Hund in Großstadt halten??

Diskutiere Hund in Großstadt halten?? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallöchen. Ich wollte fragen, ob jemand von euch in einer Großstadt lebt? Ich ziehe eventuell bald mitten in die Innenstadt von einer größeren...
Seifenspenderin

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Hallöchen.

Ich wollte fragen, ob jemand von euch in einer Großstadt lebt?
Ich ziehe eventuell bald mitten in die Innenstadt von einer größeren Stadt, bin aber noch am überlegen...in eine WG.

Am
überlegen, weil ich selbst noch nicht weiß, obs mir dort so gut gefällt: Da gibts kaum Natur, überall Menschen und die Straßenbahn. Aber da ich das Semesterticket hab, könnte ich halt mit meinem Hund auch direkt mit der Bahn in nen Park o.ä. fahren.

Des Weiteren weiß ich auch noch nicht, wie ausgelastet ich während des Studiums sein werde und abends möchte ich schließlich auch noch weg. So lang kann der Hund ja auch nicht allein bleiben..

Aber ums mal realistisch zu sehen: Mit Hund wirds wohl eher nicht klappen?
 
03.10.2013
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Infano

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Richtig ;)
Schön dass du es schon selbst erkannt hast. Großstadt an und für sich sehe ich als nicht das große Problem an, wenn man denn wirklich immer in den Park oder mal in den Wald fährt. Ist halt noch eine Portion umständlicher :)

Aber so ein Studium braucht manchmal mehr Zeit als man am Anfang gedacht hat, da ist es schon hart, den Hund nebenher noch auszulasten und auch viel zu organisieren (wer geht mit ihm Gassi wenn du von 7-17 Uhr unterwegs bist, wie machst du das und so weiter).

Dein Leben müsste sich also, um dem Hund noch gerecht zu werden, eigentlich nur noch um Studium und Hund drehen. Du sagst ja aber selbst dass du Feiern gehen willst, die neue Stadt entdecken und so weiter... da wird das dann mMn zum Problem und würde zu lasten des Hundes gehen.

Vernünftig wäre, jetzt erst einmal loszustudieren, einleben, kennenlernen und das Leben genießen :D
Vielleicht sieht es ja in ein paar Semestern, wenn du das Studium besser kennst, Leute hast und auch deine Zukunft halbwegs absehbar ist, ganz anders aus :)

Aber schön dass du dir solche Gedanken machst!
 
suno

suno

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Hallo,
Infano hats auf den Punkt gebracht.

Zu deiner Ausgangsfrage: Hund in der Großstadt - ja klar geht das.....Du & Hund in der Großstadt plus Studium, neues Freunde, Feiern und so - ne besser erst mal nicht. Das heißt ja nicht, daß du dir nicht irgendwann einaml einen Vierbeinigen Freund zulegen kannst....

Aber ich habe eine Idee:
Mein Vorschlag - schau doch mal ob du eine nette WG in der Großstadt findest, in der einer/eine einen Hund hat...und du dir dann die Arbeit und Freude mit diesem Mitbewohner teilen kannst.
Vielleicht erleichterst du damit sogar das Leben eines anderen Menschens....UND das des Hundes....UND du hast einen nennen wir ihn Fast-Hund:mrgreen:

LG Suno
 
Seifenspenderin

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Das Ding ist, ich hab bereits nen Hund.
 
Infano

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Tja. Wenn du ihn mitnehmen willst wirst du wohl die Verantwortung übernehmen müssen.
Dann hast du die Verantwortung für ein Lebewesen. Vergiss schonmal das ständige Feiern und sorg dafür, dass du es neben dem Studium noch schaffst deinen Hund auszulasten und ihn nicht vernachlässigst.
 
Midoriyuki

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Das ist von Infano mit Sicherheit nicht böse gemeint, aber es ist wirklich...schwierig alles unter einen Hut zu kriegen.

Die Großstadt an sich halte ich auch für das geringste Problem.
Meinen Hund hab ich auch während meines Studiums bekommen, d.h., dass ich seitdem auch wirklich absolut nichts mehr ohne gemacht habe, wenn es nicht notwendig war.

Was auch immer mal ein Problem sein kann: Die Versorgung des Hundes, wenn du mal einen richtig langen Studientag hast.

Auch nicht unwichtig: Hast du vor nebenbei zu arbeiten?

Es kann wirklich schlauchen erst zur Uni zu müssen, dann noch arbeiten und dann noch den Hund bespaßen zu müssen;)

Aber mal davon abgesehen: Wie alt ist dein Hund bzw. wie lange hast du ihn schon etc.?
Kann er allein bleiben?

Neben der Idee von Suno finde ich, dass du durchaus die Möglichkeit hast ihn mitzunehmen, wenn du dafür bereit bist dich sehr einzuschränken und es hinbekommst die Betreuung zu organisieren, wenn du mal mehrere Stunden weg musst.

Ist es überhaupt schon sicher geklärt wo du wohnen wirst etc.?
 
Seifenspenderin

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Am Ton hat sie sich trotzdem vergriffen.;)

Also ich hätte die Möglichkeit im Dezember in die Innenstadt zu ziehen.
Es gibt in der Stadt auch so ne Hundebetreuung (12 Std. am Tag (von montags bis samstags) kosten 200€ im Monat oder man lässt den Hund eben nur ein paar Stunden da). Aber woher bekomm ich schon das Geld.
Erstmal möchte ich nicht nebenbei arbeiten, sondern eher in den Semesterferien (da hab ich ne feste Stelle, die mich jederzeit nehmen würde). Momentan hab ich ja ne eigene Wohnung, aber die ist halt direkt neben der meiner Eltern und so langsam will ich auch mal Flügge werden:mrgreen: (ist auch relativ nötig!).

Debby ist 2,5 Jahre alt und kann, wenn nötig, 8 Std. alleine bleiben, aber momentan ist sie nie alleine.
Ich kann mir halt schon vorstellen, sie möglichst überall hin mitzunehmen, aber es ist halt nicht überall erwünscht und ich hab ja auch noch andere Hobbys.

Aber ich bin auch am überlegen, ob ich nicht noch warte und dann ggf. jemanden finde, der Interesse an ner WG hat und sich wirklich mit dem Hund beschäftigen möchte. Wär ja ein guter Zufall..

Zum anderen möchte ich auch nicht direkt in die Innenstadt ziehen, sondern eher abseits oder ein kleines Dorf, damit es Debby und ich eben einfacher haben. Aber gewisse Dinge werden dann noch schwieriger, z.B. mal eben vorbei zu schauen. Die Wohnung, die jetzt in Frage käme, liegt 5 Min von der Uni entfernt, ist bezahlbar und die Bekannte fänds nicht schlimm, mit nem Hund zusammen zu leben. (Was halt viele nicht so toll fänden).

Es ist eben schwer ne halbwegs bezahlbare Wohnung zu finden, in der auch noch Hunde erlaubt sind. In kleineren Wohnungen sind Tiere meist nicht erlaubt! Die gehen schnell an Studenten und die haben oftmals keine Tiere.
Und selbst, wenn ich ne Wohnung finden würde, würde ich Debby ungern so lange alleine lassen. Sie ist sehr anhänglich und möchte überall dabei sein:060:
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Mh,

und erstmal dort hin zu ziehen und dann zu gucken, ob das für Debby machbar wäre?
Sie würde ja eh bei deinen Eltern bleiben, wenn du sie nicht mitnehmen kannst/willst, oder?:)
 
suno

suno

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Hallo,
im Ton vergriffen...Infano? nee!
Nee, du..... Infano wollte nur nicht "politisch korrekt" um den heißen Brei reden!

In deinem Eingangsthema steht ja auch:
Aber ums mal realistisch zu sehen: Mit Hund wirds wohl eher nicht klappen?
Also...ja ich gebe dir 100% Recht (und das denke ich auch in Infanos Namen)- "vergreife" ich mich nun auch im Ton?

Natürlich kannst du in einer Großsstadt studieren und einen Hund halten...habe ich auch exerziert...allerdings mit echtem Einsatz:
Hund...dann ich...
Ich habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um mein Mädel mit zur Uni nehmen zu können....habe nur noch Freunde gehabt die mich MIT meinem Hund mochten.... habe letztendlich sogar meine Selbstständigkeit WEGEN meines Hundes gewählt......

Verwandte und Freunde haben mich für verrückt erklärt. Joh kann sein... mir egal.

Einfaches - normales Studenten- Leben mit GLÜCKLICHEM Hund ...ist nicht....und da kannst du dich jetzt angegriffen fühlen oder was auch immer.
 
Midoriyuki

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Einfaches - normales Studenten- Leben mit GLÜCKLICHEM Hund ...ist nicht.
Wohl wahr.
Einfach ist es mit Sicherheit absolut gar nicht Hund und Studium zu kombinieren.
Allein schon ausschlafen, des Studenten wichtigster Pluspunkt, ist einfach nicht drin, wenn der Hund um 3,4 und 7 Uhr Durchfall hat und jetzt sofort raus muss...Im Idealfall in der Nacht vor einer Klausur- sollte man auch im Hinterkopf haben.

Weil das Wuffti krank war hab ich auch schon mal eine Klausur verschoben, weil er mich 3 Wochen am Stück nicht schlafen ließ.

Es ist nicht unmöglich mit Hund zu studieren, aber den Hund "nur" mitnehmen funktioniert auf Dauer nicht.
Da ich das ja auch durch habe: ich bin seit der kleine Mann da ist nicht mehr richtig weggegangen, wenn er nicht bei meiner Mutter war (was ca. 2-3 mal vorgekommen ist) und alles wird zeitlich um den Hund herum geplant.

Drum mache ich jetzt ein weiteres Fernstudium, um zuhause lernen zu können, arbeite nachts, weil mein Freund dann zuhause ist, investiere fast alle "überflüssigen" Gelder in meine Hunde bzw. lege sie für TA-Besuche zurück und baue mir jetzt zumindest teilweise meine Selbstständigkeit auf.


Das kann man jetzt natürlich als übertrieben betrachten, aber das ist es was auf einen zukommt, wenn man sich dafür entscheidet mit Hund zu studieren.
Zeitlich straff durchorganisiertes Lernen, Arbeiten und vor allen Dingen Leben mit dem Fokus darauf ein absolut abhängiges Lebewesen ausreichend zu versorgen und seinen Bedürfnissen entsprechend zu beschäftigen/auszulasten.



Was mir gerade auffällt: Das klingt jetzt total abschreckend...Man muss aber eig. "nur" wirklich wollen;)
Heißt übrigens nicht, dass es etwas Schlimmes wäre, wenn du sie bei deinen Eltern lässt und erstmal "nur" Studentin sein willst.
[VERSTECK]Könnte ich echt voll verstehen...So sehr ich meinen Wuschelkopf und den Nacktfrosch liebe, manchmal ist es eben echt anstregend;)[/VERSTECK]
Voll nachvollziehbar und wäre für alle Beteiligten besser als aus halbherzigem Pflichtbewusstsein zu handeln;)
 
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Seifenspenderin

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Die eigene Meinung klar und deutlich zu sagen ist natürlich etwas anderes, als mir Befehle erteilen zu lassen
"Vergiss schonmal das ständige Feiern und sorg dafür,"
So über das Thema im Ton vergriffen möchte ich nicht mehr diskutieren - wenn das bei euch zuhause Gang und Gebe ist, dann Glückwunsch.

Der Hund gehört mir und ich hab es auch während der Schulzeit (7.15 Uhr bis meistens 15.15 Uhr oder später) geschafft, meinen Hund ausreichend auszulasten. Sie war ja vormittags bei meinen Eltern und kaum alleine. Oder während des Arbeitens: Da war ich von 7 Uhr bis 15.15 Uhr außer Haus und abends trotzdem weg. Ging halt nur mit der Hilfe meiner Eltern, es ging ja nur darum, dass Debby nicht komplett alleine ist, sondern jemand in ihrer Nähe, selbst wenn man sich nicht unbedingt mit ihr beschäftigt.
Das Ding wäre ja Hauptsächlich das Alleine bleiben und 8 Std oder länger auf Dauer würde ja nicht funktionieren und das würde ich auch nicht wollen. Ich werde vlt. mal mit der Bekannten sprechen, mit der ich evtl. in ne WG ziehe. Wie sie das sieht u. ob sie oft zuhause ist (sie meinte, sie wäre eher ruhig und so).
Auf der anderen Seite möchte ich nun natürlich auch nicht auf mein ganzes restliches Sozialleben verzichten, so sehr ich meinen Hund liebe. Auf meinen Hund möchte ich auch nicht verzichten, weil wir so viel auch gemeinsam machen:)

Mit dem früh aufstehen und so hab ich überhaupt keine Probleme, selbst wenn ich noch feiern war, weil ich mich damit schon abgefunden hab, als ich mir nen Hund angeschafft hab. Außerdem bin ich sowieso eher ein Frühaufsteher.

Ich würde es am liebsten ohne groß nachzudenken einfach probieren, aber wenns nicht klappt, wäre ja Debby die Leidtragende. Vermutlich wärs echt besser, wenn ich noch ein oder ein halbes Jahr warten würde, um zu schauen, wie sich das alles ergibt und wie viel Zeit ich tatsächlich haben werde. Das werde ich erst ab Mitte Oktober genau wissen, weil ich dann meinen Stundenplan erstellen werde.
 
Infano

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Sorry, wenn du das falsch aufgefasst hast.
Im Ton habe ich mich in meiner Welt nicht vergriffen, ich bin nun einfach mal sehr ehrlich und direkt. Als Befehl war es aber nicht gemeint.
Formuliere um: Das Feiern kannst du mit Hund und Studium eigentlich vergessen. Du wirst in Zukunft dafür sorgen müssen, alles um den Hund herum zu regeln und dich und deine Bedürfnisse (solange sie nicht den Hund betreffen) schön hintan stellen.
Besser?
 
Seifenspenderin

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Montag werd ich erstmal zur Uni fahren und mein Bafög beantragen (ich hab mir viel Zeit gelassen) und wenn ich erstmal weiß, wie viel ich bekomme, werd ich mal schauen, was sich machen lässt. In der Stadt gibts auch so ne Hundebetreuung (Monatsabo kostet 200€, dafür aber montags - samstags fast 12 Std (wenn man möchte, kann man den Hund natürlich früher abholen)). Das sind für einen Studenten vermutlich genau 200€ zu viel, aber ich werde mal schauen, was für eine Lösung sich finden lässt.
Unmöglich ist es bestimmt nicht.
 
Pewee

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Huhu,

wenn ich bei meinem Freund bin, lebe ich direkt in der Innenstadt. Ich muss entweder einen langen Fußweg an der Leine gehen, bis ich im Park bin (etwa 15 Minuten pro Strecke) oder ein paar Minuten mit dem Bus. Das geht im Prinzip, ist aber etwas umständlich. Das habe ich aber in meiner zweiten Wohngegend auch, obwohl ich eher im Vorort wohne, von daher kennen meine Hunde das. Da ich meistens von der Wohnung meines Freundes nie in die Uni fahre (bin in den Semesterferien dort oder an studienfreien Tagen, die ich aber erst zum Ende des Studiums hatte. Die ersten 2 Jahre hatte ich 4 Tage teilweise 10-12 Stunden Tage und habe für mein Verständnis noch ein relativ "lockeres Studium"), ist meine Hündin so nur selten allein und wir können uns auch mal einen Abend nehmen, an dem wir 2-3 Stunden in der Kneipe sind oder im Kino. Geht aber, wie gesagt, nur an Tagen, an denen ich keine Uni habe, da mein Freund tagsüber mindestens bis 4 weg ist (ebenfalls Student). An solchen Tage hatte ich dann aber ausreichend Zeit zum Auslasten.

Wenn man jetzt noch die Uni dranhängt, würde ich auch sagen, das könnte eng werden, wenn man auch niemanden hat, der den Hund mal eben kostengünstig nehmen kann. Dass man nicht auf das Sozialleben verzichten möchte, kann ich verstehen. Kann es allerdings nicht verstehen, wenn es auf Kosten des Hundes bzw. Tieres geht. Meist hab ich das Glück, das meine Eltern da sind, wenn ich abends weg möchte. Wenn das aber nicht der Fall ist, gucke ich eben in die Röhre. Hü oder Hott, wenn man den Hund mitnehmen UND studieren möchte, ist das Sozialleben eingeschränkt. Da kann man sich auf den Kopf stellen. Ich bin damals nicht in meine Studienstadt gezogen, weil ich Hunde und Studium nicht unter einen Hut bekommen hätte (auch finanziell). Die Konsequenz war, dass ich mit meinen Studienfreunden nicht einmal zu 30% so häufig weggegangen bin, wie sie es gemacht haben. Klar führt das dazu, dass man weniger Freundschaften schließt, trotzdem habe ich ein paar feste gefunden, die damit klarkommen und sich dann auch mal erbarmen, hier hin zu kommen oder vielleicht sogar selbst Hunde hatten und wir dann lieber zusammen spazieren oder Zuhause versackt sind. Dass ich dann dort wenig weggegangen bin lag auch nicht zuletzt am langen Fahrtweg, den ich jeweils hatte. Wenn wir gerade aus einer Vorlesung kamen, ging das. Aber ich bin immer ungern aus der Heimatstadt in die Studienstadt gefahren, um zu versacken. Bin dann abends lieber in meiner Heimatstadt weg, ist einfach wesentlich weniger umständlich und kann ich auch häufiger nutzen, da ich auch schnell wieder daheim bin, sollte mal etwas sein. Für manche mag das blöd sein und ich musste mir auch Sprüche anhören, ABER ich würde es immer wieder so machen und wenn du Glück hast, findest du Leute, die das ebenso sehen. Zumindest ich habe da einige gefunden und mit denen hält der Kontakt auch.

In Unis kann es häufig auch der Fall sein, dass Hunde nicht erlaubt sind. Bei uns sind sie verboten, manche Dozenten erbarmen sich aber, dass man sie mitbringen darf, sofern sich kein Kommilitone sträubt. Verlassen sollte man sich darauf nicht. Es kann immer ein Allergiker oder Phobiker dabei sein.

Ein "kleiner" Auszug, wie mein Studium bisher mit Hunden verlief ;)

Ich hoffe, du findest einen guten Lösungsweg für euch beide und drücke die Daumen.
 
Meinzwerg

Meinzwerg

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Ich habe mir das jetzt alles durchgelesen und irgendwie den Eindruck gewonnen, du möchtest eigentlich nur eine Bestätigung für eine Entscheidung, die Du eigentlich schon gefällt hast- nämlich ein Leben ohne Hund. Eigentlich ist Großstadt und Hund kein Problem. Wenn Du 5 min bis zur Uni hast , ist es eigentlich auch kein Problem zwischen den Vorlesungen mal eben nach Hause und mit dem Hund gehen. Wenn ich abends rausgehe, nehme ich meinen Hund meist mit. Sozialkontakte habe ich mehr als genug. Natürlich muss man sich an den Hund anpassen, aber es lohnt sich und Dein Hund ist ja schon da..
 
Seifenspenderin

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Ein Leben komplett ohne Hund könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen:shock:

Also ich bin noch am überlegen, aber momentan tendiere ich doch eher dazu, noch zu pendeln (ich hab ja ne eigene Wohnung, aber im selben Haus wie meine Eltern).
Das wär vermutlich das Beste, weil ich dann auch etwas Geld sparen könnte und ggf. Menschen kennen lernen, die selbst Hunde haben, wo man sich vlt. abwechseln könnte oder so. Aber ich würd halt schon auch gerne diesen Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Jetzt schon, nicht erst in nem Jahr.

Aber in nem halben/einem Jahr wüsste ich wenigstens, wie viel Zeit ich wirklich haben werde und könnte mir was überlegen mit Debby. Ich möchte nicht, dass es auf ihre Kosten geht, klar wird sie dann länger alleine bleiben als sonst, aber es soll nicht SO lange sein, dass es ihr schadet.

PS: Mal aufs Weggehen zu verzichten wär ja ok, aber es sollt sich eben noch in Grenzen halten..
 
Infano

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Ich find´s halt grad nach wie vor schwierig.
Also auch und gerade, weil ich mit vielen Lehramtsstudenten einen Nebenjob hatte, die versucht haben in den "Semesterferien" möglichst viel reinzuarbeiten um während dem Semester viel Zeit zu haben.
Durch die vielen Staatsexamen und Praktika ist man da eben nicht wirklich selbstständig mit seiner Zeit. Nebenbei noch die Tatsache, dass man zumindest hier (Bayern) eigentlich nur nach seinen Noten eingestellt wird, also auch sehr viel Zeit mit Lernen verbringen muss um irgendwann überhaupt die Chance auf ein festes Angestelltenverhältnis zu haben...

Und nein, ich will nicht im Vornherein Negativität verbreiten. Nur angebrachten Relativismus, wie es vielleicht aussehen kann. MMn ist es immer besser, mit dem Worst Case zu rechnen und auf alles gewappnet zu sein als umgekehrt...
 
Seifenspenderin

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Ich wills anders herum machen. In den Semesterferien arbeiten und zwischendurch lernen (ich bin nicht son lerntyp, bisher hats ohne lernen geklappt).
Aber ich glaub, ich bleib zumindest bis zum nächsten Sommer doch noch in meiner jetzigen Wohnung, das macht Sinn, vor allem kann ich dann mein Geld für Konzerte und Urlaub ausgeben oder sparen für später, anstatt für Miete und Hundebetreuung. Die Uni ist ja nur ca. 20 km von hier entfernt...
Und wer weiß, vielleicht lern ich jemanden kennen, der auch Hunde mag und sich gerne mitkümmert und dafür helf ich ihm bei was anderem oder so.:mrgreen: Oder halt eben doch ne günstige Betreuung. Vor allem hab ich so noch die Möglichkeit, dass mein Vater mittags oder abends mit Debby kurz rausgeht, wenn ich nicht da bin. Das macht er öfter mal.
 
Pewee

Pewee

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(ich bin nicht son lerntyp, bisher hats ohne lernen geklappt).
Dann sage ich dir jetzt schon, dass du dich exmatrikulieren kannst *lach* Ich kenne absolut niemanden, der nur "zwischendurch" lernt. Ich gehöre noch zu den Leuten, die mitunter am wenigsten lernen muss (nicht weil ich so gut bin, sondern weil die Studiengänge manch anderer wesentlich strenger waren) und bei mir waren die Höchstphasen 2 Wochen durchackern (bis zu 10 Stunden neben den Vorlesungen) + ein Monat Vorbereitung für diese Hardcore Lernzeit. Mein Freund musste das teilweise 3 Monate so durchziehen. Keine Ahnung, wie das bei anderen Unis läuft, aber es kann dir auch passieren, dass du die ganze vorlesungsfreie Zeit Prüfungen hast. Da musst du dich unbedingt vorher schlau machen. Ich hatte meistens den ersten von 2-2 1/2 Monaten vorlesungsfreier Zeit meine Prüfungen, danach schrieb ich in der verbleibenden Zeit Essays, Hausarbeiten und Protokolle. Bei meinem Freund gingen sie durch die vorlesungsfreie Zeit. Effektiv hatte er maximal eine Woche Urlaub pro Halbjahr und das die ersten 3 Jahre seines Studiums. Deswegen konnte er nur einen Job an der Uni annehmen, weil diese der einzig flexible Arbeitgeber war. Aber solche Jobs sind je nach Studiengang und ohne richtige Forschung auch nur rar gesäet. Mal in dieser knappen Zeit zu finden, der dir die Chance auf ein Praktikum gibt (viele vergeben lieber Vollzeit-Praktika (unbezahlt!) von 3-6 Monaten), ist dann noch einmal ein anderes Thema, was einen wirklich Nerven kosten kann...

Wenn du deine Maus wirklich behalten willst, rate ich dir auch eher zum Pendeln. Du hast ja so gesehen ne eigene Wohnung, musst Uni, Geld und Hund unter einen Hut bringen. Das ist erst einmal genug Selbstständigkeit. Selbstständig und Erwachsen sein heißt ja auch, die beste Alternative aus den Möglichkeiten herauszusuchen und zumindest für deinen Hund ist es das, wenn die Eltern noch da sind, die sie vielleicht nehmen können, während du weg bist? 20 km halte ich für problemlos pendelbar und kriegt man häufig durch die Sozialbeiträge an der Uni bezahlt, falls du mit dem Zug oder Bus fahren kannst. Damit sparst du auch noch einmal was.

Wenn Du 5 min bis zur Uni hast , ist es eigentlich auch kein Problem zwischen den Vorlesungen mal eben nach Hause und mit dem Hund gehen.
Das geht auch nur, wenn die Vorlesungen alle in der Nähe sind. Mein Freund musste teilweise an andere Fakultäten, eine Freundin studierte sogar an zwei Unis gleichzeitig und ich hatte teilweise auch 15 Minuten-Wege zu bestimmten Veranstaltungen und zumindest ich hatte nur eine halbe Stunde zwischen diesen Veranstaltungen :eusa_think: Da war nicht einmal ein Mensabesuch drin...
 
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Hund in Großstadt halten??

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