Private Hundebetreuung - Einige Fragen

Diskutiere Private Hundebetreuung - Einige Fragen im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich schreibe das jetzt mal hier in die Hundehütte, weil so richtig in ne andere Kategorie paßt es nicht. Ich sitte ja Hunde, also gehe...
demona

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Hallo,

ich schreibe das jetzt mal hier in die Hundehütte, weil so richtig in ne andere Kategorie paßt es nicht.

Ich sitte ja Hunde, also gehe Gassi und ich habe mal so ein bißchen geträumt. :mrgreen:

Mein Mann und ich planen eventuell in ein paar Jahren einen Hausbau/Kauf, mit Garten und durch die enormen Preise in den größeren Dörfern hier wahrscheinlich auf einem kleinen Kaff, sprich, sehr ländlich. Irgendwann gehen ja auch mal meine Katzen über die Regenbogenbrücke - was
hoffentlich noch ganz, ganz lange dauert aber man kann ja mal überlegen.

Zu einem eigenen Hund bekomm ich meinen Mann wahrscheinlich nie überredet, er ist einfach kein Hundemensch aber meine Idee war eine private Betreuung im eigenen Haus. Und da gehen die Fragen los.

Was bräuchte man alles um gesetzlich auf der sicheren Seite zu stehen? Welche Sachkundenachweise braucht man? Polizeiliches Führungszeugnis? Muss irgendwer das Haus als geeignet abnehmen - sprich Größe, Einrichtung, Garten samt Zaun? Braucht man da extra Zwinger oder reicht ein gut gesicherter Zaun? Welche Versicherungen braucht man? Müßte man ein Gewerbe anmelden?:eusa_think: So viele Fragen.

Und in welcher Reihenfolge? Was gilt als Sachkunde? Muss man da bestimmte Lehrgänge machen oder reicht z.B. eine abgeschlossene Ausbildung als Tierpfleger

Es geht mir hier nicht um 10 - 20 Hunde, sondern so 3 - 4 Tiere, also wirklich was Kleines. Das man damit nicht reich werden kann, ist mir völlig klar und dazu ist es auch nicht ausgelegt. Klar, ein paar Euro wären gut, wann wären sie das nicht? ;)

Hat eventuell schon jemand sowas gemacht? Wie waren die Erfahrungen? Oder kennt sich vielleicht jemand mit dem Thema aus und kann mich etwas erleuchten?:D

Es eilt alles nicht, wie gesagt, das Ganze wäre erst in einigen Jahren spruchreif aber es schadet ja nicht sich zu informieren und wenn man bestimmte Lehrgänge braucht, könnte man die ja in dieser Zeit schon machen. :)

Ich danke einfach schonmal für alle Antworten.

Lg Demona
 
24.02.2014
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
seven

seven

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Ich fürchte, ich habe nicht eine einzige Antwort für Dich, statt dessen eher noch ein paar mehr Fragen ;)
Als erstes finde ich es aber schon mal klasse, dass Du Dir da im Vorfeld ausführlich Gedanken machst und das Ganze gut durchplanen willst und auch rechtlich auf der sicheren Seite stehen möchtest - sehr vernünftig!

Unsere Nachbarin betreut ab und an mal die Hunde von zwei Arbeitskolleginnen von uns - immer nur einen, und das auch nur mal für ein Wochenende oder eben im Urlaub. Da ist nix offiziell angemeldet, das ist quasi ein "Freundschaftsdienst", sie bekommt Futter und Körbchen/Spielzeug gestellt und dazu dann noch ein kleines Entgelt.

Wie das aussieht, wenn Du das in größerem Rahmen aufziehen möchtest, weiß ich nicht.
Meine Fragen wären:
Würdet Ihr dann durchgängig Betreuungshunde haben (wollen)?
Wäret Ihr beide trotzdem berufstätig?
Hättet Ihr genug Zeit, die Hunde zu beschäftigen und auszulasten? Evtl. auch getrennt von einander, wenn zwei z. B. nicht miteinander klarkommen?

Ich denke auch, dass schon allein von den Kosten Du da sicher auf keinen grünen Zweig kommen kannst - aber das hast Du ja selbst schon gesehen ;)
Wenn ich mir jetzt einfach mal nur so überlege - puuuh... sagen wir 10 Euro pro Tag und Hund incl. Futter - bei 3 Hunden gleichzeitig macht das dann 210 Euro in der Woche bzw. 840 Euro im Monat (und in so einem Rahmen müsste das dann ja tatsächlich irgendwo offiziell angemeldet werden, denke ich) - aber die Tiere brauchen ja auch ziemlich viel Zeit für Gassi und Auslastung...

Das sind jetzt einfach mal nur meine unqualifizierten Überlegungen zu dem Thema, soll keinerlei Wertung in irgendeine Richtung beinhalten (will heißen: Ich will Dich da weder abschrecken noch Dich hochpuschen ;) ) - ich finde es eine interessante Idee und bin gespannt, was sich draus entwickelt!

LG, seven
 
Knopfstern

Knopfstern

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Huhu,

Ich kenne einige Trainer, Hundepensionen und Hundebetreuer.
Mir stellt sich aber zu aller aller aller erst eine wichtige Frage.

Du schreibst:
Zu einem eigenen Hund bekomm ich meinen Mann wahrscheinlich nie überredet, er ist einfach kein Hundemensch aber meine Idee war eine private Betreuung im eigenen Haus. Und da gehen die Fragen los.
Was wird dein Mann sagen, wenn da 3-4 Hunde sind, die nicht eure sind?
Wird er das mitmachen? Wird er auch damit leben können, das diese Hunde bei euch ein und ausgehen? Das sie auch mal im Urlaub bei euch sind?
Auch mal am Wochenende, wenn ihr/er frei hat?
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen, warum ein eigener Hund nicht geht, aber die Betreuung von 3-4 Hunden. ;)
Bitte bringe da mal klarheit in mein Dunkel. :)

Zudem anderen.
Es kommt hier darauf an, wo du Lebst, in welchem Bundesland.
Unsere Betreuer hier haben z.b. die Leinenbefreiung, weil die ihre Hunde hier auf unseren Freilaufflächen laufen lassen müssen.
Dann gibt es da noch die anderen, die diese Befreiungen nicht haben.
Hier muss man sich Informieren, was dein Land will.
Polizeiliches Führungszeugniss brauchst du nicht.

Der Beruf Hundebetreuer braucht auch keine Ausbildung, da dies kein Anerkannter Beruf ist.

Wie ist das, du schreibst, ihr lebt in einem Kaff, du wirst von einer Betreuung von 3-4 Hunden nicht Leben können.
Wirst du nebenbei Arbeiten? Wer wird sich dann um die Hunde kümmern, wenn du nicht da bist?

Erzähl doch mal, wie du dir das so Vorstellst. :)

Zur Versicherung, auch hier solltest du dich bei Versicherungen Informieren. Da ist natürlich auch jede anders.
 
demona

demona

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Hi,

kein Thema, Fragen sind gerne gesehen vorallem wenn sie mir Probleme oder Unstimmigkeiten in meinem "Plan" aufzeigen. :D

Würdet Ihr dann durchgängig Betreuungshunde haben (wollen)?
Es würde auf die Ansprüche der Besitzern ankommen. Ich habe sowohl Tagesbetreuung als auch ne Urlaubsbetreuung im Kopf. Natürlich nicht, wenn die maximale Kapazität schon erreicht ist. Zum Beispiel: wenn ich schon 4 TAgeshunde habe, würde ich keine Urlaubsbetreuung mehr dazu nehmen.

Nein. Mein Mann ist Vollzeit berufstätig mit unbefristeten Arbeitsvertrag und sehr guter Prognose für die Firma für die Zukunft. Ich bin aus persönlichen Gründen nicht mehr voll berufstätig. Diese Hundebetreuung wäre mein Job, der einfach ein kleines Zubrot zum Haushaltsgeld wäre. Wirklich nur ein Kleines Zubrot.

Hättet Ihr genug Zeit, die Hunde zu beschäftigen und auszulasten?
Da ich daheim wäre, ja, das wäre ohne Probleme möglich.

Evtl. auch getrennt von einander, wenn zwei z. B. nicht miteinander klarkommen?
Ganz ehrlich, das würde ich nicht machen. Ich würde versuchen die Gruppe so zusammen zustellen, dass sie sich vertragen. Sollte es natürlich mal gar nicht gehen, aus welchen Gründen auch immer, müßte man vorher schon Trennungsmöglichkeiten schaffen.

Hab ich ne Frage vergessen? Ich hoffe nicht, ansonsten einfach nochmal nachfragen.

Lg Demona
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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10,- pro Tag sind im Normalfall der Preis für reine Zwingerhaltung ohne Beschäftigung o.ä. - da würde ich definitiv drüber gehen.
Sonst wirst du mit denen in eine Schublade gesteckt und kommst nicht mal auf die Erhaltungskosten des Ganzen. Das rechnet sich einfach nicht.

Du brauchst den Sachkundenachweis bezüglich §11 d. TSchG und das Vet.-Amt muss dir die Erlaubnis für die Räumlichkeiten geben.
Zudem musst du ein Gewerbe anmelden- in Wohngegenden problematisch, weil da oft keine Freigabe gegeben wird. Im Normalfall sind Hundepensionen dann sehr weit draußen oder aber in Industriegebieten.

Zwinger brauchst du nicht- du musst nur alle Hunde voneinander komplett separieren können.

Konkrete Lehrgänge brauchst du nicht, aber ich würde dir eine gute Trainerausbildung empfehlen.
a) weil du so einfach genau weißt wer sich unter Umständen gleich zerfetzt und b) weil die Kunden dich immer wieder nach Erziehungsdetails fragen werden oder ob du bestimmte Dinge mit ihren Hunden erarbeiten kannst.

Versicherungen würden dann über deine Gewerbeanmeldung etc. sowieso dementsprechend fällig werden.
 
demona

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Ups, Knopfstern hab ich nicht gesehen also nochmal:

Was wird dein Mann sagen, wenn da 3-4 Hunde sind, die nicht eure sind?
Wird er das mitmachen? Wird er auch damit leben können, das diese Hunde bei euch ein und ausgehen? Das sie auch mal im Urlaub bei euch sind?
Auch mal am Wochenende, wenn ihr/er frei hat?
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen, warum ein eigener Hund nicht geht, aber die Betreuung von 3-4 Hunden. ;)
Bitte bringe da mal klarheit in mein Dunkel.
Ein eigener Hund würde auch mit in seine Verantwortung fallen, sprich, Gassi, Füttern, etc. Bei den Betreuungshunden ist das ganz alleine meine Sache, da würde er sich nicht mit kümmern. Er würde mir alles im Haus und Garten bauen und basteln, er würde mich auch in dem Plan unterstützen.

Aber ein eigener Hund wäre ihm wahrscheinlich zu viel. Wie gesagt, dann müßte er sich mit kümmern und bei den Betreuungshunden nicht. Hat das Klarheit gebracht? :eusa_think:

Es kommt hier darauf an, wo du Lebst, in welchem Bundesland.
Bayern. Wir haben zwar ne allgemeine Leinenpflicht aber irgendwie hält sich da keiner dran. :eusa_think: Ich wurde mit den Gassihunden, auch in der Stadt, noch nie vom Ordnungsamt oder Polizei angehalten weil die frei gelaufen sind.

Wie ist das, du schreibst, ihr lebt in einem Kaff, du wirst von einer Betreuung von 3-4 Hunden nicht Leben können.
Wirst du nebenbei Arbeiten? Wer wird sich dann um die Hunde kümmern, wenn du nicht da bist?
Siehe die Antwort für Seven, nein, ich würde nicht zusätzlich arbeiten gehen - sprich, es muss sich dann keiner um die Hunde kümmern. :D Ich bin in der sehr glücklichen Situation, dass ich von der BEtreuung nicht leben muss, es ist wirklich nur als Zubrot gedacht, als kleines Zubrot.

Wer weitere Fragen hat, immer her damit.

Lg Demona
 
Infano

Infano

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Ich sehe grad dass du gar nicht sooo weit weg von mir wohnst, also... nimmst du auch unkastrierte Rüden? :mrgreen:
 
seven

seven

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@Midoriyuki: Ich habe keine Ahnung von den Preisen für Hundebetreuung (ich weiß auch nicht, was meine Nachbarin bekommt) - daher waren die 10 Euro jetzt einfach mal rein spekulativ angesetzt ;)
Ich meine, man muss ja schon mindestens 2-3 Stunden mit dem Hund Gassi gehen und ihn auch noch anderweitig bespaßen, und man hat ihn halt rund um die Uhr - 10 Euro sind da eigentlich schon wirklich sehr niedrig angesetzt, glaube ich ;)

@demona:
Ich finde, das klingt alles nicht verkehrt.
Wenn Du die Zeit hast, Dich hinreichend mit den Hunden zu befassen und Dich um sie zu kümmern - wenn das dann noch ordnungsgemäß angemeldet ist (was es in dem Fall dann wohl wirklich sein sollte, das ist ja dann tatsächlich was anderes als ein "Freundschaftsdienst") - dann hört sich das doch gut an.
Wenn Du darüber hinaus auch noch darauf achtest, dass die Hunde untereinander verträglich sind (ich kenne mich mit Hunden nicht wirklich gut aus, aber oft klappt das ja wohl, oder?) - dann sollte Deinem "Nebenjob" eigentlich nichts mehr im Weg stehen.
Ein eigenes Haus mit Garten klingt doch auch für die Räumlichkeiten nicht schlecht (auch da hab´ ich mal wieder nicht so die Ahnung *seufz*)
Da Ihr ja aber erst noch plant umzuziehen, könntet Ihr das ja vielleicht auch noch in Eure Überlegungen mit einfließen lassen, was den Wohnort betrifft...

Und wenn das alles tatsächlich nicht so klappen sollte (will heißen, die diversen Genehmigungen), könntest Du immer noch überlegen, es so zu machen wie unsere Nachbarin: Gelegentlich mal übers WE oder für 1-2 Wochen Urlaub den Hund aufnehmen gegen ein Entgelt, das in die Rubrik "Freundschaftsdienst" fällt. Meiner Nachbarin hilft allein das schon ungemein weiter, auch wenn es im Jahr vielleicht insgesamt (also 2 Hunde zusammengerechnet) ca. 5-6 Wochen sind, die sie Hundebetreuung macht.

Aber - probieren würde ich es an Deiner Stelle, zu verlieren hast Du ja nichts ;)

LG, seven
 
demona

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So schnell komm ich gar nicht nach, wie ihr hier antwortet. :D

Du brauchst den Sachkundenachweis bezüglich §11 d. TSchG
Wo kriegt man den her? beim Vet. Amt oder muss ich mich da an irgendeinen Hundeverein wenden?

Zudem musst du ein Gewerbe anmelden- in Wohngegenden problematisch, weil da oft keine Freigabe gegeben wird. Im Normalfall sind Hundepensionen dann sehr weit draußen oder aber in Industriegebieten.
Ich könnte mir vorstellen, dass das auf dem Land, also wirklich Land, nicht so schwer ist. Momentan wohne ich in einem 90 Seelen Kaff, eine Straße um einen Kuhstall und darum Häuser. Und so wird es wahrscheinlich dann auch sein, ich kann mir schwer vorstellen, dass ne Kuhhaltung erlaubt ist aber ein paar Hunde nicht. Aber da kann man sich ja vor dem Kauf/Bau kundig machen.

Konkrete Lehrgänge brauchst du nicht, aber ich würde dir eine gute Trainerausbildung empfehlen.
a) weil du so einfach genau weißt wer sich unter Umständen gleich zerfetzt und b) weil die Kunden dich immer wieder nach Erziehungsdetails fragen werden oder ob du bestimmte Dinge mit ihren Hunden erarbeiten kannst.
Aber ich will ja kein Trainer werden. :eusa_think: Das wäre finanziell - so ne Ausbildung kostet ja locker mal 3000 - 4000 Euro nicht möglich. Wobei, ich spar die nächsten Jahre und dann könnte das auch klappen aber ist sowas wirklich nötig?

10,- pro Tag sind im Normalfall der Preis für reine Zwingerhaltung ohne Beschäftigung o.ä. - da würde ich definitiv drüber gehen.
Sonst wirst du mit denen in eine Schublade gesteckt und kommst nicht mal auf die Erhaltungskosten des Ganzen. Das rechnet sich einfach nicht.
Ich würde auch drüber gehen, wie viel genau, weis ich noch nicht aber die Hundepensionen im Umkreis nehmen ja allein 20 Euro für reine Zwingerhaltung ohne Familienanschluss.

Zwinger brauchst du nicht- du musst nur alle Hunde voneinander komplett separieren können.
Da muss mein Mann basteln. :mrgreen:

Sorry Midoriyuki, dass ich deinen Beitrag so verwirrend beantwortet habe, mir ist nur immer wieder was eingefallen.

Ich sehe grad dass du gar nicht sooo weit weg von mir wohnst, also... nimmst du auch unkastrierte Rüden? :mrgreen:
Wenn verträglich, wieso nicht? :) Man muss halt dann mit unkastrierten Hündinnen aufpassen und während der Läufigkeit einen von Beiden eben nicht aufnehmen oder, wenn die BEsitzer einverstanden sind, extrem gut trennen. Das müßte man dann sehen.

Lg Demona
 
Manija

Manija

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Momentan wohne ich in einem 90 Seelen Kaff, eine Straße um einen Kuhstall und darum Häuser. Und so wird es wahrscheinlich dann auch sein, ich kann mir schwer vorstellen, dass ne Kuhhaltung erlaubt ist aber ein paar Hunde nicht. Aber da kann man sich ja vor dem Kauf/Bau kundig machen.
Unterschätze diesen Punkt nicht , Nutztierhaltung ist nochmal was ganz anderes als eine Art Pension. Und grade in einem 90Personen Dorf , ist es meist weniger erwünscht wenn man von einer Lärmbelästigung ausgehen muss (und dieses muss man ). Deshalb sind die meisten eben sehr auswärts , freistehend und ohne Nachbarn.

ber ich will ja kein Trainer werden. :eusa_think: /QUOTE]
Trainerausbildung vielleicht nicht nötig , aber ein gutes! Grundwissen über das Verhalten von Hunden , den Hund lesen lernen (Körpersprache etc. ), Wissen wann man wie eingreift , erste Hilfe beim Haustier , einen guten Tierarzt der rund um die Uhr zur Verfügung steht etc. sollte schon vorhanden sein. Zusätzlich natürlich auch Notfallpläne , was ist wenn du mit Hund A , aufgrund einer Schnittwunde zum Tierarzt musst , was machst du mit Hund B, C und D ?
Traininig beginnt ja auch schon beim einfachen "an der Leine anständig laufen" an , dementsprechend ist man immer ein Teil Trainer.

Dann solltes du dich rechtlich absichern , was sind deine Pflichten und Rechte , was sind die Pflichten und Rechte der Hundebesitzer.
Wichtig wäre auch der Punkt mit der Versicherung abzuklären , wie ist der Hund versichert wenn du mit ihm unterwegs bist , wie bist du versichert.
(Als selbstständige Person musst du da natürlich auch aus der Familienversicherung raus und dich selbst mit allem drum und dran versichern. )

Informier dich beim Vetamt über die Auflagen und Richtlinien.


Es gibt tatsächlich Lehrgänge und Seminare über das Hundesitting , vielleicht findes du ja etwas in deiner nähe , schaden tut es nie und man hat direkt eine Teilnahmebestätigung , was häufig gut beim Kunden ankommt.
 
demona

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Unterschätze diesen Punkt nicht , Nutztierhaltung ist nochmal was ganz anderes als eine Art Pension. Und grade in einem 90Personen Dorf , ist es meist weniger erwünscht wenn man von einer Lärmbelästigung ausgehen muss (und dieses muss man ). Deshalb sind die meisten eben sehr auswärts , freistehend und ohne Nachbarn.
ok, das kann natürlich sein. Aber da wir uns ja noch in keinster Weise auf einen Wohnort festgelegt haben, kann man sich ja vorher kundigt machen ob ein Gewerbe erlaubt ist oder nicht. Wobei die Sache mit der Lärmbelästigung zumindest bei uns sehr, sehr locker gesehen wird. Hier wird auch am Sonntag oder am Feiertag Holz geschnitten und das den ganzen Tag, also für den Privatgebrauch. Aber da muss man dann gucken.

Zusätzlich natürlich auch Notfallpläne , was ist wenn du mit Hund A , aufgrund einer Schnittwunde zum Tierarzt musst , was machst du mit Hund B, C und D ?
Guter Einwand. Daran habe ich noch nicht gedacht, das muss natürlich überlegt werden.

Lg Demona
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Wo kriegt man den her? beim Vet. Amt oder muss ich mich da an irgendeinen Hundeverein wenden?
Vet.-Amt;) Bei den meisten Vereinen hat da noch kein Mensch was von gehört:mrgreen:

Aber ich will ja kein Trainer werden. :eusa_think: Das wäre finanziell - so ne Ausbildung kostet ja locker mal 3000 - 4000 Euro nicht möglich. Wobei, ich spar die nächsten Jahre und dann könnte das auch klappen aber ist sowas wirklich nötig?
Musst du ja auch nicht sein:)
Aber das ist einfach die leichteste Grundlage um an fundiertes, geschlossen angebotenes Wissen zu kommen.
Man kann sich natürlich auch einzelne Seminare zusammensuchen, aber da fehlt dir unter Umständen doch wieder etwas, was du eig. wissen müsstest.

Ich weiß, dass du bereits unheimlich viel Erfahrung auch gerade mit schwierigen Hunden hast, aber meist kennst du deren Macken.
Jmd., der seinen Hund in deine Pension bringt verschweigt dir unter Umständen eine "Kleinigkeit", die ihm nicht so wichtig erscheint, aber bei dir dann dazu führt, dass er vollkommen eskaliert.
Und DAS musst du eben so früh sehen und erkennen können, dass du nicht nachher mit verletzen/getöteten Hunden dastehst.

Gerade bei reinen Seminaren wird leider immer wieder vom Optimalfall ausgegangen und wichtige verhaltensbiologische Aspekte übergangen, die einem dann echt das Genick brechen.
Und explizit die Seminare zu besuchen, die sich z.B. mit Ressourcenaggression in Kombination mit Verlustangst befassen, wird auf Dauer mind. genau so teuer, wenn nicht sogar teurer als eine gute, grundständige Ausbildung.

You what I mean?:mrgreen:
 
Infano

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Du musst dir auch überlegen, welche Hunde du nimmst.
Gibt´s eine Größenbeschränkung, versprichst du mit allen Gassi zu gehen (auch große Hunde ziehen gerne mal an der Leine), nötige Impfungen?
Also auch da muss ein kleines Konzept her ;)

Ich habe bei den Hundebetreuungen in meiner Nähe gesehen, dass eben viele KEINE unkastrierten Rüden nehmen, obwohl sie läufige Hündinnen auch generell ablehnen. Aber hier ist wohl der Gedanke des "unverträglichen" unkastrierten Rüden noch vorherrschend.
Außerdem scheitert es für uns oft daran, dass die Betreuung komplette Impfungen verlangen, die jährlich aufgefrischt werden. Deswegen auch da gut informieren und für dich festlegen, was du da am vertretbarsten findest.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich habe bei den Hundebetreuungen in meiner Nähe gesehen, dass eben viele KEINE unkastrierten Rüden nehmen, obwohl sie läufige Hündinnen auch generell ablehnen. Aber hier ist wohl der Gedanke des "unverträglichen" unkastrierten Rüden noch vorherrschend.
Das mit den läufigen Hündinnen würde ich mir auch sehr gut vorab überlegen.
Und mir eine gute Rechtsschutzversicherung zulegen:D

Sonst heißt es nachher ganz schnell, dass die bei euch gedeckt worden ist, wenn da doch mal ein "Ups!" passiert.
 
demona

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Hi,

@midoriyuki: ja, ich verstehe was du meinst. Sehr guter Überlegungsansatz. :eusa_think:

Alle Macken meiner Gassihunde kannte ich auch nicht, vieles fällt halt doch erst auf nem Spaziergang auf oder in unbekannten Situationen aber den Ansatz versteh ich.

@Infano: Das ein Konzept her muß, ist klar aber das wäre fast mein letzter Punkt gewesen, schließlich ist es noch ein paar Jahre hin. Die Zusammenstellung der Gruppe müßte man halt dann sehen. Bei dem Thema läufige Hündin - unkastrierter Rüde - müßte man wirklich sehen wie die Begebenheiten sind. Wenn es mir zu hundert Prozent möglich ist, sie zu trennen - warum nicht? Sollte das nicht möglich sein, dann muß einer daheim bleiben.

Bei den Impfungen bin ich momentan nicht auf dem neusten Stand aber es gibt doch Impfstoff, der drei Jahre Gültigkeit hat, oder irre ich da jetzt völlig? Wenn es erwiesen ist, dass der Schutz genauso ist wie bei jährlicher Auffrischung hätte ich damit zum Beispiel kein Problem.

Was mir noch einfällt, braucht man für alles einen NAchweis?

Beispiel: Erste Hilfe beim Hund. Ich hatte das Thema in der Ausbildung, 2 x 4 Stunden, davon Hälfte Theorie und Hälfte Praxis aber ich habe halt keinen Beweis dafür.
Jetzt habe ich mich mal per Internet umgesehen und unzählige Angebote gefunden. Preisspanne natürlich auch von 15 bis 90 Euro, absolut unterschiedlich in der Zeit - also von 2 bis 8 Stunden war alles dabei aber welcher wäre der Richtige um einen Nachweis zu bekommen? Kann den jede Hundeschule abnehmen oder muss man für sowas ne spezielle Ausbildung haben?

Ich frag jetzt explizit mal nach dem Erste-Hilfe-Kurs denn irgendwo muss ich ja anfangen. Ich kann ja nicht alle Seminare, Fort- und WEiterbildungen auf einmal machen. :D Und da ich ja momentan eh nicht raus darf, nutze ich die Zeit um mich zu informieren.

Lg Demona
 
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