Bitte ganz dringend um Hilfe wegen Bellen!!

Diskutiere Bitte ganz dringend um Hilfe wegen Bellen!! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo meine lieben das ist mein erster Beitrag und ich hoffe sehr das ihr mir helfen könnt. Wir haben einen Boxer Ridgebag Mischling (3 Jahre )...
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elchen1807

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Hallo meine lieben das ist mein erster Beitrag und ich hoffe sehr das ihr mir helfen könnt.
Wir haben einen Boxer Ridgebag Mischling (3 Jahre ) und von anfang an nur Probleme mit ihm. Wir können ihn nicht alleine lassen. Er bellt die ganze Zeit. Aber auch wenn wir zuhause sind und er hört etwas im Stiegenhaus bellt er wie irre. Wenn jemand zu
uns kommt bellt er das ganze Haus zusammen auch wenn er diese Person kennt. Wenn wir mit ihm Gassi gehen Bellt er andere Hunde, und was ganz schlimm ist, auch fremde Kinder an. Das ist schon alles so peinlich und wir wissen nicht mehr weiter. Er ist ein echt total lieber Hund aber wenn er mal bellt wirkt er total aggresiv und ich weiß auch nicht ob er nicht in dem Moment hin beißen würde. Ich habe selber Kinder und er hat ihnen noch nie etwas gemacht sonst wäre er schon lange weg aber bei fremden bin ich mir oft nicht sicher. Ich glaube er hat Angst aber keiner macht ihm etwas oder so. Wir haben auch schon eine Abmahnung von der Hausverwaltung bekommen durch sein bellen. Ich habe jetzt einen Job von zuhause aus weil sonst würde es gar nicht gehen.
Leider haben wir aber nicht das Geld, das wir so einen Hundepsychologen kommen lassen. Was kann denn bitte mit ihm los sein? Wir haben noch einen 10 Jahre alten Pekinesen und er ist total brav und fällt gar nicht auf. Ich bitte euch helft mir.

lg
 
25.03.2014
#1
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Guest

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Foss

Foss

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Grüß dich,

Interessante Mischung hast Du da ;) Boxer und Ridgebacks brauchen - wie alle anderen Hunde auch - ihrer Rasse entsprechende Auslastung. Gemeint ist damit nicht nur körperliche sondern auch Aufgaben, Tricks, Übungen die den Kopf anstrengen, sprich den Hund mental müde machen. Das ist viel effizienter als reine körperliche Bewegung.

Wie sieht es denn bisher damit bei euch aus? Welche Auslastung bietet ihr dem Hund denn? Arbeitet ihr mit ihm?

Wie habt ihr ihm denn das Alleinsein beigebracht? Normalerweise kann das Wochen dauern da man die Zeit des Alleinseins im Minutentakt erhöht.

Hast du noch weitere Infos für uns? Herkunft? Warum habt ihr euch für diesen Hund entschieden?

Wie reagiert ihr denn, wenn er mit dem Bellen anfängt?

Sorry für die kurze Antwort, bin grad unterwegs, vielleicht können wir dir ja helfen.

LG Foss
 
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elchen1807

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Danke danke für deine Antwort!!

Also wenn ich ehrlich bin wollte mein Freund einfach einen großen Hund und wir haben ihn aus dem Internet geschenkt bekommen ohne das wir uns vorher mit der Rasse oder der Mischung vertraut gemacht haben. Und ja wir wissen das war echt sehr sehr dumm von uns. Das alleine sein beigebracht hatten wir auch nicht, da mein Freund zu dem Zeitpunkt zuhause war:( Auch das war ein großer Fehler was wir wissen. Also wir sind sehr viel mit ihm draußen unterwegs wenn es das Wettet zu lässt aber sonst keine Ahung was wir machen könnten. Gibt es da auch Möglichkeiten in der Wohnung? Ich meine wir spielen total viel mit ihm aber mehr ehrlich gesagt nicht. Wenn er bellt sagen wir nat. die ganze Zeit aus schluss jetzt. Ich hab schon so viel gelesen das man dann nicht darauf eingehen sollte oder so aber ich kann ihn ja nicht einfach weiter bellen lassen:( Wir wissen es ist unsere Schuld das wir so Probleme mit ihm haben aber wir wollen ihn nicht her geben und deshalb sind wir für jeden Tip dankbar. Er ist eigentlich so lieb nur das mit dem Bellen ist das Problem und das macht es uns auch schwer das wir ihn überall mit nehmen. Auch wenn ich einkaufen gehe oder die Kinder von der Schule und Kiga abhole. Ich nehme ihm immer mit aber er bellt die ganze Zeit und das bedeutet wieder nur Stress für alle. Ich möchte doch die Zeit mit meinen Hund genießen können. Ist das in dem Alter noch machbar oder haben wir das total versaut?? Er ist auch total anhänglich und würde am liebsten den ganzen Tag auf meiner Schoß sitzen und mit uns im Bett liegen usw. Also er ist echt total lieb aber ich habe oft das Gefühl als hätte er angst vor jedem und allem. Aben auch vor Kindern. Bitte was können wir denn machen damit wir Ihn und uns selber helfen??

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was sagt ihr zu der Seite??
Wäre das was? Also ich finde sie bis jetzt super und habe gerade mit dem basteln angefangen
http://www.dogityourself.com/entries/beschaftigungsdose/16/
 
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Wuschelmonsterchen

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HI :)
In dem Alter lässt sich ganz bestimmt noch was machen! Schon mal gut, dass du einsiehst dass da einiges schief ging. ;) Ihr scheint ihn ja seit Welpenalter zu haben, wie alt war er denn genau? Verstehe ich das richtig, dass ihr die meiste Zeit mit dem Hund zusammen Zuhause wart und der Junghund somit nichts kennenlernte? Also zB. mal ein Ausflug in die Stadt, Bahnfahren, mit anderen Hunden zusammen spazieren gehen, in fremder Umgebung spazieren gehen, Welpenspielgruppe etc, habt ihr davon nichts gemacht? Es ist wichtig einen jungen Hund so in den ersten Jahr regelmässig an solche Dinge zu gewöhen, damit er später ausgeglichener ist und es nicht soviele unbekannte Situationen gibt. Wenn ihr solche Dinge nie gemacht habt ist es gut möglich, dass er verunsichert ist und deshalb bellt. Wie ist denn seine Körperhaltung wenn er bellt? Ohren, Schwanz und Rückenfell? Und zieht er dann an der Leine oder steht er einfach da und bellt?

Was heisst "ihr seid viel draussen"? Geht ihr da einfach auf Feldwegen spazieren?

Mit diesen Rassen in sich drinn rennt er bestimmt gerne. Kannst du ihn denn von der Leine lassen? Vielleicht sogar mit anderen Hunden zusammen?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das selbstgemacht Spielzeug ist eine süsse Idee. Es gibt viele Intelligenzspielzeuge für Hunde http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundespielzeug_hundesport/beschaeftigung vlt machen ihm solche Dinge Spass, das ist toll um ihn in der Wohnung zu beschäftigen. Mag er lieber Futter oder Spielzeug?

Du hast gesagt ihr hättet nicht soviel Geld zur Verfügung.. würde es denn vielleicht reichen, um eine Hundeschule zu besuchen? Ich denke das wäre sehr gut, da auch ihr noch viel lernen müsst.
 
Foss

Foss

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Grüß dich,

Danke für die Antwort, das hilft gut weiter.
Wie sieht es denn mit den Ressourcven aus? (Futter, Spielzeug,...). Hat der Hund freien Zugang dazu?

Ich würde damit beginnen, diese Ressourcen für ihn einzuschränken. Sprich Spielen/Spielzeug gibt es nur, wenn ihr ihn damit auffordert, ansonsten kommt das Spielzeug weg. Das Gleiche beim Futter. Nicht einfach den Napf hinstellen, sondern der Hund soll sich seine Ressource Futter erarbeiten - sei es jetzt für "Sitz", "Platz" oder sonst etwas.
Ihr schickt ihn auf seinen Platz, wenn er brav hingeht, bekommt er ein Leckerchen.

Das kann am Anfang sehr anstrengend sein, lohnt sich aber, denn es stärkt die Bindung und gibt euch zuerst einmal mehr Halt über die Ressourcen.

Ihr könnt beim Futter ruhig kreativ sein...macht ein Joghurt-Mischmasch, friert es ein und gebt es ihm als Eis, gerade im Sommer ist das immer wieder ein Hit.
Ihr könnt natürlich auch Intelligenzspielzeug kaufen, wo das Futter in bestimmte Dosen gegeben wird und der Hund muss selbst rausfinden, wie er da rankommt:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hu...schaeftigung?gclid=CP7yxp2zrb0CFZShtAod-HMAXg

Oder einen Kong/Futterball, wo er den Ball über den Boden rollen muss, damit das Futter rausfällt:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hu...beschaeftigung/beschaeftigungsspielzeug/52894

Auch Nasenarbeit (Suchspiele,...) leisten den Kopf wunderbar aus, da der Hund sich dabei konzentrieren muss.

Der nächste Punkt den ich von Grund auf angehen würde, wäre das Alleinsein, Fangt bei Null an, als wäre er ein Welpe. Sprich Hund bleibt im Raum, ihr macht hinter euch die Tür zu, wartet kurz und geht dann wieder rein,. Wenn der Hund ruhig war wird er gelobt/befuttert was auch immer.
Und diesen Zeitraum müsst ihr immer mehr und mehr vergrößern. Zuerst von Sekunden zu Minuten dann zu Stunde...

Wichtig ist dabei jedoch von Anfang an, das ihr die Zeit nicht zu weit dehnt, sobald er beginnt Radau zu machen, dann war die Zeit für ihn zu lange und ihr müsst wieder kürzer anfangen.
(Ich möchte hierbei erwähnen, das ihr wenn möglich den Raum so normal wie möglich betreten. Kein Quitschen, kein "OMG OMG Frauchen ist wieder da" - für den Hund soll euer Weggehen und Zurückkommen etwas völlig natürliches werden. Daher würde ich gleich von Anfang an, wenn er wieder hereinkommt, den Hund auf seinen Platz schicken. Eventuell am Anfang sogar mit Leine.
Im Laufe der Zeit wenn er es gelernt hat, wird er euch dann nicht "umrennen vor Freude" sondern euch ruhig begrüßen bzw, auf seinen Platz gehen und euch erstmal Heim kommen lassen.)

Ihr könnt ihm dann natürlich auch zur Aböenkung wenn ihr weg geht, so einen Kong/Futterball füllenm, dann ist der Hund auch erstmal beschäftigt während ihr ausser Haus seid.

Desweiteren gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um einen Hund artgerecht auszulasten, die sind jedoch meistens mit Arbeit verbunden, aber lohnen sich:

Clicker-Training
Target-Training
DogDancing
Nasenarbeit (Fährte, Mantrailing,...)
Dogfrisbee
Canicross
.....

Schau dich hier ein wenig im Forum um, es gibt eine Vielzahl an tollen Beschäftigungsmöglichkeiten.

LG Foss
 
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elchen1807

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Naja wir waren nicht die ganze Zeit mit ihm in der Wohnung also wir sind von Anfang an eben sehr viel mit ihm raus gegangen aber ja mein Freund wollte ihm nie wo mit nehmen wo auch andere waren weil er immer gebellt hatte und ich habe dann dummer weise immer nach gegeben. Auch heute wenn ein anderer Hund kommt will er immer die Straßenseite wecheln und ist so verunsichert und das gibt er auch an meine Kinder und auch dann sicher an mich und den Hund (Leo) weiter. Da haben wir so viel falsch gemacht obwohl wir ihm eben nicht diese Situation aussetzen wollen und dachten somit machen wir es richtig:( Schön dumm gell ich weiß. Wir haben ihn mit 3 Monaten bekommen. Hundeschule hatten wir versucht aber es ging einfach nicht und wir wurden auch wie aussenseiter behandelt leider:( Also wenn er dann bellt stellt er alle Haare am Rücken auf und hat auch meistens den Schwanz eingezogen. Er zieht dabei aber sehr und wenn ich ihn los lassen würde, würde er sicher auch beißen. Wir wohnen gleich neben einen super großen Wald wo wir ihn auch immer laufen lassen. (Mit Beiskorb nat.) Aber wenn ein anderer Hund kommt nehmen wir ihn an die Leine weil er würde dann einfach weg laufen und nicht mehr kommen.
 
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Wuschelmonsterchen

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Also war er schon als Welpe so verunsichert bei anderen Hunden? Dann wurde er vermutlich auch bei seinen alten Besitzern nicht wirklich sozialisiert was das betrifft..

Ich bin nicht sicher ob er beissen würde. Wenn er die Rute eingezogen hat, macht er vermutlich einfach "auf dicke Hose" um seine Unsicherheit zu überspielen, ob er dann aber wirklich ernst macht.. :eusa_think: Ist er bei Rüden und bei Hündinnen so? Und ist er eigentlich kastriert?

EVENTUELL könnte man mal schauen, was er macht, wenn er wirklich zu dem anderen Hund hin kommt. Habt ihr jemanden, mit einem ruhigen, freundlichen Hund so in seiner Grösse, der nicht gleich drauflosgeht wenn er angebellt wird? Dann könnte man die zwei vielleicht auf einem eingezäunten grossen Platz mal machen lassen (dein Hund mit Beisskorb). Dazu sagt aber lieber noch jemand von den richtigen Profis hier was *zu Foss schielt* :mrgreen:
 
suno

suno

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Hallo,
wenn ich das jetzt richtig verstehe - geht es erstmal gar nicht darum den Hund alleine zu lassen (das wäre Stufe 2) sondern das Dauerbellen, auch im Beisein der Besitzer zu Hause und beim Spaziergang / draußen sein zu unterbinden.

Meine erste Frage wäre: Bist du, oder besser seid ihr Du und dein Freund bereit wirklich etwas zu ändern ? Und zwar an eurem Tun und Handeln, in eurem Alltag ? - Denn ohne diese Bereitschaft geht gar nichts.

Wenn ja, gibt es ganz sicher Möglichkeiten, Tips und Tricks - doch wie gesagt die werden für alle anstrengend und gehen mit Sicherheit nach 3 Jahren nicht von einem auf den anderen Tag. Foss hat da ja schon mal angefangen auf zu zählen.

Weit du - man darf auch nicht so schnell aufgeben: andere behandeln dich un der HS wie "aussetztig" ok - oder schauen dich auf der Gasse schief an - ok sollen sie doch . Hauptsache du/ihr kriegt euer Ding geregelt.....denn das macht ihr ja zum Wohle aller.

Ich denke auch, so wie ich es gelesen habe , der Hund ist nicht nur eventuell als Welope schlecht / nicht sozialisiert - der arme Hund ist bis jetzt isoliert.

LG Suno
 
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elchen1807

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wow danke das ist echt viel Info:)
Also mit dem Spielzeut geht das bei unserem Leo leider nicht so einfach da er alles innerhalb von ein paar Minuten ganz kaputt macht. Sogar den Kong:( Aber die Seite mit dem selbst gebastelten finde ich super weil das kann ich ja immer wieder neu machen. Das mit dem alleine bleiben werde ich so mal versuchen aber er bellt ja nicht wenn wir noch in der Wohung sind und er alleine in einem Raum ist sondern erst wenn wir länger weg sind:(

Danke für die Antwort, das hilft gut weiter.
Wie sieht es denn mit den Ressourcven aus? (Futter, Spielzeug,...). Hat der Hund freien Zugang dazu?

Ich würde damit beginnen, diese Ressourcen für ihn einzuschränken. Sprich Spielen/Spielzeug gibt es nur, wenn ihr ihn damit auffordert, ansonsten kommt das Spielzeug weg. Das Gleiche beim Futter. Nicht einfach den Napf hinstellen, sondern der Hund soll sich seine Ressource Futter erarbeiten - sei es jetzt für "Sitz", "Platz" oder sonst etwas.
Ihr schickt ihn auf seinen Platz, wenn er brav hingeht, bekommt er ein Leckerchen.

Das kann am Anfang sehr anstrengend sein, lohnt sich aber, denn es stärkt die Bindung und gibt euch zuerst einmal mehr Halt über die Ressourcen.

Ihr könnt beim Futter ruhig kreativ sein...macht ein Joghurt-Mischmasch, friert es ein und gebt es ihm als Eis, gerade im Sommer ist das immer wieder ein Hit.
Ihr könnt natürlich auch Intelligenzspielzeug kaufen, wo das Futter in bestimmte Dosen gegeben wird und der Hund muss selbst rausfinden, wie er da rankommt:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hu...schaeftigung?gclid=CP7yxp2zrb0CFZShtAod-HMAXg

Oder einen Kong/Futterball, wo er den Ball über den Boden rollen muss, damit das Futter rausfällt:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hu...beschaeftigung/beschaeftigungsspielzeug/52894

Auch Nasenarbeit (Suchspiele,...) leisten den Kopf wunderbar aus, da der Hund sich dabei konzentrieren muss.

Der nächste Punkt den ich von Grund auf angehen würde, wäre das Alleinsein, Fangt bei Null an, als wäre er ein Welpe. Sprich Hund bleibt im Raum, ihr macht hinter euch die Tür zu, wartet kurz und geht dann wieder rein,. Wenn der Hund ruhig war wird er gelobt/befuttert was auch immer.
Und diesen Zeitraum müsst ihr immer mehr und mehr vergrößern. Zuerst von Sekunden zu Minuten dann zu Stunde...

Wichtig ist dabei jedoch von Anfang an, das ihr die Zeit nicht zu weit dehnt, sobald er beginnt Radau zu machen, dann war die Zeit für ihn zu lange und ihr müsst wieder kürzer anfangen.
(Ich möchte hierbei erwähnen, das ihr wenn möglich den Raum so normal wie möglich betreten. Kein Quitschen, kein "OMG OMG Frauchen ist wieder da" - für den Hund soll euer Weggehen und Zurückkommen etwas völlig natürliches werden. Daher würde ich gleich von Anfang an, wenn er wieder hereinkommt, den Hund auf seinen Platz schicken. Eventuell am Anfang sogar mit Leine.
Im Laufe der Zeit wenn er es gelernt hat, wird er euch dann nicht "umrennen vor Freude" sondern euch ruhig begrüßen bzw, auf seinen Platz gehen und euch erstmal Heim kommen lassen.)

Ihr könnt ihm dann natürlich auch zur Aböenkung wenn ihr weg geht, so einen Kong/Futterball füllenm, dann ist der Hund auch erstmal beschäftigt während ihr ausser Haus seid.

Desweiteren gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um einen Hund artgerecht auszulasten, die sind jedoch meistens mit Arbeit verbunden, aber lohnen sich:

Clicker-Training
Target-Training
DogDancing
Nasenarbeit (Fährte, Mantrailing,...)
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Canicross
.....

Schau dich hier ein wenig im Forum um, es gibt eine Vielzahl an tollen Beschäftigungsmöglichkeiten.

LG Foss[/QUOTE]
 
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elchen1807

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Also war er schon als Welpe so verunsichert bei anderen Hunden? Dann wurde er vermutlich auch bei seinen alten Besitzern nicht wirklich sozialisiert was das betrifft..

Ich bin nicht sicher ob er beissen würde. Wenn er die Rute eingezogen hat, macht er vermutlich einfach "auf dicke Hose" um seine Unsicherheit zu überspielen, ob er dann aber wirklich ernst macht.. :eusa_think: Ist er bei Rüden und bei Hündinnen so? Und ist er eigentlich kastriert?

EVENTUELL könnte man mal schauen, was er macht, wenn er wirklich zu dem anderen Hund hin kommt. Habt ihr jemanden, mit einem ruhigen, freundlichen Hund so in seiner Grösse, der nicht gleich drauflosgeht wenn er angebellt wird? Dann könnte man die zwei vielleicht auf einem eingezäunten grossen Platz mal machen lassen (dein Hund mit Beisskorb). Dazu sagt aber lieber noch jemand von den richtigen Profis hier was *zu Foss schielt* :mrgreen:
Ich bin mir sogar sicher das er dort nicht richtig gehalten wurde. Laut dem was wir wissen kam er mit seiner Mama aus tschechien und er hatte nichts anderes gesehen als den Garten der Leute. Er hat auch bis vor ca 1 1/2 Jahren immer in die Wohung gemacht obwohl wir das mit ihm gelernt hatte:(
Und ja meine Freundin hat einen Hund in der Größe aber auch dem bellt er immer an und so waren wir in dem halben Jahr seit dem sie den Hund hat erst einmal richtig zusammen spazieren. Die haben aber eine Hundegruppe mit mehreren Hunden in der Größe und ich dachte ich gehe einfach mal mit. Sind Rüden und Weibchen und ja er ist kasst.
Ich schäme mich gerade sehr weil ihr müsst ja denken wir haben einen knall aber ich denke besser jetzt als nie und wir lieben ihn auch sehr und wollen ja das es ihn gut geht

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Hallo,
wenn ich das jetzt richtig verstehe - geht es erstmal gar nicht darum den Hund alleine zu lassen (das wäre Stufe 2) sondern das Dauerbellen, auch im Beisein der Besitzer zu Hause und beim Spaziergang / draußen sein zu unterbinden.

Meine erste Frage wäre: Bist du, oder besser seid ihr Du und dein Freund bereit wirklich etwas zu ändern ? Und zwar an eurem Tun und Handeln, in eurem Alltag ? - Denn ohne diese Bereitschaft geht gar nichts.

Wenn ja, gibt es ganz sicher Möglichkeiten, Tips und Tricks - doch wie gesagt die werden für alle anstrengend und gehen mit Sicherheit nach 3 Jahren nicht von einem auf den anderen Tag. Foss hat da ja schon mal angefangen auf zu zählen.

Weit du - man darf auch nicht so schnell aufgeben: andere behandeln dich un der HS wie "aussetztig" ok - oder schauen dich auf der Gasse schief an - ok sollen sie doch . Hauptsache du/ihr kriegt euer Ding geregelt.....denn das macht ihr ja zum Wohle aller.

Ich denke auch, so wie ich es gelesen habe , der Hund ist nicht nur eventuell als Welope schlecht / nicht sozialisiert - der arme Hund ist bis jetzt isoliert.

LG Suno
Auf jeden fall wollen wir was ändern sonst hätte ich ja jetzt gar nicht angefangen hier zu schreiben:) Wie gesagt es ist mir auch ganz schön peinlich aber es ist mir noch peinlicher mit ihm so draußen herum zu gehen. Hört sich jetzt doof an aber ich will ja das Leben mit meinen Hund genießen können. Ich will ihn einfach überall mit nehmen können und ich werde mich da jetzt auch gegen meinen Partner durch setzten. Er meinte immer das ist zu viel stress für den Hund und da lassen wir ihn lieber zuhause. Das war schon oft ein Streitthema aber er weiß selber das es sehr falsch war und auch er möchte aktiv etwas dagegen machen. Wir wollen das mit der ganzen Familie schaffen und somit auch die Kinder mit einbauen.
 
suno

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Hallo elchen,
du brauchst dich gar nicht schämen und peinlich muss dir auch nichts sein. Du hast da ein Problem und du stellst dich dem, suchst nach Rat und möchtest an der Lösung arbeiten : das ist eher ein Grund freudig und stolz zu sein....dann packen wir es mal an.:clap:

Ich muss einbißchen ausholen....das dauert einwenig ...ich wollte dir nur erst mal Mut machen und bestimmt werden auch andere dir hier im Forum zur Seite stehen.

LG Suno
 
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elchen1807

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Super dankeschön wir sind bereit:)

Hallo elchen,
du brauchst dich gar nicht schämen und peinlich muss dir auch nichts sein. Du hast da ein Problem und du stellst dich dem, suchst nach Rat und möchtest an der Lösung arbeiten : das ist eher ein Grund freudig und stolz zu sein....dann packen wir es mal an.:clap:

Ich muss einbißchen ausholen....das dauert einwenig ...ich wollte dir nur erst mal Mut machen und bestimmt werden auch andere dir hier im Forum zur Seite stehen.

LG Suno
 
suno

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Hallo,

Grundsätzlich dürfte dein Hund unsicher sein. Unsicherheit geht mit mangelnder Bindung, zuwenig Auslastung körperlich wie geistig und falscher Führung einher.

Das hört sich jetzt ganz schrecklich an und auf den ersten Blick sind das lauter "Anschuldigungen" - was du/ihr alles falsch gemacht habt oder macht - so ist das aber nicht.

Unsicherheit kann man durch Struktur, Erziehung und Auslastung sehr gut in den Griff bekommen. Es ist gar nicht viel anders wie bei Kindern. Ein Hund muss sich auf seine Leute (Dich/Freund) verlassen können . Er muss lernen, daß uhr alles im Griff habt, er sich keine "Sorgen" machen muss, nichts selbst Regln muss.

Dieses Vertrauen kann man aufbauen - mit: Struktur, Erziehung und Auslastung.
Nun ist bei euch ein Problem aufgetaucht, deshalb solltet ihr euch extra bemühen und extra konsequent arbeiten. Was ich nun schreibe ist auf euch und euren Hund bezogen - jemand der kein Problem hat - kann das etwas lockerer angehen.

Struktur:
Den Tagesablauf regeln. Eure Regeln müssen immer konsequent eingehalten werden, dazu müßt ihr sie natürlich erst einmal aufstellen.Und diese Regeln gelten für den Hund und für euch.

1. Rituale.

Jeden Morgen am besten vor dem Frühstück konsequent 20 Minuten an der Leine laufen gehen. Egal ob der Hund bellt, es regnet oder stürmt.
Richtig gut wäre auch 20 Minuten Fahrrad fahren .
Danach machst du deine Hausarbeit was so anfällt - da wird der Hund auf seinen Platz geschickt, ganz ruhig und nett. Er hat jetzt Pause, ca. eine Stunde....
dann darf er wieder "mit machen" - herum döllmern, was auch immer. Lobe ihn wenn er brav ist, wenn er NICHT bellt...immer und immer wieder.
Sobald er bellt : 1 x NEIN und führe ihn auf seinen Platz - egal wie oft du das machen musst - sobald er ruhig ist LOBEN

2ter Trainigsgang. Nach dem Mittagessen?!
Das ist euer Hauptgang, bei einem Powerpaket (Boxer/Richback) kannst du locker von 1,5 bis 2 Stunden laufen, rennen, intensives Bewegungsspiel ausgehen.Jeden Tag und möglichst zur gleichen Zeit.
LOBEN wenn der Hund mal nicht bellt. Weitergehen, nicht schimpfen nicht beruhigen wenn er bellt - einfach straff weiter gehen.

Dann wirst du auch arbeiten müssen . Nun ist wieder Pause angesagt für den Hund. Am besten kommst du nach Hause fütterst ihn und läßt ihn chillen. Denn auch ausruhen muss gelernt sein.Lobe ihn wenn er mal ruhig daliegt. Und; immer wieder: Sobald er bellt : 1 x NEIN und führe ihn auf seinen Platz - egal wie oft du das machen musst.

Am späten Nachmittag 3er Gang - da reichen dann wieder 20-30 Minuten....

Letzte Pippi Rundevor dem Schlafen gehen.

Soviel zum körperlichen auspowern.

-------------
Mit geistiger Auslastung sind nicht gleich Filmhunde artige Trickübungen gemeint. das fängt beim Grundgehorsam an.
Geistig kann du ihn bei jedem Gang mit kleinen Übungen erfreuen.
Hier mal "Sitz" an jeder Straßenecke (nur ein Beispiel)....mal aus dem Laufen stehen bleiben üben / am Mann laufen üben...dem Hund beibringen, daß er sich auf DICH konzentrieren darf und muss. das macht ihm Spaß, strengt ihn an und er lernt auch gleich noch 2 Dinge:
-Frauchen ist toll! Du kümmerst dich und hast alles im Griff
-Grundgehorsamkeit.

Zu hHause könnt ihr dann natürlich noch zusammen mit den Kindern einbißchen "leise" spielen. Mal Leckerlies suchen oder einen Ball verstecken und suchen lassen - und eben immer und immer und immer wieder:
Lobe ihn wenn er mal ruhig daliegt / sitzt - so oft du nur kannst.
Und; immer wieder: Sobald er bellt : 1 x NEIN und führe ihn auf seinen Platz - egal wie oft du das machen musst.

Sollte mich sehr wundern wenn ihr nicht nach 2- 3 Wochen Besserung spürt.

Dann könnt ihr am allein bleiben arbeiten und am andere Hunde treffen und dann irgendwann am Freilauf.

LG Suno
 
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elchen1807

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Wow das hört sich nach einen sehr argen Zeitplan an aber ich werde das sicher machen und vielen lieben dank für deine Tips. Ich hoffe nur das ich es auch so umsetzten kann. Das heißt wenn er auf der Straße einen Hund anbellt einfach nichts sagen und straff weiter gehen habe ich das jetzt richtig verstanden? Ich meine wenn ich nichts zu ihm sage denk er doch das es richtig ist, was er gemacht hat oder?

Hallo,

Grundsätzlich dürfte dein Hund unsicher sein. Unsicherheit geht mit mangelnder Bindung, zuwenig Auslastung körperlich wie geistig und falscher Führung einher.

Das hört sich jetzt ganz schrecklich an und auf den ersten Blick sind das lauter "Anschuldigungen" - was du/ihr alles falsch gemacht habt oder macht - so ist das aber nicht.

Unsicherheit kann man durch Struktur, Erziehung und Auslastung sehr gut in den Griff bekommen. Es ist gar nicht viel anders wie bei Kindern. Ein Hund muss sich auf seine Leute (Dich/Freund) verlassen können . Er muss lernen, daß uhr alles im Griff habt, er sich keine "Sorgen" machen muss, nichts selbst Regln muss.

Dieses Vertrauen kann man aufbauen - mit: Struktur, Erziehung und Auslastung.
Nun ist bei euch ein Problem aufgetaucht, deshalb solltet ihr euch extra bemühen und extra konsequent arbeiten. Was ich nun schreibe ist auf euch und euren Hund bezogen - jemand der kein Problem hat - kann das etwas lockerer angehen.

Struktur:
Den Tagesablauf regeln. Eure Regeln müssen immer konsequent eingehalten werden, dazu müßt ihr sie natürlich erst einmal aufstellen.Und diese Regeln gelten für den Hund und für euch.

1. Rituale.

Jeden Morgen am besten vor dem Frühstück konsequent 20 Minuten an der Leine laufen gehen. Egal ob der Hund bellt, es regnet oder stürmt.
Richtig gut wäre auch 20 Minuten Fahrrad fahren .
Danach machst du deine Hausarbeit was so anfällt - da wird der Hund auf seinen Platz geschickt, ganz ruhig und nett. Er hat jetzt Pause, ca. eine Stunde....
dann darf er wieder "mit machen" - herum döllmern, was auch immer. Lobe ihn wenn er brav ist, wenn er NICHT bellt...immer und immer wieder.
Sobald er bellt : 1 x NEIN und führe ihn auf seinen Platz - egal wie oft du das machen musst - sobald er ruhig ist LOBEN

2ter Trainigsgang. Nach dem Mittagessen?!
Das ist euer Hauptgang, bei einem Powerpaket (Boxer/Richback) kannst du locker von 1,5 bis 2 Stunden laufen, rennen, intensives Bewegungsspiel ausgehen.Jeden Tag und möglichst zur gleichen Zeit.
LOBEN wenn der Hund mal nicht bellt. Weitergehen, nicht schimpfen nicht beruhigen wenn er bellt - einfach straff weiter gehen.

Dann wirst du auch arbeiten müssen . Nun ist wieder Pause angesagt für den Hund. Am besten kommst du nach Hause fütterst ihn und läßt ihn chillen. Denn auch ausruhen muss gelernt sein.Lobe ihn wenn er mal ruhig daliegt. Und; immer wieder: Sobald er bellt : 1 x NEIN und führe ihn auf seinen Platz - egal wie oft du das machen musst.

Am späten Nachmittag 3er Gang - da reichen dann wieder 20-30 Minuten....

Letzte Pippi Rundevor dem Schlafen gehen.

Soviel zum körperlichen auspowern.

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Mit geistiger Auslastung sind nicht gleich Filmhunde artige Trickübungen gemeint. das fängt beim Grundgehorsam an.
Geistig kann du ihn bei jedem Gang mit kleinen Übungen erfreuen.
Hier mal "Sitz" an jeder Straßenecke (nur ein Beispiel)....mal aus dem Laufen stehen bleiben üben / am Mann laufen üben...dem Hund beibringen, daß er sich auf DICH konzentrieren darf und muss. das macht ihm Spaß, strengt ihn an und er lernt auch gleich noch 2 Dinge:
-Frauchen ist toll! Du kümmerst dich und hast alles im Griff
-Grundgehorsamkeit.

Zu hHause könnt ihr dann natürlich noch zusammen mit den Kindern einbißchen "leise" spielen. Mal Leckerlies suchen oder einen Ball verstecken und suchen lassen - und eben immer und immer und immer wieder:
Lobe ihn wenn er mal ruhig daliegt / sitzt - so oft du nur kannst.
Und; immer wieder: Sobald er bellt : 1 x NEIN und führe ihn auf seinen Platz - egal wie oft du das machen musst.

Sollte mich sehr wundern wenn ihr nicht nach 2- 3 Wochen Besserung spürt.

Dann könnt ihr am allein bleiben arbeiten und am andere Hunde treffen und dann irgendwann am Freilauf.

LG Suno


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Also ich muss schon sagen heute waren wir mal so draußen das er echt eine Stunde durchgehend nur gelaufen ist, und er ist echt erledigt:) Wir haben mit ihm Fußball gespielt und es hat trotz Beißkorb super funktioniert und war ein richtiger Spaß. Ich hoffe echt das es so klappt. Aber es ist auch auf dem Weg auf die Wiese ein anderer Hund gekommen und auch den hat er so angebellt und mit normal vorbei gehen war da nichts weil die Leute bleiben immer stehen und er wollte gleich hin und es war einfach ein kleiner Kapf wieder:(
 
suno

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Hallo,
klasse - immer schön auspowern...das liebt dein Hund und deine Kinder :angel:

Also der Plan von mir war jetzt auch mal so ein richtiger Powerplan / Marschall-Plan mäßig. Den paßt du natürlich eurem Tagesablauf an.
Allerdings die Zeiten des Auslaufs / Auspowerns sollten schon weitgehend eingehalten werden. Der längste Gang muss mind. 1,5 Stunde sein....

Diese Struktur Sache hat etwas mit dem Kopf des Hundes zu tun, seinem Denkmuster. Wenn du jeden Tag um ca. XX Uhr losgehst, z.B. nach den Hausaufgaben oder wie auch immer - dann merkt der Hund sich dies und wird sich mit der Zeit darauf freuen.
Auspowern muss halt kontinuierlich gemacht werden und diese gehorsamkeitsübungen auch.- nur so sind sie Nachhaltig.

Auch sind "Gehorsamkeits Übungen" für den Hund weniger "doofe Befehle" empfangen - sondern eher ein Spiel/eine Aufgabe er kann etwas , macht es immer häufiger richtig, wird immer öfter gelobt - wie bei Kindern - das tut ihnen gut und sie wollen immer mehr davon. Lob erhalten und Dinge richtig machen gibt Sicherheit und wirkt äusserst entspannend:

Stell dir vor alle sprechen chinesisch - nur du nicht.
Du lebst jetzt aber dort und machst immer( mal )was falsch und dann reden / schreien (weil genervt) alle auf chinesisch auf dich ein....
oder alle (bzw dein bester chinesischer Freund) zerren an dir herum oder "unterwerfen" dich.
Kapieren tust du dann auch nicht was genau du machen sollt. Du würdest dann versuchen irgendetwas anders zu machen - aber nicht verstehen was und warum und es deshalb auch niemals nachhaltig lernen.

Wenn deine chinesischen Freunde dir aber jedesmal wenn du dich richtig Verhältst Lob und Zuneigung und dein Lieblingsstück Wurst gäben - dann wurdest du ganz schnell wissen : ahhhhh, DAS finden meine chinesischen Freunde also GUT! Und dann könntest du dich ganz schnell RICHTIG Verhalten.

Genau das bezwecken diese Übungen während des Spaziergangs/Laufens....und wenn dein Hund einem anderen begegnet versuche so oft wie möglicg, diese eine Sekunde zu erwischen BEVOR er bellt....lass ihn das Geübte Sitz machen und LOBEN, LOBEN LOBEN. Wenn er dann doch wieder bellt - was passieren wird am Anfang und auch später immer mal wieder - nicht chinesisch sprechen:mrgreen: - einfach zügig weiter gehen wortlos und eben NICHT Loben.

das wird schon, besonders wenn dein Freund mit macht und sind wir mal ehrlich - es ist toll mit den Kids und dem Hund draußen was zu unternehmen - oder auch mal nur mit dem Hund. Besonders wenn alle gelernt haben wie entspannt so vertrauensvoller Spazier/Spieltag draußen sein kann.

LG Suno
 
E

elchen1807

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Vielen vielen dank. Dann werden wir mal scgsurb das wir das in den griff bekommen und dann ist halt noch das bellen zuhause drann
 
Infano

Infano

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Würde es ähnlich machen wie Suno, bis auf die festen Zeiten.
MMn braucht ein Hund keine festen Zeiten, selbst wenn er unsicher ist nicht. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Hund sich eben nach 2-3 Wochen tatsächlich darauf verlässt, gerade dann kommt aber etwas dazwischen (kommt ja bei Kindern eh ständig vor) und der Hund weiß gar nicht mehr was los ist.
Darauf würde ich also nicht viel Wert legen.

Wichtiger ist tatsächlich, dass ihr dem Hund an allen möglichen anderen Punkten soviel Sicherheit und Struktur gebt wie eben möglich. Das heißt, dass die Regeln bei euch zuhause felsenfest und frei von Ausnahmen sind und sich alle daran halten.
Dass ihr bei Gassigängen euer Selbstbewusstsein zurück erkämpft. Wenn ihr da auch nur im Mindesten unsicher seid, übertragt ihr das auf den Hund. Der sich damit bestätigt fühlt in seiner Rolle, schließlich finden Herrchen und Frauchen das Ding (den anderen Hund, Kind...) auch unheimlich. Also erst recht verbellen.
Wenn der Hund an der Leine ist dann bellt er. Okay. Ist ein bisschen laut und nervig, passieren kann in dem Moment aber nichts. Sagt euch das vor und verhaltet euch genauso. Ruhe und Sicherheit sind so die elementaren Dinge die man einem unsicheren Hund vermitteln muss, sonst erreicht man gar nichts ;)
 
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