Meerrettich auf Dauer füttern? - Hat jemand Erfahrung damit?

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Shedan_ShA

Shedan_ShA

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Halli Hallo!

Ich bin auch mal wieder anwesend :p und habe gleich schon wieder eine Frage an euch :D


Kurze Vorgeschichte: Kalif hatte einen fetten Einschuss
wahrsch. dirch seine Mauke und das so stark, dass es darum ging ihn einzuschläfern. Daraufhin habe ich recherchiert und die Lösung gefunden: Meerrettich! Durch seine antibiotische Wirkung ister ein viel einsetzbares Hilfsmittel. So auch beim Einschuss. Nun gehts ihm mit dem Meerrettich wunderbar und er springt wieder wie ein junger Hengstüber die Koppel. Keine Nebenwirkungen sind zu verzeichnen.

Nun die Frage: hat jemand mehr Erfahrung als ich mit Meerrettich und kann man diesen dauerhaft füttern?

Liebes Grüßle!
 
14.09.2014
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
F

Frelino

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Ich habe den Meerrettich (frisch gerieben) mit Erfolg bei Infektionen im Maulbereich eingesetzt, die aufgrund der Zahnprobleme (ihm fehlen schon 5 Zähne!) meines alten Wallachs auftraten. Im Oktober 2004 musste ihm ein Wackelzahn gezogen werden, daraufhin bekam er 7 Tage lang Antibiotika, die ihm sehr gut taten. Nach etwa 6 Wochen begann er aber trotzdem wieder abzunehmen, obwohl er weiterhin ungefähr die gleiche Heumenge fraß. (Der Zahn war nämlich nicht ganz heraus, ein Teil der Wurzel steckte doch noch im Kiefer!) Vermutlich kostete ihn eine Zahninfektion Energie. (Mehr Heucobs wollte ich nicht füttern, gefressen hätte er sie schon!)

Ich gab daher zuerst versuchsweise Meerrettich und daraufhin nahm er wieder zu. Ich habe dann aber doch versucht, die Ursache zu finden und die Tierärztin geholt, die daraufhin diesen Zahnwurzelrest entdeckte und ihn im Januar entfernte, wodurch erneut ein Loch im Kiefer entstand. Diesmal hatte ich allerdings nicht, wie von der Tierärztin vorgeschlagen, erneut Antibiotika gegeben, sondern aufgrund der guten Vorerfahrung geriebenen Meerrettich. Die Wirkung war die gleiche: Er tat ihm ebenfalls sehr gut, und er nahm sehr schnell wieder zu! Ihm ist pudelwohl! (Bei einer kleinen Recherche stieß ich in der Zwischenzeit darauf, dass Meerrettich schon im Altertum und Mittelalter gegen Krankheiten eingesetzt wurde, und die Indianer Nordamerikas setzten ihn außer bei Bronchitis auch bei Karies ein. Ich lag also gar nicht so falsch.)
Dauerhaft würde ich Meerrettich allerdings besser nicht füttern.. Das Pferd hätte von klein auf an den Geschmack und die Schärfe gewöhnt werden müssen...
 
Shedan_ShA

Shedan_ShA

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Vielen Dank für deine Antwort! :)

Laut meinen Recherchen schmecken Pferde kein "scharf". Nur "süß", "sauer", "salzig" und "bitter" :) sonst würde ihnen wohl bei dem Meerrettich den wir verfüttert haben das Maul "brennen" wie Feuer ;)
 
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