Hilfe! Brauche Tipps für Verhalten/Erziehung

Diskutiere Hilfe! Brauche Tipps für Verhalten/Erziehung im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen! Ich habe eine ca. 1,5 Jahre alte akita/staff mix Hündin! Um ein paar Dinge vorab klarzustellen: Ich lebe schon seit meiner...
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Akita1

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Hallo zusammen!

Ich habe eine ca. 1,5 Jahre alte akita/staff mix Hündin!

Um ein paar Dinge vorab klarzustellen:

Ich lebe schon seit meiner Kindheit mit Hunden zusammen und wage zu behaupten, dass ich schon Ahnung habe von Hundeerziehung(ein experte bin ich aber definitiv nicht, habe aber nicht vor einen Showhund zu erschaffen).
Leider mussten wir feststellen dass unsere Hündin schon mit 6 Wochen von ihrer Mutter getrennt wurde...
Wie kam es dazu?
Wir fanden die Welpen im Internet auf Willhaben, ich kontaktierte sofort den Züchter um mir Infos zu holen:

Ein seriöser Züchter? hmmm, schwer übers Telefon festzustellen, auf jeden Fall erfuhr ich das er einen Akita(Rüde) und eine Staffhündin hat und das so quasi ein Unfall war, wirkte aber sehr nett.
Sind sie entwurmt, gechippt, etc...? Züchter: Da ich selbst nicht das Geld habe um 8 Welpen zu verarzten....nein....OK das war zwar nicht erfreulich, sollte aber keine großen Probleme machen...
Wie alt sind die kleinen? jaaa, seit 2 Tagen 8 Wochen alt...
Wir entschieden uns noch eine Nacht darüber zu schlafen...am nächsten Tag dann die Entscheidung...ich schnappte mein Handy und erklärte den Züchter das wir in 4 Tagen kommen...
So ansich gab es vorort nichts besonders zu erzählen, was ich ein wenig komisch fand war, dass die Welpen für ca. 9 Wochen noch klein wirkten(da es aber ein Mix ist konnte man es nicht wisssn).
Außerdem meinte er das wir nicht in den Garten gehen sollen da der Vater die kleinen sehr beschützt.
Naja, die Welpen wirkten aufgeweckt und gesund, meine 2 wichtigsten Kriterien.
Dann ab nachhause am nächsten Tag zum Tierart, alles OK, gut!!
2 Wochen später dann die Ernüchterung:

Wir wollten nachsehen wer von ihren Geschwistern noch zu haben ist, rein aus neugier..Und da stand es: Sind seit heute(Datum) 8 Wochen alt...d. h wir haben die kleine mit 6 Wochen mitgenommen.....
Wutentbrannt schrieb ich dem Züchter eine Nachricht dass er sich schämen soll und nie wieder Hunde halten sollte...
Dann ergab das auch Sinn das sie noch nie beim TA waren....
Er stritt es stur ab und wurde ausfällig(in der Nachricht)..wäre er zumindest dann ehrlich gewesen, aber gut wenn er so nachts schlafen kann...ich möchte gar nicht wissen was dann noch alles mit dem Typen war...

Und so kamen dann sehr bald komische Verhaltensmuster....
Nach 1 Woche beschlossen wir zur Welpenschule zu gehen(da
war sie 7 Wochen!!!!)...
Die ersten vorort freute ich mich schon auf die erste Begegnung mit anderen Hunden...und da kam schon ein 10 Wochen alter Labrador um die Ecke..
Er kam auf uns zu(ganz vorsichtig aber sehr freundich wedelnd)...sie schnupperten sich an und plötzlich stellte Akita(meine Hündin) die Nackenhaare auf, 3 Sekunden später biss sie nach dem Rüden um machte Geräusche ala RedZone.....andere Begenungen verliefen ähnlich....
Schock....ein schlechter start, nach ein paar besuchen erklärten die Trainer unseren Hund als "schweren Fall"....das wollte ich nicht auf mit sitzen lassen...das haben dann 2 weitere Schulen auch behauptet und fanden es für gut mit Akita einzeltraining, sprich 20 Meter von den andern Hunden entfernt zu üben(d.h keine solzialen Kontakte)..
(das war dann die Zeit wo wir wussten wie alt sie wirklich ist)...
Mittlerweile ist sie in den meisten Angelegenheiten schon sehr brav(*stolzbin*), sie hat eine beste Freundin(die Hündin eines Freundes) mit der spielt sie immer und es gab noch die gezanke...
Doch vor ein paar Tagen kam dann der geistige schlag ins Gesicht:
Ich ging mit ihr spazieren als plötzlich der Hofhund des Nachbarn auf uns zukam(der läuft immer alleine, ein ganz kleiner aber total netter Hund, den meine Hündin gut kenn und noch nie Probleme machte)..
Akita schupperte kurz, keine aufgestellten Nackenhaare, und attakierte nach ein paar Sekunden(sie ist schätze ich mal 10x so schwer)....Hab sie aber sofort wieder im Griff gehabt.....doch diese Begenung hat mich wieder zurückgeschleudert, da ich wirklch alles tue damit sie stressfrei mit andern spielt(ist ja immerhin ein Rudeltier)...
Sobald sie einen anderen Hund sieht, macht sie dicht....was zu sehen ist, ist starke Unsicherheit, mit einem Wesen das lieber kämpft als davonrennt...
Ich möchte es so kurz wie möglich halten:
Zusammenfassung vom letzen Jahr:

In der Wohnung ist die wirklich sehr brav, hört auf Kommandos und ist im Umgang mit Menschen, absolut freundlich!
Es kommt mir aber so vor, wie wenn sie nichts von anderen Hunden lernt:

Wenn wir auf einen aufgeweckten Rüden treffen, der gut solzialisiert ist, hat es noch nie Probleme gegeben, dennoch merkt man das Akita nicht weis, wann ein anderer Hund genug hat/wie man einen Hund begrüßt. Sie hüpft meist vor dem Rüden herum und zwickt im spielerisch in die Beine oder Nacken...das sowas nicht jeder Hund mag kapiert sie nicht(und lernt auch nicht daraus).

Ihr etwas beizubringen funktioniert normalerweise sehr einfach mit Leckerlies(sie ist wirklich eine Fressverrückte), doch wenn sie einen anderen Hund sieht, ist man mit Leckerlies hilflos, sie konzentriert sich nur noch auf den Hund, man kann machen was man will, sie fängt an, an der Leine zu ziehen, einfach völlig fixiert auf den Hund.....


Dennoch glaube ich das all dieses Verhalten daran liegt, dass sie mir nicht zu 100% vertraut, wir hatten uns schon einmal einen "Hundetrainer" nachhause bestellt, der konnte außer mit allgemeinen Ratschlägen(die ich schon kannte und angewendet habe) uns auch nicht weiterhelfen....

Ich habe wirklich ALLES schon ausprobiert, von Spritzpistolen, Klicker, hoher/tiefer Stimme, streng/ignorieren aber nichts hilft...
Wir wohnen leider ziemlich abgelegen, daher kommt uns beim spazierengehen so gut wie nie ein Hund entgegen(bis auf die Hofhunde die sie kennt, aber auch nur wenn das Tor offen ist), darum fahre ich extra min. 1x in der Woche zu einem Gehweg wo man immer Hunde trifft...
Mittlerweile hat sie schon zig Hunde getroffen, es gab nie einen Kampf(meistens spielten und rannten sie herum wie wild), das man denkt, sie hat es geschafft...
Und dann fährt man in ein Einkaufscenter und promt sie nächste Ernüchterung..:
Ein reinrassiger Akita an der Leine, ca. 10m entfernt...meine Freundin wollte wissen wen der gehört und so ging sie zu den Leuten in der nähe und fragte nach..
Da meldeten sich die Besitzer, meinten es ist kein Problem ihn zu streicheln...
Auf einmal drehte unsere Aktia durch(ich stand mit ihr 10m entfernt), hörte sich an wie ein blutrünstige Bestie, knurrte und bellte wie wild...
Normalerweise eskaliert es nur dann wenn ein Hund uhr zu nahe kommt...
Der andere Hund blieb unbeeindruckt stehen....alle hatten mir immer eingeredet: "das ist ein Akita, die wirst du niemals zu 100% unter Kontrolle haben"...
Das war der Beweis das es nicht an der Rasse liegt, natürlich sind die meisten Akitas Sturköpfe, aber nicht unerziehbar...
Daraufhin konnte ich nicht mehr aufhören nachzudenken...warum hat sie immer eine starke Unsicherheit mit Hunden? Egal ob mit oder ohne Leine...So gut wie alle bisherigen Begenungen mit andern Hunden verliefen kampflos, wenn es mal dazu gekommen wäre, bin ich immer rechtzeitig dazwischen gegangen...und so beschloss ich mich bei diesem Forum anzumelden..

Eine Begegnung mit einem anderen Hund:

sie sieht ihn und es wird unmöglich sie davon abzulenken(man könnte sogar ein Rinderfilet hinlegen und sie würde es nicht interessieren, hab ich aber noch nie Probiert:)), je näher er kommt desto mehr stellen sich die Nackenhaare auf...
dann der kritische Punkt, sie stehen sich gegenüber, beschnuppern sich, die Nackenhaare stehen immer noch(wenn jetzt der andere Hund eine zu schnelle Bewegung macht, oder unsicher wirkt, können 2 Dinge passieren:

Entweder sie beenden das schnuppern und sie probiert sofort den anderen Hund zum spielen aufzufordern( hüpft herum, umkreist den Hund, geht in die Hocke)..
Oder sie zieht die Lefzen hoch, dann muss man schnell sein ansonsten würde sie den Hund ala RedZone anfallen..man kann es nie wissen, einmal passt es mit einem kleinen Hund und mit einem großen nicht, oder umgekehrt...

Ich kann es einfach nicht verstehen wie und warum, auf jeden Fall macht es mich fertig und es zerrt an meinen Nerven weil ich so viel Zeit und geduld täglich aufbringen muss...alles andere Funktioniert auch schon wunderbar egal ob autofahren, leine gehen, Wildjagen(sie kommt sofort wenn man sie ruft,leider gibt es bei uns eine Menge wild), mit Kindern kein Problem, nett zu Menschen, sofern kein anderer Hund in der Nähe ist, hört sie auf Kommandos...

Sie ist ein sehr intelligenter und treuer Hund, darum tut es mir so Leid dass sie nicht wie ein "Hund" leben kann...wenn sie dann mal einen Hund vertraut und mit ihm spielt, sieht man welchen Spaß ihr das macht...doch auch wenn sie mit einem Hund schon 3x gespielt hat, bei der nächsten Begenung stehen wie Nackenhaare wieder und sie wirkt verunsichert, was dann unter Umständen zum Angriff füht..
Zusatzinfos:

Jeden Tag:
min. 1 Stunde spazieren(am Wochenende länger), mit Ballwerfen, Kommandos üben, Leine gehen, haben einen großen Garten wo sie sehr oft ist..
Ca. 4x am Tag im Garten um mal Wasser zu lassen oder ein Kauprodukt zu verspeisen(oder einfach ein wenig toben)...
In der Wohnung haben wir ein paar Hundespiele, wie einen kong, Leckerlie finden, so eine Art "Brettspiel für Hunde" das sie geistig fordert...

Ich bitte um eure Hilfe, aber bitte nur wenn ihr genau wisst was zu tun ist, ich möchte es nicht schlimmer machen und habe für den jetzigen Stand eine Menge Nervern und Zeit geopfert...

Vielen Dank ich hoffe der Text ist nicht zu lang!!

Rechtschreibfehler enthalten, bitte ignorieren :)
 
26.11.2013
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Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Infano

Infano

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Kann man dich stoppen? :p
Das ist jetzt der dritte Thread innerhalb weniger Minuten. Du musst den Leuten schon Zeit geben, den Text überhaupt erstmal zu lesen...
 
Morastbiene

Morastbiene

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Off-Topic
Aus dem von Infano genannten Grund habe ich die anderen Themen mal entsorgt. ;)
 
Infano

Infano

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Ich fang einfach mal von hinten an:
Ich bitte um eure Hilfe, aber bitte nur wenn ihr genau wisst was zu tun ist, ich möchte es nicht schlimmer machen und habe für den jetzigen Stand eine Menge Nervern und Zeit geopfert...
Es tut mir leid, aber es gibt hier keinen, der das kann. Einfach, weil man nicht sieht, wie dein Hund sich verhält, wie du dich verhälst und so weiter. Für so etwas würde ich euch wirklich raten, weiter nach Hundetrainern zu suchen.
Lasst negative Verstärkung (Spritzen, Würgen... was auch immer) und sucht euch einen Hundetrainer, der sich mit Angst- und Problemhunden auskennt und mit positiver Verstärkung arbeitet!

Aufgrund deiner Schilderung würde ich einfach mal sagen, dass deine Hündin einfach wahnsinnig unsicher ist, was Kontakte mit anderen Hunden betrifft. Kein Wunder, wenn sie mit 8 Wochen schon aus Welpengruppen flog - wo ich mich wirklich frage, was diese "Trainer" für welche waren, aber naja.
Also begegnet sie anderen Hunden, kann aber nicht einschätzen, was die von ihr wollen, ob die friedlich gesinnt sind oder auf Angriff gebürstet. Es gibt garantiert auch viele Missverständnisse. So kann es leicht zu Beißereien kommen.

Merkt deine Hündin dann auch noch, dass du schon wieder ganz angespannt bist und argwöhnisch beäugst was sie tut... eskaliert es noch einmal leichter, denn deine Hündin fühlt sich in ihrer Annahme (potenziell gefährliche Situation) bestätigt.

Ich persönlich würde bei Hundebegegnungen erstmal nur noch mit Maulkorb arbeiten (nach vorheriger Gewöhnung natürlich). So kann dein Hund nichts tun und du kannst auch wieder etwas mehr Selbstvertrauen tanken.
Also solange, bis ich wirklich einen guten Hundetrainer gefunden habe, der etwas taugt.
Wie gesagt vermute ich hier auch eine riesige Unsicherheit auf Seiten deiner Hündin, weshalb der Hund nicht bestraft, sondern positiv bestärkt werden sollte.
Sie soll ja lernen, dass andere Hunde toll sind und nicht noch in ihrer Unsicherheit bestärkt werden.
 
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Akita1

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Hallo!

Das was du schreibst hört sich logisch an...
Ich glaube wirklich dass ich durch die erste Hundebegegnung(in der Welpenschule) selbst etwas abgekriegt habe.
Es hat mich wirklich stark verunsichert dass sie mit 8 Wochen einen anderen Welpen attakiert(und da bin ich mir sicher dass das kein Spiel oder sonstiges war).
Aber wie meinst du das mit "positiv bestärken", ich dachte immer wenn sie unsicher wird und ich dann noch mit einer freundlichen Stimme zu ihr rede, ich ihre Unsicherheit bestätige/verstärke?
Am besten läufts wenn ich einfach gar nichts mache(ohne Leine) und sie gar nicht beachte(nur ist das sehr gewagt und manche finden das unverschämt)..
Ich habs mal so probiert:
Wenn wir meinen Freund mit dessen Hund getroffen haben(da wedelt sie schon von weitem), habe ich zu ihr immer mit einem netten Ton "der Spezi kommt" gesagt" in der Hoffnung dass sie das bei anderen Hunden dann auch so verknüpft(wenn also ein fremder Hund kommt habe ich die oben genannten Worte gesagt).
So wollte ich erzielen das der Hund keine Bedrohung ist so wie der meines Freundes...
Das machte leider keinen Unterschied..

Aber danke für den Tipp, es gibt leider zuviele selbsternannte "Hundetrainer", die vielleicht einen Goldi oder Labrador erziehen können, mit einem Solchen fall sie leider an ihre Grenzen geraten( Das haben mir 3 Welpenschulen bewiesen mit Abkapselung, Einzeltraining und völlig primitiven Steinzeiterziehungsmethoden ala : da muss mal ein Rüde ordentlich drüberfahren)..

Auf jeden Fall danke für die Tipps, ich werde mal nach Hundepsychologen in meiner nähe googlen...
Es ist nicht im Forum zufällig einer anwesend??

Bin aus Österreich!!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ps: das mit den 3 Threas war keine Absicht, ich wollte 2x etwas im Text ändern....Wurde aber dann neu erstellt..??!?
 
Infano

Infano

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Natürlich sollst du nicht beruhigend auf sie einreden, wenn sie schon unsicher ist ;) Das hast du richtig verstanden, würde sie auch nur noch mehr darin bestärken, dass etwas "Besonderes" im Gang ist.
Mit Bestrafen (Anschreien, Spritzen etc.) erreichst du auch nur, dass sie noch weniger weiß, wie sie sich nun richtig zu verhalten hat (abgesehen davon dass das Timing da auch wirklich zu 100% stimmen muss, damit der Hund nicht aus Versehen etwas falsch verknüpft).
Also bleibt dir eigentlich nur, sie dazu zu bringen, sich ansatzweise richtig zu verhalten und das dann sofort zu belohnen.

"Der Spezi kommt" ist eine nette Idee, aber deine Hündin sieht und riecht ja 3 Meilen gegen den Wind, dass das ein anderer Hund ist. Er riecht anders, geht anders... ist also wieder eine Aufregung, weil sie die Körpersprache eben nicht 100%ig einordnen kann.

Das mit den 8 Wochen... naja, ich kann´s mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. Welpen sind da oftmals nicht zimperlich, da klingt vieles bestialischer als es in Wahrheit ist... Aber gut.

Könntest du mit deinem Kumpel und seinem Hund nicht üben, dass deine lernt, an anderen Hunden vorbei zu gehen?
Meiner (obwohl ungefährlich) findet andere Hunde auch spannender als alles andere, und es ist immernoch harte Arbeit ihn dazu zu bringen, friedlich an anderen ohne Kontakt vorbeuzugehen.
Uns hilft es, wenn ich ihn sitz machen lasse und er an meinen Beinen vorbei zum anderen Hund schielt.
 
S

silberfell

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Ja, das würde ich an deiner stelle auch machen mit anderen hunden üben... Unser hund zerrt auch immer an seiner Leine, wenn ein anderer Hund kommt. naja, er wollte auch schon mal beißen, aber nur weil der andere anfing. mit agressiveren Hunden kenne ich mich nicht so aus, sorry.
 
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Akita1

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Glaubt mir das mit den 8 Wochen war für mich genau so schockierend...ich konnte es nicht fassen....
Wenn ich da lese: "er wollte auch schon mal beißen, nur weil der andere anfing....oh gott ich wäre so froh wenn mein Hund so wäre...
Was noch dazukommt ist das ich viele Hunde kennte, deren "Herrchen" sehr viel falsch macht....und dennoch ist der Hund gut verträglich mit anderen und macht keine nennenswerten Probleme....

Ich möchte in diesem Sinne JEDEM ans Herz legen, sich gut zu überlegen, welchen Hund man will, von wo man ihn holt(Ich werde in Zukunft nur mehr von 100% seriösen Anbietern mir einen Hund holen..und nicht von Geldgeilen Vollidioten)und vor allem darauf achtet das der Welpe min. 10 Wochen alt ist bevor er von seinen Eltern getrennt wird(je länger desto besser)...
Dann muss man nicht von 0 anfangen, da er die Grenzen von seiner Mutter/Geschwister gezeigt kriegt..........

Wenn man es zusammenfasst ist es rein meine Schuld, das mein Hund ist, wie er ist...ich weis einfach nicht mehr was ich tun soll( abgeben auf KEINEN FALL!!!)...
Es ärgert mich wenn ich dann andere Hunde sehen(zb. meine Cousine) die mir einfach mal so erzählt das sie mit ihren Rottweiler 2x in Woche spazieren geht(wenn überhaupt)...
Mit dem gibt es aber kein Problem mit anderen Hunden, etc....

Klar kein Hund ist zu 100% perfekt,aber das Verhalten schränkt mich und meinen Hund stark ein...
Ein Maulkorb wird definitiv die nächste Investition....w

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das mit den 8 Wochen... naja, ich kann´s mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. Welpen sind da oftmals nicht zimperlich, da klingt vieles bestialischer als es in Wahrheit ist... Aber gut.
Ich schwöre es(ich kenne es wie Welpen manchmal spielen, sie testen ihe Dominanz und hören sich dabei schrecklich an) das war definitiv ihr voller Ernst.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Könntest du mit deinem Kumpel und seinem Hund nicht üben, dass deine lernt, an anderen Hunden vorbei zu gehen?
Meiner (obwohl ungefährlich) findet andere Hunde auch spannender als alles andere, und es ist immernoch harte Arbeit ihn dazu zu bringen, friedlich an anderen ohne Kontakt vorbeuzugehen.
Uns hilft es, wenn ich ihn sitz machen lasse und er an meinen Beinen vorbei zum anderen Hund schielt.
Ja genau das mache ich, nur kommt es mir so vor,wie wenn sie daraus nicht lernt...der Hund meines Freunde ist nicht der einzige mit dem sie sich versteht...Beim besagten Gehweg gibt es einen Boxer/Labrador mix(mit abstand der freundlichste und sozialste Hund den ich kenne) mit dem sie gut auskommt(wir gehen dann ein Stück zusammen, der Boxer/Labi mix ignoriert andere Hunde, wie wenn sie gar nicht da wären und schnuppert weiter vor sich hin....so dachte ich da sie sich ihn unterwirft das sie gleichzeitig von ohm lernt...leider nicht, sie wirkt zwar entspannter wenn er dabei ist, hat aber dennoch ordentlich schiss(wenn man das so nennen kann)...
 
Infano

Infano

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Ich meinte jetzt gar nicht so das zusammen spielen (dass ich tatsächlich erst wieder mit einem Trainer wirklich angehen würde) als das "ich laufe friedlich an der Leine, auch wenn da ein anderer Hund ist".
An der Leine gibt´s keinen Kontakt zu anderen Hunden (verfälscht die Körpersprache und Möglichkeiten, die ein Hund haben sollte), deswegen auch kein Gepöbele oder Ausflippen aus welchen Gründen auch immer.
Das gehört sich nämlich nicht (immerhin bist du der Chef und entscheidest, wann man ausflippen muss oder nicht) und verursacht bei deiner Hündin ja auch Stress.

Schon allein dass dein Hund ausflippt, wenn nur deine Freundin zu einem anderen Hund hingeht spricht auch noch dafür, dass da andere Probleme auch noch sind. Das hat auch viel mit Kontrolle und Frustrationstoleranz zu tun.
 
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Etoileza

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Hey Akita;)

Falls es dir Mut macht: Mein Hund hat mich auch geschockt, so hatte ich mir keinen Welpen vorgestellt. Zwar war er mit Hunden (zuerst) sozial, aber die andere Seite- Menschen- war so wie bei deiner Dicken. Ich kann dir, weil deine Situation mich an Meine erinnert( schlechter Züchter, unsicherer Welpe...), nur sagen:
Es wird lange dauern. Und zwar definitiv länger als ein Jahr. Das kann ich dir beinahe garantieren, da ich bis vor Kurzem jeden Tag 2-3 Stunden lang an Dschins Problemverhalten gearbeitet habe. Und erst jetzt- er ist schon fast 2- ändert sich etwas. Und das seehr langsam. Deswegen: Egal, mit welchen Methoden du es machst, du musst einfach einen Weg auswählen (nicht alles durcheinander) und durchhalten.
Ich bin ja ( trotz regelmäßiger Steinigung vonseiten berüchtigter Wattebäuschchenwerfer;)) gegen eine Erziehung mit Leckerlis(natürlich kann diese aber auch klappen), aus meiner Sicht und Erfahrung braucht und reagiert ein gestresster unsicherer Hund auch nicht auf Leckerlis, sondern bedarf eines Führers- keines Diktators, sondern einer "Hundemama".
Und diese Sicherheit gebende Bindung entsteht sehr langsam, vor allem, auf die Leckerli- lose Weise.
Wenn du meine Themen kennen würdest, dann würdest du sehen, dass ich immer noch an chronischen Zweifeln leide, was eine "perfekte" Bindung zum Hund betrifft.:p
Aber es wird, schon allein, WEIL du dir Gedanken machst und es versuchst. An dieser Stelle ein wenig Schleichwerbung: Versuch es mit einem der Lizenspartner der Mobilen Hundeschule Chiemgau, nachdem mir keiner der 4 vorangegangenen Trainer helfen konnte (weder die anti- , noch die autoritären ala "Alte Schule"), war diese HuSchu unsere Rettung!
Natürlich ist jeder Vertragspartner unterschiedlich, die Meisten sind aber erfahren im Umgang mit Problemhunden( auch jungen Problemhunden). Probier es einfach mal:cool:
P.S. Lustig, wie mich sogar die Art, wie du deine Kleine auslasten willst, an mich erinnert:D Dabei war es der Mobile Trainer, der mir zum ersten Mal gesagt hat, dass es ein wenig zu viel ist.
Denn es kann gut sein, dass so ein junger unsicherer Hund mit so einer Fülle von Aktivitäten überfordert ist, vor allem, weil sie den Hund ja zusätzlich stressen. So ein Welpe sollte erst einmal heruntergefahren werden, bis eine ruhige Basis da ist, das heißt, der Hund weiß, dass bestimmte, beruhigende Routinen bestehen (z. B. nach jedem Spazieren erst Mal eine Stunde Schläfchen), wenn die Spiele (ich weiß, bei einem Welpen ist es fast unmöglich) strukturiert sind u.s.w. Dann erst sollte man versuchen, die Stresstoleranz eines solchen Hundes zu erhöhen, beispielsweise, indem man ihn in unbekannte Situationen hereinführt, aber immer so, dass er sich beschützt und geführt, nicht etwa auf sich allein gestellt, fühlt. Oder auch 1 von 3 Spaziergängen kürzer gestalten, dafür aber konsequent beruhigende Übungen machen. Es könnte auch beispielsweise sein, dass sie sich bei Hundebegegnungen dazu GENÖTIGT fühlt, mit dem fremden Hund zu interagieren und sich auf sich alleine gestellt fühlt und das ihr zusätzlichen Stress bereitet. So könnte zum Beispiel sinnvoll sein, erst einmal spontane Leinenkontakte nicht mehr zu tolerieren und erst einmal in "Hundeisolation"( damit meine ich keine bekannten Hunde, nur die, die beim Spazierengehen spontan um die Ecke kommen) deinem Hund zu vermitteln, dass sie sich bei dir sicher fühlen darf.
Du kannst ihr beibringen, hinter dir in geschützter Haltung abzusitzen, während du den anderen Hundehalter begrüßt.
Auf jeden Fall, noch einmal: DU SCHAFFST DAS;)
Schöne Grüße, Etoileza.
 
K

kleineverrückte

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Hallo :)

Ich habe seit kurzem eine fast dreijährige Schäferhündin und ich hab gehofft ihr könnt mir vielleicht ein paar tipps geben wie ich am besten mit ihr umgehe denn ich kann sie zwar ohne Leine laufen lassen und rum rennen lassen aber sobald ich sie an der Leine hab zieht sie und wenn mein freund hinter mir läuft oder weg läuft möchte sie immer hinterher Sitz und platz macht sie schon gut bei mir aber sie läuft halt nicht so wirklich gut an der Leine sie zieht halt läuft nicht Fuß und sie bleibt auch nicht stehen wenn man an einer Straße steht ich muss sie dann recht kurz halten und an meinen Beinen sonst rennt sie einfach über die Straße ansonsten wenn wir daheim sind dann bellt sie öffters und wenn man sagt aus hört sie nicht drauf. Oder beim spazieren gehen wenn mein freund weg läuft will sie hinter her und hört gar nicht mehr auf mich sie hört nur auf Sitz und platz bei mir alles andere interessiert sie anscheind nicht was ich sage. Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht ein paar tipps geben wie ich es am besten machen kann das sie nicht mehr bellt nicht an der Leine zieht beim gassi gehen oder wie sie Fuß läuft ich hab mir schon viel durchgelesen nicht hier aber in anderen Foren und immer steht was anderes wie man einem Hund am besten Fuß und bleib beibringt.

Ich Danke schon mal im voraus und entschuldigt Bitte meine etwas daneben gegangene Rechtschreibung aber ich schreibe mit Handy und da ist es einfach nervig ständig groß und klein und Punkt und so
 
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