Probleme mit der zweiten Katze (Aggressivität gegenüber der Älteren und mir)

Diskutiere Probleme mit der zweiten Katze (Aggressivität gegenüber der Älteren und mir) im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr, ich weiß mir momentan einfach nicht mehr zu helfen. Vor zwei Jahren haben wir eine unheimlich liebe Katze aus dem Tierheim geholt...
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bjarne

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Hallo ihr,
ich weiß mir momentan einfach nicht mehr zu helfen.
Vor zwei Jahren haben wir eine unheimlich liebe Katze aus dem Tierheim geholt. Sie war damals fünf Jahre alt und es hieß, mit anderen Katzen versteht sie sich gut, kann aber auch gut alleine. Letztes Jahr haben wir dann eine zweite, mittlerweile fast einjährige Katze dazu geholt, weil wir es doch irgendwie blöd fanden, die Katze allein zu halten. Diese kam von einer Bekannten. Deren Freigängerin durfte aus gesundheitlichen Gründen noch nicht kastriert werden und hat dann die Pille bekommen. Wie das eben so ist, Pille ausgespuckt, netten Kater getroffen, kurz vor dem Ende der Schwangerschaft wiedergekommen... Das Baby ist soweit wirklich gut sozialisiert bzw sollte es sein (neben der Mutter gab es noch eine weitere Kätzin und zwei kleine Hunde), sie war insgesamt fast vier Monate bei der alten Familie.

Anfangs verstanden sich die beiden dann auch gut, haben gespielt und geschmust. Wir haben einen komplett ummauerten Hinterhof (die Mauer ist ca. 3,5m hoch), da durften die beiden dann auch raus, weil wir dachten, flüchten können sie nicht (die Große hat auch nie Anstalten unternommen, war immer in Sichtweite). Vor ein paar Wochen war die Kleine 5 Stunden einfach weg, kam später fröhlich miauend
wieder. Einen Ausgang nach draußen haben wir partout nicht gefunden. Ein paar Tage später habe ich dann zufällig mitbekommen, wie die Kleine auf der Mauer herumspazierte (wie sie da hoch kam - keine Ahnung!) und habe sie nur durch gutes Zureden wieder herunter bekommen. Seitdem dürfen die Katzen nur noch unter Aufsicht raus (1-2 h am Tag) und sind ansonsten in der Wohnung (ca. 60 m2, plus mehreren deckenhohen Kratzbäumen, Catwalks und Regaloberflächen, etc - sie haben de facto also noch mehr Fläche zur Verfügung, genug Platz zum Spielen sollte also da sein). Der Großen ist das prinzipiell auch egal, sie war sonst auch eher nur kurz draußen.

Seitdem sie aber "Hausarrest" haben, flippt die Kleine völlig aus. Ich bin meistens wegen der Masterarbeit eh zuhause und beschäftige mich lange und oft mit beiden Katzen (mindestens drei Stunden am Tag, aufgesplittet in mehrere Spiel"einheiten", mit reichlich Möglichkeit, sich auszupowern). Die Kleine vereinnahmt mich in letzter Zeit völlig, wenn die Große mitspielen will, gibt es Schläge und es wird gebissen. Die Große lässt sich das alles gefallen und wehrt sich einfach nicht. Statt dessen flüchtet sie sich stundenlang in den Transportkorb, der immer mit ausgehängtem Türchen und eingelegter Decke als Höhle bereit steht.
Auch sonst bekomme ich oft mit, wie die Kleine der Großen auflauert, sie umwirft und beißtbeißt. Gemeinsames Fressen ist mittlerweile nicht mehr möglich, die Benutzung des Katzenklos ist für die Große auch jedes Mal eine Tortur, weil sie währenddessen ja wehrlos ist. Die Kleine versperrt ihr da auch schon immer den Weg nach draußen. Sobald die Große zum Schmusen auf den Schoß kommt, ist auch schon die Kleine da und verjagt sie, ich bin dabei auch schon mehrere Male unbeabsichtigt unter die Räder geraten und hatte anschließend tiefe Kratzer an den Beinen.

Seit ein paar Tagen bin ich nun auch direktes Ziel, die Kleine greift mich wirklich bösartig an. Springt mir an die Beine, auf den Rücken und eben fast ins Gesicht und beißt hart zu und kratzt. Ich traue mich schon fast nicht mehr, zu schlafen.

Wir hatten uns eigentlich erhofft, dass die mit der Kastration ruhiger wird, aber der Eingriff ist jetzt auch schon zwei Monate her, seitdem hat es sich eigentlich nur noch verschlimmert. Wir haben es jetzt mal mit Rescue Tropfen versucht, bisher kein Ergebnis. Beim Tierarzt war ich letzte Woche erst, sie ist auch kerngesund, also es könnten noch nichteinmal körperliche Ursachen sein.

Wenn ich "wir" schreibe, dann meine ich mich und meinen mittlerweile Exfreund (wir haben uns vor ca 3 Wochen getrennt). Wir leben momentan noch zusammen in dieser Wohnung (in getrennten Zimmern - wir haben aber kaum etwas umgeräumt, da im zweiten Zimmer sowieso eine Schlafcouch steht, auf der er jetzt schläft), ich werde aber im September in eine WG ziehen. Vielleicht bekommt die Kleine ja irgendwelche schlechten Vibes mit?
Ich überlege momentan wirklich, ob ich die Kleine überhaupt mitnehmen will. Ich bin eigentlich absolut dagegen, Katzen auf welchem Wege auch immer, "loszuwerden" (also auf keinen Fall aussetzen, im Tierheim abgeben, an den Nächstbesten verschachern oder Schlimmeres, bitte nicht falsch verstehen!), aber ich sehe jeden Tag, wie die Große unter dem ständigen Mobbing leidet und geradezu depressiv in ihrer Höhle liegt und auch so viel zurückstecken muss, weil die Kleine die volle Aufmerksamkeit fordert. Hinzu kommt, dass die Große einfach "meine" Katze ist und ich "ihr" Mensch. Sie hat sich mir quasi ausgesucht und war im Tierheim damals auf einmal wie ausgewechselt, als ich in den Raum kam. Zu der Kleinen kamen wir ja geradezu wie die Jungfrau zum Kind und ich habe mit ihr einfach nicht so eine enge Bindung aufbauen können.

Ihr seht, ich weiß einfach absolut nicht weiter. Aber vielleicht habt ihr ja irgendwelche guten Tipps?
 
08.07.2014
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Guest

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Ina4482

Ina4482

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Hallo bjarne und Willkommen im Forum :).

Ich versuche mal, ein bisschen was "auseinander zu pflücken" ;).

Vor zwei Jahren haben wir eine unheimlich liebe Katze aus dem Tierheim geholt. Sie war damals fünf Jahre alt und es hieß, mit anderen Katzen versteht sie sich gut, kann aber auch gut alleine. Letztes Jahr haben wir dann eine zweite, mittlerweile fast einjährige Katze dazu geholt, weil wir es doch irgendwie blöd fanden, die Katze allein zu halten.
Hier könnte schon der erste Haken bei der Kombination sein: Eure Katze war bereits 6 Jahre alte als ein kleines 4 Monate altes Kitten dazu kam. So was kann funktionieren, ist aber leider oftmals nicht die ideale Kombi. Kitten wollen toben, raufen und jede Menge Blödsinn machen, während etwas ältere Katzen auch schon mal ihre Ruhe möchten, je nach Charakter mal mehr oder weniger. Da kann so ein kleiner agiler Zwerg schon gewaltig nerven. Und auch jetzt scheint es ja so, als hätte die Kleine mit mittlerweile einem Jahr noch gewaltig Hummeln im Hintern :roll:.

Auch sonst bekomme ich oft mit, wie die Kleine der Großen auflauert, sie umwirft und beißtbeißt.
Generell ist daran noch nichts verkehr, das ist eigentlich normales Spielverhalten bei jungen und etwas wilderen Katzen. Zum Problem wird das erst in einem Fall wie deinem, wenn die andere Katze das gar nicht will, eingeschüchtert wird und sich zurückzieht.

Im Normalfall würde ich jetzt zu einer dritten Katze raten, die charakterlich und auch altersmäßig zu der jüngeren Dame passt. Dann hättet ihr sehr wahrscheinlich bald ein tobendes, spielendes und gleichzeitig auch ausgeglichenes junges Katzenpärchen und deine "Herzenskatze" könnte sich das entspannt anschauen ohne ständig bedrängt zu werden. Da du nun aber ausziehen willst und dann in einer WG leben wirst, sind drei Katzen natürlich schon eine Hausnummer. Wäre denn dein Exfreund eventuell bereit, die Kleien zu behalten und ihr einen etwas besser passenden Artgenossen zur Seite zu stellen? Dann könntest du mit deiner Katze gehen und auch für sie nach einem besseren Partner schauen (grade bei Wohnungskatzen ist es doch schöner, wenn sie nicht komplett alleine gehalten werden - Katzen sind zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger, sondern sehr soziale Tiere!).

Wir hatten uns eigentlich erhofft, dass die mit der Kastration ruhiger wird, aber der Eingriff ist jetzt auch schon zwei Monate her, seitdem hat es sich eigentlich nur noch verschlimmert.
Dazu noch ein Hinweis für die Zukunft: Bitte niemals wieder eine Katze vor der Kastration nach draußen lassen, auch nicht in einem vermeintlich sicheren Hof. Katzen können meisterhaft klettern und sich durch die kleinsten Lücken quetschen, das ist wirklich mehr als gefährlich! Eine Trächtigkeit hätte so ganz schnell passieren können (wie es ja wohl auch bei ihrer Mutter geschehen ist).
 
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bjarne

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Hallo Ina, danke für deine Antwort!
Hier könnte schon der erste Haken bei der Kombination sein: Eure Katze war bereits 6 Jahre alte als ein kleines 4 Monate altes Kitten dazu kam. So was kann funktionieren, ist aber leider oftmals nicht die ideale Kombi. Kitten wollen toben, raufen und jede Menge Blödsinn machen, während etwas ältere Katzen auch schon mal ihre Ruhe möchten, je nach Charakter mal mehr oder weniger. Da kann so ein kleiner agiler Zwerg schon gewaltig nerven. Und auch jetzt scheint es ja so, als hätte die Kleine mit mittlerweile einem Jahr noch gewaltig Hummeln im Hintern :roll:.
Wir waren zuerst auch ziemlich unsicher, aber die Große ist eigentlich für ihr Alter noch ziemlich aufgeweckt und im Familienverbund machten alle Kitten einen eher ruhigen Eindruck.

Generell ist daran noch nichts verkehr, das ist eigentlich normales Spielverhalten bei jungen und etwas wilderen Katzen. Zum Problem wird das erst in einem Fall wie deinem, wenn die andere Katze das gar nicht will, eingeschüchtert wird und sich zurückzieht.
Genau, anfangs war das alles erst noch Toben im normalen Rahmen. Irgendwann wurde der Ton aber schärfer. Mir ist aufgefallen, dass die Große nie, also wirklich NIE die Krallen ausfährt, wenn sie haut (bzw ist das bei ihr auch eher ein anstupsen, so richtig mit Karracho hat sie noch nie gehauen), während die Kleine alles aufbietet, was ihr zur Verfügung steht.

Im Normalfall würde ich jetzt zu einer dritten Katze raten, die charakterlich und auch altersmäßig zu der jüngeren Dame passt. Dann hättet ihr sehr wahrscheinlich bald ein tobendes, spielendes und gleichzeitig auch ausgeglichenes junges Katzenpärchen und deine "Herzenskatze" könnte sich das entspannt anschauen ohne ständig bedrängt zu werden. Da du nun aber ausziehen willst und dann in einer WG leben wirst, sind drei Katzen natürlich schon eine Hausnummer. Wäre denn dein Exfreund eventuell bereit, die Kleien zu behalten und ihr einen etwas besser passenden Artgenossen zur Seite zu stellen? Dann könntest du mit deiner Katze gehen und auch für sie nach einem besseren Partner schauen (grade bei Wohnungskatzen ist es doch schöner, wenn sie nicht komplett alleine gehalten werden - Katzen sind zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger, sondern sehr soziale Tiere!).
Eben, der Umzug in die WG ist schon ein ziemliches Problem. Letztendlich wären das auch nur 70m2 ohne Möglichkeit, rauszukommen und ein Zimmer, welches frei gestaltbar wäre. Ganz viel Platz würde dann eben auch weg fallen, weil man sich ja in einer WG auch anders "ausbreitet" als in einer Partnerschaft. Und dann hätte ich eben auch Angst, dass zwei Kleine sich gegen die Große verbünden.
Mein Exfreund sagt zwar, er ist ein großer Katzenfreund und würde alles für sie tun, allerdings arbeitet er in seiner Ausbildung Vollzeit. Er verdient auch nicht viel (800€ incl BAB) und wird Probleme haben, überhaupt eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die bisher einzige Option wäre eine 20m2-Wohnung, die fast eine Stunde Fahrtzeit entfernt ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch und zwei Katzen darin glücklich werden können.

Dazu noch ein Hinweis für die Zukunft: Bitte niemals wieder eine Katze vor der Kastration nach draußen lassen, auch nicht in einem vermeintlich sicheren Hof. Katzen können meisterhaft klettern und sich durch die kleinsten Lücken quetschen, das ist wirklich mehr als gefährlich! Eine Trächtigkeit hätte so ganz schnell passieren können (wie es ja wohl auch bei ihrer Mutter geschehen ist).
Stimmt, da haben wir Mist gebaut. Und das wäre mir noch nicht mal aufgefallen, hättest du mich nicht drauf hingewiesen. :shock: Danke!
 
Ina4482

Ina4482

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Ist denn die WG als erst mal dauerhafte Lösung gedacht oder nur vorübergehend aufgrund der Trennung :eusa_think:? 800 € und eine solche Mini-Wohnung sind ja wirklich nicht besten Voraussetzungen. Auf kleiner Fläche kann man zwar viel machen (da geistern hier auch noch irgendwo richtig nette Fotos von einem 33 qm Appartment rum, was ganz toll für die Katzen hergerichtet worden ist), aber man muss ja auch erst mal was halbwegs passendes finden, wo überhaupt Katzenhaltung erlaubt ist dann.
 
Keisuke

Keisuke

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20m2 sind schon arg klein.

Im Prinzip kann auch eine kleinere Wohnung schön für Katzen sein, in dem man halt in die Höhe baut (Catwalks, Deckenspanner usw.) aber bei 20m2 ist das sicher nicht möglich.
Vielleicht wäre es das beste, der Kleinen ein neues, gutes Zuhause zu suchen. Ich finde so etwas manchmal besser, als auf Biegen und Brechen die Katze zu behalten, nur weil man sich nicht eingestehen will, dass man bei der Anschaffung 'nen Fehler gemacht hat....:eusa_think:
 
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bjarne

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Ist denn die WG als erst mal dauerhafte Lösung gedacht oder nur vorübergehend aufgrund der Trennung :eusa_think:? 800 € und eine solche Mini-Wohnung sind ja wirklich nicht besten Voraussetzungen. Auf kleiner Fläche kann man zwar viel machen (da geistern hier auch noch irgendwo richtig nette Fotos von einem 33 qm Appartment rum, was ganz toll für die Katzen hergerichtet worden ist), aber man muss ja auch erst mal was halbwegs passendes finden, wo überhaupt Katzenhaltung erlaubt ist dann.
Das ist für mich eine dauerhafte Lösung. Ich bin eigentlich auch immer mehr WG-Mensch als Mit-Partner-zusammenwohn-Mensch gewesen, also passt mir das ganz gut. Meine Mitbewohnerin ist auch eine gute Freundin von mir, die Katzen auch liebt, also war das alles ein glücklicher Zufall.
Ich dachte, Katzenhaltung darf nach der Gesetzesänderung letztes Jahr (?) nicht mehr verboten werden? Andererseits ist der Hamburger Wohnungsmarkt ja echt stark umkämpft, da braucht ein Vermieter ja noch nicht mal direkt sagen, dass er keine Katzenhaltung will, dann sind es eben andere Gründe, die gegen eine Vermietung sprechen...

20m2 sind schon arg klein.

Im Prinzip kann auch eine kleinere Wohnung schön für Katzen sein, in dem man halt in die Höhe baut (Catwalks, Deckenspanner usw.) aber bei 20m2 ist das sicher nicht möglich.
Vielleicht wäre es das beste, der Kleinen ein neues, gutes Zuhause zu suchen. Ich finde so etwas manchmal besser, als auf Biegen und Brechen die Katze zu behalten, nur weil man sich nicht eingestehen will, dass man bei der Anschaffung 'nen Fehler gemacht hat....:eusa_think:
Das mit den Catwalks haben wir hier gemacht und das funktiontioniert auch wirklich gut. Das war halt auch die erste Idee von meinem Exfreund, in der kleinen Wohnung so etwas wieder einzurichten. Aber der braucht ja nunmal auch ein bisschen Stell- und Ablagefläche und müsste dafür in so einer Miniwohnung wahrscheinlich selbst in die Höhe bauen.



:!: Mein Exfreund hat mir gerade gesagt, dass er mit den Vermietern telefoniert hat. Er könnte den Mietvertrag auf sich umschreiben lassen und in dieser Wohnung bleiben um eine WG aufmachen. Hat natürlich den Vorteil, dass die Kleine keinen Umzugsstress hat und weiter raus kann. Und sein Arbeitsplatz ist von hier aus in 10 Minuten zu erreichen (und meine WG auch). Dann wäre auch eine weitere junge Katze möglich.

Das wäre mir natürlich viel lieber, als die Kleine "abzuschieben". Aber stimmt, sollte sich das Alles doch nicht so entwickeln, wäre es wohl wirklich die beste Lösung, wenn die Kleine woanders glücklich wird.
 
Ina4482

Ina4482

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Das ist für mich eine dauerhafte Lösung. Ich bin eigentlich auch immer mehr WG-Mensch als Mit-Partner-zusammenwohn-Mensch gewesen, also passt mir das ganz gut.
Das ist doch perfekt - deswegen fragte ich aber auch: Für mich wäre eine WG eine absolute Strafe und völlig unvorstellbar, da sind die Geschmäcker ja verschieden ;).

Wenn das mit deinem Ex und der Wohnung klappen sollte, wäre das doch die ideale Lösung für alle Beteiligten. Für deine Katze würde ich dann aber wirklich nach einer etwa gleichaltrigen und eben charakterlich besser passenden Partnerin schauen, sobald ihr umgezogen seid und euch eingelebt habt.
 
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bjarne

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Das ist doch perfekt - deswegen fragte ich aber auch: Für mich wäre eine WG eine absolute Strafe und völlig unvorstellbar, da sind die Geschmäcker ja verschieden ;).

Wenn das mit deinem Ex und der Wohnung klappen sollte, wäre das doch die ideale Lösung für alle Beteiligten. Für deine Katze würde ich dann aber wirklich nach einer etwa gleichaltrigen und eben charakterlich besser passenden Partnerin schauen, sobald ihr umgezogen seid und euch eingelebt habt.
Haha ja, ich kann absolut nachvollziehen, dass man das auch so sehen kann. Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit WGs gemacht. Vor allem nach dem Umzug nach Hamburg, als alles so schnell gehen musste. Ich stand am Umzugstag vor der Tür, mir wurde aufgemacht und es hieß "Das ist mein Mann, der wohnt auch hier!" - auf 40m2! Und auch sonst waren das ziemliche Schweine, fast schon Messies. Zum Glück war das eh nur auf drei Monate begrenzt und ich konnte mir schnell was Neues suchen. - Mittlerweile weiß ich, worauf ich achten muss und wohne nur noch mit Leuten zusammen, die ich wenigstens über ein paar Ecken kenne. :D


Genau das ist der Plan, wenn das so klappt. Ich würde es so einrichten, dass ich der Großen erstmal ein paar Wochen oder Monate Zeit lasse, damit sie sich erholen kann und währenddessen immer mal wieder beim Tierheim vorbei schaue. Ganz unverbindlich und mit Ruhe und Bedacht aussuchend, wer passen könnte. (Wenn ich das so schreibe, erinnert mich das ein bisschen ans WG-Leben, haha.)
 
Ina4482

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Haha ja, ich kann absolut nachvollziehen, dass man das auch so sehen kann.
Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich wirklich mega-pingelig bin und es schon nicht leiden kann, wenn die Klopapierrolle falsch herum aufgehängt wird ;). In einer WG stelle ich mir so jemanden wie mich dann noch mal deutlich schwieriger vor als mit einem Partner zusammen (mein Mann verdreht auch die Augen, wenn ich dann demonstrativ wieder irgendwas gerade rücke im Haus :lol:).


Ich drücke euch die Daumen, dass das so funktioniert und würde mich freuen, wenn du mal einen Zwischenstand hier rein schreibst :).
 
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bjarne

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Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich wirklich mega-pingelig bin und es schon nicht leiden kann, wenn die Klopapierrolle falsch herum aufgehängt wird ;). In einer WG stelle ich mir so jemanden wie mich dann noch mal deutlich schwieriger vor als mit einem Partner zusammen (mein Mann verdreht auch die Augen, wenn ich dann demonstrativ wieder irgendwas gerade rücke im Haus :lol:).
Off-Topic
(Ach sooooo geht Offtopic! :idea:)
Klopapierrollen haben ja aber auch nur eine einzige korrekte Hängweise!
Du hast ja auch einen halben Zoo daheim, wie ich sehe. Ich glaube, wenn du da nicht pingelig sein würdest, wäre da auch ganz schnell Chaos, oder?



Ich drücke euch die Daumen, dass das so funktioniert und würde mich freuen, wenn du mal einen Zwischenstand hier rein schreibst :).
Dankeschön! :) Ja, wollen wir mal hoffen, dass das so klappt. Und natürlich gibt es dann Updates. :)
 
Ina4482

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Du hast ja auch einen halben Zoo daheim, wie ich sehe. Ich glaube, wenn du da nicht pingelig sein würdest, wäre da auch ganz schnell Chaos, oder?
Ach, saugen muss man ja mit Katzen so oder so regelmäßig ;).

Aber ja, bei uns wird mehrfach in der Woche gesaugt, zwei mal gewischt, die Klos werden eigentlich 3 mal täglich gemacht, die Näpfe müssen gespült werden, die Katzen gefüttert und gebürstet, die Hamster gefüttert und die Gehege teilgereinigt werden... da kommt was zusammen ;). Dafür gibt´s aber auch nie Langeweile :mrgreen::lol:.

 
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Ina, ich würde wahnsinnig :D
Hier wird einmal die Woche gesaugt, täglich 1x gefegt, 2x täglich die Klos (und wenn einem zwischendurch noch was in die Nase steigt, das dann eben nochmal extra...) Gebürstet wird hier nur sporadisch - wie gesagt, den Pold könnte man täglich 3 Stunden und es nützt nix....
Ja, und dann, klar 2x täglich Näpfe spülen und neu befüllen.
Und ich muss sagen, der Aufwand für die Mäuse und Ratten damals war deutlich größer als jetzt für die Katzen - eben weil allein die Gehegereinigung unheimlich viel Zeit in Anspruch genommen hat...
 
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