Wie lange zahlt Versicherung Therapie im Schadensfall?

Diskutiere Wie lange zahlt Versicherung Therapie im Schadensfall? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Foris, ich bin neu hier im Forum und habe gleich eine Frage, die mir schon länger unter den Nägeln brennt. Meine Hündin (10 Jahre) wurde im...
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Soluna

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Hallo Foris,

ich bin neu hier im Forum und habe gleich eine Frage, die mir schon länger unter den Nägeln brennt.
Meine Hündin (10 Jahre) wurde im Frühjahr 2013 von einem anderen Hund schwer gebissen. Dabei hat sie sich u.a. die Sehne der rechten Vorderpfote gerissen. Die Kosten für
Tierarzt und Physiotherapie hat die Versicherung des anderen Hundehalters (einer Tierhilfsorga) bis jetzt übernommen. Seit über einem Jahr bin ich mit meiner Hündin bei der Physiotherapie, anfangs 2x pro Woche, dann 1x, jetzt sind wir bei 1x alle 10-14 Tage. Die Physio hat auch super geholfen, aber nun möchte ich diese beenden, in der Hoffnung, dass der Zustand der Pfote sich auch ohne Therapie nicht verschlechtert (recht viel besser geht es nicht mehr).
Ich habe aber v.a. die Sorge, dass die Beschwerden mit zunehmendem Alter meiner Hündin - also vielleicht in 2-3 Jahren - wieder zunehmen. Muss die Versicherung dann immer noch die Kosten für die Therapien bezahlen, auch wenn ich dazwischen länger pausiert habe, weil keine Physio nötig war? Im Prinzip handelt es sich dann ja immer noch um Beschwerden durch den "Unfall".
Hat zufällig jemand von euch Foris hierzu Erfahrungen?

Vielen Dank :)
Soluna
 
30.07.2014
#1
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Knopfstern

Knopfstern

Moderator
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Hallo,

Ich denke nicht, das die Versicherung dieses weiterzahlen würde, wenn in 2-3 Jahren weitere Schäden kommen.
Der fall wäre ja, wenn die Physio beendet wird, auch beendet.
Es geht hier ja,leider, im Grunde um einen Sachschaden.

Hast du in regelmässigen Abständen einen Tierarzt deinen Hund untersuchen lassen?
Und bestätigen lassen, das du weitere Physio brauchst?
Ich gehe davon aus, das wenn du die Physio eigenmächtig abbrichst, das eine nicht beendete Therapie darstellt.
Diese sollte schon von einem Tierarzt bestätigt werden, damit man auch wirklich sagen kann, das die Therapie beendigung auch Sinnvoll ist oder noch weitere Sitzungen gemacht werden müssen.

Ich an deiner Stelle würde aber am besten bei der Versicherung anrufen und da nachfragen, es kommt wohl auch auf die Versicherungsart drauf an.
Da es auch sein kann, das dem Versicherten Gekündigt wird, da die Versicherung ja in einem Schaden Leistung gezahlt hat.
Und in so einem fall, kann es sein - muss aber nicht, das die Versicherung kündigt.

Ich denke es wird auch Problematisch, da dein Hund dann in einem alter ist, in dem"alters erscheinungen" einfach dazu kommen und man wird es darauf schliessen.

Wie gesagt, ruf bei der Versicherung an.
Da niemand von uns weiss, wo und welche Versicherung der andere hat.
 
S

Soluna

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Hallo Knopfstern,

danke für deine Antwort!
Es geht mir hier ja nicht um "weitere Schäden". Ich denke nur, dass eine gerissene Sehne im Alter mehr Probleme bereiten wird, z.B. durch vermehrtes Hinken und erneuten Muskelabbau, was ja alles nicht wäre, hätte es diesen "Unfall" nicht gegeben... Kurz: Ich meine Beschwerden, die man eindeutig auf diesen "Unfall" zurückführen kann.
Wir hatten schon regelmäßige Untersuchungen, aber der Tierarzt kann auch nichts vorhersagen.
Ich habe auch schon anfangs bei der Versicherung angerufen, um mich zu erkundigen, ob sie Physiotherapie bezahlen, wie lange sie die Therapie bezahlen etc. Ich bekam aber immer nur die Antwort: "Reichen Sie's mal ein." und nie eine Auskunft, wann genau Schluss ist, bzw. wieviel genau bezahlt wird. Ich gehe also davon aus, dass sie bis zu einem bestimmten Betrag erstatten, da auch nie Auskunft über den Behandlungserfolg o.ä. gefordert wurde. Aber wie gesagt, von der Versicherung (Uelzener) habe ich da keine Auskünfte bekommen...

Viele Grüße,
Soluna
 
Tompina

Tompina

Moderator
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Hallo,

erstmal für mein Verständnis - die Versicherung des anderen Halters bezahlt bisher die Kosten? Oder?
Dann ist das ja ein Haftpflichtfall und kein Krankenversicherungsfall.

Ob die Haftpflicht auch für Folgeschäden in der Zukunft aufkommt, hängt vermutlich von der Versicherungsart ab.
Aber das müsste doch dann der andere Halter erfragen und nicht du!? :eusa_think:

Oder hab ich was falsch verstanden?
 
S

Soluna

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Hallo Tompina,

ja, die Versicherung der Tierschutzorga bezahlt bisher, also die Gegenpartei, es geht also um die Hundehaftpflicht. Ich wüsste aber nicht, warum die Versicherung dem Vers.nehmer mehr Auskunft zu einem konkreten Fall geben sollte, als dem Geschädigten...
Ich möchte auch nicht unbedingt die Tierschutzorga damit behelligen, ich bezweifle auch, dass diese sich kundig machen würde. Meine Hündin hatte wirklich großes Glück, aber das Interesse, wie es ihr geht, war ab dem ersten "den Umständen entsprechend gut" mehr als geringfügig...

VG Soluna
 
Tompina

Tompina

Moderator
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Ich denke, dass es darauf ankommt zu welchen Konditionen und mit welchen Bedingungen die Haftpflicht abgeschlossen wurde und das kann nur der Versicherungsnehmer erfragen, da wirst du gar keine Auskunft bekommen, denke ich. Vielleicht gibt sich die Versicherung auch deshalb so kurzangebunden mit "Reichen Sie es mal ein.", weil sie dir im Prinzip gar keine Auskunft über den direkten Leistungsumfang machen dürfen, wenn du nicht der Versicherungsnehmer bist!

Letztlich musst du eintretende Folgeschäden ohnehin dem Versicherungsnehmer in diesem Fall dem Schadensverursacher melden.
Wer weiß, ob er in x Jahren noch diese Versicherung nutzt oder nicht? Und die Versicherung ist dir gegen über nur in der Pflicht, wenn der Schadensverursacher dir gegenüber in der Pflicht ist (und das hängt eben davon ab welchen Leistungsbereich die Versicherung abdeckt), wenn es aus der Versicherungspolice keine Verpflichtung für Folgeschäden auch nach mehreren Jahren gibt, wirst du bei der Versicherung selbst nicht weiterkommen. Dann musst du den Schadensverursacher wieder direkt zur Verantwortung ziehen!
 
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akatenango

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Hi, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Versicherung in zwei Jahren bereit sein wird, für einen "alten" Hund zu zahlen, der inzwischen 2 oder mehr Jahre relaxed hat - Gg
 
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Schweinderl

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Meiner Meinung kommt es überhaupt nicht auf die Versicherung an, die die Gegenpartei hat. Für die Schäden verantwortlich ist die Tierhilfsorga, nicht deren Versicherung. Also ist das ganze keine Versicherungsfrage, sondern eine rechtliche Frage, wie lang die Gegenpartei zahlen muss. Und ich denke laut Gesetz muss man für alle durch einen Hund verursachten Schäden und Folgeschäden verantwortlich. Wenn also dein Tierarzt in 2 Jahren bestätigen kann, dass es sich noch immer um Folgen dieser Verletzung handelt, hast du auch noch immer Anspruch auf Kostenersatz. Ob das die Versicherung dann noch zahlt, ist also nicht deine Sorge, so hart es auch klingt. Das ist Problem der Tierhilfsorga.
Eben weil man rechtlich fast unbegrenzt haftet, finde ich es extrem wichtig, dass man eine gute Haftpflichtversicherung für die eigenen Hunde hat, sonst kann man in ernsthafte Schwierigkeiten kommen. Ich habe deshalb bei meiner Haftpflichtversicherung auf einem Vergleichsportal extra nach Versicherungen mit hoher Deckungssumme gesucht, das kostet nicht viel mehr, vllt ein paar € im Jahr, aber so bin ich absolut sicher. Meine Versicherung würde zum Beispiel in deinem Fall weiterzahlen.
 
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Soluna

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Vielen Dank für eure Antworten. Die Physio wurde mittlerweile nach Rücksprache mit dem TA ausgesetzt, um zu sehen, was passiert. Bisher nichts. ;)
Ich denke, ich muss dann einfach sehen, was übernommen wird/werden muss, wenn es soweit ist.

Danke nochmal!
 
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