Wann seid ihr von zuhause ausgezogen?

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Wann seit ihr von zuhause ausgezogen

  • Jünger als 18

    Stimmen: 20 14,5%
  • 18-20

    Stimmen: 67 48,6%
  • 21-22

    Stimmen: 22 15,9%
  • 23-24

    Stimmen: 7 5,1%
  • 25-26

    Stimmen: 5 3,6%
  • Älter als 27

    Stimmen: 1 0,7%
  • Wohne noch zuhause und bin jünger als 22

    Stimmen: 12 8,7%
  • Wohne noch zuhause und bin älter als 22

    Stimmen: 4 2,9%

  • Teilnehmer
    138
Seifenspenderin

Seifenspenderin

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Wann seit ihr von zuhause ausgezogen, wieso und was habt ihr währenddessen gemacht?

Also Ausbildung (=schon Geld verdient) oder wart ihr noch im Studium? Hattet
ihr nen Nebenjob?
War der Grund für euren Auszug so das Selbstständig werden oder weil der Studienort weiter weg liegt, das Zusammenziehen mit dem Partner oder wegen Stress mit den Eltern etc. ?

Freue mich über zahlreiche Antworten! :)
 
30.11.2013
#1
A

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Guest

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Michse89

Michse89

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Huhu ^^
Also ich bin gleich nachm Abi so mit 20 ausgezogen.
Zu meinem damaligen Partner ca 100km weiter weg. Hatte da auch ne Lehre
Ging dann aber in ne Brüche und ich war wieder bei meinen Eltern... 3 Wochen hab ich es ausgehalten :lol:
Ging garnicht, wenn man einmal raus war...

Dann ging alles schnell, konnte Lehre im Heimatort weiter machen, neue Wohnung und nun wohn ich in ner Stadt, meine Eltern im Dorf 12 km weiter... alles super :D
 
seven

seven

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Oh, ich oute mich jetzt mal als Exotin ;)
Ich habe mit 19 nach dem Abi eine Banklehre begonnen - bin aus Kostengründen (Mieten in Düsseldorf wollen erstmal bezahlt werden) bei meinen Eltern geblieben...
Nach der Banklehre habe ich ein Lehramtstudium in Wuppertal begonnen - und bin aus Kostengründen ebenfalls weiterhin bei meinen Eltern geblieben. Das war alles suboptimal, nochmal würde ich das wohl nicht so machen, das hat echt Nerven und Kraft gekostet...
Während der Banklehre war wirklich keine Zeit für einen Nebenjob, da habe ich zu Hause 100DM im Monat als Kostgeld bezahlt.
Während des Studiums hatte ich einen Nebenjob in einer Art Werbeargentur, da hab´ ich zu Hause auch die 100 DM abgegeben, aber eben auch noch was dazuverdient und angespart.
Am Ende des Referendariats (da war ich 28) bin ich dann tatsächlich von zu Hause ausgezogen - und das wurde wirklich Zeit... Ich hab´ mich einfach vorher nicht getraut, weil alles immer so unsicher war... Rückblickend würde ich sagen, dass ich es eher hätte machen sollen... aber nun gut... ändern kann man´s jetzt auch nicht mehr...

Ich denke, dass man ausziehen sollte (wenn man denn möchte - mancher bleibt ja auch gern daheim), wenn man eine eigene Wohnung finanzieren kann und zumindest auch grob abschätzen kann, was in der Zukunft, also den nächsten 2-4 Jahren so kommt...
Wie gesagt, ich war damals zu unsicher... hätte ich gewusst, dass ich nach dem Referendariat noch weiter in Krefeld arbeiten könnte, wäre ich direkt dorthin gezogen...
Aber erstens kommt es immer anders, und zweitens als man denkt....

LG, seven
 
Michse89

Michse89

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Off-Topic
Yeahhh ich bin 100% xDD
 
Seifenspenderin

Seifenspenderin

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Jaa, viele ziehen so ca. mit 20 aus, hab ich den Eindruck.

Aber mich beruhigt das irgendwie, wenn ich höre, dass andere auch teilweise erst später ausgezogen sind. Ich bin ja erst 18, studiere Gymnasiallehramt und möchte eigentlich noch nicht ausziehen, habe aber Angst, dass ich etwas verpasse, zumal ich im Frühjahr ne Chance auf ne echt coole WG hätte. Aber wieso, wenn der Studienort nicht weit weg liegt und es so viel günstiger ist? (Und ich hab ne eigene Wohnung in dem Mehrfamilienhaus von meinen Eltern, für die ich nichts bezahlen muss). Ich werde wohl auch ein wenig Bafög bekommen und müsste dann auch nicht arbeiten (außer in den Semsterferien) und könnte dann halt mein ganzes Geld für Freizeit, meine Tiere und Urlaube etc. ausgeben.:mrgreen: Ich bin auch ehrlich, ich glaub, ich würde meine Eltern auch vermissen. :uups:

Auf der anderen Seite würde ich ja schon gerne selbstständig werden. Und mal spontan zu Freunden fahren ist auch schwieriger (die Zugfahrt in die Stadt dauert zwar nur 20 Min, aber ich muss von da aus auch immer nochmal weiterfahren etc. :D). Und die Züge fahren nicht immer, das ist echt blöd, wenn man abends weggeht und der erste Zug morgens erst um 4.16 Uhr fährt, da ist mein ganzer nächster Tag immer im Arsch. :eek:

Ich könnte halt mit 22/23 zum Refendariat ausziehen, da verdien ich ja wenigstens ein bisschen was.

Mir stellt sich halt die Frage: Verpass ich was, wenn ich nicht ausziehe?

Hauptsächlich ist es der finanzielle Aspekt: Arbeiten während der Semesterferien wäre in Ordnung für mich, aber für nen Nebenjob bin ich zu sehr ausgelastet. Und warum soll ich mich in die hohen Kosten stürzen, wo ich doch zuhause fast alles hab. :eusa_think:
 
S

Shaina

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Ich bin mit 18 direkt ausgezogen (irgendwie fehlt das als Ankreuzmöglichkeit).

Damals war ich im 3. Lehrjahr meiner ersten Ausbildung. Habe in einem Dorf gewohnt, das mit Zug eine Stunde von meiner Arbeitsstätte entfernt war.
Ausgezogen bin ich zum einen, weil ich keine Lust mehr auf die Pendlerei hatte. Zum anderen hatte ich regelmäßig Stress mit meinen Eltern. Das hat sich dann rapide gebessert.

In meiner ersten Wohnung, die praktischerweise keine 5 Minuten Fußweg von der Arbeit weg war, bin ich dann 2 Jahre geblieben. Von Ausbildungsgehalt und Kindergeld kam ich auch gut über die Runden.

Danach war ich wegen der 2. Ausbildung zwischendurch nochmal fast ein Jahr daheim. Es war okay, aber ich bin jetzt mit wieder eigener Wohnung glücklicher.
Man kann halt nicht ewig daheim wohnen (finde ich zumindest).
 
Candy1983

Candy1983

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Ich bin das erstemal offiziell ausgezogen, da war ich 22. Mein damaliger Freund und ich haben uns eine Wohnung genommen.Die ganze Sache hielt aber nicht lange, also zurueck zu meinen Eltern;). Mit 23 bin ich dann fuers Studium nach Berlin gezogen, von dort nach Heidelberg und von dort in die USA.
 
Tompina

Tompina

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Ich bin mit 20 zuhause ausgezogen, als ich meine Ausbildung begonnen habe.
Nach einem ziemlichen Tiefschlag bin ich dann mit 24 nochmal zuhause eingezogen für ein halbes Jahr.
Als ich angefangen habe zu studieren bin ich aber wieder ausgezogen.
 
MidnightBlue

MidnightBlue

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Ich bin mit 18 aus dem Haus meiner Eltern ausgezogen. In diesem Jahr wurde ich mit der Ausbildung fertig und konnte mir Auto und Wohnung leisten. Nun lebe ich im Haus meiner Großeltern aber in einer eigenständigen, abgetrennten Wohnung. So spare ich mir einiges an Mietkosten, muss dafür aber auch mal auf dem Hof aushelfen.

Ich bin damals hauptsächlich ausgezogen da ich einige Probleme mit meiner Mutter hatte. Durch dem Räumlichen abstand (ganze 3 Km :mrgreen:) hat sich das ganze aber shcnell verflüchtigt und wir kommen wieder super miteinander aus.

Mein Bruder musste nun aufgrund seines Dualstudiums eine eigene Wohnung nehmen. Er ist 21, hat dieses Jahr sein Abitur gemacht und im September sein Dualstudiom begonnen. Er arbeitet zwar ganz in der Nähe, zum Studium selbst muss er aber eine Strecke von 450 Km auf sich nehmen. Pendeln wäre da unmöglich, daher musste er sich für die paar Monate im Jahr eine kleine Wohnung nehmen. Während der Arbeit wohnt er nach wie vor Zuhause. Durch das duale Studium verdient er nicht schlecht und muss die Wohnung selbst finanzieren. Zuhause muss er dafür nichts abgeben, auch das Auto meiner Mutter kann er ohne etwas beizusteuern nutzen.
 
Infano

Infano

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Ich bin mit 20 ausgezogen. Abi war fertig und das FSJ hab ich dann gleich 50km weiter weg gemacht :D
(Sah und sehe das ein bisschen anders als seven. Gerade in dem Alter kann man ja nie absehen, was in 2-4 Jahren ist. Und wann soll man Abenteuer denn sonst erleben :D )

Während des FSJ´s hab ich eine Wohnung gestellt bekommen. Danach war klar, dass ich erstmal so in meiner Einrichtung weiter arbeite und mit meiner besten FReundin eine WG gründen will. Da wurde ich dann das erste Mal mit dem Münchner Wohnungsmarkt konfrontiert. Absoluter Horror. Aber nach 5 Wochen mit all unseren Sachen in einem 15m²-Zimmer hatten wir dann ne eigene Wohnung.

Ein Jahr später hab ich dann studieren angefangen. Natürlich nebenbei gearbeitet, meine Eltern hatten einfach kein Geld um mich zu unterstützen, Bafög-Anspruch hatte ich aber trotzdem nicht.
Also hieß es, Arsch zusammenkneifen und nachts arbeiten, mehrere Jobs annehmen und so weiter... Es war immer viel mehr als anstrengend (musste ja Minimum 20h/Woche arbeiten, um Wohnung und ESsen, Studiengebühren bezahlen zu können), hätte ich meinen Freund nicht gehabt hätte ich sicher noch mehr Tage gehabt ohne Essen.
Gebracht hat es mir... die Erfahrung, wie man unter dem Existenzminimum lebt, wie man auch mit 1€/Tag essen kann und natürlich den Stolz, sich wirklich alles allein erkämpft zu haben.

Keine Ahnung, ob ich es nach den zwei jahren alleine wohnens geschafft hätte, wieder mit meinen Eltern zu wohnen. Mein Auszug hat unserer Beziehung definitiv gut getan. Aber das ein oder andere Mal wäre ich bestimmt liebend gern wieder bei meinen Eltern eingezogen, um noch mehr Schulden oder ähnliches zu verhindern.

Noch einmal in der Situation würde ich wohl einfach mal versuchen, mit meinen Eltern zusammen realistisch zu kucken, ob ich mir einen Auszug leisten kann in der jeweiligen Stadt, in der ich dann wohnen will.
Ich würde auf jeden Fall versuchen, nicht zu faul zu werden und "Hotel Mama" zu lange zu beanspruchen. Das widerspricht einfach meiner Erziehung. Ein bisschen was arbeiten kann man auf jeden Fall, ich würde da wohl 1x/Woche anpeilen. Wenn es dann aber nicht reicht und das Ganze zu einem Überlebenskampf ausartet... dann nicht.
 
Gitte57

Gitte57

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Huhu,

Ich bin mit 21 Jahren bei meinen Eltern ausgezogen, um mit meinem Männe zusammen zu ziehen.
Meine Ausbildung hatte ich in der Tasche und arbeitete dann bei einer Autovermietung.
Nach einem Jahr haben wir uns eine schicke Neubauwohnung gesucht und geheiratet.
Das Verhältnis zu meinen Eltern war immer super!!

Nu' hab' ich den Kerl schon über 35 Jahre an der Backe....:roll:
Kriegt Frau da nicht vielleicht das Bundesverdienstkreuz!!??:lol::lol:
 
Maische

Maische

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Ich bin jetzt 18 und werde auch jetzt demnächst ausziehen.
Ich lebe ja bei meiner Tante und meinem Onkel und komme hier nicht mehr klar.
Deswegen hat die Psychiaterin in der Klinik gemeint, es wäre besser wenn ich ausziehe. Nun suche ich schon seit nem halben Jahr eine Wohnung ._. Aber ich hab zu 80% nun eine und hoffe ich bekomme die.
Also sag ich mal 18-19, da ich ja schon in 3 Monaten 19 werde^^
 
Amicara

Amicara

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Ich bin mit 19 ausgezogen, da mein Studienplatz ein paar hundert Kilometer von zu Hause weg war. Hätte ich in der Nähe studieren können, wäre ich wohl aus kostengründen, zu Hause wohnen geblieben:mrgreen:
 
Seifenspenderin

Seifenspenderin

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So heute habe ich erfahren, dass ich 422€ bekomme + vom letzten Monat nochmal 422€. Voll gut! Es macht schon nen Unterschied, ob man 422€ als Taschengeld hat (Luxus) oder damit (über)leben muss. :)
 
Casimir

Casimir

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Huhu!

Ich bin auch direkt nach dem Abi ausgezogen, als mit 18. Die Uni ist zwar nur eine halbe Stunde Fahrt entfernt, aber pendeln wollte ich trotzdem nicht.

Jetzt im Nachhinein bereue ich das absolut nicht. Man ist einfach viel freier und ungebundener, kann sich selber Regeln aufstellen und das Leben gestalten. Man muss sich nicht mehr nach so vielen Familienmitgliedern richten :mrgreen:
Find es jedes Mal wieder schwer, wenn ich nach Hause fahre und es dann z.B. zu festgelegten Zeiten Essen gibt, egal ob wer Hunger hat oder nicht. Oder dann gehen eben alle 22Uhr ins Bett, weil es spät ist, nicht, weil sie unbedingt müde sind.

Mittlerweile bin ich dreimal umgezogen und letztens mit meinem Freund zusammengezogen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

ich bin mit 20 ausgezogen, weil es zuhause einfach zu eng wurde.
Zu dem Zeitpunkt habe ich bereits studiert, hatte aber gleichzeitig auch eine halbe Stelle in einem Wohnheim als Betreuungskraft + Ferienjobs + Gelegenheitsjobs.
Ja...so kam ich dann finanziell ziemlich gut klar...Als Student kommt man mit >1000,- ganz gut hin:)

Und ich würde es immer wieder so machen;)
 
V

Verji

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Ich bin mit 18 von zuhause ausgezogen. 2 Monate danach hab ich die Ausbildung zur Krankenschwester begonnen.
Mit meinen Eltern unter einem Dach ging einfach nicht mehr gut. ;)
Ich hab das Glück, dass ich keine Miete und keine Betriebskosten (außer Strom) zahlen muss. Trotzdem ists mit dem Geld immer ziemlich knapp & ohne meinen Freund müsste ich ein paar Fastentage am Ende des Monats einlegen.
Zurzeit halte ich mich mit dem Taschengeld von der Schule und dem Kindergeld über Wasser, mach in meinen Ferien Ferialjobs & bin zusätzlich grad auf der Suche nach nem Nebenjob.
Einfach ist das nicht, aber ich würde mich jederzeit wieder für ne eigene Wohnung entscheiden. :)
 
Pewee

Pewee

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Ich hab die ersten Studienjahre Zuhause gewohnt - bis 20 also. Ursprünglich wollte ich direkt zu meinem Freund ziehen, als wir mit dem Studium begonnen haben. Allerdings hat sich der Pendelweg nachher als zu lang herausgestellt und ich wäre insgesamt über 3 Stunden unterwegs gewesen. Das ist "mal" in Ordnung, wollte ich aber nicht permanent jeden Tag machen. Solange ich also noch lange Unitage hatte, bin ich lieber von Zuhause gependelt. Eine eigene Wohnung war damals schon nicht drin. Ich gehörte nämlich auch zu der "dumm gelaufen"-Schicht, deren Eltern zu viel für Bafög verdienen, aber selbst zu wenig haben, um mich finanziell ein wenig zu unterstützen (da ja eben bestimmte Dinge wie Schulden für das Eigenheim nicht eingerechnet werden)... auch war die Bereitschaft meiner Eltern da ohnehin nicht besonders groß ;) Ich bin leider absolut kein WG-Typ, dafür bin ich ein wenig zu introvertiert. Also blieb ich erstmal daheim. Einen Tod muss man sterben und meine Mutter war durch ihre Gehbehinderung auch nicht ganz unglücklich damit.

Mit 20-21 war ich dann öfter bei meinem Freund und mittlerweile bin ich halb bei ihm und halb Zuhause. Nicht zuletzt, weil es finanziell immer noch schwierig ist (zumindest, wenn man genug finanziellen Puffer haben will, wenn die Hunde krank werden) und eben weil es für die Hunde ganz gut ist, so klappt die Haltung am besten. Zwischendurch bin ich auch immer noch in Bonn/Köln, also irgendwie wohne ich überall :lol:

Besonders ungewöhnlich finde ich es nicht, wenn Studenten oder junge Leute generell länger (bis Mitte/Ende 20) bei ihren Eltern wohnen. Zumindest ich kenne einige im Umfeld, die so leben. Das hat unterschiedliche Gründe, aber in der Regel ists das Finanzielle. Selbst bei Leuten, die schon vor Jahren fertig mit der Ausbildung sind, aber keinen wirklich guten Job kriegen und etwas in den Seilen hängen. So ist das anfangs einfach oft. In manchen Studiengängen kann man einen Nebenjob besser vereinbaren als mit anderen. Hätte der Vater meines Freundes nicht unter die Arme gegriffen, hätte mein Freund vielleicht auch nicht gut allein leben können, weil für einen Nebenjob keine Zeit war... zumindest nicht, ohne dickes Burnout zu riskieren und da hat der Studiengang schon genug Potential.

Keine Ahnung, ob man was verpasst, wenn man nicht auszieht. Ich hatte so ein Mittelding und bisher bereue ich nichts (vielleicht, weil ich eh nicht viele Möglichkeiten hatte ;)). Kommt vielleicht auf die Eltern an. Als ich 18 wurde, gabs hier keine größeren Regeln mehr außer eben die zwischenmenschlichen, die man aber mit jedem hat (nicht so viel Unordnung, auch mal Essen machen, behilflich sein usw.). Ich hatte schon vor meinem Abi keine Bettzeiten mehr und kam und ging, wann ich will - ich hab eben bescheid gesagt, wenns länger wurde, aber das mache ich bei jedem, mit dem ich gerade zusammen lebe. Essen war bei uns nie ein großes Thema. Wer nicht da war, hat Pech gehabt, aber in der Regel haben sich doch alle mal irgendwie versammelt und wenn ich keine Lust drauf hatte und Ruhe für mich wollte, hab ich das eben nicht gemacht und umgekehrt. Klingt alles etwas gleichgültig, aber sowas lief bei uns schon immer recht locker und kommen damit gut klar, weil dann jedes gemeinsame Treffen freiwillig ist und keine Spannung hervorruft. Man könnte was verpassen, wenn das Elternhaus weit weg ist von den Freunden aus der Uni. Trotzdem war ich ab und an mit denen im Pub, treffe mich heute noch mit manchen zum Kaffee, auch wenn wir nicht mehr zusammen studieren und man sah sich auch in den Freistunden zwischen den Veranstaltungen. Den Rest meiner Freizeit hab ich eh lieber mit den Hunden verbracht und das würde ich auch bei einem zweiten Mal nicht ändern. Von daher bereue ich bisher nichts. Hätte ich allein gewohnt, hätte ich die Leute vielleicht öfter sehen können, aber kein Geld gehabt, mit denen jedes Wochenende in der Kneipe zu versacken. Also auch nicht optimal.

Kleinere Jobs hatte ich immer mal wieder. Haben sich meist aus Praktika ergeben. Waren dann vor allem projektbezogene Sachen oder Tutorien, die ich gut mit meinem wechselnen Stundenplan vereinbaren konnte. In Klausurphasen hatte ich allerdings keinen Job. Das hätte ich - ganz realistisch gesehen - nicht gepackt. Dafür kamen die Klausuren einfach zu stark auf einem Haufen und nicht schön verteilt.
 
McLeodsDaughters

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Ich wohne noch zu Hause ;)

Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich manchmal lieber heute als morgen ausziehen würde. Versteh mich zwar gut mit meinen Eltern, aber es kracht öfter mal (da ist aber auch immer öfter meine Sis schuld...).

Aber mit meinem Lehrgeld könnte ich mir keine Wohnung leisten und da Berufsschule & Arbeit ca. 70 km auseinander sind, bräuchte ich auch noch ein Auto und müsste überlegen, wo ich hinziehe... So fahre ich jetzt mit dem Zug zur Schule und zur Arbeit mit Mama... Ausziehen würde so eig. keinen Sinn machen... Wenn ich mit der Ausbildung fertig bin und in der Firma bleibe, dann werde ich mir aber wohl dort eine Wohnung suchen, denn täglich 50 km (ca. 45 min) fahren nervt und das auch noch mitten durch den Taunus, wo so gern im Winter Schnee liegt und es glatt ist...
 
Adraste

Adraste

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Ich bin kurz vor meinem 20. Geburtstag ausgezogen für das Studium. Ich wäre damals lieber noch ein-zwei Jahre zuhause geblieben oder wenigstens in erreichbarer Nähe, so dass man sich auch einfach so mal hätte besuchen können und man sich nicht ganz so entfremdet. Ich habe nämlich ganz gern bei meinen Eltern gewohnt. Aber andererseits denke ich, hat der Auszug mir auch gut getan, da meine Eltern mir sehr wenig Freiheiten gelassen haben und ich eigentlich nichts machen konnte ohne Zustimmung. Zuhause konnte und durfte ich abends nicht mehr aus dem Haus; meine neue Wohnung lag mitten in der Innenstadt, alles war fußläufig erreichbar, Kino gegenüber - es gab einfach wesentlich mehr Möglichkeiten, mal was mit Freunden zu unternehmen. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Diejenigen, die in der Nähe einen Studienplatz bekommen hatten, sind so gut wie alle erstmal zuhause geblieben und sind dann später oder nach dem Studium ausgezogen. Das finde ich auch sehr gut, wenn man die Möglichkeit hat, zu planen und an seinen Wunschort ziehen kann - was mir nicht möglich war - ich hatte zwei Wochen, meinen Studienplatz zu bestätigen und mir dort eine Wohnung zu suchen - es ging alles sehr schnell und plötzlich war ich auf mich allein gestellt in einer Stadt, in die ich freiwillig nicht gezogen wäre.
Meine Wohnung haben meine Eltern finanziert, das hätte ich trotz Nebenjob nicht geschafft (gab ja auch noch horrende Studiengebühren damals).

Naja, vom Studium ging es über einen kleinen Umweg ziemlich direkt in die Arbeitslosigkeit, daher wohne ich nun wieder zuhause, weil ich mir ohne Job nun mal keine Wohnung leisten kann. Das fällt mir hier nicht immer leicht, weil ich mich nunmal in ihrem Haus an ihre Regeln zu halten habe und die ändern sich nicht, egal wie alt ich nun bin, dafür wohne ich halt auch umsonst hier. Wenn ich könnte, würde ich jetzt natürlich gerne wieder ausziehen, da ich meine Eltern nicht noch länger finanziell belasten möchte. Ich befürchte, es dauert aber noch, da ich im Moment auch einfach nicht wirklich weiß, wie es beruflich weitergehen soll.
 
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