Trächtiges CPO Weibchen umsetzen

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Liesjen

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Vor ca. Einer Woche wurde unser CPO (Zwergkrebs) Weibchen befruchtet und jetzt sieht man schon deutlich viele Eier. Leider sind zur Zeit noch 3 CPO's in einem 10L Becken...
Das 60L Becken ist schon fertig und läuft über eine Woche und alle 3 Krebse sollen in das größere Aquarium.... Wie und wann sollen wir die beiden Männchen und Vorallem das trächtige Weibchen umsetzten?
bitte um schnelle Hilfe! Wir wollen das die Kleinen die besten Überlebenschancen haben.

Ich habe noch nicht nach ähnlichen Beiträgen gesucht, Entschuldigung!
 
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FelixS

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Ich würde sie sofort umsetzen. 10 Liter für drei Krebse sind definitiv zu klein.
 
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Liesjen

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Ja das ist klar! Das war eine Notlösung weil das andere noch Nicht fertig war und dann haben wir noch ein Männchen geschenkt bekommen... Macht es dem Weibchen nichts aus? Ich hatte gelesen es würde sich dann häuten und dadurch die Eier verlieren.
was ist mit den Wasserwerten? Das 60L Becken ist ca.grad wärmer.
 
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FelixS

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Möglich, dass das Weibchen die Eier abschmeißt. Wenn du die Wasserwechsel mit eurem Leitungswasser machst, sollten sich die Werte nicht groß unterscheiden. Die Temperatur sollte gleich sein.
 
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Liesjen

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Okay vielen Dank! Soll ich das Wasser dann erst auf die andere Temperatur bringen oder kann ich die beiden Männchen von dem Weibchen separieren also das Weibchen bis zum Ablegen einfach in dem kleinen Becken lassen? Oder ist das nicht zu empfehlen?
Tut mir leid, bin im Moment ziemlich ratlos was die beste Lösung ist :(
 
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FelixS

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Ich würde gleich alle Tiere umsetzen. Wenn die Eier verloren gehen, dann gibt es halt beim nächsten Mal erst Nachwuchs.
 
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Liesjen

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Gut dann machen wir das so. Temperatur erst im kleinen Becken erhöhen oder einfach umsetzten?
(10L ca 20 Grad, 60L ca. 22 Grad)
Vielen Danke für die Hilfe!
 
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FelixS

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Hmm... ich habe jetzt keine Erfahrung, wie empfindlich CPOs auf Temperaturschwankungen reagieren. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann pass die Temperatur erst langsam an.
 
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Liesjen

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Okay Dankeschön! Ich Versuch es so und lass mich überraschen, vielleicht hab ich ja Glück und sie behält die Eier
danke!
 
Cerridwen

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Hi Liesjen,

Um Schockhäutungen zu vermeiden (die nicht nur die Brut, sondern auch das Muttertier selbst gefährden können) empfiehlt es sich beim Umsetzen von Krebsen, die Tiere langsam an das neue Wasser zu gewöhnen. Am einfachsten geht das mit einem dünnen Schlauch und einem Durchlaufbegrenzer. Setze die Krebse in einen Eimer mit dem Wasser aus dem 10l AQ und lasse dann langsam Wasser aus dem 60er dazulaufen bzw. tröpfeln. Je nachdem wie sehr sich die Werte zwischen den beiden Becken unterscheiden, reicht es im Allg. aus wenn sich das Wasser im Eimer verdoppelt bis verdreifacht hat. Dann kannst du die Tiere umsetzen. Eine Schockhäutung wird dann mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ausbleiben.
 
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FelixS

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Wenn in beiden Aquarien mit dem gleichen unbehandelten Leitungswasser gearbeitet wird, werden sich die Werte zwischen den beiden Becken kaum unterscheiden.
 
Cerridwen

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Wenn. Oft genug unterscheiden sie sich aber dennoch, und nicht alles davon kann man messen. Crustaceen reagieren sensibler als so mancher Tröpfchentest. Erfahrung macht auch hier klug.
 
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FelixS

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Wie sollten sie sich denn unterscheiden? Bzw. was sollte die Wasserwerte in dem einem verändern und in dem anderen nicht, wenn man in beiden unbehandeltes Leitungswasser einfüllt? Was muss sich überhaupt um wieviel ändern, das dei Krebse dadurch Probleme bekommen?
 
Cerridwen

Cerridwen

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Felix, ich weiß nicht in was sie sich unterscheiden, ich weiß nur dass es so sein kann und häufig auch so ist. Setze 10 Becken in Reihe völlig identisch auf, und u.U. wirst du <10 versch. Wässer bekommen. Es muss nicht messbar sein, aber die Tiere merken es und reagieren häufig mit Schockhäutung oder bakterieller Infektion, das ist Tatsache.
Es wird wohl kein Zufall sein, dass die meisten Tiere sterben, nachdem sie umgesetzt wurden, ohne an das neue Wasser gewöhnt zu werden, und infolge zu früher Häutung oder Infektion sterben (unverträgliche Bakterienstämme). Das Risiko muss jeder für sich selber einschätzen und den eventuellen Tod der Tiere auf die eigene Kappe nehmen.
 
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FelixS

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Ich sage ja auch nicht, dass man die Tiere nicht umgewöhnen und nicht auf nahezu gleiche Wasserwerte achten sollte. Aber so einen Alarm zu mache, ohne überhaupt sagen zu können, inwieweit welche Wasserwerte wie sehr unterschiedlich sein müssen, damit es überhaupt zu Problemen kommt, dass ist schon merkwürdig.

Ich meine, was darf denn nicht abweichen, die GH, KH, pH? Und um wieviel darf z.B. der pH nicht voneinander abweichen, damit mir die CPOs nicht wegklappen? Oder ist die unterschiedliche Keimbelastung das Problem? Wenn ja, bringt die von dir genannte Methode mit dem Schlauch nämlich nüschts. Klar bekommt man immer unterschiedliche Wasserwerte, aber die sind in 99% der Fälle nur marginal unterschiedlich (z.B. ein pH von 7,2 statt 7,8). Vorrausgesetzt man benutzt immer das gleiche Leitungswasser und hat nicht gerade zufällig einen Kalkboden in einem Becken. Auch mittels Sprudelstein kann ich die Werte nicht so sehr verändern. Einen Fisch haut das jedenfalls nicht um. Schmeißt das einen CPO aus den Latschen?

Ich meine du rätst hier zu einer großen Aktion, weil unterschiedliche Wasserwerte total gefährlich seien, dann musst du doch auch mal sagen können welche Werte das überhaupt sein sollen, inwieweit sie nicht von einander abweichen dürfen (bei Becken, die dauerhaft mit dem gleichen Wasser befüllt werden!) und was man denn konkret tun soll. Oder?
 
Cerridwen

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Lies doch bitte mal richtig, was ich schreibe, Felix. Ich schreibe von einem KANN, keinem MUSS. Das bitte ich zu unterscheiden. Ich berufe mich auf eigene Erfahrung und die unzähliger Garnelen- und Krebshalter. Man kann es so machen wie von mir beschrieben, muss es nicht. Vielleicht weiß man auch inzwischen, welche Parameter für die Schockhäutungen verantwortlich sind.
ich weiß nicht in was sie sich unterscheiden, ich weiß nur dass es so sein kann und häufig auch so ist.
Es gibt noch ein paar mehr Werte im Wasser als nur GH, KH und pH. Schrieb ich aber auch bereits min. einmal. Hier werde ich mich mal kundig machen, wenn es dich interessiert.

Ich weiß auch nicht, was an der Aktion groß sein soll - eine Stunde umgewöhnen, fertig. Großer Aufwand sieht bei mir anders aus. Da das TF tierschutzorientiert ist, halte ich es für wichtig, die TE auf die Möglichkeit hinzuweisen, was passieren kann und wie es vermeidbar wäre. Letztlich liegt die Entscheidung über das Wie bei ihr selbst, ich zwinge niemanden.
 
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FelixS

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Man kann etwas machen, muss es aber nicht. Und man weiß auch garnicht, warum man es machen sollte.

Irgendwie kommt so eine Einstellung häufiger bei den Wirbellosenhaltern vor, oder? So zum Beispiel auch beim Thema Pflanzen wässern. Finde ich immer unbefriedigend so etwas. Aber gut, die Threaderstellering hat ja nun genügend Tipps bekommen und kann nun selbst entscheiden.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Man kann etwas machen, muss es aber nicht. Und man weiß auch garnicht, warum man es machen sollte.

Das ist zwar so ungefähr richtig. Gleichzeitig kann man nicht leugnen, dass es zu weniger Todesfällen kommt, wenn man etwas tut, auch wenn man nicht weiß warum. Die "Beweislast" ist erdrückend. ;)
 
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