ungeklärte knackende Geräusche

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Maggi_89

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Hallo ihr Lieben,
wir wissen uns so langsam keinen Rat mehr .
vor etwa 3 Wochen waren wir mit unseren 5 Kleinen beim Tierarzt, da sie einen
Schnupfen inklusive Sekretabsonderung und allem pipapo hatten.
Eine der 5 (Fips) hatte es besonders schlimm erwischt. Nach unserem Besuch bekamen sie also
alle 10 Tage Baytril, Biosolvon und Echinacea. Fips musste zusätzlich noch 1mal am Tag inhalieren.
Soweit sogut, bei allen schlug das Antibiotikum gut an, außer bei Fips. Es ist in den 10 Tagen bei ihr
weder besser, noch schlechter geworden. Also haben wir für die Kleine nochmal ein anderes
Antibiotikum verschrieben bekommen (Name leider vergessen), ebenfalls für 10 Tage + Inhalieren.
Wie sollte es auch anders sein, dieses Antibiotikum schlug auch nicht an. Zumindest war sie noch immer am knacken.
Wir also nochmal mit allen los (die anderen 4 zur Nachkontrolle). Ich hatte schon das schlimmste befürchtet, aber was kam raus:
alle gesund! Keine knackenden Atemgeräusche mehr, keinen Schleim in den Atemwegen.
Ich bin mit meiner Tierärztin dann so verblieben, das wir noch etwa 1 Woche abwarten und wenn es dann
immer noch zu hören ist, wir die Kleine mal röntgen müssen.

Zum Verständnis nochmal, wann ich das Knacken höre und wie es sich anhört.
Jeden Tag hänge ich ewig mit meinem Ohr am Käfig, um zu hören, ob ich was höre . Zum Beispiel wenn alle schlafen.
Ich höre nichts. Wenn Fips wach wird, frisst, trinkt, spielt, höre ich ebenfalls nichts.
Man hört sie lediglich knacken, wenn sie draußen ist, sich freut oder ärgert. aber auch nur,
wenn sie den Kopf unten hat und stark schnuppert. Beim normalen riechen ist nicht zu hören.
Meine Frage ist, ob jemand weiß, was das noch sein kann? Wo können solche Geräusche herkommen?
Fips niest nach wie vor ab und zu, Sekret ist jedoch keins mehr zu sehen.
In unserem Käfig haben wir in der unteren Etage Hanfeinstreu, in den anderen Etagen Papierschnippels und Zeitung.
.....
Eins noch:
Mit unserer Tierärztin sind wir eigentlich zufrieden. Sie ist unsere erste Anlaufstelle, seitdem wir Ratten haben, hatten noch nie Probleme und wurden immer super behandelt. Kann mir eigentlich kaum vorstellen, das sie schluderig arbeitet :-/

Ich würde mich freuen, wenn jemand Rat weiß.
Grüße
 
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Nienor

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Hey,

Also haben wir für die Kleine nochmal ein anderes
Antibiotikum verschrieben bekommen (Name leider vergessen), ebenfalls für 10 Tage + Inhalieren.

Das ist sehr blöd.

Um besser urteilen zu können, wäre es wichtig, welche Medikamente das Tier bei welchem Gewicht in welcher Menge bekommen hat.
Eine falsche Dosierung kann da nämlich schon Probleme machen.

Da du Inhalieren schreibst - habt ihr mit einem Ultraschallgerät inhaliert oder solltest du nur die oberen Atemwege anfeuchten. Normales Inhalieren produziert zu grosse Partikel, die nicht bis zu Lunge kommen, daher kann man sowas therapeutisch kaum einsetzen - man feuchtet einfach nur die oberen Atemwege an.

das wir noch etwa 1 Woche abwarten und wenn es dann
immer noch zu hören ist, wir die Kleine mal röntgen müssen.

Röntgen ist keine schlechte Idee.
Es ist vielleicht etwas unglücklich, dass die anderen vier auch erkältet waren und nun gesund sind. Da nimmt man direkt an, dass das fünfte Tier die gleiche Infektionskrankheit hat.
Sie kann aber genauso gut die Lunge voll Wasser haben, weil das Herz nicht mehr so recht mit macht.
Ehrlich gesagt würde ich da wohl eher keine Woche warten, sondern lieber sofort röntgen lassen. Sicher ist sicher.
Sabbern tut sie nicht ?

Atemwegserkrankungen und Lungenödeme (Wasser in der Lunge) können sehr ähnlich klingen, sodass man manchmal zur falschen Diagnose kommt. Klar helfen da keine Antibiotika, da muss entwässert und wenn möglich das Herz gestärkt werden.

Man hört sie lediglich knacken, wenn sie draußen ist, sich freut oder ärgert. aber auch nur,
wenn sie den Kopf unten hat und stark schnuppert. Beim normalen riechen ist nicht zu hören.

Zusätzlich, wenn sonst durchs Röntgen nichts auffällig ist und die Lunge gut klingt, kann es auch eine Stenose in der Nase sein - also eine Verengung.
Sowas kommt z.B. durch Schleimansammlungen bei Erkältungen vor, kann aber auch angeboren sein. Bei meinen chronischen Schnupfern vermute ich sogar, dass es sich durch die dauerhafte Erkrankung erst gebildet hat.
Wenn es angeboren ist oder durch eine Veränderung zustande kam, dann ist das eher als harmlos einzustufen. Problematisch ist dann nur die Unterscheidung, wann ist es normal und wann ist sie erneut erkrankt.
 
  • ungeklärte knackende Geräusche Beitrag #3
Maggi_89

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hey, danke für die antwort.
also, unsere Fips ist und war schon immer recht klein und leicht. sie wiegt eigentlich immer etwa 240gramm.
als erstes bekam sie 0,2ml baytril für 10 tage verschrieben, das zweite Antibiotikum hieß glaube ich marbocyl.
dieses gibt es ja leider nur in Tablettenform und wir sollten eine Tablette in 5 Teile aufteilen (haben 2 für 10 tage bekommen).
das inhalieren war tatsächlich nur für die oberen Atemwege.

Sabbern tut sie nicht?
nein, das habe ich bei ihr nicht beobachtet.

Bei meinen chronischen Schnupfern vermute ich sogar, dass es sich durch die dauerhafte Erkrankung erst gebildet hat.
wie schnell kann es denn zu einem chronischen Schnupfen kommen?

durch das röntgen möchte meine Tierärztin zum Beispiel ausschließen, das es ein Tumor in der lunge ist.
aber du hast recht, ich mache eher einen Termin beim Arzt. gehe nach 3 Wochen so oder so nicht davon aus,
das es auf einmal einfach so besser wird. demnach kommen wir eh nicht drumrum.
 
  • ungeklärte knackende Geräusche Beitrag #4
Nienor

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Hey,

Baytril und Marbocyl stammen aus der gleichen Wirkstoffgruppe. Da wäre es gut, wenn man ein anderes AB wählt, dass es auch einer anderen Gruppe kommt. Doxycyclin und Clavubactin sind zum Beispiel bei Atemwegserkrankungen bei Ratten oft erfolgreicher als die zu häufig eingesetzten Baytril und Marbocyl.

Es ist gut, dass sie nicht sabbert. Das würde auf eine mit Wasser gefüllte Lunge hinweisen.

wie schnell kann es denn zu einem chronischen Schnupfen kommen?

Chronischer Schnupfen ist in der Regel vermutlich eine ausgebrochene Mykoplasmose - das kann man nicht komplett behandeln und man kann es eigentlich nur nach dem Tod des Tieres genau feststellen.

Ob eine Ratte ihr Leben lang immer mal ein Erkältung haben kann und nie zum "chronischen Schnupfer" wird oder ob ein Tier schon beim ersten Mal direkt eine ausgebrochene Mykoplasmose hat - darin steckt niemand drin.

Ich hatte hier 4 Tiere übernommen, die etwas schnieften. Nach wenigen Wochen musste die erste mit massiven Atemproblemen eingeschläfert werden, weil nichts anschlug. Die anderen 3 waren zu dem Zeitpunkt wieder fit, begannen aber später alle wieder mit Schniefen und rutschten nach und nach in den chronischen Schnupfen - heisst wir behandeln mit AB bei den Symptomen, es wird besser, höchstens ein Stenosegeräusch bleibt, nach einigen Wochen (vorzugsweise nach einem Wetterumschwung) nehmen die Geräusche wieder zu, den Tieren geht es schlechter und sie brauchen wieder eine AB Kur.
Zumindest bei 2 von den Tieren steht die Mykoplasmose als Ursache für die Symptomatik hoch im Kurs, weil ein AB, das Mykoplasmen gut in Schach halten kann, sehr gut anschlug und danach die anderen Antibiotika wieder besser anschlugen und die Wirkung länger anhielt.

Das Blöde ist aber auch, dass durch die Symptomatik bei einem Tier eine Herzerkrankung erst zu spät erkannt wurde. Wir gingen eher von einem neuen "Schub" aus und behandelten mit AB (es wurde sogar besser, sodass eine Infektion wohl auch mit beteiligt war und die Diagnose bestätigte) - dabei war die Lunge voll Wasser. Als wir zusätzlich in die Richtung behandelten, war es schon zu spät.

Wurde es eigentlich nach dem "Inhalieren" besser ?
Zu trockene Luft kann Infektionen begünstigen, da sollte man vielleicht auch mal schauen, ob man vielleicht die Luftfeuchtigkeit erhöht und dem Tier so etwas Erleichterung verschafft. Den chronischen Schnupfern hatte das auch sehr gut getan.
 
  • ungeklärte knackende Geräusche Beitrag #5
Maggi_89

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hey,
ich habe sie gestern nochmal beobachtet. Sie knackt ausschließlich im Auslauf. Ab und an verteilen wir Cornflakes (zuckerfrei) und trockene Nudeln
im Auslauf, weil unsere Kleinen die Sachen mit voller Freude bunkern =). Fips ganz besonders gern.... sie rennt dann rein und raus, bis alles weg ist.
Wie ein Staubsauger. Wenn sie dann "stark" schnuppert, hört man das Knacken sehr deutlich. Sonst allerdings nicht.
Sie macht auf mich nicht den Eindruck, als wäre sie außer Atem. Im Gegenteil, Fips ist agil wie eh und je.

Wurde es eigentlich nach dem "Inhalieren" besser ?

das ist schwer zu sagen, da sie zusätzlich ja auch noch biosolvon bekommen hat, um den Schleim zu lösen.
Die erste Zeit nieste sie natürlich vermehrt und es kam auch richtig Rotz aus der Nase... jedoch immer klar.
Ob es nun aber am Inhalieren oder aber am Biosolvon lag, ist schwer zu sagen.
Wir haben im Wohnzimmer immer etwa 20 - 22grad und eine Luftfeuchtigkeit von circa 50 - 60%.
Meistens so 55%.
 
  • ungeklärte knackende Geräusche Beitrag #6
Maggi_89

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Huhu,
wir sind grad mit Fips vom Arzt wieder da. Sie würde geröntgt und es ist nichts zu sehen. Lunge ist frei, keine Wassereinlagerungen o.ä.. Abgehört wurde sie auch nochmal und es ist ebenso nichts zu hören.
Sie ist auch weiterhin fit und sieht gesund aus.... jedoch knackt sie noch immer beim Atmen, niesen tut sie ebenfalls noch und das rote Sekret am
Näschen ist auch noch/wieder zu sehen :(. Also sind wir so weit wie vorher.
Unsere Tierärztin sagte, das es was mit den Bronchen sein kann. Um die Bronchen zu sehen, könnte man ein CT machen lassen.... das kostet aber sehr viel (400 Euro etwa). Mal ganz davon abgesehen das wir das so nicht zahlen können, rät sie uns aufgrund des Narkoserisikos jedoch davon ab.Ebenso könnten wir auch versuchen, einen Abstrich der Nasenschleimhaut zu bekommen und diesen dann ins Labor schicken lassen. Es sei jedoch sehr schwer, genug Sekret zu bekommen und das Risiko wäre sehr hoch, das beim Abstrich andere Keime mit dazukommen, die das Ergebnis verfälschen könnten. Da die Lunge ja frei ist, würde sie ungern nochmal
ein Antibiotikum verschreiben, da das Antibiotikum auch immer Schaden anrichten kann.
Wir sollen also weiter beobachten. Mir wäre es lieber gewesen, wenn etwas beim Röntgen rausgekommen wäre und wir nun Gewissheit hätten.
Alles ein bisschen blöd....
LG
 
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