Todesursache: Tierarzt

Diskutiere Todesursache: Tierarzt im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Huhu ich habe wirklich lange darüber nachgedacht ob ich solch einen Thread machen soll oder nicht. Wenn es unangebracht ist, dann bitte löschen...
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Maische

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Huhu

ich habe wirklich lange darüber nachgedacht ob ich solch einen Thread machen soll oder nicht.
Wenn es unangebracht ist, dann bitte löschen.

Vor 2 Jahren ist unsere Juné gestorben. Doch was war der Grund? Der Grund war der TA. Nicht meiner, sondern der "Ersatzarzt" wo ich noch nie war. Juné war viel zu dünn geworden und hat nicht richtig gefressen nur gemümmelt. Joa, da mein TA aber gerade Urlaub hatte bin ich zum anderen. Ich nenne hier keine Namen. TA X hat mir medis mitgegeben und joa, mir sogar noch gesagt ich MUSS
den Stall abreißen, weil es Holz ist und sich die Krankheit verbreitet über Holz. Ich hatte da doch gerade mal einen neuen Stall gebaut...
Mit Juné wurde es immer schlimmer und mein TA war wieder da. Er konnte nur noch erlösen. -.- Doch was hat die TÄ gemacht? Sie hat mir FALSCHE Medis mitgegeben, ihr was falsches gespritzt und auch eine falsche diagnose mitgegeben. Die medis hätte man noch aufheben können, wenn sie nicht fast am Ablaufdatum wären. Nein auch wenn sie es überlebt hätte, hat sie mir sogar noch eine Packung zuviel mitgegeben. Und auch den Stall musste ich zum Glück nicht abreißen, auch wenn sie diese Diagnose gehabt hätte...

Aber warum komme ich nun mit dem Thema an? Naja ich dachte ich wäre die einzig dumme, die auf ein falsches Schaf reinfällt, nein es gibt noch mehr. Erst letztens meine Bekannte. Ihr Vogel konnte man zum Glück noch helfen, war aber an der Grenze.

Ja auch wenn sich welche "Profi" in diesem Beriech Tier nennen. BITTE fallt nicht auf jedes Wort rein.

Ich bitte euch, hinterfragt, googlet diese Diagnose und und und. Ich weiß das nicht jeder alles wissen kann. Auch wenn man Studiert hat ist man nur ein Mensch. Auch mein TA hat mal ein falsches Mittel mitgegeben aber das war Menschlich. Ich habe da zum Glück hinterfragt ;)

Jeder macht Fehler deshalb eine bitte: Traut keinem TA 100%.

Damit will ich keine Welle über TÄ machen, um gottes willen NEIN. Ich mag meinen TA sehr, aber ich möchte Menschen aufrütteln, dass sie immer hinterfragen sollen. Überlegt euch, welchem TA ihr traut, hinterfragt, sucht diese Krankheit und ihr könnt ja auch hier auf erfahrungen beruhen.

Lieben Gruß
 
04.06.2014
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Smoothie

Smoothie

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Hallo,

hab sowas ähnliches zu berichten.

Patienten waren ein Meerschweinchen und ein Kaninchen (beide hatten je artgleiche Partner keine Panik ^^) Das Kaninchen hatte einen milchigen Fleck auf dem Auge das Meei was unbekanntes. Bin zum Nottierarzt gefahren, die TA mag ich sowieso nicht. Hatten mal Degu Nachwuchs (mein Bruder :roll:) und 2 Babys waren im Sterben. Sie hab ihnen die Todessspritze und sagte wir sollen draußen warten. Im Wartezimmer saßen wir dann also 1 Stunde mit sterbenden Babydegus in den Händen.
Ja. Also das Kaninchen bekam Augentropfen, Meerschweinchen 2 verschiedene Tabletten die sollte ich zerbröseln und einflößen. Tat ich auch brav und da ich nicht tausend verschiedene TAs an meinen Tieren rumfummeln lassen wollte ging ich wie sie empfahl drei Mal pro Woche hin, drei Wochen lang und der Zustand meiner Tiere verbesserte sich um Null Komma Null. Nur mein geldbeutel wurde bei jeden Besuch um 30€ Ärmer. Dann ging ich doch zu meinen Stammtierarzt und was sagte der?
Die Augentropfen sind die falschen
Die Medikamente schädigen die Nieren und die Leber!

Er gab beiden je andere Medikamente mit, den Kaninchen andere Augentropfen; 2 Tage später war der Fleck auf dem Auge vom Ninchen weg und das Meerschweinchen wieder gesund. :evil:
 
Casimir

Casimir

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Huhu!

Sowas durfte ich ebenfalls schon erleben.
Seitdem lese ich mich vorher immer in Foren ein, google die Symptome und schlage auch im Leitsymptome-Buch nach. So habe ich wenigstens schon einen groben Anhaltspunkt und auch schon ein paar Behandlungsideen. Aber glücklicherweiße habe ich endlich einen Tierarzt gefunden, der seine Sache sehr gut macht.
Als wir letztens mit dem Hamster zur Nachkontrolle waren, war auch eine Vertretung da- die den Wundschorf prompt vom Fuß abgepopelt hat. Richtig klasse, hat natürlich wieder wunderbar geblutet und das desinfizieren der frischen Wunde fand Hamsti auch nicht so toll. Danach hab ich wirklich überlegt, vorher immer erst anzurufen, ob "mein" TA da ist.

Bei Kleintieren sollte man sich da wirklich auf Empfehlungen von anderen Haltern verlassen. Das Studium kümmert sich leider Gottes überwiegend um Tiere, die mindestens so groß sind wie eine Katze.
 
Akita85

Akita85

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Habe auch Todesfälle wegen falscher Medikamente zu verzeichnen :|
Ist schon ein paar Jahre her. Damals hatte ich 5 Farbmäuse die mit Milben geplagt waren. TA hat mir Frontline mitgegeben und gesagt, dass ich jeder Maus einen Tropfen davon in den Nacken geben soll. Hab ich natürlich gemacht, wusste es ja nicht besser. Am nächsten Tag waren 4 von 5 Mäusen tot , die Letzte ist zum Glück ohne Schäden davongekommen. Heute weiß ich, dass Frontline viel zu starkes Gift für so kleine Tiere ist. Leider zu spät :(
 
Maische

Maische

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Und DA ist der Punkt. Deshalb immer selber nachdenken, nachhaken und nachschlagen. Auch wenn jemand ein Spezi ist, kann er was falsch machen. Der Ta den ich in vertretung hatte war ja ein *räusper Spezi für Kaninchen und der von meiner Bekannten einer für Vögel. Und sie ist sogar 1 Stunde imer gefahren -.-
 
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Gerhard S.

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Guten Tag Maische,
wollte nochmal nachfragen, wie das denn nun genau mit dem Holz-für-Stall war. Hattest du wirklich 100%-ig naturbelassenens Holz verwendet? Und auch den Stall in keinster Weise lackiert?
Holz vom Baum, so wie es gewachsen ist, kann meiner Information/Erfahrung nach nicht für Nin's schädlich sein. Denn in der Natur sind Ninis immer mit Baumholz in kontakt.
Die glatten Press-Span-Platten, wenn du die denn verwendet haben solltest, sind mit einem Kleber versehen, der für die Nin's tatsächlich schädlich/giftig ist. Die Versuchung ist gross, gebe ich zu; weil sie billig sind und rasch der Stall damit erbaut wäre. Aber, die darf man nicht nehmen.
Ich hatte früher auch Stall für Nin's gebaut. Immer unbehandeltete Kiefer oder Fichte; Bretter gehobelt oder sägerau. Und ich kann bestätigen, dass dieses Holz unseren Nin's nicht geschadet hat.

Menschlich mache ich dir keinerlei Vorwürfe und ich habe aufjedenfall den Eindruck, dass du dein Haustier liebst. Man handelt aus dem gefühl heraus in der regel "richtig". Trotzdem ist die Haltung von Nin's alles andere als einfach. Es muss immer wieder passieren, dass man über etwas keine oder unzureichende Informationen hat.

Es schreibt dir jemand, der weiss, wie kompliziert diese Sorte von Haustieren ist. Sie sind eine Lebensaufgabe, weil sie nicht für das Zusammenleben mit dem Mensch geboren sind. Es geht - aber nur mit ungeheurem Aufwand. Fast so viel Aufwand wie für ein eigenes Kind.
Gruss Papa Gerhard
 
Maische

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Huhu,

ich weiß schon wie man diese Tiere hegt und Pflegt und habe sie nicht als Kuscheltiere. ;)
Was es genau für ein Holz war weiß ich grad nicht, da mein Onkel ihn gebaut hat, aber da war 100% nix schädlich. Habe sogar hier den thread "Endlich kommt der Bau ins Rollen".

Es ging ja nicht darum, dass das Holz schädlich war sondern, Juné hatte was, was über das Holz auf andere Tiere gehen sollte oder so ähnlich.

Lieben Gruß
 
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Gerhard S.

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Achso, das hatte ich so nicht mitbekommen.
Also nur noch nebenbei: Natürlich "wusste" ich eigentlich, dass Du weisst wie man Tiere hegt und pflegt; und eigentlich habe ich mir gedacht, dass Du über meinen Text etwas entrüstet sein wirst.
Aber dann war's wenigstens dafür zunütze, dass das Missverständnis meinerseits nun ausgeräumt werden konnte.
Hat denn dieser Vertretungstierarzt was zu dir gesagt, was in dem Fall dann wie verwendet oder gebaut werden müsste? Etwas abwaschbares vielleicht? Das Holz mit irgendeinem abwaschbaren Überzug/Belag?

Kannst du dir vorstellen, dass dieser Tierarzt überhaupt alles, was mit Käfig(-Bau) zu tun hat, nicht mag?
 
Maische

Maische

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War ja auch nicht schlimm. :)
Ne nur das ich den abreißen und neubauen soll...
 
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Gerhard S.

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Ich vermute jetzt in dem letzten Satz einen tieferen Sinn. Werde mal versuchen nachzuforschen.
Es kann nur in die Richtung gehen, dass sich im "Donnerbalken" (aus naturbelassenem Kiefer- oder Fichtenholz :p ) etwas ansammeln kann. Und wenn's schön kuschelig zimmerwarm ist, dann vermehrt sich dieses "Etwas" auch im Donnerbalken.

Du warst auf deinen Onkel angewiesen, kam es dann noch zu einem Neubau? Welche Jahreszeit war da und Aussen- oder Innenhaltung?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Abreissen und Neubau ist wirklich "fies".
Habe nachgesehen:
In den 5 Minuten beim (Vertretungs-)Arzt konnte unmöglich die Sache aufgeklärt werden. Da es aber deinem Nin bereits schlecht ging, konnte eine Kot-Urin-Untersuchung nicht mehr abgewartet werden - und der Tierarzt war unter Zugzwang. Also hat er, um deinem Nin eine höhere Chance zu geben, angenommen, dass dein Nin unter der allseitsbekannten Kaninchenseuche leidet. Und am besten danach zu handeln ist.
Schaue ich nach bei den Themen Kok****** und My********* - dann ist Stall-Abreissen-Neubau ja noch harmlos!
Woanders steht sogar, dass am besten der ganze Stall -JEDEN Tag- mit 100°C kochendem Wasser übergossen werden soll. Und alles Holz, worauf sich das Nin nur hingesetzt oder geköttelt hat, wöchentlich erneuert wird! :shock: besser 3x wöchentlich...
Der Tierarzt ist auch dazu berechtigt, dein Eigentum Kaninchen da zubehalten - und du dann ohne wieder nachhause fährst, wenn der Tierarzt der Ansicht ist, dass Heilung nicht mehr möglich ist und es nur noch leidet... Auch um weitere Gruppen-Nins zu schützen...

Ich meine, der Vertretungstierarzt hat nicht unbedingt falsch behandelt. Aber wenn da eine Kundin ankommt und in 5 Minuten alles mit dem Nin geklärt sein soll, dann konnte es nicht funktionieren. Bei dir/euch nicht - und auch bei anderen nicht. Viel erklärt hat er ja nicht, gebe ich schon zu. Und in gewisserweise gebe ich dir recht, dass du kein Verständnis aufbringen konntest.
Um deinem Nin doch noch irgendwie das Überleben zu sichern, ging er von der "grösstmöglichen" Katastrophe aus. Das sollte dich wirkungsvoll anspornen, etwas zu tun. Hätte sich ja später herausstellen können, dass dieser Aufwand nicht nötig gewesen wäre. Dann wäre da zwar eine Nin-Besitzerin gewesen, die "nur" etwas weniger im Portemonaie gehabt hätte - dann aber wenigstens nicht unglücklich... ;)
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Mein Fall ist schon 20 Jahre her - also zu eine Zeit, in der man noch nicht googeln konnte. Und ich zarte 18 war und das allererste Mal beim TA. Mein Wellensittich war im Urlaub bei einer Freundin meiner Mutter untergebracht, er stand dort in der Küche (ja, ein Einzel-Welli, halt vor 20 Jahren...), und als er wieder kam war er ganz schlapp und hat ganz laut geschnauft, quasi keine Luft bekommen. Ich also den Vogel gepackt und ab zur einzigen damals hier ansässigen TÄ. Sie hat eine Lungenentzündung "diagnostiziert" und ihm eine Spritze gegeben. Ich hab natürlich nicht gefragt was für eine Spritze - hey die ist ja TÄ, die wird schon wissen was sie tut! Erst als sie sagte (!!) "ich hoffe das ist jetzt die richtige Spritze!" kam mir das sehr komisch vor - jetzt würd ich mein Tier packen und wieder abhauen. Damals stand ich wie das Kaninchen vor der Schlange und hab sie machen lassen. Eine Stunde später saß der Vogel am Boden vom Käfig, er konnte sich nichtmal mehr auf einer Stange halten. Kurze Zeit drauf konnte ich mir das gar nimmer mit anschauen, und stand wieder bei der TÄ - es blieb nur, ihn einschläfern zu lassen.

Es gibt diese TÄ immer noch und ironischer Weise ist sie inzwischen von meiner jetzigen Wohnung ganze 5 Minuten zu Fuß weg. Niemals wird sie eine meiner Katzen zu Gesicht bekommen, und da kann der Notfall noch so groß sein!! Ich weiß freilich inzwischen, daß Vögel und Katzen 2 völlig verschiedene Geschichten sind, aber zu der hätte ich einfach keinen Funken Vertrauen!

(meine Mutter hat übrigens erst vor kurzem einen Artikel gelesen oder etwas gehört / gesehen, daß Teflon wohl giftig für Wellis & Co ist. Vielleicht ist da die Ursache zu suchen, da der Vogel bei der Freundin ja in der Küche stand... wer weiß... aber heutzutage ist die Ursachensuche so viel leichter als damals!)
 
F

Fiesta1

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Leider habt ihr nur allzu Recht, auch ich habe ein Tier/Kleinhund durch TÄ verloren, falsches Medikament plus Überdosierung und das Schlimme ist, man kommt juristisch nicht ran, da TÄ eine besonders geschützte Spezies vor Recht und Gesetz sind, die können tun und lassen was sie wollen, wegen einem Kleintier so ab Katze/Hund, werden Gerichte keinen TA die Existenz versauen und vereiteln seit Menschengedenken jede Beweislastumkehr. Auch gab es bis vor ein paar Jahren nicht so viele TÄ, die Zahl war gering, heute gibt es die fast massenweise, nur die Qualität lässt mehr als zu wünschen übrig. Bevor ich ein Medikament gebe google ich erst mal, heute hat man die Möglichkeit, setzt natürlich voraus, dass man den TA mit Fragen löchert und ist auch vom Gesetz so angeraten. Alles was meist nur bleibt, sind die TA-Bewertungen im Internet, jameda u.ä., dort tragen sich die TÄ ein mit Telefon und Anschrift, überall wo sie auftauchen kann man bewerten, bei mir waren 2 TÄ am Werk, beide haben dort die Bewertung nahe 6, leider wie immer im Leben entdeckt man es hinterher und um die Ecke des einen TA, ein TA der nahe Bewertung 1 liegt, so kann ich mir heute jeden Vorwurf selbst machen.
 
Momole

Momole

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Huhu Gerhard :) woran siehst du ,dass der Arzt von Maische nur 5 Minuten Zeit hatte, das Tier zu untersuchen? Ich habs offenbar überlesen.:uups::eusa_think: Aber gehen wir davon aus es waren nur 5 Minuten, würde das nicht wirklich für den TA sprechen.
Ein Tierarzt, sollte vor allem dann wenn es einem Tier schlecht geht, gründlich untersuchen und nicht einfach irgendwas auf Verdacht geben. Im übrigen sind Kotuntersuchungen, wenn es der TA beherrscht durchaus sofort möglich. Zumindest was Kokzidien und co angeht. Die Frage geht also an Maische, was genau der Ta untersucht hat, welche Symptome das Tier hatte und was genau an Medikamenten gegeben wurde?
Aber leider hab ich solche Erfahrungen auch schon gemacht
Tatsache ist leider, dass viele Ta sich mit Kaninchen nicht wirklich auskennen, ich hab lange suchen müssen bis ich zwei Ta gefunden habe. Für beide muss ich längere Fahrzeiten in Kauf nehmen.
Wenn man sich hier im Forum mal einliest, wird man außerdem viele Fälle finden, wo man sich die Haare raufen kann.
 
Moritzfrauchen

Moritzfrauchen

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Es ist nicht direkt Todesursache, aber wir hatten auch 2 Fälle bei unserer damaligen TÄ.

Unsere alte Hündin hatte, dank unserer damaligen Nachbarin etwas Übergewicht und fing an zu humpeln. Sie meinte doch tatsächlich, dass das humpeln nur vom Übergewicht kommen würde. Sie sollte abnehmen, dann wäre das wieder weg. Nachdem wir unsere TÄ gewechselt haben stellte sich heraus, dass sie Arthrose und Probleme mit einem Band hatte. Ok, das waren vermutlich folgen durch das Übergewicht, aber nur durch abnehmen wäre ihr damals trotzdem nicht geholfen gewesen.

Da mein Freund nicht drauf geachtet hat, und gemeint hat, was für den Hund gut ist, ist für die Katze auch gut, hat er unseren damaligen Kater mit Expot behandelt. Naja, es war mittags wo die ersten Sympthome auftraten. Wir unsere damalige TA angerufen, die hat ihn erstmal richtig zur Sau gemacht und wir hätten Nachmittags zur Sprechstunde kommen können (sie wohnt direkt über der Praxis), naja, bis dahin wäre er mit Sicherheit qualvoll gestorben. Wir dann eine andere TA angerufen, die 3 Orte weiter weg wohnt und wir sollten in einer halben Stunde da sein. Das hat ihm mit Sicherheit das leben gerettet.

Ach, noch ein andere Fall. Unser jetztiger Kater war noch nicht lange bei uns, da ging es ihm richtig schlecht. Ich war Donnerstags einfach mal zum Durchchecken beim TA (er hatte Ohrmilben, also Salbe, dann noch Wurmkur und für seine verweinten Augen noch Augentropfen). Freitags hat er dann nichtsmehr gefressen und Samstags war dann garnichtsmehr mit Ihm los. Ich den Nottierarzt angerufen. Der meinte doch tatsächlich, wie ich darauf kommen würde, dass es sich um einen Notfall handeln würde, da er Freitas ja schon nichtsmehr gefressen hat, ok, Termin um 17:00 Uhr, aber auf den hatte ich dann echt keinen Bock mehr so unfreundlich wie der war. Dann viel mir ein, dass ich die Handynummer meiner TÄ ja habe, ich sie angerufen und konnte vorbeikommen. Er hatte hohes Fieber und daher Antibiotika, sie tippe auf Leukose, aber wir wollten dein kleinen nicht noch mehr quälen mit Bluttest, hätte mir ja auch nicht geholfen. Naja, nach paar Tagen, viel Pflege und 3 TÄ besuchen war er wieder fit. Bei seinem Kastratermin wurde dann auch Blut abgenommen, und was soll ich sagen, er ist doch gesund :)
 
E

Etoileza

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Dazu kann ich nur das "Schwarzbuch Tierarzt" empfehlen.
Ich habe meinen Kater vorher zB nie impfen lassen und er war 10 Jahre lang völlig gesund trotz Kontakt zu Spielkameraden, und als er im neuen Haus Freigang bekommen sollte, war es auch so eine Geschichte, dass wir keine Ahnung hatten, dass Impfungen manchmal Übelkeit/ Schwäche verursacht und da wurde ihm Antibiothika gegeben, die es im Mix mit dem Impfstoff noch schlimmer gemacht haben. Zum Glück haben wir es danach "nur" mit Ruhe und Schonkost auskuriert, anstatt immer wieder Medikamente zu geben.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Einen Todesfall habe ich nicht ganz so direkt zu verzeichnen, dennoch ist nach der "Behandlung" unseres Pferdes nicht mehr möglich als zu warten, bis das Tier unter seiner Erkrankung so leidet, dass wir es erlösen müssen. Aktuell ist er aber noch quietschfidel und wir sind froh, das möglicherweise ansteckende Tier bei einer Bekannten mit ihren zwei Pferden in guten Händen zu wissen - es hätte mir und meiner Schwester das Herz gebrochen ihn töten lassen zu müssen, obwohl er doch noch so fit zu sein scheint und sich verhält wie immer.
alles begann mit einer Art grippeinfektion am stall, viele Pferden wurden krank, auch unseres. Während die anderen geheilt werden konnten, lief unserem Pferd immer noch der gelbe Nasenausfluss. Die Tierärztin, die unser Pferd behandelte kam gefühlte hundert mal und gab fleißig Antibiotika, bis sie irgendwann beschloss, das Pferd sei austherapiert... Obwohl dem Pferd wohlgemerkt immer noch der kram aus der Nase lief. Meine Schwester konsultierte dann einen anderen Tierarzt, der dann endlich eine anständige Diagnose stellte, dennoch leider einfach zu spät kam... Und so nach zwei kläglichen Behandlungsversuchen schließlich auch aufgab.

Man sollte bei solchen Geschichten immer beide Seiten sehen - einerseits haben meine Schwester und ich das ganze wohl zu sehr auf die leichte schippe genommen, das Pferd litt vorher schon seit Jahren an chronischem husten und hatte eben immer wieder so schon nasenausfluss, wenn der auch gleich net gelb war. Die Dringlichkeit der Lage war uns einfach nicht derart bewusst, sonst hätten wir wohl schon vorher eingegriffen und nicht so blind auf die Kompetenz dieser Frau vertraut. Es gibt tausend Wege einer sekundärinfektion, dennoch hätten wir uns wohl rechtzeitiger mit Information füttern sollen und hätten der Tierärztin mehr auf die Füße treten können.
Andererseits ist es höchst ärgerlich und frustrierend, dass man schon jemandem mit der Leidensgeschichte seines Gauls so hartnäckig auf die nerven fällt, der sein Fach eigentlich verstehen sollte und derjenige trotzdem nicht angemessen reagiert.
Dennoch sollten wir alle sehen uns vorher zu informieren und selbst zu forschen unser Tier sitzt nicht auf dem behandlungstisch und erzählt dem Onkel Doktor wo es ziept, das muss der Onkel Doktor dem Tier "ansehen". Daher sollten wir alle unser möglichstes beitragen um unseren Tieren zu helfen. Auch ein Tierarzt ist kein alleswissender Wunderknabe, Fehler passieren überall, auch da wo sie nicht passieren sollten, dazu sind wir Menschen und keine maschinen.
 
Maische

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Die olle hatte nicht nur 5 Minuten. ;) Ich habe ihr alle zeit der welt gelassen.
Symptome: Kaum gefressen, nur gelegen, sich anfassen lassen, stark abgemagert
Sie hat eine Kotuntersuchung gemacht und gespritzt, aber wie gesagt falsche Medis, zuviele mitgegeben(=Mehr Geld) joa falsche Diagnose halt.
Genaueres kann ich nicht mehr sagen, da es schon ca. 2 Jahre her ist.
 
Momole

Momole

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Die olle hatte nicht nur 5 Minuten. ;) Ich habe ihr alle zeit der welt gelassen.
Symptome: Kaum gefressen, nur gelegen, sich anfassen lassen, stark abgemagert
Sie hat eine Kotuntersuchung gemacht und gespritzt, aber wie gesagt falsche Medis, zuviele mitgegeben(=Mehr Geld) joa falsche Diagnose halt.
Genaueres kann ich nicht mehr sagen, da es schon ca. 2 Jahre her ist.
wie kommt Gerhard auf seine Aussagen, 5 Minuten und keine Kotprobe:eusa_think:
 
G

Gerhard S.

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Hallöles,
Nur am Rande bemerkt: Da sind Widersprüche:

Von Kotprobe hat M. (oben) nichts geschrieben - aber jetzt auf einmal ist doch die Rede von Kotprobe?
Wenn überhaupt nur was von dem verhängnisvollen Termin bekannt ist, dann das: Sie hat mir FALSCHE Medis mitgegeben, ihr was falsches gespritzt und auch eine falsche diagnose mitgegeben.
Was ist denn jetzt wahr? Wurde doch Kotprobe gemacht? (+falsche Diagnose)
Aha - gaaannnz unten #17 steht's: Sie hat eine Kotuntersuchung gemacht und gespritzt



...Der Grund war der TA. Nicht meiner, sondern der "Ersatzarzt"
...mein TA aber gerade Urlaub hatte bin ich zum anderen
...Doch was hat die TÄ gemacht?
...Sie hat eine Kotuntersuchung gemacht und gespritzt


Jetzt ein paar ernstere Fragen:
Also, wie lief das denn nun ab mit der Kotuntersuchung? M. hat Kot mitgebracht; ihre Patientin auf den Tisch gesetzt, und ihr Hoppelse dann festgehalten, damit es nicht umkippt? ("Juné war viel zu dünn geworden und hat nicht richtig gefressen (...) Symptome: Kaum gefressen, nur gelegen, sich anfassen lassen, stark abgemagert")
Währenddessen hat sich die TÄ die Köttels genommen und unterm Mikroskop untersucht?

--> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die TÄ länger als 5 Minuten ins Mikroskop geschaut hat. Was ich nicht weiss, aber gerne wissen würde; ob es inzwischen auch Teststreifen gibt?

LG
 
Momole

Momole

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Gerhard ich versteh gerade Dein Problem nicht und ich weiß auch nicht woher du diese 5 Minuten Angaben hast. Nur weil Du Dir gewisse Dinge nicht vorstellen kannst, können sie dennoch so gewesen sein.
Maische hat doch nun erklärt wie es war und wie kommst du drauf dass das Tier fetsgehalten werden musste um nicht umzukippen?
Meine Ta untersucht Kot auch sofort und kann mir während ich bei ihr bin in relativ kurzer Zeit sagen ob da Kokis sind oder nicht. Das ein Tier viel liegt und wenig frisst, hat nichts mit umkippen zu tun und selbst wenn, gibts 1. immer noch den Besitzer des Tieres, der wenn er so erfahren wie Maische ist, bei solchen Symptomen immer gleich eine Kotprobe mitbringt und 2. eine Tierarzthelferin. es ist also nicht so dass wenn der Ta den Raum verlässt das Tier vom Tisch fällt.
Und dass oben nichts von Kotprobe geschrieben wurde, heißt nicht, dass es keine gegeben hat, sondern nur dass maische es nicht erwähnt hat. Statt wild rumzuspekulieren, frage doch einfach direkt nach. Für mich stehen da keine Widersprüche, dass sie mal TA (männlich als Überbegriff ) und dann spezieller TA schreibt, ja du meine Güte. Ich schreib auch meist TA, obwohl ich ausschließlich weibliche TÄ habe. so what?

Also nochmal: sie war beim Ta der hat das Tier offenbar untersucht, Kot untersucht und es dann falsch behandelt, dem Tier die falschen Medis gegeben.
Wäre ja auch nicht das erste Mal das sowas passiert. Hier gabs gerade erst nen Fall wo ein Tierarzt mit einem Blick auf den Po behauptet hat das Tier habe Kokis und dann gleich mal was gespritzt hat und Tabletten verschrieb. ja Blödsinn wars, das Tier hatte Blasengries
 
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Todesursache: Tierarzt

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