12 Wochen alter Welpe und ein paar Baustellen...

Diskutiere 12 Wochen alter Welpe und ein paar Baustellen... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Nachdem eure Tipps mit an die Box gewöhnen schon gut geklappt haben - hier neue Probleme: Unser 12 Wochen alter Welpe hat in den letzten 2 Wochen...
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Hardworx

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Nachdem eure Tipps mit an die Box gewöhnen schon gut geklappt haben - hier neue Probleme:

Unser 12 Wochen alter Welpe hat in den letzten 2 Wochen ein Beissverhalten entwickelt das es nicht mehr lustig ist. Die letzten 2 Tage waren sehr extrem. Er beisst in so ziemlich alles (Füsse, Hände, Gesicht etc.) das geht natürlich gar nicht. Wir haben ihn gestern
4 mal für 10 Minuten in die Box sperren müssen da er auf die üblichen Tipps (Laut AUA und abwenden & ignorieren, aus dem Raum gehen, spielzeug anbieten, Nein Aus blabla etc) einfach nicht gut anspringt. Das geht dann eher früher als später danach einfach munter weiter.

Also was ist die beste Möglichkeit ihm beizubringen das er Menschen nicht beissen darf?


Andere Baustelle ist das der Kerl einfach nicht schlafen will. Wenn wir ins Bett gehen liegt er im Körbchen direkt neben dem Bett - er hüpft ständig hoch knabbert alles an und kann sich einfach nicht beruhigen. Ignorieren kann man ihn dann auch nicht denn sobald man ihn ignoriert knabbert er den Nachtisch an - kratzt am Bett oder baut sonst irgendeinen Mist sodass man ihn wieder aufmerksamkeit geben muss um ihn davon abzuhalten. Auch Mittags dauert es eine Ewigkeit bis er abschaltet und das auch nur wenn man ihn auf den Schoss hat oder sich mit ihm auf die Couch legt. Alleine sich schlafen zu legen würde ihm nie einfallen

Was kann man machen?

Bin wirklich auf Ratschläge gespannt denn mir fällt nichts mehr ein
 
05.02.2014
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Infano

Infano

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1. Einsehen, dass es immer noch ein Baby ist.
Der Hund weiß noch nicht, dass er nicht beißen darf und wie fest, er lernt die Welt mit seinem Mund kennen.
Für die Erziehung einfach mal nach Beißhemmung suchen.
Und dann einsehen, dass das eben keine Sache ist die von heute auf morgen funktioniert, sondern mehrer Wochen/Monate dauert.

2. Wie beschäftigt ihr euch tagsüber mit ihm?
Ist er überfordert, unterfordert, gelangweilt, fehlt ihr ihm, muss er raus?
Wie auch immer. Wenn er nachts nicht ins Bett soll müsst ihr ihn eben immer und immer wieder runter bringen.
Wenn er etwas anknabbert eben noch einmal aufraffen und euch dazwischen stellen. So ist das mit kleinen Lebewesen, die erst noch Benimm lernen müssen.
 
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Hardworx

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1) Es geht mir eher darum was nun das richtige ist - wie gesagt auf Alternativen wie Kauknochen etc. springt er nicht an - er spielt und damit auch beisst viel lieber seine Menschen. Wie soll er es lernen wenn er auf Aus laut Aua etc. nicht reagiert?
Desweiteren haben wir gelesen das er nun in die Rangordnungsphase kommt. Auf Webseiten heisst es: "Es ist in dieser Phase sehr wichtig, dass der Hund seine Grenzen kennt, und Regeln erhält."

Heisst für mich gerade jetzt sollten wir ihn nichtmehr wie ein Baby behandeln sondern Grenzen und Regeln abstecken sowie konsequent sein. In dieser wichtigen Phase wollen wir natürlich nix falschmachen oder gar verpassen.

2) Wir gehen 2-3 mal mit ihm spazieren, Mittags und Abends gibt es eine ausgelassene Spielrunde sowie verschiedene übungen über den tag. Immer vor dem zu Bett gehen wird gelößt.
 
laki01

laki01

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Desweiteren haben wir gelesen das er nun in die Rangordnungsphase kommt. Auf Webseiten heisst es: "Es ist in dieser Phase sehr wichtig, dass der Hund seine Grenzen kennt, und Regeln erhält."
Ja,aber er ist wirklich noch ein kleines Baby und die Pubertät,wo sie ihre Grenzen austesten kommt noch viel später ;).
Bei meinem Hund hat die Pubertät mit den Grenzenaustesten ,Kommandos überhören etc. erst mit 6 Monaten angefangen und nicht mit erst 12 Wochen :!:

Unser Hund hat als kleiner Welpe auch immer aus Spaß gebiessen und es hat eine ganze Weile gedauert bis er auf gehört hat,wenn er richtig im Spieltrieb ist kommet es sogar manchmal immer noch vor.(jedoch sehr leicht )

Wir hören sofort mit dem Spielen auf und er wird ignoriert.

Wünche dir viel Glück und Geduld ;)
 
FinnFinn

FinnFinn

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Hm, das hört sich aber nach ziemlich viel Programm an... Es könnte gut sein, das der Kleine einfach total überdreht ist. :eusa_think:

In dem Alter muss er ja auch noch viel Schlafen und im Schlaf die gelernten Dinge verarbeiten... Wenn er dann den ganzen Tag über Input hat, kommt er natürlich irgendwann nicht mehr zur Ruhe. Natürlich soll er ja spielen und auch rausgehen, aber so ein Power-Programm mit Lern-Einheiten ist doch schon fast das Pensum eines erwachsenen Hundes. Lasst euer Baby doch einfach mal Hund sein und fahrt mal eine Stufe zurück.

Wenn du sagst: Spazieren gehe; meinst du dann richtiges Laufen am Stück? Oder einfach Raus auf die Wiese und mal bisschen schnuffeln und erkunden lassen?
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

ein Hund - egal, welches Alter - braucht IMMER Regeln. Jede Gemeinschaft braucht Regeln, an die man sich halten muss. Kinder erhalten da ja in der Regel auch keine Narrenfreiheit. Das gilt auch für Hunde. Auch ein Welpe sollte schon in der ersten Woche lernen, was geht und was nicht geht. Wenn man nicht will, dass er an Händen kaut, muss man das unterbinden, ehe man es irgendwann abgewöhnen muss. Es ist immer schwieriger, Dinge abzugewöhnen, als sie gar nicht erst anzugewöhnen. Wer erst beim Grenzen Austesten anfängt, Regeln zu setzen, ist schon viel zu spät dran. Viele missverstehen nur Regeln/Erziehung mit unnötiger Strenge und denken, sie quälen den Neuankömmling damit.

Was habt ihr ihm denn für Spielzeug und Kauartikel angeboten? Kann er regelmäßig Kauartikel knabbern? Dass er aktuell nicht so sehr auf die Alternativen anspringt könnte ich mir auch gut damit erklären, dass er dafür nicht so schön Aufmerksamkeit bekommt, wie für das Knabbern am Menschen. Habt ihr ihn mal gelobt und gestreichelt, wenn er ruhig auf seinen Kauartikeln kaut? Viele Hunde haben dabei gerne Körperkontakt, vor allem im Welpenalter. Das ist nicht selten eine Gemeinschaftsaktivität für Hunde. Meine haben beispielsweise sehr gerne Körperkontakt beim Knabbern.

Was das Aua angeht: Habt ihr mal richtig schrill gequiekt und die Hand ruckarig weggezogen? Hunde sind ja in der Regel nicht so doof, wie man denkt :lol: Meine wissen genau, wann es wirklich gut ist und wann ich es "nicht so ernst meine". Oft muss man einfach ein wenig an der Tonlage und der Körperhaltung arbeiten. Hunde leben davon. Sie lesen die Mimik und Gestik, um sich an den Sozialpartnern zu orientieren. Wenn jemand nur "gelangweilt" die Hand langsam wegzieht und "aua" sagt, juckt das die wenigsten Hunde.

Übt ihr eigentlich auch aktiv Ruhephasen? Mir schwant, dass der Kleine das ziemlich arg braucht. :D Alle Hunde brauchen gestige und körperliche Auslastung. Aber viele vergessen, dass bestimmte Typen von Hunden auch lernen müssen, wann Ruhe ist. Bei manchen merkt man das schon im Welpenalter, wenn sie z.B. so gar nicht zur Ruhe kommen. Das kann man z.B. gut üben, indem man bestimmte Körbchen oder Plätze als "Ruheplätze" auswählt. Dort wird nicht getobt, sondern maximal gesessen und gekrault oder ein Kauartikel gekaut. Dort wird der Hund nicht zum Spielen animiert oder mit ihm trainiert. Ist zugegebenermaßen ein seher undankbares Training, weil dort oft die Grenzen ausgetestet werden, aber ich garantiere, dass es das künftige Zusammenleben entspannt, wenn der Hund es mal drin hat.
 
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chilly101

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Hier wurde denk ich schon alles von hundeerfahrenen Mitgliedern geschrieben. :)
Aber ich hab noch eine Frage, die nicht zum Thema passt : Ist es ein Mischling ? , nur so aus Neugierde :):)
 
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Hardworx

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Huhu,

Was habt ihr ihm denn für Spielzeug und Kauartikel angeboten? Kann er regelmäßig Kauartikel knabbern? Dass er aktuell nicht so sehr auf die Alternativen anspringt könnte ich mir auch gut damit erklären, dass er dafür nicht so schön Aufmerksamkeit bekommt, wie für das Knabbern am Menschen. Habt ihr ihn mal gelobt und gestreichelt, wenn er ruhig auf seinen Kauartikeln kaut? Viele Hunde haben dabei gerne Körperkontakt, vor allem im Welpenalter. Das ist nicht selten eine Gemeinschaftsaktivität für Hunde. Meine haben beispielsweise sehr gerne Körperkontakt beim Knabbern.

Was das Aua angeht: Habt ihr mal richtig schrill gequiekt und die Hand ruckarig weggezogen? Hunde sind ja in der Regel nicht so doof, wie man denkt :lol: Meine wissen genau, wann es wirklich gut ist und wann ich es "nicht so ernst meine". Oft muss man einfach ein wenig an der Tonlage und der Körperhaltung arbeiten. Hunde leben davon. Sie lesen die Mimik und Gestik, um sich an den Sozialpartnern zu orientieren. Wenn jemand nur "gelangweilt" die Hand langsam wegzieht und "aua" sagt, juckt das die wenigsten Hunde.
Meistens eins seiner Spielzeuge die er gerne hat. Wenn er diese annimt wird er jetzt seit 2 Tagen gelobt (diese extreme gebeisse hat erst vor ca. 4 Tagen begonnen) er hat dabei auch Körperkontakt und macht purzelbäume etc. dreht halt ab - aber solange er das mit seinem Spielzeug macht soll es Recht sein. Das hält nur nicht lange vor - eher früher als später findet er es interessanter uns zu beissen. Meine Frau hat das Aua auch schon sehr hoch gemacht, fast am quieken aber hatte auch gelesen das man das eher nicht machen sollte wegen Unterwürfigkeit... Ich selbst sage schon bestimmt und laut AUA und ziehe die Hand nach oben weg - dann setzt er sich hin und schaut die Hand an und wartet nur darauf das sie wieder runter kommt sodass das Spiel weitergeht :/ wenn ich die Hand zur Seite wegziehe rollt sich dann auf dem Rücken und beisst unten in den Oberarm was natürlich höllisch weh tun kann. Da hilft dann nur aufstehen und aus dem Raum gehen oder aufstehen und ihn ignorieren. Er hat einen Kauknoten immer zur freien Verfügung sowie seine Kissen von seinem Körbchen im Wohnzimmer - er liebt es Sie durchs Zimmer zu tragen. Auf der Couch bekommt er dann andere Spielzeuge angeboten wenn er so beisswütig ist - genauso wenn wir mit ihm spielen. Am Ende bekommt er diese auch nicht zur freien Verfügung.

Übt ihr eigentlich auch aktiv Ruhephasen? Mir schwant, dass der Kleine das ziemlich arg braucht. :D Alle Hunde brauchen gestige und körperliche Auslastung. Aber viele vergessen, dass bestimmte Typen von Hunden auch lernen müssen, wann Ruhe ist. Bei manchen merkt man das schon im Welpenalter, wenn sie z.B. so gar nicht zur Ruhe kommen. Das kann man z.B. gut üben, indem man bestimmte Körbchen oder Plätze als "Ruheplätze" auswählt. Dort wird nicht getobt, sondern maximal gesessen und gekrault oder ein Kauartikel gekaut. Dort wird der Hund nicht zum Spielen animiert oder mit ihm trainiert. Ist zugegebenermaßen ein seher undankbares Training, weil dort oft die Grenzen ausgetestet werden, aber ich garantiere, dass es das künftige Zusammenleben entspannt, wenn der Hund es mal drin hat.
Wir probieren das zumindestens...Nach dem spielen schicken wir ihn immer in seine Box mit einem grösseren Leckerlie - ich setz mich dann neben die Box an den Pc. Er kaut dann munter dran rum kommt selten auch mal damit raus, dann nehm ich es ihm ab und schick ich ihn direkt wieder rein wo er es wieder bekommt was auch super funktioniert. Aber früher oder später is das Leckerli Kaustange weg, dann will er wieder raus und Action.. dann versuch ich ihn soweit wie möglich zu ignorieren damit er seine Ruhe findet und mal mittagsschläfchen macht. Findet dann aber natürlich immer was was er anknabbern kann sodass ich wieder eingreifen muss. Dieses Spielchen geht dann schon lang bis er endlich einschläft und das nur auf dem Schoss oder auf der Couch neben mir. Wobei er eben gerade das erste mal in seiner Box eingeschlafen ist (Oh Wunder) Ihm würde aber nie und nimmer einfallen einfach mal selbst in seine Box oder Körbchen zu gehen und einfach mal zu liegen (zum Beispiel in den Pausen) - das macht er einfach nicht.

Tagesablauf sieht grob so aus:

Morgens um 8 eine kurze Runde um den Block mit einer Grünfläche zum schnüffeln und lösen. Frühstück und wieder ins Bett bis meistens 11 oder 12 oder auch mal 13 Uhr da lassen wir ihn einfach.
Nach dem aufstehen wird abwechselnd mit spielen und üben beschäftigt (jeweils mit Pausen dazwischen) und zwischendurch in den Garten. Dann bekommt er Essen und ich versuch ich ihn runterzubekommen sodass er Mittagsschläfchen macht - Prozedur steht ja oben ;)
Nach dem Mittagschlaf gehen wir wenn er wirklich wach ist eine grössere Runde ins Feld (max 20-30 Minuten) danach wieder spielen und üben mit Pausen. Danach wird er beobachtet, manchmal kommt er langsam runter und will dann im Schoss kuscheln und schlafen, manchmal nicht.
Abends kommt dann meine Frau von der Arbeit die sich dann mit ihm beschäftigt - spielen, kuscheln, leichtes üben (sitz & platz z.bsp was er schon gut kann) oder Spaziergang je nachdem wie er drauf ist.
Spät Abends geht es dann los - wir versuchen das er sich zwischen uns auf die Couch kuschelt aber meistens denkt er da nicht ans kuscheln sondern beissen und abdrehen. Da ist es immer am heftigsten und wir bekommen ihn garnicht runter...

So da hoffe ich nun auf Tipps was man denn machen soll - viel falsch kann doch daran eigentlich nicht sein?

Meine Frau sagt immer: "Der ist wie ein Kleinkind, schlafen will ich nicht da könnte ich ja was verpassen" und ja das trifft zu. Wenn er aber mal schläft kann man ihn auch alleine im Zimmer lassen - selbst wenn er aufwacht und man zum Beispiel in der Küche ist interessiert ihn das nicht wirklich und er schläft weiter.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hier wurde denk ich schon alles von hundeerfahrenen Mitgliedern geschrieben. :)
Aber ich hab noch eine Frage, die nicht zum Thema passt : Ist es ein Mischling ? , nur so aus Neugierde :):)
Er ist ein Reinrassiger Xolo
 
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Tayet

Tayet

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Huhu,

also meine kleine ist jetzt fast 14 Wochen ;) also fast genauso so alt wie deiner. Regeln werden hier direkt von ersten Tag an gelernt. z.B es wird in der Wohnung nicht getobt. Sie darf mit meine ältere Hündin spielen, aber kein Wildes Rennspiel machen.
Ich tausche nicht gegen Spielzeug wenn sie mich beißt (was sie aber nur selten macht). Denn ich will dass sie lernt, mich zu beißen ist NoGo! Wenn sie zu wild wird und gar nicht zu Ruhe kommt (war am Anfang eher der Fall), kommt sie in den Kennel(Box) und wird ignoriert. Ist sie ruhig, darf sie wieder raus. Sie hat sehr schnell verstanden dass so ein verhalten nicht toleriert wird. Mittlerweile reicht ein warnendes "Taaaaaya".

90% des Tages ist Ruhe angesagt. Morgens gibt es eine kleine Runde wo beide Hunde sich lösen, dabei wird gelernt dass an der Leine nicht gespielt wird und dass man mit ziehen nicht voran kommt. Macht sie aber wirklich sehr gut mit.
Danach ist Essenszeit und danach Ruhe. Je nach dem ob sie mit ist auf der Arbeit dann im Kennel oder so im Zimmer. Gegen 11 Uhr kleine Pipi Runde (oder eher wenn sie sich meldet). Mittags übe ich bisschen und lasse sie ihr Futter "erarbeiten" das macht ihr viel Spaß und macht super müde. Also nach der Mittagsrunde (max.40Min) wird wieder geschlafen. Dann gegen 16 Uhr kleine Pipi Runde (nicht mal 5Min.) und wird gespielt. Vor dem Abendessen nochmal kurz raus, denn danach wird wieder geschlafen, gekuschelt aber auf kein Fall getobt. Vorm schlafen gehen noch mal raus kurz.

Meine Große hat genau desselben Ablauf, außer dass ihre Runden größer sind. Ich gehe oft getrennt und übe mit beiden Hunden. Montags ist Training auf einem Hundeplatz, wo beide auch wieder warten solange einer dran ist. Sonntags Welpenspiel für Kleine. Zwischen durch übe ich immer Kleinigkeiten wie abrufen, sitzen neben mir etc. Es sind aber alles Miliminuten und nur kurz. Meiste Zeit schläft sie.

Beide sind eine extrem aktive Rasse, die ich durch gezieltes Abschalten super in mein Alltag integriere. Wenn wir üben sind die beiden 120% für mich da, ebenso wie auf Spaziergängen da darf man toben, und rennen und zerren und alles machen (im Rahmen).

Ich hoffe es hilft dir ein wenig weiter?
 
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chilly101

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Echt ?! Ein Xolo :) sind selten aber süß B-)
 
Infano

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So da hoffe ich nun auf Tipps was man denn machen soll - viel falsch kann doch daran eigentlich nicht sein?
Genauso weiter wie bisher. Fertig.
Deine Frau kann quietschen, wenn das halbwegs funktioniert. Das versteht der Hund eher als das "bestimmte Sagen". Einfach, weil Hunde untereinander auch mit Quietschen kommunizieren.
In dem Moment in dem er so aufdreht würde ich alles erstmal verlangsamen - langsam fordert nicht zum Spielen auf! Dann Hände hochnehmen und wegdrehen.
Man muss selbst absolut ruhig werden, sonst wird der Hund es logischerweise auch nicht.
Das wird er nicht von heute auf morgen lernen, aber es geht hier noch lange nicht um eine Rudelführung.

Rudelführung übernimmst du übrigens, indem du ruhig und bestimmt, also liebevoll aber konsequent bist.
(Mein Hund darf übrigens meine Hand in den Mund nehmen. Das ist bei ihm zB nämlich Einleitung zum Kuscheln. Er darf auch manchmal beim draußen-toben spielerisch an meinem Jackenärmel zerren. Weil ICH das erlaube. Hat überhaupt nichts damit uz tun, dass mein Hund denkt er hätte eine höhere Position als ich...)
Also: Sieh das alles mal etwas gelassener.
 
Pewee

Pewee

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Kann mich Infano nur anschließen: Weitermachen und geduldig bleiben.

Was ich aber auf jeden Fall noch rate: Euer Hund ist 12 Wochen alt und hat noch gut 4 Wochen für die wichtige und prägende Sozialisierung. Lasst die längeren Feldrunden mal Feldrunden sein und zeigt ihm so viel wie möglich von der Welt. Zeigt ihm verschiedene Untergründe, Kindergärten und Spielplätze (natürlich auf Distanz), setzt euch beim Tierarzt rein, damit er den Geruch kennenlernt, hebt ihn auf irgendeinen Tisch und "ahmt" eine Untersuchung nach, geht mit ihm zum See oder Fluss (natürlich ohne schwimmen zu gehen), setzt ihn ins Auto usw. Zeigt ihm ALLES, was für euch später normal sein soll und Dinge darüber hinaus. Je mehr er jetzt lernt, desto offener wird er für alles andere, wenn er es nicht negativ verknüpft oder ein grundlegend ängstlicher Charakter ist. Das wirkt alles sehr wenig - und es ist auch wenig Bewegung. Das ist aber auch anfangs gar nicht so wichtig. Die Eindrücke sind für Welpen so erschlagend, dass er nach den "wilden 5 Minuten" ziemlich erschöpft schlafen wird. Ähnlich wie Kinder auf Familienfeiern. Der Kopf ist reizüberflutet und es muss im Schlaf verarbeitet werden. Die Sozialisierungsphase geht bei Welpen ca. bis zur 16 Woche. Der Umgang, wenn er nach dieser Zeit Neues kennenlernt, wird von dieser Zeit und Erfahrung geprägt. Das ist also für sein restliches Leben wichtig. Leider geht die Phase nicht besonders lang, deswegen sollte man sie gut nutzen. Lange Feldspaziergänge kann man dann die nächsten 15 Jahre noch ausreichend machen. :)
 
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Hardworx

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Kann mich Infano nur anschließen: Weitermachen und geduldig bleiben.

Was ich aber auf jeden Fall noch rate: Euer Hund ist 12 Wochen alt und hat noch gut 4 Wochen für die wichtige und prägende Sozialisierung. Lasst die längeren Feldrunden mal Feldrunden sein und zeigt ihm so viel wie möglich von der Welt. Zeigt ihm verschiedene Untergründe, Kindergärten und Spielplätze (natürlich auf Distanz), setzt euch beim Tierarzt rein, damit er den Geruch kennenlernt, hebt ihn auf irgendeinen Tisch und "ahmt" eine Untersuchung nach, geht mit ihm zum See oder Fluss (natürlich ohne schwimmen zu gehen), setzt ihn ins Auto usw. Zeigt ihm ALLES, was für euch später normal sein soll und Dinge darüber hinaus. Je mehr er jetzt lernt, desto offener wird er für alles andere, wenn er es nicht negativ verknüpft oder ein grundlegend ängstlicher Charakter ist. Das wirkt alles sehr wenig - und es ist auch wenig Bewegung. Das ist aber auch anfangs gar nicht so wichtig. Die Eindrücke sind für Welpen so erschlagend, dass er nach den "wilden 5 Minuten" ziemlich erschöpft schlafen wird. Ähnlich wie Kinder auf Familienfeiern. Der Kopf ist reizüberflutet und es muss im Schlaf verarbeitet werden. Die Sozialisierungsphase geht bei Welpen ca. bis zur 16 Woche. Der Umgang, wenn er nach dieser Zeit Neues kennenlernt, wird von dieser Zeit und Erfahrung geprägt. Das ist also für sein restliches Leben wichtig. Leider geht die Phase nicht besonders lang, deswegen sollte man sie gut nutzen. Lange Feldspaziergänge kann man dann die nächsten 15 Jahre noch ausreichend machen. :)
Hier kann ich nur sagen er hat schon sogut wie alles gesehen, wir waren schon beim doktor, im restaurant, sind bus gefahren, auto, waren in der stadt, bei freunden die kinder haben, auf dem spielplatz, im park etc.
Aber die wilden 5 minuten dauern bei ihm ewig - er kommt einfach nicht runter und nichts hilft genau das ist ja das problem - es dauert immer eine ewigkeit bis er dann mal irgendwie runterkommt. Und selber mal schlafen legen kommt für ihn nicht in Frage - Plätze dafür hat er genug :eusa_think:

Weitermachen und geduldig bleiben schön und gut aber wenn nichts Wirkung zeigt mit was soll man weitermachen?

Weiterhin bei beissen und zu wildem verhalten in die box sperren?
Weiterhin quietschen Aua pi pa po sagen und sich wegdrehen?
Weiterhin beim beissen aufstehen und den Raum verlassen?

Genau da liegt ja der Kern des Problems - er springt auf keine dieser Sachen wirklich an. Also weiss ich nicht welche Methode ich anwenden soll wenn bei allen keine Besserung eintritt.
 
Pewee

Pewee

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Macht ihr vielleicht zuviel? :eusa_think: Vielleicht ist er etwas überfordert, weil ihm die Erkundung zu lange geht. Vielleicht sollte man die Konfrontation mit den neuen Sachen etwas einschränken.

Vielleicht kannst du ja diese typische Beißsituation mal beschreiben. Das ein Hund so ausgedreht ist, liegt meistens ja daran, dass er zu arg hochgepushed wurde. Sowas kündigt sich ja in der Regel an oder dreht er wirklich von 0 auf 100 auf und es gibt keine Steigerung?

Weiterhin bei beissen und zu wildem verhalten in die box sperren?
Weiterhin quietschen Aua pi pa po sagen und sich wegdrehen?
Weiterhin beim beissen aufstehen und den Raum verlassen?
So ein Mix aus allem würde ich sagen :lol: Ihn in eine Box zu setzen würde ich u.U. vielleicht sogar erst einmal lassen. Das ist zwar keine schöne Situation für ihn, aber ich kann mir vorstellen, dass er das erst einmal als Aufmerksamkeit betrachtet. Immerhin agierst du mit ihm, indem du ihn hochhebst und in die Box setzt. Für manche Hunde reicht das schon, um ihr Verhalten beizubehalten. Was macht er, wenn du den Raum verlässt?
 
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Hardworx

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Macht ihr vielleicht zuviel? :eusa_think: Vielleicht ist er etwas überfordert, weil ihm die Erkundung zu lange geht. Vielleicht sollte man die Konfrontation mit den neuen Sachen etwas einschränken.
Wir machen ja maximal eine Sache am Tag und nie übermässig lang.

Vielleicht kannst du ja diese typische Beißsituation mal beschreiben. Das ein Hund so ausgedreht ist, liegt meistens ja daran, dass er zu arg hochgepushed wurde. Sowas kündigt sich ja in der Regel an oder dreht er wirklich von 0 auf 100 auf und es gibt keine Steigerung?
Eine typische Situation ist das wir spielen - Spielzeug übern den Boden ziehen er fängt es und bringt es in seinem Korb. Dann wird gegen kleines Leckerlie getauscht und aus gesagt (macht er auch super mit) dann schmeiss ich da spielzeug ein wenig durch den Raum und er bringt es zurück. Nach einiger Zeit nehm ich das Spielzeug an mich zeig es ihm nochmal und lege es weg. Dann machen wir Pause - wenn er will kann er noch alleine mit seinen Kissen spielen oder er geht in den Korb/Box (oder er baut wieder irgendeinen Mist :p). Geh ich dann auf die Couch kommt er raus und setzt sich vor mich - daraufhin hebe ich ihn auf die Couch und dann geht es auch schon los. Er wackelt wie wild mit den Schwanz fängt an in die Decke die auf der Couch liegt zu beissen und ziehen, wenn ich ihn dann davon abhalte fängt er schon an mir in die Hand zu beissen und so geht das dann stetig weiter...ignoriere ich ihn quietscht er rum macht purzelbäume und beisst mich wo er mich halt gerade erwischt.

So ein Mix aus allem würde ich sagen :lol: Ihn in eine Box zu setzen würde ich u.U. vielleicht sogar erst einmal lassen. Das ist zwar keine schöne Situation für ihn, aber ich kann mir vorstellen, dass er das erst einmal als Aufmerksamkeit betrachtet. Immerhin agierst du mit ihm, indem du ihn hochhebst und in die Box setzt. Für manche Hunde reicht das schon, um ihr Verhalten beizubehalten. Was macht er, wenn du den Raum verlässt?
Er setzt sich auf die Couch, jedenfalls ist das so wenn ich reinkomme. Hockt da einfach und schaut mich an. Setz ich mich wieder auf die Couch geht es weiter.
 
Infano

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daraufhin hebe ich ihn auf die Couch und dann geht es auch schon los. Er wackelt wie wild mit den Schwanz fängt an in die Decke die auf der Couch liegt zu beissen und ziehen, wenn ich ihn dann davon abhalte fängt er schon an mir in die Hand zu beissen und so geht das dann stetig weiter...ignoriere ich ihn quietscht er rum macht purzelbäume und beisst mich wo er mich halt gerade erwischt.
Und wieso hebst du ihn dann in so einer Situation auf die Couch? Also wenn du das vorher sehen kannst, dann lass es doch. :eusa_think:
Oder natürlich du setzt ihn in dem Moment, in dem er ansetzt, einfach wieder auf den Boden.

Und ansonsten wie schon gesagt: In dem Moment wo er zwickt, sofort jegliche Bewegung sein lassen. Nur noch extrem langsam bewegen. Und dann ist natürlich der Spaß vorbei. Ist der Hund wieder ruhig kannst du wieder mit ihm spielen.

Und ja. Solange machst du weiter. Und benutzt die Forensuche für "Beißhemmung". Vielleicht findest du ja noch was, das für euch passt.
 
fluty

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Bei unserem war das zu Anfang ähnlich, wenn er sich im Spiel zu sehr hochgedreht hatte und nicht akzeptieren wollte, dass der Spaß jetzt vorbei ist. Wir haben daher darauf geachtet, nicht zu wild mit ihm zu spielen, bzw. gegen Ende auf jeden Fall wieder ruhiger zu werden und eher ins Streicheln und Kuscheln über zu gehen. Manchmal hat er auch eine kleine Kaustange o.ä. bekommen (einfach zum Schluß gegen das Spielzeug eingetauscht). Damit konnte er gut wieder zur Ruhe kommen.

Für das Sofa gilt bei uns die Regel, das da nicht getobt oder gebissen wird. Er darf sich gerne dazu legen und ruhig kuscheln. Klappt das nicht, muss er runter. Das ging auch schon im Welpenalter. Wenn bei euch die Situation auf dem Sofa regelmäßig eskaliert, würde ich ihn da vorerst gar nicht rauf lassen. Du kannst dich ja auch irgendwo auf dem Boden mit ihm hinsetzen.

Wenn er trotzdem in die Hände zwickt, ist jedes Spiel, Kuscheln o.ä. sofort vorbei. Wir haben ebenfalls ziemlich hoch "Aua" gequietscht. Hat er dann aufgehört, wurde nach kurzer Unterbrechung weitergespielt. Hat er weiter gezwickt, sind wir mit einem "Schade" aufgestanden und weg gegangen. Er wurde dann auch trotz Theater nicht mehr beachtet, bis er sich beruhigt hatte.
 
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