Mein Traum Tiere aufzunehmen...

Diskutiere Mein Traum Tiere aufzunehmen... im Tierhilfe Forum Forum im Bereich Tier Ecke; Hallo ihr lieben;), ich Träume gerade etwas vor mich hin, was meine Zukunft betrifft:roll:. Und immer wieder bleibe ich an dem Punkt hängen...
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Ley

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Hallo ihr lieben;),

ich Träume gerade etwas vor mich hin, was meine Zukunft betrifft:roll:. Und immer wieder bleibe ich an dem Punkt hängen, dass ich unbedingt Tiere aufnehmen möchte. Ich bin mit Tieren aufgewachsen und kann gar nicht mehr ohne.

Mit meinem Partner möchte ich im laufe der nächsten zwei Jahre auf einen
Hof ziehen, wo genügend Platz für ein paar Tiere wäre – sprich Katzen, Hunde, Kleintiere und evtl. auch eins zwei Nutztiere.
Mein Freund verdient gutes Geld und auch wenn es hart werden würde, könnten wir es finanziell schaffen, etwa fünf Tiere aufzunehmen. Spenden wäre auch noch eine Möglichkeit – da ich auch Kontakte habe, die das ein stück weit mit ermöglichen würden.

Da ich auch Tiere weiter vermitteln würde, wenn es zb. junge verwahrloste Welpen wären, hätten wir dort eine kleine Einnahmequelle. Aber mein Traum ist es eigentlich nur, alten Tieren die letzte ruhe zu geben und eins zwei angenehme Jahre bis zum Tot zu ermöglichen:uups:.



Einen Gnadenhof habe ich auch schon in Betracht gezogen, doch ich möchte nur Privat nebenbei ein paar Tiere halten und nichts all zu großes daraus machen.


Was haltet ihr von dem kleinen Traum und ist das überhaupt umsetzbar?
Habe ich etwas übersehen?
Was denkt ihr darüber?:angel:
 
22.07.2014
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Lunai

Lunai

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Huhu Ley!
Auch ein großer Traum von mir.. Aber was mir als allererstes auffällt: Einnahmequelle wegen Weitervermittlung? Das kannst du sofort vergessen ;) Die Tiere werden dich IMMER mehr kosten, als sie dir einbringen. So sollte es jedenfalls sein, wenn sie tierärztlich versorgt werden und anständiges Futter bekommen. Tiere kosten, kosten, kosten. Ganz besonders kranke und verwahloste... Natürlich werden sie mit Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt, aber die deckt in den meisten Fällen nichtmal die Ausgaben. Wenn man es richtig macht.

Ansonsten finde ich es wirklich schön, wenn Menschen das machen. Aber ich würde dir raten, da etwas kleiner anzufangen. Dir vielleicht eine Tierschutzorgi raussuchen, bei der du mal reinschnuppern und mithelfen kannst, vielleicht mal als Pflegestelle anfangen. Da würdest du dann sehen, wie sowas WIRKLICH abläuft. Denn meistens sind die Vorstellungen doch ein wenig "romantisch", wenn man nicht selber weiß, wie es in echt aussieht.
 
Casimir

Casimir

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Huhu!

Da muss ich Lunai Recht geben. Vermittlungen bringen kein Geld, sie kosten. Immer, an allen Ecken. Vor allem, wenn du alte Tiere aufnehmen willst. Tierarztkosten, Futterkosten, sonstige Nebenkosten die anfallen und bezahlt werden wollen (Leinen, Spielzeug, Körbchen, Benzinkosten, Streu für Kleintiere....).

Auch würde ich mich nicht auf Spenden verlassen (vor allem am Anfang, wenn man noch eher unbekannt ist) und auf keinen Fall auf den Job deines Partners. Es kann so schnell gehen, dass er diesen verliert- und was ist dann mit den Tieren? Für sowas braucht man wirklich ein gutes finanzielles Polster und einen Plan B.

Wenn du wirklich vermitteln willst, kann ich dir auch nur den Rat geben: gliedere dich erstmal einem Verein an. Es gibt so viele Dinge, die man als Vermittlungsstelle beachten und lernen sollte. Auch ist es Anfangs wirklich hilfreich, Kontakt zu knüpfen und jederzeit Gleichgesinnte zu haben, die helfen und beraten und einem zur Seite stehen. Auch hast du so erstmal eine gute Plattform für die Vermittlungen und du machst dich bekannt, was ebenfalls ein Vorteil ist und bekommst Einblick in viele extrem wichtige interne Details.

Und leg dir ein dickes Fell zu... Vermittlung ist nicht immer: oh, ein kleines hilfloses Tierchen! Ich päppel es auf und finde dann gleich einen wundervollen Interessenten.
Es gibt immer Menschen, denen irgendetwas an dir nicht passt und dann hast du Probleme. So ein dämlicher Hass aufgrund von Missverständnissen hat schon öfter dazu geführt, dass auf einmal das Vetamt vor der Tür stand.

Das alles tangiert dich vielleicht wenig, wenn du die Tiere behalten willst. Aber das alles nur mal als kleiner Tipp einer Pflegestelle- zwar nur für Hamster, aber selbst in diesen Kreisen ist wenig Kuscheln und mit-Wattebällchen-werfen angesagt ;)

Ansonsten: Ich denke, diesen Traum hatte jeder schonmal irgendwann...aber ich stelle mir das in der Realität wirklich sehr schwierig und kniffelig vor und drücke dir die Daumen, dass du dir diesen Traum erfüllen kannst!
 
Maische

Maische

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Huhu,

das ist auch mein großer Traum einen Gnadenhof zu haben. In 10 jahren spätestens mit meiner Tante und meinem Onkel. jeder eine eigene Wohnung und ja. Ich kann dir aber auch wie die anderen schon sagen, du wirst damit kein Geld verdienen ;) Die Tiere verschlingen mehr. Aber ich finde sowas immer toll, wenn es denn klappt und drücke dir die Daumen :)
 
Smoothie

Smoothie

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Dein Traum wird immer ein Traum bleiben. Sry. Zumindest der Teil in den du hoffst mit den Tieren Geld zu verdienen. Das schaffst du nur wenn du ihnen billig Futter gibts, ganz viele auf einmal aufnimmst, sie nicht versorgen laesst und an irgendwelche Leute ohne Prüfung schnellst möglich verscherbelst. Dann tust du den Tieren allerdings nichts gutes und jeder würde dir Raten deinen Traum zu begraben bevor du den Tieren mehr schadest wie nutzt. ;)
 
seven

seven

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Ich kann mich den anderen mitsamt ihren Bedenken nur anschließen - was ja aber nicht heißt, dass Du Deinen Traum begraben musst ;)

Du sagst, ungefähr 5 Tiere könntest Du Dir vorstellen.
Kommt ja dann aber immer noch drauf an, welche Tiere das sind ;) 5 Hunde sind was anderes als 5 Meerschweinchen ;)

Ich würde den Traum z. B. so anfangen:

1 Hund und 2-3 Katzen...
Und dann mal schauen, wie sich das alles so entwickelt - berufsmäßig, geldtechnisch etc.... aufstocken kann man dann immer noch, und dann kannst Du auch noch überlegen, wie es mit Nutztieren aussieht... aber wie gesagt, das würde ich einfach langsam angehen...

Und Notfalltiere als Einnahmequelle - wie die anderen schon sagten, ich denke, das kannst Du knicken....

LG, seven
 
eichhorn33

eichhorn33

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............... und auf keinen Fall auf den Job deines Partners. Es kann so schnell gehen, dass er diesen verliert- und was ist dann mit den Tieren? Für sowas braucht man wirklich ein gutes finanzielles Polster und einen Plan B.
Und genauso schnell kann auch der Freund selber weg sein , mit seinem gutbezahlten Job .
Arbeitest Du denn selber nicht ?
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Abgesehen von den bereits angesprochenen Punkten ganz kurz zu diesem Aspekt:

Mit meinem Partner möchte ich im laufe der nächsten zwei Jahre auf einen Hof ziehen, wo genügend Platz für ein paar Tiere wäre – sprich Katzen, Hunde, Kleintiere und evtl. auch eins zwei Nutztiere.
Mein Freund verdient gutes Geld und auch wenn es hart werden würde, könnten wir es finanziell schaffen, etwa fünf Tiere aufzunehmen.
Wenn das bereits hart wird, würde ich es lassen- du solltest die Tiere noch gut versorgen können ohne den ganzen Monat über Nudeln essen zu müssen;)

Mit "ein oder zwei" Nutztieren kommt man da rein finanziell nicht sehr weit- außer du meinst z.B. "nur" Hühner. Bei Schafen etc. sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
"Eins" schon mal gar nicht, "zwei" wäre Minimum- absolutes Minimum und ich würde es nicht machen.

5 Tiere ist auch sehr grob gefasst. Das könnten dann 2 Katzen, 1 Hund und zwei Meerschweinchen sein- finanziell meinetwegen machbar.
Andere Konstellationen werden dann wiederrum wesentlich kostenintensiver.

Was genau schwebt dir da vor?

Mal ganz abgesehen davon, dass sowas auch wirklich viel Arbeit ist. Und ich habe derzeit eine ähnliche Konstellation hier rumlaufen, die wirklich verflucht viel Arbeit/Aufmerksamkeit erfordert.
[VERSTECK]Als Vergleich: Hier leben 2 Hunde, 2 Katzen, 6 Meeris und 1 Pony (warum der allein steht ist etwas länger...auf jeden Fall nicht "einfach so" und Änderungen sind in Planung) und da bin ich jeden (!!!) Tag mind. 4-5 Stunden ausschließlich mit den Tieren beschäftigt. Neben Job, Haushalt und Grundstückspflege, die einem auf einem Hof auch gern mal über den Kopf wächst.[/VERSTECK]
 
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