Kampfhund

Diskutiere Kampfhund im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; hey..ich hab gesucht ob es schon so ein Thema gibt, hab aber keins gefunden...wenn es doch schon so eins gibt...sorry..:uups: also..ich wollt...
Bullstaff

Bullstaff

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hey..ich hab gesucht ob es schon so ein Thema gibt, hab aber keins gefunden...wenn es doch schon so eins gibt...sorry..:uups:

also..ich wollt euch mal nach eurer Meinung fragen...wie ihr das findet , das es Hunderassen gibt , die als ''Kampfhunde bezeichnet werden...schliesslich z.b. ist der am.Staff hier in Deutschland ein Listenhund und in der USA
oder Amerika ist diese Rasse ein Therapi-Hund...? also warum so ein Quatsch..und schliesslich sind diese ja auch nur liebevolle Hunde..wie andere halt auch..aber für ''Kampfhunde'' muss man halt viel mehr bezahlen..und denkt ihr das es den Hunden gefällt immer an der Leine laufen zu müssen und mit nem beängendem vllt. auch schmerzenden Maulkorb runzulaufen, wärendessend die anderen das nicht müssen..?!:silence:...und das manchne sagen das die viel aggresiver sind..stimmt nicht..man kann fast jeden Hund zu einem aggresiven Hund machen und ihn falsch erziehen...und es gibt schon genug Vorfälle wo Nicht-Kampfhunde jemanden angegriffen hatten oder gebissen und verletzt...aber da zahlt es die Versicherrung (krankenhauskosten,schmerzensgeld weiss ich nicht) und schon ist es fast gut .. beim Listenhund ist das anders..und dann gibt es Stress...und vllt. auch zeitung,fernsehen u.s.w. und dreht sich dann auch um den Wesenstest...Maulkorb und Maulkorbflicht..etc.. und im schlimmsten Falle wird dieser Hund eingeschläfert..:022::eusa_wall::009:...so..und jetzt eure meinung dazu...

ps. ich hab 2 ''Kampfhunde''...:roll: oder eher gesagt wie ich sie nenne: Kampfschmuser ;):lol:
 
26.08.2014
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im 400 Hunderassen von A-Z nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
-Melody-

-Melody-

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Ich halte auch nicht viel von der "Kampfhundbezeichnung". Es gibt natürlich bei allen Hunden Unterschiede, somit gibt es Hunde deren Toleranzgrenze schneller erreicht ist, als bei Anderen. Die werden dann schneller verhaltensauffällig oder aggressiv. Aber eine/oder mehrere ganze Rassen da über einen Kamm zu scheren und zu sagen "das sind Kampfhunde" finde ich falsch. Leider ist das mittlerweile in viele Hirne eingebrannt und schwer wieder rückgängig zu machen. Im Grunde sind sowieso wir Menschen Schuld an möglichen "Kampfhunden", genauso wie an Atemproblemem von Hunden mit zu platter Nase. Alles Mist was wir Menschen da angerichtet haben.. Das Problem ist halt, dass wenn man mal einen sogenannten Kampfhund trifft, der wirklich nicht so ohne ist, wird gleich wieder das Klischee bestätigt, und der Gedanke, diese Rassen sind Kampfhunde brennt sich noch mehr ein. Dem können dann die tausend "Ausnahmen" von "lieben Kampfhunden" nicht viel entgegensetzen.. Jeder Hund kann (mehr oder weniger) aggressiv werden, sei es durch eine schlimme Vergangenheit, die falsche Erziehung oder andere Einflüsse. Ist halt immer so ne Sache, das meiste hängt einfach vom Menschen ab, rassebedingt und auch innerhalb einer Rasse gibt es Hunde die man nicht so schnell "versauen" kann und Hunde bei denen man echt Ahnung haben muss. Wenn sich dann die falschen Leute die falschen Hunde holen, die nicht zu ihnen passen, weil man als Mensch nicht genug Erfahrung, Wissen, etc. hat dann kann sowas natürlich auch schnell schief gehen.
 
Z

Zufallsprodukt

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Ein richtig sitzender Maulkorb schmerzt nicht und wenn es dem Hund von Anfang an positiv antrainiert wurde diesen zu tragen, findet er es auch nicht schlimm. Da meine jetzige Hündin zu Anfang bei fremden Hunden auf Krawall aus ist, bin ich dankbar für die Erfindung des Maulkorbs, da ich sie so dennoch frei laufen lassen kann mit anderen Hunden, bis sie sich mit denen arrangiert hat.
Meine verstorbene Hündin hat 5 Jahre bei mir gelebt und 4 Jahre davon an der Leine verbracht - geschadet hat ihr das nicht, sie war kein unglücklicher Hund dadurch. Manchmal geht Schutz eben vor.
Nur mal so zwei Anregungen, dass ein Listenhund, der diese Auflagen hat, nicht unbedingt ein armer Hund ist. Es ist nicht fair, sicherlich nicht - aber bei bestandenem Wesenstest gibt es (zumindest in den meisten Bundesländern) eben immer noch die Möglichkeit einen normalen Hund aus ihm zu machen.
 
Kasary

Kasary

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Hallo,
ich hab dir mal den letzten Thread über die "Kampfhundediskussion" herausgesucht. Das Thema kommt von Zeit zu Zeit immer mal wieder auf. Mal in einem allgemeinen Thema, mal in einem Rasseportrait. Fast immer wird es heiß diskutiert und ich glaube einen endgültigen grünen Zweig haben wir noch nicht gefunden.
Ich mag den Begriff genausowenig, aber meine Meinung findest du auch im verlinkten Thread ganz ausführlich. Ich mag das nicht 10x schreiben. ;)

https://www.tierforum.de/t185438-mythen-ueber-listenhunde.html

Ansonsten stimme ich Zufallsprodukt zu, was das Tragen von Maulkörben angeht. Mein Hund trägt auch Maulkorb. Nicht weil er aggressiv ist, sondern weil ich es wichtig finde, sowas frühzeitig zu lernen. Man weiß nie, für was man ihn mal brauchen kann. Vielleicht für den Besuch beim TA, vielleicht weil man mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss oder vielleicht auch einfach, weil man den Hund auf diese Weise vor dem Aufnehmen von Giftködern schützen kann. Ein Maulkorb hat viele Anwendigungsmöglichkeiten und gut antrainiert und passend ausgesucht, stellt das auch kein Problem da. Diego z.B steckt die Nase freiwillig rein und akzeptiert das Körbchen ohne Probleme. Wir haben aber eben auch eine Maßanfertigung aus Biothane und der ist nicht nur biegbar und weich, sondern auch ganz leicht und groß genug, das er bequem darin hecheln und Leckerchen fressen kann. ;) Alles eine Sache der Definition. ;)

LG
 
Z

Zufallsprodukt

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Ach siehst'e, das hab ich vergessen: bei der Chiropraktik trägt meine Hündin auch den Maulkorb, weil sie die TÄ sonst wirklich beißen würde, weil das einrenken nicht immer angenehm ist.
 
Bullstaff

Bullstaff

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Unser ''Kampfhund'' hat zwar auch eine schlechte Vergangenheit ..ist aber bis auf seine kleinen Macken eine gute Seele..:roll:

und das mit dem Maulkorb..unsere hassen diese...und haben schon verschiedene ausprobiert..aber sie finden immer einen weg ihn wieder abzumachen..:(...wir hatten den 1. ja nicht als Welpe geholt und ich glaube der wurde da auch nicht dran gewöhnt....und wenn der 1. einen Maulkorb trage muss...kann sich der auch nicht ''spass haben''... weil immer mit scharren beschäfftig ist...und dadurch immer so eine stake wunde bekommt..und es auch blutet...:022:..

könnte man die jetzt schon dran gewöhnen..und wie genau..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

[h=2]Wir gehen für die Hunde auf die Straße[/h]Am 09.08.fand in Bremen erstmals ein “Soka-Run” statt und auch unser bmt-Tierheim in Brinkum war natürlich mit einem Infostand und vielen Ehrenamtlichen vor Ort, um sich für die Rechte der sogenannten “Kampfhunde” einzusetzen. Glücklicherweise ließ sich niemand von der Entscheidung der Stadt Bremen, dass jeder teilnehmende Hund einen Maulkorb tragen muss, abhalten, und so trafen sich 360 Tierfreunde und ca. 200 Hunde in der Bremer Innenstadt, um für ein neues Hundehaltergesetz zu demonstrieren. „Halterkunde statt Rasseliste“ war das Motto des Tages. Verschiedene Infostände, aber auch Unterhaltung sowie Speis und Trank weckten das Interesse vieler Bremer Bürger. Um 14 Uhr startete ein friedlicher Protestmarsch, begleitet von der Bremer Polizei.
Alles in allem war der Soka Run ein großer Erfolg und wir hoffen, nicht nur in den Köpfen der Bürger, sondern auch bei den Politikern einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben.
Wenn Sie sich für Staff und Co interessieren, schauen Sie einmal auf die Vermittlungsseiten unserer bmt-Tierheime vorbei. Dort warten sehr viele Hunde dieser Rassen ganz dringend auf eine zweite Chance!
Hier finden Sie einem TV-Bericht über die Demo.











(Quelle: bmt.de)




-schade das ich das nicht früher erfahren hatte...wäre gerne mit hin gegangen...:099: :085: :049: :090:
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Hast du mal den Baskerville probiert?
In der richtigen Grösse und mit ordentlicher positiver gewöhnung ist der echt gut und hält fest.

Das ist der auf dem dritten Bild von unten.
 
Bullstaff

Bullstaff

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noch nicht..der sieht aber echt bequem aus.....der hund auf dem Bild..ist ein Staff...so in der art sieht meiner auch aus..:roll:
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Ja, sie können damit leckerchen futtern, trinken und gesichtsmimik zeigen.
Bei ebay bekommt man die neu zum teil echt günstig.
 
Z

Zufallsprodukt

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Wenn man den Maulkorb mit Leberwurst beschmiert oder jedes Mal ein Leckerlie durch diesen gibt, wenn der Hund die Nase reinsteckt, wird er schnell etwas positives damit verknüpfen.


Der Baskerville Ultra ist nur für Hunde mit schmalen Schnauzen geeignet. Meiner Staffhündin war der nämlich zu schmal für ihre breite Schnüss. Ich musste einen Boxer-Maulkorb von K9 kaufen.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Wow, welche grösse hattest du?
Missymann past der super, obwohl er n oeb breitmaulfrosch ist.
 
Bullstaff

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ok..danke ich kuk dann mal..
 
E

exe

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Ich habe kein Problem mit "Kampfhunden", mit Listenhunden persönlich. Für den passenden Besitzer, die passende Familie sind diese Hunde sicher tolle Familienmitglieder (wie die meisten anderen Hunde eben auch).

Womit ich aber ein Problem habe: "Kampfschmuser-Gerede".
Die Hunde sind nicht nur lieb, nur süß, keine Kampfschmuser, sondern Hunde, wie alle anderen auch. Mit Aggressionen, manchmal mit Wut im Bauch und mit einem Hang zur Artgenossenunverträglichkeit.

Und ja, ich glaube auch, dass es gewisse (Pit)Linien gibt, die mit Vorsicht zu genießen sind und ein bissl anders ticken, als der Rest. Selektion zeigt sich überall, warum nicht auch bei Hunden die ewig darauf gezüchtet wurden, andere Tiere/Hunde anzugreifen/zu töten? Das aber eher in den USA - vielleicht auch in entsprechenden Hinterhof-Kreisen in Deutschland.
Das macht diese Hunde nicht zu schlechteren Hunden, es gibt auch Schäferhund-Zuchten wo ich nen Bogen drummachen würde, Terrier die mir nicht ins Haus kommen würden ... alles eine Sache der Führung und Haltung des Hundes.

Aber diese Dinge zu verleugnen macht es nicht besser und hilft mMn den Hunden nicht weiter.
 
Z

Zufallsprodukt

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Wow, welche grösse hattest du?
Missymann past der super, obwohl er n oeb breitmaulfrosch ist.
4 und 5

5 war zu groß, 4 war zu klein und da schon zu lang für ihre kurze Schnauze - an den Seiten hat er eingeengt und die Lefzen eingeklemmt:





Der K9 sitzt da wesentlich besser:



Daisy hat halt sehr ausgeprägte Lefzen und der Baskervilleriemen hat genau auf diese gedrückt, was ihr unangenehm war.
 
K

Kiwi

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Huhu!

Ich habe bisher noch nicht viele Listis kennengelernt, abgesehen von Rottweilern. Die stehen hier allerdings nicht auf der Liste und sind völlig freie Hunde :)
Ich finde Auflagen, um einen Hund frei halten zu dürfen im Ansatz gar nicht so verkehrt. Auch wenn es mit Kostenaufwand verbunden ist. Andere Leute geben das Geld für einen Welpen vom Züchter aus, holt man sich einen Tierschutzhund, hat man gut 800-1000€ "übrig".

Denn es gibt durchaus Menschen, die sich so einen Hund als Statussymbol halten wollen. Immer wieder hört man von Fällen, in denen Leuten ihr Hund weggenommen wird, weil er nur in einem Zimmer lebte und dort scharf gemacht wurde. Und tja, diese Leute greifen oft am liebsten zu den SoKas... Leute, die sich darüber profilieren wollen, einen gefährlichen Hund zu haben...
Ich will nicht behaupten, dass diese vielen Auflagen das immer vermeiden, die meisten Tiere werden dann ja eh illegal eingefahren und gehalten, aber immerhin ist schnelles Handeln ohne große Verhandlungen möglich, wenn so ein Fall ans Tageslicht kommt.

Was mich enorm stört ist diese hohe Antipathie gegenüber dieser Hunde, die, wenn vorbildlich gehalten (wie es ja eigentlich bei allen Hunden der Fall ist), ganz tolle, ausgeglichene und freundliche Hunde sind. Das wird so sehr durch Medien gepushed, wenn es mal wieder einen Fall gibt, während die Fälle, in denen eine andere Rasse oder gar ein Mix einen Menschen angefallen hat, meistens untergehen. Leute, die sich leicht durch Medien manipulieren lassen und auch kein Interesse daran haben, sich eines Besseren zu belehren lassen, bekommen halt ein falsches Bild.. Das ist äußerst schade.
Aber schlimmer ist es, wenn sich davon Menschen beeinflussen lassen, die leider mehr sagen haben, also Hinz und Kunz von gegenüber.

Mal als Beispiel: In dem Ort, in dem ich wohne, zahlt man für einen SoKa sage und schreibe 1800€ Hundesteuer. Ich glaube das ist der höchste Hundesteuersatz, der mir bisher untergekommen ist. Na warum wohl? Hier gibts eine Seniorenwohnanlage und ansonsten eigentlich nur teure Hotels und einzeln stehende, teuer aussehende Häuser. In dem idyllischen Bild des Kurorts wären die bösen Kampfhunde natürlich ein störfaktor... Gut, das habe ich mir zusammengereimt anhand der hohen Steuer, aber ich denke nicht, dass ich damit weitab von der Wahrheit liege..

Es ist eines, wenn Maßnahmen ergriffen werden, um Menschen zu schützen. Ob es jetzt ungerecht ist, dass nur auf wenige Rassen anzuwenden, sei dahingestellt. Aber solche Aktionen, wie eine Hundesteuer von 150€ im MONAT anzusetzen, sind doch ganz offensichtlich nur dazu da, um "Kampfhund"-Liebhabern und Besitzern ans Bein zu pullern und das finde ich richtig daneben.

Nun wird ja auch so langsam der Hundeführerschein eingeführt und ich finde die Idee prima, dass alle Leute auch zeigen müssen, dass sie geeignet sind, einen Hund zu halten. Aber schade wäre natürlich, wenn das die SoKas trotzdem nicht gleichsetzen würde, mit anderen Hunden... was wahrscheinlich nicht der Fall sein wird.
 
Z

Zufallsprodukt

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Ich finde Auflagen, um einen Hund frei halten zu dürfen im Ansatz gar nicht so verkehrt. Auch wenn es mit Kostenaufwand verbunden ist. Andere Leute geben das Geld für einen Welpen vom Züchter aus, holt man sich einen Tierschutzhund, hat man gut 800-1000€ "übrig".

Denn es gibt durchaus Menschen, die sich so einen Hund als Statussymbol halten wollen. Immer wieder hört man von Fällen, in denen Leuten ihr Hund weggenommen wird, weil er nur in einem Zimmer lebte und dort scharf gemacht wurde. Und tja, diese Leute greifen oft am liebsten zu den SoKas... Leute, die sich darüber profilieren wollen, einen gefährlichen Hund zu haben...
Ich will nicht behaupten, dass diese vielen Auflagen das immer vermeiden, die meisten Tiere werden dann ja eh illegal eingefahren und gehalten, aber immerhin ist schnelles Handeln ohne große Verhandlungen möglich, wenn so ein Fall ans Tageslicht kommt.
Naja, es ist aber tatsächlich so, dass die Auflagen die falschen Halter trifft. Die Leute, die Schindluder damit treiben, halten sich eben nicht an die Auflagen und wer ist der Leidtragende? Der Hund. Der wird dann zwar aus illegaler Haltung beschlagnahmt, aber meistens wurden diese Hunde misshandelt, gequält oder schlichtweg nicht sozialisiert. Die Folge? Sie sitzen jahrelang in Tierheimen, weil niemand einen "gestörten" Hund will - das kann doch nicht das Ergebnis sein, was man wirklich will! Oder?
Davon abgesehen sind die Gebühren für die Auflagen teilweise einfach unverschämt hoch! In RLP zahlt man alleine für den Sachkundenachweis 200€, in Hessen muss man den Wesenstest alle 4 Jahre machen und der kostet bis zu 400€ - das ist doch nicht gerecht! Die vernünftigen Halter sind gewillt sich an die Auflagen zu halten, müssen dann aber die Quittung tragen, dass sie danach pleite sind ...
 
Kasary

Kasary

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Nunja, ich finde durchaus, das Auflagen für alle Halter sinnvoll wären. Denn es wird ja nicht nur mit Listenhunden Schindluder getrieben. Selbst als absolut tiervernarrter Hundehalter bekomme ich regelmäßig Zustände, wenn ich sehe, wie viele Menschen mit ihren Hunden umgehen oder schlichtweg keine Ahnung von ihrem vierbeinigen Freund haben. Wir haben einen Leonberger- also zwar einen großen, dunklen Hund, allerdings steht dieser in keiner Liste dieser Welt als angeblich gefährliche Rasse! Und trotzdem meiden uns viele Leute (selbst Leute die selber Hunde halten!), werfen und böse Blicke zu oder haben Angst! Woher kommt das? Weil Unwissenheit im Thema Hund allgegenwärtig ist! Würde sich also die allgemeine Hundehaltung verbessern, würden vielleicht auch Listenhunde nichtmehr so argwöhnisch begutachtet werden. Denke ich zumindest...

Off-Topic
Zum Thema Maulkorb: @Zufallsprodukt & Missy:
Ich habe auch sehr lange gesucht, bis ich einen passenden Korb gefunden hab. Die Drahtkörbe waren mir suspekt. Schwer, laut/klimpernd und sie sehen unnötig gefährlich aus. Den Baskervillekorb hatte ich ebenfalls in den Händen. Zum Einen gabs ihn nicht in unserer Größe, zum anderen fand ich das Plastik ziemlich hart und kann mir nciht vorstellen, dass dieser Korb wirklich bequem sein kann. Wir haben uns dann nach langem Suchen für eine Maßanfertigung von Bumas entschieden. Die Körbe sind zwar etwas teurer, dafür aber wirklich passgenau und elastisch. Ausserdem kann man die Farbe selbst wählen und so haben wir z.B absichtlich eine Farbkombi genommen, die auf Diegos Fell etwas unscheinbarer aussieht. Kann ich wirklich nur empfehlen. Und nach einer langsamen, sorgfältigen Gewöhnung sieht das Ganze jetzt so aus: (wie gesagt: Diego brauch den Korb eigentlich nicht. Er hat noch nie gebissen oder Aggression gezeigt, aber ich finde es wichtig eine solche Maßnahme frühzeitig zu trainieren. Aus oben genannten Gründen. Man weiß nie, wofür man einen solchen Korb einmal braucht und dann ist es einfacher, stressfreier und unproblematischer für uns und Diego.

DSC_0324.JPG DSC_0323.JPG

Liebe Grüße
 
Z

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Off-Topic
Ich mag die Bumas Maulkörbe nicht, weil sie mir zu wenig Platz haben. Daisy trägt den Drahtmaulkorb nur in großen Hundegruppen zur Eingewöhnung - da muss ein Leckerlie durchpassen, wenn ich sie lobe für ihre Kommunikation und Deeskalierung in der Gruppe - bei Bumas finde ich die Zwischenräume dafür zu eng. Und hübsch find ich die ehrlich gesagt auch nicht :uups:

Ansonsten trägt Daisy eh nur die Trixi Maulschlaufe bis zum Wesenstest. Bei uns lohnt sich eine Maßanfertigung für die paar Male einfach nicht.

 
Kasary

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Zu wenig Platz? :eusa_think: Du kannst den Platz doch selbst bestimmen. Wir haben auch extra noch 2cm mehr Umfang genommen, damit Diego nicht so eingeengt ist. Und er kann bequem darin hecheln. Auf dem unteren Bild siehst du es ja ein bisschen. Diego hat zudem noch ziemlich große Lefzen, d.h sein eigentliches Maul ist noch schmaler, als es von der Seite aussieht. Zum Üben und als Leckerchen nutzen wir diese Carnello Hundespaghetti in Extralang. Die lassen sich perfekt zwischen den "Stäben" durchfädeln und sind für unseren Dicken ein echtes Highlight. Was die Optik angeht, muss das wohl jeder für sich selbst herausfinden. Ich finde sie schick- für einen Maulkorb. Aber wenn jemand einen anderen Korb für den Hund wählt, der die selben Kriterien erfüllt, dann finde ich das legitim. Gibt ja genug Auswahl. ;)

Von den Maulschlaufen halte ich persönlich allerdings garnichts, nachdem uns von tierärztlicher Seite dringend abgeraten wurde. Die müssen logischerweise recht eng sitzen, damit kein Beissen mehr möglich ist. Folglich können sie nicht hecheln, was bei Stress oder Hitze aber nunmal lebensnotwenig ist und schnell gefährlich werden kann. Uns wurde erklärt, das Maulschlaufen wirklich nur für Notfälle sind- sprich wenn ein Hundemaul kurzfristig "ausgeschaltet" werden muss, weil er z.B tierärztlich versorgt oder geborgen werden muss. :?
 
Z

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Nein, mit zu wenig Platz meinte ich, dass mir zuviele Riemen da sind und ich vorne kein Leckerlie mal eben so durchschieben kann. Ich finde es optisch sehr eingeengt aufgrund der vielen Riemen. So geht es mir aber auch mit den Ledermaulkörben ;)

Guck dir bitte mal die Maulschlaufe an, die Daisy da anhat. Das ist eine Halti-Maulschlaufe, die sogar wie ein Halti benutzt werden kann, sprich die ist unten offen. Daisy kann damit trinken, hecheln und fressen - und ja, sie kann damit auch beißen. Es ist ein Pseudomaulkorb, welches ich benutzen darf als Maulkorbersatz.

 
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