mein chihuahua bellt, knurrt,beisst und greift meine familie an

Diskutiere mein chihuahua bellt, knurrt,beisst und greift meine familie an im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich bin neu hier und brauche hilfe:) ich habe einen chihuahua 11.monate alt rüde. Seit ungefähr einem monat benimmt er sich daneben...
KüBii

KüBii

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Hallo, ich bin neu hier und brauche hilfe:) ich habe einen chihuahua 11.monate alt rüde. Seit ungefähr einem monat benimmt er sich daneben. Vorallem am anfang hat er es
auf meine schwester abgesehen. Egal was sie macht wenn sie sich bewegt, mit mir reden möchte er knurrt heftig will sie angreifen springt auf sie los beisst sie heftig an aber sowas von!!Und jetzt ist der rest der familie drann.Egal wer das zimmer betritt redet oder die kleinste bewegung macht, z.b die fernbrdienung nehmen, sich am arm kratzen ect.wird der jenige heftig angeknurrt angebellt und danach angegriffen wir versuchen ihn zu ignorieren geht nicht da er zubeisst ich versuche ihn zu halten,mit voller kraft versucht er von meinen armen zu entwischen und die person anzugreifen. Ich weiss nicht mehr weiter. Was kann ich dagegen unternehmen?
 
17.10.2014
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Foss

Foss

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Grüß dich,

Was hat der Hund bisher an Erziehung genossen? Ward ihr mit ihm (schon) in einer Hundeschule?
Wie wird der Hund ausgelastet? Körperlich und auch geistig?
Zieht ihr als Familie an einem Strang, oder darf er bei Person A etwas, das er bei Person B nicht darf? Würde ihr euch da als konsequent einstufen?

11 Monate klingt für mich sehr naczh einem tollen pubertären Schub, wo er ausprobiert, wie weit er gehen kann....bekommt er klare, hundegerechte Regeln aufgezeigt?

LG Foss
 
suno

suno

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Hallo,
das Poblem mit den Chis und anderen ähnlich kleinen Hunden ist, daß sie oft nicht wie "richtige" Hunde behandelt werden. Es sind aber echte Hunde, die laufen und ausgepowert werden müssen, denen man geistige Auslastung bieten muss (Such Spiele, Clickern, Denkspiele....) und die , genau wie alle Großen eine freundliche liebevolle aber konsequente Erziehung brauchen.

Erst gestern haben ich eine Dame getroffen die mir und meiner Großen begegnete und meinte:" na der Hund ist aber groß - der muss bestimmt viel raus - auch bei Regen" :shock:
Ja , der muss viel raus auch bei Rege......- so wie jeder andere Hund ob groß oder klein - das hat nämlich absolut Nichts mit dem Wuchs zu tun.

Vielleicht meldest du dich ja nochmal und erzählst ganz ehrlich wie der Hundealltag aussieht - erst dann kann man irgend etwas raten.

LG Suno
 
KüBii

KüBii

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Ich gehe alle 2 std mit ihm raus. Habe auch einen garten wo er sich austoben kann. Ich behandele ihn wie einen richtigen hund! Hatte davor einen rottweiler und beide wurden gleich behandelt. Der hundealltag wache auf gehe mit ihm in den garten, kriegt futter, spiele mit ihm und es folgen alle zwei std spaziergänge und an der stelle sind viele hunde unterwegs sodass ich ihn freilasse und er mit seinen hunde freunden rumtobt. Also ich denke nicht, dass es was mit dem alltag zutun hat.
 
Stellas Jule

Stellas Jule

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Das kenne ich das hat mein hund am anfang auch gemacht doch dann waren wir in der hundeschule und seitdem hat sie es nicht mehr gemacht
 
KüBii

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Nein hundeschule war ich noch nicht. Ich höre oft das es am ende doch nix genützt hat, daher will ich es lieber erstmal selbst versuchen. Rr kriegt viel auslauf ist oft im garten, gehe alle 2 std raus mit ihm, er tobt rum mit seinen hunde freunden, bringe ihn zuhause auch viele tricks bei. Und kommen wir zur familie .. naja da der kleine ja so süss mit seineni kulleraugen kucken kann, wird er manchmal wenn er frech wurde trotzdem in doe hand genommen und gestreichelt, obwohl ich deutlich zu allen meinte nein rufen ignorieren. Hat es vielleicht was damit zutuen ? Ich kann ja nicht immer dabei sein. Ich rede oft mit meiner familie lasst es sein, aber die wollen es einfach nicht verstehen und es heisst: man bist du aber streng mit ihm kuck doch mal wie süss der kuckt...Er ist nicht wiederzu erkennen. Wäre das ein etwas grösserer hund würden wir massive verletzungen haben da er richtig heftig angreift. Außer mir greift er jeden im haus an..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das kenne ich das hat mein hund am anfang auch gemacht doch dann waren wir in der hundeschule und seitdem hat sie es nicht mehr gemacht
Also hat die hundeschule geholfen? Hmm vielleicht überleg ich mir doch mal hinzugehen.. :)
 
Stellas Jule

Stellas Jule

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Also wir waren mit unseren hund in der hundeschule und ich muss sagen seitdem hat es immer ganz gut geklappt nur hat sie ein problem mit andere hunde
es könnte gut sein das es was damit zu tun hat das alle denn hund anders erziehen wollten
 
Smoothie

Smoothie

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Die meisten Leute denken wenn sie in die Hundeschule gehen muessten sie nichts anderes machen und wenn sie da ein paar mal hingehen sind alle Problem; Puff weg.
Das man da vielleicht monatelang arbeiten muss und länger in die Schule gehen muss sehen die meisten nicht oder wollen es nicht und dann heißt es; hat nichts gebracht.
 
suno

suno

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Und kommen wir zur Familie .. naja da der kleine ja so süss mit seineni kulleraugen kucken kann, wird er manchmal wenn er frech wurde trotzdem in doe hand genommen und gestreichelt, obwohl ich deutlich zu allen meinte nein rufen ignorieren. Hat es vielleicht was damit zutuen ? Ich kann ja nicht immer dabei sein. Ich rede oft mit meiner Familie lasst es sein, aber die wollen es einfach nicht verstehen und es heisst: man bist du aber streng mit ihm kuck doch mal wie süss der kuckt...


Naja vielleicht hat dein Kleiner genauso wenig Lust "in die Hand genommen" zu werden wie es dein Rottweiler gehabt hätte....weil er nämlich genauso wie dein Rotti ein Hund ist der lieber mit allen vieren auf dem Boden läuft als auf dem Schoß / in der Hand zu sitzen.
Und vielleicht wehrt es sich halt einfach.....
Mein Schäferwelpe war so etwas wie ein Minibär...und alle wollten sie knuddeln und auf den Schoß nehmen...nach 3x lass das besser von mir-habe ich sie eben zwicken lassen- und gut war.

Ausserdem könnte es zusätzlich noch ein Problem von Fixierung sein bzw. falsch verstandenem Beschützertrieb - das ist widerum eine Sache von Auslastung und Erziehung...hm, mein Beitrag war auch nicht böse gemeint - aber wie deine Familie...neigt man halt dazu die ganz Kleinen anders zu behandeln, weniger ernsthaft halt (ohne bösen Hintergedanken).
Schau mal ob du den Kleinen wirklich so behandelst und auspowerst etc, wie deinen Rotti....

LG Suno
 
H

Hoffnungsgarten

Guest
Seit ungefähr einem monat benimmt er sich daneben.
Das ist mit Sicherheit nicht der Fall. Wahrscheinlich hast du die Anzeichen vorher nur nicht zur Kenntnis genommen, so dass der Hund immer deutlicher werden musste, und erst jetzt ist es dir richtig aufgefallen.

Ich weiss nicht mehr weiter. Was kann ich dagegen unternehmen?
Schön, dass du was tust, und im Forum nachfragst. Das ist schon mehr, als die meisten Hundebesitzer machen.
Allerdings lässt sich für die Forums-User von deinen vagen Beschreibungen nicht ableiten, was du falsch machst mit dem Hund. Das, WAS du da aber schon beschreibst, lässt schlimmes ahnen.
Ist das denn dein eigener Hund?
Lebst du noch bei deinen Eltern? Wer ist die Hauptbezugsperson, und wer hat das Sagen in Punkto Hundeerziehung?
Wenn das dein Hund ist, dann solltest du dir auf keinen Fall reinreden lassen, und dich durchsetzen, bei deinen Angehörigen.

Definitiv nicht. Entschuldige – aber das glaube ich dir nicht.
Und wenn es tatsächlich stimmen sollte – warum machst du das?! Wozu soll ein einjähriger Hund alle zwei Stunden raus?? Wie kriegst du das hin? Bist du 24 Stunden am Tag zu Hause? Schläfst du nicht?
Was bedeutet „raus“? Garten oder Spaziergang? Spaziergang mit oder ohne Leine (oder nur an der Spielwiese?)? Wie oft und wie lange findet ein echter Spaziergang statt? Gehst immer du mit ihm? Bei jedem Wetter?

Gab es mit diesem Hund Probleme? Wie hast du ihn gehalten? Du bist 21 .... hast du mit 10 nen Rottweiler bekommen?!

Nein hundeschule war ich noch nicht. Ich höre oft das es am ende doch nix genützt hat, daher will ich es lieber erstmal selbst versuchen.
Du versuchst „es“ ja schon seit einem Jahr.
Viele Leute gehen in schlechte Hundeschulen, lassen sich dort Mist erzählen, und wundern sich, dass nüscht besser wird. Wichtig ist, dass man den Unterricht dort kritisch hinterfragt.
Und wenn du dir ein bisschen Mühe gibst, findest du auch eine gute Hundeschule, wo du richtig was beigebracht kriegst. Das ist sicher nicht die billigste, und sicher auch nicht die am nächsten gelegene.

Ich rede oft mit meiner familie lasst es sein, aber die wollen es einfach nicht verstehen und es heisst: man bist du aber streng mit ihm kuck doch mal wie süss der kuckt...
Dann steh auf, nimm deinen Hund und geh.
Und geh sie nicht mehr besuchen.

Also hat die hundeschule geholfen? Hmm vielleicht überleg ich mir doch mal hinzugehen..
Um eine Hundeschule richtig beurteilen zu können, musst du dir auch selbst Wissen aneignen.
Welche Hundeerziehungsbücher hast du schon gelesen?
 
KüBii

KüBii

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Ja ich bin 24 std zuhause. Und wortwörtlich 2 std heisst es ja nicht. Naturlich schlafe ich. 3-4 mal mache ich spaziergänge draussen und der rest des rausgehens ist mein garten. Bis jetzt war ich egal was furn wetter draußen, das ist ja quasi sein erster winter hatte mit ihm nocjnicht das glück schnee starken regen kennen zu lernen. Nein mit 18 hatte ich einen rottweiler der leider verstarb. Sie können mir das alles ganz anders fragen als mich als eine lügnerin dar stehen zulassen. Nein glaub ich nicht, mit 10 rottlweiler. Hä dann glauben sie mir nicht ganz einfach. Mein fehler überhaupt hier ne frage zu stellen man wird ja glrich als lügner dargestellt und mit i.was beschuldigt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wie gesagt mein hund hört auf mich bloss hat er was gegen meine familie die mit in der wohnung wohnt! Und es geht nicht sit nem jahr so sondern nen monat.Und langsamm hab ichs im griff. Höre ihn nicht mehr oft das er die anbellt ,angreift wird tag zu tag seltener. Habe eine technick angewendet. Mann muss nicht immer ne hundeschule besuchen lieber versucht mans erst selbst. Ich wollt nur einpaar tipps aber naja ..
 
Mitch

Mitch

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Alle 2h raus + viele Tricks?
Sag mal, hat der Hund auch mal Ruhe?
Es kann auch ganz einfach sein, dass er total überfordert ist. Der Hund ist mit 11 Monaten ja noch nicht mal richtig erwachsen.

Ansonsten würde ich dir auch dringend zu einem guten Trainer raten... und zwar zu einem, der zu dir nach Hause kommt und sich dort die Situation anschaut. Eine normale Hundeschule bringt da auch nichts. Mit einem beißenden Hund ist nicht zu Spaßen und über das Internet kann man da schon gar keine Tipps geben, da wird eine nicht wissen können, wieso er das macht.

Und auch wenn du meinst, man muss ja in keine Hundeschule etc. pp. - irgendwas scheint ja bei euch grundlegend schief gegangen zu sein. Auch wenn man schon hundeerfahrung hat merkt man viele kleine Fehler bei sich selber oft gar nicht. Und genau dafür ist eine Hundeschule toll - nicht umbedingt um den Hund toll zu erziehen, soll um die eigenen Fehler zu korrigieren
 
KüBii

KüBii

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Wortwörtlich 2 std nicht! Er spielt gerne draussen warum nicht 3-4 mal spaziergänge draussen rest ist spielen im garten und ich lasse ihn oft raus. Meinrr meinung nach ist es nicht zuviel.er is noch jung und ist ein sehr aktiver hund.Mal heisst es ich lüge oder weil es ein chi ist bringe ich ihn gar nicht raus. Ich verstehe gar nix mehr...:S Ja klar macht jeder hundebesitzer fehler an der erziehung ist klar. Danke an alle, wenn ihr meint ne hundeschule hilft werd ichs versuchen:)

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Ja trainer ist sogar nich besser. Passiert ja nur in der wohnung ne hundeschule würde mir da nicht helfen. Vielen dank
 
Mitch

Mitch

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Egal ob alle 2h laufen oder spielen... es sind auf jeden Fall Momente, in denen der Hund keine Ruhe hat.
Mehr als 1-2 längere Spaziergänge am Tag würde ich mit einem jungen Hund auch nicht machen
Gerade weil er so jung und aktiv ist, braucht er auch mal Ruhe
 
KüBii

KüBii

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*noch besser

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Okay. Dann werd ich ichs mal so probieren. Da er immer so aktiv ist und immer nur am spielen ist, dachte ich mir oft raus gehen hilft. Da er sonst keine ruhe zuhause gibt.
 
Foss

Foss

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Okay. Dann werd ich ichs mal so probieren. Da er immer so aktiv ist und immer nur am spielen ist, dachte ich mir oft raus gehen hilft. Da er sonst keine ruhe zuhause gibt.
Das kann ein fataler Kreislauf werden und am Schluß hat man dann Hunde, die selbst nach 8 Stunden Bespaßung keine Ruhe geben. Gerade manche Rassen müssen Ruhe gut lernen, da sie von Natur aus, sehr leicht zum aufpushen sind und von sich selbst aus sehr viel anbieten.
Junge Hunde werden oft überfordert und da sind kleine und dosierte Dosen von allem auf jeden Fall besser. Du musst auch bedenken, das die Hunde Zeit brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten ;)

LG Foss
 
K

Kiwi

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Wenn der Hund grundsätzlich lernbereit ist, etabliere doch einen festen Platz, auf dem er zu liegen hat, wenn irgendwas bei euch los ist.
Dann weiß er, wo er seinen Platz hat und zur Ruhe kommen kann. Das sollte positiv aufgebaut werden, damit er es wirklich als Ruhezone ansehen kann. Für mich klingt es auch so, als komme er nicht richtig runter und aus leuter Stress und Überforderung versucht er alles zu komtrollieren. Wenn man den Hund einfach so hochnimmt ist das ja auch schon extrem übergriffig und ich kann es durchaus verstehen, wenn er dann aggressiv reagiert.
Wenn er seinen Ruheplatz hat, kann er sich dahin zurückziehen, wenn es ihm zu viel wird. Und für die Familie gilt: Liegt der Hund dort, wird er nicht angefasst und in Ruhe gelassen.

Einen Hundetrainer dazuzuziehen halte ich auch für eine gute Idee.

Lass dich bitte nicht von unfreundlichen Usern abschrecken ;) Dafür soll das Forum sicher nicht stehen. Klar muss manchmal auch Klartext geredet werden, aber so wie Hoffnungsgarten nun mit Beschuldigungen um sich schleudern musste, ist es sicher nicht die Regel ;)
Wir haben auch leider viel zu wenig Einblick in die Situation, als dass wir dir wirklich sagen können, was du machen musst. Deshalb sollte sich das einfach mal jemand anschauen, der sich auskennt und dich dann dementsprechend beraten kann.

Ansonsten kann ich dir noch dieses Buch ans Herz legen: http://www.amazon.de/Aggression-bei-Hunden-Besitzanspruch-Drohverhalten/dp/344011449X
 
louiss

louiss

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hi kübi,

erstmal herzlich willkommem hier...zweitens, lass dich nicht blöd anmachen, schon garnicht von hoffnungsarten, wenn man seine beiträge liest sind die nicht unbedingt immer qualifiziert ;)

kleinsthundrassen wie chihuahua und co sind manchmal ein bisschen anders zu betrachten. ich hab nen prager rattler 3kg) auch son richtig kleiner wusel, der flutscht einem wie ein stück seife aus der hand wenn man versucht ihn zu packen.

wo ist dein hund wenn er andere anknurrt? achte auf jeden fall drauf, dass du ihn nicht auf den arm nimmst um ihn festzuhalten. wenn du ihn festhältst, achte darauf, dass seine füße aufm boden sind und nicht auf der couch oder auf dir, das kann ihm sonst kraft gebn und ihn in seiner position der verteidigung bestärken. wenn die beine auf dem boden sind kann das durchaus schon helfen.

kannst du ihn in seinen korb schicken und er bleibt dort? dann würde ich ihn konsequent auf seinen platz schicken wenn er den großen macker raushängen lässt. ansonsten reicht es auch wenn du ihn ausm zimmer schickst. zum bsp indem du mit dem finger auf die tür zeigst und auf ihn zugehst und ihn dorthin drängst. da ist geschickte fußarbeit verlangt, weil er wahracheinlich versucht um dich rum zu laufen oder über deine füße zu springen, gleichzeitig muß man aufpassen, dass man nicht drauf tritt. aber wenn du das erstmal geschafft hast, versteht er beim nächsten mal sofort was du willst. wichtig ist, dass du vor dem zimmer das kommando auch wieder auflöst, zum bsp lässt du ihn kurz platz machen, lobst ihn dafür und schickst ihn wieder zurück ins zimmer.

wenn er das verstanden hat reicht dann einfach "nein" zu sagen wenn er knurren möchte (sofern er die bedeutung von "nein" schon gelernt hat).

zur auslastung eines hundes gilt pi mal daumen, dass sie 16-20stunden eine ruhe- und schlafzeit haben und mindestens 2 stunden draußen sein sollten, davon sollte ein spaziergang mindestens eine stunde lang sein. der garten zählt nicht zum auslauf.

wenn du zum bsp gerade zwei stunden draussen warst und du mit dem kleinen nach hause kommst und er dich mit seinen kulleraugen ankuckt als würde er fragen "und was tun wir jetzt?", dann ist das normal für so winzhunde. es gilt dann ruhe einzufordern, meiner muß dann zum bsp eine stunde alleine in einem anderen zimmer in seinem körbchen schlafen. der wäre sonst den ganzen tag auf 180 wenn ich nicht drauf achten würde, dass er auch mal runterkommt.

mit elf monaten ist deiner wahrscheinlich gerade in der pubertät wo er plötzlich alles vergessen hat was er bisher konnte und er seine grenze testen möchte. gerade jetzt ist es wichtig konsequent an den sachen dranzubleiben die dir wichtig sind. wenn dich was nervt musst du sofort dran arbeiten, denn sonst wird es schlimmer. als er das erste mal deine schwester angknurrt hatte wäre es zum bsp besser gewesen, ruhig aber bestimmt "nein" zu sagen und ihn auf den boden oder hinter dich zu schicken. dann hätte er sofort gewusst, dass du das nicht möchtest, wenn du das ignorierst denkt er, er macht was richtig.


den hund halten bringt nicht viel, weil du damit druck aufbaust und er somit noch mehr druck aufbauen kann und er sich rchtiggehend in rage bringt. du erreichst also das gegenteil, denn eigentlich möchtest du ruhe. versuch ihn mal ohne ablenkung zurück zu drängen, zum bsp legst dun leckerli aufn boden wo er nicht ran darf. dann kannst du zum bsp, die kommandos "hopp" (da darf er wo drauf springen, bett, stuhl, deinen schoß etc) und "runter" (damit muß er von den sachen runter) etablieren. wenn ers ich daneben benimmt kannst ihn dann einfach runter schicken.


das sind nur so ideenansätze, die bei meinem gut geholfen haben. vielleicht kannst du davon was gebrauchen. alles gute euch beiden

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

hi, hab deinen zweiten beitrag erst jetz gesehen. wird dein hund angefasst, obwohl er das nicht möchte? dann wärs kein wunder, dass er so aggro ist. dazu wäre das "hopp" kommando empfehlenswert. wenn man sitzt klopft man sich auf die schenkel und sagt hopp, das ist die einladung für den hund auf den schoß zu springen (man kann mit den beinen eine rampe machen wo er drauf hoch laufen kann, falls er nicht so hoch hüpfen kann.) der hund kann dann selbst entscheiden, ob er hoch möchte und gestreichelt werden möchte oder nicht. das muß man dann auch respektieren, wenn der hund nicht angefasst werden möchte. den hund einfach hochnehmen, womöglich noch ohne ihn vorzuwarnen ist ziemlich gemein, weil damit ein kontrollverlust einhergeht, was das tier stresst. merkt man oft dran, dass sich der hund erstmal schüttelt wenn er wieder festen boden unter den füßen hat. alles was das tier selbst macht ist gut, als was damit gemacht wird ist doof. zum bsp, die hände hinhalten und "hundeaufzug" sagen, damit er drauf springt, weil er weiß jetzt gehts hoch ist gut. ihn einfach hochnehmen ist doof. mit dem finger hinter einen zeigen und sagen "zurück", damit er selbst zurück geht ist gut. ihn festhalten, damit er nicht nach vorne geht oder ihn womöglich zurückziehen ist doof... usw.

dazu ne andere frage, ist er nur so wenn du da bist, oder auch wenn du nicht zuhause bist?
 
Midoriyuki

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wenn er das verstanden hat reicht dann einfach "nein" zu sagen wenn er knurren möchte (sofern er die bedeutung von "nein" schon gelernt hat).
*Gebetsmühle anwerf*
Nein, nein.

Einem Hund, der knurrt wird nicht das Knurren verboten, sondern die Situation muss geändert werden!
Wenn er nicht mehr knurren darf wird er das aus seinem Verhaltens"speicher" irgendwann löschen und direkt schnappen.

Man präge es sich ein: Knurren wird niemals (!) verboten, sondern die Ursache muss gefunden werden!
 
willi79

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*Gebetsmühle anwerf*
Nein, nein.

Einem Hund, der knurrt wird nicht das Knurren verboten, sondern die Situation muss geändert werden!
Wenn er nicht mehr knurren darf wird er das aus seinem Verhaltens"speicher" irgendwann löschen und direkt schnappen.

Man präge es sich ein: Knurren wird niemals (!) verboten, sondern die Ursache muss gefunden werden!
können wir dazu nicht mal einen Thread aufmachen? Da gäbe es nämlich bei mir noch die ein oder andere Frage, die den Fred hier dann sprengen würde... und ich denke einen Fred auf den man in solchen Fragen mal verweisen kann erspart Midori die Gebetsmühle :mrgreen:
 
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