Kater miaut, wenn er alleine ist

Diskutiere Kater miaut, wenn er alleine ist im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo,;) Ich und mein Freund haben seit Anfang Januar 2014 einen Kater. Ich habe ihn von einer Freundin übernommen. - Kater, kastriert - Perser...
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just_right

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Hallo,;)

Ich und mein Freund haben seit Anfang Januar 2014 einen Kater.
Ich habe ihn von einer Freundin übernommen.
- Kater, kastriert
- Perser Mix
- 6 1/2 Jahre alt
- relativ ruhig
- Wohnungskatze

Vor ein paar Tagen waren wir für 5 Tage weg und unsere Nachbarn meinten dann, dass der Kater die ganze miaut hat.
Heute war ich oder mein Freund fast die ganze Zeit da. Da gab es auch keine Problem. Wir mussten dann
für 1 Std. weg und habe eine Videokamera aufstellen umzu gucken ob er miaut.

Auf dem Video sieht man gut, dass er fast die ganze Std. ununterbrochen vor der Tür sitzt und miaut. Wenn wir Zuhause sind ist alles gut und meistens liegt er im Flur (also sehr anhänglich ist er auch nicht)
Ich weiß natürlich nicht wie es ist, wenn wir mal 5 - 6 Std. weg sind. Vielleicht gibt er es ja irgendwann auf.

Jetzt sind wir am überlegen eine Zweitkatze zu holen. Jetzt würde ich gern wissen ob das eine gute Idee ist, da er eben schon immer alleine wohnt? Wir würden dann wahrscheinlich eine aus dem Tierheim holen, ca. in seinem Alter also 5 - 7 Jahre und auch relativ ruhig und gut sozialisiert, da wir nicht wissen wie unser Kater auf andere Katzen reagiert. Sonst noch Tipps?

Gibt es vielleicht auch eine andere Möglichkeit?
Wir sind morgen wieder bestimmt 5 - 6 Std. unterwegs und auch wenn wir uns eine Zweitkatze holen würden, das dauert ja auch noch etwas bis die dann hier wäre. Sollen wir ihn dann einfach alleine lassen oder gibt es auch möglichkeiten es ihm angenehmer zu machen. Morgen wollen wir vielleicht mal Radio anlassen.

Also Zusammengefasst:
- Zweitkatze ja/nein?
- andere Möglichkeiten?


Vielen Dank.:D
 
19.03.2014
#1
A

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Guest

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seven

seven

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Wenn ich Euer Kater wäre, würde ich auch maunzen, wenn ich allein bin ;)
(Wer hat sich denn um ihn gekümmert, während Ihr die 5 Tage weg wart?)
Ihr habt das schon ganz richtig erkannt - er braucht einen Katzenkumpel!
Ihr habt ebenfalls genau richtig erkannt - ich hätte jetzt auch einen zwischen ca. 5-7 Jahren empfohlen, es geht wahrscheinlich auch ein bisschen jünger oder ein bisschen älter, aber mehr als 2 Jahre Altersunterschied wären da wohl eher nicht zu empfehlen...
Natürlich dauert das ein paar Tage (oder auch etwas länger), bis man die passende Zweitkatze gefunden hat, das ist einfach so.
Radio leise laufen lassen ist sicher keine schlechte Idee, da hat er Hintergrundgeräusche und fühlt sich vielleicht nicht ganz so allein. Übers Knie brechen solltet Ihr die Zweitkatzen-Nummer ohnehin nicht, und das darf dann ruhig auch ein paar Tage länger dauern.
Schaut Euch in den Tierheimen um, fragt auch nach dem Charakter (evtl. käme auch ein weibliches Tier in Frage, es kommt nicht nur aufs Geschlecht an, sondern in erster Linie auf den Charakter und die Verträglichkeit und das Temperament...), und dann versucht es mit einer 2. Katze...
Bei der Vergesellschaftung solltet Ihr auf jeden Fall Geduld mitbringen - Euer Kater war offenbar 6,5 Jahre lang Einzelkater - der wird natürlich erstmal Bauklötze staunen, wenn da ein Neuer in sein Revier eindringt - das kann auch Käbbeleien und Kämpfe geben, da solltet Ihr aber erstmal nicht eingreifen, es sei denn, es fließt ernsthaft Blut (und das heißt nicht: Kratzer an Nase oder Ohren, denn da blutet es meist stark, ist aber wirklich nur ein Kratzer... das heißt eher wirklich ernsthafte Bisswunden...)
"Geduld" heißt in dem Fall auch nicht ein paar Tage, auch nicht ein paar Wochen, sondern unter Umständen auch 3-4 Monate oder sogar länger - je nachdem.... Aber da kannst Du ja hier jederzeit gern berichten und wir sagen Dir auch gern, ob das noch "normal" ist, oder ob die Aussichten eher schlecht sind.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich nach ein paar Wochen spätestens vertragen, liegt allerdings recht hoch...

LG, seven
 
J

just_right

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Okay dann war unsere Vermutung ja doch richtig.
Und die paar Tage bis dahin sollen wir ihn einfach miauen lassen?
Unsere Nachbarn haben sich um ihn gekümmert.

Wir wollen wahrscheinlich am Samstag mal ins Tierheim fahren und dort gucken. Über die Internetseite von denen haben wir schon einen gefunden der uns gefallen könnte.

Das miauen sollten dann aufhören? also wenn er eine weitere Katze/Kater hat.

Ja Geduld haben wir. Sind gerade dabei zwei Rennmäuse zu vergesellschaften.
Und wie macht man das am besten. Also ich habe gelesen, dass man die neue in ein Zimmer sperren soll mit Futter und Klo. Die zwei Katzen riechen sich dann nur und sehen sich vielleicht kurz beim rein/raus gehen. Nach ein paar Tagen / Wochen kann man die dann zusammen lassen. Gibt es sonst noch Tipps?

Wie sieht es aus wenn man unterwegs ist. Also wir sind beide ca. 5 - 7 Std. draussen. Können wir die Katzen dann einfach in getrennten Räumen lassen und wie sieht es aus wenn wir die dann zusammen gelassen haben. Wir wollen sie wahrscheinlich Freitag zusammen lassen, damit wir dann Samstag und Sonntag aufpassen können. Am Montag sollen wir die dann wieder getrennt halten bis wir wieder da sind oder zusammen lassen? Das hängt wahrscheinlich davon ab wie die sich nach dem zusammen lassen vertragen.

LG
 
seven

seven

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Neeeeee.... Stoooooooppppp ;)
Bitte nicht Renner-VG mit Katzen-VG vergleichen ;)
Renner vergesellschaftet man mit Trenngittermethode - Katzen lässt man normalerweise gleich "aufeinander los" ;)

Und ja - da muss Euer Kater dann eben noch ein paar Tage maunzen. Hilft ja alles nix, Ihr könnt ihm ja nicht sofort einen Kumpel herzaubern... Das Wichtigste ist: Er bekommt überhaupt ´nen Kumpel!

Und was die VG betrifft: Den neuen Katzenkumpel in seiner Transportbox in der Nähe eines Klos absetzen, Box öffnen - und dann machen lassen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Neuzugang sich erstmal verkrümeln - kann auch sein, dass er sich für ein paar Tage verkrümelt (unser Poldi heißt nicht umsonst auch "Anupold vom schicken Hintern", weil er sich 3-4 Tage nur unterm Bett versteckt hat und man nur seinen Allerwertesten zu Gesicht bekam ;) )

Kann sein, dass Euer "alter" Kater erstmal eingeschnappt ist - und sich ebenfalls entweder zurückzieht oder aber den "Neuen" belagert.
Aber da muss man sie einfach machen lassen... hab´ ja oben schon geschrieben, wie´s geht.
Getrennt halten ist der falsche Weg - was soll das bringen? Die machen das unter sich aus, und solange sie sich nicht ernsthaft beißen (was in der Regel nicht der Fall ist), werden sie sich über kurz oder lang zusammenraufen (im wahrsten Sinne des Wortes ;) )

Auf keinen Fall trennen - zusammenlassen - trennen - zusammenlassen... das zögert das Ganze nur unnötig heraus, denn so können sie sich nicht aneinander gewöhnen und müssen immer wieder von vorn anfangen...

Wir haben inzwischen 3 VGs hinter uns, immer gleich alle zusammen gelassen (und das auch teilweise nach nur 1-2 Tagen für 6-8 Stunden, weil´s einfach nicht anders ging) - alle haben überlebt, Verletzungen bis auf 2 Ohrenkratzer gab´s keine, und der Mensch macht sich am Ende meist viel mehr Sorgen als nötig.... da kann man Katzen z. B. auch nicht mit Rennmäusen vergleichen ;) )

LG, seven

edit: Sie nähern sich meist noch eher an, wenn Mensch nicht in der Nähe ist, weil sie die Nervosität des Menschen spüren und sich gar nicht richtig trauen... daher ist es gar nicht so verkehrt, wenn die Menschen mal nicht zu Hause sind und die Katzen sich in Ruhe miteinander beschäftigen können ;)
 
J

just_right

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Ich weiß, dass man Renner mit der Trenngittermethode vergesselschaftet. Das war eher auf die Geduld bezogen.

Ich habe es ja jetzt erstmal so geschrieben, wie ich es in einem anderem Forum gelesen habe!
Deswegen habe ich ja extra nochmal nachgefragt.
Und wenn wir die dann einfach so zusammen lassen, dann können wir auch mal einige Std. weg sein ohne, dass die sich was tun?

Sollte das Klo von dem neuen ganz wo anders stehen als das von alten? Futter kann beides in der Küche stehen oder?
 
Ina4482

Ina4482

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Ich habe es ja jetzt erstmal so geschrieben, wie ich es in einem anderem Forum gelesen habe!
Deswegen habe ich ja extra nochmal nachgefragt.
Und wenn wir die dann einfach so zusammen lassen, dann können wir auch mal einige Std. weg sein ohne, dass die sich was tun?
Es wird unheimlich oft zu einer langsamen Vergesellschaftung mit zunächst getrennten Zimmern etc. geraten, das habe ich auch schon oft gelesen. Ich habe mittlerweile 7 Vergesellscahftungen hinter mir und da hat immer ganz wunderbar die "Holzhammer-Methode" funktioniert ;). In der Regel habe ich es so geplant, dass ich zumindest 2 Tage da war, also die neue Katze freitags oder samstags eingezogen ist, damit man das Wochenende hatte um sie ein bisschen mehr beobachten zu können. Trotzdem bin ich dann durchaus einkaufen gefahren oder dann auch montags direkt wieder arbeiten gewesen - das hat immer ohne Blutvergießen funktioniert, auch bei älteren Tieren oder ehemaligen Einzelkatzen. Bei einer anfänglichen Trennung hätte ich doch recht große Bedenken, dass sich dann erst recht Aggressionen aufstauen und das dann später übel kracht.

Sollte das Klo von dem neuen ganz wo anders stehen als das von alten?
"Dein" und "mein" wird´s dabei sowieso nicht geben, die werden beide beide Klos benutzen ;). Aber ja, sie sollten getrennt vonaeinander stehen, ganz einfach weil Katzen ihr Geschäft gerne getrennt erledigen.

Futter kann beides in der Küche stehen oder?
Ja, ich würde da nur bei den ersten Fütterungen schauen, ob das friedlich funktioniert. Ein bisschen Abstand zwische nden Näpfen sollte vorhanden sein, aber meist ist die Fütterung auch ein idealer Zeitpunkt um sich ein wenig näher zu kommen. Fressen verbindet ;).
 
J

just_right

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Okay dann werde ich es so versuchen.

Danke für die Hilfe.

Vielleicht berichte ich zwishendurch mal wie es läuft

sind die Chancen hoch, dass das miauen an der Tür dann aufhört?
 
J

just_right

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Hey

Also ich war heute mal im Tierheim und habe dort nachgefragt, aber die Frau dort meinte, dass wir uns lieber keine zweite Katze holen sollten. Das miauen liegt einfach daran, dass hier alles neu ist und er noch nicht ganz zufrieden ist. Uns wurde empfohlen ihn mehr zu beschäftigen also mit Fummelbretter oder sowas.

Wenn es dann doch unbedingt eine zweite Katze werde soll, dann sollen wir uns eine in dem Alter von ca. 6 - 7 Monaten holen und keinen im gleichen Altern

Wollte euch nur mal auf dem laufenden halten.

LG
 
Michse89

Michse89

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Sicher das die dort gearbeitet hat cO
Weil Ahnung scheint sie ja nicht dolle zu haben.
Nen Jungspunt setzt man nicht grade zu einer reiferen Katze. Und ihr könnt die Katze nicht so beschäftigen das sie voll ausgelastet ist, das kann nur nen Partner.
Oder tobt ihr mit über Tische und Bänke? :lol:
 
J

just_right

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Naja es sah so aus xD

Sie meinte das eine jüngere Katze sich eher unterordnet. Wenn wir eine ältere nehmen dann endet das meistens in einer Katastrophe weil die beide eben eine eigene Charakter bzw. Dickschädel (hat sie gesagt) haben oder irgendwie sowas hat die erzählt :)

Unsere Katze lebt seit 7 1/2 (ja sorry der ist doch ein Jahr älter als am Anfang geschrieben) alleine und eben erst seit 3 Monaten bei uns und angeblich miaut er nur weil es alles neu ist. Wir sollen ihm ein Fummelbrett bauen damit er ausgelastet ist wenn wir nicht da sind.
Er "tobt" ja auch nicht mehr so viel. Er spielt ab und zu mal mit seinen Spielbällen oder mit einer Gerte aber sonst auch eher weniger.

Ich fand es auch etwas komisch, da ich im Internet auch alles anders gelesen habe. Vielleicht frage ich im Tierschutz nochmal um Rat.
 
lucian

lucian

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Viele die im Tierheim arbeiten, machen das ehrenamtlich, da kann man nicht unbedingt Kompetenz dahinter erwarten. Nur weil jemand im Tierheim Katzen vermittelt, heißt das nicht, dass er automatisch Erfahrung mit der Katzenhaltung hat ;)

Die Theorie das jüngere Katzen sich leichter unterordnen, kann ich nicht bestätigen, aber auch nicht widerlegen.
Das Problem bei so einer Konstellation ist schlicht der Altersunterschied.

Junge Katzen wollen vor allen Dingen spielen, spielen und spielen. Und gerade für manche ältere Katze ist das nicht selten ein Problem, weil es einfach überfordert. Das ist ähnlich als würde eine 70 Jährige ein 3 Jähriges Kind betreuen. Kann funktionieren, bringt aber viele Probleme mit sich, weil die Interessen und Bedürfnisse meisten sehr gegensätzlich sind.

Katzen sollten daher sowohl vom Alter als auch vom Charakter her gut aufeinander abgestimmt sein. Ein Raufbold und ein liebes Prinzesschen funktioniert in der Regel sehr schlecht.
Eine ruhige, ausgewachsene Katze und ein junger Hüpfer ebenfalls.

Sollte die Entscheidung für eine Zweitkatze fallen, dann bitte kein Kitten alleine dazu setzten. Wenn dann zwei Kitten. Denn die Kitten können dann vor allen Dingen miteinander spielen und raufen und die ältere Katze kann bei Interesse mitmachen oder einfach nur zuschauen.
 
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just_right

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Aber dann würde sie doch eher versuchen ihre Katzen los zu werden oder nicht?!

Wie gesagt hole ich mir die Woche noch Rat beim Tierschutz, damit ich noch eine zweite Meinung habe und dann entscheide ich weiter. Vielleicht auch noch der Hilfe von anderen im Internet.

Also entweder eine die so 6 - 8 Jahre alt ist oder eben zwei Junge?. Ich glaube dann wird es eher eine im gleichen Alter.

LG
 
lucian

lucian

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inwiefern eher versuchen ihre Katzen los zu werden? Meinst du direkt versuchen, dir zwei Kitten zu vermitteln?

Wenn ja, wie gesagt haben die nicht unbedingt Ahnung von Katzen, was nicht heißt, dass sie nicht - nennen wir es an der Stelle mal "Pseudowissen" - haben.

Gerade in er Katzenhaltung sind noch viele Ammenmärchen und Halbwahrheiten verbreitet. Mitunter werden auch gern Verhaltensweisen wie beim Hund interpretiert.
Manch einer glaubt, wenn Katze sich auf den Rücken legt unterwirft sie sich. Das mag bei Hunden so sein, bei Katzen ist es aber eher eine Angriffsposition, denn so haben sie alle vier Pfoten samt Krallen zur Verfügung, um angreifen bzw. sich verteidigen zu können. Nur mal so als Beispiel ;)
 
J

just_right

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Naja sie hat gleich an der Tür schon gesagt, dass sie keine junge Katzen da haben und dass wir keine ältere nehmen sollen. Also die würde uns sonst sagen, dass eine ältere gut ist damit sie ihre Katze los wird. War nur so eine Idee.

Das stimmt allerdings. Ich dachte die meiste Zeit auch, dass Katzen einzelgänger sind. Jetzt weiß ich, dass es nicht so ist. Die beim Tierheim hat es mir trotzdem wieder so erzählt.

Also in der Wohnung sollte man Katzen mind. zu Zweit halten und am besten im gleichen Alter und ähnlicher bzw. gleicher Charakter?

LG
 
J

just_right

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Hey

So wir waren heute im Tierschutzverein. Die waren schonmal viel freundlicher und haben uns 5 mögliche Katzen gezeigt, wo von sie 2 besonders empfehlen würden.
Die eine ist 1 - 2 Jahre alt und die andere ca. 3 Jahre alt. Beide sind extrem schüchtern und ruhig. Was würdet ihr wegen dem Alter sagen?

Ich wollte auch noch fragen ob jemand Erfahrung mit ängstlichen Katzen hat? Ich glaube ja, dass die sich in einer Wohnung besser einleben und dann auch zutraulicher werden.

Die Katzen aus dem Tierschutz sind geimpft und sollen auch weiter hin geimpft werden. Unser Kater wurde noch nie geimpft. Die beim Tierschutz hat uns empfohlen, dies auch noch zu tun. Was würdet ihr sagen?

LG
 
Michse89

Michse89

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Gegen Katzenschnupfen würde ich impfen, denn die Erreger kannst auch du zB mit den Schuhen reintragen.
Meine sind beide geimpft, obwohl reine Wohnungshaltung.

Ich denke du solltest auf dein Bauchgefühl hören, welche der beiden besser passen würde. Charackterähnlich ist zB

Meine Kaschi war auch ein super schüchternes Mäuschen. Bei jedem Klingeln wart sie nicht mehr gesehen :lol:
Schmusen war so garnicht ihrs, spielen, naja wenns sein muss. Ängstlich bei jedem lauterem Geräusch.
Halbes Jahr später... Rebell der sich prinziepill in die Mitte des Bettes packt, Besuch wird sofort belagert und erstmal paar Streicheleinheiten abholen.
Spielt wie ne Irre hier hoch und runter... es kann auch mal was polternd runter fallen und sie guckt nur dumm aus der Wäsche ;)

Also ja, wenn sie erstmal Vertrauen gefasst haben, können sich manche um 180° drehen ^^

Schön, das du nun mehr Erfolg hattest.
Ich drücke die Daumen
 
seven

seven

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Man kann es bei Katzen leider nie vorhersagen, wie sie sich letztendlich vertragen.
In den Tierheimen sitzen sie oft auf engem Raum mit vielen Katzen zusammen - das passt natürlich den meisten nicht. Dazu kommt, dass die "Besetzung" öfter wechselt - eine oder zwei Katzen werden vermittelt, eine oder zwei neue Katzen sind plötzlich dann mit dabei... Da ist es klar, dass die Katzen verunsichert sind, teilweise auch aggressiv reagieren...
Das Wort "Einzelhaltung" solltest Du auf jeden Fall aus Deinem Wortschatz streichen und auch in Tierheimen geflissentlich überhören. Eine Katze gehört nicht in Einzelhaltung, nie und nimmer.
Wenn, dann wirklich eine ungefähr gleichaltrige Katze dazu - die Alternative mit zwei jungen Kätzchen ist auch eine Möglichkeit - da musst Du einfach gucken, wie Du das zeitlich und platztechnisch und finanziell gebacken bekommst - 3 Katzen können ja schon ein bisschen mehr kosten als 2 Katzen - zwar nicht so wesentlich, aber für manchen ist das schon entscheidend.

Erfahrung mit ängstlichen Katzen: Wühl´ mal im Katzenvorstellungsbereich. Unser Julchen ist das Paradebeispiel für eine schüchterne, ängstliche Katze.
Die saß ca. 1 Jahr im TH, nachdem sie 3x erfolglos vermittelt worden war - die bekam niemand zu Gesicht, weil sie sich immer im Kratzbaum verkroch.
Wir haben sie trotzdem eingepackt (sie war 1,5 Jahre alt) - wir durften das sogar am Samstag, wo eigentlich keine Vermittlung stattfindet, weil wir ein Jahr zuvor die ebenfalls als unvermittelbar geltenden älteren Katzen Dinah und Poldi adoptiert hatten...
Ende vom Lied war: Julchen hat ein Jahr auf dem Schlafzimmerschrank gewohnt. Sie hatte dort ihr Klo, hat dort Futter bekommen - joar... Anfassen? Unmöglich. Runterkommen? Ok, mal für 3 Minuten, aber auch nur, wenn Mensch weit genug weg war.
Joar - und dann taute das Julchen Schritt für Schritt auf... Das ist jetzt alles 1 Jahr und 4 Monate her - und das Julchen bewegt sich hier durch die Wohnung, als kennte sie nix anderes. Inzwischen lässt sie sich streicheln (meist, wenn es Leckerchen gibt, aber manchmal auch schon so...) Sie hat die Terrasse erobert, sie hat keine Angst mehr vor den anderen Katzen - die Leute im Tierheim würden sie nicht mehr wiedererkennen. Aber, wie gesagt, das hat uns ein Jahr gekostet... Wer klettert schon morgens und abends auf die Leiter, um das Katzenklo zu säubern und Futter hinzustellen? Da erklärt einen doch jeder für bekloppt...
Aber ich denke, das Julchen war auch ein absoluter Extremfall, die meisten anderen Katzen dürften da deutlich pflegeleichter sein...

LG, seven
 
J

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Danke für die ausführlichen Antworten.

Also man kann es ruhig mit einer ängstlichen Katze versuchen. Oft tauen die innerhalb von 6 Monaten auf (so habe ich es jetzt viel im Internet gelesen)

Also die 1-Jährige und die 3-Jährige sind eher zu jung? oder kann man es trotzdem probieren. Die beiden sind vom Charakter auch eher ruhig.


Ja die aus dem Tierheim war da etwas komisch. Hier im Forum, im Internet und die heute beim Tierschutz sagen alle, dass Katzen nur ganz selten in Einzelhaltung gehalten werden. Die beim Tierschutz meinte auch, dass die immer versuchen, die Katzen zu zweit zu vermitteln bzw. als Zweitkatze.

LG
 
Thema:

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