Mein Hund wird immer aggresiver

Diskutiere Mein Hund wird immer aggresiver im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, Ich habe ein großes Anliegen. Ich habe einen 3 Jahre alten Jack Russel Beagle Mix Rüden. Als wir ihn gerade bekommen haben, gab es...
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snoopy91

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Hallo,

Ich habe ein großes Anliegen. Ich habe einen 3 Jahre alten Jack Russel Beagle Mix Rüden. Als wir ihn gerade bekommen haben, gab es einen Zwischenfall. Ein Freund von meinem Vater kam abends zu uns und kam über den Hof. Es war dunkel und der Hund hat sich erschrocken und gebellt. Daraufhin hat dieser Freund den Hund getreten und das mehrfach. Seitdem
bellt mein Hund alles und jeden an, der am Gartentor vorbeigeht. Doch irgendwann wurde es schlimmer. Er fing an richtig aggresiv zu werden, allerdings nur in seinem Revier. Sobald ich nur 2km von zu Hause weg bin, ist er der freundlichste Hund der Welt.

Vor einem Jahr hat er dann eine Frau ins Bein gebissen. Wir sind natürlich sofort zu mehreren Hundeschulen gedackelt um das nie wieder passieren zu lassen.Die Hundeschullehrer sagten uns, dass es daran liegt, dass der HUnd völlig verängstigt ist. Er will auf alles und jeden aufpassen. Aus seiner Angst heraus, fängt er dann das Bellen an. Das alles hatte auch seinen Erfolg, doch mittlerweile fängt alles von vorne an. Die damaligen erlernten Methoden stoßen auf Granit. Die Menschen sprechen uns schon auf den aggresiven HUnd an und mir ist es äußerst peinlich. Wenn wir Besuch bekommen, bringe ich ihn meistens zu meinen Eltern. Doch das ist für mich keine Dauerlösung. Also brauche ich einen guten Tipp. Mit Rascheldosen schmeißen, mit Wasser bespritzen, energisch schimpfen und ihn solange zurück drängen, bis er aufhört, klappt nicht mehr.

Vielen lieben Dank im Vorraus, ich brauche wirklich Hilfe.
 
03.10.2013
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Smoothie

Smoothie

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Die Methoden die du wählst um das Problem in den Griff zu bekommen empfinde ich persönlich als Gewalt und meiner Meinung nach gehört ein agressiver Hund wenn er aus Angst handelt nicht noch mehr mit Gewalt bedrängt. Aber scheinbar ist er da auch schon abgestumpft und reagiert nicht mehr drauf. Ihr braucht eindeutig andere Methoden. Ich rate zu einem guten Hundetrainer der gewaltfrei erzieht.

Und was war das für ein bescheuerter ´Freund´ der einfach nen bellenden hund mehrfach tritt?
 
S

snoopy91

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Zu aller erst sehe ich das nicht als Gewalt an, da viele renommierte Hundetrainer, das als Möglichkeiten nutzen. Die Rascheldosen klackern einfach nur und ich schmeiße sie dem Hund ja nicht an den Kopf. Wasser bekommt er auch ab, wenn er baden geht, ist für mich also auch keine Gewalt. Das ich ihn solange von der Tür kommentarlos wegdräne, ebenfalls nicht und alles Tipps von Hundetrainern. Unter anderem nutzt selbst Martin Rütter diese Erziehungsmethoden, ich würde nicht sagen, dass das gewaltsame Methoden sind. Natürlich setze ich mich auch mit ihm auf den Fussboden und versuche ihn zu beruhigen und bin bei ihm. Doch meistens ist ja genau das das Falsche. Habe ich mehrfach von gehört, dass man das Verhalten am Besten ignoriert. Natürlich war der Freund bescheuert, aber das sind nun mal Sachen, die ich aus dem HUnd nicht mehr herausbekomme. Es ist passiert und er ist auch nicht länger Freund der Familie. Allerdings löst das das Problem nicht. Sorry, dass ich etwas genervt wirke, aber diese Dinge als Gewalt anzusehen, finde ich ein bisschen sehr viel des Guten.
 
B

Bubuka

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.Die Hundeschullehrer sagten uns, dass es daran liegt, dass der HUnd völlig verängstigt ist.
Der Hund ist völlig verängstigt und wird auf diese Weise "erzogen"???

Mit Rascheldosen schmeißen, mit Wasser bespritzen, energisch schimpfen und ihn solange zurück drängen, bis er aufhört, klappt nicht mehr.
Sagt Dir nicht Dein gesunder Menschenverstand, dass man so mit einem ängstlichen Hund nicht umgeht??

Du solltest Dir wirklich eine gute Hundeschule suchen, die nicht mit solchen Methoden arbeitet.

Außerdem liegt es immer am Hundehalter, wenn ein Hund sich nicht beschützt fühlt.
 
S

snoopy91

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Das es nicht an uns liegt, wurde uns mehrfach gesagt. Und von 4 Hundeschulen kam der Tip mit dem zurück drängen. Sprich ich habe den HUnd an der Leine. Es klingelt, er beginnt zu bellen. Ich laufe von der Tür weg und versperre ihm den Weg. Wenn er sich beruhigt geh ich zurück zur Tür und tue das alles so lange bis er aufhört zu bellen. Wo mache ich ihm damit Angst? Das muss mir jetzt einmal jemand erklären.
 
W

Wuschelmonsterchen

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Hallo :angel: Erstmal: Dieser "Freund" deines Vaters kreuzt jetzt hoffentlich nicht mehr bei euch auf? Ist ja das Hinterletzte den Hund zu treten..!

Dass es nicht an euch liegt ist klar.

Du schreibst einerseits, es ist weil er verängstigt ist und andererseits sagst du, er will auf alles und jeden aufpassen. Was denn jetzt?

Ganz klar ist, die Methoden sind falsch. Du bestrafst ihn damit nämlich. Du bestrafst ihn für seine Angst. Findest du das richtig?

Ihr solltet besser an eurer Bindung arbeiten. Angst hat nichts mit der Erziehung zu tun. Der Hund sollte lernen, dass er euch vertrauen kann. Er muss lernen, dass er euch nicht beschützen muss (falls er das wirklich tut), weil ihr die Rudelchefs sind und ganz gut auf euch selber aufpassen könnt. Und er muss lernen, dass es keinen Grund gibt um Angst zu haben. Dass ihn niemand mehr misshandeln wird. Er muss euch vertrauen können und dafür müsst ihr ein gutes Team sein/werden.
LG :angel:
 
Infano

Infano

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Was machst du, wenn er am Gartentor bellt?
Wie lastest du den Hund aus, was machst du mit ihm?

Dein Hund ist unsicher, mittlerweile abgestumpft. Klar, die Rütteldose klappert ja nur ein bisschen... nur, dass der Hund jedesmal einen Heidenschreck bekommt. Dasselbe mit dem Wasser. Es ist etwas anderes, das Wasser vorhersehen zu können wie beim Baden oder wenn es regnet, als wenn man unvermittelt eine bekommt.
Rütter benutzt die, ja. Man kann sie auch benutzen - wenn man den richtigen Hund hat. Den hast du aber nicht, wenn er das wirklich aus Angst macht. Denn ansonsten zeigst du ihm nur jedesmal, dass er in deiner Nähe ja scheinbar immer noch nicht so wirklich sicher ist, schließlich passieren die Dinge genau dann.

Wichtiger wäre hier mMn, das Vertrauensverhältnis aufzubauen, dem Hund auf eine positive Art und Weise zu zeigen, dass er auch in eurem Garten/nähere Umgebung sicher ist und nicht aufpassen muss.
Hast du vielleicht eine Hundeschule in der Nähe, die NUR gewaltfrei erzieht und sich am besten auch schon mit Angst-/Problemhunden auskennt? Danach würde ich suchen. Denn positive Bestärkung wurde euch bisher scheinbar von keiner Hundeschule ans Herz gelegt.
 
suno

suno

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Hallo,
es kommt ja auch nicht darauf an ob DU Wasser/Rassel und etc - Methoden für gewaltfrei hältst oder nicht...es kommt darauf an - was dein Hund davon hält.
Der Sinn dieser Methode ist ja den Hund durch "erschrecken" aus einer eingefahrenen Situation zu reißen. Bedeutet bei dir, einen (laut Trainer) völlig verängstigten Hund zu erschrecken....nun , das muss sich auch für dich "falsch" und sinnfrei anhören.

Es gibt viele Arten / Gründe der Aggression.... egal ob dir das 2 oder 200 Hundetrainer erzählt haben...schau dir deinen Hund mal ganz genau und über Wochen an...und ergründe in dieser Zeit (die so ein Trainer gar nicht hat) - was, wann und wo genau in und um den Hund passiert.

Lies dich mal ein.....z.B. :http://www.stressfreimithund.de/html/aggression.html

und es gibt sicherlich noch ganz viele andere Links / Bücher etc. Einfach mal rundherum schlau machen - nicht alles was geschrieben wird ist bahre Münze....aber lernen macht halt einfach klüger und bereit,um dir selbst ein Bild machen zu können....dann kannst du am Besten mit dem Tier arbeiten.
Weder Martin Rütters, noch Cesar Millans oder Victoria Stilwells Methoden sind in stein gemeißelt...... man kann das ein oder andere für sich heraus ziehen und sollte immer abwägen.

Ich persönlich halte weder von Wurfplättchen, Rasseldosen und Wasserflaschen, Laufbändern etc. etwas.....ich arbeite grundsätzlich mit viel Bewegung im Freien, Unterordnung und ausschließlich positiver Bestärkung für mich bedeutet dies alles zusammen: Liebe
- aber diese Form der Zuneigung und Erziehung das mögen viele nicht, denn das bedeutet richtig mit dem Tier arbeiten.

LG Suno
 
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Pewee

Pewee

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Huhu,

das Problem ist - und das ist auch in der Erziehung von Kindern immer wieder ein Thema -, dass viele Menschen denken, wenn sie ihr Tier nicht körperlich angehen - also im Sinne von Schlagen oder treten -, dass sie nicht gewaltätig handeln. Dass eine angegriffene Psyche aber ähnlich schlimm ist, wie körperliche Wunden, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Ich will jetzt auch nicht so weit gehen und sagen, das sei pure Tierquälerei, was ihr eurem Hund antut. ABER es sollte auch bedacht werden, dass ihr einen angstaggressiven Hund habt. Überlege: Wenn dein Kind jetzt aus Angst kopflos handeln würde (z.B. um sich schlägt), würdest du dann etwas laut Schepperndes auf den Boden werfen, damit es sich erschreckt, obwohl es schon Angst hat? Das wirkt doch eigentlich kontraintuitiv, finde ich. Im besten Falle reagiert das Kind gar nicht und macht einfach weiter. Im schlimmsten Fall bekommt es einen Knacks, weil die Bezugsperson das Kind nicht anständig aus der Situation heraus holt.

Das A und O bei Angsthunden - ich habe so eine Hündin auch hier sitzen - ist, die Angst zu nehmen. Das kannst du, indem du die Bindung stärkst, souverän bist und deinem Hund das Gefühl gibst: Ich habe alles unter Kontrolle. Dass dein Hund derzeit versucht, alles allein zu regeln spricht eher dafür, dass er denkt, er müsse das auch allein regeln, weil ihm niemand hilft. Dass die bisher versuchten Methoden keine Wirkung zeigen, ist ein Wink dafür, dass die Methoden nicht funktionieren - in deinem Fall sogar alles schlimmer machen.

Mittlerweile ist der Hund leider schon soweit, dass er sogar schnappt, deswegen möchte ich da ungerne Erziehungstipps geben. Ich würde einfach mal zu einem neuen Trainer raten und darum bitten, dass er Meideverhalten gar nicht erst ausprobiert (also jegliche Rütteldosen oder Wasser-Methoden). Wenn der Trainer es nicht sowieso schon vorschlägt, würde ich dann an deiner Stelle viel an der Bindung arbeiten. Das kann man mit ganz kleinen Dingen erreichen. Zusammen Suchspiele machen, zusammen mal an einem Tau zerren, abendliches Bürsten, kleinere Tricks üben, vielleicht mal einen Clicker kaufen, Intelligenzspiele machen usw. Beinahe alles fördert irgendwie die Bindung, wenn man es konzentriert und bewusst macht. Ganz besonders würde ich darauf achten, dass dein Hund in Angstsituationen bei dir bleibt und du die Situation in die Hand nimmst. Sprich, der Hund kommt HINTER dich, nicht vor dich. Signalisiere ihm auch, dass du keinen Stress willst, indem du in der Angstsituation einen Bogen um das entsprechende Objekt machst. Für Hunde heißt das "ich will keinen Ärger, lass uns im Guten auseinander gehen".

Zu Martin Rütter sei noch gesagt, dass er solche Methoden nicht bei Angsthunden anwendet, sondern bei Hunden, die durchaus mal den raueren Ton vertragen. Damit beschönige ich diese Methoden nicht (halte es wie Suno und wende sowas gar nicht an), aber es macht noch einmal einen deutlichen Unterschied, ob man einen Angsthund hat oder einen Hund, der einfach nur quer durch die Gegend pöbelt und vielleicht sogar mal einen Dämpfer braucht.

Liebe Grüße
Pewee
 
fusselbuerste

fusselbuerste

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Snoopy,aus eigener Erfahrung kann ich sagen das
nicht alle Hundetrainer geeignet sind solche Hunde zu händeln.
Ich habe auch einen Angstaggressiven Schäfermix.

Mit Geduld und Feingefühl kommst bei ihm entschieden weiter als mit den von Dir genannten Methoden.
Nur weil ein M.R. die Schütteldose nutzt muß das nicht das richtige für Deinen Hund sein!
Ich weiß zwar nicht wie groß eure Räumlichkeiten sind aber ich kann Dir sagen wie ich seid Jahren meinen Hund händle.
- Zum ersten habe ich mir ein Welpengehege gekauft.
- Das wurde der Rückzugsort für meinen Rüden.
- Dieses Gehege wurde positiv verknüpft so das er sich gerne darin aufhielt!
- Waren wir alleine blieb die Tür auf! Der Hund konnte sich frei bewegen!
- Wenn es an der Tür Klingelte schickte ich ihn in seine Box und er bekam einen Kauknochen.
Heute ist es so das er in sein Körbchen geht wenn jemand kommt und dort bleibt bis ich ihn "frei gebe".

Das Welpengehege wird nun für meine Enkeltochter (10 monate) genutzt wenn sie hier ist um Unfälle zu vermeiden.
Vielleicht wäre das ein Anfang für euch um Dir eine gewisse Sicherheit zu geben und Deinem Hund Vertrauen ?

Klar hatten wir so kaum Platz in der Stube, aber für den Hund war es die Beste Lösung!
Übrigends wenn jetzt unsere Enkeltochter da ist haben wir noch weniger Platz da ja nun Körbchen, Hundebett und Gehege aufgestellt sind.
An der Eingangstür habe ich ein großes Schild angebracht das die Hunde weder Angesprochen, noch angeschaut und auch nicht Angefasst werden!
Hier mal ein Bild vom Gehege. Wie Du sehen kannst ist das Gehege groß genug für einen erwachsenen Schäferhund von 42kg.






Heute schaut es dafür bei uns so aus!

 
E

Etoileza

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Ich kann mich ebenfalls allen anschließen: beim ängstlichen Hund hat es keine bis eine noch verschlimmernde Wirkung auf sein Verhalten, wenn du über Vermeidung arbeitest. Es wäre sonst ja auch zu simpel...;) Denn Wurfdiscs, Ketten, Wasser und sonstige Sachen sollte man NUR und mit PERFEKTEM Timing anwenden, wenn der Hund 1. schon weiß, wie er sich in der Situation verhalten sollte, aber 2. aus Aufmüpfigkeit weder auf Hilfen, noch Warnungen reagiert und 3. keinen labilen Bewusstseinszustand hat, sondern genau weiß, was und wieso er das gerade macht ( sprich Quatsch). Aus deiner Beschreibung her lässt sich, glaube ich, schließen, dass dein Dicker auf keinen der drei Punkte anspricht. Somit solltest du nicht( noch nicht zumindestens) auf diese Methoden zurückgreifen. Hättest du jetzt z.B. über 1 Jahr gezielt Bindungstraining gemacht und ihn versucht an die gesagte Situation zu gewöhnen und hättest auch schon Erfolgserlebnisse, aber der Hund hätte dann wieder angefangen, auszutesten, dann wäre es VIELLEICHT angebracht. Aber somit rate ich dir wirklich, wie auch die Anderen hier, einen auf Angst- und Problemhunde spezialisierten Trainer zu kontaktieren. Übrigens muss dir gar nichts peinlich sein. Man muss seine Handlungen, oder Meinungen nicht darauf beschränken, was Fremde darüber denken. Der Nachteil daran ist nämlich, dass jeder über Alles anders denkt und du dir gar nicht bewusst werden kannst, was DU eigentlich willst. Und: der Hund spürt deine Labilität und Frustration, wenn du mit ihm arbeitest. P. S.: Das Zurückdrängen könnte unter Umständen sogar helfen, Hauptsache ist aber , egal, was du machst ( außer Erschrecken!) , dass du ruhig und gelassen bist, dich sogar freundlich mit den Leuten unterhälst, es ihnen erklärst, ihnen die Hand gibst, smalltalkst :) der Hund bemerkt die lockere Stimmung.
 
pack leader

pack leader

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Ich schliesse mich Etoleiza an....du musst selber ruhig bestimmt= calm and submissive sein und das übertragen. Diese ganzen "Hilfsmittel" sehe ich problematisch...da sie die Angst noch eher verstärken. Aber der Gedanke-ich halte mein Dups still, Chef macht das ist gut. Oder siehst Du in der Natur den Leitwolf mit Stöckchen oder Steinen werfen? Nein er geht hin, berührt ihn...hey...lass die Angst, alles okay. Daher ist für mich Millans Methode bisher die einleuchtendste und damit fahre ich gut. Aber jedem das seine:lol:
 
Smoothie

Smoothie

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Ich schliesse mich Etoleiza an....du musst selber ruhig bestimmt= calm and submissive sein und das übertragen. Diese ganzen "Hilfsmittel" sehe ich problematisch...da sie die Angst noch eher verstärken. Aber der Gedanke-ich halte mein Dups still, Chef macht das ist gut. Oder siehst Du in der Natur den Leitwolf mit Stöckchen oder Steinen werfen? Nein er geht hin, berührt ihn...hey...lass die Angst, alles okay. Daher ist für mich Millans Methode bisher die einleuchtendste und damit fahre ich gut. Aber jedem das seine:lol:

Ja ganz klasse. Dann soll sie lieber Rütteldosen und Wasser benutzten wie CM´s Methoden. Das ist sicherlich nicht nur Berühren was der Kerl macht sondern treten, unterwerfen, dominieren und brechen.

Ja wenn nur die 2 Methoden zur Auswahl stehen dann sollte der TE Rütteldosen und Wasser nehmen. :roll:
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ja ganz klasse. Dann soll sie lieber Rütteldosen und Wasser benutzten wie CM´s Methoden. Das ist sicherlich nicht nur Berühren was der Kerl macht sondern treten, unterwerfen, dominieren und brechen.

Ja wenn nur die 2 Methoden zur Auswahl stehen dann sollte der TE Rütteldosen und Wasser nehmen. :roll:
Smoothie, ich persönlich halte auch nicht viel von C.M, aber in diesem Punkt ist das von Etoileza absolut sinnvoll. Unabhängig davon, ob ein C.M. auch dieser Meinung ist.
Daher dann doch lieber das als Rütteldose und Co.;)
Pack leader hat es zwar als C.M.s Methode bezeichnet, aber effektiv ist es genau das was wir doch immer alle predigen- bist du entspannt, ist es wahrscheinlich auch dein Hund.
Und ich wage zu behaupten, dass das nicht unbedingt nur der Weisheit von C.M. entsprungen ist, sondern zur Kategorie Allgemeinwissen gehört;)

Suno hat es eig. schon ganz schön gesagt:

Weder Martin Rütters, noch Cesar Millans oder Victoria Stilwells Methoden sind in stein gemeißelt...... man kann das ein oder andere für sich heraus ziehen und sollte immer abwägen.
 
Infano

Infano

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Nein er geht hin, berührt ihn...hey...lass die Angst, alles okay.
Naja, ich kann schon mit ziemlicher Sicherheit sagen dass DAS so nicht funktioniert. Angst ist ein Gefühl, dass man so nicht beeinflussen kann. Auch ein Hund kann das nicht einfach so abschalten.
Anstupsen kann ich persönlich bei meinem Hund nicht machen. In die Blickrichtung zu stellen funktioniert aber auch. Und trotzdem muss der Hund vorher erst lernen, dass er dir voll vertrauen kann. Dass er jetzt über sich selbst hinaus wachsen muss. Ansonsten stups ich mich zu Tode...
 
Meinzwerg

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Ja ganz klasse. Dann soll sie lieber Rütteldosen und Wasser benutzten wie CM´s Methoden. Das ist sicherlich nicht nur Berühren was der Kerl macht sondern treten, unterwerfen, dominieren und brechen.

Ja wenn nur die 2 Methoden zur Auswahl stehen dann sollte der TE Rütteldosen und Wasser nehmen. :roll:
Smoothie, ich heiße sicher auch nicht alle Methoden für gut die Caesar Millan durchführt, aber das was Du da aufführst macht er meiner Meinung nach so nicht und wenn ich mir angesehen habe wie individuell und auch sehr liebevoll er mit ängstliche Hunden auch angstagressiven Hunde umgeht, dann halte ich diese Methoden doch für sehr viel effektiver als Rütteldosen und Wasser.
 
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Etoileza

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Huch?
Auf einmal ist das jetzt eine Diskussion, ob Cesar's Way sinnvoll ist oder nicht? Naja, was ich sagen wollte, ist sicher nicht daher entsprungen, dass ich der absolute Millan- Anhänger bin
(obwohl ich die meisten Methoden befürworte). Das Zurückdrängen, was ich meinte, war eigentlich nicht als Stüber gemeint, sondern eher, dass man sich vor den Hund stellt und ihn mit der Körpersprache( frontal auf ihn zukommend) vom "verbellten" Menschen rückwärts wegbewegt und so eine unsichtbare Grenze und respektvolle Distanz herstellt. (Ja, genau das, was Infano bei seinem Hundi macht;))

Aber Smoothie- wieso sollten ein paar Stüber ANSTELLE des Dosenwurfes, wenn der Hund dann irgendwann versteht, aber die Grenzen austestet, schlecht sein?
Siehst du jegliche aktive körperliche Einwirkung schon als Gewalt an? Naja, dann wären wohl die Meisten hier im Forum Tierquäler,
wenn sie ihren Hund auch nur am Halsband packen (übertriebenes Beispiel).
Meine Meinung bei so einem extrem gestressten Hund:
kurze körperliche "Schmerzen"(mehr die Empfindung des Stübers, der ja nicht einem Faustschlag gleicht)< andauernde psychische Schmerzen( die Belastung der Angst)

Offtopic:
@ Smoothie: Das "Brechen" eines Hundes, genauso wie aktives Dominieren und wohlabgewägte Korrektur werden hier ja wohl nicht diskutiert. In diesem Fall wäre das ja eher kontraproduktiv.
Aber diese Vorgehen so zwischendurch abzustempeln zeigt wahrscheinlich , dass du noch nicht mit einem so RICHTIG schwierigen Hund kontinuierlich gearbeitet hast.
Wenn andere Stinker 3 Mal nachfragen, fragt der besagte Hund 1000 Mal nach. Und zwar sehr wohl, indem er auf DICH körperlich einwirkt (Beschränken, Protest, Dominanzversuche...)
Und das immer in den Situationen, in denen DU ihm am Schwächsten scheinst( Während du dich mit Leuten unterhälst, krank oder verletzt bist oder einfach nur schlechte Laune hast...)
Wenn man als Trainer zu einem solchen Tier gerufen wird, und wenn dieses Tier entweder (extrem ausgedrückt) pariert oder eingeschläfert wird, zu was entscheidet der Trainer sich dann?
Natürlich- die Menschen haben den Fehler gemacht und die Probleme genährt, aber sie lieben ja den Hund genug, um noch etwas zu versuchen.
Und ist es nicht besser, wenn sie ein Erfolgserlebnis haben und dann kontinuierlich dranbleiben( und danach den Hund nicht mehr so aktiv unterwerfen, sondern eine stabile Ordnung herstellen), als dem Hund jede Chance zu verweigern?
Denn, ich drück das jetzt mal so aus: es gibt nicht nur die "Kuschellabbis", die auch wenn sie Probleme haben, danach "dürsten", jemanden zu haben, der sie führt.
Es gibt auch andere, für die jetzige Gesellschaft schwierige Hunde. Und sie kommen nicht immer nur in Profihände. Aber auch sie brauchen Liebe.

P.S. Irgendwie klappt das nicht mit dem Offtopic. Wie macht ihr das eigentlich??
 
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eichhorn33

eichhorn33

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Vielleicht habe ich es überlesen , aber ist es Euer erster Hund ?
 
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