Spaziergehen macht kaum Spaß....

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Hallo,

eine sehr drastische Überschrift ich weiß, aber bevor wer Schreit; ich gehe 2-3 mal am Tag mit den Hunden um die 40- 80min raus, pro Runde. Manchmal ist es auch pie mal Daumen nur ne halbe Stunde wenn ich es morgens eilig habe, aber dann ist ja dennoch ne Mittagsrunde und ne Abendrunde da. Das vorab.

Ich liebe es mit Yuukan auf den Platz zu gehen. Da bin ich mit vollen elan dabei, aber sobald ich vom gesicherten Gelände, umzäunt und mit Trainer als ´Joker´ alleine raus gehe bin ich innerlich nur noch angespannt.
Ich würde auch gerne stundenlang durch die Gegend laufen, Bilder machen, meine Hunde Posen lassen usw. Aber ich bin die ganze Zeit dabei meine Hunde im absoluten Kontrollblick zu haben, wobei noch nicht mal unbedingt die Hunde sondern die Umgebung, ich checke alles wie ein Radar:

Sind da irgendwo andere Hunde? Wenn ja kennt Yuukan die, kenn ich die? Wenn Nein, wer sind die, wo gehe die jetzt hin, nehm ich Yuukan besser ran, ohje hoffentlich geht der nicht hin, hoffentlich kommt der Hund nicht zu uns. Ist hier irgendwo ne Katze? Hase? Ich MUSS alles vor dem Hund sehen sonst passiert was schlimmes.

Das sind so die Gedanken die mir durch den Kopf rasen während ich die Gegend kontrolliere. Wege gehen die ich gar nicht kenne ist fast unmöglich, ich bekomme Herzrasen und mein Kopf sagt mir dann das es doch besser wäre kein Risiko einzugehen.

Bin mit Hundebegegnungen ein gebranntes Kind. Hatte vorher ein Jack Russel Terrier den ich zwar immer frei laufen lassen konnte weil er super abrufbar war selbst aus der Jagd, aber sich aufgeführt hat gegen andere Hunde als wäre sie ein Rottweiler. Man musste also da schon ständig aufpassen das sie gesichert war wenn große Hunde kamen. Früher war das ganze noch schlimmer. Ich bin raus hab mich 10 Minuten auf eine Mauer gesetzt und bin dann wieder rein, wenn niemand zuhause war hab ich den Hund auch meistens nur rausgelassen und die Leinen im Flur so hingelegt das es aussah als wäre ich gegangen. Das mache ich bei Yuukan inzwischen gar nicht mehr.
Entspannt spazierengehen ist aber dennoch nicht, vielleicht bin ich mal kurzweilig entspannt wenn ich sehe das das Feld frei ist und ich niemanden sehe, aber es beginnt schon davor das ich alles lieber machen würde wie jetzt mit den Hunden rauszugehen, mache es natürlich dennoch, wenn dann keine anderen Hunde da sind ok dann gehts auch was dann machst mir auch manchmal was Spaß. Dennoch laufe ich keine Unbekannten Wege weil ich immer denke; fordere mal dein Glück nicht raus.
Jessy wurde 2mal von einen Mann getreten als sie sich mit einen Hund kloppte, da war ich 10 und 11 Jahre alt ungefähr, sie wurde einmal von einen Hund umgeworfen der ihren ganzen Kopf in den Mund nahm und ihr ein Loch in den Kiefer biss da war ich 15 Jahre, sie wurde einmal von einen Hund ins Ohr gebissen und von einen Hund platt gewalzt weil der sich mit vollen Gewicht auf sie drauf geworfen hat.

Dann gab es bei uns auf den Feld neben den Mann der alle anderen Hunde von seinen wegtrat noch 2 riesen Schnauzer Mixe die die besitzerin am unteren Ende vom Feld losmachte, die Hunde rannten dann 200 - 300 Meter vor das Feld hoch und stürzten sich auf alles was bei drei nicht weg war. Kaninchen die sie in der Luft zerfledderten, andere Hunde. Menschen zum Glück nicht. Die Besitzer händelten sie mit Elektroschocker, selbe Spiel mit 2 unverträglichen Dalmatinern die auch ungebremst einige Meter vorrennen durften. Mit denen hatte ich zwar kein Kontakt bzw. konnte immer knapp konfrontationen ausweichen war aber immer schon schlimm der Gedanke denen zu begegnen.

Eigentlich war Yuukan in der hinsicht super; Pöpelnden Hunden ging er aus den Weg, wenn wer Streit suchte rannte er weg. Nur hat er nun schon ein paar mal ´aussetzer´ gehabt die mir wieder Sicherheit nahmen.
Yuukan hat irgendwann angefangen sich mehr für das Spiel mit seinen Besitzern zu interessieren wie für andere Hunde. Wann kann ich nicht so genau sagen.

Auf den Hundeplatz gab es im ersten Erziehungskurs 2012 einen Vorfall, wo sich ordentlich in die Leine gehangen hat als er einen anderen Hund sah, dieser fixierte und knurrte. Das war aber NUR bei diesen einen Hund. Auf den Platz interessiert er sich für keinen anderen Hund. Ok, ab und an schaut er mal den Bällen nach oder ist interessiert an dem Spiel was Besitzer + Hund zur Belohnung machen. Mehr nicht. Selbst wenn ich mit den Trainer rede und ihm kein Kommando gebe rennt er nicht freudig zu anderen Hunden. Ich weiß nicht ob man das Arbeitsmodus, guten Gehorsam oder Hundeplatz- Vorführeffekt nennt, auf jedenfall hat er bis auf besagten Vorfall niemals Streit mit einem Hund auf den Hundeplatz gesucht oder wurde provoziert. Im Gegenteil. Ein Hund der eine sehr dominante Art hatte, hat es geschafft ihn ohne großen Blickkontakt so zu verunsichern, dass er abhauen wollte vom Platz.
Als er mir einmal ausgebüxt ist und wirklich total gestresst war, hat er keinen einzigen Hund angegiftet. Er ist an allen Hunden wie mit Scheuklappen vorbei um rauszugehen.
Wenn wir draußen Hunde begegnen ist es (bestenfalls und 95% immer) so:
Yuukan spielt mit dem Ball und ignoriert die anderen Hunde. Egal ob sie bellen oder kläffen völlig. Sowohl im Freilauf wie auch bei mir an der 15m Schleppleine die ich nicht festhalte. Wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt und ich weiß die kennen sich, nehme ich auch gar nicht erst die Schleppleine auf. Ich werfe den Ball und gut ist. Manchmal kommt ein Hunde die nehmen Yuukan, wenn er den Ball fallen lässt, diesen ihm ab und beanspruchen ihn mit knurren für sich. Seine Besi nimmt das nicht sehr ernst. Aber Yuukan macht nichts. Er steht nur da und wartet bis sein Ball wieder in seinen Besitz ist. Manchmal kommt auch eine nette Hündin, die super gerne mitrennt wenn man den Ball wirft. Manchmal fängt sie ihn vor Yuukan. Dann rennt er hin, rempelt sie an oder brummt mal und sie gibt ihm sofort den Ball, mehr nicht.
Andererseits hat man auch schon erlebt; man wirft nen Stock für Hund YY, Yuukan spuckt den Ball aus, rennt hin und verknurrt den anderen Hund vom Stock. Kam glaub ich 2mal in seiner Zeit bei uns vor. Er ist 4 Jahre und seit seinem 8 Lebenswoche hier bei uns).
Im Freilauf gab es 2 Vorfälle mit Yuukan:
Einmal hat ein Boxermischling den Teddy angegriffen. Der Teddy ist ein 9 Jahre alter Collie, der den Yuukan seit seiner 8ten Lebenswoche kennt). Teddy ist herzkrank und hat Atrose in den Knochen. Als dieser Boxer ihn anrempelte fiel er sofort um. Aber selbst wenn, Teddy ist ein Lämmchen und weiß nicht das er Zähne hat. Der Boxer biss mehrfach in Teddy seinen Hals und Yuukan ging auf den Boxer los. Zur Anmerkung auch hier: Der Boxer und Yuukan sind befreundet und spielen super toll miteinander, auch das schon seit Yuukan ganz klein war. Yuukan trieb den Boxer von Teddy runter und ließ sofort wieder vom Boxer ab. Am nächsten Tag hat er mit den Boxer wieder völlig normal agiert.
Yuukan hat mit seinen Ball gespielt und dieser wurde geworfen. Plötzlich kam um die Ecke ein laut knurrender, bellender Jack Russel angefetzt. Yuukan ist hin gerast und hat nach dem Russel geschnappt, auch zweimal noch in die Luft, als der Russel Besitzer seinen am Halsband hochgerissen hat. Allerdings lag zwischen dem Russel und Yuukan der Ball…

So, ich kann jetzt nur aufzählen wie er sich in Situationen verhielt die mich eben diesen Beitrag verfassen lassen (keine chronologische Reihenfolge ;-) ):

1. (Heller Tag) Yuukan ist an der langen Schleppleine. Wir sehen einen Mann mit einem Rüden kommen. Dieser ist in etwa derselben Größe. Der Hund ist an der Leine. Wir werfen den Ball um Yuukan abzulenken. Normalerweise ist er so auf seinen Ball fixiert das er andere Hunde ja völlig ignoriert. Yuukan bringt den Ball in dem Moment zurück, wo Mann und Hund gerade an uns vorbei wollen. Ich will Yuukan also beiseite nehmen, nehme die Schleppleine in die Hand und in dem Moment prescht Yuukan schon los, in die Seite des anderen Hundes rein. Laut knurrend und keifend. Der andere Hund natürlich dann auch. Ich ziehe den Yuukan an der Leine zu mir und halte ihn da. Der Mann läuft mit einen ´Macht nichts´ auf unsere Entschuldigung weiter. Meine Mum dachte ich würde den Hund halten und ich dachte sie packt ihn, war also auch unser Fehler. Ich meine aber gesehen zu haben, dass die beiden sich fixiert haben. Wir haben also definitiv unsere Mitschuld weil wir nicht schnell genug reagiert haben. Gebe ich gerne zu. – Dem Hund sind wir nie mehr begegnet bisher.
2. (Heller Tag) Wir sind haben unseren Spaziergang beendet. Yuukan hat seinen Ball im Mund und ich rolle die Schleppleine (die an Yuukans Geschirr noch festgemacht ist) schon mal ein. Um die Ecke kommt eine Bekannte mit ihren Labrador. Yuukan und dieses Hundemädchen kennen sich. Sie sind sich sowohl mit als auch ohne Schleppleine schon mehrfach begegnet, ohne jegliche Probleme. Wir durften den Hund streicheln, der Teddy an dieser schnüffeln usw. Yuukan hat seinen Ball irgendwo ein paar Schritte weiter schon fallen gelassen gehabt und beide gehen zum Schnüffeln hin. Ich hatte es ihnen erlaubt da es ja ansonsten keine Probleme gab. Teddy schnüffelt am Kopf und Yuukan eben hinten. Plötzlich knurrt Yuukan und wirft sich in die Leine, der Labbi beginnt die Zähne zu fletschten. Da hab ich Yuukan schon weggezogen. – Sind wir auch bisher nicht mehr begegnet, zumindest wenn ich dabei war nicht.
3. Zwei ganz süße, schüchterne Wischler. War auch morgens, da ist der Bekannte meiner Mum mit Teddy und Yuukan losmarschiert. Wir müssen nur ums Haus rum und stehen im Feld praktisch und auf den kleinen Stück zieht Yuukan immer. Ansonsten hat er tadelloses Fuß drinnen deswegen dulde ich es. Die Wischler kommen ihnen entgegen. Stehen also praktisch zwischen Yuukan und Feld. Hier war Yuukan an der kurzen Leine. Yuukan hat sich laut dem Bekannten meiner Mum aufgeführt wie ein Irrer, in die Leine geworfen, gebellt und geknurrt eben. Dabei ignoriert er die Wischler sonst. Wir sind denen auch schon öfters mit Schleppleine begegnet und so und die Wischler durften sich von mir Streicheln lassen, alles ohne Probleme, Yuukan stand da und wartete bis er mir den Ball geben konnte. Wischler waren damals an der Leine wie dieses Mal auch.
4. (Im Dunkeln) uns unbekannter Hund in etwa Border Größe kommt uns entgegen. Ich nehme Yuukan ran und ins Sitz, an der Schleppleine. Der Hund läuft vorbei und Yuukan hängt giftend in der Leine, was der andere Hund natürlich gerne erwidert und schon keiften sie beide rum.
5. Gesterm Erlebnis im dunklen: Bin gerade rausgegangen mit dem Yuukan und Teddy, hatte beide an je eine Schleppleine. Hab den Yuukan den Ball geworfen und gesehen aus dem Augenwinkel dass jemand kommt. Ich hab das auch nur an den reflektieren der Augen bemerkt, den der Mann hatte keine Taschenlampe, keine Blinkies für die Hunde. Da ich ihn aber schon recht früh erkannt habe, hat auch Yuukan die Hunde gesehen, dass weiß ich weil er hingesehen hat und ich ihm sagte er solle bleiben. Da ich dachte das Yuukan nur dann so pampig an der Schlepp reagiert wenn ich ihn festhalte und somit Anspannung signalisiere habe ich ihn einfach gelassen. Ich hab den Ball geworfen damit er abgelenkt ist und Yuukan ist ihn auch holen gegangen. Ich hab den Mann gefragt wer er ist oder besser die Hunde, weil ich ihn immer noch nicht erkennen konnte im dunklen. Das ist so eine Standartfrage hier, normalerweise antworten die oder der dann mit dem Namen des Hundes, dann weiß ich meist wer es ist und wie ich reagieren muss. Z. B. gibt’s nen Hund namens funny. Auch im Dunkeln, gefragt und gesagt wer meine Hunde sind und dann war es gut, die haben sich kurz begrüßt fertig. Ja aber der Mann hat mich wohl nicht gehört. Ich hab gesehen dass er einen Beagle hatte und einen wild auf dem Arm keifenden Yorki.Yuukan kam wieder und ich sagte noch zu dem Mann, der nun nur noch wenige Schritte entfernt war; warten sie ich muss meine Hunde noch einsa-…. Weiter kam ich nicht, weil Yuukan sich keifend auf den anderen Hund gestürzt hat. Der Mann hatte seinen an der kurzen Flexi bei Fuß gehabt und diese festgehalten wohl, dabei kippte der Beagle durch Yuukans druck auch 1-2mal auf den Rücken. Ich hab mehrfach gerufen das Yuukan kommen sollte hat er leider im Eifer des Gefechts aber nicht, worauf ich die schlepp endlich zu greifen bekam, Yuukan zu mir gezogen habe, ein lautes Yuukan Nein, SITZ und Schwups saß Yuukan da, starrte mich an als könne er kein Wässerchen trüben und hat keinen Ansatz mehr gemacht den Hund ein paar Schritte weiter erneut anzufallen, trotz dass der Yorki noch gekeift hat wie blöde. Ich hab mich natürlich nach dem Zustand des Beagles erkundet; unversehrt. Ich hab beide Hunde in den Garten getan, da wir nur wenige Schritte von meinen entfernt waren. Kurz den Yuukan durchgeschaut auch nichts. Dann bin ich wieder raus. Der Typ kam vorbei und alle Hunde (außer der Beagle) wieder rumgekeift, nur das Yuukan und Teddy eben wieder im Garten waren und nicht rauskonnten. Bin dann noch mals zu den Herren mit Beagle hin und hab mich erneut entschuldigt und nachgefragt. Aber Yuukan hat den Hund nicht verletzt, alles Ok. Hab mich noch kurz von beiden Hunden beschnuppern lassen, klargestellt das meiner keine tollwütige Bestie ist und dann war es auch gut. Zum Glück. Will mir nicht vorstellen was passiert wäre wenn das kein Junger Typ sondern ein altes Omchen gewesen wäre. Die wäre mir glatt umgefallen weil so ein schwarzer großer Hund ihren Putzi angegriffen hat. oO Ahja, falls ihr jetzt denkt: Dafür hat Frauchen was auf die Nuss verdient; der Typ war echt niedlich und da sich Yuukan nicht gerade Charismatisch gezeigt hat, wird er da wohl nie wieder aufkreuzen. QQ

Laut dem Bekannten meiner Mum steigert sich das langsam und er wäre Leinenagressiv. Laut meiner Mum will er nur den Teddy beschützen oder mich und eigentlich wäre es ja ´normale´ Hundekommunikation. Für mich selber ist es eher so was in Richtung Unsicherheit ala ´Bevor du mir was tust sag ich dir mal gleich was Sache ist´ allerdings verstehe ich da die Vorfälle nicht mit Hunden die er kennt und normalerweise in gleicher Lage (angeleint, Ball im Maul, Teddy dabei) ignoriert oder sogar mag.

(Noch mal kurz; Yuukan ist 4 Jahre alt und das waren die einzigen 5 Vorfälle in seiner ganzen Zeit das wir ihn haben.)

Ich finde es in jedenfalle unberechenbar. Klar ist es vielleicht zu einen gewissen Grad normal (und um das klarzustellen, in manchen der aufgezählten Punkte wurde sich menschlich nicht richtig verhalten, ganz klar), mir gehts nur um dieses ´Heute mag ich dich - Morgen fresse ich dich und übermorgen habe ich dich wieder lieb´ Ding. Es gab bisher keinen Vorfall mit ganz kleinen Hunden in Yorki größe und co, aber ich bin realistisch und sage; das kann natürlich böse enden wenn mein 28kg gegen so ein zartes Ding brettert. Ich denke die Vorfälle zeigen eindeutig: Alle Unverletzt, hätte Yuukan es ernsthaft drauf angelegt wäre was passiert, aber ich finde es natürlich alles andere wie gut und wie gesagt; es verunsichert mich und nimmt mir die Spaziergeh freude.

Nun werdet ihr sicher sagen: DU bist schuld, du strahlst unsicherheit aus die der Hund spürt und er will dich verteidigen. Aber ich bemühe mich eben sehr das es nicht so rüberkommt. Im gegenteil, auf dem Hundeplatz kann sich Yuukan immer drauf verlassen das ich mich vor ihn stelle und keinen Hund an ihn ranlasse, das habe ich ihn auch schon mehrfach bewiesen.
Es gab NIE und zwar wirklich NIE einen Vorfall in dem Yuukan an der Schleppleine, im Freilauf oder an der normalen Leine von einen Hund bedrängt oder attackiert wurde wo ich ihm nicht helfen konnte, allgemein gab es nur ein einziges mal ein Vorfall in dem Yuukan ohne eigenschuld "attackiert" wurde.
Meine Mum ist mit Yuukan spazieren gegangen und da kam ein weißer, hüfthoher Hund auf sie zugelaufen, weiter weg das brüllende Frauchen mit 5 weiteren hüfthohen weißen Hunden. Die Frau ist praktisch Stadtbekannt den ihre Hunde sollen nicht ganz ohne sein, sie hat immer 5 oder 6 dabei, keiner hört auf sie, alle laufen an der kurzen Leine + Halti und keifen sehr agressiv los wenn sie andere Hunde sehen.
Damals war ein Hund also frei und rannte auf Yuukan zu und Yuukan (offline) lief auf diesen zu. Der weiße Hund drehte um und rannte zurück, Yuukan ein Stück hinterher, plötzlich drehte Yuukan um den nun rannten 2 weiße Hunde hinter ihm her. Yuukan war aber schneller und ihm ist kein Haar gekrümmt worden, die Hunde liefen dann nach erfolgloser kurzer Jagd zu Frauchen zurück. Mehr Vorfälle gab es nicht, alle anderen habe ich oben aufgeschrieben.

Wenn ich Hundebegegne bin ich bei denen die ich kenne eigentlich recht locker, ich lenke Yuukan ab oder aber ich gebe ein Sitz und anschließend ein Lauf Kommando wenn ich geschaut habe ob die entgegen kommenden Hunde frei oder angeleint sind oder wenn ich allgemein mit den Besitzern kurz kommuniziert habe, ich rede betont locker und freundlich, grüße die Besitzer und die Hunde. Kenne ich die Hunde nicht und eine begegnung ist unvermeidbar, z. B. der Hund kommt auf uns zugerannt versuche ich entweder den Hund zu blocken oder lasse Yuukan direkt von der Schlepp frei, dann ist bisher auch nie was passiert.
Meine Mum ist der Meinung es läge an der Schleppleine, aber da ich immer mit ihm so gehe und nie was passiert und da ich die Schleppleine nicht bei allen Vorfällen festgehalten habe denke ich widerrum nicht das es der Grund dafür ist und auch nicht das er mich Verteidiegn will. :eusa_think: Überlegung war noch ob er den Teddy verteidigen mag aber da lässt er es ja auch in 95% der Fälle zu das Teddy mit den Hunden schnuffelt usw. und spielt einfach weiter Ball. Für mich ist es unberechenbar und zugegeben das macht mir Angst. Ich werde bald in die Eifel umziehen, da kenne ich weder die Gegend noch die Hunde und mein größter Alptraum wäre ein agressiv, keifender angerannter Hofhund, die ja meist Schäferhunde sind wenn ich mit Yuukan drann vorbeilaufe und ihn wegen der Straße nicht ableinen kann.

Am liebsten würde ich 7mal die Woche auf den Hundeplatz mit den Hund gehen und fertig, da das
natürlich nicht geht gehe ich eben weiterhin mit den Hunden. Meist mit den Bekannten meiner Mum, wenn jemand mitläuft bin ich auch schon etwas entspannter.
Habt ihr für mich einen Tip? Ich würde mich wirklich gerne einfach aufs Rad schwingen und meine neue Heimat im August samt Hund erkunden, aber ich hab einfach Angst zu weit vom sicheren Zuhause weg zu sein und dann passiert was.

Meine Tante ist immer mit ihren Hund joggen gegangen, einmal war sie 1 Stunde weit von zuhause weg und da kippte ihr Hund um und war Tod. Sie ist jahrelang jeden Tag mit den Hund gejoggt. Sie saß also da mit ihren toten Hund und konnte ihn wegen der größe nicht mal heimschleppen. Ich sehe immer Yuukan blutüberströmt nach einer Hundeattacke daliegen und ich könnte ihn nicht mal zu einem Tierarzt tragen. :022:
Deswegen bleibe ich auf bekannten Strecken, die zwar ausreichend Laufzeit bieten aber in der Nähe sind. Meine jetzige Route liegt praktisch immer in Sichtweite von meinen Zuhause, es ist herrlich da zu laufen quer feld ein, man kann da lange Runden drehen aber ich würde gerne... mehr sehen mit meinen Hund oder einfach mal stehen bleiben und Fotos machen ganz entspannt. Vielleicht mach ich doch was falsch und Yuukan würde nie so reagieren wenn ich die Hunde gar nicht vorher sehen würde. Aber man sagt doch: sehe, höre und rieche alles vor deinen Hund, soweit das geht und wenn er eben ne Katze sieht ist er, leider, weg und die Katzen rennen immer richtung Straße das ist für beide lebensgefährlich.

Uh das war viel Text. :uups:
Ich weiß gar nicht, ich glaube dafür gibt es keinen Rat aber naja irgendein hilfreichen Tip wie ich das lockerer sehen könnte? :eusa_think:
Zur Sicherheit habe ich immer einen Automatik Klappschirm dabei um ggf. Hunde abzuwehren das nützt mir aber herzlich wenig wenn mein Hund es ist der den Stunk provoziert hat oder zumindest mitmischt. :eusa_doh:
 
  • #1
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Scheint tatsächlich nicht viel machbar zu sein? Hoffnungsloser Fall was? Naja dann muss ich wohl damit Leben das es mir einfach eher Stress ist. :(
 
Michse89

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Neee ich kann dich voll verstehen.
Das erste halbe Jahr war ich auch so der Typ, ich muss alles checken und konnte nie "abschalten" aufm Spaziergang.
War total angespannt und hab das nächste Kaninchen gesucht.
Fremde Gegenden fand ich auch unheimlich, ich wusste nicht wo iwelche Jäger sitzen die meinen Hund mal eben ne Ladung Schrot verpassen wollen.

Und heute? Nen halbes Jahr später? Heute bin ich so jemand der Stunden durch fremde Wälder rennt, sich verläuft und seinen Hund gerne dabei knipst.
Was hat mir geholfen? Vertrauen. Ganz einfach und simpel. Und natürlich die nachgeholte Erziehung die weg war.

Damals war ich ein wenig naiv und hab gedacht mein Hund rennt nicht weg. Klar, die Wochenenden die Larry ab und an mal da war, klebte er an mir und da war alles egal, hauptsache Muttikind hängt mir am Fuß.
Nach und nach kam er hier an und weg war er als er Hunde, Kaninchen, Katzen und was weiß ich gesehen hat.
Straße? Ach.. ich bin doch nen Hund, die müssen bremsen.

Mir hat es echt keinen Spaß gemacht durchn Wald mit der Schlepp zu krauchen, alleine Gassi zu gehen und eventuell etwas zu begegnen, was den Dicken aufregt sodass er davon zieht.
Ich habe es oft genug probiert und oft genug war er weg. Weil ich dachte das müsse von heute auf morgen gehen.

Was mir auch sehr geholfen hat, waren andere Leute mit denen ich Gassi gegangen bin.
So hatte ich Ablenkung, musste mich auch auf meinen Gegenüber konzentrieren und nicht nur auf die Gegend.
Es hat fast nen Jahr gedauert, jetzt seh ich die Erfolge.

Letztens sind wir auch wieder in ner Gruppe mit Hunden unterwegs gewesen, klar kam nen Kaninchen, klar sind alle 4 Hunde hinterher. Wer kam nachm ersten Pfiff zurück? Larry. Nicht der top Erfolg, aber wenn ich bedenke das er mit seinen Hundefreunden auf Jagt war und der saftige Braten da vor seiner Nase gehoppelt ist, war es für mich schon ein Erfolg, das er nicht wie die anderen erst ewig später ankam.
Wenn er heute mal ne Fährte hat und wie ein Besenkter los stürmt, flippe ich nicht wie damals aus und bin am hund zulabern. Ich gehe weiter, und rufe einmal. nicht wie damals: Larry, Larry, hier her, schau mal, hmmm was ganz feines...und er interessiert sich null dafür.
Heute sind wir ein Team, das miteinander arbeitet und dazu gehören auch Fehler machen. Aber ich bin wesentlich entspannter geworden. Ich bleib gelassen

An ner Leine giftet er seitdem er nen Stadtjunge ist auch viele Hunde an. Aber ja, er keift nicht, er begrüßt einfach alles und jeden.
Ich weiß er würde nichts angreifen. Damals bin ich auch ausgeflippt wenn Larry entfernt war und plötzlich kam nen Hund :?
Heute lasse ich ihn meist laufen wenn ich sehe der andere ist auch ohne Leine. Und ich bin entspannt dabei (was übrigens nicht leicht war zu lernen find ich ^^) Und siehe da, wenn ich kein Terror mache, macht er es auch nicht.
Er bleibt bei mir in ner Nähe und es wird sich ruhig begrüßt und weiter gezottelt.

Ich würde dir dringend raten, das DU erstmal wieder lernst zu vertrauen und eure Bindung stärken.
Nun stell ich es mir auch schwer vor, wenn 2 Partien mit dem Hund gehen, und die eine macht das nicht so wie die andere (weiß nicht wie sehr ihr euch einig in der Erziehung seid?)

Trau dich einfach aufs Fahrrad zu setzen und fahre los, meist sind dann Hunde eher aufs laufen konzentriert (bei uns so)
Das dir nen Hund tot umfallen kann, kann dir auch im Garten passieren. Diese Ängste musst du wirklich ablegen.
Larry kann auch den nächsten schlechtgelaunten Jäger übern Weg laufen und erschossen werden, trotzdem meide ich den Wald nicht, weil er uns beiden gut tut.

Trau dich einfach. Ich habs auch nicht, deswegen kann ich dich verstehen... aber es ist alles so viel entspannter.
Wenn du solche Angst hast das Yuukan wen verletzt, pack ihn nen Maulkorb an, damit du erstmal diese Angst ablegen kannst, das nichts passieren kann.
Mach erstmal alles so, damit sich deine Angst in Grenzen hält und du sie abbauen kannst.
Die Schlepp war für mich ne riesen Hilfe. Ich wusste, er kann nicht weg. und das hat meine Angst enorm gedämmt...

so, Roman postwendend zurück xD Ich hoffe du verstehst was ich dir da sagen will
 
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Ich verstehe was du mir sagen willst. Danke für die Antwort.

Allem vorweg:
Ich hab zwar kurzzeitig darüber nachgedacht aber wenn Yuukan ein Maulkorb tragen würde, würde ich niemals mehr rausgehen. Ich habe 2 Ängste:
1. Das Yuukan verletzt wird
2. Das Yuukan verletzt.

Realistisch betrachtet ist meine Angst größer das mein Yuukan verletzt wird und sein einziger, riesiger, dicker, fetter Pluspunkt ist einfach das Yuukan nicht meine Jessy ist. Jessy war ein 8kg Jack Russel Terrier, ein großer Hund einmal Haps und weg wäre sie, bei Yuukan mit seinen 28kg wäre das nicht der Fall. Das gibt MIR Sicherheit auf seine Art und Weise. Ich weiß nicht wie das rüberkommt aber mein einziges ´Rettungsventil´ ist der Gedanke das Yuukan mit seinen 60cm Schulterhöhe nicht zu den kleinsten und mit seinen 28kg nicht zu den leichtesten Hunden gehört, dazu ist er wendig und schnell, würde ich ihn die Verteidigung nehmen würde ich wahrscheinlich noch weniger Sicherheit haben. Und meine Mum würde mich umbringen.

Das ist einfach so: Wir sind 3 Leute, drei Leute gehen mit den Hund und alle drei sind sich "uneinig" was die erziehung anbelangt. :roll:
Der Freund meiner Mum ist eher sehr locker. Er hat früher Schäferhunde trainiert aber seinen eigenen Hund hat er nicht so erzogen. Allerdings kann der Hund auch nur Sitz, Platz, Fuss und Pfötchen und bei Spaziergängen trottet er nur hinterher und schleimt nach Leckerlies. Wir mussten auch ewig daran erinnern das er einen Ball für Yuukan mitnimmt. Bei meiner Mum ist bisher außer in 1. noch nie was passiert. Früher war sie die Konsequenz in Person. Jessy durfte nicht mal halb so viel wie Yuukan jetzt darf, sie gibt sich zwar Mühe aber in vielen Sachen streiten wir öfters. Ich versuche wirklich konsequent alles durchzuziehen und klare Kommandos zu geben, meine Körpersprache so anzupassen das ich nicht handel wie ein Primat. Will nicht sagen das meine Mum völlig gegen meine Erziehung arbeiten das ist nicht so aber alles wie ich machen sie auch nicht.
Ich bin auf der Mittag und Abendrunde dabei, nur die Morgendrunde macht meine Mum ihr Freund alleine, wenn ich arbeiten gehe mache ich morgend und Abendrunde mit ihm.

Ja also sie wäre sauer wenn ich mit Maulkorb kommen würde und ich kann das auch verstehen irgendwie. Yuukan hat ja nie einen anderen Hund was getan, ich denke da war auch viel Show dabei wie eine ernsthafte absicht und alle hatten ihre Hunde auch an der Leine, wenn sie frei gewesen wären, wäre es wahrscheinlich auch anders gekommen. Der Beagle wäre nie durch Yuukans Druck auf die Seite geschmissen worden, währe da nicht die Flexileine gewesen die den Hund stramm festgehalten hätte als Beispiel und ich denke 5 Vorfälle auf ca. 1440 Tagen sind jetzt auch nicht das wo ich sagen würde; potenziell gefährlicher Hund. Ich bin einfach so ich gehe in meinen Kopf ALLE wahrscheinlichkeiten durch damit mache ich meine Mum wahnsinnig. Ich habe auch meinen Onkel der in der Eifel lebt gefragt wie es da mit Umweltkatastrophen aussieht damit ich da bescheid weiß und meine Mum schaute mich an wien Alien und meinte das wäre für sie nie eine Frage und kein Kriterium um wo nicht hinzuzuehen aber ich will das wissen und wenn die Antwort wäre: Alle 2 Tage eine, dann wäre es ne überlegung nicht hinzuziehen. So ists auch bei den Hunden alleine die Möglichkeit was passieren könnte da bekomm ich schon Panik und dann wäre es wahrscheinlich nicht halb so schrecklich und blutlastig wie ich es mir vorstelle. :roll:

Das witzige ist; meine Trainiern sagt auf den Platz dasselbe wie du: Vertrau dem Hund der macht das schon nicht.
Wenn ich auf den Platz bin zögere ich ab und an noch den Hund frei zu machen, weil ich villt. aus den Augenwinkel gesehen habe das da ein anderes Frauchen wild mit seinen Hund spielt und Yuukan mal interessiert hingesehen hat. Aber die Trainierin sagt dann immer: Mach ihn ab, vertrau ihm er haut nicht ab.

Ja und was soll ich sagen; Hat er auch noch nie.

Zuhause ist er mir aber schon das ein oder ander emal ausgebüchst. Klingt ´dramatischer´ wie es ist wenn man die paar mal auf 4 Jahre verteilt ich denke da ist es eher weniger. Mal überlegen, das schlimmste war vermutlich das er mal ner Katze nach ist und die richtung 30er Zone ab ist, er kam aber wieder. Das andere mal ist der Blödmann quer übers Feld nen anderen Hund begrüßen gegangen, musste ihn damals quer übers Feld nachdackeln da war ich sauer.

Ich hab schon viel geändert, heute z. B. ist er ungefähr 15m vorgelaufen und hat sich in seine Lieblingspfütze geworfen. :eusa_doh: So volle Sulle und Kopf voraus. Ich hab zu ihm gerufen: ´Tschüß Yuukan´ hab gewunken und bin abgehauen (natürlich nach einen kurzen Blick über die Gegend - keine Hunde). Yuukan ist mir sofort mit einen Affenzahn hinterher gedüst, aber sofort, der war richtig schockiert das ich abgehauen bin.
Ansonsten ist es irgendwie situationsabhänging. Manchmal hab ich es so im Gefühl das Yuukan nicht zu dem Hund übers Feld rennen wird und dann werfe ich auch weiter den Ball oder die Frisbee an anderen Tagen hab ich irgendwie nen blödes gefühl und dann unterbreche ich auch meist das Spiel und warte oder gehe direkt wieder nachhause und schimpfe über die Gassygänger zu MEINER Zeit. :lol:

Was halt auch schwer ist das ich nie weiß: Lass ichs einfach zu oder blocke ich. Wenn Yuukan z. B. an der Schlepp ist aber die frei am Boden schleift und da rast ein Hund auf uns zu, da überlege ich dann auch blocken um meinen Mund irgendeine Art bedrängnis wegzunehmen oder naja der Hund braucht auch mal Kontakt und vielleicht mögen sie sich ja. Auf jedenfall wenn Yuukan in der Nähe ist und ein fremder Hund kommt mache ich ihn meistens von der Schlepp dann los damit er fliehen kann. Ich hab nur noch nicht raus wann ich explieciet blocke, wobei vielleicht weiß ich das ja wenn mal ein Hund kommt der zickig ist, meistens sind die ja schon beim rennen am keifen. :eusa_think:

Ahja; Fahrradfahren ist etwas übertrieben von mir gesagt da ich Yuukan noch nie am Rad hab laufen lassen, schon allein weil ich sehr unsicher bin und Angst hätte das, wenn ich ihn an der Leine hab, der mich mit nen ruck vom Rad reißt. Würde also so oder so Freilauf voraussetzen und bis Yuukan das bekommt wenn ich in die Eifel gezogen ist, ist er wohl 10. Ich schisser. :lol: :|

Gibt auch ne Hundeschule die bietet unter Traineraufsicht eine Spielstunde an, die achten auf die Größe das die zueinander passt. Ein paar Mal wollte ich schon hin um einfach zu schauen wie ist die Hundesprache so live und in Farbe, lernen einzuschätzen und meinen Hund den Kontakt kontrolliert ermöglichen und dann denke cih wieder; Was wenn er da schlechte Erfahrungen macht? Dann ists ganz vorbei und dann hab ich wohl gar kein Bock mehr auf Gassy gehen wenn der dann ohne ausnahme pöbelt.
Wobei ich war schon mal auf einen Agitreffen und da durften die Hudne, es waren glaub 13 alle miteinander spielen. Während etwa 6 sich zu einen Rudel gerottet haben und miteinander balgten, rannten, rauften und zwischendrin mal ´kloppten´ ist Yuukan die ganze zeit im Abseits und in meiner Nähe herumgeschlichen. Er hat 2 Borders zum Spielen zwar aufgefordert aber die haben das nicht Verstanden das Yuukan gefangen werden wollte, er machte also immer ne aufforderung zum Spielen und rannte dann los, der Schweif in so eine Tassenhenkel- Haltung, also so eine ´Hasch mich´ Haltung. Die Borders haben es nicht gerallt und sind ihm nicht nach haben lieber alleine gespielt. Also ist er ein paar mal halbherzig mitgerannt hat sich dann aber eher alleine rumgetrieben. Er wirkte eher überfordert und hatte keinerlei agressive Ambitionen gezeigt. Meine Mum meinte so wäre er immer im Freilauf und außer die 2 oben erwähnten Beispiele wo er doch ma was zickig war hab ich auch keinen gegenteiligen beweis. Dennoch kann ich zurzeit npch nicht ganz ohne Schlepp obwohl ich sie nicht halte, aber bei den Beagle war sie ja ne echte Hilfe sonst hätte ich Yuukan nicht wegziehen können.
 
Michse89

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Dieses ungute Gefühl kenne ich auch. Manche Tage merke ich schon gleich am Anfang das der Kleine Affe mit seinen Trommeln im Kopf sitzt und ich lasse ihn nicht von ner Schlepp.
Und das Gefühl täuscht mich auch meistens nicht. Entweder kommt iwo nen Fasan raus gesprungen oder die Rehe hüppen umher.
Dieses Gefühl ist also Goldwert ;)
zB bei meinen Pinkelrunden abends hier um de Blöcke. Es wimmelt hier ziemlich von Kaninchen. Einerseits sehr gut, ich hab genug Gelegenheiten zum üben, andererseits muss man doch ziemlich auf der Hut sein.
Ich kann es aber doch schon wieder, ihn abends hier ohne Leine rumlaufen zu lassen. Aber das entscheide ich auch nach "Gefühl"

Das Angebot der Hundeschule würde ich trotzdem mal ausprobieren.
Notfalls hast du da nen Trainer der die Zeichen (hoffentlich) früher deuten kann und auch eingreifen kann.
Und ganz ehrlich, selbst wenn Larry auf jmd trifft, der nicht so reagiert wie er es sich wünscht... naja dann kriegt er eins aufn Deckel aber weiß das er sich nicht immer wie son Klotz aufführen sollte.
Grade die Damen stutzen ihn manchmal zurecht ;)
Aber gut, ich weiß auch das er dann den Rückzug antritt und nicht weiter pöbelt. Da ist der Dicke zu friedlich für

Mein schlimmsten Erlebnis war ne Gruppe Reiter die Luftlinie knapp 800 Meter von uns entfernt waren. Und das Trotteltierchen rennt los cO
Ich hab mir schon die schlimmsten Szenarien ausgemalt, Rettungshubschrauber der die Verletzten Reiter wegfliegt etc... ich weiß also genau was du dir da für Geschichten ausdenkst.
Aber er ist nicht zu weit hingerannt. Er ist zwar gerannt, dann hat er sich mitten aufs Feld gesetzt und die gestalkt :eusa_eh:

Das Yuukan gefährlich ist wollt ich nicht sagen, sondern nur, das dir das vllt die Angst nehmen könnte wenn du weißt, das er keinem was tun kann.

Wenn du umziehst (wohnst dann alleine?) kannst du dann also komplett alleine die Erziehung regeln?
Ich würde das jetzt als ziemlich gut auffassen.

Fahrrad fahren: Ich weiß ja nicht wie sehr sich Yuukan in die Leine schmeißt... Larry hat sich damals auch bei den ersten Runden in die Leine geschmissen, da konnt ich ihn aber auch noch mit 60 Kilo händeln.
Viele lernen schnell, worauf es da ankommt (spätestens wenn sie voll ins Rad rennen -.-)
Und ja, auch beim fahren ist die Konzentration nur bei mir. Weil er schön aufpasst, wo ich bin.
Die ersten male im Freilauf ist er auch zu anderen Hunden. Ich hab dann Gas gegeben. Weil er dann gut zu tun hatte nach zu kommen.
Mittlerweile muss ich nur vorher "weiter" sagen und es wird nichtmal geschnüffelt bei anderen.
Und ich hab mich auch nur aufs Rad gesetzt und es probiert... was soll bei geringen Tempo passieren außer das de dich lang legen könntest :lol:
Aber so war dann meine Einstellung

Das mit dem weiter laufen habe ich sehr viel geübt. Mich einfach versteckt wenn er zu weit vorne war, Richtung einfach gewechselt wenn er mich zu lange nicht beachtet hat.
Ich fand das sehr effektiv, weil er jetzt viel mehr auf mich achtet. Würde ich weiter machen
 
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Dieses ungute Gefühl kenne ich auch. Manche Tage merke ich schon gleich am Anfang das der Kleine Affe mit seinen Trommeln im Kopf sitzt und ich lasse ihn nicht von ner Schlepp.
Und das Gefühl täuscht mich auch meistens nicht. Entweder kommt iwo nen Fasan raus gesprungen oder die Rehe hüppen umher.
Dieses Gefühl ist also Goldwert ;)

Ja, das denke ich auch. Es ist Goldwert manchmal. :D

zB bei meinen Pinkelrunden abends hier um de Blöcke. Es wimmelt hier ziemlich von Kaninchen. Einerseits sehr gut, ich hab genug Gelegenheiten zum üben, andererseits muss man doch ziemlich auf der Hut sein.
Ich kann es aber doch schon wieder, ihn abends hier ohne Leine rumlaufen zu lassen. Aber das entscheide ich auch nach "Gefühl"

Genau wie bei mir, gibt nämlich Tage da bin ich richtig mutig und er läuft ohne Schleppleine. :lol:

Das Angebot der Hundeschule würde ich trotzdem mal ausprobieren.
Notfalls hast du da nen Trainer der die Zeichen (hoffentlich) früher deuten kann und auch eingreifen kann.
Und ganz ehrlich, selbst wenn Larry auf jmd trifft, der nicht so reagiert wie er es sich wünscht... naja dann kriegt er eins aufn Deckel aber weiß das er sich nicht immer wie son Klotz aufführen sollte.
Grade die Damen stutzen ihn manchmal zurecht ;)
Aber gut, ich weiß auch das er dann den Rückzug antritt und nicht weiter pöbelt. Da ist der Dicke zu friedlich für

Und Larry ist da nicht so sehr sensibel oder? Also könnte mich nu auch irren wenn ja sry. ;) Yuukan ist extrem sensibel. Es ist zwar so das er, wenn wir balgen überhaupt gar nicht empfindlich ist. Als er ein Jungspund war haben wir uns meist über die ganze Couch gekugelt. Ich ihn geknufft, er mich gebissen (also Spielbeißen ne? ^^) Ich wieder zurückgebissen, er gebissen, also das war ne schöne fetzerei und da ist er null komma null sensibel. Aber mal als Beispiel:
Yuukan hatte sich irgendwas am Pfötchen getan. Meine Mum musste nachschauen. Kaum hat sie ihn dabei eben ´wehgetan´ hat er das Pfötchen beiseite gezogen und wollte es nemmer hergeben. Wir mussten ihn zu zweit festhalten das wir rankamen und er hat sich aufgeführt wie auf der Schlachtbank. Meine Mum sagte dabei zu ihm: Zeig mir mal dein Pfötchen. Wenn er diese Worte hört, wenn meine Mum dabei verlangt das er vor der Couch sitzt macht geht er stiften und verschwindet unter dem Schreibtisch und da bringt ihn dann auch nichts mehr raus. Pfötchen geben im Flur, in der Küche und auch im Wohnzimmer macht er noch normal aber wehe dem man will schauen dann ists vorbei. Er wird nicht agressiv, er zappelt und rennt weg und legt einen Blick auf bei den man denkt man hätte ihn gerade allerschlimmste Gewalt angetan. Er ist in manchen Sachen so extrem hochsensibel das ich einfach Angst habe das er eine negative Begegnung mit einen Hund so verknüpft das alle Hunde blöde sind.



Mein schlimmsten Erlebnis war ne Gruppe Reiter die Luftlinie knapp 800 Meter von uns entfernt waren. Und das Trotteltierchen rennt los cO
Ich hab mir schon die schlimmsten Szenarien ausgemalt, Rettungshubschrauber der die Verletzten Reiter wegfliegt etc... ich weiß also genau was du dir da für Geschichten ausdenkst.
Aber er ist nicht zu weit hingerannt. Er ist zwar gerannt, dann hat er sich mitten aufs Feld gesetzt und die gestalkt :eusa_eh:

Ich hätte da Yuukan nicht mehr eingesammelt bekommen... weil ich irgendwo mit nen Herzkoller auf den Boden gelegen hätte. :shock:


Das Yuukan gefährlich ist wollt ich nicht sagen, sondern nur, das dir das vllt die Angst nehmen könnte wenn du weißt, das er keinem was tun kann.

Das stimmt, aber dann wäre da die Angst das Yuukan was passiert und die Vorstellung ist noch viel schlimmer. :(

Wenn du umziehst (wohnst dann alleine?) kannst du dann also komplett alleine die Erziehung regeln?
Ich würde das jetzt als ziemlich gut auffassen.

Ich ziehe mit meiner Mum und ihren Freund um hab aber in dem Haus ne Einliegerwohnung. Ich habe keine Chance Yuukan für mich alleine zu bekommen. Meine Mum ist ein Fähnchen im Wind leider. Wenn se gut drauf ist sagt se: Joa der Yuukan der braucht ja auch die Arbeit auf den Platz mit dir. Wenn se mich verletzten will sagt se: Der braucht des eigentlich auch net also is es egal. Inzwischen streiten wir beim Thema Hund nur noch, deswegen lasse ich es, ich hab echt schon tausend Sachen versucht: Vernünftig reden bringt nichts, dann bin ich die die sich aufspielt und sie dumm dastehen lassen will dabei hat SIE schon einen Hund erzogen (Kopf in Pipi drücken bei Unsauberkeit, Nackenfell schütteln) ... es war dennoch ein super gut erzogener Hund und bei Yuukan macht sie es net, aber wenn ich ihr das vor Augen halte wird sie echt erst recht Sauer :eusa_think:. Ich habe auch Hundebücher gekauft, die liest sie nicht. Textpassagen aus den Internet oder hier aus den Forum sind von leuten die keine Ahnung haben. Oder sie weiß es besser.... :eusa_doh: Das einzige was sie glaubt ist den Hundeprofis aus den fernsehen und drei mal darfste raten wer ihr Favorit bis vor kurzen war: Cesar Milian. Ich verstehe sie nicht. Sie kennt sich WIRKLICH gut mit Anatomie aus, sie hat das gelernt war eine 1er Schülerin darin und sieht nicht das dieses Erziehungsband von ihm die Luftzufuhr abschnürrt, sie sieht nicht das es den Hunden wehtut oder sie sieht es nicht als schlimm an, auch die Side- Kicks findet sie nicht schlimm wobei sie es bei Yuukan aber nicht anwenden würde. Ich bin schon echt froh das sie in letzter Zeit den Typen nemmer schaut, vielleicht haben meine recherschen da doch was gebracht, sie schaut nu eher den Rütter. Wenn der Sachen sagen würde die meine Theorien unterstützen würde... dann hätte ich wohl ne Chance. :eusa_think: Wobei jetzt wie gesagt die Erzieherischen Sachen nicht so extrem sich unterscheiden, gott sei dank, sind nur zwischendrin Sachen die mich tierisch nerven... Oder wenn sich halt geärgert wird das Yuukan an der Leine zieht aber dagegen was machen.... nö. Am besten hilft ein Leinenruck dann würde er ja so toll laufen, das ich davon nichts halte stößt auf taube Ohren.


Fahrrad fahren: Ich weiß ja nicht wie sehr sich Yuukan in die Leine schmeißt... Larry hat sich damals auch bei den ersten Runden in die Leine geschmissen, da konnt ich ihn aber auch noch mit 60 Kilo händeln.
Viele lernen schnell, worauf es da ankommt (spätestens wenn sie voll ins Rad rennen -.-)

Ich glaube in der Hinsicht bin ich ungeeignet. Yuukan kann zwar ordentlich an der leine laufen aber nur wenn er ausgelastet ist. Ich bin selber schon seit 8-9 Jahren nicht mehr Fahrrad gefahren das heißt selber sehr unsicher und eher ängstlich aber schon immer bei allem wo ich den Boden unter den Füßen verliere. Wenn Yuukan dann mal wegen irgendwas ziehen würde oder stehen bleiben würde und ich verpeile das loslassen würde ich von dem Fahrrad fliegen ohne jeden Zweifel. So kann ich Yuukan halten, aber wenn der Untergrund rutschig ist oder ich nicht mit rechne dann kann Yuukan ziehen und dann hat er gefühlte 100kg. Losgelassen habe ich ihn bisher noch nicht aber das ist dann schon imens.


Und ja, auch beim fahren ist die Konzentration nur bei mir. Weil er schön aufpasst, wo ich bin.
Die ersten male im Freilauf ist er auch zu anderen Hunden. Ich hab dann Gas gegeben. Weil er dann gut zu tun hatte nach zu kommen.
Mittlerweile muss ich nur vorher "weiter" sagen und es wird nichtmal geschnüffelt bei anderen.

Bei so was ist dann mein kontrolltrieb wohl zu groß. :uups:

Und ich hab mich auch nur aufs Rad gesetzt und es probiert... was soll bei geringen Tempo passieren außer das de dich lang legen könntest :lol:
Aber so war dann meine Einstellung

Hehe, ich wäre dafür zu empfindlich. Mal abgesehen davon; immer wenn ich falle dann richtig und meistens breche ich mir dann was. Erstes Mal seit langen ins Schwimmbad, allererste Mal ausgerutscht, allererste Mal den Arm gebrochen. Auf Kieselsteienn ausgerutscht Fleischwunde, auf Klamotten ausgerutscht (Ja das gibts XD) Prellung usw. usw. usw. Also wenn ich Falle dann richtig, deswegen sollte ich das vielleicht nicht einfach so probieren. :lol: Aber in der Eifel gibts ne Hundeschule die bietet Fahrradbegleithund Kurse an da werde ich mitmachen. ;)

Das mit dem weiter laufen habe ich sehr viel geübt. Mich einfach versteckt wenn er zu weit vorne war, Richtung einfach gewechselt wenn er mich zu lange nicht beachtet hat.
Ich fand das sehr effektiv, weil er jetzt viel mehr auf mich achtet. Würde ich weiter machen

Ja ich renne inzwischen weg, aber eigentlich ist Yuukan sehr aufmerksam. Bei THS schaut er nach jeden Gerät wo ich bin, was ich mache, was ich vielleicht sagen werde da kommt dann der Border raus vermutlich. :lol: Das einzige wo das Hirn absolut komplett abschaltet sind Katzen und eben manche Hunde, nicht alle nicht immer aber irgendwas muss der Hund an sich haben das Yuukan denkt: Boah Hallo sagen gehen und los. ;)

So, hoffe das war Ok das fett gedruckte zwischen deinen Sätzen, sonst hätte ich die Hälfte vergessen. :lol: LG
 
fluty

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Ich kenne dein Problem in genau dieser Form zwar nicht, aber was mir unheimlich dabei hilft, Vertrauen in meinen Hund zu entwickeln, ist der langsame Abbau der Schleppleine. Ich habe sie also nicht einfach von jetzt auf gleich ganz abgemacht, sondern einfach von Woche zu Woche etwas gekürzt, dem Hund aber trotzdem den gleichen Bewegungsradius zugestanden wie vorher. So hätte ich in den ersten Wochen noch die Chance gehabt, mit einem schnellen Schritt den Fuß auf die Leine zu setzen ... habe aber in vielen Situationen gesehen, dass es gar nicht nötig war weil er auch so gut gehört hat. Inzwischen haben wir die Leine von ursprünglich mal 10m auf ca. 7m reduziert und ich fühle mich sicher genug, um ihm in ruhiger Umgebung auch schon wieder echten Freilauf zu gönnen. Die schleifende Leine nutzen wir nur noch in Gebieten, wo viele Menschen und Hunde unterwegs sind, weil Frauchen sich mit "Sicherheitsleine" wohler fühlt :uups:.

Ist für dich ja vielleicht auch eine Option?
 
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Ich kenne dein Problem in genau dieser Form zwar nicht, aber was mir unheimlich dabei hilft, Vertrauen in meinen Hund zu entwickeln, ist der langsame Abbau der Schleppleine. Ich habe sie also nicht einfach von jetzt auf gleich ganz abgemacht, sondern einfach von Woche zu Woche etwas gekürzt, dem Hund aber trotzdem den gleichen Bewegungsradius zugestanden wie vorher. So hätte ich in den ersten Wochen noch die Chance gehabt, mit einem schnellen Schritt den Fuß auf die Leine zu setzen ... habe aber in vielen Situationen gesehen, dass es gar nicht nötig war weil er auch so gut gehört hat. Inzwischen haben wir die Leine von ursprünglich mal 10m auf ca. 7m reduziert und ich fühle mich sicher genug, um ihm in ruhiger Umgebung auch schon wieder echten Freilauf zu gönnen. Die schleifende Leine nutzen wir nur noch in Gebieten, wo viele Menschen und Hunde unterwegs sind, weil Frauchen sich mit "Sicherheitsleine" wohler fühlt :uups:.

Ist für dich ja vielleicht auch eine Option?

danke für die Antwort. Ich hab meine Schleppleine schon von 30m auf 15m und aktuell nun 5m gekürzt. ;) Nächster Schritt wahre Freilauf den ich mich ja leider noch nicht 100% traue.
 
Midoriyuki

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Nächster Schritt wahre Freilauf den ich mich ja leider noch nicht 100% traue.

Möööp...nächster Schritt ist es die 5 Meter nach und nach zu kürzen:)
Also erstmal immer wieder ein paar cm (so 20-50) abschneiden bis sie irgendwann ganz weg ist.

DAS ist richtiger Abbau der Schlepp;) Sonst hast du ja auch den Effekt "Leine dran- alles gut; Leine ab- yeah! Lass´Krawall machen!"
 
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Möööp...nächster Schritt ist es die 5 Meter nach und nach zu kürzen:)
Also erstmal immer wieder ein paar cm (so 20-50) abschneiden bis sie irgendwann ganz weg ist.

DAS ist richtiger Abbau der Schlepp;) Sonst hast du ja auch den Effekt "Leine dran- alles gut; Leine ab- yeah! Lass´Krawall machen!"


Miiiiep, ich soll meine sau teure Biothane Schleppleine zerschnippeln. :shock: Niemals *schnapp und an mich drück* Mimimimi.... :lol:
 
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Kannst dir ja zum Zerschneiden eine billige Schleppleine besorgen oder ein Stück Wäscheleine nehmen. Für meine 10m-Schlepp aus PVC habe ich rund 20,- gezahlt. Die wird jetzt zerstückelt und ich heule ihr keine Träne nach, wenn ich dafür einen gut abrufbaren, freilaufenden Hund bekomme ;). Und sollte ich irgendwann mal wieder eine brauchen, gibt's auch wieder eine Neue.
 
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Kannst dir ja zum Zerschneiden eine billige Schleppleine besorgen oder ein Stück Wäscheleine nehmen. Für meine 10m-Schlepp aus PVC habe ich rund 20,- gezahlt. Die wird jetzt zerstückelt und ich heule ihr keine Träne nach, wenn ich dafür einen gut abrufbaren, freilaufenden Hund bekomme ;). Und sollte ich irgendwann mal wieder eine brauchen, gibt's auch wieder eine Neue.


Damit kann ich Leben. :mrgreen:
 
Maische

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Ich finde das hört sich an, als wenn du eher das Problem bist als der Hund. Nicht böse gemeint ;)
Ich hatte das auch. Benni war immer weg, wenn er einen anderen Hund gesehen hatte. Inzwischen lebt er 9 Monate bei uns und hört zu 98% ^^
Wie die anderen schon sagten Vertraue deinem Hund.
Kannst du nicht einzeltraiing dir besorgen?
Auf em Platz ist es ja gut und schön, aber dein Hund soll ja auch an ganz normalen Gassiorten hören. :)
Es KANN alles passieren. Es kann auch ein meteorit einkrachen, da wo du stehst oder ein Baum umkippen. Man kann nicht alles im Blick haben. Natürlich gehört ein guter Blick beim Gassi gehen dazu, aber du solltest dich auch mal entspannen können.
 
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Ich finde das hört sich an, als wenn du eher das Problem bist als der Hund. Nicht böse gemeint ;)
Ich hatte das auch. Benni war immer weg, wenn er einen anderen Hund gesehen hatte. Inzwischen lebt er 9 Monate bei uns und hört zu 98% ^^
Wie die anderen schon sagten Vertraue deinem Hund.
Kannst du nicht einzeltraiing dir besorgen?
Auf em Platz ist es ja gut und schön, aber dein Hund soll ja auch an ganz normalen Gassiorten hören. :)
Es KANN alles passieren. Es kann auch ein meteorit einkrachen, da wo du stehst oder ein Baum umkippen. Man kann nicht alles im Blick haben. Natürlich gehört ein guter Blick beim Gassi gehen dazu, aber du solltest dich auch mal entspannen können.


Ich denke auch das eher ich das Problem habe wie mein Hund. Er hört ja eigentlich, laut meiner Mum kann sie ihn sogar aus einer Jagd von nen Hasen abrufen. Ich weiß das da oben klingt nach viel mehr da ich alles aufgelistet habe, aber im prinzip waren es ´nur´ 7 Vorfälle in denen mal mein Hund aber sicherlich auch die anderen Hunde mal schuld hatten.
Das andere ist das Yuukan sowohl meiner Mum, dem Freund meiner Mum und meinen Bruder schon abgehauen ist als er einen Heißluftballon gesehen hat (Intimfeind Nr.1!), bei mir noch nicht, das ist zwar nicht unbedingt dem Gehorsam zu verdanken sondern viel mehr meinem vorausschauen das ich die Gegend erst abchecke und dem Hund dann Freiraum gewähre oder eben nicht, je nachdem ob ich so nen blöden Ballon sehe. Die anderen latschen los, wundern sich warum der Hund abhaut und sehen dann den Ballon oder sehen ihn gleichzeitig und fürn Abruf ists dann zu spät. Da hatte er z. B. bei mir noch nie Erfolg mit einer Flucht, es hat sich aber bei ihm schon normalisiert das er abhaut sobald er das Teil sieht. Naja gut, ich weiß das ich da etwas unentspannt bin und meinen Hund vertrauen sollte, aber wenn ich mit ihn werfe und ich sehe er starrt zu nem Hund dann sag ich direkt ´Du bleibst´, würde ich ihn nicht festmachen bestände aber die Gefahr das er, während er einen Ball nachjagd und diesen fängt, denkt ´Och jetzt bin ich schon so weit, nen kleiner Abstecher wäre nun lustig´

Wenn ich die Hunde kennen würde und würde sagen das die sich verstehen und vermutlich nicht verkrachen dann würde ich es ja drauf ankommen lassen und schauen ob es geht, nur meistens ist es ausgerechnet dann nen Hund den ich nicht einordnen kann und wenn der Hund dann auch noch an der Leine ist bin ich nicht so ne Ego- Tüte und lass meinen Hund hinrennen. Das würde ich bei meinen ja auch nicht wollen, ergo ich muss den Hund schon vorher für den eventuellen Fall das er abhauen könnte sichern. Versteht ihr was ich meine? :eusa_think:
 
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