Fragen zum Reiten!

Diskutiere Fragen zum Reiten! im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo, ich habe einige fragen.... Ich fange wahrscheinlich an zu Reiten, früher als Kind bin ich auch schon mal geritten und Voltigiert.... Aber...
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monAmour94

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Hallo,

ich habe einige fragen....
Ich fange wahrscheinlich an zu Reiten, früher als Kind bin ich auch schon mal geritten und Voltigiert....
Aber ich habe immer wieder starke Rückenprobleme... ich wollte fragen ob das Reiten gut für den Rücken ist?... Mein Arzt ist der Meinung ich solle mir eine Sportart aussuchen indem man den Rücken etwas gutes tut... Da bin ich aufs Reiten gestoßen, da ich es auch gerne wieder beginnen würde.

Da das Reiten bei mir schon länger als 10 Jahre her ist, wollte ich nochmals nach fragen was ich nochmals alles brauche, das wichtigste... Also einen Helm brauche ich auf jedenfall.
Brauche ich richtige Reitstiefel oder reichen auch erstmals normale Schuhe aus?
Was für Hosen sollte ich tragen?

Was kostet ungefähr eine Reitstunde?... Ich bin noch Schülerin und verdiene noch kein Geld, da bin ich fest am überlegen ob ich es mir leisten kann mit dem Unterhalt meines Vaters!

Freue mich auf Antworten!
 
  • #1
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Mathilderich

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mhmm ob reiten für den rücken nun so gut ist. mhmm dann solltest du dinge wie springen, viel galoppieren und aussitzen im Trab aber lieber weglassen. Da dies ganz schön stauchen kann, grade wenn man es nicht so gut kann.

mhmm helm auf alle fälle. für den anfang reichen turnschuhe mit schleifen und leichtem absatz. nimm aber dann richtige feste schuhe damit deine knöchel geschont werden. Hose reicht anfangs ne enge hose. Wenn du weiter machen willst, solltest du aber auf ne reithose umsteigen :)

kosten mhmm zwischen 12 - 30 € kostet es etwa
 
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Meike1987

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Turnschuhe halte ich für absolut ungeeignet. Gerade Anfänger/ Wiedereinsteiger neigen dazu den Fuß viel zu weit in den Bügel zu schieben. Bei einem Sturz rutscht man mit einem Turnschuh ruckzuck durch den Bügel und bleibt hängen. Eher würde ich zu Gummistiefeln raten. Evtl brauchst Du Handschuhe.
 
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monAmour94

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Danke für die schnellen Antworten :) ....
Was für Handschuhe sind das ungefähr?
 
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Meike1987

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Die sind relativ dünn und am Ringfinger verstärkt. Vielleicht brauchst Du auch keine. Mein Pony reißt ab und an mal gerne die Zügel durch die Hände und damit die Pelle nicht abgeht, reite ich immer mit Handschuhe.
 
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Mathilderich

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aber gummistiefel haben meist keinen absatz oder ?:eusa_think:
 
NinchenLu

NinchenLu

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Der Absatz dient dazu, das du nicht durch die Steigbügel rutscht und hängen bleibst. Also, ein ganz leichter Absatz. Ich würde einfach jetzt schon Reitstiefel/Schuhe kaufen, dann bist du auf der sicheren Seite.
 
Mitch

Mitch

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass Reiten gut für den Rücken ist...
Okay, für die Haltung ist es super, aber wenn man schmerzen hat, halte ich es eher für ungeeignet, es sei denn, man reitet nur im Schritt. Ansonsten hopst man ja gerade als Anfänger doch sehr rum. Die ersten Male tut einem danach sowieso immer alles weh
 
ShiGi

ShiGi

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Mit Reiten tust du deinem Rücken sicher nichts gutes. Also wenn du wieder anfängst, würde ich mir an deiner Stelle eine weitere Sportart zum Ausgleich suchen. Oder zumindest Krankengymnastik oder Rückentraining machen.
Ich kenne genug Leute, die wegen Rückenproblemen das Reiten aufgeben mussten, bzw. inzwischen "nur noch" Schritt reiten können. Wobei das natürlich immer davon abhängt, was genau du für Probleme hast. Aber wenn du deshalb schon beim Arzt warst, sollte der dir auch sagen können, ob du reiten darfst oder es lieber lassen solltest.

Gummistiefel haben häufig den Nachteil, dass sie ein relativ starkes Profil haben, wodurch du wiederum leichter im Steigbügel hängen bleiben kannst. Wenn du dir sicher bist, dass du es nicht nur mal ausprobieren willst, sondern dauerhaft reiten möchtest, solltest du in Stiefeletten oder Reitstiefel investieren.
Ob du mit oder ohne Handschuhe reitest, ist (im Sommer) Überzeugungsfrage. Manche schwören darauf, ich persönlich finde, man hat ohne Handschuhe mehr Gefühl. Aber das ist alles eine Frage der Gewöhnung.
Bei der Hose solltest du darauf achten, dass sie innen keine dicken Nähte hat, da du dir die Haut sonst daran aufreiben kannst. Und auch hier gilt: Wenn du dir sicher bist, dass du auf längere Sicht reiten willst, kommst du um den Kauf einer Reithose nicht herum.

Die Kosten für Reitstunden sind regional sehr unterschiedlich. Also am besten einfach bei Reitställen in der Umgebung nachfragen ;)
 
Michse89

Michse89

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Kann mich ShiGi nur anschließen und bezweifel das es gut für den Rücken ist. Einige Probleme könnten sich evenuell eher verschlimmern.
Ich würde nebenbei auch schonende Sportarten wie schwimmen betreiben, das die Rückenmuskulatur eher stärken kann.

Zu den klamotten wurde ja schon das meiste gesagt ;)
 
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Machtnix

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Es gibt Programme 'Reiten als Gesundheitssport'.
Reiten ist für den Rücken gesund, wenn man es richtig macht und richtig anfängt.
Wichtig ist, dass das Pferd nicht ZU viel Schwung hat. Gerade am Anfang, sollte das Pferd eher bequem sein. Auch benötigst du vermutlich sehr viel mehr Longenstunden als Reiter mit gesundem Rücken und einen Trainer, der sich damit auskennt.
Das Schuhwerk sollte eine glatte Sohle haben (damit man im Steigbügel nicht hängen bleiben kann), über den Fussknöchen gehen (zur Stabilität) und einen kleinen Absatz haben (damit man nicht durch den Steigbügel durchrutschen kann).
Ich habe selber nach einem Unfall einen total kaputten Rücken (Hohlkreuz, seitliche Wirbelverschiebung um mehr als 1cm) und reite seit fast 40 Jahren. Dank des Reitens bin ich komplett schmerzfrei, kein Orthopäde, der meine Röntgenbilder sieht kann verstehen, dass ich überhaupt schmerzfrei stehen kann. Mein Rücken kann nichts mehr halten und ist total verbogen. Dank richtigem Reiten, ist jedoch meine Muskulatur dermaßen stark, dass sie den Rücken hält und ich nicht nur absolut schmerzfrei reite, sondern auch ansonsten absolut schmerzfrei bin.
Man muss allerdings absolut richtig sitzen und diese Haltung nimmt man im sonstigen Leben auch automaisch ein.
Ein starker Rücken wird nicht krank (Kieser).
 
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Tanith

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Hallo,
Reiten kann gut für den Rücken sein, wenn man den richtigen Sitz lernt!!! (tut man leider in den wenigsten Ställen...)
Außerdem würde ich an deiner Stelle auch gut über die Reit-Art nachdenken, so wie die meisten Englischreiter sitzen und zwar im Holkreuz,( NICHT ALLE!!! Will hier niemanden angreifen! ist nur meine eigene Erfahrung als Reitlehrerin) ist es ziemlich schädlich, wenn du aber den Knick mit der Hüfte machst, wie ein Westernreiter, kannst du den Schwung durch die Hüfte abfedern und es gibt keine Stöße in den Rücken! Bin selber 8Jahre Englisch geritten und nun Umgestiegen seit 5 Jahren ;)

Liebe Grüße

Tanith

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

:clap: gefällt mir sehr gut!
 
Mitch

Mitch

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Naja, aber finde mal einen bezahlbaren Reitstall, wo jemand vermehrt auf den Sitz der TE achtet. Da braucht ja fast schon Einzelstunden, wo man komplett betreut wird.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Ich denke, dass gerade die TE eher mit Einzelstunden glücklich wäre.
Es bringt ja nichts, wenn z.B. Sie ordentlich sitzt und keine Schmerzen hat, dafür aber (wie leider so oft)
ein anderer Reiter in der Abteilung mit dem Pferd den "Watzmann" macht, muß ja nicht beabsichtigt sein, und
das der TE zugeteilte Pferd sich anstecken lässt.

Ist ja bedauerlicherweise heute noch Standard in den meisten Ställen.
 
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Machtnix

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Bequeme Pferde mit nicht ganz so viel Schwung sind ja vorhanden.
Hier zählen natürlich erstmal die klassischen Westernrassen.
Wer aber lieber Englisch Reiten möchte, muss auf Bequemlichkeit nicht verzichten. Haflinger, Norweger, Freiberger.... sind allgemein bequemer als ein schwungvoller oder harter Warmblüter. Sicher gibt es auch hier Ausnahmen - wie überall. Ein Pferd ist nunmal nicht DIN genormt.
Bei den Gangpferderassen wird allgemein sehr viel Wert auf Bequemlichkeit gelegt. Hier in Deutschland sind da die Isländer am meisten vertreten.

Das Problem scheint aber eher nicht der Rücken der Reiterin zu sein, sondern eher allgemein schlechter Unterricht.

Die Sache mit dem 'bezahlbar' ist immer zweischneidig. Sicher gibt es viele schwarze Schafe, wie überall. Allerdings wollen auch Reitlehrer oder Schulbetriebe leben. Man muss sich mal die Kosten ausrechnen. Erst einmal die Kosten für das Schulpferd, dieses soll sich selber tragen und es muss ein kleines Polster geschaffen werden, wenn das Pferd mal krank ist. Dann das Material. Auf einer alten 'Bratpfanne' lässt sich schlecht reiten lernen.
Jeder möchte gern in Kleingruppen reiten. In einer Gruppe mit nur 4 Personen hat ein RL rein rechnerisch 15 Min. pro Reiter in einer 60Min. Stunde. Wie das dann bei Gruppen zu 6-10 Reitern aussieht kann man leicht errechnen. Dazu kommt, dass die Motivation eines RL in großen Gruppen schnell abnimmt. Nach nur wenigen Jahren ist der arme Mensch quasi 'ausgenudelt' und macht eben Standard.
Niemand möchte ein Pferd reiten, das täglich seine 4-6 Std. laufen muss und total abgestumpft ist. Also müssen genügend Pferde vorhanden sein. Ein Pferd muss sich mit 1-2 Reitstunden tägl. bezahlt machen.
Jetzt kommt noch das Honorar für den RL dazu. Hiervon müssen Steuern, Versicherung, Reitlehrerhaftpflicht, Weiterbildung..... abgezogen werden. So mancher Reitlehrer stellt sich dann plötzlich für 10€ für eine Std. in die Bahn - weniger als eine Putzfrau bekommt. Der RL arbeitet dann oft noch spät abends und an den Wochenenden, eben dann, wenn die 'arbeitende Bevölkerung' Zeit hat zu reiten.
Nicht selten hat ein RL einen Arbeitstag von über 12 Std.

Guter Reitunterricht ist leider nunmal teuer. Wer das Glück hat, einen Superunterricht zu einem supergünsigen Preis zu bekommen, sollte sich mal überlegen, wen er da ausnutzt und wo in diesem Stall doch eingespart wird. Meist kommt beim Blick hinter die Kulissen so Manches zu Tage.


Ich helfe zwischendurch in einer Reitschule wo die Pferde täglich bis zu 2 Std. laufen. Es arbeiten hier nur Trainer mit langjähriger Erfahrung, empathiefähigkeit und permanenten Fortbildungen.
Das Material ist passend und gut. Jedes Pferd hat 2 passende Sättel (2 verschiedene Sattelgrößen). Die Pferde sind tagsüber auf der Wiese oder dem Winterpadock, nachts im Stall oder verträgliche Pferde in Kleingruppen in einem der Offenställe.
In einer Reitstunde sind höchstens 4 Reiter.
Die Pferde kommen regelmäßig zum Schmied und die, die beschlagen werden müssen haben Alubeschläge (höhere Dämpfungseffekt, kein Aufbrennen der Eisen und Verletzung der weißen Linie).
Die Pferde bekommen jede tierärztliche Versorgung, die notwendig ist und werden 1x jährl. gewogen. Die Pferde werden Korrektur geritten. Sämtliche Pferde sind entweder ehemalige oder aktuelle Turnierpferde (bis in den oberen Bereich wie DM und EM).
Die Pferde sind ausgeglichen und save, mehrere gehen im Programm für Angstreiter und bringen in jeder Reitstunde eine extreme Konzentrationsleistung, da sie extrem auf jede Verspannung des Reiters achten und entsprechend reagieren.
Für eine Reitstunde nimmt sich der Trainer ca. 2 Std. Zeit, denn die Pferde werden erst von der Wiese geholt, fertig gemacht ... der Trainer ist immer zugegen.
Der Preis für die Reitstunde ist entsprechend und auch absolut gerechtfertigt.
 
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Mitch

Mitch

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Bei den Gangpferderassen wird allgemein sehr viel Wert auf Bequemlichkeit gelegt. Hier in Deutschland sind da die Isländer am meisten vertreten.

Schön wär's, wenn die alle so bequem wären :lol: Gerade der "Schweinepass", den viele beim Gangwechsel haben (Schulpferde sind ja meistens nicht sehr sauber geritten) schmeißt ganz ordentlich hin und her. Ist ja nicht so, dass man auf denen immer wie auf 'nem Sofa sitzt. Und Tölten konnten die wenigsten Schulpferde, die ich kennen gelernt habe.

Und da sie schreibt, dass sie Schülerin ist und auf die Kosten achten muss, denke ich nicht, dass Einzelstunden wirklich drin sind... selbst in der Gruppe kostet das ja schon oft rund 100€ im Monat
 
M

Machtnix

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Die bequemen Gänge hat nicht jedes Pferd und ein Pferd, das gut gymnastiziert und locker ist, ist immer besser zu sitzen als ein festes oder verspanntes Pferd.
Aber auch gut gerittene Pferde aller Rassen können von der Gangmechanik her unbequem sein. Sie kommen nur bei den genannten Rassen seltener vor.
 
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