Tierschutz. Wie weit geht das?

Diskutiere Tierschutz. Wie weit geht das? im Tierhilfe Forum Forum im Bereich Tier Ecke; Ich habe mich in letzter Zeit vermehrt mit dem Thema Tierschutz beschäftigt. Dadurch habe ich einiges an meinem Lebensstil verändert. So benutze...
Magicalpony

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Ich habe mich in letzter Zeit vermehrt mit dem Thema Tierschutz beschäftigt. Dadurch habe ich einiges an meinem Lebensstil verändert. So benutze ich z.B. Nur
noch vegane und tierversuchsfreie Kosmetikprodukte und ich bin Flexitarierin geworden. Ich habe aber manchmal ein schlechtes Gewissen, dass ich keine Vegetarierin bin, aber ich muss gestehen, dass ich es nicht geschafft habe. Bin ich also Tierquäler? Wie weit geht Tierschutz, wann kann ich mich als Tierschützer bezeichen? Was denkt ihr? Und ist es richtig, in einem Laden einzukaufen, der tierschutzwidriges Zubehör verkauft? Was denkt ihr zum Thema Tierschutz/ Moral? Welche Fragen dazu beschäftigen euch?

LG Magicalpony
 
05.05.2014
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Michse89

Michse89

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Nun, ich sehe Nicht-Vegetarier nicht als Tierquäler. Ich füttere mein Hund auch mit Fleisch...
Ich esse nicht jeden tag nen Braten oder nen Schnitzel, aber ab und an, das lass ich mir nicht nehmen.
Damals war ich selber beim schlachten dabei, kannte die Tiere vorher und hatte auch keine Probleme damit, von daher

Ich achte drauf das ich nicht unnutz Plaste kaufe/verwende, werfe keinen Müll in iwelche Wälder und wenn ich ausgesetze Tiere oder angefahrene sehe bringe ich sie zum Tierarzt, halte meine Tiere artgerecht und versorge sie artgerecht
Ich tu gerne was für den Tierschutz, aber ich kehre vor meiner Tür, spende aber auch keinen Organisationen Geld, sondern gebe lieber Futter im örtlichen Heim ab.

Groß was verändern kann ich damit nicht, aber ich wirke dem nicht entgegen ;)
 
Magicalpony

Magicalpony

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Die Frage, die ich mir stelle, ist eben, ab wann man Tierschützer und ab wann man Tierquäler ist...
Übrigens, ich kenne einen Laden, der verkauft so Leinen für Kleintiere, also wie Hundeleinen...dürfen die so was? Das finde ich schlimm...
 
F

FelixS

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Um deine Frage zu beantworten, solltest du erstmal (für dich) klären, was artgerechte Tierhaltung überhaupt ist. Dann kannst du (für dich!) beurteilen, ob jemand ein Tierschützer oder -quäler ist.
 
Mitch

Mitch

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Ich glaube, in den Augen vieler hier wäre ich wohl eher Tierquäler :lol:
Ich liebe z.B. Fleisch und esse es fast jeden Tag. Ich hab mal überlegt, weniger davon zu essen, aber es gibt leider nur sehr wenige Dinge, die ich mag, und das würde mich dann extrem einschränken - ich würde mich quasi von Salat und Pommes ernähren ^^
Auch sonst achte ich auf solche Dinge kaum...
Ganz abschaffen kann man das sowieso nicht, es wird immer Menschen geben, die Fleisch essen. Viel mehr Sinn macht es mMn, sich dafür einzusetzen, dass es den Tieren besser geht - bessere Haltung, besserer Transport, weniger fieser Tod
Das heißt nicht, dass ich es schwachsinnig finde Vegetarier zu sein - ich finde es nur schwachsinnig, es nicht aus eigener Überzeugung zu tun, nur weil man denkt, man muss. Wenn man gut auf Fleisch verzichten kann, ein gutes Gefühl damit hat und sich ansonsten ausgewogen ernährt, ist das natürlich super
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

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Hey,

gerade das Veggi/Veganer sein.... oft bekommt man das Gefühl vermittelt wenn man Fleisch isst ist man der übelste Tierquäler auf der Welt und schert sich nix um Nutzvieh. Das stimmt für mich so nicht, denn der Name sagt schon- die Tiere haben einen Nutzen (soll heißen es sind keine Haustiere).

Wir essen Fleisch, die Hunde bekommen Fleisch. Wenns leistbar wär würd ich auf ausschließlich Bio umstellen, aber bezahl das mal :? So ist nur das Menschen-essen bio (außer ich find mal ein günstiges Bio-Hühnchen oder so).

D.h nicht dass ich die Methoden der industriellen Viehmast gutheiße- aber seid ehrlich... wer könnte sich ein Leben rein von Bio-Zeug leisten? Immerhin kostet das gerne mal um 50% mehr. Dazu passen die Gehälter einfach nicht :?




Ich finde es wichtig dass man bei sich selber anfängt. Seine Tiere artgerecht hält. Vielleicht den örtlichten Tierschutz unterstützt (und sei es nur mit Futterspenden). Alles darüber hinaus ist ein Bonus.

Man sollte realistisch bleiben, man kann als einzelne Person nicht die Welt verändern. Aber man kann seinen Teil dazu beitragen, auch wenn es nur ein kleiner ist. Das heißt aber nicht sich vollkommen aufzuopfern und aufzugeben.
 
Casimir

Casimir

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Huhu!

Ich bin der Meinung, dass jeder, der irgendetwas macht- und sei es noch sein klein und wenig- um Welten besser ist als jener Mensch, der nur dasitzt und sagt: Ich bin eh allein mit dem, was ich tu. Daher bringt es nichts und deshalb lasse ich es gleich sein.
Jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richige Richtung, da muss man sich wirklich nicht fertig machen, weil man nicht alles auf der Welt sofort retten kann.

Für mich selber denke ich, dass man nicht zwingend ein Tierquäler ist, wenn man Fleisch isst- sofern man es aus einer guten Quelle holt. Hab selbst versucht, vegan zu leben und hab es nicht geschafft. Stattdessen verzichte ich nun "nur" auf Milchprodukte und unser Fleischkonsum hat sich dramatisch reduziert.
Selbst mein Freund hat langsam Gefallen an Lupinenfilet gefunden ;)

Lass dich nicht in irgendwelche Schubladen quetschen oder nach irgendwelchen Definitionen suchen, was oder wer du bist. Es muss doch nicht immer alles korrekt analysierbar sein, oder?

In Läden, die tierschutzwidriges Zubehör verkaufen, gehe ich nicht einkaufen. Auch nicht in Läden, die lebende Tiere verkaufen. Ich bin eine Pflegestelle für Hamster und engagiere mich in der Hinsicht für den Tierschutz.

Off-Topic
Ivy und selbst Bio heißt nicht, dass es den Tieren dort so viel besser geht als in einer "normalen" Viehzuchtanlage.
 
Magicalpony

Magicalpony

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Ich würde bloss so gerne mehr tun...aber ich bin noch nicht volljährig und das ist eine echte Krücke. Ich darf noch nicht einmal Hunde im Tierheim ausführen.
Alles was ich mache ist, dass ich versuche, meine Tiere artgerecht zu halten, ich benutze nur tierversuchsfreie Kosmetik und esse fast gar kein Fleisch, allerdings Wurst, da ich Käse nicht mag. Ich finde das aber viel zu wenig.
Ich habe zwei Jahre lang Geld an einen Zoo in unsrer Nähe gespendet, und suche nun nach einer anderen Spendenorganisation, bloss wollen die meisten irgendwie 60 Euro im Jahr, das bekomme ich grade mal so an Taschengeld, und ich möchte ja trotzdem noch studieren ;) Kennt ihr eine, die "billiger" ist? Also für den Zoo habe ich 25 Euro im Jahr gespendet.

Leider verkaufen die Läden in unsrer Nähe alle Tiere oder eben tierschutzwidriges Zubehör, und Onlineshops sind ziemlich teuer.
Ich kann ziemlich gut schreiben und schreibe deswegen ab und an Artikel/Erfahrungsberichte für Tierschutzorganisationen. Ich wäre supergerne eine Pflegestelle, geht aber erst ab 18. Irgendwie geht alles erst ab 18 :roll:

Ich denke, der Grund, warum mich das so wurmt, ist, dass in unserem Umkreis superviele Tiere gehalten werde, alle falsch gehalten-und ich kann ihr Leben nie verbessern und muss sie leiden sehen. Ich habe mal auf eine Familie echt lange eingeredet, sie sollen ihr Kaninchendoch bitte in einem größeren Käfig halten, und es hat nichts gebracht. Das Kaninchenist dann an Hitzeschlag gestorben und ich musste quasi zusehen. :(
Ich bin echt traurig, dass ich so wenig erreichen kann. Ich versuche alles, drucke auch oft Flugblätter über Tierschutz, aber die will niemand. Irgendwie habe ich das Gefühl, niemand kümmert sich darum was mit Tieren passiert, zumindest hier wo ich lebe. Alles, was mir noch einfällt, ist, einen Tierschutzblog zu machen...Wisst ihr noch etwas? Ich würde so gerne wirklich mal was erreichen...
 
Infano

Infano

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Naja. Salat, Pommes und Fleisch klingt jetzt auch nicht wesentlich abwechslungsreicher ;)

Ivy: Nur weil es irgendjemand mal in "Nutztier" umbenannt hat heißt das nun aber nicht, dass diese Tiere aufgehört haben zu fühlen.
Und ja, man kann Bio essen - dann aber eben weniger. Bis vor einiger Zeit war es nicht gang und gebe, täglich Wurst und Fleisch zu essen, da war es noch etwas Besonderes.

Und es gibt noch so viel mehr, dass man auf Brot legen kann, wenn man mal von Wurst und Käse wegkommt :D Diverse Nussmuße, Gemüseaufstriche, Marmelade, Humus...

Ansonsten stimme ich den anderen aber zu. Alles was man tut ist ein guter Schritt.
Man darf sich nicht alles Leid der Welt auf die Schultern laden - versuche, dich auf einen Punkt zu konzentrieren und dafür einzustehen.
Ansonsten: Tue immer soviel du kannst, aber nicht mehr als du kannst. Fühl dich wohl damit wie du bist. Schränke dich ein aber sorge dafür, dass es nicht zu sehr an die Lebensqualität geht.
 
Mitch

Mitch

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Erstmal solltest du dir keinen Stress machen ;)
Konzentrier dich lieber auf die Schule, auf deine Tiere und das, was JETZT für dich möglich ist.
Du machst du schon viel mehr als andere in deinem (unserem? Wie alt bist du denn?) Alter
Wenn du erstmal erwachsen bist und dir das zeitlich und finanziell leisten kannst, kannst du immer noch mehr machen - als Pflegestelle oder einfach generell als Hilfe.

Eine Bekannte von uns hat z.B.'nen Hof mit Ponys, Chinchillas, Hunden, Kaninchen usw, übernimmt vllt irgendwann die kleine HuSchu in der wir sind, hat einen eigenen kleinen Onlineshop für Hundeartikel und trotz allem hilft sie bei einem Tiersuchdienst vermisste Tiere zu finden und einzufangen ;)

Infano, es gibt ja verschiedene Arten Fleisch ;) Rind, Schwein, Hühnchen... ich LIEBE Fleisch vom Grill und Salamipizza...
Als Brotauflage mag ich eigentlich auch nur Salami
 
Casimir

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Magicalpony, du tust doch alles, was in deiner Macht steht. Das ist mehr, als andere (die schon volljährig sind), von sich behaupten können.

Mit Geld spenden hab ich es nicht wirklich so, da bin ich misstrauisch. Wenn, dann spende ich lieber Dinge wie Futter, Häuser.... irgendwas, was wirklich den Tieren zu Gute kommt, weil sich das kein Mensch einstecken kann.
Tierschutzblogs finde ich auch eher sinnfrei- sowas gibts zu Hauf im Internet, das liest keiner mehr.

Online-Shops finde ich eigentlich nicht wirklich teuer. Meist bekomme ich das, was ich brauche, gar nicht in den Zooläden. Ich sammel dann immer und bestelle dann alles mit einmal, sodass ich nur einmal Versandkosten zahlen muss.

Mach dich nicht fertig, ehrlich, das bringt doch keinem etwas. Du tust genug, du tust so viel, wie es dir jetzt möglich ist. Wenn du dann 18 bist, steht dir die Welt offen und du verdienst vielleicht bald dein eigenes Geld, mit dem du machen kannst, was du willst.
 
Rettet_die_Tiere

Rettet_die_Tiere

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Ich bin noch sehr jung, da kann ich nicht viel bewirken. Trotzdem versuche ich, so viel zu tun, wie in meinem Alter eben möglich ist. Ich kaufe von meinem Taschengeld Tierfutter und spende es, gebe in die Spendedose einen Euro an den Tierschutz, versuche, in der Verwandschaft und im Bekanntenkreis aufzuklären und leide mit jedem Tier mit, dass sterben muss oder stirbt, auch, wenn man nicht mehr helfen kann. Außerdem esse ich nur wenig Fleisch.

Wenn ich älter bin, möchte ich noch mehr für den Tierschutz einsetzen, wenn ich dann überhaupt Zeit und Geld dafür habe. Und ich will auch irgendwann mal in tierfeindliche Länder reisen, um den Tieren dort zu helfen. Ob das alles klappt, weiß aber eben auch keiner.
 
Magicalpony

Magicalpony

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Ich will generell viel Gutes tun, aber ich erreiche nie etwas, z.B. wollteich mal eine Klassenpatenschaft für ein Kind in Afrka machen aber niemand hat mitgemacht. Irgendwiekommen mirvieleMenschen so ignorant vor...
Für meine Tiere mache ich ja alles was ich kann aber ich finde nicht, dass das die Welt verbessert.
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

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Off-Topic
viel Fleisch essen wir so oder so nicht.. aber ich gebs zu, bei 30€/kg Bio-Pute kommt mir dann doch das heulen und das Teufelchen auf meiner Schulter flüstert gemeine Sachen. Brot ess ich nicht und ich bin laktose-intollerant ;) mehr als Eiweiß und Gemüse ess ich nicht


Klar haben Tiere Gefühle... und deshab bin ich für eine bessere Haltung und Schlachtung. Aber trotzdem, irgendwann stirbt jeder. Solange es human geschieht ist das für mich persönlich vertretbar (irgendwas müssen die Hunde ja fressen).


Off-Topic
ich kaufe wenn dann auf einem Hof. Da ists wirklich Bio... aber so ein Hühnchen um 10€. das ist dann halt wirklich ein Luxus
 
Casimir

Casimir

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Leider sieht man nur selten oder erst spät, wenn sich etwas ändert. Das passiert in kleinen Schritten und man sollte sich über jeden freuen.
Als ich damals Pflegestelle geworden bin, gab es dann insgesamt zwei PS für Hamster in meinem Ort. Es hat ne Weile gedauert, aber der eine Zooladen hat dann Hamster aus seinem "Sortiment" genommen, weil die niemand mehr haben wollte.
 
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FelixS

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Ich denke, der Grund, warum mich das so wurmt, ist, dass in unserem Umkreis superviele Tiere gehalten werde, alle falsch gehalten-und ich kann ihr Leben nie verbessern und muss sie leiden sehen.
Ist es nicht etwas übertrieben deiner gesamten Umwelt zu unterstellen, dass sie ihre (Haus-)Tiere falsch pflegen?

Du machst doch schon eine Menge für dein Alter, dass ist doch gut. Man kann nun mal nicht auf einmal die Welt retten;)
 
Magicalpony

Magicalpony

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Naja sorry aber wer sein Kaninchen an Hitzeschlag sterben lässt hält seine Tiere meiner Meinung nach nicht artgerecht.
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richige Richtung, da muss man sich wirklich nicht fertig machen, weil man nicht alles auf der Welt sofort retten kann.
Das finde ich sehr wichtig und richtig. Man sollte nicht vor der Unmöglichkeit ALLES richtig zu machen kapitulieren, jeder kleine Beitrag hilft und wenn jeder an der Ecke hilft die ihm besonders am Herzen liegt, dann ist schon viel getan ;)

Man muss überlegen, was es bedeuten würde in unserer Gesellschaft wirklich kein Leid "mitverursachen" zu wollen.
Denn es ist ja nicht nur die Tierhaltung, was ist mit dem menschlichen Leid das auf Südfrucht-, Tee-, Kaffee- und Tabakplantagen, oder in der Bekleidungsindustrie herrscht? Nur damit wir Genußmittel haben die wir nicht brauchen und jedes Jahr drei mal schicke neue Klamotten shoppen gehen können, obwohl die alten noch lange nicht aufgetragen sind?
Da dies ein Punkt ist, der mir am Herzen liegt, versuche ich mir nur Kleidung zu kaufen, die ich auch benötige, kaufe Fair-Trade-Tee und verzichte nahezu komplett auf Südfrüchte aus Übersee. Wo ich es mir leisten kann kaufe ich auch Bio und freue mich, wenn ich Eier von den Gartenhühnern von Freunden bekomme.

Neben dem moralischen Problem von menschlichem Leid durch Industriegüter könnte man jetzt auch noch bei fast jedem Produkt den Umweltaspekt von z.B. Strom und Rohstoffverbrauch diskutieren, dass "Problemgebiet" ist ja leider fast unendlich.
Es ist soooo viel zu tun und niemand kann an allen Fronten gleichzeitig kämpfen.

Was das Fleisch angeht, so versuchen wir uns an die Richtlinien der Gesellschaft für Ernährung zu halten, dort sind für eine gesunde Ernährung 0,8g Eiweiß am Tag pro kg Körpergewicht empfohlen, dass ist wirklich ziemlich wenig und erlaubt es in der Regel nicht öfter als zwei mal die Woche Fleisch zu essen. An den anderen Tagen gibt es vegetarisches oder veganes (schmeckt auch gut ;)).

Trotzdem finde ich es überhaupt nicht schlimm, wenn andere eine andere Philosophie haben, oder sich für etwas ganz anderes engagieren, schlimm finde ich es nur, wenn es Leuten total egal ist was und wie sie konsumieren, obwohl es doch meistens nicht so schwer ist wenigstens ein paar kleine Zeichen zu setzen, bzw sich für den Bereich zu engagieren, der einem am Herzen liegt.
 
zitroneneistee

zitroneneistee

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die Tiere haben einen Nutzen (soll heißen es sind keine Haustiere).
Unsere Heimtiere haben durchaus auch einen Nutzen. Sei es als Seelentröster, für mehr Spaß am Sport, als Schutz (und sei es nur optisch) oder schlicht als Freizeitbeschäftigung. Sie sind nicht einfach nur da, wir haben ein gewissen Vergnügen. Und auch beim Essen vom Fleischen müssen manche wohl ein gewissen Vergnügen haben, notwendig ist es jedenfalls nicht sonst wär ich längst tot ;) So gesehen sind auch Katzen, Hunde und Co Nutztiere.
"Nutzvieh" - das ist eine von Menschen gemachte Bezeichnung die eine herabwürdigende Wirkung hat und in dem Fall für sehr viel Leid und Tote sorgt. (Denk mal an den Begriff "Fußhupe" und "Handtaschenhund", ebenso erfunden und - manchmal - verletzend ;) )

Ich bin der Meinung, dass jeder, der irgendetwas macht- und sei es noch sein klein und wenig- um Welten besser ist als jener Mensch, der nur dasitzt und sagt: Ich bin eh allein mit dem, was ich tu. Daher bringt es nichts und deshalb lasse ich es gleich sein.
Jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richige Richtung, da muss man sich wirklich nicht fertig machen, weil man nicht alles auf der Welt sofort retten kann.
Vielen Dank Casimier toll geschrieben :clap: genau der Ansicht bin ich auch.
Es gibt ein schönes Zitat von Edmund Burke: "Niemand macht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tut, weil er glaubt nur wenig tun zu können."
Es gibt so viele Dinge die man machen kann, aber keiner schafft alles damit würde man sich nur kaputtarbeiten. Es geht viel mehr darum bewusster zu leben und nach seinen Möglichkeiten die Welt positiv zu gestalten.

Magicalpony: Auch wenn du noch nicht volljährig bist du kannst sooo viel machen - und du tust es auch :)
Schau mal:
Du isst nicht jeden Tag Fleisch - das ist toll! Und gerade wenn man noch von den Eltern "abhängig" ist auch nicht unbedingt leicht.
Du achtest auf tierversuchsfreie Marken! grandios!
Du informierst deine Mitmenschen über Alternativen! :clap: Alle Achtung! Das ist bewundernswert! (und kann einer der schlimmsten Punkte sein - übertreib es bitte nicht und sorge unbedingt für Ausgleich)
Du kümmerst dich bestimmt super um deine Tiere und machst dir viele Gedanken! Davon können sich viele in deinem Umkreis eine Scheibe abschneiden - auch Erwachsene ;)
Du übernimmst mit allem was du da tust eine Vorbildfunktion, andere sehen das und übernehmen vil. das ein oder andere. Somit hast du indirekt sogar noch mehr geholfen.
Du findest das wenig? Ich finde das ganz schön viel! Nein, du musst dir wahrlich keine Vorwürfe machen. Zieh dich nicht selbst mit diesem Denken runter, es würde dich nur irgendwann kaputt machen. Strebe an was du für richtig hälst, aber mach nur so viel wie dir selbst gut tut.
 
E

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Du kannst die Welt nicht auf zwei Händen halten. Was du tust, ist genug und es ist hart was ich sage, aber du kannst nicht in Depressionen verfallen, weil du nicht ändern kannst, dass es Massentierhaltungen gibt, solange in Brasilien Obdachlose zur Verschönerung des Straßenbildes für den Fußball erschossen werden. Du musst einfach versuchen, in deiner unmittelbaren Umgebung das Beste für dich zu schaffen und deine Nächten dazu motivieren, das Gleiche zu tun.
Und das tust du schon, also sei stolz ( aber nicht zu stolz:p)
 
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