Wie viel Hundekontakt braucht ein Hund ?

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laki01

laki01

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Huhu,
mich würde mal interessieren wie viel Hundekontakt ein Hund braucht .
Im Durchschnitt gibt es nähmlich bei meinem nur 2-3 Hundebegegnungen .
Ich habe schon darüber nachgedacht mich vielleicht mal mit anderen Hundebesitzern aus meinem Dorf mal zusammen spaziern zugehen.
Wir haben zwar einige
Hunde in meinem Dorf,diese sehe ich komischerweise nie .
Das heißt dass sie zu ganz anderen Uhrzeiten spazierengehen oder einfach sehr wenig spazieren gehen .
Habe auch versucht ein Hundespaziergang mit einem anderen Hh zumachen,doch die beiden haben sich einfach nicht verstanden :eusa_doh:
Mit dem anderen Hund hat er sich zur Welpenzeit prima verstanden,sie haben oft gespielt .Ein richtiger Kumpel halt :)
Aaaaber als Laki in die Pubertät kam fing er an den Hund zu beißen :shock::shock:(einen Labrador)und so wurde der Labrador etwas ängstlich und meiner mutig :?.
Letztens haben wir den Hund durch Zufall getroffen und ich musste die Straßenseite wechseln.
Er freut sich immer wenn er ihn vom weiten sieht doch trotzdem möchte er ihn beißen :!:
Lg Laki ;)
 
25.01.2014
#1
A

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Guest

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fluty

fluty

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Ich finde es schwer, das an einer Zahl festzumachen. Wichtiger, als dass mein Hund ständig Kontakt zu besonders vielen Hunden hat, ist mir, dass er mit Hunden spielt, wo es einfach gut passt.

Paco hat nicht jeden Tag Kontakt zu anderen Hunden und ich finde das auch nicht schlimm. Mal treffen wir tagelang keinen einzigen mit dem es klappt. Dann plötzlich wieder 3 oder 4 nacheinander in kurzer Zeit. Ich mache mir deswegen aber auch keinen Stress. Wenn wir einen netten Hund treffen, der bereit ist mit meinem kleinen Rüpel zu toben, darf er spielen. Sonst eben nicht.
 
laki01

laki01

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Gut,dann muss ich mir wohl keinen Stress machen.
Ich muss mich noch verbessern,es gibt 2-3 Hundebegegnungen in einer Woche
 
L

lovely222

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unsere Kira hat im Drorf so ne Klicke, treffen uns mind. 3Mal die woche, wo sie alle frei laufen können, plus wir Frauchen und Herrchen news austauschen können. Sind ca5 Hunde 3weibchen, 2 Männchen. Voraussetzung war, dass die Hunde alle gut trainiert sind, bzw auch gehorchen. Neue dürfen die ersten male nur mit Leine. ;) Finde aber den Hundem tut das echt gut. Nach30min sind eh alle Hunde müde ;)
 
laki01

laki01

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Eine Hundecliwque wäre in unserem Dorf etwas schwierig zuplanen.
Da manchen Halter dort auch keinen anderen Hundekontakt möchten.
Ich werde mich mal in meinem Nachbarsdorf umschauen ;)
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Er freut sich immer wenn er ihn vom weiten sieht doch trotzdem möchte er ihn beißen :!:
Auch Kommentkämpfe (Showkämpfe) gehören (gerade unter Rüden) zum selbstbelohnenden Verhalten wie z.B. das Jagen bei vielen Hunden.

Auch wenn das für uns Menschen nach Stress (und manchmal Schmerzen) aussieht, so prügeln sich doch gerade viele Rüden für ihr Leben gern. Dein Hund freut sich also unter Umständen nicht rein darauf dem anderen Hund zu begegnen, sonder in erste Linie darauf ihn zu vermöbeln ;) Solche Kommentkämpfe sehen zwar meist gefährlich aus (und hören sich vor allem gefährlich an) führen in aller Regel aber nicht zu ersthaften Verletzungen.
Trotzdem möchte man sowas als Halter aber natürlich nicht (zumal auch kleinere Verletzungen natürlich unangenehm sind).

Nur ist es (wie bei anderem selbstbelohnenden Verhalten auch) sehr schwer das abzutraineren. Denn der Hund kann zwar lernen z.B. an der Leine ruhig am "Hassobjekt" vorbeizugehen (Stichwort: Leinenführigkeit), aber es ist damit zu rechnen, dass er im freien Spiel und wenn er nicht unter Kommando steht immer wieder versuchen wird eine Prügellei anzuzetteln, genau so wie man einen Jagdhund zwar durch Training weitestgehend kontrollieren kann, er aber trotzdem immer wieder jagen wird wenn er gerade nicht im Kommando steht oder mit einem Beutetier allein ist.

Wichtig ist deswegen den Hund keinen unkrollierten Kontakt haben zu lassen zu Hunden die potenziell "Prügellaune" auslösen könnten (bei vielen Hunden sind es überwiegend andere Hunde des gleichen Geschlechts, also Rüde x Rüde und Hündin x Hündin).
Anleinen wenn ein fremder Hund kommt (das sollte man ohnehin immer tun) und mit dem anderen Besitzer absprechen ob ein freundlicher Kontakt möglich wäre oder nicht ist also für alle Zeiten Pflicht wenn man so ein Matcho-Raubein besitzt.

(Agressionen können natürlich auch andere Ursachen haben, die "Vorfreude" die dein Hund zeigt wenn er einen Prügelkandidaten sieht und die Tatsache, dass er die Konfrontation sucht und nicht erstmal versucht ihr aus dem Weg zu gehen, lassen mich allerdings darauf schließen, dass du eine kleine "Krawallbürste" hast ;))

Das ist von sehr vielen Faktoren abhängig und lässt sich nicht so eindeutig beantworten. Es kann davon abhängen wie alt/groß/gesund/verträglich/ etc ein Hund ist.
Ein jüngerer Hund wird länger und ausdauernder an Spielen interessiert sein als ein älterer. Ein kontakfreudiger Hund sich ausgiebiger mit anderen beschäftigen als ein Sozialmuffel. Ein extrem kleiner oder empfindlicher Hund vielleicht nicht mit jeder riesigen "Dampfwalze" spielen können.
Ein "Raufbold" wie du offenbar einen hast, nicht immer so frei spielen können wie einer der sehr zurückhalten und vorsichtig ist.
Letztendlich spielt auch die Gewohnheit eine Rolle, denn ein Hund der es gewohnt ist sein Leben lang ein "Zweithund" zu sein, wird einen Artgenossen der ständig um ihm rum ist vermutlich eher vermissen als ein "Einzelhund".

Grundsätzlich denke ich, dass jeder Hund im Rahmen seiner Vorlieben und Möglichkeiten regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen haben sollte.
Alles im Rahmen von reinen Zufallsbegegnungen bis zu regelmäßigen Hundespaziergangsverabredungen sind in Ordnung wenn Hund und Halter Spaß haben und beide ausgelastet sind damit.
 
laki01

laki01

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Danke für eure Antworten :)
Kompaquelle:
Du hast mir sehr viel weiter geholfen,ich habe mich immer sehr über dieses Verhalten gewundert,aber jetzt weiss ich endlich was es bedeutet.
 
Z

Zufallsprodukt

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Kompassqualle: Sozialmuffel finde ich äußerst gut getroffen als Beschreibung :lol:
 
HoundMan

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Da gibt es keine Zahl... Der Hund ist als individuelles Wesen zu betrachten wie wir Menschen es ja auch sind, manche sind sozialer als andere.
Du hast klassische Unterschiede, voll der soziale extrovertierte bis hin zum Einzelgänger. Da musst du wohl deinen Hund etwas näher studieren.
Bescheuert sind diejenigen, die versuchen ihren Hund mit Gewalt zu einem Partylöwen zu machen und dabei will er lieber in Ruhe gelassen werden ;)
 
laki01

laki01

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Als Einzelgänger würde ich ihn nicht bezeichnen,aber jetzt auch nicht als Partylöwen.
Raufbold ist eine passende Bezeichnung für meinen Hund :lol:.
Er flippt richtig aus wenn er nur einen Hund von weiten sieht ,wenn er den Hund beschnuppert und merkt das man sich mit dem Hund allse erlauben kann ,wird in den Nacken geschnappt :?.Ich versuche das auch immer zuunter binden bis jetzt aber ohne Erfolg :?.
 
HoundMan

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Er flippt richtig aus wenn er nur einen Hund von weiten sieht ,wenn er den Hund beschnuppert und merkt das man sich mit dem Hund allse erlauben kann ,wird in den Nacken geschnappt :?.Ich versuche das auch immer zuunter binden bis jetzt aber ohne Erfolg :?
Naja, dir ist schon bewusst, dass du in die "zwischenhundische" Kommunikation eingreifst ?

Umgekehrt könnte das so aussehen... Du triffst jemanden und begrüsst ihn, schüttelst die Hand und gibst ein Bussi.... Dein Hund meint.. das gehört sich nicht und bellt wie bekoppt oder beisst deinen Bekannten sogar ins Bein :)
 
Z

Zufallsprodukt

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Ich würde das nicht mehr als normale Kommunikation bezeichnen, wenn ihr Hund anfängt andere Hunde, die er unterdrücken kann, zu mobben und in den Nacken zu "schnappen" (wie auch immer sie das meint).
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Er flippt richtig aus wenn er nur einen Hund von weiten sieht ,wenn er den Hund beschnuppert und merkt das man sich mit dem Hund allse erlauben kann ,wird in den Nacken geschnappt :?.Ich versuche das auch immer zuunter binden bis jetzt aber ohne Erfolg :?.
Ist er dabei an der Leine?
Wenn ja ist die Lösung recht simpel- gar keine Leinenkontakte mehr.
Da haben weder dein noch der andere Hund was von, da da Kommunikationsschwierigkeiten vorprogrammiert sind.
 
HoundMan

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Ich würde das nicht mehr als normale Kommunikation bezeichnen, wenn ihr Hund anfängt andere Hunde, die er unterdrücken kann, zu mobben und in den Nacken zu "schnappen" (wie auch immer sie das meint).
Was ist es dann? Warum siehst du es nicht als norm Kommunikation? Rangordnungsklärung bei Rudeltieren ist nichts abnormales btw....
 
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exe

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Eine Rangordnung wird wenn überhaupt in einem Rudel gebildet - nicht beim Spazierengehen, wo man mal jemanden trifft.

Ob und wie das bei unseren heutigen Haushunden (im "Rudel", Familienverband) überhaupt stattfindet, ist unklar.
 
Z

Zufallsprodukt

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Weil es Mobbing bei mir nicht gibt.
Und mit Rangordnungsklärung hat das nun gar nichts zu tun.
 
laki01

laki01

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nein,wir leinen ihn immer ab.

Was ist es dann? Warum siehst du es nicht als norm Kommunikation? Rangordnungsklärung bei Rudeltieren ist nichts abnormales btw....
Nach Rangordnung sieht das für mich auch nicht aus,eher nach Mobbing.
Mit schnappen meinte ich,dass er es mal leicht beißt und wenn der Hund sich nicht wehrt,richtig anfängt zubeißen.(Da die Hund oft sehr viel größer sind als er versucht er sich auf den Rücken vom Hund abzustützen und beißt dann wie ich schon gesagt habe in den Nacken )Achso und manchmal auch in die Schnauze.
Die Hunde versuchen ihn abzuschütteln,aber er versucht es nochmal .

Merkt er aber dass der Hund das nicht auf sich sitzen lässt und dann als drohung knurrt,spielt er den Unschuldigen und zieht den Schwanz ein :roll:.
 
Midoriyuki

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Mobbing ist kein Begriff für Hunde und ihr Verhalten, der ist rein menschlich.
"Mobbing" ist ein Begriff, der genutzt wird, wenn a) ein Hund zum Jagdobjekt degradiert wird und b) eine Gruppe sich einen Prügelknaben sucht.
Das ist im Prinzip normales Verhalten, aber in einem "echten" Rudel wandert der Omega-Wolf im Normalfall irgendwann ab. Er dient als "Ventil" für aufgestaute Aggressionen innerhalb eines intakten Rudels und muss ordentlich einstecken.

Diese Situation übertragen auf unsere Hunde zieht fast zwangsläufig Eskalationen nach sich, weil es eben kein Rudel ist, das in Abhängigkeit voneinander existiert, wenn 5 Hunde einen 6. Hund mobben.
Der Begriff Mobbing ist hier insofern angebracht, da sich die meisten Menschen darunter einfach etwas vorstellen können.

Zudem steht der gemobbte Hund extrem unter Stress und empfindet absolut nichts Positives mehr in solchen Situationen, sondern möchte nur noch weg.
Kann er aber nicht, wenn er nciht einen halbwegs weitsichtigen Halter hat, der ihn aus solchen Situationen rettet.

Tut man das nicht und lässt solche Situationen eskalieren oder man merkt es schlicht und ergreifend nicht, weil das ja "normal" und "Spiel" ist, hat man recht schnell mindestens oberflächliche Bissverletzungen, wenn das Mobbingopfer irgendwann vor lauter Panik wild um sich beißt.

Das also als "Vermenschlichung" zu bezeichnen ist schlicht und ergreifend falsch.


Kompassqualle hat das eig. schon sehr schön zusammengefasst: Jungrüden in Prügellaune sollte man einschränken, da es sich eben um selbstbelohnende Verhaltensweisen handelt.

Es ist auch im Bereich des Möglichen, dass er einfach vor lauter Aufregung inadäquat überreagiert.
Also einfach auf so einem hohen Erregungslevel ist, dass er es einfach total übertreibt mit seinem Macho-Gehabe, wenn man so will:mrgreen:
Das hängt eben mit der Frust-Toleranz zusammen...Frustrierte Hunde können ganz schön nervig sein;)
 
laki01

laki01

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Danke noch mal für die Antworten:),der Text von Kompaquelle finde ich auch gut.:clap:
Ich lasse ihn jetzt auch nur noch zu Hunden,bei denen ich auch weiss,dass er sich es bei ihnen nicht erlauben kann.
So hat er gestern zum Beispiel einen neuen Hund kennen gelernt,wo man auch merkte ,dass meiner merkte ,dass er sich das Beißen bei ihm nicht erlauben kann.
Und so lief die Begegnung auch gut ab :D.

Auch um andere kleinen Machos machen wir nun einen großen Bogen .
 
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