Fohlen lahmt

Diskutiere Fohlen lahmt im Pferde Gesundheit Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo! Ich habe ein paar Sorgen. Seit zwei Wochen steht mein 2-jähriger Quarter Horse Wallach bei mir. Zur Eingewöhnung steht er in einer Box...
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Monsch

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Hallo!

Ich habe ein paar Sorgen. Seit zwei Wochen steht mein 2-jähriger Quarter Horse Wallach bei mir. Zur Eingewöhnung steht er in einer Box neben einer Stute die einen Tag nach ihm im Stall eingezogen ist.
Leider dreht sich der Kleine immer wieder im Kreis (immer links herum, selten rechts herum). Nach ca. 1,5 Wochen ist mir
aufgefallen, dass er vorne lahmt. Meine Tierärztin hat mir geraten, dass ich seine Box ganz dick einstreue und die Beine ganz gut kühle. Das mache ich nun schon seit 3 Tagen. Wenn es nicht besser wird würde sie einen Hufverband machen.
Die Züchterin von ihm meint, dass ich einen Orthopädischen Hufbeschlag machen lassen soll.
Zu seiner Geschichte: Er ist im Offenstall mit Älteren und Gleichaltrigen aufgewachsen und nach dem Absetzen wurde er an beiden Augen operiert aufgrund eines Kataraktes auf beiden Augen. Er besitzt nun keine Linsen mehr. Er ist nun stark weitsichtig. Laut Züchterin ist er als Fohlen immer um die Mama herum gelaufen (links herum) und hat sich so orientiert. Nach der Operation sei das aber nicht mehr vorgekommen und ihr wäre das Kreis laufen nie aufgefallen.

Ich bin nun etwas ratlos was ich mit seinen Hufen anstellen soll. Am zweiten Tag nach meiner "Behandlung" ist er schon viel besser gelaufen. Heute am dritten Tag hat er leider wieder gelahmt.
Hat jemand einen Tipp, Ratschläge oder Erfahrung?

Schöne Grüße
Moni
 
12.07.2014
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Missymannmensch

Missymannmensch

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Raus aus der Box!
Nein, ich will nicht damit anfangen, das vor allem Jungpferde die drei Ls brauchen.
Das Pferd kreiselt auf engem Raum, was ua. Belastungsrehe, Lymphwasseransammlungen, Sehnenentzündung etc. zur folge haben bzw. hat es ja bereits.

Mein Tipp, ab auf den Paddock oder Weide mit Ihm.
Lg shorty und gute Besserung für den Lütten
 
M

Monsch

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Dass eine Box nicht ideal für ein Jungpferd ist weiß ich. Er steht zur Eingewöhnung in der Box. Und leider kreiselt er genauso außerhalb der Box. Was er braucht ist, dass er endlich mit anderen Pferden wieder in der Gruppe steht. Aber leider möchte sich die Stallbesitzerin damit extrem viel Zeit lassen weil eine Stute mit der er zusammenkommen soll ziemlich zickig ist und ganz gerne aggressiv wird gegenüber anderen Pferden.
Darum ist es mir jetzt mal ganz wichtig was ich mit seinen abgelaufenen Hufen anstellen soll.

lg
 
Calimero

Calimero

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Ich habe keine Erfahrung mit Jungpferden.

Aber in meinen Augen hat ein zweijähriges Pferd nichts in einer Box verloren! Eingewöhnen kann man auch mit abgetrennten Koppelstücken, verstehe nicht, wie sich ein Pferd in einer Box eingewöhenen soll, vor allem woran? Wenn es doch später draußen stehen soll? Und es soll doch alle Koppelkollegen kennen lernen und nicht nur eine Stute, die dort selbst neu ist...

Und bei dir macht er das Kreiseln auch auf großen Koppeln? Auch wenn er die erste Orientierungslosigkeit überwunden hat, dort also mal ein paar Tage am Stück stand?
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Du hast leider nicht geschrieben, was mit seinen Hufen ist.
Gib uns mehr infos. Warum ein Ortobeschlag?
Wg. abgelaufenen Hufen? Die wachsen wieder besser, sobald er nicht mehr auf "Beton" steht. Selbst mehr einstreien btingt da nicht viel, da durch das Kreiseln die Streu beiseite gekreiselt wird, ausser du machst eine richtige Mattenstreu, aber werwill das?

Wie sehen seine Hufe aus? Bilder?

Und warum will die Stallbesi ihn mit, sorry, einer aggro Stute zusammenstellen? Da ist Stress ja schon vorprogrammiert.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Mein Problem wäre an dieser Stelle weniger, was mit den Hufen des Tieres geschehen soll... Ist denn ganz sicher alles in Ordnung mit dem Pferd? Hat es, so weitsichtig wie es ist, Lebensqualität? Und: Kreist es jetzt sein ganzes Leben lang wie ein Bekloppter in der Gegend herum?
Sorry für die harten Worte, aber das wäre in meinen Augen viel wichtiger abzuklären als irgendwelche daraus resultierenden Schäden zu behandeln. Denn: Was bringt dir das ganze herumdoktoren, wenn der kleine Mann weiterhin "sich selbst verletzt".
Was sagt die Tierärztin denn zu seiner Sehschwäche? Ist die für das kreiseln verantwortlich? Oder hat der Kleine einfach nur Stress?
Ich halte es auch für extrem fahrlässig ein anscheinend derart beeinträchtigtes Tier zu einem Streitross zu stellen. Stattdessen würde ich ihn lieber mit gleichaltrigen "lieben" Zeitgenossen zusammenstellen.
 
M

Monsch

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Zu den Hufen: Vorne sind sie ziemlich abgelaufen aufgrund des Betons auf dem er steht. Fotos habe ich noch keine. Die Züchterin hat den Beschlag vorgeschlagen damit er nicht mehr am "ganzen" Huf steht. Die Tierärztin meinte, dass ein Hufbeschlag in dem Alter nicht von Vorteil ist. Sie würde einen Hufverband machen, wenn es nicht besser werden würde damit der Huf entlastet wird. Ich überlege ob ich ihm vielleicht Hufschuhe besorgen soll bis das Horn wieder gut nachgewachsen ist.
Und seine Beine kühle ich ständig mit einer Pferdesalbe. Heute ging er wieder lahmfrei.

Zu der Box:
In die Box habe ich seit ein paar Tagen eine richtig dicke Matte eingestreut (3 Ballen). Und er kreiselt nicht so viel, dass alles zur Seite geschoben wird. Das habe ich beobachtet.
Leider lassen es die Gegebenheiten nicht zu, dass er am Paddock stehen bleibt weil dort kein Unterstand für ihn ist. Und bei der Hitze und den ganzen Insekten wäre das für ihn nicht auszuhalten (Man bedenke die Kastration ist noch nicht lange her und die Wunde noch nicht vollständig verheilt). Jetzt steht er eben in der Box neben der neuen Stute mit der er in den Offenstall kommen soll. Mittlerweile stehen sie schon zusammen auf der Weide. Und diese beiden (mein Kleiner und die Stute Maggie) sollen mit der älteren Stute Missy zusammengewöhnt werden die zurzeit alleine den Offenstall besetzt. Und Missy ist grundsätzlich eine freundliche Stute (hatte nur schlechte Erfahrungen in vorigen Offenställen) aber man darf keine neuen Pferde zu schnell zu ihr lassen sonst gibt es Stress. Kontakte wurden zwischen ihr und Skip (mein Kleiner) schon über den Zaun hergestellt und sie war verhältnismäßig sehr sehr freundlich zu ihm. Das sieht ja schon mal gut aus.
Wir stellen ihn immer wieder in die kleine Reithalle und wenn das Wetter passt auf den Paddock und dort geht er auf und ab und sucht was zum fressen und zieht trotzdem immer wieder seine kleinen Kreise. Ich hoffe, dass es nicht mehr lange dauert bis er im Offenstall steht.

Zu seinen Augen:
Ich habe mich bei einigen Tierärztin erkundigt und viel im Internet gelesen über Pferde ohne Linse. Ich habe auch Kontakt aufgenommen mit dem Tierarzt aus Amerika der ihn damals erfolgreich operiert hat. Seine "Lebensqualität" ist nicht sonderlich eingeschränkt. Da er als Fohlen blind war und nach der Operation sehen konnte, kennt er es gar nicht anders und das kann man sozusagen als Vorteil sehen. Ältere Pferde haben da größere Probleme. Er kann ja sehen. Nur nicht besonders scharf. Er kann über Bodenstangen steigen. Er läuft nirgendwo auffällig oft dagegen. Er kann den Weidezaun sehen und läuft nicht hinein. Er stolpert nicht auffällig oft. Er ist nicht auffällig schreckhaft. Er ist unglaublich gelassen, ruhig, verschmust, menschenbezogen, kommt sofort wenn man auf ihn zugeht und er ist überhaupt ein ganz ganz lieber Kerl.
Wir nehmen an (und die Tierärztin), dass das Kreiseln durch Stress hervorgerufen wird. Es ist immerhin eine neue Situation für ihn. Und natürlich steht es auch im Zusammenhang mit den Augen weil er immer Pferde um sich herum hatte an die er sich ein wenig orientieren konnte.

Falls ich was vergessen habe zu erwähnen, dann einfach fragen.
 
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