Eisenwerte im Blutbild erhöht

Diskutiere Eisenwerte im Blutbild erhöht im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu liebe Foris, ich habe bei den Jungs letzte Woche ein großes Blutbild machen lassen. Alle Werte firstwaren in Ordnung und im vom Labor...
ST0FFEL

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Huhu liebe Foris,

ich habe bei den Jungs letzte Woche ein großes Blutbild machen lassen. Alle Werte
waren in Ordnung und im vom Labor angegebenem Normalbereich.

Der Eisenwert lag aber bei beiden über dem vom Labor angegebenen Normbereich. Die TÄ hat auch eine Vermutung geäußert, woran das liegen kann.
Ich würde aber gern mal eure unvoreingenommenen Meinungen dazu hören.

Hattet ihr das schonmal?
Woran kann es liegen?
 
17.02.2014
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Pewee

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Huhu,

schwierig, so ohne Hinweise :lol: Der naheliegenste Weg wäre natürlich eine Fehlfütterung bzw. eine Überversorgung an (wahrscheinlich künstlich zugefügtem) Eisen durch den Futtermitthersteller, deren Futter du fütterst. Ich weiß jetzt nicht wie abwechslungsreich du fütterst und ob du mal auf die Eisenmenge geachtet hast?

Alternativ... hast du nicht mal erzählt, dass die beiden unglaublich gerne Steinobst und Eicheln aus dem Garten fressen? Eicheln sind jetzt m.E. eher für Eisenmangel bekannt (da sie wohl die Resorption von Eisen im Körper verhindern), aber gerade Haselnüsse o.ä. scheinen recht eisenlastig zu sein. :eusa_think:

Liebe Grüße
Pewee
 
*Mischling*

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Huhu,

ich hab mir die Frage mal gestellt, weil mein Eisenwert hin und her ging. Ein wenig Schwankung kann aber durchaus normal sein, u.a. bedingt durch einen Vitamin B12-Mangel oder verschiedene Arzneimittel. Über die Nahrung würde ich weniger eine Überversorgung sehen, zumindest über natürliche Nahrung. Das Eisen wird recht schlecht aufgenommen, da müssten die Hunde schon viel fressen (die von mir etwas mit Skepsis betrachtete Leber mal ausgenommen, da ist die Konzentration schon massiv). Allerdings sind künstliche Eisenpräparate vermutlich besser aufnehmbar und dadurch könnte das zustande kommen, übrigens auch bei Injektion von Präparaten mit Eisen.
Die Leberentzündung und die Eisenspeicherkrankheit wollen wir bei sonst normalem Blutbild mal ausschließen ;).

Ist denn auch das Hämoglobin erhöht oder ist es wirklich nur das Eisen?
Die Tageszeit zur Blutabnahme und ob der Hund wirklich nüchtern war könnte auch eine Rolle gespielt haben :eusa_think:. Um ehrlich zu sein hätte ich daraus nun wirklich kein Problem, sondern nur eine kleine Schwankung abgelesen, wenn sonst alles in Ordnung ist.

Mehr fällt mir nicht ein – bekomm ich jetzt die Auflösung? :mrgreen:
[VERSTECK]Bitte nicht falsch verstehen, ich gehe mal wirklich davon aus, dass hier nichts schlimmes hinter steckt und es sich nur um eine Kleinigkeit handelt!![/VERSTECK]
 
ST0FFEL

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Danke ihr beiden.

Es sind wirklich nur die Eisenwerte betroffen. Hämoglobin ist völlig normal.
Erste Frage der TÄ war, ob ich beide barfen würde. Da käme das wohl öfter vor. Fleisch ist Eisenlieferant und gebarfte Hunde bekommen in der Regel einen höheren Fleischanteil in der Nahrung als Hunde, die mit normalem Fertigfutter gefüttert werden.

Laut TÄ ist es auch nicht schlimm, da das Hämoglobin absolut normal ist.

Ich füttere frühs Best Nature Dosen (und da alle Sorten, die die im Sortiment haben, rauf und runter - bin ja bzgl Getreide schmerzfrei).
Abends gibts Platinum Lamm und Reis.
Dem Best Nature ist auch nix beigesetzt. Bei Platinum sind 75mg Eisen-II-Sulfat pro kg beigesetzt.

Pewee, zu Nüssen und Co hatten sie diesen Herbst/Winter keinen Zugang. Es gab nur Äpfel, Möhren und ähnlich unspektakuläres.

TÄ meinte, ich soll einfach so weiter füttern. Ich bin trotzdem leicht verunsichert.
Nüchtern waren beide nicht. :mrgreen: Ich nehms da immer nicht so genau. Bzw ging es bei Tabs auch um seinen T4 Wert. Der Rest war eher nebensächlich. Und um den T4 sinnvoll bestimmen zu können, muss er sein Forthyron möglichst ein paar Stunden vorher gefuttert haben.

Am Tag der Blutabnahme riet sie mir auch noch zu Seniorenfutter für Tabs, weil er ja im Mai 10 wird. :eusa_snooty:
Bei der telefonischen Auswertung des Blutbildes und nachdem ich ihr erzählt hatte, wie ich füttere, meinte sie dann, Wölfe würden ihre Ernährung auch nicht ändern und ich kann es so lassen, solange er aktiv ist.

Ist zwar irgendwie jetzt auch Ernährungsthema, aber würdet ihr die Fütterung der beiden so lassen? Trotz Eisenwertes?
 
*Mischling*

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Ah ok, dann würde ich auf das nicht nüchtern sein tippen. Wenn du wirklich wissen willst, ob der Eisenwert dauerhaft erhöht ist, müsstest du mehrere Blutbilder in gleichmäßigen Abständen machen, weil eine Stichprobe da nicht viel aussagt, eben weil es so stark schwanken kann.
Ich würde normal weiter füttern und das Blut allgemein in ein paar Wochen nochmal prüfen lassen. Wie gesagt – solange alles andere normal ist sagt das nicht viel aus, da würde ich mir erstmal keinen Kopf machen :D.
 
Pewee

Pewee

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Diese Kombi habe ich Abends eigentlich auch recht lang gefüttert. Also Best Nature und Platinum. Da hatten meine beiden keine Probleme mit Eisenwerten :eusa_think: Mittags bekommen sie Frisches, was wirklich einen höheren Fleischanteil hat. Ich tippe auch drauf, dass die Werte dadurch kamen, dass sie nicht nüchtern waren. Von daher würde ich mich Mischlings Tipp anschließen.

Am Tag der Blutabnahme riet sie mir auch noch zu Seniorenfutter für Tabs, weil er ja im Mai 10 wird. :eusa_snooty:
Ich musste gerade schmunzeln, weil wir das mit Jerry auch durchmachen. Er bekommt jetzt sei ein paar Wochen Futter für "nicht mehr so aktive Hunde" :lol: Er ist ja gute 2 Monate älter als Tabs. Wenn man sich mal überwunden hat, geht das schon. Platinum ist halt wirklich sehr energiehaltig, da haben wir Jerry bald angemerkt, dass er das nicht mehr gut verwerten kann. Im Moment gibts Lupo 20/8 und Best Nature Senior als Probierpack. Bald wollen wir vielleicht mal das Markus Mühle Senior probieren. Aber erst einmal schauen, ob er generell mit dieser Art Futter zurecht kommt. Die Umstellung vom Rohproteingehalt u.ä. ist schon relativ stark.
Wenn du den Eindruck hast, dass Tabs aber noch mit normalem Futter zurecht kommt, würde ich die Fütterung normal beibehalten. Auf Teufel komm raus, nur weil er 10 wird, würde ich jetzt auch kein Seniorfutter füttern. Würde es nur umstellen, wenn du merkst, dass er das Futter nicht mehr anständig verwerten kann.
 
ST0FFEL

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Wenn du den Eindruck hast, dass Tabs aber noch mit normalem Futter zurecht kommt, würde ich die Fütterung normal beibehalten. Auf Teufel komm raus, nur weil er 10 wird, würde ich jetzt auch kein Seniorfutter füttern. Würde es nur umstellen, wenn du merkst, dass er das Futter nicht mehr anständig verwerten kann.
Woran hast du denn bei Jerry gemerkt, dass er es nicht mehr gut verwerten kann?
 
Pewee

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Obwohl Jerry auf Spaziergängen ein unverändertes Bewegungspensum hat und das Futter schon deutlich reduziert wurde, hat er stetig zugenommen und der Output wurde teils etwas größer. Er wird jetzt auch langsam ruhiger und lässt das Spielzeug Zuhause dann doch öfter mal liegen, als es sonst der Fall war, weswegen er Zuhause dann auch etwas träger ist und auch ein Teil Bewegung fehlt. Entsprechend brauchte ich ein Futter, dass nicht mehr so reichhaltig ist, wie es gut aktive Hunde brauchen. Das Lupo, das er aktuell bekommt, hat wesentlich weniger Rohprotein und Rohfett als es bei den adult-Sorten der anderen Futtersorten der Fall ist. Der Rohfaser-Anteil ist dafür höher, was gut stopft und ihn satt macht, was bei ihm recht wichtig ist, da er oft hungrig war.
 
ST0FFEL

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Das hat auch die TÄ vorgeschlagen. Wenn ich merke, dass Tabs beginnt, vom aktuellen Futter zuzunehmen, dann soll ich erst ein wenig reduzieren. Wenn er dann trotz leichter Reduktion zunimmt, soll ich umstellen.
Zu starkes reduzieren ist ja, so weit ich weiß - korrigiert mich, wenns falsch ist - nicht gut, weil da auch Mineralstoffe und Spurenelemente mit reduziert werden, die aber nicht geringer benötigt werden.

Beruhigt mich aber schonmal, dass du dasselbe sagst zum Zeitpunkt der Futterumstellung im Alter wie die TÄ. :angel:
 
Pewee

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Also ich hab bei Jerry soweit reduziert, bis es an der Grenze der Empfehlung war. Unter die Empfehlung bin ich nicht mehr gegangen, sondern bin auf andere Sorten umgestiegen, aus deinen genannten Gründen. Bei Jerry kam noch das Problem hinzu, dass er furchtbar hunger hatte. Es tat mir leid, dass er nie so richtig satt war, zumal das auch zu nervigem Verhalten führte. Ich musste irgendwann die Leckerchenbeutel und Dummies hochlegen, damit er nicht mehr dran kam, weil er irgendwann anfing, diese zu plündern. Plötzlich wurden alte Kauartikel aus dem Garten ausgebuddelt und mitgebracht... nicht so lecker :lol: Dafür wurde er natürlich hellhöriger, wenn es auf Gassigängen was gab und war motivierter, aber darauf verzichte ich gerne, wenn der Hund dafür nicht mehr hungern muss :angel: Solange er zuverlässig hört, muss er mir nicht am Rockzipfel hängen.

Beruhigt mich aber schonmal, dass du dasselbe sagst zum Zeitpunkt der Futterumstellung im Alter wie die TÄ. :angel:
Ja... bissi Überwindung hat es mich schon gekostet, weil man sich dann notwendig damit auseinandersetzt, dass der eigene Hund nicht mehr der jüngste ist und die Zeit, in der er als Welpe auf meinem Schoß kraxelte, schon sehr lange vorbei ist *wehleidig wird* Auf der anderen Seite ist er noch fit und agil, er kann eben nur nicht mehr so viel verwerten. So ist das halt, mittlerweile bin ich da lockerer :045: Und ich freu mich, wenn die TÄ offensichtlich Ähnliches rät und ich dann nicht allzu falsch liege *g*
 
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