Kellerasseln, rettet mich.

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Schänis

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Hallo ihr lieben,
heute wende ich mich mit einem weiteren Problem an euch.
Nachdem ich nun (hoffentlich) erfolgreich den Teppichkäfer und seine Larven aus meinen vier Wänden verscheucht habe, kam mir heute eine Kellerassel entgegen. Ich weiß, dass sie ungefährlich sind,
aber ich finde sie schon von Kindesbeinen an einfach furchtbar.
Gut, kein Thema, Kellerassel entfernt.
Dann kam die nächste. Und noch eine. Und dann hab ich eine gesehen, die am fliegennetz vom Dachfenster rumgekrabbelt ist.
Alle entfernt, innerlich geweint, alles eingeräuchert mit dem Zeug, was ich noch von den Teppichkäferlarven da hatte und mich aus dem Raum verzogen.
Da kam mir ein Erlebnis von letzter Woche in den Sinn. Im Nebenraum krabbelte nämlich letzte Woche eine, da war das febster auch auf.
Leben Kellerasseln auf Dächern? Können die reinkrabbeln?
Und vor allem: wie "Schütze" ich mich?
Alle Fußleisten sind mit Silikon zu, da können sie nicht herkommen.
Oh nimmt das nie ein Ende? Was kommt als nächstes, silberfische? :D
Ich will nicht mehr. :(
 
27.09.2013
#1
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Hast du schon einen Blick in den Ratgeber für Wirbellose von Wolfgang geworfen? Er hat einen umfassenden Ratgeber zur artgerechten Haltung verfasst, welcher dir vielleicht weiterhilft?
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Schänis

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Kurzes Update: hab im Nebenraum mit dem anderen Dachfenster zwei Tote gefunden. Eine lebende noch in dem ersten Raum.
Heute gar nichts, bin aber trotzdem panisch und quasi auf der "Suche". :/
 
Sternlein

Sternlein

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Unser Haus ist jedes Jahr richtig übersät von Kellerasseln. In der Dämmerung geht es los und die Viehcher kommen raus. Letztes Jahr haben wir dann den Kammerjäger kommen lassen da bei mir Schluss war als mir morgens eine Kellerassel über den Küchenschrank lief.
Der Kammerjäger hätte das ganze Haus von außen behandelt. Alle Mieter (4 Parteien) hätten das Haus kurzzeitig verlassen müssen und alle Asseln hätte man beseitigt. Der Kammerjäger hat davon aber abgeraten da er mir versichern konnte, dass das Problem ruck zuck wieder vorhanden ist.
Wir wohnen in der ersten Etage (unter`m Dach) und bei uns ist das Problem oben wie unten gleicher Maßen. Balkon, Fliegengitter, etc.... alles ist voll von den Asseln.
Der Kammerjäger erklärte mir, das die Asseln in der Wohnung innerhalb eines Tages absterben wenn keine ausreichende Feuchtigkeit vorhanden ist und das sich die Asseln in der Wohnung dann auch nicht vermehren.

Kellerasseln leben gerne in dunkeln und dort wo eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht. Bevorzugt unter Steinen, Blumentöpfen (bei Balkonen), generell Verstecke. Definitiv leben sie also nicht in Wohnungen die eine normale Luftfeuchtigkeit haben. Dort verirren sie sich höchstens hin und überleben nicht lange da dessen Atmungssystem schnell austrocknet.
(Wie es in Wohnungen mit übermäßiger Luftfeuchtigkeit ist, weiß ich nicht).
Nachts, wenn es kühler wird, kommen sie heraus und gehen auf Nahrungssuche.
Kellerasseln können quasi überall am Haus ihre Verstecke haben. Bei uns auf dem Balkon haben sie beispielsweise unter den Fliesen ein Versteck von dem ich weiß. Mache ich es dicht, haben sie ein anderes Versteck. Solche Mühen mache ich mir also nicht mehr.
 
S

Schänis

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Oh Gott das hört sich schlimm an.
Bei uns ist es so, dass in der mittleren Etage nichts ist, zumindest hab ich dort noch nie was bemerkt, im Erdgeschoss auch nichts und im Keller eigentlich bis auf ein zwei die da mal durch die Türe reinkommen auch nicht.
Ich hatte das wie gesagt jetzt nur, als die Fenster auf waren, jetzt sind sie zu und bisher kam nichts rein. Aber ich kann ja nicht ewig die Fenster zu lassen...
ich hatte auch schon überlegt, köderboxen auf die Fensterbretter zu stellen, aber dann kommen ja noch mehr, wenn das Fenster auf ist.
Ja das sie nur 5% ihrer Sauerstoffzufuhr über ihre Lungen aufnehmen ist Glück für mich, aber trotzdem nicht so toll, wenn die dann da rumkrabbeln - auch wenns nur für einen Tag ist.
Das schlimme ist ja, dass sie nicht nur abends reinkommen, sondern immer, wenn das Fenster auf ist.
Ich wünsche dir viel kraft, das durchzustehen, bei euch scheint das ja noch viel schlimmer zu sein.
 
Sternlein

Sternlein

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Die ersten Jahre wo es anfing aufzutreten (kurioser Weise nach Haussanierung), fand ich es schlimm. Aber seit der Sanierung tummeln sich nicht nur Kellerasseln, sondern auch Wespen, Spinnen, etc. ohne Ende ums Haus herum. (Vielleicht Hausfarbe: Gelb, oder das Dämmmaterial?). Richtig schlimm fand ich es erst weil wir nachts auf dem Balkon rauchen. Aber öffne mal eine Balkontür und werde links und rechts von zig Kellerasseln begrüßt... :mrgreen:
Später machte ich mir aber echt Gedanken um dessen Vermehrung als die Kellerasseln hier und da Wege in unsere Wohnung fanden. Dann machten wir Bilder vom Haus (von außen) und von unserer Wohnung (Fensterbereiche von innen), schickten diese der Hausverwaltung und dann kam ja der Kammerjäger samt Aufklärung über Kellerasseln.
Seitdem finden wir es nicht mehr ganz so schlimm. Wir lernten, es zu akzeptieren. Nun muss man dabei sagen, das wir im Grünen wohnen und uns mit sämtlichen Viehchzeugs abfinden müssen. Da "härtet" man eventuell ab. :mrgreen:
Laut Kammerjäger ist man letztlich machtlos. Im Sommer kann ich nur zu Fliegengitter an allen Fenstern anraten. Dann verirrt sich trotzdem mal die eine oder andere Assel. Aber diese verstirbt schneller als das sie einen bekrabbelt.
Nun naht erst mal der Winter. Da hat man Ruhe vor Insekten und Zeit sich psychisch auf den kommenden Frühling vorzubereiten.
 
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Schänis

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Oh im Sommer hab ich hier keine einzige gehabt. Komisch... Naja, ich hab auch weder Pflanzen noch Balkon.
Ok, sie sterben eh hier drin, aber dass sie lebend hier hinein kommen, stört mich schon.
Ihr habt mein Mitgefühl, ich wäre ausgezogen. Ernsthaft, ich kann sowas gar nicht haben. :/
 
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