind?
Ich frage mich ja auch, wie es so vielen allergisch reagierenden Hunden gut gehen kann, wenn man z.B. nur eine Sorte Fleisch meidet, wenn sie doch scheinbar falsch behandelt wurden :eusa_think:.
 
Pewee

Pewee

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Ich habe das auch allgemein geschrieben, habe Dir doch nichts unterstellt.
Wollte ich auch nicht sagen, ich war nur nicht sicher, ob wir aneinander vorbeigeredet haben. Ich betone auch lieber nochmal bestimmte Aussagen meinerseits, damit die Hilfesuchenden sie nicht missverstehen. Ich bin normalerweise ein Freund von Ausschlussdiäten, wenn sie angebracht sind (was ich selten für nötig halte, weil das Problem oftmals anders gelöst werden kann und man ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen muss), bei einem Hund im Wachstum und in der Phase, wo man ihn noch gut an Abwechslung gewöhnen kann, halte ich sie eher für kontraproduktiv. Wie würdest du denn entgiften? Eine Ausschlussdiät ist im Prinzip ja anfangs auch nichts Anderes als eine Entgiftung, weswegen der Hund meist zu Beginn nochmal ein wenig heftiger reagiert, ehe die Symptome endgültig abklingen, weswegen viele vorzeitig aufhören, weil die das verwechseln.
 
B

Bubuka

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Eine Umstellung auf Barf befreit den Körper von etlichem Müll, das ist richtig.
Ich würde auch immer raten, auf eine natürliche Ernährung umzustellen.
Aber alle Giftstoffe werden dadurch nicht ausgeschieden.

Man kann natürlich auch den Weg gehen, dass man die Allergene meidet. Damit bleibt aber die Allergie bestehen. Die Allergie kann sich auch wandeln. Was der Hund heute verträgt, kann morgen auch unverträglich sein.
 
Pewee

Pewee

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Wenn die "Giftstoffe" durch die Ernährung kommen sicherlich schon.

Ja, die Allergene meiden ist im Prinzip das "einfachste". Aber ich denke, das ist je nach Unverträglichkeit kaum möglich. Wenn es "nur" Getreide wäre, ists natürlich möglich, aber alles was außerhalb des Futters unverträglich ist, kann man kaum meiden (ich denke da vor allem an (Gras)Milben). Weiß nicht, wie andere das sehen, aber ich wäre auch kein großer Freund davon, die Allergene nur zu meiden und nicht der Ursache auf den Grund zu gehen. Leider ist das der häufig gewählte Weg mancher Hundehalter. Ist ja auch immer die Frage, ob da nicht dann irgendwann ein allergischer Schock entsteht, wenn man einfach nur meidet, aber nix macht.

Bin auf jeden Fall gespannt, was die TE nun vor hat.
 
B

Bubuka

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Dieser Tierarzt z. B. hat eine ganzheitliche Sichtweise der Allergie. Er behandelt nicht die Symptome, sondern versucht, die Fehlsteuerung des Körpers zu beseitigen.
Das kann man u. a. auch mit der Bioresonanz erreichen.

Wer kennt die Fälle nicht aus der Praxis oder gar vom eigenen vierbeinigen Liebling – der Hund kratzt sich permanent und alle bisherigen Maßnahmen haben keinen Erfolg gebracht. Futterumstellung, Flohbekämpfung, baden mit antiallergischem Shampoo – egal was man auch immer probiert, nach anfänglicher Besserung ist es nach spätestens einer Woche wieder das gleiche Bild. Schlimmer noch – mit zunehmender Dauer der Beschwerden kommen immer mehr Probleme hinzu.

Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Ziel der Bioresonanz ist es, die Fehlsteuerung des Immunsystems zu beseitigen und die fehlgeleiteten Immunreaktionen wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
http://www.becker-vet.de/allergie.php
 
Knopfstern

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Hier mal etwas, was mir zu denken gibt:
[h=3]Reine Spekulation und Irreführung[/h]Bioresonanztherapie wurde einer Vielzahl wissenschaftlicher Tests unterzogen: die Ergebnisse waren durchgängig negativ!
Die Stiftung Warentest rät deshalb entschieden davon ab, egal, unter welchem Namen sie betrieben wird: Bioresonanztherapie muss als reine Spekulation und Irreführung des Patienten gelten.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/bioresonanztherapie-von-falsch-gepolten-schwingungen-1.925084

Ich sage nur, Placeboeffekt. ;)
 
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Bubuka

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Knopfstern, ich kann Dir nur empfehlen, es auszuprobieren. Erst dann kann man sich eine Meinung bilden.

Die Bioresonanz ist genau so, wie die Homöopathie sehr, sehr wirksam.
Selbst wenn das Verschwinden einer Allergie auf einem Placebo-Effekt beruhen sollte, wäre mir das egal.

Wenn der Hund dauerhaft gesund ist, alles wieder fressen kann und kein Cortison mehr braucht, dann sage ich nur: Wer heilt, hat Recht.
 
*Mischling*

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Bleibt nur die Frage, ob geheilt wird. Gibt es denn Langzeitstudien, wo die Allergie wirklich ausblieb? Oder wo der Hund wieder alles fressen konnte?
Die Bioresonanz rechtfertigt ihre Wirksamkeit ja an vielen Stellen damit, dass sie Schwingungen wahrnimmt, die noch keine Symptome auslösen und die schulmedizinisch nicht feststellbar sind. Diese Schwingungen werden dann mittels Homöopathie ins Reine gebracht und der Hund ist geheilt. Wer sagt mir denn aber, dass er zuvor überhaupt etwas hatte, wenn ich weder Symptome noch Veränderungen im Blut wahrnehmen konnte?
 
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Bubuka

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Es macht wenig Sinn, auf diese Weise zu diskutieren.
Probiere es wirklich aus.
Ich war vor circa 25 Jahren auch skeptisch vor der ersten Behandlung.

Ein Wurf Katzenwelpen hatte einen hochaggressiven Pilz. Bevor ich überhaupt eine Diagnose hatte, waren schon mein Hund, meine Kinder, die Nachbarn im Haus, die Tiere der Nachbarn, Besucher usw. angesteckt. Die meisten hatten gar keinen Kontakt zu den Katzen.
Es war, als würde sich der Pilz über die Luft verbreiten. Wir hatten alle riesige hässliche Stellen.

Mein Tierarzt und eine Tierklinik wollte die Katzen nicht behandeln.
Sie waren noch zu jung und hätten das Pilzgift nicht überlebt.

Mein letzter Versuch war die Bioresonanz. Mein Hund, ich und die Kinder wurden kostenlos mitbehandelt.
Nach wenigen Tagen sah die Haut der Kätzchen besser aus und erste Haare waren wieder zu sehen. Nach circa 7-10 Tagen war der Pilz weg. Auch bei mir, Hund und Kindern.
Es war nur eine einzige Behandlung mit dem Gerät für 50 DM.

Die Nachbarn und alle anderen wollten lieber eine "richtige" Behandlung beim Arzt.
Sie hatten noch viele Monate mit dem Pilz zu kämpfen, der immer wieder neu auftrat.

Danach war ich noch mit vielen verschiedenen Tieren zur Bioresonanzbehandlung.
Irgendwann haben die 3 THPs sich getrennt und die Praxis aufgelöst, sehr zu meinem Bedauern.
 
*Mischling*

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Und genau da liegt für mich das Problem: Immer wieder diese schönen Erfahrungsberichte, wo solche Methoden allem anderen überlegen waren usw.. Das findet man an zig Stellen. Aber was wirklich geheilt hat weiß keiner, ob es nun an dem Gerät und der Behandlung lag, jemand noch zusätzlich etwas getan hat usw., weil sich keiner die Mühe macht es mal wirklich wissenschaftlich zu untersuchen. Es werden nur immer wieder »zufriedene Kunden« angeführt, anstatt mal eine Studie durchzuführen, wo die Leute wirklich so isoliert behandelt werden, dass man nachher mit relativer Sicherheit sagen kann, ob und wovon eine Besserung eingetreten ist. Eine richtig gemachte Studie in die Richtung wäre weit interessanter als die paar Erfahrungsberichte, von denen bei der Hälfte irgendwas anderes noch dazu kam und die andere Hälfte vermutlich die Symptome irgendwann wiederkam, nachdem der psychische Effekt abgeklungen war.
Wenn sich eine Methode einer neutralen Diskussion nicht stellen kann, ist sie für mich nichts weiter als fragwürdig und ihre Wirkung nicht erwiesen. Nur immer wieder auf die angeblichen Erfolge zu verweisen – zu denen es ebenfalls keine Statistik gibt, weshalb man nur schön verbreiten muss, wie viele es gibt, damit es auch genau danach aussieht – ist nichts weiter als ausweichen, weil man eben nicht beweisen kann, dass diese Erfolge wirklich so zahlreich und nachhaltig sind.
 
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miwok

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Wenn es heilt, braucht man ja keine Studien mehr!

Man weiß ja auch, das es sehr wichtig ist, wer die Studien in Auftrag gibt.....

Ein nettes Beispiel für Studien:
https://www.youtube.com/watch?v=-PccyW7Y0YE

Ich selbst kann die "Heilung" (wegen dir schreibe ich das nun in Hochkommas!) mit Hilfe der Bioresonanztherapie nur bestätigen.
Sie ist einfach schnell, nicht kompliziert oder sehr kostenintensiv - aber wirksam!

Skepsis ist immer angesagt - auch bei einer "normalen/chemischen Heilung" - aber meist sind da mehr negative Stoffe enthalten, als das sie dem Körper guttun.
Sie behandeln nur die Symptome aber nicht die Ursache - werden im Prizip nur überdeckt.
Man denkt, es ist alles überstanden - aber das ist es nicht.
Es kann an der gleichen Stelle oder wieder ganz woanders "rauskommen", wo man eigentlich keinen Zusammenhang mehr feststellen kann.


Bevor ich aber derart gegen eine alternative Heilung vorgehe.... befasse ich mich mit ihr.
 
Thema:

Allergien WAS TUN?

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