Wenn einem die Kollegin den Job zur Hölle macht...

Diskutiere Wenn einem die Kollegin den Job zur Hölle macht... im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Hallo ihr Lieben :) Ich bräuchte mal euren Rat in Bezug auf den Umgang mit einer extrem ... naja, sagen wir mal "speziellen" Kollegin. (Und zum...
Winniegirl

Winniegirl

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Hallo ihr Lieben :)

Ich bräuchte mal euren Rat in Bezug auf den Umgang mit einer extrem ... naja, sagen wir mal "speziellen" Kollegin. (Und zum Teil dient dieser Thread auch ein bisschen dem "Kummer-von-der-Seele-schreiben :uups: - mein Freund kann das Gejammere nämlich schon langsam nicht mehr hören :roll:)

Worum geht es eigentlich? Also, ich hab hier eine Kollegin, mit der ich irgendwie so überhaupt nicht klar komme. Die Frau hat einfach eine Art an sich, mit der ich ein riesen Problem habe. Ich weiß, dass auch ich nicht immer einfach bin im Umgang mit meinen Mitmenschen (ich arbeite ehrlich daran :uups: aber momentan "REagiere" ich eigentlich nur darauf, wie die Kollegin mit mir "agiert" - und ich sehe es inzwischen auch nicht mehr ein, zu kuschen, nur weil ich keine Lust auf noch mehr Stress habe).
Wieso komme ich mit der nicht klar? Ich bin jetzt seit 1,5 Jahren hier im Büro, und am Anfang hab ich auch echt gedacht, mit der komme ich ganz gut aus. Aber bereits nach ein paar Wochen ist mir bewusst geworden, wie anstrengend die doch eigentlich ist. Dabei sind es eigentlich ganz viele Kleinigkeiten, die, für sich einzeln genommen, wahrscheinlich überhaupt nicht schlimm sind, aber in der Gesamtsumme ist es echt die Hölle.

Normale Gespräche sind mit ihr eigentlich nicht möglich; sobald
man sich mit ihr z.B. über das Wochenende unterhalten möchte, plappert sie darauf los, was sie denn alles so an Wochenende gemacht hat, und wie toll / nicht so toll das doch war - das geht dann ungelogen eine halbe Stunde so, in der man außer "ach?", "oh das klingt toll" oder "hmmm" nicht wirklich zu Wort kommt. Am Montag war das Paradebeispiel für ein solches Gespräch... sie fragt mich "und, wie war dein Wochenende?" - ich antworte "schön, wir waren im Kino..." - "Hach ich war auch im Kino... und wir waren essen... und auf ner Tattoomesse... und ich hab gekocht... blablabla". Da denk ich mir dann, wieso fragt die mich überhaupt irgendwas, wenn sie es eh nicht interessiert :roll:

Wenn man dann doch mal irgendwas erzählt, kann man sich zu 99 % sicher sein, dass ihr Kind das auch schon erlebt hat, oder vielleicht sogar viel schlimmer... Beispiel: "Ich hab Schnupfen" - "Ohhh, Kind is ja auch grad so erkältet... und dann hat sie jetzt auch noch ne Laktoseintoleranz... ganz üble Krämpfe... ich kauf jetzt extra laktosefreies Zeugs... meine Mutter findet das Zeugs eklig... überhaupt, weißt du, was meine Mutter gestern erlebt hat.. blablabla". So, wie kamen wir jetzt vom Schnupfen auf die Mutter??? :eusa_think:

Überhaupt... das Kind: "Ooooooch... ich konnte die Mittagspause ja überhaupt nicht nutzen, ich musste ja soviel für das Kind im Internet recherchieren... und ich muss noch Bewerbungen für Kind schreiben... sie hat ja gar keine Zeit... die arme hat ne mindestens 70-Stunden-Woche... is nur am lernen... hat gar keine Freizeit mehr... und die Lehrer sind überhaupt Bullshit... ich hab die Arbeit kontrolliert... war alles richtig und trotzdem hat das arme Kind nur 10 Punkte bekommen" :roll: Jaaaa, so langsam habe ich die Vermutung, dass Einzelmütter noch viel schlimmer sind als Einzelkinder ;) Aber echt, das arme 19jährige Kind, das nächstes Jahr Abi macht...

Ich hab inzwischen auch keine Lust mehr, die unbedingt länger als nötig zu ertragen, so dass ich die eine Stunde Mittagspause immer draußen bin und durch die Pampa spaziere... einfach, damit ich meine Ruhe habe. Und auf die wirkt das natürlich unkollegial... ich würde mich voll ausgrenzen. Aber ich brauch die Stunde draußen auch einfach mal um Luft zu schnappen; ich kann keine 9 Stunden am Stück am PC im stickigen Büro hocken.

Womit ich auch überhaupt nicht klar komme, ist die Launenflexibilität der besagten Kollegin. Es gibt Tage, da hat sie gute Laune und ist dann auch entsprechend umgänglich. Aber wehe, die ist schlecht gelaunt. Dann ist die nur am rumkeifen und fluchen und steht kurz vor ner Explosion. Natürlich hat jeder mal einen schlechten Tag, aber ganz ehrlich, ich kann doch nix dafür, wenn die nen Pups quer sitzen hat. Wenn ich mal schlechte Laune habe (was an sich eher selten vorkommt), dann bin ich eher ruhig und in mich gekehrt, aber ich lass es nicht an anderen Leuten aus. Ich glaube, das hab ich während meiner Arbeit im Einzelhandel gelernt ;) Wirklich drauf reagieren kann man da auch nicht, denn egal, was man macht, es ist eh falsch :roll:

Momentan bin ich mal wieder an einem Punkt angelangt, wo ich alle paar Minuten kündigen möchte (seitdem ich hier arbeite, hab ich diese Phase alle paar Wochen :roll:), allerdings muss ich sagen, dass mir die Arbeit an sich schon Spaß macht - wenn die Kollegin mal Urlaub hat, ist es hier das Paradies auf Erden. Und die Bezahlung ist halt echt gut - wenn man bedenkt, dass ich frisch aus der Umschulung komme und keine Berufserfahrung in dem Bereich habe. Wobei ich inzwischen fast glaube, dass ein Teil meines Gehalts bereits als Schmerzensgeld gedacht ist ;) Ich würde mit meinem Abschluss wahrscheinlich sofort einen neuen Arbeitsplatz finden, aber nicht für das Gehalt.

Irgendwie befinde ich mich momentan echt in einer totalen Zwickmühle. Was würdet Ihr denn an meine Stelle tun? Oder bin ich vielleicht einfach zu empfindlich? :eusa_think:
 
13.12.2013
#1
A

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Guest

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Maische

Maische

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Huhu,

ohje, Leute die immer alles besser machen, können etc..:lol: Was ist, wenn du sie einfach mal ignorierst? Sitzt du denn im selben Büro mit der? Sind da auch andere? Wenn ja wie finden die, sie?
Kannst du nicht mal mit dem Chef sprechen? Ich mein, wenn du kurz vorm kündigen bist nur wegen einer nervenden Kollegin? ;)

Lieben Gruß
 
silbermond

silbermond

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Oh ich kann dich sowas von verstehen!
Hatte ähnliche Probleme in meiner alten Firma. Gepaart mit enormen Stress, 2 weiten Jobs etc bin ich irgendwann zusammengeklappt. War jetzt lange im Krankenstand und wurde zwischenzeitlich natürlich auch gekündigt (was ich irgendwo auch verstehen kann da ich ja in der Hauptsaison ausgefallen bin und sie niemanden hatten der mich ersetzen kann).

Ganz ehrlich, ich würde mich nicht fertig machen lassen. Wenn es dich so belastet dann such dir einen anderen Job! Muss ja nicht von heute auf morgen sein, du hast ja im Prinzip Zeit. Ich würd sowas jedenfalls nicht mehr mitmachen und bin froh dort nicht mehr arbeiten zu müssen.
 
fusselbuerste

fusselbuerste

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Solche Kolegen habe ich auch.
Ich lasse die einfach links liegen!
Würde mit solchen Kolegen auch kein Gespräch anfangen.
Wobei ich der ehlichkeit halber sagen muß das ich kein einfacher Mensch bin.
Ich verbringe meine Pause höchst selten mit den anderen Kollegen und wenn dann habe ich ein Buch in der Hand.
Auf Gespräche lasse ich mich dann eh nicht ein.
Aber an Kündigung habe ich noch nie gedacht! Warum soll ich denn kündigen?
Die Leute sind alt genug um zu verstehen das ich nicht mit ihnen reden möchte.
Außerdem verbinde ich mein Privaes Leben nicht mit dem Arbeitsleben!
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Oh ich versteh Dich auch nur zu gut. Aber weißt Du.... Du darfst Dich da jetzt nicht noch weiter reinsteigern. Nimm sie nicht wichtiger, als sie ist, und laß Dir von ihr nicht alles versauen. Kündigen würd ich nicht, weil: ich hab schon so einige Jobs hinter mir, und glaub mir, irgend jemand, der Dich allein durch seine Art zum absoluten Wahnsinn treibt, der ist überall. Gnadenlos überall.
 
silbermond

silbermond

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Für mich persönlich machts halt einen Unterschied ob ich mit jemanden 10h täglich in einem Büro sitze (und dieser permanent irgendwelche Kommandos gibt als wäre man der Lehrling/Azubi) oder ob irgendwo im Haus jemand ist den ich nicht leiden kann. Man darf ja nicht vergessen dass man den größten Teil seines Lebens eigentlich in der Arbeit verbringt.
 
Winniegirl

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Ach herrje, ich hab den Thread hier ja fast vergessen :uups:

Zwischen den Jahren hatte ich zum Glück Urlaub... wenigstens ein paar Tage Ruhe vor der Kollegin :roll: Leider war der Urlaub dann am Donnerstag schon wieder vorbei, und der ganze Stress ging grad wieder von neuem los. Nicht nur, dass sie ja keinen Urlaub nehmen "konnte" und daher genervt war (von "nicht nehmen können" kann allerdings keine Rede sein... das Büro hatte sowieso zu; sie war aber trotzdem da - warum auch immer); nein, jetzt hat sie auch noch eine dicke Erkältung, was zur Zeit nicht gerade zu einer entspannten Atmosphäre beiträgt (verständlicherweise... wenn ich wirklich krank bin, dann bin ich auch unleidlich, aber dann soll die halt einfach mal mit ihrem Hintern zu Hause bleiben).

Fazit: Ich hab in diesem Jahr gerade mal 2 Tage gearbeitet und hab schon wieder keinen Bock mehr :roll:

Wirklich "ignorieren" kann ich die Kollegin leider auch nicht. Ich habe zwar ein eigenes Büro, und da mache ich inzwischen auch fast immer die Tür zu ("zum Glück" zieht es jetzt im Winter bei uns wie Hechtsuppe, so dass ich mit der Ausrede "die Tür ist zu, weil's zieht" nicht ganz so unkollegial rüberkomme ;)), dennoch habe ich verhältnismäßig viel am Tag mit ihr zu tun, da ich bei einigen Arbeiten, die so anfallen, Rückfragen habe und das mit ihr absprechen muss. Außerdem lagert der Großteil unseres Büromaterials in ihrem Zimmer, so dass ich da zwangsläufig rein muss. Von daher ist links liegen lassen leichter gesagt als getan.

Ich handhabe das inzwischen so, dass ich von mir aus eigentlich kaum noch das private Gespräch mit ihr suche - das heißt, wenn sie meint, sie müsse mir wieder Romane erzählen, höre ich zu, nicke freundlich und denke mir meinen Teil. Von mir aus erzähle ich eigenlich gar nix mehr... interessiert sie ja sowieso nicht, da kann ich mir den Atem auch sparen. Logischerweise führt all das nicht unbedingt zu einer "spaßigen" Atmosphäre am Arbeitsplatz und ich stehe wieder als "unkollegial und nicht teamfähig da" :roll:

Mit dem Chef reden bringt nix, da der und die Kollegin klasse miteinander auskommen und wohl auch privat miteinander befreundet sind (so ganz hat sich mir das Verhältnis zwischen den beiden noch nicht entschlossen). Ich weiß auch nicht, ob ich die einzige hier bin, die solche Probleme mit der hat. Es gibt hier zwar noch andere Kolleginnen, aber die sitzen in einem anderen Haus, haben also mit uns eigentlich nichts zu tun. Daher erleben die anderen die besagte Kollegin ja auch nicht 8 Stunden am Tag und können das nicht beurteilen, ob die nun wirklich so schlimm ist, wie ich meine oder ob ich mir das alles vielleicht nur einbilde oder ob die nur zu mir so "doof" ist.

Und genau das ist vermutlich auch der springende Punkt, weshalb mich die ganze Situation so "fertig" macht: Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob es tatsächlich so schlimm ist, wie es mir vorkommt, oder ob ich schlichtweg übertreibe und es letzten Endes an mir liegt.
Wenn ich mich bei meinem Freund wegen der Arbeit ausheule, dann meint der zwar immer, dass es defintiv nicht an mir liegt, aber der ist ja auch parteiisch ;) Aber wenn man dann von der Kollegin gesagt bekommt, man wäre unkollegial, arrogant, überheblich... dann kommt man doch schon mal ins Grübeln, ob mit einem selbst vielleicht was nicht stimmt. Denn das sind alles Charaktereigenschaften, von denen ich bisher nicht gedacht hätte, dass sie auf mich zuträfen und die ich bis heute auch noch nie vorgehalten bekommen habe.

Ich bin sicherlich weit davon entfernt, perfekt zu sein (wer ist das schon? ;)) und ich weiß, dass es manchmal auch anstrengend mit mir sein kann, aber soooo schlimm??? :(
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

ich kann dein Problem schon irgendwie verstehen. Ich bin im realen Leben eher der zurückhaltende Mensch und auch kein großer Freund davon, wenn auf der Arbeit irgendwie das halbe Privatleben auf den Tisch gepackt wird... und noch schlimmer: Wenn Leute permanent am Rumheulen sind und sich nicht zusammenreißen können :silence: Klar, hat jeder mal eine Phase, in der es einfach nicht vorwärts geht und man nur Pech hat, aber bei manchen scheint das ja irgendwie ein ganzjähriges Problem zu sein... Mir wird auch oft gesagt, ich komme im ersten Augenblick "stolz" rüber - also ein nettes Wort für arrogant ;) Ich scheine immer ziemlich grimmig zu gucken :lol: Ich versuche dran zu arbeiten, aber wenn ich nicht bewusst drüber nachdenke, hab ich offensichtlich einfach so einen Blick.

Vielleicht ist deine Einstellung dahingehend schon so schlimm, dass man dir das von außen einfach anmerkt, auch wenn du das gar nicht so willst. Zumindest ich finde es aber auch unfair, jemanden als unkollegial und überheblich zu bezeichnen, wenn er beim Ausheulen des Anderen nicht sofort mit einsteigt und sich da emotional reinwirft. Ist ja nicht so, dass du dich völlig abschottest. Du hörst höflich zu und ganz ehrlich: Genau das wollen viele solcher Leute doch auch nur :eusa_think:

Ich bin zwar nicht dabei, aber das, was du erzählst, würde mich auch auf die Palme bringen. Ich kenne da auch so 1-2 in meinem näheren Umfeld, denen es grundsätzlich immer am schlechtesten geht und die eigentlich den ganzen Tag nur über Krankheiten und schlimme Auswirkungen erzählen möchten. Also mit Sicherheit ein Garant, warum es ihnen so schlecht geht, da sie offensichtlich nie über positive Dinge nachdenken. Ich hab nichts gegen solche Leute, nur sind sie halt manchmal völlig entgegengesetzt vom Charakter. Da stimmt die Wellenlänge dann einfach nicht. Aber deswegen würde ich jemanden nie überheblich oder arrogant nennen... dann wären das ja auch so ziemlich alle Männer :lol:
 
Gitte57

Gitte57

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Hallo,

Ich kann mir gut vorstellen, dass Du genervt bist.

Als ich noch berufstätig war, hatte ich eine Kollegin, die ähnlich gestrickt war, wie Deine.

Von Krankheiten, über Eheprobleme und was nicht noch alles, wurden mir ständig die Ohren vollgejammert.

Ich hatte dann das Glück, dass sie versetzt wurde.

Später erfuhren wir dan, dass sie in psychologischer Behandlung sei.
Sie muss wohl sehr einsam gewesen sein und hatte Niemanden, dem sie sich anvertrauen konnte.
Halte es einfach weiter so und übe Dich in freundlicher Zurückhaltung.

L.G.
 
seven

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Winniegirl, Du kriegst aus bestimmten Gründen PN ;)
 
Winniegirl

Winniegirl

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Natürlich ist mir klar, dass es DEN Traumjob eigentlich so gut wie nicht gibt... eben ein Job, bei dem alles passt: Kollegen, die Arbeit an sich, die Bezahlung, die Arbeitszeiten.
Aber so macht das Arbeiten echt keinen Spaß mehr (wobei ich fairerweise gestehen muss, dass ich generell kein Mensch bin, der gerne arbeitet :uups: wenn ich im Lotto gewinne, ist das erste, das ich machen werde, kündigen und Privatier sein :lol:).

Inzwischen glaube ich auch, dass wir uns gegenseitig "hochschaukeln": Sie hat schlechte Laune, dementsprechend reagiere ich darauf und versuche, dem Umgang mit ihr so gut es eben geht zu vermeiden, da ich keine Lust auch ihr Angepampe habe... das legt sie mir als Unkollegialität und Arroganz aus und wird dementsprechend noch pampiger... woraufhin ich mich noch mehr abschotte... ein Teufelskreis :roll: Keine Ahnung, wie man da wieder rauskommt.
 
S

Shaina

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Huhu,

also kündigen würde ich deswegen nicht, denn wie Audrey sagte: Nervige Kollegen gibts überall.. Und wenn die Arbeit dir doch sonst Spaß macht :)

Ich habe aktuell einen Kollegen, mit dem ich immer wieder "aneinander gerate". Am Anfang war noch alles okay, da ich neu war und mich erstmal zurück gehalten habe.
Aber seine manchmal überheblich, oft verletzende Art geht mir in letzter Zeit sehr auf die Nerven. Seine mieseste Aussage war "Du machst nie etwas für den Bezirk, wieso sollten wir dir dann helfen?" Das hat mich tief getroffen, obwohl daran nichts Wahres war!
Seitdem halte ich ihm immer einen "Spiegel" vor; ist er nett zu mir, bin ich es auch zu ihm. Wenn er allerdings wieder gemein wird, lass ich mir absolut nichts mehr gefallen und schieße zurück.

Vielleicht solltest du es auch so handhaben? Wieso immer alles schlucken und es sogar mit nachhause schleppen? Da hast du ja nichts davon und wirst immer genervter.
 
Winniegirl

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Es ist ja nicht so, dass ich meine Kündigung praktisch mit mir in der Tasche rumschleppe und nur auf den geeigneten Zeitpunkt warte, diese dem Chef auf den Tisch zu knallen :lol:

Das mit dem "zurückschießen" ist bei der Kollegin leichter gesagt als getan. Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen und dachte bisher eigentlich auch, dass ich vor Selbstbewusstsein nur so strotze, aber die schafft es irgendwie jedes Mal, dass ich das alles vergesse und regelrecht Angst vor der habe. Keine Ahnung, wie ich das erklären soll, aber die hat eine Art an sich, bei der selbst ich mich nicht traue, contra zu geben.

Ein ehemaliger Partner der Kanzlei hat zu der mal gesagt "Also wenn ich über das Personal entscheiden könnte, hätte ich dich schon längst gefeuert... ich hab noch nie einen solch sozial inkompetenten Menschen gesehen".
 
Jennchy

Jennchy

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Deshalb zum Chef zu rennen ist auch nicht unbedingt eine gute Strategie. Aber ich würde sie einfach mal an einem ihrer GUTEN Tage darauf ansprechen und ihr sagen, wie du dich dabei fühlst. Ganz sachlich nicht im Ton vergreifen und mit einem Lächeln auf den Lippen, dann kommt das vielleicht besser rüber. Dann kannst du immer noch weiter sehen und wenn alles nichts hilft, doch mal mit deinem Chef oder erstmal mit einem anderen Kollegen darüber reden.
 
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