Totgebissene Laufenten

Diskutiere Totgebissene Laufenten im Hühner- und Entenvögel Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Hallo zusammen. Beim morgendlichen Gang zum Stall habe ich festgestellt, dass von 8 Laufenten nur noch 2 da waren. 4 lagen verstreut im...
YannicktH

YannicktH

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Hallo zusammen.

Beim morgendlichen Gang zum Stall habe ich festgestellt, dass von 8 Laufenten nur noch 2 da waren.
4 lagen verstreut im Freigehege, 2 waren spurlos verschwunden. Genauso wie die Eier aus 2 Nestern.
Wir hatten gestern
Abend vergessen die Enten in den Stall zu sperren sodass die heute Nacht frei im Gehege unterwegs waren.
Die toten Tiere wiesen einen einzigen Biss in den Nacken auf. Ansonsten waren die wie neu.

Vor 3 Wochen verschwand auch ein Hase aus seinem Freigehege. Auch während der Nacht.

In in der Nähe einer Leiche haben wir ein Loch im Zaun gefunden. Dieses Loch muss das Raubtier selbst produziert haben. Der Draht ist so dick, dass man selbst mit einer Kneifzange Probleme bekommt (Schafsdraht vom Raiffeisenmarkt).
Lochdurchmesser beträgt um die 20cm

Unsere Vermutung: Marder
ich habe gelesen die töten im Blutrausch alles was die zwischen die Kiefer bekommen.

Jemand eine Idee welche Sausack das war?
 
13.06.2014
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Michael zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Smoothie

Smoothie

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Vor 4 Wochen wurde dein Hase umgebracht und du hast dennoch die Laufenten vergessen?

Welches Tier das war kann ich nicht genau sagen, das ist auch schwierig finde ich, keiner war dabei.
 
Katinka900

Katinka900

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Ich habe bekannte, wo es ein Fuchs war, der hatte sich auch direkt mehrere geholt. Das tut mir eid für dich , pass auf die zwei verbliebenen gut auf und schau ob sie unter einem Trauma stehen, dass kann nähmlich auch passieren :(
 
F

FelixS

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Ein Trauma bei Laufenten?
 
Katinka900

Katinka900

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Also wenn Kaninchen das haben können, dann Laufenten bestimmt auch :eusa_think:... vorallem wenn sie auch verletzt worden sind, hast du mal nachgeshaut ?
 
eichhorn33

eichhorn33

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Bei einer Maschenweite von 20cm hätte ein Marder sich aber nicht durchbeißen müssen . Der wäre da bequem einfach durch marschiert .
 
Nienor

Nienor

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Einen "Blutrausch" kann jedes Raubtier bekommen. Die sind in den Verhaltensabläufen einfach überfordert, wenn plötzlich viel Beute da ist. Die reagieren ja im Grunde auf Reize, die das Jagen und Töten auslösen. Das passiert in einer Gruppe Haustiere häufiger, dann töten sie einfach alles, was sie erwischen und fressen dann nur wenig davon.

Und auch Vögel sind hochentwickelte Tiere, die psychisch Schaden nehmen können.
Es gibt sogar einen Schwan, der regelrecht Panik vor Wasser hat. Keiner weiss, was dem passiert ist, aber nach dem Gesundpflegen war der nicht mehr auswilderbar.
An einem Trauma der Enten würde ich also nicht von vornherein zweifeln.

Bei einer Maschenweite von 20cm hätte ein Marder sich aber nicht durchbeißen müssen . Der wäre da bequem einfach durch marschiert .
Ich glaube, das Loch im Zaun war dann 20 cm ;)
Wäre aber zu gross für einen Marder, das wird eher ein Fuchs gebissen haben (zumal ein Marder sicher eher über einen Zaun klettert als ein Loch zu beissen - einfache Wege werden grundsätzlich bevorzugt) - trotzdem passt der Marder durch und kann sich dort dann bedienen.

Aber ihr müsst euch schon selbst in den Hintern beissen. Die Tiere hätten geschützt werden können. Warum sollte ein Raubtier das Futter auf dem Silbertablett ignorieren ?
Aber vermutlich werdet ihr das nächtliche Einsperren nun sicher nicht mehr vergessen, schliesslich habt ihr teures Leergeld bezahlt.
 
K

Kiwi

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Huhu!

Das tut mir leid, ich kenne das Szenario und ist nicht schön die Überreste aufsammeln zu müssen... Aber wie Nienor schon sagt, ihr könnt höchstens daraus lernen. Der Marder trägt hier die geringste Schuld. Er ist ein Wildtier auf der Suche nach Beute. Hat vielleicht sogar grade Junge. Grade im Frühjahr muss man sehr sorgfältig sein und die Tiere nie bei Nacht oder Dämmerung ungesichert lassen.
Wie schnell sowas gehen kann, habt ihr ja nun gesehen :/
 
W

Wuschelmonsterchen

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Das "Chüngeli" (Kaninchen :mrgreen:) war ja nicht im selben Gehege..

Einen Fuchs würde ich eher ausschliessen..der macht nicht so eine Schweinerei, der holt sich eins und verschwindet. Würde auch sagen Marder :eusa_think:
tut mir echt leid für dich und die Enten :(
 
K

Kiwi

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Off-Topic
Durch 20cm breite Maschen marschieren die Laufenten auch einfach durch^^
 
YannicktH

YannicktH

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Oben genannter Link von Eichhorn33 ist korrekt. Die Maschen werden allerdings nach unten hin kleiner, sodass da noch nicht einmal Hasen durchpassen.

Das Locht hat einen Durchmesser von ca. 20cm. Siehe Foto.
Foto (1024 x 768).jpg

Die Federn liegen draußen. Das heißt wer auch immer sich da satt gefressen hat, hat Proviant für den Heimweg eingepackt.
Soweit ich weiß ist das aber untypisch für Füchse? :?:
 
K

Kiwi

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Durch die Maschen wäre ein Marder einfach durchgeschlüpft.
Der Zaun ist ja auch eher verbogen, als durchtrennt, ich sehe zumindest keine Stelle, an der er wirklich kaputt ist.
 
maruska

maruska

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Sowas kenne ich da hat ein Mader eine Schubkarre voll Enten und Hühner umgebracht und nur sehr wenig gefressen. Schrecklich.
 
Nienor

Nienor

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Die Federn liegen draußen. Das heißt wer auch immer sich da satt gefressen hat, hat Proviant für den Heimweg eingepackt.
Soweit ich weiß ist das aber untypisch für Füchse? :?:
Was ist einfacher für Fuchseltern ? Den Magen vollhauen, zum Bau laufen, Futter hochwürgen, zurück gehen, Bauch voll hauen, zum Bau, Futter hochwürgen, zurück ... bis die Kleinen alle satt sind oder gleich das ganze Tier mitnehmen und dann noch ein zweites Mal kommen und das zweite Tier holen ?
 
Lola2412

Lola2412

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hallo ich kann dir nur raten deine Gehege abzusichern gegen Füchse und Marder. Die Füchse haben auch ein anderes Verhalten an den Tag gelegt, gerade Jungtiere. Würde zwar hier auch einen Marder vermuten, aber man weiss ja nie.

Wenn vor Wochen schon Hasen verschwunden sind, solltest du jetzt ganz schnell handeln. Die Tiere die jagen kommen wieder, als absichern denn manche Marder sind zum Teil auch untertags unterwegs.
 
Amber

Amber

Moderator
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Hallo,

es tut mir sehr leid, dass du in letzter Zeit so viele Tiere verloren hast.

Dein Draht ist leider absolut nicht sicher, für Gehege ist dieser ungeeignet.

Ebenso wie die anderen schon, würde ich dir auch raten die Gehege, sowohl der Kaninchen, als auch der Enten mit Draht von oben, von den Seiten und auch von unten zu sichern.
Der einzig sichere Draht ist dafür der sogenannte vierkantige, punktgeschweißte Volierendraht mit einer Maschenweite von aller höchstens 19mm und einer Drahtstärke von mindestens 1,2mm.
Holzbalken die das Gehege tragen müssen mindestens 4 mal 4cm haben. Ansonsten hast du ja bereits schon die kräftigeren Krampen zum befestigen des Drahtes an die Balken genutzt, ansonsten gingen auch 3cm lange Holzschrauben und Unterlegscheiben, um den Draht fest genug an die Balken zu befestigen.
Grundsätzlich reicht die einfache Formel: "Wo ein hart gekochten, kleines, gepelltes Hühner Ei hindurch passt, dort passen auch Wildtiere hindurch", von daher wirklich auf die Maschenweite und Drahtstärke beim Volierendraht achten.


Liebe Grüße
Amber
 
Amber

Amber

Moderator
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Lola, dass ist der Draht, von dem ich schrieb und gerade weil sich Kaninchen heraus buddeln und Fressfeinde auch herein buddeln können, sollte das Gehege ja auch von unten ebenfalls gesichert werden, etwa auch mit diesem Draht oder aber wie auf dem Bild mit schweren Steinen.;)
 
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