Hündin Vertrauen geben - Praktische Tips für den neuen Hund

Diskutiere Hündin Vertrauen geben - Praktische Tips für den neuen Hund im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, seid Mittwoch Abend ist also Paula bei uns! Wir freuen uns sehr, dass sie da ist. Vielleicht hat hier jemand von euch ein paar...
Flusi

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Hallo zusammen,

seid Mittwoch Abend ist also Paula bei uns! Wir freuen uns sehr, dass sie da ist. Vielleicht hat hier jemand von euch ein paar praktische Tips, wie wir ihr das Einleben bei uns etwas erleichtern können, oder ob wir einfach abwarten müssen, bis sie von sich aus auf uns zukommt.

Wir versuchen uns eigentlich so zu benehmen, als wäre sie schon immer da. Sprechen sie freundlich an, wenn sie uns zugewand ist und streicheln sie viel, wenn sie es zulässt. Das einzige, das etwas
schwierig ist: sie trägt im Haus kein Geschirr und wenn wir raus wollen und ihr das Geschirr umlegen wollen, findet sie das nicht so lustig. Sie haut immer ab und man muss sie richtig locken, bis sie so nah ran kommt, dass man ihr das Geschirr über den Kopf ziehen kann. Wenn es einmal da ist, dann kann man es auch relativ leicht zu machen, aber das Geschirr erstmal an den Hund zu bekommen, dauert ne ganze Weile. Oder sollen wir das erstmal in der Wohnung an lassen?

Draußen könnten wir auch Luft sein. Da schaut sie garnicht so wirklich, wer auf der anderen Seite der Leine ist und ist auch bei Hundebegegnungen eher unsicher. Draußen vermeidet sie auch Blickkontakt. Wenn ich möchte, dass sie sitzt, macht sie das auch, aber wendet sie einem den Rücken zu und wenn ich um sie rum gehe, um mich vor sie zu stellen, wenn sie z.B. nicht sitzen will, um mit Handzeichen das Kommando zu unterstützen, schaut sie zur Seite und vermeidet Augenkontakt. Ich kann sie auch ansprechen, wie ich will, da zuckt ein Ohr, eine halbe Drehung mit dem Kopf, aber ansonsten geht sie weiter, oder bleibt stehen, baut aber keinen Blickkontakt auf.

Sie spielt mit uns, geht auch ohne weiteres mit uns mit. Futtersuchspiele hat sie heute ganz toll mit gemacht. Und auch ansonsten macht sie einen tendenziell positiven, aber sehr zurückgenommenen Eindruck. Das ist auch sicherlich normal, ich würde nur gerne wissen, ob wir irgendwas tun können, damit sie gut bei uns ankommt.

Lieben Dank für eure Tipps!
 
04.10.2013
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
blackdobermann

blackdobermann

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Ich würde ihr die Chance geben, das Geschirr neu kennen zu lernen. Sprich es rauszuholen wenn Fütterungszeit ist, sie dran schnuppern lassen, sie daraus fressen lassen und damit streicheln.
Man darf dabei selbst keine Unsicherheit austrahlen, heißt nicht beruhigend sprechen auch wenn man dazu neigt. Aber der Hund versteht es nicht als beruhigung, sonder als bestätigung für sein Verhalten. Oder auch hinterher rennen ist eher kontraproduktiv.
Während der Annäherungszeit währe es möglich sie mit Halsband draußen zu führen? Oder kennt sie es nicht? Woher komtm sie?

Blickkontakt kann gut in der Wohnung geübt werden, für jedes Schau gibt es ein Leckerlie z.B.
Oder klappen die Übungen wie Sitz zu Hause besser als draußen?

Sie braucht natürlich auch Zeit um sich an alles zu gewöhnen, man sollte allerdings nicnt ewig warten und nichts tun, sondern ihr dabei helfen.
Erzähl ein bisschen von ihrer Vergangenheit. Dann können wir auch gute Tipps geben.


Bei Angsthunden gibt es auch spezielle Fährtenlese-Therapien, die Hunde lernen eigenständiger (aber nun auch nicht so, dass sie auf ihrer Besitzer verzichten wollen ^^) zu werden und arbeiten mit den Menschen zusammen. Selbstbewusster werden sie, dass ist eine bessere Bezeichnung als eigenständiger.
 
Flusi

Flusi

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Hallo blackdobermann und vielen dank für die Antwort!

Also Paula haben wir von privat bekommen, weil die Besitzer sich getrennt haben. Die Frau war auch sehr engagiert und hat sehr an dem Hund gehangen.
Dementsprechend traurig war auch der abschied. Also bis jetzt hatte sie kein schlechtes Leben. Und das Geschirr ist ja ihr gewohntes, das kennt sie ja eigentlich. Mit dem Halsband hatte ich schon überlegt, ich glaube aber, dass sie immer ein Geschirr hatte.

Hab jetzt heute Nachmittag mal so gemacht, dass ich mit der schleppleine immer zick zack auf der wiese gelaufen bin, damit sie jetzt auch mal schauen muss, wo ich bin, weil ja sonst die leine zu ende ist.

Wir wollen halt, dass sie gut bei uns ankommt und ihr dabei helfen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Nur ganz kurz: Halsband auf keinen Fall zusammen mit der Schleppleine benutzen.
Sonst kann sie sich richtig schwer verletzen, wenn sie in die Leine reinrennt:)

Draußen könnten wir auch Luft sein. Da schaut sie garnicht so wirklich, wer auf der anderen Seite der Leine ist und ist auch bei Hundebegegnungen eher unsicher. Draußen vermeidet sie auch Blickkontakt. Wenn ich möchte, dass sie sitzt, macht sie das auch, aber wendet sie einem den Rücken zu und wenn ich um sie rum gehe, um mich vor sie zu stellen, wenn sie z.B. nicht sitzen will, um mit Handzeichen das Kommando zu unterstützen, schaut sie zur Seite und vermeidet Augenkontakt. Ich kann sie auch ansprechen, wie ich will, da zuckt ein Ohr, eine halbe Drehung mit dem Kopf, aber ansonsten geht sie weiter, oder bleibt stehen, baut aber keinen Blickkontakt auf.
Das Wegschauen ist keine Ignoranz, sondern sie versucht euch auszuweichen, weil sie das unangenehm findet.
Blickkontakt ist normalerweise immer etwas bedrohliches für Hunde- außer, wenn sie lernen, dass das etwas Gutes ist.
Sie sieht auf jeden Fall was ihr tut, aber dieses Wegdrehen etc. ist wahrscheinlich einfach Meide-Verhalten.

Baut den Blickkontakt in der Wohnung auf (geht sehr schön mit dem Clicker, wenn du weißt wie das geht) und dann übertragt ihr das nach und nach nach draußen.

Gerade unsichere Hunde werden überhaupt nicht gerne "angestarrt".
Wenn du sie anschaust versuch´mal auf einen Punkt oberhalb ihrer Augen zu gucken.
Das nimmt schon viel von deiner "Bedrohlichkeit";)
 
Infano

Infano

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Alles was ihr zusammen macht stärkt das Vertrauen :D
Vielleicht bist du draußen auch langweilig? Was machst du denn?
Klar ist es nur eine kurze Zeit seit Mittwoch. Aber leichtere Suchspiele (Boah kuck mal was ich da gefunden hab... :D ) sollten draußen schon gehen und auch wenn du deine Schrittgeschwindigkeit immer mal änderst. Hunde gehen nicht gerne. Traben entspricht an und für sich eher ihrer natürlichen Geschwindigkeit. Da hilft es, wenn du einfach zwischendrin mal mit ihr losrennst oder mit ihr balgst. Das macht Spaß, stärkt das Vertrauen und sie merkt auch gleich dass es sich lohnt, auf dich zu achten :)

Ansonsten würde ich mittelfristig versuchen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Alles, was sie selbst löst (Intelligenzspiele, Suchspiele, neue "Abenteuerpfade" durch den Wald...) stärkt das Selbstbewusstsein.
 
Flusi

Flusi

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Hallo und danke für eure Ratschläge!
Ich wollte nur mal kurz berichten, dass es langsam bergauf geht mit der Kleinen. Ich hatte mit dem Geschirr jetzt so geübt, dass ich hier Leckerchen hin gehalten habe und sie es bekommen hat, wenn sie den Kopf von sich aus durch gesteckt hat. Das ging eigentlich ganz schnell und jetzt ist es kein Problem mehr.
Auch die Orientierung draußen klappt jetzt besser. Momentan gibts auch jedes Mal ein Leckerchen, oder wir spielen ne Runde, wenn sie sich in meine Richtung wendet. Auf der Wiese wechsle ich auch oft die Richtung, damit sie schauen muss, wo ich bin und wir nicht nur stur gerade aus gehen. Leckerchen suchen machen wir auch.
Ich denke mal, es liegt auch daran, dass sie am Anfang einfach zu aufgedreht war und es zu viele neue Eindrücke waren. Sie hing ja nur mit der Nase am Boden und hat sich wahrscheinlich gedacht: "Jetzt lass du mich mal in Ruhe mit deinem Quatsch".
Man spürt mittlerweile richtig, wie sie auftaut, zum schmusen kommt (wir haben heute zusammen auf ihrem Kissen gelegen und Mittagsschlaf gemacht), aber auch anfängt, mal zu schauen, wie weit sie denn hier gehen kann bzw. wie ernst wir es mit den Regeln meinen.;)
 
blackdobermann

blackdobermann

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Na da hoffe ich mal dass es weiter bergauf geht! Hört sich auf jedenfall gut an. Berichte weiter :)
 
Flusi

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Ja, werde ich auf jeden Fall tun! Vor allem, weil sich bestimmt noch die eine oder Frage auftun wird... :eusa_shhh::)
 
Flusi

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So, da bin ich schon wieder. :eusa_shhh: Denn heute hatten wir wieder so eine Situation, in der Paula bei einer Hundebegegnung sehr ängstlich war...

Also vorab: Im Haus ist sie sehr entspannt und wirklich aufgetaut. Wir üben fleißig mit ihr, sie auf ihren Platz zu schicken, wir gewöhnen sie an eine Hundebox und wir lernen, dass man nicht sofort bellend zur Tür stürmt, wenn es klingelt, sondern auf einen Platz geht und dort wartet, bis man dazu kommen darf. Das ist momentan "Programm" für drin. Sie ist auch sehr entspannt, legt sich mal hin und knabbert an einem Knochen rum und läuft auch nicht ständig hinterher, um zu schauen, was wir machen. Gerade jetzt liegt sie auch z.B. mit beim Großen im Zimmer und ratzt da, während ich mich hier unten bewege. Heute war sie auch das erste Mal mit im Büro und hat das auch ganz gut gemacht. Sie konnte nacher auch auf ihrer Decke liegen und sich entspannen, auch wenn sie da teilweise noch aufgesprungen ist, wenn ich mich bewegt habe, aber gut, sie war ja heute auch ganz neu da.

Draußen üben wir den Rückruf, laufen und toben, machen Unterordnung. Man merkt, dass der Rückruf immer besser klappt und sie sich an mir orientiert. Ich verstecke mich teilweise z.B. auch, damit sie mich suchen muss, wenn sie mal nicht auf mich achtet.

Bei anderen Hunden ist es jetzt allerdings folgender Maßen: Sobald sie an der kurzen Leine ist, will sie sofort zu jedem Hund hin stürmen und mit ihm spielen. Sobald sie aber an der Schleppleine im Freiraum ist, hat sie Angst, wenn uns Hunde begegnen und sie läuft am liebsten erstmal in die andere Richtung. Führt man sie dann an der kurzen Leine ran und sie kann erstmal schnuppern, taut sie nach ner Weile auf und dann kann man sie auch los lassen und sie spielt toll mit dem anderen Hund. Heute Abend kamen uns direkt 3 Hunde auf einmal entgegen und da wurde sofort der Rückzug angetreten. Ich rief sie dann zu mir, aber sobald ein Hund näher an mir dran war, wollte sie wieder stiften gehen mit eingezogenem Schwanz. Die Leute haben dann ihre Hunde auch angeleint, alle haben sich beschnuppert und dann ging die wilde Toberei los. Wie löst man so eine Situation am besten? Ich denke, da werden wir uns wohl auch an nen Trainer wenden müssen, oder?
 
Meinzwerg

Meinzwerg

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Hallo, ich würde bei ihr grundsätzlich auf Handfütterung umstellen. Das mit der guck Übung finde ich auch eine gute Idee. Rückruf würde ich zunächst in der Wohnung üben. Geschirr oder Halsband ist so eine Streitfrage unter Hundehaltern, laut vieler Tierärzten hat beides noch nie eine Verletzung hervorgerufen. Bei so einem ängstlichen Hund würde ich aber Geschirr empfehlen, weil er da schwieriger rausschlüpfen kann. Was ist mit Hundeschule? Vielleicht würde das dem Hund gut tun.?
 
L

loulou2008

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Ihr mangelt es einfach noch an Sicherheit , was die Hundebegegnungen betrifft. Das zeigt sich deutlich dadurch, dass sie an der kurzen Leine sich sicher fühlt, an der langen hingegen nicht.
Diese Sicherheit bekommt sie durch viele positive Hundebegegnungen, wenn du Leute mit einem netten Hund aus eurer Umgebung kennst, kannst du auch eine geziehlte Trainingssituation schaffen.
Wichtig ist dass du sie nicht ansprichst sonder so tust als wären diese Begegnungen das normalste der Welt.
Wenn ihr euch aber unsicher fühlt, könnt ihr einen Trainer fragen, obwohl ich denke dass ihr dass auch ohne schafft.;)
 
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Schweinemama

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Das Problem ist immer mit den Leinen - zu kurz kann durchaus dazu führen - dass sie dich beschützen will - du ziehst sie an dich ran - du bist unsicher (die Hunde merken dass sofort) - sie will dich beschützen... lange leine - tja klappt meistens eh von selber relativ gut - die Hunde sind ja meistens eher unsicher - gehen mal vorsichtig an die sache heran... lass die Leine locker und gehe gezielt nach vorne mit - eine Hundelänge abstand und plaudere mit dem Hundebesitzer... Der hund muss verstehen lernen - Kontakt zu haben ist etwas natürliches - nichts vor dem man grundsätzlich Angst haben muss (klar gibts Hunde die auch schon mal hinfahren - von denen eben eher abstand halten - muss leider jeder Hund selber lernen dass er vorsichtig an die sache rangeht).

Gibt es bei euch Hundezonen wo du sie Leinenlos laufen lassen kannst? Denn ohne Leine zeigt dir der Hund sein wahres gesicht - und so kannst du ihr helfen vertrauen zu dir zu finden bzw. an ihrer Unsicherheit zu arbeiten - d.h. sie soll nicht an dir kleben - sie soll jedoch auch nicht so weit weglaufen - im besten fallen darf sie ihre Sachen machen - soll aber sofort abrufbereit bleiben und nicht "vor sich hin doddeln"....

Ich rede beispielsweise gar nicht mit meinem Hund wenn wir draussen sind - dass würde sie nur irritieren - wobei wir unsere Hündin natürlich seit 8 Jahren haben - sie kennt mich in und Auswendig, wobei sie eine fantastische Persönlichkeit hat sie hängt sehr an uns - sie würde nie und nimmer weglaufen - sie bleibt immer bei uns ganz natürlich. Das funktioniert bei uns alles mit Körpersprache... dafür plaudern wir zu Hause sehr viel mit ihr - sie ist äusserst wiff und gehorsam.

Geschirr oder Halsband - es scheiden sich da die Geister... wir hatten ein italienisches Windspiel - da war mit Halsband nichts - ihr Hals und ihr Kopf war so keilförmig dass sie immer wieder nach hinten gehend rausgeschlüpft ist... Mit Geschirr ist halt die Sache - dass sehr viele Hund die ich kenne die sowas haben enorm viel Zug entwickeln, ist ja nicht lustig wenn man mit dem Hund durch den Wald geht und der schleift einen über den Boden vor lauter.... "Frauli habe ich immer mit dabei - die würde ja nie auslassen, und wenn doch ist es doch auch lustig"... Weil sehr viele Besitzer der meinung sind - der arme Hund röchelt mit Halsband oder er musst fast erbrechen vor lauter Zug... das kann doch nicht gesund sein - deshalb Geschirr... Nein... EIn Hund soll an der Leine gehen - und zwar gehen nicht zerren - reissen - Zupfen oder herumdöddeln... Dann funktionieren beide arten sehr gut... Wichtig ist ein Hund der an der Leine geht - die Leine soll locker durchhängen und im besten fall kleineres Zupfen durch den Hundebesitzer zulässt... Sobald der Hund auf dauerzug umstellt ist bei mir Ende der Fahnenstange - ich habe mich nie auf solche Geschichten wie Machtkämpfe an der Leine eingelassen...Habe erst am Wochenende gesehen, eine Frau mit 3 Rottweilern am Geschirr -jedoch mit einer Art "Blindenführergeschirr" - mit einer Leinenbügel der auf einer Schulter begann und auf der anderen Schulter wieder aufhörte... Im Wald...Ein Reh querte etwa 50 Meter vor dem Gespann den Waldweg und die Arme Frau ist wirklich von ihren Hunden direkt gegen einen Baum geschleudert worden... Da tun mir die Hundebesitzer leid, sowas darf nicht sein - dass die Hunde ihre Besitzer als Ballast sehen und so durch die Gegend schleifen können... vor allem kanns ja auch gefährlich werden - so eine Situation an einer Bundesstrasse kann durchaus tödlich enden für alle beteiligten.
 
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willi79

willi79

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Huhu,
Begegnungen an der Leine zu Üben ist eben eine schwierige Geschichte, da man ja nicht immer Leute trifft die Einsehen haben.

Wenn sie so unsicher ist, finde ich es wichtig, das du ihr zeigst das alles in Ordnung ist. Das Du die Sache regelst.
Daher würde ich im Idealfall den Hund hinter mir halten, mit der anderen Seite Reden, ob und wie Kontakt möglich ist, und eventuell sogar den anderen Hund ersteinmal streicheln. Und sie dann an lockerer Leine schnuppern lassen- wenns gut klappt vielleicht dann auch offline spielen lassen.

Leichter gehts wen man zuweit ist dann kann einer "Absichern", während der andere bei Paula bleibt.

Wie gesagt es ist schwierig zu üben. Vielleicht sollte man doch über eine Huschu nachdenken, wenn die Unsicherheiten mit dem "einleben " bei euch nicht verschwinden.

lg willi!:D
 
Infano

Infano

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Bei uns gab´s einfach eine normale Spielstunde für die Hunde. Eine Stunde rennen und toben auf eingezäuntem Gelände unter Traineraufsicht - vielleicht habt ihr sowas ja auch in eurer Nähe?
War für unseren Hund damals auch toll, weil er mit anderen Hunden bis dahin nichts positiv verbunden hat. So konnte er sich das 2-3mal aus dem Gebüsch heraus ansehen und dann langsam in seinem Tempo rauskommen und mitspielen...
 
Flusi

Flusi

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Guten Morgen und vielen Dank für eure zahlreichen Tips!
Gestern Abend war es wirklich so, dass sie komplett ohne Leine lief. Wir waren gerade mitten im toben und laufen, als die Hunde auf uns zukamen. Die liefen halt fröhlich vor ihren Frauchen und waren selber noch jung. Wir wohnen hier ländlich und auf den Wiesen und im Feld lassen eigentlich alle ihre Hunde frei laufen. Und es wohnen viele Hunde hier, sehr viele... Naja, was ich eigentlich sagen wollte: Wir waren gerade am Spielen und von einem Moment auf den anderen hat Paula die Hunde registriert und schaut sie an. Ich bin dann ganz locker ein Stück weiter vor gegangen und wollte ihr so zeigen, dass alles okay ist. Sie drehte aber auf den Fersen um und lief in die andere Richtung. Ich rief sie dann zurück, sie wollte auch zu mir kommen, aber ein Hund hat die Fleischwurst in meiner Tasche gerochen und wollte nicht gehen. ;) Solange dieser Hund in meiner Nähe war, wollte sie nicht zu mir, erst als er dann weg war, kam sie. Ich hab sie an die Leine genommen und zu den anderen geführt und nach einiger Zeit hab ich sie dann wieder los gelassen, als sie entspannt war und von sich aus Spielangebote gemacht hat. Dann hat sie ganz toll mit den anderen gespielt.

Ich rede draußen auch nicht großartig mit ihr. Nur wenn ich möchte, dass sie zu mir kommt, oder eben bei Kommandos. Laut ihren Vorbesitzern, hat sie das Verhalten sonst nicht so gezeigt und wollte direkt mit den Hunden spielen. Meint ihr denn, ich soll sie einfach erstmal anleinen, wenn ich einen Hund sehe und ganz normal auf den zugehen, bis sie sich wieder entspannt? Ich will halt nicht, dass sie wieder so abdüst, wie gestern. Ein Dalmatiner in vollem Lauf ist zwar ein faszinierender Anblick, aber dann doch lieber im Spiel als auf der Flucht. :roll: Ich denke mal, dass ich hier mal bei ner Hundeschule anrufe und mal nachfrage bezüglich Spielstunde oder so. Wahrscheinlich muss sie sich wirklich erstmal gewöhnen...
 
L

loulou2008

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Laut ihren Vorbesitzern, hat sie das Verhalten sonst nicht so gezeigt und wollte direkt mit den Hunden spielen
Wenn das stimmen sollte, dann wird sich ihr jetziges Verhalten auch noch legen. Sie ist ja jetzt noch wirklich nicht lange bei euch und braucht einfach etwas Zeit und muss auch erst richtiges Vertrauen aufbauen.
Da wäre vielleicht eine Hundeschule doch das richtige, einfach damit sie den ständigen Hundekontakt hat.
Solange dieser Hund in meiner Nähe war, wollte sie nicht zu mir, erst als er dann weg war, kam sie
Wie lange hast du ihr den Zeit gegeben ? ICh würde mich einfach hinsetzen und warten, es kann dann schon 10 Minuten oder länger dauern, bis sie sich traut zu euch zu komen.
Aber ich denke auch dass sie von Hundebegnung zu Hundebegegnung sicherer wird.
 
S

Schweinemama

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Ich lasse meine fast immer ohne Leine - weil ich ihr vertraue und leider weiss - sie hat 8 Kilo - sie muss flüchten können - wenn ein grosser Hund auf sie losgeht, wobei sie eher nur sehr kurz flüchtet und sich dann einmauert und mit wilden gebährden wehrt - sie würde nicht beissen aber sie weisst die anderen Hunde in ihre Schranken.

Also ich wäre dafür sie ohne Leine zu lassen - so kann sie selbst entscheiden - kurzfristige flucht nach vorne - und vorsichtiges annähern danach - oder einfach mitspielen wollen... Am besten ist immer - dass einige hunde zusammen sind - die auch gerufen werden können - und folgen... Sie wird nicht gerne alleine sein - also wird sie sich unbewusst "hinten dranhängen" und mit zurückkommen.

Und draussen freilassen natürlich nur im nicht gefahrenbereich - dh. Hundewiese mit anderen Hunden die dort schon länger sind und somit die gefahr - dass auf einmal ein Reh aufgeschreckt über die Wiese läuft relativ gering ist. Sowas schreckt natürlich anfangs mal sehr - aber jagdtrieb hat leider jeder Hund und in Nacht und Nebelaktionen dann im Wald einen Hund zu suchen - mit der Gewissheit dass der jäger auch durch das Dickicht schleicht und möglicherweise den Hund schon anvisiert hat ist nicht lustig (zumal es auch grundsätzllich verboten ist Hunde im Wald frei laufen zu lassen).
 
L

loulou2008

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Was mir noch einfällt, wäre es vielleicht möglich dass du mit anderen Leuten zusammen spazieren gehst?
Das wirkt vielleicht nicht so bedrohlich auf sie wenn die Hunde neben ihr laufen und nicht frontal auf sie zukommen. So lernt sie sich in der Gegenwart von anderen Hunden zu entspannen.
 
Flusi

Flusi

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Loulou2008: Naja, so viel Zeit war das gestern dann nicht. Da sie ja so abgedüst ist und die andere Besitzerin auch nicht wollte, dass ihr Hund die ganze Zeit bettelnd vor mir steht, hat sie ihn relativ schnell abgeholt und angeleint. Vielleicht sollte ich dass das nächste Mal probieren. Einfach warten, bis sie von alleine kommt. Da muss dann auch nur der andere Besitzer mit machen.

Das mit den gemeinsamen Spaziergängen ist eine wirklich gute Idee! Da wir aber noch nicht so lange hier wohnen, kenne ich noch garnicht so viele Leute mit Hund. Beziehungsweise haben unsere direkten Nachbarn nur alle so nervig-kläffende Kleinhunde, die bestimmt nicht der richtige Umgang sind, um Paula mehr Selbstsicherheit bei anderen Hunden zu vermitteln. Aber da hier wie gesagt gefühlt in jedem Haus ein Hund wohnt, dürfte sich da bestimmt mal was ergeben...:mrgreen:
 
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