Hündin bellt plötzlich – Erschrocken?

Diskutiere Hündin bellt plötzlich – Erschrocken? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich bin neu hier und brauche ganz dringend Rat.Ich habe mir vor 2 Wochen eine 1 jährige Boxermix Hündin aus dem TH geholt. Dort habe ich...
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skdiamont

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Hallo,

ich bin neu hier und brauche ganz dringend Rat.Ich habe mir vor 2 Wochen eine 1 jährige Boxermix Hündin aus dem TH geholt. Dort habe ich erfahren das sie von ihrem Vorbesitzer geschlagen wurde. Als ich sie sah war es Liebe auf den ersten Blick. Sie kam gleich ans gitter gelaufen und hörte auf die Kommandos.

in der Probezeit
von 5 Tagen geschah am 2ten etwas komisches. Als ich mit ihr ins Büro bin fing sie plötzlich an alle die uns zu nah kamen anzuknurren und auszubellen. Ich war sehr erschrocken, da sie dieses verhalten bei der ersten Begegnung mit meinem Freund oder meiner Tochter ( 3 J.) nicht zeigte. Nun ich beschloss Shila trotzdem eine Chance zu geben, jedesmal wenn Besuch zu uns kam wurde Sie von diesem Ignoriert werden und später habe ich denen Leckerlis in die Hand gegeben diese sollten sie nur aufmachen und Shila war dann ein toller Hund auch dem Besuch gegenüber.

Aber grade ist etwas passiert was mich ziemlich verunsichert. Meine kleine Tochter kam plötzlich aus ihrem zimmer sie weinte und hatte wohl schlecht geschlafen, ich erschrak und Shila sprang auf ging auf sie zu und bellte sie aus meine Tochter hat dann angefangen zu schreien und zitterte am ganzen Körper. Als ich sie dann in meine Arme nahm, kam Shila und leckte ihre Beine ab.

Was ist da passiert, der Schock sitzt echt noch tief.


Danke schon mal im Voraus.
 
02.06.2014
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Nephilim

Nephilim

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Ist doch klar. Der Hund hat sich erschrocken. Vollkommen normal.
Ich würde auch erstmal in den Verteidigungsmodus gehen wenn ich schlafe und da jemand laut weinend angerannt kommt.
 
S

skdiamont

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Sie hat nicht geschlafen,sie lag da und als sie die kleine sah ging sie auf sie zu.Hätte sie geschlafen hätte ich es auch verstanden zumal meine Tochter kaum zu hören war und erst laut weinte nachdem sie sich wegen Shila erschrocken hatte.
 
Warp-One

Warp-One

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Also bellen kann viele Gründe haben, verteidigen, auf ewas aufmerksam machen, Unmut zum Ausdruck bringen und und und. Wir haben deine Sicht der Dinge gehört nur wissen wir nicht, was hat der Hund in dem Moment empfunden. Im Büro kann es die ungewohnte Umgebung gewesen sein und das dich vor den andern beschützen wollen. Der Hund wurde geschlagen, hat schlechte Erfahrungen gemacht, musste seine Angelegenheiten selber klären. Er muss nun erst mal die Gewissheit haben das DU Willens und in der Lage bist, "Angriffe" auf dich selbst und auch auf ihn abzuwenden. Wenn der Hund das verstanden hat dann wird es auch zu so einer Situation wie im Büro nicht mehr kommen.

Dann eben das gleiche Problem, du erschrickst dich und springst auf. Der Hund wird von jetzt auf sofort von easy und relaxt zu "Frauchen hat sicher ein Problem, da muss ich helfen" gefixt. Klar bellt sie dann weil sie A) ja noch nicht weiss, wie sie damit umgehen soll, B) wahrscheinlich deinem Kind weinend nachts um die Uhrzeit noch nie begegnet ist und C) dich auch auf die Situation aufmerksam machen wollte. Du agierst der Hund reagiert. An deinem Verhalten, das du das Kind auf den Arm genommen hast hat er dannn erkannt. OK das was das Mädchen da hat is nix schlimmes, Frauchen hat die Lage im Griff und das Mädchen weint da muss ich es jetzt trösten, deshalb das lecken an den Beinen.
Das Shila der Auslöser für das laute losschreien deiner Tochter war ist ihr nicht klar.
 
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stylus.22

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Hallo!

Also ich denke Shila hat sich einfach erschreckt. Sie wird es wahrscheinlich nicht gewohnt sein das deine Tochter mitten in der Nacht vor ihr steht und das war eben ungewohnt. Wenn sie vorher geschlagen und dadurch vielleicht ein ängstlicher Hund ist wird sie wahrscheinlich sehr wachsam und auf Gefahren bedacht sein.
Als sie dann gesehen hat das von deiner Seite aus alles Ok war war für sie auch alles gut.

Mein Muffin (Boxer) ist bei Geschrei auch immer extrem aufmerksam und möchte dann immer gerne hin und schauen was los ist. Klar ist das was anderes aber ich möchte damit sagen das dein Hund deswegen nicht automatisch agressiv sein muss.

Ich bin zwar kein Profi, aber da ich mich im Tierheim um Hunde kümmere würde ich dir einfach Raten viel Geduld und Verständnis aufzubringen bis du genau weist wie dein Hund in verschiedenen Situationen reagiert. Wenn sie sich an dein Zuhause, das Büro usw. erstmal gewöhnt hat und sieht das es dort nichts gibt wovor sie Angst haben muss wirst du sicher eine tolle Zeit mit ihr haben :)
Ich freue mich für sie, dass sie nun ein gutes hoffentlich entgültiges Zuhause gefunden hat :)
 
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skdiamont

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Hallo,

danke erstmal für eure Antworten. Also aggressiv ist sie nicht. Und so schnell werde ich sie auch nicht aufgeben da sie bis auf Ihre Angst ein Traum Hund ist. Als Mutter denkt man aber auch sehr über diese Situation nach da ich ansonsten sehr aufpasse und die beiden wohl nie auch nur eine Sekunde allein sein werden. Heute war sie meiner kleinen gegenüber wie immer, kaum sieht Shila sie, so legt sie sich auf den Rücken und will von meiner kleinen gekrault werden.

Ich werde einfach weiter machen wie bis jetzt, Shila viele neue Menschen und Hunde vorstellen damit ihre positiven Erfahrungen mit diesen, Ihre negativen irgendwann überschatten.
 
Warp-One

Warp-One

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Also mein Hund und mein Sohn (7) schlafen zusammen, mein Hund schläft in einem Zimmer mit den zwei Meerschweinchen, du machst dir viel zu sehr nen Kopf. Vertrau deinem Hund. Wenn Ich den Satz eines Hundehalters höre "mein Kind würde ich nie mit dem Hund allein lassen" frag ich mich immer, was habt ihr für Kinder? Wie gesagt, kein Hund agiert und wenn man die Beissunfälle in denen ein Hund das Kind der Familie angegriffen hat analysiert, der Hund ist nie der Schuldige. Um sich zu wehren, etc. bleibt ihm nur sein Fang.
 
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skdiamont

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Ich vertraue meinem Hund, dennoch ist es ein Tier. Und ich denke kaum das es jemanden auf dieser Welt gibt der für seinen Hund schwören könnte das dieser niemals beißt. In den Kopf des Tieres kann niemand schauen. Und ich teile deine Meinung überhaupt nicht. Ein kleines Kind sollte nicht ohne Aufsicht mit einem Hund alleine bleiben, alles andere ist verantwortungslos. Denn es können immer Situationen entstehen die nicht berechenbar sind und da nützt das liebste Kind und der gehorsamste Hund auf der Welt nix.
 
S

stylus.22

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Naja ich würde sagen es kommt immer auf den Hund an. Deine Meerschweinchen wohnen wahrscheinlich in einem Käfig aber meine beiden Hunde haben bzw der eine hat einen extremen jagdinstinkt der würde sich nur mehr mit den Meerschweinchen beschäftigen. Mein Boxer zB hasst Katzen. Es ist schön das sich dein Hund gut mit Kindern versteht aber sie hat ja ihre Hündin noch nicht so lange und eine dreijährige weis wahrscheinlich nicht wann es einem Hund zu viel wird gerade einem der geschlagen wurde und ängste hat.
Ich habe zwar keine Kinder aber bei fremden sehe ich das so: ich vertraue meinem Hund aber ich vertraue dem Kind nicht.
Natürlich wird mein Hund nicht aus heiterem Himmel ein Kind anfallen aber was wenn das Kind meinen Hund zB am Schwanz zieht und nicht aufhört obwohl er Signale gibt? Mein Boxer beispielsweise ist stark und manchmal wild. Er könnte ein kleines Kind leicht umwerfen und wenn man dann gerade nicht anwesend ist weis man ja nicht was passiert ist. Ich verstehe das da viele Eltern beunruhigt sind wenn sie einen neuen Hund haben.
Aber ein grundsätzliches Vertrauen gegenüber dem Hund sollte natürlich da sein aber ich denke das baut sich mit der zeit auf.
 
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exe

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Wie gesagt, kein Hund agiert und wenn man die Beissunfälle in denen ein Hund das Kind der Familie angegriffen hat analysiert, der Hund ist nie der Schuldige. Um sich zu wehren, etc. bleibt ihm nur sein Fang.
Sorry, aber ich kanns nicht mehr hören - DOCH, Hunde beissen auch mal, wenn es keinen (offensichtlichen) Grund gibt. Sei es, weil sie sich einbilden plötzlich irgendwas verteidigen zu müssen, sei es weil das Kind hinfällt und der Hund auf Bewegung reagiert oder weil der Hund mit kleinen Kindern/Babies einfach nicht viel anfangen kann, noch schlimmer ein Baby nicht als "kleinen Menschen" erkennt und als Beute ansieht. Gibt es alles - aus Sicht des Hundes nachvollziehbar, für viele Menschen aber nicht, deshalb "grundlos".

Ein Hund muss eben nicht immer geärgert werden, um zu beissen. Dafür gibt es noch 100 Gründe mehr und Kontrolle habe ich nur, wenn ich dabei bin. Sicher kommt es auch auf Hund/Halter/Situation an... ich kenne auch Hunde, wo ich mir sicher bin, die würden den Kindern NIEMALS etwas tun. Aber das als "normal" anzusehen ist gefährlich.
 
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Etoileza

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Meint Warp One nicht genau dasselbe?( Gründe, die für Menschen nicht nachvollziehbar sind, aber den Hund dazu bringen, so zu reagieren)
 
Speechless

Speechless

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Und ich denke kaum das es jemanden auf dieser Welt gibt der für seinen Hund schwören könnte das dieser niemals beißt. In den Kopf des Tieres kann niemand schauen.
Doch - definitiv.
Ich bin mit einer Hündin aufgewachsen - die Kleine hat leider meine ganzen Marotten die ein Kind so hat ausbaden müssen.
Off-Topic
Das habe ich wieder gut gemacht als ich dann etwas größer war - und mir tut das bis heute ganz schrecklich leid.

Route ziehen, pieksen, Öhrchen knabbern und schauen wo die Grenzen sind , hinfallen, überfallen, wegrennen - dabei bin und war ich schon immer ein extrem tierliebes Kind aber Kinder wollen eben oft "einfach mal gucken" :eusa_doh:- das gilt aber unterbunden zu werden , grade bei Hunden , bei denen sowas Angstzustände triggert.
Meine Hündin hat niemals, nie und nimmer, nicht ein halbes Mal gebissen. Nicht mal versucht - überhaupt absolut garnichts.

Also - ich würde meine Kinder ( hätte ich welche) auch nur mit dem Hund alleine lassen, wenn sie voll & ganz verstehen, was sie tun dürfen und was nicht & vor allem:
nur, wenn der Hund einen " super " Start ins Leben hatte, also genügend Zeit mit Geschwistern und Mama zu lernen, wie man sich verhalten soll, nie eine schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht hat und - ganz wichtig - weiß, dass er lieber an eine unzulängliche Stelle verschwindet als zu beißen.
Wenn ich damals übertrieben habe , hat Daisy sehr oft versucht, abzulenken - also in ein spielen zu verfallen oder ganz plötzlich Wasser zu wollen, Gassi gehen zu müssen etc.
Wenn das nichts half - und tschüss.

Aber bei sowas kommt es eben stark auf das Individuum an - grade bei geschundenen Hunden mit ungewisser Vergangenheit, weiß man eben nicht "Was triggert ein Abwehrverhalten, was nicht?"

Wir hatten zB auch einen Chihuahua ( bzw. meine Oma und mein Opa) - Benny.
Benny war an sich auch ein super ausgeglichener Hund - nur eben ein Rüde. Und das war er , egal wie klein & putzig er doch war.
Wenn es ihm zu viel wurde (oder er ein Leckerchen bekam) ist er ebenfalls unter die Eckbank verschwunden - ich war aber ( und bin:uups:) ziemlich klein und bin in meinem kindlichen Leichtsinn hinterher .. "weiter spielen" oder "Leckerchen wegnehmen, der knurrt dann so lustig" .. wie Kinder eben so sind - dem Hund wurde das zu doof und nach etlichem Knurren, wovor ich mich nicht die Bohne einschüchtern ließ, schnappte er.
Das war von ihm aber ganz bewusst eine schnelle heftige Bewegung mit quasi kaum Körperkontakt - ein "Warnbiss" sozusagen. der "Biss" an sich war nicht mehr als ein kanbbern.
Ich habe meine Lektion definitiv gelernt - und ich war erst 3!

Meine Mutter hat das einzig richtige getan - Die Kleine, weinende Debby da unten rausgeholt, vor sich gestellt und gesagt " Siehst du? Hunde knurren, bevor sie beißen..hast du gesehen, wie er immer den Kopf weggedreht hat?..ja? Schatz, wenn er das macht & abhaut- lass ihn. Das nächste mal beißt er richtig!" - und hat meinem geflenne keine Beachtung geschenkt, weil einfach nix war. Und ich hab mir Gedanken gemacht.

Es ist unheimlich wichtig, dass man grade Kinder früh daran gewöhnt, eben die Körpersprache der Hunde zu lernen - und ein Hund will erstmal keinem Kind was tun.
"Welpenschutz" ist da das Zauberwort - sie erziehen lediglich.
Natürlich solltest du noch etwas Zeit ins Land gehen lassen damit - so lange, bis ihr sicher sagen könnt "Ja, Sheila ist bei uns in der Familie angekommen" - bis sie sicher weiß, dass ihr der Maus auf keinen Fall etwas tun werdet, egal wie laut oder leise ihr seid.
Denk bitte dran, dass die Kleine wahrscheinlich sehr traumatisiert ist - das ist auch bei Kindern nicht einfach wegzustecken & denen kann man erklären - wieso also soll der Hund plötzlich neu anfangen können....:|


Ich glaube, dass dieses
Meine kleine Tochter kam plötzlich aus ihrem zimmer sie weinte und hatte wohl schlecht geschlafen, ich erschrak und Shila sprang auf ging auf sie zu und bellte sie aus
kein verbellen oder ausbellen war - sonder eher ein "He, Kleines, was ist los?:shock:" - ein Hund kann nun mal nur so aufmerksam machen & es kann gut sein, dass sie dir lediglich zeigen wollte, dass da was nicht stimmt.

Hunde sind viel sensibler als wir Menschen - sie wird gespürt haben, dass deine Tochter sehr traurig war..

Natürlich gibt es Hunde, die können mit Kindern überhaupt nicht - aber auch das ist Begründet in Erfahrungen. Kommt dann noch ein sehr unausgeglichener, unsicherer Charakter dazu ist 's schnell passiert - aber einfach "angreifen" nur weil es Kinder sind..nein, daran glaube ich nicht.
 
Warp-One

Warp-One

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Guten Morgen, stylus, meine Meerschweinchen wohnen in einem oben offenen Gehege, aber Emma hat eben auch keinen Jagttrieb. Sie schaut mal ins Gehege und mehr auch nicht. Bei nem Jack Russell könnte ich das weniger gut umsetzen fürchte ich. Und exe ich sehe es nicht als normal an, sondern es ist eine Sache des vertrauens. Einen auf höchster Schutzhundstufe ausgebildeten Hund der nicht von mir ausgebildet wurde würde mit meinem Sohn nicht allein bleiben. Ich habe aber meinem Hund und auch meinem Kind gegenüber Vertrauen, mein Sohn weiss wie er mit dem Hund umzugehen hat. Wir haben Hunde seit ich klein bin. Bis auf einen, den wir übernommen haben und der beim Vorbesitzer unts Auto kam und dadurch im Laufe der Zeit eine absolute Wesensveränderung durchmachte an deren Ende die Euthanasie stand(eine Induktion ergab einen Schaden des Hirns) war jeder von uns gehaltene Hund ein Hund der Bedenkenlos neben dem Kind schlafen konnte.
 
suno

suno

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Hallo und willkommen,

ich denke du hast den Kern schon selbst beschrieben:

kam plötzlich aus ihrem zimmer sie weinte und hatte wohl schlecht geschlafen, ich erschrak und Shila sprang auf ging auf sie zu und bellte sie aus
.....du bist erschrocken und klar der Hund bemerkt das, erschrickt mit und gibt laut. Nun ist dein Kind Hundegebell noch nicht gewöhnt und hatte eh schon "Angst" wegen eines schlechten Traumes und weint laut los. Jetzt kennt der Hund das Geräusch nicht, nimmt aber instinktiv wahr daß das "nicht gut" ist denn du reagierst, wie eben eine Mutter reagiert....mit Mitleid und "Angst" um das Kind.

Am besten ist du behandelst Kind und Hund wie zwei zu beaufsichtigende Kinder. Niemals zusammen alleine lassen und ich würde, mit dem Kind viel reden und ihm vielleicht auch sagen, daß das tolle an Hunden ist, daß sie von nun an auf euch aufpasst - ihr im gegenzug aber auf sie achten müsst.
Man kann z.B. (hat mein Vater gemacht) vor dem zu Bett gehen mit dem Kind und dem Hund die Kinderzimmer Ecken durch suchen - das "Gelände" , dank Hund für "sicher" erklären....

Und viel mit Kind und Hund gemeinsam "spielen", dem Kind egal wie alt es ist zeigen, daß es auch "mit aufpassen" kann und das Kind dafür dann viel loben. Ich fand es als Kleinkind toll, als mein Vater mir erklärt hat, daß unser Hund zwar viel stärker als ich , ich aber dafür eben ein Mensch bin und viel Klüger.
Und daß der Klügere IMMER auf den weniger Klügeren aufpassen muss. Dass ich weiß "bei ROT stehen" bei "GRÜN gehen"....unser Hund aber nicht und wir ganz doll aufpassen müssen daß ihm nichts passiert.
Ich kam mir soooo wichtig und groß vor, daß ICH kleines Mädchen jetzt einen Freund hatte , der zwar eindeutig die Indianer und Monster unter meinem Bett vetreibt , ich ihn aber vor ganz vielen Dinge beschützen kann und muss.

....ich bin der festen Überzeugung, daß Kinder unter der richtigen und verantwortungsvollen Leitung der Eltern, die mit Hunden aufwachsen sehr viel sozialer, viel verantwortungsbewusster und ganz sich sehr glücklich sind......

LG Suno
 
Balthasar

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Ich finde die Antwort von Warp- One schon etwas fahrlässig wenn es um einen Hund unklarer Herkunft ( damit meine ich man kennt nicht all seine Vorerlebnisse) geht, den man erst 2 Wochen hat.

Ich denke da ist Vorsicht oberstes Gebot und nicht Vertrau deinem Hund, besonders wenn da ein 3 jähriges Kind mit im Spiel ist.

Ich würde es auf jedem Fall so einrichten, das das Kind niemals alleine mit dem Hund ist. Zum Beispiel nachts den Raum abschließen in dem der Hund schläft, damit das Kind nicht zu ihm kann, falls es morgens früher wach wird als man selber.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Von einem 3 jährigen kann man einfach nicht erwarten, das es sich immer richtig dem Hund gegenüber verhält.

Und ich bezweifele, das man nach 2 Wochen schon wirklich immer richtig abschätzen kann wie ein Hund ist.
 
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exe

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Guten Morgen, stylus, meine Meerschweinchen wohnen in einem oben offenen Gehege, aber Emma hat eben auch keinen Jagttrieb. Sie schaut mal ins Gehege und mehr auch nicht. Bei nem Jack Russell könnte ich das weniger gut umsetzen fürchte ich. Und exe ich sehe es nicht als normal an, sondern es ist eine Sache des vertrauens. Einen auf höchster Schutzhundstufe ausgebildeten Hund der nicht von mir ausgebildet wurde würde mit meinem Sohn nicht allein bleiben. Ich habe aber meinem Hund und auch meinem Kind gegenüber Vertrauen, mein Sohn weiss wie er mit dem Hund umzugehen hat. Wir haben Hunde seit ich klein bin. Bis auf einen, den wir übernommen haben und der beim Vorbesitzer unts Auto kam und dadurch im Laufe der Zeit eine absolute Wesensveränderung durchmachte an deren Ende die Euthanasie stand(eine Induktion ergab einen Schaden des Hirns) war jeder von uns gehaltene Hund ein Hund der Bedenkenlos neben dem Kind schlafen konnte.
Was hat denn nun "Schutzhundeausbildung" damit zu tun? Nix, nada.

Bis wann ist ein Kind denn ein "Kind"? Ich spreche nicht von Schulkindern, in dem Alter habe ich selbst Hunde aus der Nachbarschaft ausgeführt...
 
Warp-One

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exe, sehr viel. Ich habe selber Schutzhunde ausgebildet, ich weiss wie meine getickt haben. Wenn ich mir allerdings so anschaue wie die im hiesigen Hundeverein ihre Schutzhunde ausbilden da bekomm ich BRECHREIZ. So einen Hund möchte ich weder führen noch würde ich den unbeaufsichtigt zu meinem Kind lassen. Allerdings würde ich auch never ever einem Schulkind einen Hund zum ausführen geben. Bin für eine Altersuntergrenze zum Hund ausführen.
 
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Ja, wie ticken diese Hunde denn? Reißende, scharfe Bestien, ich weiß schon ... gerade du solltest besser wissen, dass dieses Klischee eben nicht zu trifft.

Ob du einem Schulkind einen Hund zum ausführen geben würdest oder nicht steht ja gar nicht zur Debatte, es war nur ein Beispiel, um zu verdeutlichen dass ich da "Unterschiede" sehe. Ein Drittklässler/Viertklässler ist was anderes als ein Kleinkind.
 
Balthasar

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Ja aber hier geht es nicht um den Hund und das Kind von Warp-One, sondern einen Hund der gerade 2 Wochen in der Familie ist und um ein 3-jähriges Kind.
 
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Hündin bellt plötzlich – Erschrocken?

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