Wann Weibchen kastrieren lassen?

Diskutiere Wann Weibchen kastrieren lassen? im Kaninchen Gesundheit Forum im Bereich Kaninchen Forum; Hallo, ich habe schon öfter gelesen, dass Weibchen die oft Scheinträchtig sind kastriert werden. Meine Wilma ist auch oft Scheinträchtig, rupft...
~Tigerente~

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Hallo,

ich habe schon öfter gelesen, dass Weibchen die oft Scheinträchtig sind kastriert werden. Meine Wilma ist auch oft Scheinträchtig, rupft sich ihr Fell aus und baut Nester. Das Fell sieht immer zerupft
aus, weil sie das so gut wie immer macht.

Wann sind denn Kaninchen Weibchen oft Scheinträchtig, dass sie kastriert werden müssen? Ich würde das ehrlich gesagt ungern machen lassen, auch wenn sie jetzt noch jung ist habe ich grosse angst das sie das zum einen auch wegem ihres chronischen schnupfens nicht schafft. Zum anderen möchte ich jedoch auch nicht, dass sie früher oder später eine Gebärmutterentzündung oder andere schlimme sachen bekommt.

Was denkt ihr? Sie ist so gut wie immer so drauf, dass sie sich das fell rupft und nester baut. Sollte ich sie kastrieren lassen?
 
01.06.2014
#1
A

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Guest

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kekslosekeksdose

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Hallo,

mein Mädel ist auch hin und wieder mal Scheinschwanger, so ca 2 - 3x im Jahr. Meine TÄ sagte, dass es noch völlig im Rahmen sei.
Sie rät erst zur Kastration bei der Häsin, wenn es sich wirklich so um 5x aufwärts im Jahr handelt. Dann steht das Tier unter Dauerstress und das nicht so schön. :(

Sonst rät sie da eher von ab, es handelt sich immerhin um eine große OP an einem sehr kleinen Tier.
 
Oceanblue

Oceanblue

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Das hängt ganz davon ab, wie oft sie scheinträchtig ist.

Und vor einer OP (falls es wirklich besser wäre) kannst du dich ja auch nochmal von deinem TA beraten lassen:)

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kekslosekeksdose war schneller:)
 
~Tigerente~

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Das ist es ja, es ist schon sehr oft. Sie hat immer am hals herum gerupftes fell, weil sie sich immer das fell rupft :(

Mit meiner TÄ werde ich da auch nochmal reden, mal sehen was sie meint.
 
Oceanblue

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Wie oft ist sie denn scheinträchtig?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wenn sie operiert werden muss, dann würde ich zu einer Inhalationsnarkose raten (Hier findest du auch noch etwas dazu http://www.diebrain.de/k-tuv.html#op)
 
~Tigerente~

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Ich habe die Beiden jetzt seit März und ich habe bisher 2 mal gesehen dass sie sich Fell rupft und auch zickig zu Fred ist. 2 mal ist, finde ich in der zeit in der ich sie habe schon viel, wer weiss wie oft das noch kommt.

Naja die inhalationsnarkose ist nur so gut wie der TA sie anwenden kann. Meine TÄ zu der ich gehe operiert nur mit Injektion, das auch meist erfolgreich. Sie sagte sie macht das nicht mit inhalationsnarkose. Ggf. müsste ich rum fragen wer das macht.
 
kekslosekeksdose

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Warte mal noch!
Die zwei sind erst seit März bei dir. Wie alt sind sie denn?
Lebt sie mit einem Kastraten zusammen? Die Mädels wissen nicht, dass ihre Herzensmänner kastriert sind. So ein vorhandener Rammler animiert sie zunehmend dazu Scheinträchtig zu werden.
Meine war in den letzten 3 Monaten auch 2x Scheinträchtig.
 
~Tigerente~

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Beide sind ca. 2 jahre, das konnte mir die vorbesitzerin nicht genau sagen. Ja Fred ist ein kastrat und meines wissens leben die auch schon von klein auf zusammen. Ist es denn ein unterschied ob die scheinschwanger wird weil der vorhandene kastrat sie animiert oder ob sie "von alleine" scheinschwanger wird?
 
kekslosekeksdose

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Ich habe die Erfahrung gemacht, das meine Mädels immer eher Scheinschwanger wurden, wenn sie mit einem Kastraten zusammen lebten als mit einem weiteren Mädel. - Das ist meine Erfahrung!

Ich würde sie erstmal noch eine Weile beobachten, evtl die Meinung deines Tierarztes einholen.
Aber nicht sofort kastrieren lassen.
 
Momole

Momole

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Wenn dein Tier seit März bereits zweimal scheinträchtig war, würde ich sie definitiv kastrieren lassen, ich würde nicht warten. Je älter das Tier, desto höher das Risiko. Und wenn sie innerhalb von nur drei Monaten schon zweimal scheinträchtig war, zeigt, dass das da was nicht Ordnung ist. Ein Großteil der weiblichen Kaninchen erkranken irgendwann an Gebärmutterkrebs. Diesem Risiko kann man mit einer Kastra (bei der die komplette Gebärmutter entfernt wird) entgegenwirken. Und Nein es macht keinen Unterschied, ob sie von allein scheinschwanger wird oder ob sie mit einem anderen Tier egal ob Weibchen oder Männchen zusammenlebt
 
~Tigerente~

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Hallo,

jetzt bin ich schon etwas verwirrt... Die einen sagen warten und die anderen würden schnellst möglich kastrieren. Hmpf, ist nu nicht so einfach. Ich würde natürlich gern auf die OP verzichten und ich glaube Wilma auch, aber ich will auch vorbeugen. Wie ihr schon sagtet jetzt ist sie noch jung und verträgt die Narkose besser als im hohen Alter und wenn das jetzt schon so häufig ist dann habe ich natürlich bedenken was im Alter passiert.

Ich muss morgen eh nochmal zum TA da Fred noch Medikamente braucht, da werde ich sie dann mal ansprechen wie sie das sieht und zu was sie raten würde.
 
Oceanblue

Oceanblue

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Das ist eine gute Idee:)

Wenn du dir unsicher bist, kannst du sonst auch noch zu einem anderen TA
 
Troublechen

Troublechen

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Ich würde an deiner Stelle wohl zur baldigen Kastration tendieren. Habe selbst erst eine meiner Häsinnen kastrieren lassen und das Verhalten (grade den anderen beiden gegenüber) hat sich deutlich zum Positiven verändert. Da jetzt auch meine zweite Häsin ein ähnliches Verhalten an den Tag legt wie die Große, überlege ich, sie auch noch kastrieren zu lassen, bevor sich das Verhalten festigt oder sie zu alt wird.
 
violala

violala

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Meine kleine ist jetzt über ein Jahr alt und hatte auch schon sehr viele scheinschwangerschaften. Es war ihr so ein großer Stress, dass ich sie habe kastrieren lassen. Diesen Schritt bereue ich absolut nicht und ich bin mir sicher, sie findet das nun auch angenehmer.
Ich würde es machen lassen ;)
 
~Tigerente~

~Tigerente~

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Hallo,

ich habe mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und mit zwei Tierärzten gesprochen. Beide würden die Häsin kastrieren lassen, aufgrund der Tatsache dass ich sie noch nicht lange habe und sie schon so oft scheinschwanger war.

Ich habe nächste Woche zwei Wochen Urlaub und dachte das wäre ein guter Zeitpunkt es machen zu lassen. Ich hätte sie Tag und Nacht unter Beobachtung.

Nun würde mich aber nochmal interessieren:

- Bevor eure Kaninchen kastriert wurden, hat der TA Voruntersuchungen gemacht? Wenn ja welche?

- Wann ist die Wunde einigermaßen verheilt, dass sie nicht mehr aufgehen kann?

- Habt ihr der Häsin ein Verband drum gewickelt oder irgendwas gemacht, damit sie nicht an die Wunde geht?

- Wie ist die Haltung auf Streu nach der Op? Die Kaninchen haben bei mir im Zimmer ihr Gehege, es steht aber eine Wanne drin mit Heu und Streu. Ist das schlecht? Wie habt ihr das gehandhabt?

- Habt ihr das Gehege für die ersten Tage verkleinert?

- Welche Medikamente bekam die Häsin nach der Op?

Ich hatte zwar auch die TÄ gefragt, da waren die Meinungen aber verschieden. Der eine sagte Streu auf keinen fall und Heu nur aus der raufe. Der andere sagte Streu macht nichts wenn die Wunde vernäht ist. Der eine würde nur Schmerzmittel geben, der andere AB und Schmerzmittel....

Ich muss zugeben, ich habe große Angst davor Wilma operieren zu lassen. Ich weiß nicht ob's an mir liegt aber bisher sind operierte Tiere bei mir immer gestorben, entweder am Tag darauf oder gar nicht aus der Narkose erwacht.

Ich weiß, dass Wilma nicht jünger wird und sich das Problem auch nicht von selbst löst, sondern die op schon notwendig ist, aber ich habe Angst sie zu verlieren... Große Angst :'(
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Meine wurde untersucht, ob sie so gesund ist, Herz & Lunge abgehört usw.

Ich hatte nen Kragen bekommen, aber nicht verwendet und mal ganz naiv gar nichts gemacht ^^ im Nachhinein würde ich mir wohl ne Große Socke besorgen und sie dann da rein stecken (Löcher für Beine usw. schneiden).

Also nach einer Woche sollte die Wunde verheilt sein und so um den Dreh wird auch die Naht geöffnet, also ist die Wunde dann auch zu.

Ich hatte meine 1 - 2 Wochen lang auf Handtüchern, von Sunny getrennt. Sie sollte die ersten Tage wenig Möglichkeit haben, wo hoch zu hüpfen und trennen ist auch zumindest die ersten tage sinnvoll. In den Klo hatte ich Küchenpapier gelegt und täglich gewechselt.

Amy hat damals AB & Schmerzmittel bekommen.
 
Momole

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- Bevor eure Kaninchen kastriert wurden, hat der TA Voruntersuchungen gemacht? Wenn ja welche?

Bei mir gabs keine Voruntersuchungen, außer Herz abhören und eben gucken ob sie fit ist für op

- Wann ist die Wunde einigermaßen verheilt, dass sie nicht mehr aufgehen kann?

Bei uny wurden nach 10 Tagen die Fäden gezogen und damit war die Sache erledigt


- Habt ihr der Häsin ein Verband drum gewickelt oder irgendwas gemacht, damit sie nicht an die Wunde geht?

Bei uns wurde Subcutan genäht , außerdem war für die ersten 4 Tage noch eine Art zusammengerollte Mullbinde mit oben drauf genäht. Motte ist aber auch nicht dran gegangen. Wenn Dein Tier an die Wunde geht, sollest Du ihr einen Body anziehen, oder einen Trichter was aber nicht wirklich schön fürs Tier ist


- Wie ist die Haltung auf Streu nach der Op? Die Kaninchen haben bei mir im Zimmer ihr Gehege, es steht aber eine Wanne drin mit Heu und Streu. Ist das schlecht? Wie habt ihr das gehandhabt?

Heu hatte ich auf dem Boden liegen, Klo hab ich mit Handtüchern ausgelegt und ein Klo mit sehr niedrigem Einstieg genommen. Außerdem hab ich alles rausgenomme, was zum springen animiniert

- Habt ihr das Gehege für die ersten Tage verkleinert?

Ich hab sie die ersten 7 Tage getrennt gehalten, ihn im normalen Gehege sie in einem großen Käfig


- Welche Medikamente bekam die Häsin nach der Op?

Schmerzmittel und AB; halte ich auch beides für wichtig


Welche Art der Narkose verwenden ein TA? Ich würde den nehmen, der Inhalationsnarkose verwendet, da ist das Risiko wesentlich geringer , die Belastung deutlich niedriger
 
~Tigerente~

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Wilma hat ja chronischen schnupfen, ist das sehr risikoreich bei einer solchen OP?

Richtig getrennt oder konnten die sich sehen und riechen? Trennen würde ich sie nur sehr, sehr ungern... Fred ist total auf Wilma fixiert und ich glaube auch ihr tut kaninchengesellschaft für die Genesung gut. Sie wird ja eh (noch) aufgeregt sein und wenn sie dann ganz alleine im käfig ist?! Ich weiß nicht... 1-2 Wochen ist auch sehr lang wie ich finde. :(

Für mich macht AB und Schmerzmittel auch Sinn. Habe aber auch Erfahrungsberichte gelesen da bekamen die Kaninchen weder AB noch Schmerzmittel. Das Schmerzmittel wurde extra nicht gegeben, damit die Häsin ruhiger bleibt durch die Schmerzen. Aber das finde ich alles andere als eine schöne Vorstellung.

Also doch kein Streu. Die eine TÄ meinte das würde nichts ausmachen.

Hattet ihr die Häsin dann in einen käfig gesperrt oder ein kleines Gehege abgetrennt? Wie groß sollte das sein?
 
violala

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Ich habe nicht getrennt und alles zum hochhüpfen raus genommen. Streu wurde durch Tücher ersetzt.
 
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