Mein erstes eigenes Pferd-10000000Fragen

Diskutiere Mein erstes eigenes Pferd-10000000Fragen im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo ihr Lieben Pferdefreunde, Nun ist es soweit, ich habe mit meinen Eltern geeignete Pferde gefunden, die ich mir in nächster Zeit mit meiner...
Schweinchenmädel

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Hallo ihr Lieben Pferdefreunde,

Nun ist es soweit, ich habe mit meinen Eltern geeignete Pferde gefunden, die ich mir in nächster Zeit mit meiner RL und einem AkU-TA anschauen und probereiten
werde. Jetzt stellen sich mir einige Frage und zwar ist eines der Pferde schon 15 Jahre alt, dafür aber Verlasspferd und Schleifensammler. Wie die Besitzerin sagt, ist die Stute noch topfit und hatte bisher keine gravierenden Gesundheitlichen Probleme (nichts mit Sehnen, Bändern und Knochen). Wie lange könnte ich diese Stute guten Gewissens reiten (alters entsprechend)?
http://www.pferde.de/Verlasspferd-und-Schleifensammler-zu-verkaufen.8984038.html#
Außerdem würde ich gerne wissen, wie eine typische Woche mit eurem Pferd aussieht, also wie oft ihr reitet, oder Bodenarbeit macht, an Reitstunden teilnehmt, usw.
Ich würde mich wahnsinnig über eure Antworten freuen!!

Inter-nette Grüße Schweinchenmädel
 
01.03.2014
#1
A

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Guest

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Aylinx3

Aylinx3

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Hallo, erstmal Glückwunsch zu deinem ersten Pferd :)
Man kann so pauschal nie sagen, wie lange ein Pferd reitbar ist. Meiner ist schon 24 und noch relativ fit, es gibt auch andere Pferde, die sind mit 24 schon in Rente. Man weiß nicht, was noch passieren kann, vielleicht bekommt sie in 2,3 Jahren schon eine Krankheit die sie einschränkt, vielleicht aber auch nicht.
Jedoch ist es sinnvoll, als Erstpferd eins zu nehmen, was schon Erfahrung hat und auf dem Du selbst noch lernen kannst.

Ich bin fast täglich bei ihm, Montag und Donnerstag hat er Steh- bzw Ruhetag. Ich reite ihn aus gesundheitlichen Gründen nur 2 mal die Woche, longiert werden darf er gar nicht mehr, das habe ich vorher aber bis zu 2 mal die Woche gemacht.
Bodenarbeit auch ein bis zweimal, ich gehe mit ihm spazieren, auf die Koppel kommt er beinahe täglich, und einmal die Woche Reitunterricht und einmal reite ich ihn so.
Wäre er gesund, würde ich ihn mehrmals reiten, jedoch mit viel Abwechslung und nicht jeden Tag, auch mal gymnastizierende Arbeit oder Zirkuslektionen üben.

Liebe Grüße
 
Fuchsig

Fuchsig

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Hallo,

Ich würde das Pferd erstmal genau vom Tierarzt anschauen lassen, die Leute können schließlich immer viel erzählen ;-). Das mit dem "wie lange noch reiten" kann man pauschal schwer sagen, manche Pferde können bis sie 20, 25 sind noch gut geritten werden. Meiner Meinung nach aber sollte allerspätestens mit 20 Schluss sein mit dem "Schleifen sammeln" wie es hier so schön bezeichnet wird. Und zwar noch tägliche, aber eben nicht mehr so anstrengende Bewegung geboten werden. Wenn du Turnierambitionen hast, solltest du dich nach einem jüngeren Pferd umschauen.

Eine typische Woche mit meinem Pferd sah immer so aus, das ich jeden Tag(!) zum Stall gefahren bin und mich um es gekümmert habe. Dabei bin ich 5 Tage die Woche geritten, einen Tag Spaziergänge oder Bodenarbeit, Longieren, Freispringen, Stangenarbeit... und den anderen Tag komplett "frei" mit ausgiebigem Putzen, Schmusen, Betüddeln Mähne oder Schweifwaschen usw. usv. Wichtig finde ich den täglichen Kontakt zum Pferd da sich dadurch die Bindung verfestigt und Abwechslung damit dem Pferd nicht langweilig wird.

Entscheide dich nicht gleich für das erst beste Pferd, schau dir wirklich ein paar an, bis du dir 100%ig sicher bist. Probereiten würde ich übrigens auf dem Platz, Halle und im Gelände damit du siehst wie sich das Pferd überall verhält.

Grüße
Fuchsig
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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Ersteinmal danke für eure ausführlichen Antworten!:clap::D

@Aylinx3: Was meinst du mit Steh- und Ruhetag? Auf der Weide, im Offenstall? In der Box kann ich mir das kaum vorstellen:eusa_think::) Das mit dem erfahrenen Pferd war eben meine Absicht, da ich selbst erst Dressur auf A-Niveau reite und dann erst mit dem Springen anfangen will, da kann ich ein Pferd gebrauchen, dass mir meine blutigen Anfänger-Fehler verzeiht:uups::mrgreen:. Mein Problem ist aber, dass ich ein erfahrenes Pferd möchte, das auch im Gelände ausgeglichen ist und trotzdem noch das ein oder andere Turnier reiten kann. Hm...das Leben ist wohl kein Wunschkonzert:?...

@Fuchsig: eine AkU machen wir auf jeden Fall, wenn dann, dann richtig;) Zum Pferd hin, will ich auch so oft es geht, allerdings habe ich eine langjährige Freundin, die aus privaten Gründen nie ein Pferd haben wird, die ich mir super als RB vorstellen kann. So komme ich dann auf ca. 5 Tage, von denen ich an zwei an Reitstunden teilnehme und die drei restlichen mache ich auch Spaziergänge, Ausritte und Gelassenheitstraining, bzw. Bodenarbeit.

Jetzt kommen noch gleich ein paar mehr Fragen....:uups::
  • Wie steht ihr zum Thema, ein Schulpferd zu kaufen (das jetzt nicht wegen gesundheitlicher/reiterlicher/verhaltensauffälliger Merkmale verkauft wird)? Meiner Meinung nach sind die eben sehr gelassen, verzeihen Fehler und unterstützen einen beim Lernen. Oder meint ihr, die sind "kaputt"?
  • Mit der Bodenarbeit habe ich mich leider noch nicht befassen können, wo kann ich das lernen? Wie habt ihr das gelernt?
Liebe Grüße
 
G

Gast16799

Guest
Auf jeden Fall mehrmals Probereiten (in der Bahn, Gelände etc. auch longieren und spazieren Gehen)! Alles selber machen - rausholen, putzen, satteln, trensen......!!!! Hier darauf achten ob was auffällt - passt das Equipement, wie verhält sich das Pferd...... wie sieht die Haltung aus und wie ist das Verhältnis zum NOCH-Besitzer? Auch deinen RL das Pferdchen reiten lassen! Und halt den TA das Pferd gründlich durchchecken lassen!

Wie lange ein Pferd reitbar ist ist unterschiedlich.... das Eine geht mir knapp 20 schon in Rente, das Andere jockelt mit 32 noch im Gelände herum.....

Zum Thema Schulpferd kann ich nur sagen dass hier das selbe gilt, als wenn man ein Turnierpferd kauft.....

Bodenarbeit: Kurse, Trainer..... vielleicht mal ein gutes Buch vorher lesen und jemanden holen der am Anfang gemeinsam mit dir und dem Pferd traininert.

Ich selbst bin 6 Tage die Woche bei meiner Rübe. Ich reite ihn meist 2 Tage davon in der Bahn und ein oder zwei Mal im Gelände (er geht auch immer wieder als Handpferd mit ins Gelände). Ansonsten wird Bodenarbeit gemacht, Longiert (lateral, klassisch, Doppellonge), am "Langen Zügel" trainiert oder einfach mal Spazieren gegangen. Ich versuche viel Abwechslung rein zu bringen weil ihm sonst schnell langweilig wird.

Denke wenn du versuchst deinem Pferd ein halbwegs abwechslungsreiches "Entertainprogramm" zu bieten fährst du ganz gut damit. Wie du dir das dann am Besten einteilst kommt mit der Zeit.
 
Aylinx3

Aylinx3

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Ersteinmal danke für eure ausführlichen Antworten!:clap::D

@Aylinx3: Was meinst du mit Steh- und Ruhetag? Auf der Weide, im Offenstall? In der Box kann ich mir das kaum vorstellen:eusa_think::) Das mit dem erfahrenen Pferd war eben meine Absicht, da ich selbst erst Dressur auf A-Niveau reite und dann erst mit dem Springen anfangen will, da kann ich ein Pferd gebrauchen, dass mir meine blutigen Anfänger-Fehler verzeiht:uups::mrgreen:. Mein Problem ist aber, dass ich ein erfahrenes Pferd möchte, das auch im Gelände ausgeglichen ist und trotzdem noch das ein oder andere Turnier reiten kann. Hm...das Leben ist wohl kein Wunschkonzert:?...

Jetzt kommen noch gleich ein paar mehr Fragen....:uups::
  • Wie steht ihr zum Thema, ein Schulpferd zu kaufen (das jetzt nicht wegen gesundheitlicher/reiterlicher/verhaltensauffälliger Merkmale verkauft wird)? Meiner Meinung nach sind die eben sehr gelassen, verzeihen Fehler und unterstützen einen beim Lernen. Oder meint ihr, die sind "kaputt"?
  • Mit der Bodenarbeit habe ich mich leider noch nicht befassen können, wo kann ich das lernen? Wie habt ihr das gelernt?
Liebe Grüße
Steh- und Ruhetag ist einfach der Tag, an dem das Pferd rein garnichts arbeiten muss und faulenzen darf, das kann sowohl in der Box, als auch auf der Weide sein. Das ist gut so, dass das deine Absicht ist. Wir haben hier ein paar hartnäckige Fälle die davon überzeugt sind, als Anfänger auch ein gerade eingerittenes Pferd kaufen zu müssen :roll:
Es gibt ja viele Pferde, die sowohl im Gelände eine Lebensversicherung sind, als auch noch Turniere gehen kann und und und, man muss nur vieles ausprobieren und viele Wege gehen, bis man das richtige gefunden hat.

Schulpferde kann man ebenfalls nicht pauschal beurteilen. Die meisten sind ihr lebenlang nur im Schulbetrieb mitgeeiert, sind teilweise schon maultot und kennen weder Gelände, noch Turniere. Aber selbst ein kaputtes Schulpferd hat eine Chance verdient,gerade wenn es nicht sein Leben lang im Unterricht laufen musste oder erst neu dazukam. Jedoch können diese sich auch gut als Erstpferd eignen, denn wie Du sagst, die meisten verzeihen auch mal Fehler.

Für Bodenarbeit gibt es unendlich viele, super gut geschriebene Bücher mit diversen Lektionen und Tipps. Ich habe mir viele Videos im Internet angesehen und teile mir mit einer Freundin, mit der ich einmal wöchentlich gemeinsam Bodenarbeit mache, ein Buch in dem vieles beschrieben ist. Einfach mal recherchieren ;)
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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Steh- und Ruhetag ist einfach der Tag, an dem das Pferd rein garnichts arbeiten muss und faulenzen darf, das kann sowohl in der Box, als auch auf der Weide sein. Das ist gut so, dass das deine Absicht ist. Wir haben hier ein paar hartnäckige Fälle die davon überzeugt sind, als Anfänger auch ein gerade eingerittenes Pferd kaufen zu müssen :roll:
Es gibt ja viele Pferde, die sowohl im Gelände eine Lebensversicherung sind, als auch noch Turniere gehen kann und und und, man muss nur vieles ausprobieren und viele Wege gehen, bis man das richtige gefunden hat.

Schulpferde kann man ebenfalls nicht pauschal beurteilen. Die meisten sind ihr lebenlang nur im Schulbetrieb mitgeeiert, sind teilweise schon maultot und kennen weder Gelände, noch Turniere. Aber selbst ein kaputtes Schulpferd hat eine Chance verdient,gerade wenn es nicht sein Leben lang im Unterricht laufen musste oder erst neu dazukam. Jedoch können diese sich auch gut als Erstpferd eignen, denn wie Du sagst, die meisten verzeihen auch mal Fehler.

Für Bodenarbeit gibt es unendlich viele, super gut geschriebene Bücher mit diversen Lektionen und Tipps. Ich habe mir viele Videos im Internet angesehen und teile mir mit einer Freundin, mit der ich einmal wöchentlich gemeinsam Bodenarbeit mache, ein Buch in dem vieles beschrieben ist. Einfach mal recherchieren ;)
Danke:) ich bin auf jeden Fall deiner Meinung, dass, jedes Pferd eine (2.) Chance verdient hat, v.a. Wenn es wirklich hart gearbeitet hat. Ich frage mich eben nur, ob ich der Aufgabe gewachsen bin, ein mundtotes Pferd zu reiten. An der Stelle kann ich vielleicht sagen, dass mein Ziel ist, eine bestmögliche, faire Beziehung und emotionale Bindung zu meinem Pferd zu haben, sportliche Ergebnisse sind für mich nicht von Bedetung. Das hört sich jetzt echt nach Pferdemädchenschnulzentränensack an, aber mich fasziniert der Umgang mit einem so großen Tier. Und dieses im Kreis jockeln ist nichts für mich. Dennoch will ich mit dem Springen anfangen und weiterhin Unterricht nehmen. Hört sich komisch an:uups::mrgreen:
Naja wenn ich ehrlich bin bin ich total unsicher und weis nicht ob ich der Aufgabe gewachsen bin, andererseits wünsche ich mir das schon so lange und bin heute so nah dran....Wie war das bei euch?
 
Aylinx3

Aylinx3

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Dann wird das Pferd wohl eher auf Gewichts- und Schenkelhilfen angewiesen sein. Irgendwann kannst du ja auch mal ein paar Versuche mit einem Halsring starten oder mit gebissloser Zäumung. Darüber gibt es auch viele hilfreiche Beiträge im Internet. Aber nur daran sollte es nicht scheitern.

Wenn du dir noch unsicher bist, versuch es doch erstmal mit einer RB, falls du dies noch nicht hattest?
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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Ich hatte die letzten drei Jahre eine RB...Es geht mir doch nur darum, dass ich kein "Problempferd" möchte, da ich mich an das Thema eigenes Pferd ja erst heranschnuppern muss. Das ist meine Meinung. Ich habe mich vorhin vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt, ich meinte eher, dass ich sozusagen Torschusspanik habe und dass ich Angst habe, etwas falsch zu machen...obwohl es keinen Grund dazu gibt. Es ist eben doch ein Unterschied ob es mein Pferd ist oder nur eine RB. Da kann ich noch 50 RBs haben:)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Halsring und Gebisslose Trense finde ich total cool:) Aber bevor ich an solche Wagnisse denke muss ich mich erst mal auf meine Bindung und mein Vertrauen konzentrieren.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ist es eigentlich schlimm, wenn ich noch nie ein Pferd longiert habe? Das möchte ich nämlich bedingt lernen, aber bei meiner RB ging das nicht und bei meinen jetzigen Scgulpferden darf ich das leider nicht.
 
M

Machtnix

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Hmmm, erstmal natürlich Glückwunsch, dass du dich für ein eigenes Pferd entschieden hast.
Was ich aus deinen Fragen herauslese ist, dass du dich nicht sehr mit der Haltung und den Bedürfnissen von Pferden auskennst und eben alles richtig machen möchtest. Klar, ein Pferdefreund liebt ja seinen Vierbeiner und will das Beste für ihn.
Im 'Normalfall' beginnt das Reiterlein in einem Schulbetrieb, wechselt dann zu einer oder mehreren RB's und lernt so auch den Umgang mit dem Pferd und seinen Bedürfnissen außerhalb des Schulbetriebs und kauft sich dann eben vielleicht sein eigenes erstes Pferd.
Die Sache mit der RB überspringst du eben - auch nicht schlimm.

Ein Pferd muss täglich bewegt werden, wenn man bedenkt, dass Pferde Lauftiere sind. Daher ist es stark von der Haltung abhängig, wie oft du reiten solltest. Für das erste Pferd ist 15 Jahre ein tolles Alter.

Wenn du lange Spaß an deinen neuen Pferd haben möchtest, vertrau dich bitte einem seriösen Profi an. Diese sind sehr viel schwerer zu finden, als gute Pferde.
Anfangs wirst du sehr viel Unterricht benötigen, damit du mit dem Pferd wirklich eine Einheit bildest. Dabei ist dein Zeitaufwand sehr wichtig. Selbst turniererfahrene und reiseerfahrene Pferde brauchen mind. 2 - 4 Wochen um sich zu akklimatisieren. Diese Zeit solltest du nutzen und dich mit dem Pferd ganz viel beschäftigen - egal ob Reiten, Bodenarbeit, Spazieren gehen, Führen, Putzen und Massieren, einfach nur da sein.

Das erste Pferd ist leider immer das auch das teuerste Pferd, denn man benötigt die meiste Hilfe.
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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ich habe auf Schulpferden ca. ein halbes Jahr reiten gelernt und dann bin ich auf eine RB umgestiegen, bei der ich dreimal die Woche war. Ich habe ihn auch oftmals mitversorgt, allerdings haben wir bei uns im Stall Vollpension, da muss man nicht so viel machen. Und Bodenarbeit durfte ich bei ihm nicht machen, kann ich aber auch nachvollziehen:)
Hm, das ich mich nicht mit den Bedürfnissen und der Haltung eines Pferdes auskenne ist schon eine Unterstellung:eusa_eh:
Mein einziges Problem ist bisher die Bodenarbeit, damit habe ich leider bisher keine Erfahrungen sammeln können. Ich frage bei uns im Stall die Mädels, ob sie mir das zeigen können und frage dann unsere Bereiterin ob es richtig ist. Oder brauche ich da einen Horseman dazu? Wohl eher nicht, oder...

Beste Grüße
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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So, ihr Lieben:)
So beschissen der Tag auch angefangen hat, so geil ist er gerade geworden:clap:.
Heute morgen habe ich leider eine Boxen-Absage in meinem langjährigen Reitverein bekommen. Ich war so am Boden und dachte, es wäre aus. Doch dann, vor zehn Minuten ruft mich meine RL an und sagt, dass sie vergessen hat, mit zu sagen, dass es einen Aussiedlerhof in der Nähe (ca. 3 Schrittminuten) weiter auf dem Feld gibt, wo viele Pferde aus meinem Reitverein untergebracht sind. Ich dachte, mich trifft der Schlag:D!!!
aber das Beste daran ist, dass die Boxen viel größer und heller sind und dass die Pferde immer auf die Weide dürfen!!! Mal ganz davon abgesehen, dass wir zusätzlich Vollpension, einen Spind und kostenloses Heu haben^^
Außerdem darf ich weiterhin bei meinem Reitverein reiten, ich muss nicht mehr bezahlen ( also so oder so Anlagennutzungsgebühren) und kann vor jeder Stunde über Wiesen reiten, ohne angemeckert zu werden-hachja:D.

Eine Frage habe ich aber doch noch für euch:
  • Wie viele Pferde habt ihr angeschaut, bevor ihr EUREN Partner gefunden habt?
Ganz, ganz liebe Grüße

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich will nicht unverschämt sein, aber ich würde mich sehr über ein paar Antworten freuen:uups::mrgreen:
 
M

Machtnix

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Wenn ich ein Pferd verkaufe, biete ich mehrmaliges Probereiten an und ermuntere die Käufer auch dazu. Der Käufer darf sich auch unter meiner Aufsicht auch gern einige Zeit alleinig um das Pferd kümmern.

Wird für ein höherpreisiges Reitpferd ein Käufer gesucht, wird es von einer unabhängigen Institution auf Interieur, Exterieur und Reiteigenschaften zertifiziert bzw. von einem erstklassigen bis guten Reiter (der das Pferd nicht kennt) unabhängig beurteilt, sowie Röntgenbilder von Spunggelenken und Hufrolle gemacht.
Fremdreitertests von guten Reitern sind mir wichtig, da sowohl der Käufer als auch der Verkäufer sich damit einfach sicherer sind. Selbst ein Anfänger kann dann mit dem Pferd -gemeinsam mit einem Trainer- glücklich werden. Den zukünftigen Käufern bietet das die Sicherheit, dass sich ein evtl. längerer Anfahrtweg lohnt.

Ein Pferd wurde ohne Probereiten zur Käuferin 1 Monat zur Probe gegeben. Sie stand auf einem Hof, der bekannt war und hatte dort einen Trainer an ihrer Seite, der auch bekannt war. Das Pferd konnte zuvor nicht Probegeritten werden. Die Stute war ein absoluter Notverkauf (weit unter Wert), da wir nicht die Zeit hatten, uns entspechend um sie zu kümmern und sie zu reiten. Sie benötigt allerdings unbedingt eine Aufgabe. Sie musste entweder ein Fohlen haben oder geritten werden, sonst trauerte sie und magerte sogar ab. Da die Zucht aufgegeben wurde und das Geld nicht da war noch ein Pferd in einem Reitbetrieb einzustallen, war beides nicht möglich.
Eine RB war nicht möglich, da in dem Zuchtbetrieb keine wirkliche Reitmöglichkeit besteht und Pfleger wirklich dünn gesäht sind. Das Pferd brauchte dringend einen lieben Menschen an seiner Seite.
Das Konzept ging auf, der Kontakt brach nie ab und die neue Besitzerin ist total glücklich über ein tolles Lehrpferd, das mit ihr durch dick und dünn geht.

Ein Jungpferd wurde als Fohlen mehrfach besichtigt. Der Käufer hat sich dann mit dem Pferd einige Zeit beschäftigt. Danach kam der Kauf zu stande. Der Kontakt riss nie ab. Das Pferd kehrt nun zum Anreiten zu mir zurück und geht dann wieder zu seiner Besitzerin.

Wenn ich mich schon von einem Pferd trennen muss, wäre es ganz entsetzlich für mich zu hören, dass dieses Pferd wieder verkauft wird und evtl. ein Wanderpokal wird. Daher sichern wir uns immer das Rückkaufsrecht und bieten natürlich Hilfe an, damit es nicht so weit kommt. Es wäre ganz schrecklich für mich, wenn ich beispielsweise in einem Internetforum lesen würde, dass der Reiter mit dem Pferd nicht klar kommt und so verzweifelt ist, dass er sich in einem Forum Rat sucht.
Als Verkäufer suche ich die Käufer sehr gut aus und sage lieber ab, wenn ich mir nicht ganz sicher bin ob diese Kombination wirklich Zukunft hat.
Ein verkauftes Pferd sollte einen Endplatz haben, daher ein absolut gelebtes Platz vor Preis.

Pferdekäufe sind bei uns oft Zufallskäufe oder Mitleidsübernahmen. Da findet Probereiten oft nicht statt oder dient nur der Beurteilung ob das Pferd mir gleich nach dem Leben trachtet. Rohe Pferde oder Pferde, die schon lange rumstehen und kaum angefasst werden können, können sowieso nicht probegeritten werden.
Die selbstgezogenen sind sowieso wie ein Überraschungsei. Da nimmt man was das Pferd so mitbringt, versucht Stärken zu fördern und Schwächen auszugleichen. Jungpferde, junge Ausbildungspferde oder angeblich gefährliche Pferde sind für mich sowieso der größte Spaß an einem Pferd!
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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Danke für deinen Roman:)
Allerdings war meine Frage ja eher, wie viele Pferde ihr euch angeschaut habt, das mit dem Probereiten und wie das alles geht, das weis ich schon....
Ist mir jetzt aber total peinlich, weil du dir so viel Mühe gegeben hast:uups:
 
Ampere

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Also erstmal schön das du dir einen solchen treuen Vierbeiner anschaffen willst :)

also ich habe mein Pferd ja auch auch gerade mal über einen Monat und habe auch nicht lange nach ihr gesucht. Ich habe im Internet geschaut und verschiedene Pferde gesehen, mit meheren Leuten geschrieben aber habe mir noch keins angeschaut. Dann waren wir am 2 Weihnachtstag ganz spontan auf einem hof bei uns in der Nähe und wollten uns Deutsche Reitponys ansehen, weil ich eigentlich gerne ein Deutsches Reitpony gehabt hätte... nur mein Opa (der mir das Pferd gekauft hat) meinte ich soll mir mindstens ein Kleinpferd nehmen.. Ja und da die Ponys dann nicht unseren Vorstellungen entsprachen, weil sie ziemlich scheu und ängstlich waren, sahen wir uns noch eine Hannoveranerstute an. Sie kam sofort an, hat geschmust und war total neugierig. Und nachdem dem vierten Mal Probereiten, war sie meins♥ Also ich denke das ist echt unterschiedlich... manche schauen sich 20 Pferde an und finden dann erst ihr Traumpferd und ich hab mir zwei angeschaut und dann kam sie :)
Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen mehrmals Probe zu reiten. Denn wenn die Besitzer ihr Pferd in ernsthaft gute Hände abgeben wollen, werden die nicht nein sagen zum Probereiten ;)
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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Damke Ampere, das beruhigt mich, denn ich habe drei rausgesucht und bei die meinen habe ich einfach ein perfektes Gefühl, traue dem Ganzen aber nicht ganz,w eil es zu perfekt scheint ....hm...das wird sich zeigen. Zumindest bin ich dann beruhigt, wenn es dann doch prinzipiell möglich ist, so schnell das Richtige zu finden:)
 
Schweinchenmädel

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Ich habe morgen Abend mein erstes Probereiten auf einem Wallach....ich bin so aufgeregt, ich wette ich sitze auf dem Pferd wie der erste Mensch:shock::uups:
Ich bin so nervös, ich will doch alles richtig machen:/
Ich weis ja, dass ich viele Pferde zum Vergleich ausprobieren soll, aber ich habe auch bisschen Angst, dass es nie diesen Wow Effekt bei einem Pferd geben wird....HILFE!!!!
Liebste Grüße
 
M

Machtnix

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Warum bist du nervös? Warum hast du Angst wie der erste Mensch auf dem Pferd zu sitzen und nicht klar zu kommen?
Du solltest an das Probereiten etwas anders herangehen.
Prüfe, ob das Pferd wirklich zu dir passt, ob ihr euch mögt und ob das Pferd sich sowohl im Umgang als auch reiterlich auf dich einlässt.

Mach dir eine Liste mit den Dingen, die du unbedingt bei einem Pferd haben möchtest, Dingen die du toll fändest und was du auf keinen Fall willst.
Trage diese Liste bei dir. So fallst du nicht so leicht auf treue Augen und einen permanent redenden Verkäufer herein.
Prüfe anhand der Liste das Pferd. Wenn du beispielsweise unbedingt ein Pferd haben möchtest, was artig im Gelände ist, probier das Pferd aus und bitte dann den Verkäufer um einen 2. Termin, an dem du das Pferd im Gelände reiten darfst (natürlich nicht allein).
Wenn du beispielsweise ein Pferd haben möchtest, das Top im Umgang ist und Spaß an Bodenarbeit hat, dann besteh darauf, dass du das Pferd selber holst (egal woher), führe es, beobachte es, putze selber und berühre es überall. Checke seine Reaktionen. Bitte, das Pferd longieren zu dürfen. Teste wie sich das Pferd auf deine Körpersprache einlässt und ob es Spaß an Bodenarbeit hat - es muss ja nicht viel können, es muss sich nur darauf einlassen und offen sein.

Ein Pferdekauf ist für das Tier wie eine Zwangsehe. Dein eigenes Pferd ist dir dann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Wenn du ein glückliches Pferd haben möchtest, dann teste gründlich und auch mehrfach. Ein ehrlicher Verkäufer, der nur das Beste für sein Tier möchte, wird sich darauf einlassen und dich nicht unter Druck setzen.

Manchmal muss man viele Frösche küssen, bis der Prinz dabei ist. Das ist aber nicht schlimm. Pferdekauf ist eine spannende und schöne Zeit. Setz dich nicht unter Druck, dein Traumpferd wartet irgendwo. Jetzt beginnt für dich die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.
 
Schweinchenmädel

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Aaalso, das Probereiten heute war der absolute Hammer.
Angefangen hat es damit, dass ich ihn aus der Box geholt habe und ihn putzen durfte. Er war so lieb, ist einfach stehen geblieben und hat mich mit seiner Riesen Nase leicht amgestupst und hat immer Kontakt gesucht. Er bleibt sogar ohne Strick stehen!
Weiter ging's dann mit dem Satteln. Weil er so groß ist, habe ich den Sattel erst nicht richtig rauf bekommen und das Pad war verdreht, aber es hat ihm nichts ausgemacht, wie ein Lämmchen.
Beim Auftrensen hat er sein Maul extra weit aufgemacht und war ganz toll^^
dann durfte ich auch endlich reiten. Vom Unterricht kenne ich ja leider nur Ausbinder, die mein Probepferd eigtl. Auch manchmal trägt. Doch ich hab mich dagegen entschieden, wenn dann richtig! Und nach ein paar Runden hat er gleich die Anlehnung gesucht und die Besitzerin war ganz erstaunt, da er das bei den Mitbewerbern anscheinend nicht gemacht hätte:).
Im Schritt war er sehr schwungvoll, genauso wie im Trab, was das Aussitzen erschwert hat, aber nach kurzer Zeit habe ich mich auch schon daran gewöhnt gehabt. Als ich dann angaloppiert bin, war es einfach der Hammer, wie ein Sofa^^.
Leider war die Zeit so schnell vorbei, ich war fast traurig, als wir gegangen sind:/
Er war mein erstes Prpbereiten, aber es war einfach der Hammer. Natürlich schau ich mir noch die ganzen anderen an, aber kann man denn überhaupt beim ersten einen Volltreffer landen? Er war der Wahnsinn:)
Herzliche Grüße:)

PS. Sorry für den Roman, aber ich könnte Stunden von ihm erzählen:)
 
Schweinchenmädel

Schweinchenmädel

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Ich will wirklich nicht unverschähmt klingen, aber ich würde mich freuen, wenn ich auch mal wieder eine Antwort bekommen würde:) Ich weis, dass hier keiner verpflichtet ist zu anworten und dass dieses Thema vielleicht nicht so interessant ist, aber ich würde mich sehr freuen, wenn doch mal jemand reinschauen könnte:) Ich will wirklich nicht zickig sein, aber ich würde mich wirklich über eine Rückmeldung freuen, weil ich eben auch oft in Threads mitlese und sehe, wie schnell da geantwortet wird:3
Also nehmt's mir bitte nicht übel:/
 
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