2. Hund ja oder nein?

Diskutiere 2. Hund ja oder nein? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey Leute, ich bin 14 Jahre und habe 2 Schwestern. Wir leben mit unserem Vater im Vorort von Berlin in einem Haus mit großem Garten. Bei uns ist...
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lovlydog

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Hey Leute,

ich bin 14 Jahre und habe 2 Schwestern. Wir leben mit unserem Vater im Vorort von Berlin in einem Haus mit großem Garten. Bei uns ist gleich ein See mit einem Feld. Wir haben beriets einen Hund (Labrador Rüde 6 Jahre), den ich auch über alles liebe. Leider ist er ziemlich faul, was heißt dass er zwar total gerne spazieren geht
aber weder ball spielt, joggt noch agillitie oder Frisbee gerne macht. Und ich bin nunmal ein sehr sportliches Mädchen, welches gerne rumtobt und voller Energie ist. Jetzt hatte ich die Idee noch einen Hund zu holen. Dieser sollte dann auch wirklich meiner sein und auch auf mich fixiert sein. Allerdings möchte ich eher einen kleinen Hund, der auch gerne kuschelt. Ich habe meinen Vater schon gefragt und er war zwar nicht so begeistert hat aber auch nicht nein gesagt. Er meinte wir reden in einem halben Jahr noch mal drüber. Damit kann ich auch leben. Mit unserem Labi gehe ich eigentlich fast jeden Nachmittag nach der Schule gassi. Ich weiß also was auf mich zukommt. Ich bin mir auch eigentlich sicher, dass ich öfter gassi gehen würde und auch morgens eine halbe stunde früher aufstehen würde. Es währe auch kein Problem, wenn ich einen Abend oder Nachmittag mal nicht mit meinem Hund gehen könnte, dann würde mein Vater dies auch machen. Meine Frage ist also:
Währe ein 2. Hund ok? Und habt ihr Tipps oder Argumente mit denen ich meinen Vater rumkriege?

Danke schon mal im Vorraus

Lovlydog
 
01.09.2013
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Schau mal hier: 2. Hund ja oder nein? . Dort wird jeder fündig!
Beatbonbon

Beatbonbon

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Medien Meinung ist die selbe wie in diesem Thread [VERSTECK]https://www.tierforum.de/t177883-sorry.html#post2837285[/VERSTECK]
mit 14 Jahren kann man mM nicht lange genug im Voraus planen. Du wirst mit der Schule ma fertig sein, was ist danach? Dein Hund wird ja locker 10 Jahre und älter dann bist du 24, studierst oder arbeitest schon!
Wenn es dir bloß um Agility o anderen Sport geht, geh doch so mal auf den Hundeplatz und beteilige dich. Bei uns laufen einige Mädels mit Hunden Turniere mit, die gar nicht ihre eigenen Hunde sind
 
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lovlydog

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Da hast du ja auch recht und ich kann mir ja auch nicht 100% sicher sein, dass ich in 2 Jahren immer noch spaß an einem eigenen hund hätte. Immoment bin ich mir ziemlich sicher. Das mit der Schule ist glaub ich kein Problem. Ich hatte ja eh vor mir einen eigenen hund zu kaufen wenn ich alleine wohne. Meine große schwster zieht jetzt im Oktober aus um zu studieren (nach Mecklenburg Vorpommern) und will auch einen hund nehmen. Es muss also möglich sein beises zu machen. Dass mit dem Hundeplatzt verstehe ich nicht ganz. Woher nimmt man dann die Hunde mit denen man am wettbewerb teilnimmt? Haben die die aus der Nachbarschaft oder sind die extra vom hundeplatzt für solche leute zur verfügung gestellt?
Danke aber für deine Antwort
 
Beatbonbon

Beatbonbon

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Also bei uns im Verein sind das Hunde die auch in die Hundeschule gehen, und da haben die Besitzer nicht immer Lust selbst auf Turniere zu gehen oder ins Training.
Bezüglich Schule und Studium. Finde überhaupt nicht, dass das so klappen muss während eines Studiums. Bei uns an er uni waren keine Hunde erlaubt, absolut gar nicht. Und was machst du dann? Wenn du 8h in der Uni sitzt, womöglich noch eine Uni weiter weg wo du anfangs niemanden kennst der dir mit dem Hund helfen könnte?
 
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lovlydog

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immoment kann ich natürlich nur sagen wie ich mir das denke. Also erstmal ich bezweifle, dass mein Vater mich nicht unterstützen wird, ich glaube also er wird mir schon helfen. Ich habe auch nicht vor so weit weg zu studieren, weil meine kleine schwester eine leichte behinderung hat, welche aber nicht wirklich schlimm ist und sie nicht irgenwie blöd im kopf ist und ich gerne in ihrer nähe bleiben möchte. So könnte auch sie mir helfen, da das mit der schule bei ihr ein wenig schwer ist. Und es soll ja auch hundesitter geben. Vielleicht gibt ja in der nähe dann ein paar kinder, die (so wie ich jetzt) einen hund haben wollen aber keinen dürfen und gerne mit ihm gassi gehen würden.
So ist momentan meine vorstellung davon. Und das mit dem Hundeplatz währe eine lösung, aber ich weiß nicht, ob ich dass so gut finde mit anderen hunden an turnieren teil zu nehmen.
Trotzdem vielen Dank für deine Antworten
 
Beatbonbon

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Was hast du denn mit deinem Hund bisher versucht? 6 ist ja kein Alter und erfahrungsgemäß gibt es fast bei jedem Hund etwas, was ihn interessiert und richtig Spass macht und aus der Reserve lockt. Gehe doch mit ihm einfach mal auf einen HuPla
 
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lovlydog

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Das hab ich schon öfters versucht. Vor knapp einem Jahr, bin ich mit meiner freundin die einen Welpen bekommen hat für knapp 4 Monate jeden Samstag in die Hundeschule gegangen. SIe hat dann mit ihrem welpen trainiert und ich hab mit meinem mit ein paar anderen hunden und ihren besitzern parcours gemacht. Ich wurde jedesmal fast blass vor neid wenn ich gesehen habe, wie die anderen hunde nur so über den platz "geflogen" sind. Meiner hat dass zwar mit gemacht, ist aber eher über den parcour getrottet. Ich habe mir gesagt, dass wird schon und ich muss einfach regelmäßig mit ihm herkommen. Doch dass war leider nicht so. Nach 4 Monaten, hatte sich immer noch nichts geändert. Ich habe auch schon mal Frisbee spielen ausprobiert, aber dafür hat er sich gar nicht interressiert. Auch Ballspielen findet er nur kurz spannend. also eigentlich hab ich schon recht viel mit ihm ausprobiert. Aber ich habe noch nichts passendes gefunden.
 
Rettet_die_Tiere

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Moment mal... Du hast doch den anderen Thread schon eröffnet, da hast du drei Schwestern und wünschst dir einen Hund...
Welcher Thread erzählt denn jetzt das richtige???:?
 
Nienor

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Moment mal... Du hast doch den anderen Thread schon eröffnet, da hast du drei Schwestern und wünschst dir einen Hund...
Welcher Thread erzählt denn jetzt das richtige???:?

Das Thema lassen wir jetzt bitte (der Link von Lovlydog sollte den Sachverhalt ausreichend klären), hier geht es nur um die Hundehaltung.
Alles andere muss nun nicht nochmal aufgetaut und durchgekaut werden.
 
Rettet_die_Tiere

Rettet_die_Tiere

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Ok Nienor. Werde mich dran halten.
 
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lovlydog

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Jetzt noch mal eine zusammenfassung:
Ich habe meinen Hund sehr liebund würde ihn niemals umtauschen, aber ich denke, dass ich einfach einen hund haben möchte, der mehr gefördert werden will. Außerdem ist unser Labi total auf meinen Vater fixiert und hört zwar super auf ihn aber nicht auf mich. Ich liste jetzt mal Sachen auf die kein Problem sind und welche die vielleicht ei wenig schwierig werden könnten.
Kein Problem:
- Eifersucht, unser Hund ist super verträglich mit anderen und wenn der 2. Hund auch so ist währe es überhaupt kein Problem
- Platz, wir haben ein großes Haus mit einem sehr großem Garten und gleich ein see nebenan
- Zeit, meine alteste schwester macht dieses Jahr ihr ABi und will dannach erstaml ein Jahr pause machen. Außerdem habe ich bis jetzt immer sehr viel zeit übrig gehabt und unsere Nachbarin hat vor einem Monat ihr 3. kind bekommen und ist jetzt erstmal zu hause. Sie könnte also die Hunde mal rauslassen (unsere Nachbarn haben eh einen Schlüssel, falls mal was mit unserem jetzigen hund ist)
- urlaub, wir sind nicht die reichesten und da wir bis vor einem Jahr noch zu fünft waren (meine Eltern haben sich vor einem Jahr getrennt) mit Hund, war Urlaub immer sehr teur. Deshalb sind wir jedes Jahr in den Sommerferien auf einem Bauernhof gefahren. Dort ist für uns jetzt sowas wie ein zweites zu hause. Wir verstehen uns mit denen sehr gut und Hunde darf man da auch mitbringen und man bezahlt nur den 1. Hund.

Eher Schwieriger:
- Geld, ansich haben wir genug geld, aber falla mal eine sehr teure OP ansteht, müssten wir schon ein wenig sparen, aber im notfall hat meine Oma gesagt, dass sie uns helfen will
- Zukunft, ich weiß nicht ob ich in 2 Jahren immer noch so Hundevernahrt bin

So mehr fählt mir erstmal nicht ein. Ich hoffe das war euch eine kleine hilfe.
 
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exe

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- Eifersucht, unser Hund ist super verträglich mit anderen und wenn der 2. Hund auch so ist währe es überhaupt kein Problem
Das ist schön. Ein weiterer Hund im eigenen Haushalt ist aber immer noch eine andere Nummer, als ein Hund den man beim täglichen Rundgang trifft. Und: Was ist, wenn der Zweithund nicht so easy im Umgang mit anderen Hunden ist? Hast du Zeit, Wissen und Nerven auch mal einen Streit zu schlichten? Zu erkennen, wann es "ernst" ist und wann nicht?

- Zeit, meine alteste schwester macht dieses Jahr ihr ABi und will dannach erstaml ein Jahr pause machen. Außerdem habe ich bis jetzt immer sehr viel zeit übrig gehabt und unsere Nachbarin hat vor einem Monat ihr 3. kind bekommen und ist jetzt erstmal zu hause. Sie könnte also die Hunde mal rauslassen (unsere Nachbarn haben eh einen Schlüssel, falls mal was mit unserem jetzigen hund ist)
Tja, ich will mich ja nun wirklich nicht in euer Leben einmischen, aber ich würde mir GANZ GENAU überlegen, ob ich mal eben so "ein Jahr Pause" mache. Ein Jahr gar nichts machen, kommt in einem Lebenslauf ziemlich... bescheiden.
Hat deine Schwester überhaupt Lust sich um einen oder gar zwei Hunde zu kümmern? Und deine Nachbarin? Drei Kinder, ein Säugling sind ja nun auch nicht gerade "nebenbei" erledigt.

- Zukunft, ich weiß nicht ob ich in 2 Jahren immer noch so Hundevernahrt bin
Ein Hund lebt nicht nur zwei Jahre. Der möchte die nächsten 12, 15 Jahre bei dir verbringen und nicht nach zwei Jahren abgestempelt werden. Du musst dir auf jeden Fall klar darüber sein, dass der Hund eine ganz lange Zeit bei dir ist, ob du jetzt "hundevernarrt" bist, oder nicht.
Bist du dir jetzt schon unsicher, würde ich ganz klar NEIN zu einem weiteren Hund sein ...

OP-Kosten müssten auf jeden Fall mit einberechnet werden, da sollte es ein Polster geben.
 
Morastbiene

Morastbiene

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Außerdem ist unser Labi total auf meinen Vater fixiert und hört zwar super auf ihn aber nicht auf mich.
Das könntest du aber ändern, indem du dich mit ihm beschäftigst und eure Bindung zueinander stärkst. ;)
Das bedeutet Arbeit und man muss sich zusammenreißen, wenn es nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.
Solche Probleme könntest du mit Hund Nummer 2 jedoch ebenso bekommen. Was kommt dann? Dritter Versuch? ;)

Das soll keine Unterstellung sein, sondern dir vor Augen halten, dass ein neuer Hund keine Lösung alter "Probleme" bedeutet.
Jeder Hund möchte gefördert werden und euer Labrador bildet bestimmt keine Ausnahme. :)

Ich weiß ja nicht, was dein Vater so mit ihm unternimmt, aber manche Hunde blühen erst so richtig auf, wenn sie etwas geboten kriegen und verstehen, dass sie nun gefordert werden und es sich lohnt.

- Zukunft, ich weiß nicht ob ich in 2 Jahren immer noch so Hundevernahrt bin
Wenn du diesbezüglich (was gerade in deinem Alter ja nur ehrlich und absolut in Ordnung ist) Zweifel hast, würde ich ganz klar sagen:
Lasst das mit dem Zweithund und arbeitet mehr mit eurem Labrador. ;)

Wie du weißt ist ein Hund eine Entscheidung für die nächsten 10-15 Jahre. Angenommen, du hättest in zwei Jahren tatsächlich andere Dinge im Kopf, mehr Stress wegen der Schule, einen Freund, was auch immer, dann wird der neue Hund nur noch "nebenher" laufen UND ihr hättet trotzdem alle Einschränkungen, die zwei Hunde mit sich bringen. Mehr Kosten, mehr Aufwand... Und das nur unter der Voraussetzung, dass mit den beiden zu Hause alles rund laufen würde. Da sind Probleme wie Krankheiten (Hund 1 ist krank, Hund 2 will trotzdem seinen Spaß) oder Einzeltraining gar nicht eingerechnet.

Für mich liest es sich, als ob du einfach gerne etwas Neues hättest, weil du zu eurem Hund keinen richtigen Zugang hast. Das könnte sich radikal ändern, wenn du dich mit ihm auseinandersetzt. Außerdem hättest du den Vorteil, dich nicht stärker auf Dritte (wie deine Schwester mit ihrer Pause oder die Nachbarn in Elternzeit, beide Seiten werden sich diesen Luxus wahrscheinlich nicht ewig erlauben können) verlassen zu müssen.
Ich persönlich sehe in deiner jetzigen Situation (du hast bereits einen Hund, deine Familie ist an Bord, ihr könnt ihn finanzieren) eigentlich nur Gutes und würde mir das nicht durch einen weiteren Hund verbauen, wenn du nicht absolut sicher bist, dass du diese Verantwortung bis ins Erwachsenenalter tragen kannst und willst.
 
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Blubberchen

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also ein zweiter Hund wär total ok, aber nur wenn du dich wirklich gut um ihn kümmerst. da du ja nicht weisst ob sich die beiden Hunde verstehen werden, würde ich deinen jetzigen Hund einfach mit zum Züchter oder mit ins Tierheim nehmen, also dahin wo ihr euren zweiten Hund eben kauft. Als Tipp noch sage deinem Vater doch einfach das du durch einen eigenen Hund richtig selbständig werden kannst und das er ja auch weiss das du gut mit Hunden umgehen kannst weil ihr ja schon einen habt. ICH HOFFE ICH KONNTE HELFEN:p
 
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lovlydog

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Also da hast du was ein wenig missverstanden.
1. Meine Schwester will einen Beruf machen (will ich jetzt nicht sagen) wo man mind. ein Jahr auf einen Studiumsplatz warten muss und möchte in der Zeit ein wenig geld verdienen im Supermarkt. Allerdings nur 2 mal die Woche
2. Unsere Nachbarinhat 1 fast erwachsenes Kind und eine 13 Jahre alte Tochter. Für die muss sie sich also nicht 24 Stunden am Tag zur verfügung stehen. Und ich meinte ja nur, dass sie die Hunde mal in den Garten lassen kann. So dass die HUnd draußensein können.
3. Momentan bin ich mir zu 100% sicher, dass ich mich um den Hund kümmern kann. UNd eigentlich denke ich auch, dass ich mich auch noch später um ihn kümmern würde, aber ich kann ja nicht in de Zukunft schauen und weiß das also nicht zu 100%. ABer eigentlich denke ich schon, dass ich mich gut um ein Tier kümmern kann.


Danke aber trotzdem für alle antworten. Das hilft mir echt beim Nachdenken
 
fluty

fluty

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Ich halte deine Situation auch nicht unbedingt für ideal für einen zweiten Hund. Gut, deine Schwester kann dich vielleicht ein Jahr lang unterstützen (will sie diese Verantwortung auch?) ... aber was ist nach dem Jahr? Der Nachbarin mit Kleinkind kann man kaum mehr aufhalsen, als ihn zwischendurch vielleicht mal Pipi machen zu lassen. Und deine eigene Zukunft ist noch mehr als ungewiss. Es ist völlig normal, dass du in deinem Alter noch nicht weit vorausplanen kannst. Aber warum muss es denn dann ein zweiter Hund sein? Wenn du nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit garantieren kannst, dass du auch in 10 Jahren noch genau so für ihn da sein kannst wie heute?

Ich denke, die bessere Alternative wäre, wenn du erstmal mehr mit eurem jetzigen Hund unternimmst. Ein Labrador ist doch ein toller, aktiver, gelehriger und vielseitiger Hund, den man eigentlich recht leicht für alles Mögliche begeistern kann. Such dir vielleicht irgendeine gemeinsame Aktivität mit ihm, die nur ihr beiden regelmäßig macht. Vielleicht versuchst du mal Dummytraining, Fährtenarbeit oder bringst ihm Tricks bei. Bestimmt wird dann auch sehr schnell die Bindung besser und er orientiert sich nicht mehr nur an deinem Vater. Und damit wächst dann auch dein Spaß an dem Tier.
 
fusselbuerste

fusselbuerste

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Von einen zweiten Hund würde ich total abraten!
Das kann was die "Hundearbeit und bespaßen" angeht nämlich völlig nach hinten losgehen.
Was machst denn wenn der Zweithund auch keine Lust auf Arbeit hat und nur Hund sein will?
Ich denke einfach Du hast für den Labby noch nicht die richtige Motivation gefunden.
Außerdem merkt ein Hund wenn Frauli denkt "och wäre schön wenn meiner das so toll könnte"!
Deine Ausstrahlung verändert sich!
Deine Körperhaltung Deinen Hund gegenüber verändert sich!
Warum also sollte Dein Hund Dir dann gefallen wollen? Du bist in diesen Momenten NICHT bei Deinen Hund!

Meine Wolfshündin ist 5 Jahre alt und mag einfach nur Hund sein!
- Spielzeug habe ich in all den Jahren keines gefunden was ihr gefällt!
- Agility macht sie im Garten zwar mit, aber nur im Gleichschritt mit meinen Rüden (also wenn sie gar nicht dran ist)!
- Im Hundeverein fetzt sie (wenn ein anderer drüber macht) über den Steg und die Wand.

Ich Arbeite lieber mit meinen Rüden, den macht die Arbeit, Spielen und auch Fährte Spaß.
Allerdings mag er nicht mehr in den Verein gehen wenn zu viele Hunde da sind hat er Streß.
 
Ati und Aaron

Ati und Aaron

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Ich kann deinen Wunsch nach einem Zweithund verstehen.

ABER es gibt so einiges, was ich dir zu Bedenken geben möchte:

1. Kostet ein Zweithund mehr Geld (Anschaffung, Futter, Hundesteuer, Tierarzt, Versicherung).
2. Muss er sich mit dem Ersthund verstehen.
3. Wird das Gassigehen um Einiges schwerer. Du mit 14 und allein mit zwei Hunden spazieren gehen, geht nicht, zumindest nicht, wenn ihr keine Möglichkeit habt, in einer ruhigen Gegend spazieren zu gehen.
4. Was wird mit dem Hund, wenn du dich nach deinem Schulabschluss nicht mehr um ihn kümmern kannst?

Ich würde dir von einem Zweithund abraten und folgende Tipps geben:
Versuche erst noch einmal eine gute Beziehung zu eurem derzeitigen Hund aufzubauen. Wenn du dich intensiver mit ihm beschäftigst, wird er dir seine Zuneigung zeigen.
Vielleicht machst du mit ihm Leckerliesuchspiele. Leckerlies mag er doch sicher? Dann versteck sie und such gemeinsam mit ihm und lass ihn auch allein suchen. Das stärkt eure Bindung und vielleicht hat er dann auch Interesse, mehr mit dir zu unternehmen.

Als Alternative kann ich dir noch raten, gehe in ein Tierheim oder frag die Nachbarn, ob du mit dem Hund spazieren gehen und dich mit ihm beschäftigen kannst! Gerade die Tierheimhunde freuen sich über so eine tolle Abwechslung.
Bevor ich mir den Traum vom eigenen Hund erfüllen konnte, bin ich jahrelang ins Tierheim gegangen. Es war eine schöne Zeit und ich habe viel gelernt.
 
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lovlydog

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Hey,
vielen Dank für eure Antworten. Wir hatten vom 3. bis gestern einen kleinen Hund, weil die Besitzer für 3 Tage verwandte besucht haben und es hat 1A geklappt. Monty (so hieß der Hund) war ein kleiner Yorkshire Terrier Mix und sooooo süß. Am ersten Abend, bin ich gegen 11.00 Uhr nochmal ins Wohnzimmer (da schlafen die HUnde) gegangen und anstelle, dass jeder Hund in seinem Körbchen iegt, hat sich Monty zu Ron ins Körbchen gelegt und beide lagen zs. da und haben gekuschelt. Voll süß. Beide sind durch den Garten getobt und haben sich SUPER verstanden. Nach den 3 Tagen war ich also nicht die einziege die Monty vermisst. Mein Vater hat gesehen wie gut ich mich um Monty gekümmert habe und er wird sich gedanken machen. Aber vor nächstem Frühling wird das nichts, was aber gut ist, weil so hab ich zeit mir nochmal alles zu überlegen und mein Vater auch.
 
Thema:

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