Ist jeder Hundebesitzer nun ein Hundefutter - Fachberater?

Diskutiere Ist jeder Hundebesitzer nun ein Hundefutter - Fachberater? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey Leute, ich weiß nicht, ob es am Wetter liegt aber ich habe gerade so eine Stimmung als hätte ich Schlaftabletten geschluckt um meine...
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hunderinka

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Hey Leute,

ich weiß nicht, ob es am Wetter liegt aber ich habe gerade so eine Stimmung als hätte ich Schlaftabletten geschluckt um meine verrückte/launische Laune zu verbessern. Ich rege mich immer wieder auf wenn ich tausende an Futterempfehlungen im Forum lese. Ich mein jeder zweite Hundebesitzer sagt A, B, C, D und wie soll man da den Durchblick kriegen oder auch mal halten? Ich habe mich folgendes
gefragt kann überhaupt ein Hundebesitzer mit einer Hunderasse wie z.B. ein Labrador, einem anderen Hundebesitzer mit einer Hunderasse wie Chihuahua ein Futter wirklich empfehlen? Ich mein wenn man sich die Futterhersteller anschaut und die diversen Sorten, so gibt es ja schon eine Richtung von den Herstellern. Es gibt Hundefutter für Labradoren und für Chihuahuas... das heißt es muss doch auch an den Zusatzstoffen bzw. an dem Hundefutter selbst liegen, richtig oder falsch? Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Fakt ist, dass oft die Hundebesitzer nach einer bestimmen Futtermarke fragen, wie "was haltet Ihr von dem Hundefutter XY"? Dabei weiß man nicht um was für eine Hunderasse es sich handelt und dann gibt es 10,20,30 Meinungen in dem Thread selbst... das ist doch irgendwo für die Tonne, oder?

Wenn ich z.B. mal im Internet schaue und nach einem Hundefutter für eine Hunderasse wie einem Mops suche, so findet man zig - Tausende Sachen davon aber keine wirkliche Empfehlung für meine Hunderasse selbst.

edit: Für den Sinn des Threads ist der Link nicht nötig.


PS: Ich will niemanden angreifen, ich finde nur, dass es einfach nicht passt, wenn jeder dem anderen seine Meinung einprügeln möchte, wobei beide einfach ein unterschiedliches Haustier haben. Das geht nicht Leute... das kann einfach nicht gehen...

Gruß
Marina
 
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27.11.2013
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Guest

Hast du schon mal im Ernährungsratgeber für Hunde nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
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Hallo hunderinka,

Zuerst einmal: Zumindest ich achte eigentlich darauf, klar zu machen, dass es immer darauf ankommt, was der Hund verträgt. Wenn jemand nach empfehlenswerten Sorten fragt dann nenne ich ihm welche, aber welche der Hund frisst und verträgt kann ich nicht vorhersagen, nicht einmal der Hundehalter selbst kann das. Nur wenn jemand fragt »welches Futter würdet ihr empfehlen?« was soll man ihm dann sagen außer den Sorten, die man für empfehlenswert hält? Die Entscheidung muss schlussendlich immer noch jeder Mensch selbst treffen, wir können nur Sorten nennen und angeben, wieso wir diese für empfehlenswert halten.
Allerdings ist ein Forum doch auch genau dafür da: Erfahrungsaustausch. Also geben wir weiter, welche Sorten wir kennen und mit welchen wir positive Erfahrungen hatten.

Was mir bei deinem Text aber allgemein auffällt: Warum ist es wichtig, welche Rasse der Hund hat und warum sollte ich nur dann eine Empfehlung aussprechen dürfen, wenn ich dieselbe habe? Wie sollte ich denn dann meinen Mischling ernähren?
Rassehundefutter sind reine Geldmacherei und völlig unnötig. RC hat das m.W. ins Leben gerufen und ein paar sind auf den Zug aufgesprungen – die Nachfrage bestimmt das Angebot, nicht die Sinnigkeit oder Notwendigkeit. Ich kann einem Labbi dasselbe füttern wie einem DSH, was sollte denn dagegen sprechen?
Und was die individuellen Bedürfnisse angeht: Wir fragen eigentlich immer nach Alter, Gewicht, Auslastung usw., wir haben sogar einen Katalog dafür, den jeder Fragesteller ausfüllen sollte: https://www.tierforum.de/t175895-vo...os-zu-euren-tieren-im-ernaehrungsbereich.html
Diese Kriterien sind weit wichtiger als die Rasse, denn auch innerhalb einer Rasse ist jedes Tier ein Individuum mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Aber wie gesagt können wir auch dann nicht garantieren, dass das Futter gefressen und vertragen wird, das sollte aber auch jedem klar sein.

das heißt es muss doch auch an den Zusatzstoffen bzw. an dem Hundefutter selbst liegen, richtig oder falsch?
Falsch ;). In deinem Beispiel wäre der einzige Unterschied ein etwas höherer Protein- und Energiegehalt im Futter für den Kleinhund, das hängt aber auch nicht mit der Rasse, sondern mit der Größe zusammen. Entsprechende Stoffe werden proportional gesehen von Kleinhunden in größerer Menge gebraucht als von Großhunden. Manche Futtersorten geben daher prozentual mehr Futter als Empfehlung an, andere stellen gesondertes Futter für Kleinhunde oder bestimmte Rassen her. Aber abgesehen von diesen zwei Werten wüsste ich nichts, was – mal abgesehen von der Brockengröße vielleicht – anders sein sollte oder müsste.

Nehmen wir mal RC als Beispiel:
Chihuahua:
ZUSAMMENSETZUNG:Reis, Mais, Geflügelprotein (getrocknet), Pflanzenproteinisolat*, Tierfett, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Rübentrockenschnitzel, Lignozellulose, Mineralstoffe, Fischöl, Sojaöl, Fructo-Oligosaccharide, Borretschöl, Tagetesblütenmehl (Quelle für Lutein), Traubenkerne und Grüner Tee (Quelle für Polyphenole), Hydrolysat aus Krustentieren (Quelle für Glukosamin), Hydrolysat aus Knorpel (Quelle für Chondroitin).


ZUSATZSTOFFE (pro kg): Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Vitamin A: 30200 IE, Vitamin D3: 800 IE, E1 (Eisen): 49 mg, E2 (Jod): 4,9 mg, E4 (Kupfer): 9 mg, E5 (Mangan): 64 mg, E6 (Zink): 192 mg, E8 (Selen): 0,11 mg - Technologische Zusatzstoffe: Pentanatriumtriphosphat:
3,5 g - Konservierungsstoffe - Antioxidanzien.


ANALYTISCHE BESTANDTEILE: Protein: 28% - Fettgehalt: 16% - Rohasche: 5% - Rohfaser:
2,1%.
http://www.royal-canin.de/hund/prod...sene-rassehunde/chihuahua-adult/bestandteile/

Labrador:
ZUSAMMENSETZUNG:Geflügelprotein getrocknet, Mais, Reis, Maiskleberfutter, Tierfett, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Pflanzenproteinisolat*, Lignozellulose, Rübentrockenschnitzel, Hefen, Mineralstoffe, Fischöl, Sojaöl, Psyllium (Flohsamen und Hüllen), Fructo-Oligosaccharide, Hydrolysat aus Krustentieren (Quelle für Glukosamin), Borretschöl, Traubenkerne und Grüner Tee (Quelle für Polyphenole), Tagetesblütenmehl (Quelle für Lutein), Hydrolysat aus Knorpel (Quelle für Chondroitin).


ZUSATZSTOFFE (pro kg): Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Vitamin A: 23900 IE, Vitamin D3: 800 IE, E1 (Eisen): 39 mg, E2 (Jod): 2,7 mg, E4 (Kupfer): 1 mg, E5 (Mangan): 52 mg, E6 (Zink): 194 mg, E8 (Selen): 0,1 mg - Technologische Zusatzstoffe: Pentanatriumtriphosphat:
3 g - Konservierungsstoffe - Antioxidanzien.


ANALYTISCHE BESTANDTEILE: Protein: 30% - Fettgehalt: 13% - Rohasche: 6,6% - Rohfaser:
3,6%.
http://www.royal-canin.de/hund/prod...ehunde/labrador-retriever-adult/bestandteile/

Mal abgesehen von der grottigen Zusammensetzung – besonders beim Chi – finden wir hier sogar das umgekehrte Phänomen: Mehr Vitamine, aber weniger Protein, Energie ist schon gar nicht angegeben. Welchen Sinn das haben soll ist mir allerdings schleierhaft. Die Zusammensetzung unterscheidet sich nicht maßgeblich, nur darf sie natürlich auch nicht gleich sein, sonst würde es keiner kaufen ;). Die Perversion dieses Trends ist das Rassefutter in der Ausführung für kastrierte Tiere, wobei ich schon fast umkippe, wenn ich sehe, wie lange die Liste an Rassehundfuttersorten allgemein ist oO.

Noch schöner wird der Vergleich zum Goldi – ebenfalls ein Retriever, gleiche Gewichtsklasse, ähnlicher Charakter und sportliche Ansprüche, lediglich das Fell des Goldis ist etwas länger, was zu Zeiten des Fellwechsels bis zu 20% mehr Energiebedarf als bei einem Kurzhaarhund führt, nur ist auch der Labbi kein Kurzhaarhund, also kein wesentlicher Unterschied, was die Hunderassen allgemein angeht.

ZUSAMMENSETZUNG:Geflügelmehl, Mais, Reis, Weizen, Tierfett, Pflanzenproteinisolat*, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Lignozellulose, Rübentrockenschnitzel, Fischöl, Mineralstoffe, Sojaöl, getrocknete Tomate, Psyllium (Flohsamen und Hüllen), Fructo-Oligosaccharide, Hydrolysat aus Krustentieren (Quelle für Glukosamin), Borretschöl (0,1%), Traubenkerne und Grüner Tee (Quelle für Polyphenole), Tagetesblütenmehl (Quelle für Lutein), Hydrolysat aus Knorpel (Quelle für Chondroitin).


ZUSATZSTOFFE (pro kg):
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Vitamin A: 25000 IE, Vitamin D3: 800 IE, Biotin: 3,1 mg, E1 (Eisen): 41 mg, E2 (Jod): 2,8 mg, E4 (Kupfer): 10 mg, E5 (Mangan): 54 mg, E6 (Zink): 203 mg, E8 (Selen): 0,1 mg - Technologische Zusatzstoffe: Natriumpolyphosphat: 3 g - Konservierungsstoffe - Antioxidanzien.


ANALYTISCHE BESTANDTEILE:
Protein: 25% - Fettgehalt: 13% - Rohasche: 6,1% - Rohfaser: 3,7% - Schwefelhaltige Aminosäuren: 8,9 g/kg.


*L.I.P.: Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit.
http://www.royal-canin.de/hund/prod...ssehunde/golden-retriever-adult/bestandteile/

Hier haben wir fast identische Zusatzstoffe, nur das Biotin kommt dazu. Das liegt wohl daran, dass das Futter für schöne Haut sorgen soll. Die anderen Sorten enthalten aber ebenfalls Biotin, versteckt in der Hefe, und eigentlich braucht dieses jeder Hund, was es unsinnig macht, das auf eine Rasse zu beschränken. Zu Hautproblemen neigt der Labbi m.W. übrigens genauso wie der Goldi und viele andere hellhäutige, blonde Hunde es scheinbar tun (eigene Erfahrungen, keine wissenschaftlichen Erkenntnisse). Die Zusammensetzung unterscheidet sich m.E. nicht wesentlich, beide Futter wären m.E. genau gleichwertig was das angeht.

Aber verlassen wir mal das Feld des Trockenfutters: Beim Nassfutter gibt es m.W. – bzw. hoffe ich es – noch keine Sorten für Rassehunde, wie kann man das also bedenkenlos füttern? Wie wäre es mit reinen Fleischdosen? Dürften die dann alle oder keiner füttern?

Und Barf treibt es dann auf die Spitze, denn da gibt es kein anderes Fleisch für andere Rassen, da passt jeder Halter individuell an seinen Hund das Futter an und ich wette, dass sich die benötigten Rationen innerhalb einer Rasse massiv unterscheiden können.

Ich meine das nicht als Angriff gegen dich, aber ich hoffe, du verstehst, weswegen ich mich lieber auf den Hund als Individuum als den Hund als Zugehöriger einer Rasse beziehe, wenn ich denn schon ein Futter empfehle. Die Rasse sagt nur sehr wenig über den Bedarf eines Hundes aus und was die Wahl des Futters angeht bleibt es schlicht und weg ein Glücksspiel. Mehr als eine generell empfehlenswerte Sorte (und ja, diese gibt es aufgrund der Zusammensetzung!) zu suchen und zu hoffen, dass der Hund sie verträgt, kann man als Hundehalter nunmal nicht tun. Da will ich auch gar niemanden dazu zwingen, genau DIESE Sorte zu füttern, nur gibt es eben welche, die ich keinem Hund vorsetzen würde und da wird man ja wohl abraten dürfen, sofern man es begründen kann ;).

Liebe Grüße


 
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exe

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PS: Ich will niemanden angreifen, ich finde nur, dass es einfach nicht passt, wenn jeder dem anderen seine Meinung einprügeln möchte, wobei beide einfach ein unterschiedliches Haustier haben. Das geht nicht Leute... das kann einfach nicht gehen...
Ein unterschiedliches Haustier? Ein Chihuahua ist genauso ein Hund wie ein Labrador, die Unterschiede bzgl. der Bedürfnisse der beiden Rassen (höherer Energiebedarf bei kleinen Rassen/Ausgleich mit größerer Futtermenge/Körpergewicht = spezielles "Rassehunde-Futter" ist nicht notwendig bzw. sinnlos!) sind minimal; Grundsätzliche Dinge gelten für ALLE Hunde gleichermaßen.
Wie in der menschlichen Ernährung auch... jedes Kind weiß, dass Zucker, jeden Tag fettige Pommes oder Alkohol nicht gesund sind.

Die meisten Hundefuttersorten, die im Handel erhältlich sind, fallen schon allein wegen dem großen Getreideanteil, Zucker und zu wenig Fleisch raus... der Rest ist persönliche Meinung und Erfahrung.
 
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

natuerlich ist es voellig okay, und wie gesagt auch Sinn eines Forums, wenn auf Nachfrage bestimmte Futter empfohen, oder davon abgeraten wird.
Jeder hat woh ein Futter was er fuer super empfindet und dass darf man gerne so weitergeben...

was mich an dieser ganzen Futtersache eigentlich recht nervt, ist dass da ueberhaut so ein Hype drum gemacht wird!
Frueher wurden Hunde nur von Essensresten ernaehrt, waren trotzdem alt und gesund.
Da gab es kein Hundefutter, und nun wird Seitenweise darueber diskutiert.

Ich bin ehrlich:
Meine Hunde fressen alles!
Alles was Ich esse, bekommen Sie auch.
Betelgeuse liebt Weintrauben - aber Hunde sollten Sie wohl nicht bekommen. Ich kann nur sagen dass Ich das erst erfuhr als er schon viiiiele Weintrauben gefressen hatte, und was soll Ich sagen?
Er lebt noch und ist top fit ;)

Ich kaufe einfach ein Trockenfutter und mache da leine Wissenschaft raus - natuerich ist es wichtig dass es vertragen und gut angenommen wird.
Aber wenn Ich nur das Beste vom Besten kaufen wuerde - was genau wuerde sich fuer meinen Hund aendern?
Sein "standart Futter" frisst er gerne, er ist top fit und hat ein super Fell und Zaehne.
Wieso also Unmengen an Geld fuer anderes Futter ausgeben?
Mein Hund ist 14 Jahre alt und rennt immer noch mit unserem 2,5 jaehrigen Rueden rum, tobt und geht stundenlang spazieren.
Da kann es meiner Meinung nicht schlecht sein ein einfaches Futter zu holen, auch wenn Ich mir deswegen schon viel Negatives anhoeren musste.
Aber solange mein Tierarzt stolz auf den Zustand meines Seniors ist, ist es mir egal was andere sagen ;)

Nebenbei bemerckt hatte unsere franzoesische Bulldogge vom Zuechter her das Rassefutter von RC dabei... wir haben es natuerlich auch danach weiter gefuettert aber er hat es nicht sonderlich fut vertragen, weshalb wir umstiegen.
Somit ist Rassefutter wirklich nur Geldmacherei ;)
 
Pewee

Pewee

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Frueher wurden Hunde nur von Essensresten ernaehrt, waren trotzdem alt und gesund.
1. Woher weißt du das? 2. Haben die damaligen Essensresten nicht besonders viel mit Discounterfutter zu tun. Bei den Essensresten gab es zumindest noch Abwechslung. Die Oma meines Freundes hat ihre Hunde früher auf dem Hof auf so ernährt und was sie so erzählte, klang sogar recht ausgewogen, also beinahe Barf (ohne die Wissenschaft dahinter). Außerdem weiß man aber auch nie, wie viele Hunde wirklich immer so überlebt haben und alt wurden. Da wurd kein großer Terz drum gemacht, wenn das Tier starb. Wer weiß, ob sowas überhaupt außerhalb der eigenen vier Wände angesprochen wurde. Entsprechend bezweifel ich, dass die Tiere immer so alt wurden, wie gerne behauptet wird.

Dass mal ein Hund sowas verträgt, will ich nicht ausschließen. War bei meinem ersten Hund auch so. Der hat aber auch Schokolade und Schokopudding gemopst und ist nicht dran gestorben. Trotzdem würde ich niemals Schokolade und Weintrauben empfehlen, wenn sie im Verdacht stehen, für den Hund giftig zu sein. Ist doch kein Drama, wenn mein Hund sowas nicht bekommt, denn es gibt ja zich andere Sachen, die er haben kann. Die wachsende Anzahl an Allergien, speziell gegen Getreidesorten, spricht Bände, finde ich. Ich weiß auch gar nicht, wieso den Leuten immer vorgeworfen wird, sie machen eine Wissenschaft daraus und machen sich beinahe darüber lustig. Tuts denn weh oder wird man eingeschränkt, wenn sie das machen? Wieso dürfen sie das nicht? Ich setze mich gerne mit der Ernährung meiner Hunde auseinander, denn meine Hunde vertragen "Müll" nicht und mussten über kurz oder lang besser ernährt werden. Andere setzen sich dafür gerne mit genetischen Fragen auseinander oder Felleigenschaften und wie man dieses am besten pflegt. Ist nicht meine Leidenschaft, aber deswegen spreche ich sie keinem ab. Und mal ehrlich, wie oft bekommt man denn hier noch direkte ungefragte Backpfeifen a la "das Futter ist Mist, hole neues" mit? Mittlerweile doch nur, wenn jemand explizit fragt, ob das Futter gut ist oder wenn der Hund Unverträglichkeiten hat, die mit dem Futter zusammenhängen können. Ich habe ein wenig den Eindruck, hier werden noch auf Verhältnisse eingeschlagen, die schon längst nicht mehr existieren ;) Die Barfer bleiben in bestimmten Threads unter sich und tauschen sich aus und der Rest empfiehlt Futter, wenn danach gefragt wird. Wen das schon stört, der solle den Ernährungsbereich meiden :lol:

Was Rassefutter angeht: WIESO sollte ein Jack Russel anders ernährt werden als beispielsweise ein Labrador? Beide haben in etwa dieselbe Anatomie (qualitativ), beide haben dieselbe Anordnung an Zähnen, beide haben im Prinzip denselben Bedarf. WENN ich einen Unterschied machen würde, dann in den Individuen. Meine Hündin braucht z.B. relativ gesehen, wesentlich mehr Futter als mein Rüde, da ihr Verbrauch größer ist. Eine weitere Überlegung wären Rassen, die an sich Probleme mit bestimmten Krankheiten haben. Wie z.B. der Dalmatiner. Da muss purinarmes Futter her, das sehe ich ein. Aber sonst? Ich achte beim Futter nicht auf die Rasse, sondern auf das Individuum. Rassefutter kommt mir nicht ins Haus, wenn es keinen triftigen Grund dafür gibt.
 
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LoccoGirl

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Also das mit den Unterschieden bei den Rassen finde ich auch etwas übertrieben. Hund ist Hund. Da bin ich der selben Meinung wie Pewee.

Ich finde es kommt immer darauf an was der Hund verträgt und was ihm gut tut. Der eine kriegt halt vom dem Durchfall und beim anderen brauchs
gar nix.
Einfach durch probieren.Der Markt bietet genügend Auswahl und wem das nicht reicht der kocht eben selber. (ist nicht böse gemeint)
 
WaldKatz

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Hey,

weiter oben hieß es noch ein Forum sei zum disskutieren da, und nun sollen die Leute den Bereich meiden? ;)

Ich spreche niemandem (!) sein Recht ab sich damit zu beschaeftigen oder sich darueber zu aeußern, aber genauso wenig lasse Ich mir das Recht nehmen meine Hunde so zu ernaehren... wobei Ich nirgendswo sagte dass die negativen Aeußerungen von diesem Forum kamen, oder?
Mir ist es halt nur aufgefallen, dass nun viel mehr "Wind" um's Futter gemacht wird als noch vor 3-4 Jahren.

Woher Ich weiß dass Hunde damals von Essensresten ernaehrt wurden?
Na, was glaubst Du denn was man denen gab, als es noch kein Hundefutter gab?
Also alle aelteren Hundebesitzer mit denen Ich sprach haben Essensreste gegeben ;)

Genauso wenig mache Ich mich lustig ueber Leute die "eine Wissenschaft drauß machen", finde es aber schade dass Leute die es nicht tun, gesagt bekommen es waere schlechter...
denn wie bereits gefragt:
Wieso ist es so unendlich wichtig so ein teures Futter zu kaufen?
Mein Hund ist doch auch top fit und frisst sein Futter gerne.

Wie gesagt, Ich lasse jedem seine Meinung und Interessenbereich, finde aber auch das man standart Futter nicht so schlecht machen sollte und den yleuten vorwerfen solle Sie fuettern " Muell".
(Was Ich nicht an deiner Bemerkung, sondern an allgemeinen Aeußerungen messe)
Denn wenn es so ein Muell waere, muesste Ich auch irgendwelche negativen Auswirkungen feststellen, finde Ich.

Die ganzen Allergien sprechen Baende?
Fuer mich nicht!
Neuerdings hat auch jeder Mensch Heuschnupfen und etliche andere Allergien - viel schlimmer als noch vor Jahren.
Und im uebrigen:
Wer von uns baut sich denn sein Essen selber an? Wer hat Schlachttiere, Kuehe fuer Milch und Huehner fuer Eier?
Denn so, wie unser Essen belastet wird (selbst Bio!) kann man auch dass nur als Muell bezeichnen ;)
Aber alles selbst anzubauen, da hat mir noch keiner zu geraten :eusa_think:
 
*Mischling*

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Woher Ich weiß dass Hunde damals von Essensresten ernaehrt wurden?
Na, was glaubst Du denn was man denen gab, als es noch kein Hundefutter gab?
Also alle aelteren Hundebesitzer mit denen Ich sprach haben Essensreste gegeben ;)
Pewee meinte soweit ich das verstanden habe nicht, dass keiner den Hund mit Essensresten gefüttert hat, sondern woher du wissen willst, dass die Hunde damit alt und gesund wurden/waren?
Es ist noch gar nicht lange her, da gab es kein Hundefutter oder keiner konnte sich das bei uns leisten, da ging aber sicher auch keiner zum TA und wenn das Tier starb, dann starb es halt. Warum und wieso wurde damals wohl kaum untersucht oder hinterfragt.

weiter oben hieß es noch ein Forum sei zum disskutieren da, und nun sollen die Leute den Bereich meiden? ;)
Auch das habe ich anders verstanden. Pewee meinte lediglich, dass es Threads gibt, in denen Barfer sich austauschen und Threads, in denen nach Futter gefragt und welches empfohlen wird. Das ist für mich eine schlichte Feststellung, denn diese Threads machen nunmal den Großteil des Ernährungsbereiches aus. Wer sich so gar nicht dafür interessiert oder keine Empfehlungen lesen will wäre also im Ernährungsbereich »falsch« und das meine ich ohne jegliche Wertung. Das wäre so, als hätte ich kein Interesse an Autos, würde aber ständig in Autozeitschriften rumblättern und mich an den Tests dort stören, du verstehst? ;)

Wieso ist es so unendlich wichtig so ein teures Futter zu kaufen?
Da liegt für mich der Fokus falsch, ich weiß nicht, ob das hier Absicht war oder nicht. Aber teuer ist nicht gleich gut, auch wenn der Mensch zu gerne die Assoziation hat. Sicher ist ein Futter mit relativ hohem Fleischanteil teurer als ein stark getreidelastiges, das liegt in der Natur der Sache, da die Rohstoffe teurer sind, aber umgekehrt muss nicht jedes teure Futter auch gut sein.

Neuerdings hat auch jeder Mensch Heuschnupfen und etliche andere Allergien - viel schlimmer als noch vor Jahren.
Auch hier wieder: Es gab Zeiten, da wurde da nicht drauf geachtet und das nicht behandelt. Aber je nachdem, wo und was man liest, findet man die Begründung darin, dass die Menschen immer weniger Sport an der frischen Luft machen und sich überwiegend von Fertigprodukten ernähren würden.

Es ist wohl kaum abzustreiten, dass eine gesunde Ernährung auch gesund für den Körper ist, egal ob Mensch oder Tier. Sicher kann ich auch ungesund überleben. Es soll Leute geben, die 100kg Übergewicht haben, aber kein Cholesterin (was ich als Betroffene schon immer ein wenig unfair fand *hust*). Andere treiben täglich Sport, ernähren sich gesund und bekommen trotzdem mit 40 Jahren einen Herzinfarkt. Man steckt niemals drin, doch muss man ja auch nicht alles auf die Probe stellen und sagen »gibt Hunde, denen macht das nichts, warum also was gesünderes kaufen?«. Mir geht es nicht um Leute, die gerade etwas knapp bei Kasse sind, sich aber bemühen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein akzeptables Futter zu finden. Ich finde es nur schade, wenn man das Geld für ein Futter mit guter Zusammensetzung hätte, die Zeit hätte, sich zu informieren, dann aber dennoch einfach irgendwas kauft, weil es billig ist, und dann sagt: Er ist noch nicht tot umgefallen, also ist das Futter in Ordnung. Wenn ich es besser wissen und machen kann, wieso tue ich es dann nicht? Das verstehe ich bei der Sache einfach nicht. Wenn einem doch klar sein müsste, dass 50-60% Getreide im Futter nicht wirklich artgerecht sind (und ggf. nicht mal gesund, da es im Verdacht steht, Entzündungen zu fördern), warum füttert man es dann?
Ich meine das nicht als Angriff, aber ich würde es gerne verstehen. Wenn ich überlege, wie viele Leute mit wenig Geld hier schon um Rat gefragt haben, weil sie das bestmögliche für ihren Hund rausholen wollten, dann ärgert mich so eine Gleichgültigkeit gegenüber dem Futter schon fast – nur damit du verstehst, worum es mir dabei geht ;). Es gibt ja auch nicht nur schwarz und weiß und den Laien und den Profi, sondern auch ganz viel dazwischen, wo man sich einfach in normalem Maße informiert und sich Gedanken macht.

Liebe Grüße
 
Pewee

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Mischling hat ja schon Vieles richtig gesagt - sry, falls mein Post etwas missverständlich war, ich erklärs nochmal, vielleicht wirds dann klarer:

weiter oben hieß es noch ein Forum sei zum disskutieren da, und nun sollen die Leute den Bereich meiden? ;)
Es geht mir darum, dass Halter, die ihrem Hund nicht die "Creme de la Creme" füttern, sich öfter beinahe schon verzweifelt rechtfertigend dazu äußern, dass "wir" eine Wissenschaft daraus machen und das Futter wichtiger machen, als es so mancher für nötig erachtet. Gut, das ist eine Meinung, die man haben kann, gegen die ich auch nichts sagen kann. Was mich aber immer etwas ärgert, ist dieses leichte "von oben herab" und dieses Lächerlich-machen, dass manche Leute sich damit so viel beschäftigen. Ich kann den Ärger mancher Leute sehr gut nachvollziehen, wenn User ungefragt erzählen wollen, welches Futter gut und besser ist. Verstehen kann ich den Ärger nicht, wenn die User explizit nach der Meinung gefragt werden oder Unverträglichkeiten mit einem eventuell minderwertigerem Futter erklären. Wenn man sich die Austauschthreads anschaut, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass manche da wirklich viele Stunden investieren. Dass manche das nicht nötig finden, ist eine Sache, aber manche regen sich darüber ja sogar auf. Das kann ich nicht verstehen, dann muss man den Ernährungsbereich meiden. So war das von mir gemeint.

Woher Ich weiß dass Hunde damals von Essensresten ernaehrt wurden?
Na, was glaubst Du denn was man denen gab, als es noch kein Hundefutter gab?
Also alle aelteren Hundebesitzer mit denen Ich sprach haben Essensreste gegeben ;)
Es ging mir darum, woher man weiß, dass Hunde "auch alt und gesund" wurden trotz Essensreste. Will ich natürlich nicht bestreiten, aber es kann auch der Fall sein, dass gerade durch diese Ernährung viele Krankheiten und Tode begünstigt worden sind. Aber "damals" wurde da noch kein Geschiss drum gemacht und man bat auch keine TÄ zu sich nach Hause, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wenn der Hund tot war, war er eben tot. Ich halte auch, wie gesagt, Essensreste nicht unbedingt für eine schlechte Ernährungsform (sofern der Halter nicht den ganzen Tag Fast Food isst :lol:), aber ich würde das niemals mit dem Durchschnittsfutter von heute vergleichen. Dass das durchschnittliche "Schrottfutter" gefüttert werden kann, liegt nicht zuletzt daran, dass alles Fehlende mit künstlichen Vitaminen aufgepumpt wird. Und das kann m.E. nicht die Lösung sein. Ich lebe ja auch nicht von Pommes und Kakao und was mir fehlt, ergänze ich durch Nahrungsergänzungmittel. Jede Fütterung von Essensresten ist abwechslungsreicher und gehaltvoller als viele Discounterfutter.

Wieso ist es so unendlich wichtig so ein teures Futter zu kaufen?
Sagt hier doch keiner. Es geht um die Qualität! Die ist natürlich teurer als das durchschnittliche 1-Euro-pro-kg-Discounterfutter. Aber es gibt auch sau teures Futter, welches ich niemandem empfehlen, sondern eher abraten würde. Ich schaue vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich fütter kein RC, weil mir das zu teuer für den Inhalt ist. Dafür fütter ich u.a. Lukullus Trockenfutter, welches zwar nur durchschnittlich ist, aber einen entsprechend guten Preis hat, meinem Rüden sehr gut schmeckt und er es verträgt. 30% Fleischanteil muss m.E. mindestens sein.

Mein Hund ist doch auch top fit und frisst sein Futter gerne.
Darum gehts aber zumindest mir nicht. Ich definiere ein Futter nicht als "gut", weil mein Hund es verträgt. Ich hab aber auch nichts dagegen, wenn jemand seinen Hund damit füttert. Und ich glaube, das Problem hat zumindest hier niemand. Ein Futter ist für mich dann gut, wenn die Zusammensetzung möglichst dem Beutetier entspricht. Wenn der Hund das aber nicht verträgt, sondern nur das Discounterfutter, würde ich niemals was dagegen sagen. Was mir hingegen aufstößt ist der Gedankengang, dass man WEIß, dass das Futter nicht die Bombe ist, man es aber trotzdem füttert, weil der Hund ja trotzdem davon gesund bleibt. Ein guter Freund von mir isst nicht besonders ausgewogen, trinkt viel Bier und hockt viel in der Stube rum. Gesund ist er dabei aber! Trotzdem käme doch nie einer auf die Idee, diese Lebensform als "gut" zu bezeichnen und es auch noch anderen zu empfehlen, oder? Meine Oma hat viele Jahrzehnte geraucht. Sie hatte keinen Lungenkrebs und war bis zu ihrem Tod fitter als viele Leute, die 10-20 Jahre jünger waren als sie UND sie hat es tierisch genossen zu rauchen. Also im Prinzip der best case - trotzdem würde nie einer empfehlen zu rauchen, eben weil man nicht weiß, was in 5 oder 10 Jahren passiert. Du kannst immer erst rückblickend sagen, ob diese Lebensform gut ausgegangen ist. Im Endeffekt also ein Glücksspiel. Weißt du, ob die nächste Krankheit deines Hundes nicht vielleicht doch mit der Ernährung zusammen hängen könnte? Ich meine, ich weiß, was du meinst: Mein erster Hund wurde 19, ohne nennenswerte Leiden und bekam Pedigree und Aldi. Das einzig nervige war der Gestank, den wir aber damals nicht mit dem Futter kombiniert haben. Aber solche Individuen gibt es immer wieder mal, trotzdem muss das nicht für alle gelten und deswegen würde ich das auch nie empfehlen.

Für mich bleibt Disounterfutter einfach Müll. Egal, ob der Hund damit klarkommt oder nicht. Genauso wie für mich auch Fast Food und Fertiggerichte Müll sind. Und wenn mich jemand danach fragt, wie ich bestimmte Futtersorten finde, dann sage ich das den Leuten auch. Von mir wirds da keine Absegnung geben, Hunden so ein Futter zu füttern, wenn man auch anders füttern kann. Gute Mittelklassefutter sind heute nicht mehr wesentlich teurer als die Billigmarken. Für mich gibts da keine Ausrede, außer Unverträglichkeiten oder bestimmte Krankheiten. Jemand, der seinem Hund bewusst schlechteres Futter gibt, werde ich nicht verstehen. Muss ich aber auch nicht.

Wer von uns baut sich denn sein Essen selber an? Wer hat Schlachttiere, Kuehe fuer Milch und Huehner fuer Eier?
Aber alles selbst anzubauen, da hat mir noch keiner zu geraten :eusa_think:
Würde ich dir sofort raten, wenn du mich fragen würdest und genug Platz findest. Unser Gemüse/Obst bauen wir mittlerweile beinahe vollständig selbst an und frieren so ein, dass wir für den Winter noch einiges haben, kochen regelmäßig Gelee und Marmelade, Liköre und machen so viel es geht selbst. Schmeckt nicht nur besser, vertrag ich auch besser. Einige Freunde der Familie machen das ebenfalls, so tauschen wir uns immer aus. Fleisch machen mein Freund und ich uns nicht. Milchprodukte meiden wir weitestgehend. Ich weiß, was du meinst, ALLES kann man sich heute nicht selbst anbauen. Ist für mich aber auch nicht der Kern der Diskussion und vor allem kein Grund ausschließlich zu Fertigprodukten zu greifen, weil das Gemüse ja evtl. Pestizide an sich kleben hat. Für mich hinkt der Vergleich einfach. Dass Futter und Lebensmittel evtl. behandelt sind ist eine Sache. Es ist aber eine ganz andere Sache, ob ich meinem Hund absichtlich ne Packung Hundefutter mit fast ausschließlich Getreide kaufe, dafür verhältnismäßig viel Geld bezahle und dann noch froh drum sein soll, dass einfach alle fehlenden Vitamine künstlich hinzugefügt werden und das damit rechtfertige, dass er ja "bisher" keine Probleme damit hatte. Sowas meide ich einfach. Genauso wie ich Marken so gut es geht meide, bei denen ich weiß, dass sie Schmuh betreiben (speziell in der Lebensmittelindustrie).

Die ganzen Allergien sprechen Baende?
Fuer mich nicht!
Neuerdings hat auch jeder Mensch Heuschnupfen und etliche andere Allergien - viel schlimmer als noch vor Jahren.
Weil das Immunsystem der Menschen schlechter wird. Weil sie sich schlecht ernähren, kaum Sport machen und viel Stress haben. Das sind die Killer eines jeden Immunsystems und Hunden gehts da nicht besser.
 
silbermond

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Also zum Thema Essensreste..... die Hunde in unserer Familie haben auch Essensreste bekommen. Die bestanden aber nicht aus irgendwelchen Fertiggerichten mit jeglicher Art der Chemie, Aromen und Zusatzstoffen. Da wurde FRISCH gekocht! Das macht für mich einen haushohen Unterschied!
Ich kauf im übrigen auch kein Fertigzeug, bei mir zu Hause gibts auch kein Fleisch, ich kaufe es nur wenn mein Freund Lust darauf hat und wir es bei ihm zubereiten. Ansonsten Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten und wenn die Reserven im Winter aufgebraucht sind kauf ich beim Bauern oder versuche auf Bio Produkte im Laden zu vertrauen.

Insofern gehts mir auch beim Hundefutter nicht darum dass der Hund es mag und verträgt, es muss auch möglichst artgerecht sein.
Aufgrund des unterschiedlichen Stoffwechsels die kleine und große Hunde aufweisen würde ich persönlich einem großen nicht das Selbe geben wie einem kleinen. Diese Rassenunterschiede beim Futter find ich allerdings auch sinnfrei.
Trockenfutter trocken zu füttern finde ich bei jedem Hund befremdlich, ich hab Trofu immer aufgeweicht. Leyla bekommt es (Wolfsblut) nur als Leckerlis und als Hauptfutter Terra Canis Sensitiv weil ich finde dass es das hochwertigste Trofu auf dem Markt ist. An rohes geht sie mir leider nicht ran und spätestens am 2. Tag des hungerns erbricht sie stündlich. Daher habe ich mich für diese Art der Fütterung entschieden. Klar würde ich etwas anderes füttern wenn sie es nicht verträgt und genauso verweigert wie roh. Aber ich würde dennoch explizit auf die Hochwertigkeit des Futters achten.
 
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exe

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"Früher" ging man übrigens auch schon zum Metzger/Abdecker/Jäger, um die Abfälle (frisches Fleisch) zu holen und dem Hund zu geben. "Nur Essensreste" waren es - nach der Steinzeit :mrgreen: - oft eben auch nicht.
 
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,Gut, dann hatte ich etwas falsch verstanden :)Ich finde es nur schade dass nun so Sachen kommen wie "absichtlich schlecht ernaehren", "Gesundheit riskieren" und.und.und...Ich sagte NIE das meine Beiden das Billigste kriegen was Ich finde, Ich achte schon ein wenig darauf das Fleisch als erstes aufgefuehrt wird. Genauso lege Ich aber wert darauf mein Futter jederzeit kaufen zu koennen, und nicht bestellen zu muessen - oder mir einen Laden suchen zu muessen der dieses Futter fuehrt (manche bekommt man ja schlecht!).Ich habe niemanden belaechelt, oder von oben herab behandelt - nur genau das meine Ich doch!Jeder fordert akzeptanz fuer sein Interessensbereich und seine Muehe der information... wiederrum fuehle Ich mich angegriffen, sogar etwas beleidigt wenn Ich sowas hoere wie Ich wuerde Sie absichtlich falsch ernaehren oder sie gefaehrden.Ich gehe trotzdem jedes Jahr zum Check, reiche viel Gemuese und Obst und und und... weshalb Ich eben beim Fertigfutter nicht zu 100% wert drauf lege, da Ich es selten "pur" reiche.Und trotzdem gilt meine Fuetterung anscheinend als schlechter.Ich meinte auch nicht dass es falsch waere sich damit zu beschaeftigen, ist doch toll wenn man ein Thema hat was einen richtig interessiert, Ich beschaeftige mich eben lieber mit Psychologie und aehnlichem... aber Ich finde es falsch wenn man Leute wie mich, in Disskusionen um Futter "herabstuft".Ich glaube naemlich das jede Fuetterung gut ist - solange man auf diese Weise auf gute Zutaten achtet.
 
Flumina

Flumina

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Zum Thema: verschieen rassen/Verschiedenes Futter

Generell sag ich Nein muss es nicht sein" allerdings haben Leonberger ein anderes größenverhältnis wie Chis sprich die können auch größere Brocken aufnehmen (jetzt mal hardcore ausgedrückt) Daher und allein nur daher finde ich "Rassenhundefutter" "ok"
 
Thema:

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