Passt ein Großer Schweizer Sennenhund zu uns?

Diskutiere Passt ein Großer Schweizer Sennenhund zu uns? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo miteinander! Meine Frau und ich planen schon seit geraumer Zeit einen Hund in die Familie aufzunehmen. Letztendlich sind wir beim Großen...
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David1109

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Hallo miteinander!

Meine Frau und ich planen schon seit geraumer Zeit einen Hund in die Familie aufzunehmen. Letztendlich sind wir beim Großen Schweizer hängen geblieben. Nur stellt sich hier die Frage: Geht das überhaupt?

Wir wohnen in einem Einfamilienhaus auf 750 qm Grundstück in Dorfrandlage. Zu Laufen gibt es hier genug. Meine Familie entspringt dem Bilderbuch - nicht vom Verhalten :) sondern von der Zusammensetzung. Wir sind also Mann, Frau und 2 kleine Mädchen (8 und 5). Hinzu kommt noch unser (Ex-)Kater (3 Jahre alt).

Ich habe nun schon so viel über den Großen gelesen und auch schon bei Züchtern Infos eingeholt. Ein paar entscheidende Fragen sind jedoch noch offen geblieben. So fahren wir beispielsweise alle 3-4 Wochen zu meinen Eltern und sind dann locker mal 10 Stunden
nicht zu Hause. Den Hund könnten wir dort definitiv nicht mit hinnehmen, da dort ein Kaukasischer Owtscharka den Hof bewacht. Das wäre für beide Hunde purer Stress und das muss nicht sein. Achso: Meine Eltern wohnen etwas weiter weg. Meine Idee wäre ja gewesen, den Hund solange in einen 20qm-Zwinger zu lassen, der ansonsten den Rest des Jahres offen steht und ihm als Rückzugsort dient. Geht das? Denn ich habe bisher immer gelesen, dass Großer Schweizer keine Zwingerhaltung vertragen. Was jedoch genau unter Zwingerhaltung verstanden wird steht nirgendwo. Zwingerhaltung ist in meinen Augen nämlich, dass der Hund hauptsächlich im Zwinger bleibt (nachts, während der Arbeit, usw.) und genau das wollen wir ja nicht. Es soll nur so eine Art zeitlich befristete Sicherungsverwahrung alle 3 Wochen für 10 Stunden stattfinden. Den Hund für die 10 Stunden im Garten laufen lassen, möchte ich nicht. Da hätte ich bedenken, dass ich wiederkomme, der Hund weg ist und stattdessen ein Brief der Polizei im Briefkasten liegt. Unser Zaun ist nur 1 m hoch. :)

Wir sind übrigens auf den Großen Schweizer gekommen, weil die Wesensbeschreibung exakt das wiederspiegelt, was wir suchen. Ich war zuvor immer ein großer Fan des Deutschen Schäferhundes und bin auch mit dieser tollen Rasse aufgewachsen, allerdings passt ein DSH aktuell meiner Meinung nach nicht ganz in diesen Haushalt. Der Große Schweizer passt ansonsten gut, wenn da nicht unser Problem mit den Familienbesuchen wäre.

Im Zusammenhang mit der Zwingerhaltung liest man oft, dass die Großen Schweizer verhaltensauffällig werden. Was ist damit gemeint? Werden Sie aggressiv gegenüber der eigenen Familie, aggressiv zu Fremden, stoisch bis letargisch, bellen sie dann oft, leiden sie unter Zerstörungswut, etc.? Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt? Nur um das Klarzustellen: Ich möchte meinen Hund NICHT im Zwinger halten. Diese Frage zu den Verhaltensauffälligkeiten ist aus reiner Neugier gestellt.

Ich bin mir bewusst, dass ich mit meiner Idee der "Sicherungsverwahrung" bei einigen oder vielen auf gestresste Ohren treffe. Ich bitte trotzdem ausschließlich um sachliche Antworten. Reaktionen wie "Das ist Tierquälerei!", "Das würd ich nie meinem HUnd antun." oder "Oh Gott, schon wieder ein Unmensch." helfen mir nicht weiter und werden von mir daher ignoriert. Ich möchte vielmehr Erfahrungen von Haltern dieser Rasse lesen und deren Einschätzung zu dieser Problematik. Vielen Dank schonmal.

Schönen Gruß von der Elbe
David
 
20.03.2014
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Nephilim

Nephilim

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Nur mein kurzer Senf da ich beim Arzt sitze:
Ich hab selber einen GSS-Mix und würde ihm den Zwinger für die 10 Stunden nicht zumuten. Zumal ihr dann doch sicher auch gestresst seid?
Ich würde mir stattdessen jemanden suchen der den Hund alle 3 Wochen an dem Tag nimmt.
Sollte ja wohl möglich sein? ;)
 
Ileana

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Huhu,wenn der Hund sonst normal im Haus gehalten werden soll (Außenhalteung schließe ich mal wegen dem niedrigen Zaun aus) warum kann er dann nicht für 10 stunden alleine im Haus bleiben?
Natürlich noch nicht als Welpe, falls es einer werden soll. Als Welpe sollte er natürlich nicht so lange alleine bleiben.

Was mir wegen dem niedrigen Zaun noch einfällt. Wie soll er den den Garten nutzen ? Ich hätte da viel zu viel angst das er türmt wenn man grad kurz nicht aufpasst.
Da nützt ihm der zwinger doch nicht viel als Rückzugsort wenn man ihn im Garten eh nicht alleine lassen kann. Und wenn muss ja immer jmd draußen sein und ihn beaufsichtigen und im notfall hinterher rennen :D
Oder hab ich das falsch verstanden und der Zwinger ist drinen ?
 
suno

suno

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Hallo David,
alles in allem hört es sich doch so an als würde euer Traumhund super zu euch und eure Umgebung passen. Ich kann mir schon jetzt die Freude deiner kleinen Mädels vorstellen - es ist herrlich mit Tieren auf zu wachsen - und Welpe und Kater müßt ihr aneinander gewöhnen - aber das geht.

Dein einziges Problem - die Besuche bei den Eltern - da würde ich, wie Neph schon sagte, von vorn herein jemanden suchen der sich des Tieres in der Zeit annimmt. Allein schon weil ja auch mal "was" sein kann und ihr doch länger oder über Nacht bleiben müßt.
Einen Bekannten, Freund oder Nachbarn...den man schon den Welpen ans Herz legt wird sich sicher finden zur Not auch bezahlt - dann könnt ihr wirklich in Ruhe los fahren und den Besuch genießen.

Zu deiner allgemeinen Frage der Verhaltensauffälligkeit / Zwingerhaltung. Meiner Meinung nach wird JEDER Hund in Zwingerhaltung Verhaltens Auffällig - zumindest wenn er eigentlich als Famileinhund gehalten werden soll. Hunde sind nun mal Rudeltiere und brauchen Anschluss...und das möglichst viel.

Alle Hunde sind potentiell "gefährlich" einfach weil sie stark sind und nun mal Zähne haben- sie sind kein Spielzeug und Kleine Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt mit ihnen zusammen gesteckt werden. Aber so wie du dich anhörst habt ihr das ja auch nicht vor.
(Wir wissen alle auf welche merkwürdigen und nicht einmal böse gemeinten Ideen die kleinen Menschen kommen - und wenn man halt versucht einem Hund etwas in Ohren oder Augen zu stecken wehrt sich dieser.)

Du hast dich ja bereits sehr viel informiert - aber ich habe eine sehr schöne Seite gefunden, vlt. steht da ja noch was Neues für dich drin:

http://alle-sennenhunde.de/familienhund
 
fluty

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Hmm, 10 Stunden finde ich auch schon sehr lange. Auch wenn es nicht regelmäßig wäre. Bestimmt gibt es Hunde, die damit klarkommen. Aber dass es nicht ideal wäre, ist dir glaube ich selber bewußt. Aber wenn sonst alles passt, wäre es ja auch schade, deswegen auf die Hundehaltung verzichten zu müssen.

Soll es denn ein Welpe werden? Dann müsste das Alleinebleiben (egal ob im Haus oder im Zwinger) ja über einen längeren Zeitraum langsam aufgebaut werden. Einen so langen Zeitraum würde ich unserem selbst mit bald 10 Monaten noch nicht zumuten, weil ich Bedenken hätte, mir damit meine bisherigen Erfolge in der Hinsicht wieder kaputt zu machen.

Die Idee von Nephilim, sich für diese Gelegenheiten eine Betreuung für den Hund zu suchen, finde ich eigentlich ganz gut. Wäre das nicht eine Option für euch? Auch sonst gibt es ja manchmal Gelegenheiten, wo man ganz froh ist, mal jemanden zu haben, wo man den Hund abgeben kann.
 
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David1109

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Vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Leider bin ich immer noch nicht viel schlauer als vorher. :) :(
Auch wenn ich mit dem GSS rassenmäßig Neuland betrete, habe ich dennoch "ein bisschen" Ahnung von Hundehaltung. Daher weiß ich, dass Alleinbleiben trainiert werden muss. Mir ging es auch mehr um die langfristige Betrachtung. Bei einem Welpen ist sowieso alles anders und Training und Haltung ein Fulltime-Job. Darum geht es mir auch nicht. Meinen Altdeutschen Schäfern hat es zum Beispiel (nach entsprechendem Training) überhaupt nix ausgemacht, wenn sie mal 5-6 Stunden allein waren im Zwinger und selbst bei 10 Stunden einmal pro Monat gab es nie Probleme. Ich muss dazu sagen: Vor und nach der Einzelhaft habe ich mich immer gut 1-2 Stunden intensiv mit dem Hund beschäftigt.

Mein Problem ist auch nicht der Zaun (der hat selbst bei den Schäfern gereicht) oder die Aufsicht bei Hund und Kind. Dass ein Hund kein Kinderspielzeug ist, sondern ein Rudeltier mit Zähnen und ordentlich Kaudruck, ist mir bewusst. Durfte ich selbst schonmal spüren. :cool:

Mein Problem ist, weil ich halt die Rasse noch nicht genau kenne, ob es problematisch ist, den Großen Schweizer "kurzzeitig" mal in einem (sehr großen) Zwinger unterzubringen. Ansonsten soll der Hund im Haus leben. Und die Sache mit der Zaunhöhe ist eine reine Erziehungsfrage. Ohne Aufsicht wäre der Hund ohnehin nicht im Garten.

Eine Betreuung durch Personen, die nicht zur engeren Familie gehören, kommt aus mehreren Gründen nicht in Betracht. Daher gibt es für uns nur zwei Optionen. Entweder das geht mit den 10 Stunden oder es wird keinen Großen Schweizer in meinem Haushalt geben.

Schönen Gruß!


PS: Wenn wir vom Besuch zurück sind, bin ich nie gestresst, sondern tiefenentspannt. Denn meine Frau fährt die 2 Stunden und ich kann auf dem Beifahrersitz einen abschnarchen. :D
 
Braunini

Braunini

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Darf ich fragen, was Du meinst, wenn Du schreibst, dass die Rassenbeschreibung direkt zu Euch passt?

Alle GSS die ich kenne haben gelernt allein zu bleiben, wenn es in der Wohnung klappt, warum nicht im Zwinger? Sehe in diesem Fall jetzt darin kein Problem ( außer Minus 20 Grad).
Was mich etwas sauer aufstoßen lässt, sind natürlich die 10 Std. Wäre der Hund denn unter der Woche viel allein? Oder sind es nur die 10Std einmal im Monat?
 
Nephilim

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Für mich waehren auch nur die 10 Stunden und die kalten Windermonate das Problem. Ansonsten wäre es wirklich sehr schade, wenn kein Hund bei euch einziehe, denn die restlichen Bedingungen klingen wirklich gut.

Ein professioneller Hundesitter, zu dem ihr den Hund bringt, kaeme also wirklich nicht in Frage?
Darf ich fragen wieso? Mein Freund ist naemlich auch der Typ "Ich gebe doch keiner fremden Person meinen Haustuerschluessel, egal wie gut DU sie kennst"... :roll:
 
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David1109

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Hallo Braunini! Es wären 10 Stunden einmal im Monat, wie zuvor schon geschrieben. Alltags ist der Hund dann nochmal 2 Stunden vormittags allein im Haus. Das ist aber kein Thema. Den Rest der Woche/ des Monats sind entweder meine Frau oder ich beim Hund bzw. der Hund ist bei mir. Denn er soll dann auch mit, wenn ich draußen unterwegs bin. Alles andere kriegen wir geregelt.

Wir sind beim Schweizer hängen geblieben, weil er wenig Schärfe haben soll, wenig bellen, treu zur Familie, kaum Jagdtrieb und hohe Reizschwelle. Und die Großen Schweizer, die ich mir bisher angesehen habe, bestätigen diese Wesenszüge. Außerdem bin ich kein Freund von Taschenhunden, was auch definitiv für den Großen spricht. Abgesehen davon schätze ich die Selbstsicherheit und Coolness dieser Hunde sehr.

Das Problem beim GSS soll aber wohl sein, dass er Unterschiede macht zwischen im Haus und im Zwinger. Denn im Haus kann er das Haus auch bewachen. Im Zwinger wird er durch die Gitterstäbe daran gehindert, diese Aufgabe auszuführen. Daher meine Frage, ob er 10 Stunden einmal im Monat verkraftet oder ob das Probleme gibt. Im Haus will ich den Hund nicht so lange lassen, denn er will ja auch mal sein Geschäft verrichten. Deswegen meine Zwinger-Idee.

@ Nephilim: Ja, ich gehöre auch zu diesen Leuten, die ihren Haustürschlüssel keiner Person geben, die sie nicht persönlich kennen und vertrauen. Ich lasse auch keine Babysitter meine Kinder betreuen :) In meinem Freundeskreis gibt es auch niemanden, der sich an so einen großen Hund traut. Mal streicheln ja, aber aufpassen mag keiner. Kann ich auch keinem verübeln.

Die Wintermonate sind kein Problem. Der Hund soll ja im Haus leben. Und hier im Norden haben wir auch kaum Frost. Bei -10 Grad Celsius würden wir nicht wegfahren und den Hund draußen lassen.
 
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suno

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Hallo,
vielleicht können die dir hier weiterhelfen - wenn du auf den ssh Explizit eingehen möchtest.
http://sennenhunde.phpbb6.de/

LG Suno
 
Nephilim

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Wo ausm Norden kommt ihr denn? Wenn ihr an Kiel vorbei kommt und ihn hier abliefert pass ich gern auf ;).
Ich hab die Erfahrung gemacht dass man als Hundebesitzer schnell auch andere kennernlernt und sich dann auch gegenseitig aus hilft. Im Endeffekt sehe ich kein Problem solange ihr -wenn sich die Möglichkeit ergibt- auch darauf umsteigen wuerdet.
10 Stunden sind eine enorm lange Zeit die extrem langweilig für so einen Hund sein können. Ihm wäre ja schon geholfen wenn ihn zwischendurch mal jemand aus dem Zwinger fischt. So musst du auch niemandem den Haustuerschluessel geben ;)
 
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David1109

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@ suno: Vielen Dank für den Link. Auf das GSS-Forum bin ich auch schon gestoßen bei meinen Recherchen. Wäre mein nächster Schritt gewesen. Ich hatte nur gehofft, dass ich hier vielleicht auch auf Leute treffe, die schonmal einen GSS gesehen haben UND auf Leute, die einen GSS halten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass spezielle Rasseforen auch immer zu einer etwas einseitigen Sichtweise neigen. :) Aber ein Versuch kann ja nicht schaden.

@ nephilim: Danke für das Angebot. :D Leider verläuft die Fahrstrecke doch etwas südlicher. Ich muss aus dem Westen von Hamburg bis nach Lübeck.

Schönen Gruß
 
Windsbraut

Windsbraut

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Hallo David,
ich habe Deinen Beitrag gelesen und möchte dazu aus Erfahrung etwas beitragen.
Zuerst Deine Fragen: Zwinger 10 Stunden - ein deutliches nein. Der GSS ist sehr,sehr lebhaft und kann gar nicht stundenlang im Zwinger sein, ohne das er sehr eingeschränkt wäre. Außerdem würde er es nicht verstehen und als Strafe auffassen.
Die Verhaltensauffälligkeiten die Du meinst wären dann, extreme Sturheit, sich nur noch ab und zu seinem Menschen anschließen wollen, eigenbrötlerisch werden, alles verbellen.Bis hin zum Drohen durch leichteres zufassen.
Schau Dir die Verkaufsanzeigen im Net an.Jede Menge Junghunde der Rasse GSS werden wieder abgegeben,weil die "Verkäufer" die sich manchmal Züchter nennen, diese Rasse als ganz Problemlos,Kinder-tauglich, und so anpreisen als ob alles von allein läuft.Sogar Senioren-geeignet habe ich schon gelesen.
Ich sehe das Problem vor allen in dem Alter Deiner Kinder und das Ihr keine Erfahrungen mit dieser Rasse habt. Ich würde vorschlagen wenn überhaupt,ein älteres Tier zu nehmen der ruhiger ist und mit Kinder im richtigem Alter aufgewachsen ist.
Ein junger GSS beißt in alles rein,Monate lang, Kratzer u.ä. bleiben nicht aus. Er spielt sehr wild,springt über Tische und Bänke. Und das nicht nur 2 Stunden am Tag.Die ersten Monaten braucht er 24 Stunden eine Bezugsperson die ihn erzieht.Immer wieder Unterordnung übt.Er ist ein Powerpaket der einen,und alle anderen,sehr gern anspringt.Und mit 8 Monaten hat er 45 Kilo und kommt ist am Anfang der Pubertät, wo er alles was er gelernt hat in Frage Stellt.Tägliches üben ist angesagt. 750 qm Garten hat ein Welpe in genau 10 Tagen umgeflügt.Alles wird gefressen. GSS frisst alle 3 Sekunden etwas, Müll,Erde usw. Stetige Betreuung ist angesagt. Sie sind mit wählerisch fressen alles ohne zu kauen.Er läuft viel,ohne mehrer Waldspaziergänge von 1-2 Stunden ist er zu Hause ungenießbar.Er sucht sich dann seine Beschäftigung, dass sich äußert in Möbelschieben, alles zerbeißen.Meine Hunde schaffen es in wenigen Minuten diese schweren stabilen Kongs (Hundespielzeug) zu zerlegen.Weil sie einfach alles gerne zerlegen.Ich bin 24 Stunden für meine Racker da,so haben sie sich zu echten Kumpels entwickelt.Aber wir sind seit zig Jahren ein Großrassengewöhnter Haushalt und "Alpha" ist 24 Stunden da.Ich muss sagen die Rasse der GSS ist bisher die größte Herausforderung gewesen.Trotz aller Erfahrungen mit dominanten Rüden.Ich könnte noch so viel schreiben.Nochmal zu den Kindern.Ab 12 Jahren würde es mit einen GSS funktionieren,vorausgesetzt,die Kinder haben schon Hundeerfahrung.Und zwar sieht der GSS Kinder unter 12 als untergeordnet an.Überschreitet ein Kind seine Toleranzgrenze,wird es von ihm in seine Schranken verwiesen.Die Toleranzgrenzen sind von Hund zu Hund verschieden.Es kann sein das er einfach nur weggeht, aber auch knurren bis zum beißen sind möglich.Kommt auf den Hund an. Auch würde er Kinder einfach umwerfen,wegen seinem Gewicht,dass schon in der Jugendzeit beträchtlich ist.
Weiß man einen GSS so zu nehmen wie er ist,und wird als Rudelchef anerkannt,hat man einen tollen Hund.Der aber immer mit einer gewissen Sturheit da hergeht.
 
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Zufallsprodukt

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Was spricht denn dagegen den Hund einmal im Monat in eine Hundetagesstätte zu geben für diese 10 Stunden?
 
Pewee

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Huhu,

ich bin regelmäßig bei Züchtern zu Besuch, die diese Rasse viele Jahre gezüchtet haben (aktuell machen sie Pause) und immer noch 2 Hündinnen in Rente bei sich halten. Wie du selbst schon geschrieben hast, sind die Tiere sehr treu zur Familie. Die Hunde werden von diesen Leuten auch nicht als Gebrauchshund gezüchtet, sondern ganz deutlich als Familienhund. Und man merkt ihr Treue auch. Die sind wirklich sehr auf ihre Menschen bezogen. Klar, bewachen die. Dafür sind sie da. Aber das würden sie sowohl im Haus als auch im Zwinger machen, wenn man sie lässt. Von daher sehe ich den Zwinger da nicht als Vorteil. Wenn er im Zwinger ist, heißt das auch nicht automatisch, dass er das Haus nicht bewacht. Das kenne ich alles durch meinen Rüden. Egal, ob er im Haus ist oder hinterm Haus. Dass er nicht im Haus ist, heißt nicht zwangsweise, dass er nicht die Kontrolle übernehmen will und alles wegkläfft, was sich dem Haus nähert. Wir haben z.B. hinter dem Haus einen Garten. Wenn wir uns dort aufhalten und eine Autotür vor dem Haus schlägt zu, reagiert mein Rüde schon. Könnte ja einer zu unserem Haus wollen ;)

Wenn ich das richtig verstanden hab, willst du den Hund nicht im Haus lassen, wenn ihr die 10 Stunden weg seid, weil er sich lösen sollen darf und das dann im Zwinger machen könnte. Glaubst du denn, dass er da reinmachen würde? Du sagst ja selbst, dass er dem Hund auch als Rückzugsort dienen soll. Ein Hund, der den Zwinger als solchen akzeptiert hat, wird da auch nicht reinmachen. Das Problem mit dem Lösen hättest du meiner Ansicht nach also auch im Zwinger :eusa_think:
 
suno

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Hallo Windsbraut,
willkommen im Forum und danke für deinen Beitrag, den ich mit großen Interesse gelesen habe.

....mit 8 Monaten 45 kg - jepp das ist doch schon mal was...ich weiß noch wie wild und "kräftig" meine Kleine war und die ist als Schäferhund ja eher ein Leichtgewicht im vergleich.:mrgreen:
Auch mit der Wildheit / Temperament hätte ich mich jetzt total getäuscht und die GSS eher ins ruhigere Lager gesteckt. Selbstverständlich ein dummes Vorurteil von mir nur weil sie groß sind und so "gemütlich" aussehen müssen sie es ja noch lange nicht sein.
hast du Bilder von deinen Riesen?

LG Suno
 
Windsbraut

Windsbraut

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Hi,
klar habe ich Fotos.Ist doch mein liebstes Motiv. Aber ich müsste wissen wie ich die hier dazu gebe?!Geht das hier im Text?
Also ich habe einfügen für Dateien und Videos gefunden. Fotos ging da nicht.
 
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David1109

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@ Windsbraut: Genau solche Erfahrungsberichte hatte ich mir erhofft, als ich mich hier im Forum verewigt habe. Vielen Dank! Die Angaben mancher Verkäufer finde ich auch sehr unglaubwürdig und den GSS hätte ich allein schon aufgrund seiner Masse und Kraft niemals einem Senioren in die Hand gedrückt. Aber ich fand Deinen Bericht in puncto Jugendalter des Hundes sehr interessant bzw. aufschlussreich. Ich hatte vorher auch schon mit 4 Züchtern (richtigen Züchtern, keine Verkäufer) gesprochen und nur einer von denen beschrieb mir das Junghundverhalten ähnlich. So wie Du das Verhalten beschreibst, würde es auch wunderbar zum Kaukasen meiner Eltern passen. Die ist genauso stürmisch und abgedreht und hat schon mehr blaue Flecken, Hautkratzer und zerkaute Hände hinterlassen als man zählen kann. Für mich ist daher das Thema Großer Schweizer erstmal beendet. Denn auch wenn ich damit sehr gut klar kommen würde, aber meine Mädels würden das nicht und die sind mir wichtiger. Vielleicht werde ich dann in 10 Jahren nochmal drüber nachdenken.

@ Pewee: Das mit dem Geschäft im Zwinger klappte bisher bei meinen Hunden und auch bei den Hunden meine Eltern hervorragend. Voraussetzung dafür ist, dass der Hund als Welpe schon lernt, dass der Löseplatz auch im Zwinger ist. Bei einem großen Zwinger (4,3 x 5 m und teilüberdacht) lässt sich das gut einrichten.

Vielen Dank nochmal allen für die Tipps und Ratschläge!
 
Windsbraut

Windsbraut

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@ David1109: Das mit den Händen und Armen und Beinen hatte ich vergessen. Gerade die Milchzähne ratschen einen richtige Furchen in das Fleisch.Wir "geübten" und Erwachsenen können das verschmerzen,aber Kinder bekommen so Angst vor dem eigenen Hund. Und....das merkt der GSS sofort.Das nutzt er aus Übrigens nicht nur Kinder; mein Mann ist beruflich bedingt ca. 10 Std. nicht im Hause.Und? Der GSS Rüde möchte ihm das Wasser abgraben. Meint sein Essen gehört ihm usw. Mein Mann muss jedes Mal Unterordnung machen.Das versteht er. Aber mal ehrlich,wer hat darauf,nach 10 Stunden körperliche Arbeit lust drauf?
Ja wir haben eine Menge Züchter besucht.Sehr negativ das alles im Ganzen. Das einzige worin sie sich fast alle einig waren, war die Rasse muss in eine Hundeschule.
 
Braunini

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Danke Windsbraut für deinen Beitrag. Bis auf mit dem allein bleiben, passt dein Beitrag auch auf die GSS die ich kenn:D
 
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