Hund hört mit Maulkorb nicht!

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RaeuberRonja

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Hallo ihr Lieben:)
Damit die Situation vielleicht besser verstanden wird, hole ich eben ein bisschen weiter aus. Vor 1 Jahr haben mein Freund und ich uns einen Hund gekauft. Wir waren eigentlich auf der suche nach einem Welpen, als uns die Anzeige einer Frau mit ihrem 1 1/2 jährigen Dalmatiner in die Augen fiel. Wir kamen in kontakt und verliebten uns sofort, im Nachhinein hätten uns einige Dinge schon stutzig machen müssen. :eusa_doh: Sie sagte uns das der kleine noch keine wirkliche Erziehung genossen hatte und in ihrem Dorf auch schon einen Hund gebissen habe. Ich (bin mit Hunden groß geworden und hab bei meinen früherem Hund viel wert auf Erziehung gelegt) dachte das kriegen wir hin, hauptsache retten. Die sache lief ziemlich suspekt ab. Lange rede kurzer Sinn, im Dezember holten wir ihn zu uns. Es war ein goldiger Kerl, so lernbegierig und einfach jeder kleine trick führte er nach kurzen zeigen perfekt aus. 2 wochen später bekamen wir post von der Stadt. Sie hatten von der vorbesitzerin schon gesagt bekommen das er einen neuen Besitzer hat und verlangten von uns einen Wesenstest und wir hatten nur 4 wochen zeit. Ich war geschockt. Die gute Frau hatte uns nämlich nicht gesagt, dass oskar bei ihr 3 Hunde gebissen hat und sie sich der Situation nicht gestellt hat sondern einfach verschwunden ist. Klar melden dies die Hundebesitzer der Polizei (würde ich auch) weswegen von ihnen ein Wesenstest verlangt wurde. Weswegen sie ihn wohl auch so schnell verkaufen wollte (schlussfolgerten wir). Wir gingen zum Anwalt und mit seiner Hilfe lies sich dies auch bestätigen, sodass wir wenigsten noch die 500 euro plus Anwaltsgebühren von diesen "a..." menschen :silence: wiederbekamen und ein einigermaßen gutes Gefühl hatten die in eine hoffentlich misslicheren lage zu bringen wieder Hunde halten zu dürfen '-.-!
Wie sich einige denken können sind wir im Wesenstest durchgefallen (trotz 3 mal die woche hundeschule) Er war einfach weder sozialisiert, noch konnte er die einfachsten kommandos wie 'sitz' oder 'platz'. Alles lies sich aber regeln ausser sein drang in die leine zu gehen wenn andere Hunde kommen. Weswegen wir auch durchgefallen sind. Wir haben danach noch monate in einer sehr guten Hundeschule verbracht aber der drang auf andere hunde ließ sich leider nicht Maßregeln. Unsere Hundetrainerin meinte die präge phase wäre vorbei und wir werden es wohl nie ganz rausbekommen. Mittlerweile ist es auch wirklich besser. Aber es ist wie bei der schlechten laune mal macht ihn ein hund böse und dann gibt es wieder tage oder wochen wo ihn jeder hund kalt lässt.
Nun zu meiner Frage, seitdem wir nun Maulkorb pflicht haben :( hört er von tag zu tag schlechter (mein Gefühl). Da wir durch den maulkorb nicht mehr mit Leckerlis arbeiten können, hab ich das Gefühl das er keine lust hat beifuß zu laufen (obwohl er das ohne maulkorb sehr gut machte). Habt ihr vielleicht irgendwelche ideen oder Ratschläge? Über jeden Tipp oder trick bin ich dankbar. Natürlich steh ich für fragen gerne parat. Ich glaube ich hätte bis morgen noch schreiben können soviel mist haben wir erlebt. Abgeben wäre nie eine Option. Er ist einfach so begabt und bereitet und viel freude. Ist ja auch schließlich ein Familien-mitglied. Trotzdem bereitet mir das sehr viel bedenken das er draußen nicht hören mag. Clickern haben wir schon probiert, das klappt nicht. Nicht mal ohne maulkorb in der hundeschule definiert er das als Belohnung.
Bin also über jeden rat dankbar.
Gruß :)
 
Z

Zufallsprodukt

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Wieso könnt ihr nicht mehr mit Leckerlies arbeiten? Ist der Maulkorb denn vorne geschlossen? Wieso kauft ihr euch nicht einen, der vorne Platz hat? Aus Draht oder den von Baskerville? Die sind vorne so offen, dass da noch ein Leckerlie reinpasst:

Quelle: http://www.kubaners.de/images/articles/8339b4b59b7bbd5e19e57f041f516c69_5.jpg

8339b4b59b7bbd5e19e57f041f516c69_5.jpg
 
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fusselbuerste

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Mein Rüde hat in letzter Zeit auf dem Hundplatz auch einen Maulkorb drauf.
Er arbeitet damit recht ungern. Er trinkt nicht damit und nimmt auch kein Futter.
( Da andere Hunde ausbücksen und nicht abrufbar sind ist es mir wichtig einer Rauferei aus dem Weg zu gehen)!
Am Ende der Stunde bitte ich die anderen Hundehalter ihre Hunde an der Leine zu belassen
so können wir dann noch ne Abschlußrunde ohne Maulkorb machen.
Darauf freut sich mein Rüde dann auch schon immer.
Zwischenzeitlich mache ich einen Kurzführer an den Maulkorb dran.


Ich gebe das Komando Fuß und habe die Leine in der Rechten Hand und links habe ich Hundi am Kurzführer.
So umgehe ich das rumgezicke und bin selber auch nicht angenervt.
Das merkt mein Rüde und bleibt auch ruhig!
Kommt mir ein anderer Hund entgegen kann ich meinen Rüden so doppelt sichern.
Natürlich haben wir das mit dem Maulkorb und Kurzführer erst geübt wenn kein anderer Hund
(außer meine Hündin) dabei war.
So wurde diese Übung nicht mit anderen Hunden in Verbindung gebracht sondern als "Arbeit" angesehen.
Das Training mache ich aber mit meiner Hündin auch, obwohl die bisher kein Problem mit anderen Hunden hatte.
 
RaeuberRonja

RaeuberRonja

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Wir haben einen Maulkorb wo theoretisch Leckerlis durchpassen. Es ist aber einfach so das er nicht mal das interesse hat. Ich mache ihn auf das leckerli aufmerksam aber er "möchte" es nicht. Sobald der maulkorb ab ist, klappt alles super gut. Aber es ist als würde er dann nichts mehr hören.
Bei uns ist es auch mittlerweile so das ich froh bin das er einen Maulkorb hat da andere Hundehalter der Meinung sind ihren Hund freilaufend zu lassen und die nicht abrufbar sind und so Oskar oft der Situation gestellt wird. Wir haben an der Leine ein gelbes Band (soll signalisieren das wir trainieren/er krank ist/ oder oder oder) aber viele kennen das nicht, oder haben einfach nicht interesse das eine Konfrontation gemieden wird. Selbst hier im Hundepark (herrscht Leinenpflicht) werden die anderen Hunde oft freigelassen und wir dann echt im Nachteil sind wenn andere Hunde auf uns zustürmen... es ist alles sehr schade :( ich frag mich warum manch andere Hundehalter so wenig interesse haben ihren Hund zu erziehen bzw wenn er nicht hört freilaufend zu lassen.
 
Jacy1981

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Hallöchen,

ist denn sicher gestellt, dass euer Damli hören kann?
Denn viele Damlis haben ja Problme mit dem Gehör und werden taub bzw. sind von Geburt an taub.
 
RaeuberRonja

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Ja hatte ich auch schon überlegt. Wir waren beim Arzt, sein Gehör ist tadellos. Wie gesagt wenn wir den maulkorb abhaben (hundeschule oder so) hört er auch super, läuft beifuß. :(
 
willi79

willi79

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Huhu,
wie habt ihr ihn den an den Maulkorb gewöhnt?
Für mich hört sich das grade so an, als ob er so voll Angst/Panik wäre dass er nicht in der Lage ist euch zu folgen.
 
RaeuberRonja

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Wir haben in der Hundeschule mit unserer Hundetrainerin es das erste mal geübt, dafür hat sie leberwurst an die stangen geschmiert und als er es fertig abgeleckt hatte sofort wieder abgemacht (also höchstens eine minute) und wir haben ihn danach belohnt. Und dann haben wir zuhause das weiter geübt jeden Tag ein bisschen länger. Und danach immer belohnen. Und nach 2 wochen sind wir zum ersten mal mit dem Maulkorb raus. Wir wussten ja was auf uns zukommt somit konnten wir ihn vorher lange dran gewöhnen.
 
Nephilim

Nephilim

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Hm. Das ist natuerlich kniffelig. Habt ihr mal einen anderen Maulkorb ausprobiert? Vllt mag er den jetzigen einfach nicht?
Ansonsten würde ich wohl alles nochmal von vorn aufbauen an Kommandos. Was anderes würde mir jetzt nicht einfallen.
Außer stark am Problem arbeiten und dann vllt doch noch eine Befreiung bekommen? :(
 
Nienor

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Hey,

Wir haben danach noch monate in einer sehr guten Hundeschule verbracht aber der drang auf andere hunde ließ sich leider nicht Maßregeln.

Der sollte auch nicht gemassregelt werden, sondern durch anderes Verhalten ersetzt.
Wie habt ihr denn daran gearbeitet ?
Wäre - falls man das Verhalten in den Griff bekommt - ein erneuter Test für die Maulkorbbefreiung möglich ?

Habt ihr den Maulkorb mal auf dem Platz probiert ? Arbeitet er dann immer noch normal oder zeigt er sich wie "zuhause" mit Mauli ?
 
RaeuberRonja

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Ja haben hier zuhause 3 Stück liegen und bei allen die gleichen Symptome.
Wir überlegen ob es sinn macht ihn zu befreien. Weil durch den Maulkorb einfach andere halter ihre Hund nicht auf uns zustürmen lassen sollte er nicht freilaufen. Dadurch das 1 1/2 jahre mit ihm nie gearbeitet wurde und ihm auch gezeigt wurde das es falsch ist auf andere hunde so zu reagieren bzw richtig die Situation zu bewältigen als er andere gebissen hat wird man das nicht rausbekommen. Wir haben echt das möglichste getan und es ist auch wirklich besser geworden. Aber wie gesagt es ist wie bei schlechter laune. Mal mag er welche nicht und dann klappt es wochenlang wieder. Und in einem Wesenstest werden sachen abverlangt die ich mit einen hochgezogenem auge betrachte. Ich weiß nicht ob ihr wisst was dort gemacht wird :( ob ich ihm so eine Situation nochmal aussetzen möchte, fraglich. Aber auch das ist in meinem Hinterkopf..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hey,



Der sollte auch nicht gemassregelt werden, sondern durch anderes Verhalten ersetzt.
Wie habt ihr denn daran gearbeitet ?
Wäre - falls man das Verhalten in den Griff bekommt - ein erneuter Test für die Maulkorbbefreiung möglich ?

Habt ihr den Maulkorb mal auf dem Platz probiert ? Arbeitet er dann immer noch normal oder zeigt er sich wie "zuhause" mit Mauli ?

Hey, Wir haben durch positive begegnungen mit den Hunden von unserer Hundetrainerin gearbeitet. An einander vorbeilaufen und versuchen oskar auf uns aufmerksam zu machen und dann wieder beifuß zu holen bzw halt sein Interesse auf uns zu lenken und nicht auf den Hund. Das klappt auch gut. Aber es gibt halt den einen oder anderen Hund der ihn in die leine springen lässt. Einmal die woche kommt unsere Hundetrainerin zu uns nach Hause damit wir auch hier arbeiten können, da eine hundeschule natürlich nicht die Situationen bringt die man Zuhause auf dem Spaziergang hat.

"Arbeitet er dann immer noch normal oder zeigt er sich wie "zuhause" mit Mauli ?" Inwiefern meinst du das?
 
Nienor

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Hey,

Wir haben durch positive begegnungen mit den Hunden von unserer Hundetrainerin gearbeitet. An einander vorbeilaufen und versuchen oskar auf uns aufmerksam zu machen und dann wieder beifuß zu holen bzw halt sein Interesse auf uns zu lenken und nicht auf den Hund.

Habt ihr direkt mit derartigen Begegnungen angefangen oder erstmal im Sitz, Hund auf euch konzentriert und so gegenkonditioniert, wenn in gewisser, tolerierter Entfernung Hunde vorbeilaufen ?
Das Laufen ist eigentlich erst Schritt 2, wenn der Hund schon bei Hundekontakt von sich aus den Blickkontakt zum Besitzer sucht.
Waren es immer andere Hunde oder wurden die gleichen Hunde zum Üben genommen ? Man braucht, um eine Generalisierung hin zu bekommen, enorm viele "Trainingspartner". Und eben, bevor der Hund die Situation nicht derart umsetzt, dass er allein Aufmerksamkeit vom Besitzer sucht, ist Laufen noch einen Schritt zu weit. Das klappt bei manchen Hunden vielleicht gut, bei anderen muss man das langsam aufbauen.
Und natürlich muss man Situationen, die zu Rückschritten führen, tunlichst vermeiden. Rechtzeitig umkehren und weggehen sowie überlaufene Gassistrecken meiden.

"Arbeitet er dann immer noch normal oder zeigt er sich wie "zuhause" mit Mauli ?" Inwiefern meinst du das?

Ganz einfach.
Ihr nutzt auf dem Platz den Mauli nicht, er arbeitet super mit.
Zuhause habt ihr den Mauli, er arbeitet nicht mehr. So zumindest hab ich es verstanden.
Jetzt stellt sich die Frage, ob er, wenn auf dem Platz den Mauli auf hätte, arbeiten würde oder nicht.
Tut er das, liegt es nicht am Mauli, sondern einer falschen Verknüpfung zuhause, nicht unbedingt nur mit dem Maulkorb, falschen Signalen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Habt ihr direkt mit derartigen Begegnungen angefangen oder erstmal im Sitz, Hund auf euch konzentriert und so gegenkonditioniert, wenn in gewisser, tolerierter Entfernung Hunde vorbeilaufen ?
Das Laufen ist eigentlich erst Schritt 2, wenn der Hund schon bei Hundekontakt von sich aus den Blickkontakt zum Besitzer sucht.
Waren es immer andere Hunde oder wurden die gleichen Hunde zum Üben genommen ? Man braucht, um eine Generalisierung hin zu bekommen, enorm viele "Trainingspartner". Und eben, bevor der Hund die Situation nicht derart umsetzt, dass er allein Aufmerksamkeit vom Besitzer sucht, ist Laufen noch einen Schritt zu weit. Das klappt bei manchen Hunden vielleicht gut, bei anderen muss man das langsam aufbauen.
Und natürlich muss man Situationen, die zu Rückschritten führen, tunlichst vermeiden. Rechtzeitig umkehren und weggehen sowie überlaufene Gassistrecken meiden.

Danke:mrgreen:

Bei einer Leinenaggression muss erstmal der Grundgehorsam zu 100% sitzen.
Wenn man keine positive Verknüpfung hinbekommt muss eben ein Alternativverhalten her- und das bombensicher.

Das Laufen ist, wie Nienor schon sagte, einer der letzten Schritte, die man bei dem entsprechenden Training macht.

Wenn man damit anfängt, fängt man zur Not mit einem Abstand von 500 Meter an- so, dass der Hund noch gar keine Reaktion auf den Sparrings-Partner zeigt.
Sobald ich auch nur ansatzweise korrigieren muss ist der Abstand zu gering und ich kann mir mein Training in die Haare schmieren, da ich so einfach nur noch mehr Frust erzeuge.
 
RaeuberRonja

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Hey,



Habt ihr direkt mit derartigen Begegnungen angefangen oder erstmal im Sitz, Hund auf euch konzentriert und so gegenkonditioniert, wenn in gewisser, tolerierter Entfernung Hunde vorbeilaufen ?
Das Laufen ist eigentlich erst Schritt 2, wenn der Hund schon bei Hundekontakt von sich aus den Blickkontakt zum Besitzer sucht.
Waren es immer andere Hunde oder wurden die gleichen Hunde zum Üben genommen ? Man braucht, um eine Generalisierung hin zu bekommen, enorm viele "Trainingspartner". Und eben, bevor der Hund die Situation nicht derart umsetzt, dass er allein Aufmerksamkeit vom Besitzer sucht, ist Laufen noch einen Schritt zu weit. Das klappt bei manchen Hunden vielleicht gut, bei anderen muss man das langsam aufbauen.
Und natürlich muss man Situationen, die zu Rückschritten führen, tunlichst vermeiden. Rechtzeitig umkehren und weggehen sowie überlaufene Gassistrecken meiden.



Ganz einfach.
Ihr nutzt auf dem Platz den Mauli nicht, er arbeitet super mit.
Zuhause habt ihr den Mauli, er arbeitet nicht mehr. So zumindest hab ich es verstanden.
Jetzt stellt sich die Frage, ob er, wenn auf dem Platz den Mauli auf hätte, arbeiten würde oder nicht.
Tut er das, liegt es nicht am Mauli, sondern einer falschen Verknüpfung zuhause, nicht unbedingt nur mit dem Maulkorb, falschen Signalen.
Nein wir haben damit nicht direkt angefangen erstmal ohne Hunde, dann mit Hund und nur vorbeilaufen und oskar sollte sitzen. Da klappt aber es alles es ist lediglich das Problem beim laufen..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wenn er in der hundeschule den mauli auf hat arbeitet er auch nicht mit. Es ist als würden wir mit dem Mauli ihm etwas über die Ohren legen und er hört uns nicht mehr^^
Ganz am anfang haben wir natürlich ohne direkte Konfrontation geübt. Da klappt es aber. Es geht ums aneinander vorbei laufen..
 
Hexogen10

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Guten Morgen!
Zum Thema kein Futter annehmen. Das deutet auf Stress hin. Der kann unterschiedliche Begründungen oder Ursprünge haben.
Hast du schon mal eine Futtertube oder ähnliches ausprobiert? Nuckeln beruhigt nicht nur Babys ;-)
arbeitest du mit clicker oder markerwort?
Lies dich mal in zeigen und benennen ein. Das hat mir bei sehr vielen Problemen bereits oft geholfen und ich arbeite fast ausschließlich mit nicht gut sozialisierten hunden. Alles rein positiv.

Viele Hunde haben Probleme mit der frontalen Konfrontation. Das liegt in deren natur. Für Hunde ist es unnatürlich. Die gehen im Bogen vorbei wenn sie können
 
louiss

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hi räuberronja,

zum maulkorbproblem kann ich dir nicht weiterhelfen, aber wenn dein hund auf manche hunde unsicher/agressiv reagiert hab ich vielleicht einen tipp für dich. für einen unsicheren hund kann es schon ein problem darstellen, wenn ein hund auf ihn zukommt/vorbei geht. nase-an-nase-begegnungen sind oft latent agressiv, zumindest sind sie sehr "unhöflich". "nase-an-popo-begegnungen" hingegen sind friedlich und höflich.

hat dein hund denn auch probleme wenn er hinter anderen hunden hergeht? damit meine ich nicht nachbarschaftshunde die sich ständig gegenseitig ins revier markieren, sondern bei wildfremden hunden in parks oder bei freilaufflächen. springt er dann auch in die leine, wenn diese vor ihm gehen und ihm den hintern zudrehen? falls er mit denen keine probleme hat, stehen die chancen gut, dass man ihn was hundebegegnungen betrifft zu einem "normalen" hund erziehen kann.
 
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