Erfahrungen mit Shepherd / Schäferhung Mix

Diskutiere Erfahrungen mit Shepherd / Schäferhung Mix im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Forenmitglieder, ich hätte da einige Fragen an euch Hundeerfahrene speziell mit dem Mix Shepherd/Schäferhund. Mein Freund und ich...
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malinkimalina

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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich hätte da einige Fragen an euch Hundeerfahrene speziell mit dem Mix Shepherd/Schäferhund.

Mein Freund und ich haben uns für eine Hunde Dame mit diesem Mix entschieden. Es ist für uns beide der "erste" eigene Hund. Naja, er ist mit Hunden aufgewachsen aber da hat seine Mutter die Erziehung und alles übernommen. Und ich habe das erste Jahr des Labradorwelpen meiner Schwester miterlebt und da bei der Erziehung mitgeholfen.

Trotzdem würde ich mich jetzt nicht als "Hundeerfahren" einstufen, deshalb ist es für uns beide
der erste eigene Hund :)

Hat denn jemand von euch schon Erfahrungen mit diesem mix?

Ich meine das da der Hütehund in jedem Fall rauskommt ist bei diesem Mix ja wohl klar, aber welche Probleme können damit den auftauchen?
Welche Fehler könnte man machen?
Auf was sollte man ganz dringend achten?
Wie ist denn der Charakter von so einem Mix?
Wird es Probleme mit dem Hüteinstinkt geben?

Sie ist schcon 2 Jahre alt, also kein Welpe. Hat laut Vorbesitzer auch einen Grundgehorsam und kann auch ohne Leine laufen und kommt auf Ruf immerwieder zurück. Wenn man sie sieht, erkennt man mehr den Schäferhund als den Shepherd. Den würde man rein vom optischen eher nicht vermuten. Ob es wirklich Schäferhund ist, weiß ich nicht (da frag ich nochmal nach), aber sie sieht sehr danach aus. Jedoch mit kurzem Fell! Vielleicht ist sogar ein bisschen Labrador mit dabei (würde die Wasserverücktheit erklären ;) )

Wir holen sie am Sonntag ab, und dürfen sie für 1-2 Wochen erstmal behalten um zu schauen ob sie zu uns, und wir zu ihr passen. Zeit bringen wir sehr viel mit. Auch will ich mit ihr Agility Sport machen, da sie sehr viel Power und enorm viel Ausdauer hat (rennt neben dem Motorrad her um sich richtig auszupowern).
Natürlich aber erst, nachdem ich zur Hundeschule mit ihr gegangen bin (oder parallel zum agility?!?)

Auf was muss ich den am Anfang ganz besonders bei so einem Mix achten?

Ich danke eucht tausendmal für die Hilfe. Vielleicht bin ich dann weniger nervös bis Sonntag und etwas ruhiger =)

Liebe Grüße,
Lina
 
08.08.2014
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Mitch

Mitch

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Ich gehe mal davon aus, du redest vom Deutschen Schäferhund und Australian Shepherd? Schäfer(hund) und Shepherd bedeuten nämlich genau das gleiche ;)

Ansonsten kann man das beim Mix nie genau sagen.
Mit DSH kenne ich mich jetzt nicht so aus, aber beim Aussie müsstest du mit Hüte-/Jagdtrieb und Schutztrieb rechnen. Je nachdem, wie stark das ausgeprägt ist, kann das recht schwierig sein.
Allerdings würde ich bei einem 2-jährigen Mix nicht auf die Rasse, sondern auf den Charakter achten. Und wenn's ein Tierheimhund ist, hat man ja meistens die Möglichkeit, erst ein paar mal Spazieren zu gehen und den Hund ggf. für ein paar Wochen "auf Probe" zu nehmen.

Ganz wichtig ist aber, dass du sie nicht nur körperlich auslastest! Neben dem Motorrad herlaufen ist mMn ein No-Go, und dadurch hat sie wahrscheinlich erst recht so viel Power.
Agi müsstest du mal ausprobieren (vorher aber beim TA untersuchen und röntgen lassen, ob sie auch wirklich fit ist!), ob ihr das Spaß macht. Ansonsten könnte auch Zughundesport was sein, da muss sie ja auch laufen und gleichzeitig ziehen, das powert zusätzlich aus.
Und ganz wichtig: Kopfarbeit! Suchspiele, Tricks, Dummyarbeit usw.... da musst du bei so einem Hund wahrscheinlich sehr kreativ sein ;)

EDIT: Ach, dass ihr sie schon mal nehmen könnt, habe ich überlesen, das ist doch super :)
 
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malinkimalina

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Hallo Mitch,

danke für deine schnelle Antwort. Ja genau, ein Aussie ist mit drinnen =)

Das mit dem Motorrad hatte der Vorbesitzer gemacht. Ich fahre zum Glück keins und mein Freund auch nicht, bei uns wäre sie eher mit uns mit dem Fahrrad mit dabei.

Er meinte auch, sie würde Apportspiele sehr lieben und könne dies auch sehr gut. Da habe ich auch an Dummy Training gedacht oder so etwas. Ein Tierheim Hund ist sie nicht, kommt aus privaten Händen. Der Vorbesitzer hatte sie schon seit sie ein Welpe ist und hat sie großgezogen. Aus zeitlichen und örtlichen Gründen kann er sie nicht mehr behalten und verkauft sie deshalb.

Zughundsport klingt interessant, vielen Dank für den Tipp!

Zum Glück wohnen wir auch gegenüber von einem Wald (zwar in der Altstadt, aber dafür direkt am Neckar mit dem Waldberg und einer riesen Neckarwiese vor der Haustüre). Schwimmen kann sie also jeden Tag, und bei einer Wanderung durch den Wald ganz hoch auf den Berg kann man solche Versteckspiele ja machen.

Ich habe einfach nur ein bisschen Sorge vor einem zu großen Beschützerinstinkt. Könnte das bei ihr ausgeprägter sein als jetzt bei anderen Mischlingen?
 
Mitch

Mitch

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Naja, bei anderen Mixen ist die Wahrscheinlichkeit sicher geringer, kommt ja auf die Rassen an ^^

Schutztrieb bedeutet aber ja nicht, dass der Hund gleich jeden anfällt :lol:
Wie gesagt, kommt eben auch sehr auf den Charakter an.
Wenn ihr direkt in die Hundeschule geht und der Hund vorher schon gut erzogen war, sollte das eigentlich kein Problem sein
 
suno

suno

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Hallo,

MA grüßt HD! Bevor ich zum MIX komme schau mal hier unter HD bzw. MA...:
http://www.doggytreff.de/hundewiesen/liste

In MA Neckarwiese linkes Ufer...gegenüber dem Fernsehturm...bis fast nach Worms am Neckar-Rhein entlang (über Neckarspitze) - und alles auf dem Fahrrad machbar...begegnet ihr vielen netten Hundebesitzer und Hunden, viel Wasser für den Hund zum abkühlen und auch das ein oder andere Café / Bistro für euch auf dem Weg....macht echt Spaß und alles im Freilauf (sofern euer Hund sich benimmt:mrgreen:).

Man kann eh nur generell, auch bei reinrassigen Hunden , eine wahrscheinliche Verhaltens Aussage machen. Ihr habt (wenn dt Schäfer und A. Shepard) 2x den "Schäfer-" Hund, denn auch der dt Schäferhund war einst Hütehund. Man könnte davon ausgehen, daß er weniger Jagd und mehr Hüteverhalten an den Tag legt. Er wird auch eher weniger Vorstehen und ich eventuell eher territorial Verhalten. Aber du merkst : könnte, eher, wahrscheinlich....es ist wirklich absolut von seinem Charakter und von seiner bisherigen Erziehung abhängig. An letzteres kann man aber jederzeit arbeiten.

Ich denke die Rassebestimmung wird erst dann relevant, wenn du Verhaltensweisen bemerkst die du nicht möchtest: z.B. beim Spazierengehen in die Waden zwicken, das Rudel dauernd umkreisen, andere Mit - Hunde hüten wollen oder vollkommen einen auf Hausmeister Machen (dt Schäferhund mag das) und Bestimmer sein wollen...

Aber jeder vermeidliche Nachteil hat auch Vorteile....der Hund der euch hütet rennt euch nicht davon, der Herr Hausmeister begleitet euch auf Schritt und Tritt und will euch gefallen....

Lasst das mal auf euch zukommen, lasst den Hund erstmal bei euch ankommen. Vielleicht klappt gleich alles oder ganz viel...und vielleicht denkt euer Hund er sei ein Jagdhund...das muss man sehen und dann dem entsprechend gegensteuern.

Was ihr aber auf jedenfall machen solltet, ist die tägl. Power-Trainingseinheiten - langsam aber bewußt auf eine gesunde Mischung zwischen der artgerechten Bedürfnisse euers Hundes und eurer Möglichkeiten an zu passen:
Shepard und dt. Schäferhud kann 6 Stunden (und mehr wenn sie z.B. wirklich Viehherden hüten / schützen) am Tag draußen "arbeiten", laufen, etc. Sie KÖNNEN wenn hochtrainiert, tägl. 50 km laufen MÜSSEN aber nicht - welcher private Hundebesitzer kann sich das schon zeitlich leisten.
Wenn du aber einen Hund hochtrainierst....dann braucht er das (wie ein Spitzensportler - der darf auch nicht einfach aufhören, sondern muss runter trainieren) bzw. muss runter trainiert werden.

Wenn man sich sagt, gut ich habe täglich 3 Stunden "draußen" Zeit...dann kann man ja 1st30 min täglich Fahrrad (das sind so ca 20 -25 km) fahren und den Rest der Zeit, trainieren, spielen, schwimmen.....und bei der nächsten echten (Fahrrad-) Wanderung machst du als Mensch dann trotzdem vorher schlapp:lol:

Auch muss man wissen, daß ein Hund (meine zumindest) lieber Tod umfällt als (alleine) stehen bleibt - also immer drauf achten und lieber (vor allem bei Hitze) öftermal eine bade/trink Pause einlegen, man lernt sehr schnell seinen Hund lesen - ob er wirklich noch kann - oder nicht.

LG Suno
 
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malinkimalina

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Super, vielen Dank für den Tipp mit der Strecke und die Infos! Ich glaube das mit der Neckarwiese machen wir auf jedenfall mal.

Ich glaube auch das es nicht schaden würde die Hundeschule mit ihr zu besuchen. Da lerne ich bestimmt auch einiges dazu.

Hat vielleicht noch einer Tipps, was ich die ersten Tage machen kann damit der Hund ruhiger wird?
Ich will aufjedenfall den Vorbesitzer darüber ausquetschen wann er immer spazieren gegangen ist mit ihr, um welche Uhrzeit er sie immer gefüttert hat und vorallem mit was. Damit sie sich wenigstens ein bisschen heimisch bei uns fühlt. Sie ist sehr an dem Vorbesitzer gebunden sagt er, ich glaube die ersten Tage werden echt hart für sie und auch für uns.

Was konnte ich denn machen um ihr das alles ein bisschen zu erleichtern?
Hilft da sehr viel rausegehen und spielen und auspowern?
Oder lieber etwas ruhigeres weil der Hund sowieso gestresst ist?
Lieber riese Menschenmengen (wie in der Stadt z.b) lieber meiden?

Vom Labrador meiner Schwester weiß ich das sie immer nervös ist wenn sie bei mir ist (klar, sie ist jetzt 3 Jahre und hat mich in den 2 Jahren kaum gesehen. Trotz ihrem ersten Jahr wo ich sie miterzogen habe) und ich da immer große Menschenmengen meiden muss weil sie das dann nicht aushält.
 
Mitch

Mitch

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Man könnte davon ausgehen, daß er weniger Jagd und mehr Hüteverhalten an den Tag legt.
Zumindest im Fall des Aussies ist das Quatsch ;)
Ich kenne viele Aussies, die starken Jagdtrieb haben. Hüten ist auch nichts anderes als "umgelenktes" Jagen, d.h. es wurde einfach die letzte Sequenz - das Zupacken - rausgezüchtet. Wölfe treiben das Wild ja auch zum Rest des Rudels.

Was konnte ich denn machen um ihr das alles ein bisschen zu erleichtern?
Hilft da sehr viel rausegehen und spielen und auspowern?
Oder lieber etwas ruhigeres weil der Hund sowieso gestresst ist?
Lieber riese Menschenmengen (wie in der Stadt z.b) lieber meiden?
Ich würde den Hund erstmal ankommen lassen, höchstens kurze Spaziergänge an der Leine.
Ansonsten davon abhängig machen, wie der Hund sich eben verhält. Vllt braucht sie Nähe und möchte gekuschelt werden, vllt möchte sie auch erstmal ihre Ruhe haben, vllt ist sie aber auch "ganz normal" und möchte eben auch normal beschäftigt werden, also Spaziergänge und Kopfarbeit.
Ihr habt halt das Pech, dass es sehr so klingt, als hätte der Vorbesitzer einen wahren Worcaholic aus ihr gemacht, ein "normaler" Aussie z.B. braucht neben normalen Spaziergängen noch etwas Kopfarbeit (kann man auch bei den Spaziergängen einbauen) und möchte ansonsten einfach immer dabei sein.
Beim Schäfer wird es auch nicht so viel mehr sein, denke ich.
 
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