Fadenalgen Invasion

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jastgo

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Hallo,
ich habe ein großes Algen Problem!
Die komplette Einrichtung ist von Fadenalgen befallen. Als ich das Zeug vor ein paar Tagen bemerkte, hab ich versucht, da augenscheinlich nur die Wasserpest befallen war, die frisch nachgewachsenen Spitzen zu kappen und den Rest zu entsorgen. Nach wenigen weiteren Tagen war allerdings schon wieder das ganze Becken voll...
Pflanzen, Dekoration, Scheiben, Sand und ich vermute sogar der Filter und die Filterwatte ist befallen.
Wenn ich nun alles auswechsle und grundreinige und Abkoche wird es höchstwarscheinlich einen Nitritpeak geben. Ich habe noch einen Außenfilter und ein 30 Liter Becken im Keller die schon einige Jahre im gebrauch waren. Jedoch sind die gereinigt.
Ich habe schon gedacht den zweiten Außenfilter mit an zu schließen und einlaufen zu lassen jedoch wäre der doch dann auch befallen…
ich bin ein wenig ratlos und durch die Algen ist es jetzt sehr unansehnlich und ich habe ein wenig Angst den Spaß daran zu verlieren.

In 2 Monaten ziehe ich um. Das kleine Becken möchte ich dann in Betrieb nehmen. Nur bringt es denke ich wenig es jetzt schon in gang zu setzen um den Filtersatz ins große Becken zu übernehmen um in 2 Monaten beide Becken wieder ab zu bauen. Trotzdem muss etwas Passieren!

meine Daten:

112 Liter
Bepflanzung: Wasserpest, Mooskugel und so ne grün-rote Blattpflanze… XD
25°C Wassertemperatur
mittlere bis starke Strömung
keine direkte Sonneneinstrahlung
kein Dünger
Leuchtstoffröhren etwa 1 Jahr alt
Wasserwechsel 1 mal pro Monat mehr als die Hälfte.
Besatz: Dornaugen (über 10), Roter Kap Lopez (1 Pärchen), 6 Panzerwelse, 10 Neons
Wenn noch etwas wichtiges Fehlt was ich jetzt nicht bedacht habe ergänze ich das natürlich. ;)

Ich würde mich über ein paar Tipps von euch sehr Freuen.
Danke im Voraus LG
 
Zuletzt bearbeitet:
25.02.2014
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die-eule

die-eule

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Hallo,

Google ist dein Freund :)

Siehst du hier.

Könnte es sein, dass du zu lange beleuchtest? Je nachdem von welchem Hersteller deine Röhre ist, müsste die evtl. gewechselt werden.
Ansonsten ist der Tip mit schnellwachsenden Pflanzen gut. Das hat mir immer geholfen.

LG
 
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FelixS

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Je nachdem von welchem Hersteller deine Röhre ist, müsste die evtl. gewechselt werden.
Warum sollte man Röhren auswechseln, wenn sie noch Leuchten? Und was hat das mit dem Hersteller zu tun?

@jastgo:
Nur einmal im Monat Wasserwechsel, keine Düngung (wohl auch keine CO2-Düngung?) und nur ein paar Pflanzen. Kein Wunder, dass die Algen sprießen. Wie lange beleuchtest du? Und stell doch bitte mal ein paar Fotos online (von den Algen und auch eine Gesamtansicht), dann kann man dir sicherlich helfen.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Warum sollte man Röhren auswechseln, wenn sie noch Leuchten? Und was hat das mit dem Hersteller zu tun?
Nach 6-12 Monaten verlieren Leuchtstoffröhren an Leistung. Das Spektrum verändert sich, auch wenn man es nicht sieht, aber die Pflanzen merken es. Deswegen empfiehlt jeder Hersteller, die Röhren über AQs 1-2x im Jahr auszutauschen, und nicht erst wenn sich ein schwarzer Rand an den Seiten bildet oder sie gar den Dienst quittieren.

Schnellwachsende Pflanzen sind bei Grün- und im speziellen Fadenalgen keine ideale Lösung: sie entziehen die wenigen Makronährstoffe, die noch vorhanden sind, ohne die Mikros zu beseitigen. NO3-Zudüngung, CO2-Zugabe und eine Reduktion der Beleuchtungsdauer sind in 99% der Fälle erfolgversprechend.
 
jastgo

jastgo

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Danke schonmal für eure Antworten!
Im Moment beleuchte ich im 12 Std. Takt.
auf Dünger verzichte ich bewusst weil meines Wissens ein Dünger allen Pflanzen einen Wachstumsschub verschafft. Also auch den Algen.
Meine Pflanzen Wachsen auch ohne Dünger ganz gut.
Die Wasserpest und diese Pflanze Ganz rechts vorm Filter mit den Langen Blättern sind doch Schnellwachsende oder?
Teilweise war die Wasseroberfläche mit den beiden Pflanzen komplett bedeckt…!

Aber warum kommen die Algen jetzt erst?
Als ich vor etwa einem Jahr die Leuchtmittel gewechselt habe waren zuvor ca. 4 Jahre alte Röhren im gebrauch.
Ich habe nie gedüngt und sonst alles beim Alten gelassen...



Hier mal ein paar Bilder von meinem Aquarium:
IMG_2281.JPG IMG_2282.JPG IMG_2283.JPG


Das Aquarium vor einigen Wochen und einer kleinen Umstrukturierung:
IMG_1987.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Cerridwen

Cerridwen

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Hi Jastgo,

Ich möchte mal kurz mit einem Missverständnis aufräumen: Dünger düngt nicht die Algen.
http://www.flowgrow.de/algen/algenratgeber-reloaded-2012-t23486.html

Ein Grund für diese Algenart ist zu wenig NO3 und CO2. Gesunde Pflanzen stellen eine gute Konkurrenz zu dieser Algenart dar; Algenfresser wie die Amano-Garnele sind ebenfalls eine gute Methode diese Algen im Zaum zu halten. Bei stärkerem Befall sollte man eine mehrtägige Dunkelkur veranschlagen.
Deswegen sollte man mit angemessener Düngung das Wachstum der Pflanzen fördern, als gesunde Konkurrenz gegen Algen.

12h Beleuchtung halte ich für deutlich zu viel. 8-10h reichen völlig aus. Wenn du frühs und abends was im AQ sehen willst, bau einfach eine 2-3stündige Mittagspause ein.
 
jastgo

jastgo

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Ok, gut zu wissen! Danke!
Ich hatte immer so ne Flasche Eisen-Komplex-Dünger oder so stehen, von der aber nur die Algen eine einzigartige Leuchtkraft bekamen und frei von jeglichen Mangelerscheinungen waren…
Ich versuchs erstmal mit n paar Tagen licht aus, 8 Std. Beleuchtung ,häufigerem Ww sowie täglichem ab ernten.
Beim Umzug werd ich mal die Deko abkochen und neue Planzen rein setzen.

Vielen Dank!
LG
 
die-eule

die-eule

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Hi,

Bei der Bepflanzung wundert mich aber nicht, dass du Algen bekommst, besonders bei 12h Beleuchtung.
Die Pflanzen und Algen betreiben ja Fotosynthese, was zum Fachstum führt. Je mehr Licht, desto mehr Wachstum (auch bei Algen).
Deshalb würde ich da wesentlich mehr Pflanzen einsetzen. Das + Verringerung der Beleuchtung sollte das Problem lösen.
Außerdem würde das Becken dadurch auch optisch aufgemotzt ;)

LG
 
F

FelixS

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Nach 6-12 Monaten verlieren Leuchtstoffröhren an Leistung. Das Spektrum verändert sich, auch wenn man es nicht sieht, aber die Pflanzen merken es. Deswegen empfiehlt jeder Hersteller, die Röhren über AQs 1-2x im Jahr auszutauschen, und nicht erst wenn sich ein schwarzer Rand an den Seiten bildet oder sie gar den Dienst quittieren.
Ein alte Mythos aus längst vergangenen Technik-Tagen. Moderne Dreibandenröhren verlieren über ihre gesamte Lebensdauer maximal 10% ihres Lichtstroms, dass ist in der aquaristischen Praxis vollkommen unerheblich. Wäre ich allerdings Verkäufer von Leuchtmitteln, würde ich meinen Kunden ebenfalls empfehlen, die Röhren alle paar Monate zu wechseln.;)

Zum Algenproblem:
Mal auf wöchentliche Wasserwechsel umstellen, mehr Pflanzen einsetzen und mit einem Volldünger und CO2 düngen. Das Licht kann ruhig 12 Stunden brennen. Sollte es sogar, wenn man den Pflanzen mehr Nährstoffe zur Verfügung stellt. Bingt nichts mehr Nährstoffe ins Wasser zugeben und dann den Stoffwechsel der Pflanzen durch weniger Licht wieder auszubremsen.
Die Maßnahmen mal ein paar Wochen durchziehen, dabei Algen immer mechanisch entfernen, und schauen, wie es sich entwickelt.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Wer hat den Mythos denn widerlegt? In den aktuellen Ausbildungen zu den technischen Berufen jedenfalls wird dieser Mythos immer noch gelehrt. Wäre ja mal interessant, da Quellen zu erörtern, ggf. auch in einem gesonderten Thread.
 
F

FelixS

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Ich vertraue da auf die Angaben der Leuchtmittelhersteller (das sind übrigens nicht Dennerle & Co. Die stellen nämlich keine Leuchtmittel her;)). In der Beleuchtung hat sich der Grenzwert von 80% des Lichtstroms eingebürgert. Fällt der Wert auf 80%, wird das Leuchtmittel ausgewechselt. In der aquaristischen Praxis ist dieser Wert irrelevant, da moderne Dreibanden Leuchtmittel maximal 10% ihres Lichtstroms bis zum erreichen ihrer mittleren Betriebsdauer. Also bis zum Zeitpunkt, bis sie eh ausfallen.

Hier zum nachlesen.
 
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