Welche Katzenrasse?

Diskutiere Welche Katzenrasse? im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr Lieben! Nachdem mir das geraten wurde, mache ich hier mal einen neuen Thread auf: Es geht nämlich darum, dass ich, nachdem mein...
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Imladris

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Hallo ihr Lieben!

Nachdem mir das geraten wurde, mache ich hier mal einen neuen Thread auf: Es geht nämlich darum, dass ich, nachdem mein geliebter Kater in die ewigen Jagdgründe gegangen ist, wieder Katzen haben möchte. Dabei stehen Tierheim und Vermittlerkatzen auf Wunsch meiner Mum nicht zur Auswahl und von "Ups"-Kätzchen und Bauernhofpopulationen wurde mir
hier auch abgeraten. Deshalb habe ich meine ursprünglich sehr starke Abneigung gegen Zuchtkatzen noch einmal überdacht. Mir ist ganz wichtig, dass die Katze so gesund und robust wie möglich ist! Kein weggezüchteter Schwanz/Fell/ eingedellte Nase, etc. Mir wurde gesagt, dass es solche normalgebliebenen Rassekatzen gibt und dass hier im Forum möglicherweise Menschen sind, die sich gut mit Rassekatzen auskennen. Mir ist dabei vor allem wichtig, dass es eine Kurzhaarkatze ist ohne irgendein angezüchtetes Problem (selbst die EKH hat das wohl inzwischen, wurde mir gesagt)! Angeblich haben die verschiedenen Rassen auch charakterliche Unterschiede - so blöd das klingt, ich dachte immer Katzen hätten alle denselben kätzischen Charakter: Sie sind Götter, die sehr verkuschelt sind und sich in ihrer Jugend hin und wieder hinreißen lassen herrlich ausgelassen zu spielen (aber gut, unser letzter Kater und seine Schwester waren vom Bauernhof, vielleicht habe ich da einen falschen Eindruck erhalten, aber ich MOCHTE seinen Charakter). Ja also zusammengefasst: welche Rassen würdet ihr empfehlen?

Mit lieben Grüßen,

Imladris
 
14.06.2014
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
die-eule

die-eule

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Hi,

Ich befürchte, du wirst hier keine befriedigende Antwort bekommen.
Züchten (und damit auch Rassekatzen) ist hier nicht gern gesehen und wird nicht unterstützt.

Viele hier werden dir sagen, dass Mischlingskatzen viel robuster und gesünder sind, als JEDE Rasse, die du dir vorstellen kannst.
Pauschal kann man das so oder so nicht beantworten.

Genetische Fehler kann es in jedem Tier geben, egal, ob Rasse oder Mischling. Da kommt es ganz darauf an, wie groß der Genpool ist.
Das ist auch innerhalb einer Rasse nicht einheitlich.

Ich nehme mal meine Katzen als Beispiel:
Meine Kim ist eine Scottish Fold (BKH mit Knickohren) und sie hat im Alter von 6 Jahren bereits 3 Eckzähne verloren aufgrund von entzündetem Zahnfleisch. Außerdem wachsen ihr ständig die Krallen ein. Ich gehe davon aus, dass beides mit dem Futter und den Genen zusammenhängen kann.
Mein Kater ist ein BKH Selkirk... was bedeutet, er hat Locken. Seine Schnurrbarthaare sind sehr kurz und gekräuselt... man sagt oft, dass die Katzen das in der Orientierung stören müsste, weil da ja auch ihr Gleichgewicht mit gesteuert wird. Ist in seinem Fall gar nicht so. Er hat mit 3 eine Zahngleischsanierung bekommen und auch ein paar Zähnchen verloren... ansonsten ist er fit wie ein Turnschuh (wär anders auch schade in seinem Alter).
Wie das später mal wird, kann ich nicht sagen, aber solche Wehwehchen haben Wald- und Wiesenkatzen genau so.

Charakterlich ist JEDE Katze anders, egal, welcher Rasse sie entstammt. Auch Geschwister können KOMPLETT unterschiedlich sein.
Es ist wichtig, wie die Katzen sozialisiert wurden, ob sie Freigänger oder Wohnungskatzen sind und wie groß ihr Kontakt zum Menschen ist. Das kann durchaus variieren. Nicht jede Katze ist ein Schmuser, aber viele sind es.

Meine Katzen sind beides Rassekatzen, kamen aber über Umwege zu mir. Ich habe sie von privat übernommen, weil sie von den Vorbesitzern "abgeschoben" wurden (Zank mit anderen Katzen, Allergien)... einen Züchter würde ich nie direkt unterstützen. Ich finde das unnötig und das wirst du hier oft hören. Ich habe sie nicht wegen ihrer Rasse aufgenommen, sondern weil sie ein Zu Hause brauchten ;)

Mein Rat an dich:
Bitte nur noch mind. 2 Katzen. Einzelhaltung wird hier auch nicht befürwortet, da Katzen sehr sozial sind.
Und such sie dir nicht nach Rasse aus, sondern gib einer heimatlosen Katze eine Chance. Es gibt auch oft Kitten im Tierheim.
Da kannst du dir ja Geschwisterchen suchen oder eben ältere Tiere, deren Charakter man schon kennt.
Das Wesen einer Katze ist so viel wichtiger, als ihre Farbe. ;)

LG
Eule
 
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Wuschelmonsterchen

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Eule, die TE hat Gründe, dass Tierheimkatzen ausgeschlossen sind, gegen ihre Mutter wird sie nur schwer ankommen. Was soll das heissen, züchten ist hier nicht gern gesehen? Einige haben hier Katzen von Züchter und was ist dara so schlimm eine Katze vom Züchter zu nehmen? Ein seriöser Züchter hat vielleicht 2 mal im Jahr nen Wurf und das Ziel ist es, die Rasse zu erhalten. Soll sie sich besser Bauernhofkätzchen holen oder wie?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Vlt liest du mal Imladris' anderen Thread, dann verstehst du es vielleicht besser :angel:
 
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Imladris

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oh und nicht falsch verstehen: wir hatten zwei katzen und wollen auch wieder mindestens zwei. Dass in meinem Profil nur eine Katze drin steht, liegt daran, dass seine Schwester offiziell meinem Bruder gehört hat, aber die waren schon zu zweit. Einzelhaltung finde ich ebenfalls Tierquälerei.

und Farbe ist mir tatsächlich egal, ich würde niemals sagen, ich will eine Katze ihres Aussehens wegen. Deshalb war ich eben sehr gegen Rassekatzen. Aber ich höre auch gerne alle Meinungen. Bisher habe ich viel Pro-zucht gehört, wenn du was anderes empfehlen würdest kannst du mir das auch gerne schreiben (aber vllt besser in meinen anderen Thread, da steht auch die fehlende Info wegen keine Tierheim etc. drin^^)

Also danke schon mal für die Antworten und ich bin auch für eure ehrlichen Meinunge immer offen.
 
andie

andie

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Ich befürchte, du wirst hier keine befriedigende Antwort bekommen.
Züchten (und damit auch Rassekatzen) ist hier nicht gern gesehen und wird nicht unterstützt.
Es werden hier keine Tipps zur Zucht bzw. Vermehrung gegeben und einen Züchterlink wird man auch nicht finden. Rasse-Empfehlungen sind aber was ganz anderes - die sind hier nicht verboten. Schau mal bei den Hunden rein, da kommen ständig solche Fragen ;)

Viele hier werden dir sagen, dass Mischlingskatzen viel robuster und gesünder sind, als JEDE Rasse, die du dir vorstellen kannst.
Was aber nicht stimmt. Gerade bei Mischlingen/Bauernhofkatzen/etc. weiß man halt nicht was drin steckt, ob die Eltern Erbkrankheiten haben oder dgl.

Charakterlich ist JEDE Katze anders, egal, welcher Rasse sie entstammt. Auch Geschwister können KOMPLETT unterschiedlich sein.
Natürlich hat jedes Individuum auch einen eigenen Charakter. Gewisse Tendenzen gibt es bei den verschiedenen Rassen (wie bei Hunden, wenn auch nicht so ausgeprägt) aber trotzdem. Bengalen z.B. sind in der Regel sehr aktiv, Siamkatzen "reden" gerne, usw.

Es gibt ziemlich viele Katzenrassen. Was würde dir denn optisch so gefallen? Dann kann man schauen, ob diese Rasse passt ;)
 
die-eule

die-eule

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Hi,

Es gibt da sicherlich eine geteilte Fraktion aber vor ca 2 Jahren, als ich mich frisch angemeldet habe, war die "Gegen-Zucht-Fraktion" sehr groß :D

Natürlich kann man das Risiko durch seriöse Züchter minimieren, weil die wissen, was ihre Tiere für Gene haben und welche Krankheiten auftreten können.
Die Frage ist nur: Wie definiert man serös? Naturnah sind "Rassen" an sich ja so oder so nicht :D Und Zucht ist auch kein natürlicher Prozess... ich als Biologin steige da aus... :D

Wenn aber die Züchter auch zwischendurch mal röntgen lassen, um Knochenprobleme etc auszuschließen und auch Atemwegsinfekte nicht vorkommen oder Krebserkrankungen nicht bekannt sind, kann man schon von einer "robusten" Rasse bzw. Zuchtlinie sprechen.

Hm... schwierig. Kurze Haare sollen es sein?
Na da gibt es BKH, (EKH wird ja selten rein gezüchtet, meist sind das Abwandlungen), OKH, Siam, Burmese, Abessinier, Balinese, Chartreux, bzw. Kartäuser, Javanese, Korat etc etc etc :D
Die Liste ist laaang ;)

Richtige seriöse Züchter findet man eher seltener und wenn, dann solltet ihr euch aber auch bewusst machen, dass die Tiere ihren Preis haben. Richtige Zuchtkatzen kriegt man ja je nach Rasse nicht unter 600€ pro Kitten. Wenn das kein Problem für euch ist, könnt ihr ja mal schauen, wie weit ihr fahren würdet und wer in eurer Umgebung was züchtet.

Ich bin aber wie gesagt der Meinung, dass seriöse Züchter schwer auszumachen sind, denn man kann denen ja nur vor den Kopf gucken.

LG
 
andie

andie

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Natürlich kann man das Risiko durch seriöse Züchter minimieren, weil die wissen, was ihre Tiere für Gene haben und welche Krankheiten auftreten können.
Die Frage ist nur: Wie definiert man serös? Naturnah sind "Rassen" an sich ja so oder so nicht :D
"Naturnah" ist kein Haustier mehr, schon allein weil es eben HAUStiere sind :D

Ich weiß nicht, wie andere einen seriösen Züchter definieren. Oberstes Gebot sollte immer die Gesundheit der Tiere sein. Die Elterntiere sind also auf Erbkrankheiten getestet, etc. Die Kitten werden nicht in Einzelhaltung und nicht zu jung abgegeben und haben bei der Abgabe natürlich alle bis dahin nötigen Impfungen bekommen. Die Tiere werden möglichst hochwertig ernährt (also kein Whiskas oder dgl.). Es werden keine Tiere gezüchtet, bei denen klar ist, dass sie körperliche "Schäden/Mängel" haben (z.B. Katzen ohne Schwanz, extrem platte Nasen).

Dass Kitten vom Züchter ihren Preis haben - darüber sollte man sich natürlich im Klaren sein. 600-800€ für ein Liebhaber-Kitten sind da durchaus normal (Show- oder gar Zuchtkitten sind meist noch teurer ;) )
 
Imbahamster

Imbahamster

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Naja, was erwartest du denn von einer Rasse?
Ich habe zum Beispiel ne Bengalin zu Hause. Der Rasse wird viel Aktivität nachgesagt, oft sind sie bis ins Hohe Alter sehr verspielt. Sie reden gerne, Angy jammert selbst wenn sie Häuffchen macht und man es entfernen soll...:eusa_eh:Sie lieben Wasser und sind Intelligent..hier finde ich öfters aufgerissene Packungen, geöffnete Schiebetüren, Schubladen...:mrgreen:
Bengalen haben Ansprüche, aber sind absolut wundervoll. - nicht nur wegen dem Aussehen.

Perser dagegen sollen ruhiger sein, allerdings hab ich selbst nur aktive Mietzen, da ich Aktion zu Haus haben will...:roll:
 
die-eule

die-eule

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@ andie

Naja ich grenze das etwas ein.
Willkürliche Vermehrung (egal ob domestiziert oder nicht) ist aber dennoch naturnaher als eine gezielte Zucht und Verpaarung.
Und die kranken Katzen auf der Straße sind meiner Meinung nach wegen der Menschen krank und nicht wegen ihrer Gene.
Wildkatzen, fernab von Städten, vermehren sich ja auch in festen Populationen und was da krank wird, stirbt eben... Survival of the fittest.
Züchten ist ja eig. eher einer Art "Gottspielen"... hat Vor- und Nachteile.

Ansonsten sind deine genannten Punkte schon sehr wichtig und so würde ich das auch beurteilen.
Ich zweifel aber, wie man vllt. merkt, einfach an dem Konzept "Zucht"... es stinkt mir halt, auch wenn ich Rassekatzen ebenso sehr schön finde ;)

Vllt. sollte man mal eine Liste machen mit Bedingungen, die die Katze erfüllen sollte.
Viel/wenig erzählen, aktiv oder eher gemütlich, abenteuerlustig oder eher vorsichtig? Da kann man zumindest eine grobe Richtung in Sachen Rasse und auch Geschlecht geben.

LG
 
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Imladris

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okay, ich tu mir gerade ein wenig schwer mit dem Beschreiben, was ich eigentlich möchte. Bisher habe ich meine Tiere immer nur gesehen und ich wusste, das ist mein Tier. Egal was ich mir vorher überlegt hatte, dass ich ne schwarze Katze, auf jeden Fall weiblich - ich hab Tapsi gesehen und hatte einen weißen Kater, der einfach das beste war was mir passieren konnte. Ebenso mein Pferd. Ich dachte immer, ich will mal einen Fuchs, Quarter oder so, ja haha Tinker. Aber auch hier genau "meine zweite Hälfte". So blöd das klingt, aber bei Tieren glaube ich an Liebe auf den ersten Blick. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir Tipps geben könntet, welche Rassen noch "naturnah" sind, erst einmal unabhängig vom Charakter (aber bitte Kurzhaar). Ich würde die tatsächlich besuchen und persönlich angucken und warten dass es "klick" macht - ich würde nie ein Tier vom Foto her kaufen.

@die-Eule: Ich fände es total toll wenn du mir auch kurz schreiben könntest, weshalb du Bauernhofkatzen u.ä. empfiehlst (ich hatte selbst zwei, die waren toll, ich bin per se also absolut nciht abgeneigt - mir wurde nur eben aus diesen und jenen Gründen davon abgeraten). Die Gegenseite habe ich schon gehört, ich würde aber auch deine Meinung gerne hören.

P.S. ja, von den Preisen bin ich nicht begeistert aber auch nicht überrascht. Wenn es so sein soll, kann ich damit leben. Nach den Klinikrechnungen von meinem Pferd schockt mich nichts mehr...^^
 
andie

andie

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Ob man nun für oder gegen Zucht ist bzw. seine Tiere lieber vom Züchter oder aus dem Tierschutz bzw. "secondhand" nimmt, ist eine persönliche Entscheidung. Ich persönlich habe nur "seconhand" Tiere. Irgendwann mal wird aber auch eine Züchter-Katze bei mir einziehen ;)

Das "Problem" in diesem Fall ist aber, dass es eben keine Katzen aus dem Tierschutz sein sollen und dass sie möglichst gesund sein sollen. Man kann natürlich in kein Tier hinein schauen, aber bei einem seriösen Züchter kann man zumindest davon ausgehen, dass das Tier erblich nicht vorbelastet ist. Das kann man bei Ups-Würfen nicht und von Vermehrern würde ich generell abraten - egal wie die Situation aussieht. Da bleibt nicht viel mehr Auswahl als ein Tier vom Züchter.

Wenn man keine Vorstellungen hat, ist es natürlich schwer, eine Rasse zu empfehlen :eusa_think:
 
die-eule

die-eule

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Imladris, genauso würde ich es auch machen.
Einfach hingehen und schauen, wo es Klick macht.

Das Problem ist, dass auch bei Rassekatzen nicht auszuschließen ist, dass sie krank werden.
Der reinrassige Schäferhund meiner Tante hatte eine Lebensmittelallergie und ist nachher an Krebs gestorben. Das Tier war so voll mit Krebs, dass es einen Blutsturz erlitten hat und dann qualvoll einging, bevor man irgendwas tun konnte.
Tja... davor warnt einen niemand. Und niemand wird euch versprechen können, dass ein Tier nie krank wird.

Auch die tolle Rassekatze kann krank werden, selbst, wenn vorher alle Tiere in Ordnung waren.
In Tierheimen werden die Tiere ja auch geimpft und untersucht und kastriert etc... wenn die Katze dann gesund ist, kann sie ja auch durchaus sehr alt werden. Irgendwann sterben sie halt. Und seien wir mal ehrlich? Man stirbt kaum noch an Altersschwäche, sondern meist an Krankheiten. Menschen, wie auch Tiere...

Bisher klingt es für mich eher so, dass der Schock der Krankheit des alten Katers einfach noch tief sitzt und man deswegen Angst davor hat aber ihr werdet damit früher oder später wieder zu tun haben, egal, welche Katze ihr euch zulegt.

Und ist das wirklich ein ausschlaggebender Grund jetzt wer weiß wie viel Geld für eine Rassemieze auszugeben, die vllt. charakterlich aber nicht das ist, was ihr möchtet.

Es gibt so viele Tiere, die ein zu Hause suchen. Meiner Meinung nach gibt es einfach keinen vernünftigen Grund noch mehr in Welt zu setzen.
Ich bin mir sicher, dass ihr auch sehr schöne, tolle, passende Katzen im Tierschutz findet, die lange gesund bleiben. Man kann sie ja vorher untersuchen lassen. ;)

LG
 
andie

andie

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Imladris, genauso würde ich es auch machen.
Einfach hingehen und schauen, wo es Klick macht.
Das wird bei einem Züchter aber auch relativ schwer. Bis man wirklich einen Charakter annähernd erkennen kann, sind die Tiere schon in einem Alter, in dem sie meist schon reserviert sind.

Das Problem ist, dass auch bei Rassekatzen nicht auszuschließen ist, dass sie krank werden.
Der reinrassige Schäferhund meiner Tante hatte eine Lebensmittelallergie und ist nachher an Krebs gestorben. Das Tier war so voll mit Krebs, dass es einen Blutsturz erlitten hat und dann qualvoll einging, bevor man irgendwas tun konnte.
Tja... davor warnt einen niemand. Und niemand wird euch versprechen können, dass ein Tier nie krank wird.
Natürlich kann man das nicht. Bei keinem Lebewesen, egal wie seriös die Zucht ist - aber erbliche Krankheiten kann man ausschließen.

Man stirbt kaum noch an Altersschwäche, sondern meist an Krankheiten. Menschen, wie auch Tiere...
Die Todesursache "Altersschwäche" gibt es nicht - daran kann man also nicht sterben. Eher funktioniert im Körper - manchmal aufgrund des Alters - irgendwas nicht mehr und daran stirbt man dann (versagende Organe, Herz-Kreislauf-Versagen, .. )

Und ist das wirklich ein ausschlaggebender Grund jetzt wer weiß wie viel Geld für eine Rassemieze auszugeben, die vllt. charakterlich aber nicht das ist, was ihr möchtet.
Dann sucht man sich eben eine Rasse, die auch charakterlich passt. Jedes Tier ist in gewissem Maße eine Überraschung. Auch Katzen aus dem Tierschutz. Whisky war, als wir ihn im TH ausgesucht haben, ängstlich und schüchtern und hat sich nicht anfassen lassen. Inzwischen ist er ein unglaublich anhänglicher Schmusekater, der richtig stinkig werden kann, wenn er nicht genug beschmust wird.

Off-Topic
Es gibt so viele Tiere, die ein zu Hause suchen. Meiner Meinung nach gibt es einfach keinen vernünftigen Grund noch mehr in Welt zu setzen.
Das hat jetzt zwar weniger mit dem Thema, sondern mehr mit pro/contra Zucht zu tun, aber: Was wäre denn ein vernünftiger Grund?
 
die-eule

die-eule

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Das wird bei einem Züchter aber auch relativ schwer. Bis man wirklich einen Charakter annähernd erkennen kann, sind die Tiere schon in einem Alter, in dem sie meist schon reserviert sind.
Ich meinte auch keinen Züchter ;)

Natürlich kann man das nicht. Bei keinem Lebewesen, egal wie seriös die Zucht ist - aber erbliche Krankheiten kann man ausschließen.
Stimmt, aber Krebs und Allergien sind z.B. keine Erbkrankheiten. Bringt einem also nichts... daran kann jeder erkranken.

Die Todesursache "Altersschwäche" gibt es nicht - daran kann man also nicht sterben. Eher funktioniert im Körper - manchmal aufgrund des Alters - irgendwas nicht mehr und daran stirbt man dann (versagende Organe, Herz-Kreislauf-Versagen, .. )
Genau das ist doch Altersschwäche. Das altersbedingte Versagen des Körpers. So war es gemeint.

Dann sucht man sich eben eine Rasse, die auch charakterlich passt. Jedes Tier ist in gewissem Maße eine Überraschung. Auch Katzen aus dem Tierschutz. Whisky war, als wir ihn im TH ausgesucht haben, ängstlich und schüchtern und hat sich nicht anfassen lassen. Inzwischen ist er ein unglaublich anhänglicher Schmusekater, der richtig stinkig werden kann, wenn er nicht genug beschmust wird.
Eben. Das erinnert mich übrigens an Forest Gump "Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man kriegt".
Aber eine Rasse, die charakterlich passt, wird es nicht geben. Klar gibt es Tendenzen... aber sicher sein kann man da auch nicht. Immerhin sollte man die Tiere ja auch so lieben, wie sie sind.

Da frag mal nen Züchter. Vllt. die Erhaltung einer Farbe? Die Festigung einer Linie... ein bestimmtes Zuchtziel (Farbkombo, Körperform etc)... muss das alles sein? Ich finde nicht.
 
blackdobermann

blackdobermann

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Es gibt doch solche Katzen-Rasse Bücher. Wenn ich interesse an Katzen hätte, würde ich mir eins kaufen.
Aber ich würde wenn überhaupt Orientalische Katzen wählen.
Es gibt sooo viele. Und ich glaube man kann die Rassen schon nach angezüchteten Charakteren unterscheiden, wie eben die Orientalen Rassen sehr gesprächig sind ^^ und viel Bewegung brauchen.
Aber was natürlich nicht heißt dass es keine Quasselstrippen unter z.b. Persen gäbe...

Aber man hat dann wenigstens schon grobe Charakter-Vorstellungen.
 
andie

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Stimmt, aber Krebs und Allergien sind z.B. keine Erbkrankheiten. Bringt einem also nichts... daran kann jeder erkranken.
Ich weiß. Ich wiederhole mich, aber: Man kann zumindest einen TEIL der Krankheiten (Erbkrankheiten) ausschließen.

Off-Topic
Da frag mal nen Züchter. Vllt. die Erhaltung einer Farbe? Die Festigung einer Linie... ein bestimmtes Zuchtziel (Farbkombo, Körperform etc)... muss das alles sein? Ich finde nicht.
Das sind nur die sekundären Ziele einer Zucht. Die Gesundheit sollte immer im Vordergrund stehen. Deshalb wird auch nur mit gesunden Tieren gezüchtet. Wenn man's mal ganz extrem sieht: Würde KEINER mehr Kitten in die Welt setzen, würde es bald keine mehr geben. Das ist relativ unrealistisch. Es wird immer wieder Kitten geben - warum also nicht jemanden unterstützen, der gesunde Tiere züchtet? Ist doch allemal besser als einen Vermehrer zu unterstützen.
 
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Imladris

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Ihr seht mich jetzt ein wenig in der Zwickmühle, dass ich hier eine Meinung mitvertrete, die nicht meine eigene ist: Ja, ich bin auch der Ansicht, dass man mit der Angst, dass eine Katze krank wird, wahrscheinlich nicht bereit ist eine zu nehmen. Ja, ich bin auch der Ansicht jede Katze kann krank werden und im Tierheim bekommt man zumindest durchgecheckte Katzen und gibt auch noch einem heimatlosen Tier ein zu Hause. Aber ich wohne nun mal nicht alleine und entsprechend hole ich nur eine Katze ins Haus, mit der alle einverstanden sind. Wenn meine Mutter also daran glauben will, dass sie mit einer Bauernhofkatze besser fährt, dann gebe ich ihr zwar auch genau die Argumente, die ihr hier auch schon vorgebracht habt, aber ich zwinge sie nicht zu einer anderen Meinung. Ich persönlich bilde mir nichts bestimmtes ein. Ich will einfach wieder Leben im Haus haben und Tiere mit Charakter um die ich mich kümmern kann... Ich knuddel meinen armen Freund sonst nur noch^^ Mein geliebter Taps war eher ein Schmusekater, aber ich denke ich kann mir auch an einem kleinen Entdecker erfreuen.

Wenn ich das richtig sehe und so mal zusammenfassen darf, gibt es hier zwei "lager", die mit verschiedenen Argumenten verschiedene Meinungen vertreten:
-> Pro Rassekatze: Ausschluss von Erbkrankheiten, überwachte Vermehrung (keine Populationsexplosionen), gute tierärztliche Versorgung von Anfang an
-> Pro Wildwurf: Kostenpunkt, Vermeidung von Vorbelastungen durch Überzüchtung, "natürliche" Gesundheit/Widerstandsfähigkeit

Das heißt für mich also, ich muss die Argumente jeder Seite gut abwiegen und mich dann für die Eine oder die Andere entscheiden.

@ andie: Tut mir voll leid, dass ich so wenig Angaben mache (das ist wahrscheinlich so wie "Ich brauch ein Auto." - "Was soll es denn können?" - "Egal, hauptsache es fährt..."^^), aber es ist tatsächlich so, dass für mich der Punkt an erster Stelle steht, dass die Rasse nicht schon den Ruf haben soll, bestimmte körperliche Probleme mit sich zu bringen und dann kommen erst Interieur und Exterieur^^
 
andie

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Ja, es ist tatsächlich etwas schwierig. Selbst BKH muss man nicht gleich ausschließen. Es gibt auch BKH Züchter, die Katzen "mit Nase" (also Katzen, die keine extrem platte Nase haben) züchten.

Vielleicht ist es bei dir doch ratsam, das mal andersrum zu machen. Also zu schauen, welche Züchter es in deiner Nähe gibt und dann schaut man sich erst an, welche der Rassen am besten zu dir/euch passt :eusa_think: In einer Großstadt wird's ja ein paar Rassen zur Auswahl geben ;)
 
Ina4482

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Es gibt da sicherlich eine geteilte Fraktion aber vor ca 2 Jahren, als ich mich frisch angemeldet habe, war die "Gegen-Zucht-Fraktion" sehr groß :D
Da möchte ich noch mal deutlich wiedersprechen ;). Ich bin seit bald 6 Jahren hier im Forum und habe mich angemeldet als mein erster Kater vom Züchter einziehen sollte: Ich bin sehr nett empfangen worden und habe NIE irgendwelche negativen Erfahrungen hier gemacht, weil ich Katzen vom Züchter habe.

Einen seriösen Züchter auszumachen ist sicherlich nicht einfach, aber wenn man auf ein paar grundlegende Dinge achtet, ist es auch kein Hexenwerk.

Gegen Kitten vom Bauernhof oder aus sonstigen Ups-Würfen (so nach dem Motto "meine Katze soll einmal Mutter werden" und ohne jegliche Genetik-Kenntnisse usw.) spricht für mich ganz klar eins: Die Nachfrage bestimtm das Angebot. Wenn sich bei solchen Leuten immer und immer wieder Abnehmer für die Katzen finden, werden die Tiere nie kastriert und es ändert sich nichts am bestehenden Katzenelend. Damit hat eine seriöse Zucht herzlich wenig zu tun.

Ganz wichtig fände ich hier übrigens noch den Aspekt des Freigangs: Das habe ich doch richtig gelesen, dass die zukünftigen Katzen Freigänger werden sollen, oder? DAS wird nämlich richtig schwierig zu vereinbaren: Rassekatze vom seriösen Züchter UND späterer Freigang.
 
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Wuschelmonsterchen

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Ganz wichtig fände ich hier übrigens noch den Aspekt des Freigangs: Das habe ich doch richtig gelesen, dass die zukünftigen Katzen Freigänger werden sollen, oder? DAS wird nämlich richtig schwierig zu vereinbaren: Rassekatze vom seriösen Züchter UND späterer Freigang.
Das finde ich auch ein wichtiges Thema. Die meisten seriösen Züchter geben ihre Tiere nicht in Freilgängerhaltung ab, weil Rassekatzen oft gestohlen werden. Imladris, wäre es für euch eine Option, die Katzen als Wohnungskatzen zu halten? Oder ansonsten gesicherten Freigang (Garten einzäunen oder Freigehege bauen) zu gewähren?

Ansonsten würde ich dir auch empfehlen, mal zu schauen, was es denn so für Züchter gibt, in deiner Nähe :angel: Und vielleicht wirklich mal ein gutes Buch mit Bildern drin kaufen, damit du überhaupt mal erfährst was es da so gibt. Gibt so viele Rassen.. um dir mal ein paar Kurzhaarrassen zu nennen, die es in unseren Breitengraden auch gibt: Ägyptische Mau, Bengal, Britisch Kurzhaar, Burma, Kartäuser, Orientalisch Kurzhaar (OKH), Scottish Fold (gibt sogar eine im Forum, von User Ice.Age), Siam, Somali (halblanghaar), Abessinier, Bombay. In Dortmund gibt es eine kleine Bombay- und Burmesenzucht. Von mehr Züchtern weiss ich leider nicht, da ich nicht in Deutschland wohne :lol:
 
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