Erfahrungen mit dem Tierheim

Diskutiere Erfahrungen mit dem Tierheim im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo miteinander! Leider mussten wir uns von unserem elfjährigen Labrador verabschieden und sind jetzt auf der Suche nach einem neuen Hund. Also...
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Butz

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Hallo miteinander!

Leider mussten wir uns von unserem elfjährigen Labrador verabschieden und sind jetzt auf der Suche nach einem neuen Hund. Also dachten wir mal eine gute Sache zu unternehmen und gingen zum örtlichen Tierheim (ohne jetzt einen
Namen zu nennen). Das Bild bezüglich des Tierheims ist unserer Meinung etwas getrübt.
Als erstes sind mir die schlechten Öffnungszeiten aufgefallen, Werktags für normal arbeitende kaum machbar. Am Wochenende bis auf wenige Termine geschlossen. Entscheidet man sich für einen Hund will ein Mitarbeiter, bevor das Tier vermittelt wird, sich erst das Haus/Wohnung ansehen. Meine brennde Frage konnte ich zuletzt auch nicht stellen. Habe festgestellt, dass oft viele Kampfhunde Rassen vertreten waren. Soweit ich weiß erheben viele Städte/Gemeinde eine Strafsteuer auf Kampfunde. Letztendlich fragen wir uns ob das Tierheim überhaupt erfolgreich Hunde vermitteln will. Wie sind eure Erfahrungen bei der Hundevermittlung in Tierheimen und kann man auch einen "gescheihten" Hund vermittelt bekommen?
 
20.10.2014
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Son-Gohan

Son-Gohan

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Dass Vorkontrollen gemacht werden, ist m.M. normal.
Man will ja wissen, wo der Hund hinkommt ^^

Zu den Öffnungszeiten:
Das ist mir auch schon aufgefallen, dass da viele Tierheime blöde Zeiten haben.
Die von dem, wo ich arbeite, sind eigentlich human, haben auch am WE und an Feiertagen geöffnet.

Dass mit den Kampfhunden, es kommt auch drauf an, in welchen Bundesland du lebst.
Da führt, glaube ich, jede ihre eigene Liste, so steht z.B bei manchen sogar der Ridgeback auf der Liste, bei anderen wiederum nicht.
Dann kommts drauf an, ist die Rasse Kategorie 1 oder 2 etc pp.
Letztendlich kann das TH nix für, wenn soviele "Kampf"hunde, die es im übrigen nicht gibt, hat.
Viele sind entweder beschlagnahmt, werden ausgesetzt/gefunden oder eben abgegeben.
Da müsste man eben das TH selber fragen, woher die Hunde alle kommen.
 
Choupette

Choupette

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Ich finde - bis auf wenige Ausnahmen - wenn man es wegen Berufstätigkeit nicht einmal zu den Öffnungszeiten zum Tierheim schafft, sollte man sich das mit einem Hund nochmal überlegen.

Tierheime haben oft bescheidene Öffnungszeiten, aber es gibt eben für die Tiere Ruhephasen und zudem ärztliche Versorgungen, die in der Zeit gemacht werden. Die denken sich da schon was bei.

Vorkontrollen sind absolut normal. Die Tiere im TH haben schon genug Mist erlebt und sollen nicht zu irgendwelchen Leuten kommen, sondern es soll sich vergewissert werden, dass sie in ein gutes Zuhause kommen.

Was ist für dich ein gescheiter Hund? Wieos findest du es schlimm, dass es im TH so viele "Kampfhunde" gibt? Und außerdem ist das ne höhere Hundestuer, keine Strafsteuer. Das klingt bei dir als würde man die Tiere nur halblegal halten oder sowas...;)
 
seven

seven

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Ich seh´ das mit den Öffnungszeiten etwas anders... Wobei das natürlich von TH zu TH unterschiedlich ist und nicht verallgemeinert werden kann.
Es gibt aber in der Tat Tierheime, die ungünstige Öffnungszeiten haben - wer z. B. vormittags frei hat und das TH hat erst nachmittags auf, hat Pech. Oder eben auch umgekehrt.
Wir hatte mit unseren "mittleren" Katzen das Problem, dass wir samstags da waren - da durfte man gucken, aber vermittelt wurde nicht. Dabei wäre das ja gerade wichtig gewesen, weil wir dann das gesamte WE zu Hause gewesen wären und bei der Eingewöhnung und VG hätten aufpassen können. Aber nein.... Also die Katzen dann montags nachmittags abgeholt und am nächsten Tag direkt arbeiten... super...
Die dritte Katze, die wir dann dort geholt haben, durften wir dann dank der positiven Erfahrungen (will heißen: Wir hatten zwei schwer vermittelbare Katzen aufgenommen und nicht zurückgebracht, sondern erfolgreich vergesellschaftet) tatsächlich problemlos am Samstag mitnehmen....
Ich kann verstehen, dass die TH einerseits vorsichtig sind - ich würde meine Tiere auch nicht jedem x-beliebigen Unbekannten anvertrauen - andererseits sind da manchmal auch ein paar zu viele Hürden, finde ich. Aber das gesunde Mittelmaß zu finden, ist wahrscheinlich gar nicht so einfach...

LG, seven
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Mal zu den "Kampfhunden": Für die können die Tierheime in der Regel nichts. Den Leuten sind die Steuern zu teuer oder die Hunde werden beschlagnahmt und daher sind recht viele in Tierheimen. Aber mein Chef hat z.B. gleich 3, die auf der Liste stehen (davon aber nur 1er in Hessen), und die sind alle 3 super.

Gescheiter Hund kann man definieren. Oft haben die Hunde schlechtes erlebt, müssen erst noch die Grundkommandos lernen usw., aber auch dafür kann ein Tierheim nichts.
Einen "fertigen", komplett erzogenen Hund bekommt man nicht, auch nicht beim Züchter und der Welpe macht u.U. auch noch Sachen kaputt, was bei einem älteren Hund meistens nicht der Fall ist.

Bei Tierheimen gibt es auch schon mal schwarze Schafe... Und wegen der Öffnungszeiten: Auch die Tierheim-Leute wollen mal Feierabend haben. Wobei die TH hier auch Samstags mehrere Stunden geöffnet haben.

Schau doch mal, ob in eurer Gegend noch andere Tierheime sind. Oder wenn ihr eine Rasse im Blick habt, ob es da Nothilfen für gibt. Ist bei fast allen Rassen der Fall.
 
Choupette

Choupette

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Also bei der Vermittlung habe ich oft erlebt, dass da schonmal die Öffnungszeiten geschoben werden oder man kommen durfte, wenn das TH offiziell geschlossen ist.

Zu den Fragen übrigens: Bei uns ist das TH zu den Öffnungszeiten oft so voll, dass da auch kaum ein Mitarbeiter Zeit hat großartig Fragen zu beantworten - ich hätte gefragt, wie man am besten an Infos kommt, ob man einen Termin machen kann, anrufen soll, eine E-Mail schicken oder wie es am besten passt.
 
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Butz

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Ich finde - bis auf wenige Ausnahmen - wenn man es wegen Berufstätigkeit nicht einmal zu den Öffnungszeiten zum Tierheim schafft, sollte man sich das mit einem Hund nochmal überlegen.

Tierheime haben oft bescheidene Öffnungszeiten, aber es gibt eben für die Tiere Ruhephasen und zudem ärztliche Versorgungen, die in der Zeit gemacht werden. Die denken sich da schon was bei.

Vorkontrollen sind absolut normal. Die Tiere im TH haben schon genug Mist erlebt und sollen nicht zu irgendwelchen Leuten kommen, sondern es soll sich vergewissert werden, dass sie in ein gutes Zuhause kommen.

Was ist für dich ein gescheiter Hund? Wieos findest du es schlimm, dass es im TH so viele "Kampfhunde" gibt? Und außerdem ist das ne höhere Hundestuer, keine Strafsteuer. Das klingt bei dir als würde man die Tiere nur halblegal halten oder sowas...;)
Sorry aber völlig unqualifizierter Beitrag. Das Tierheim hat völlig ungünstige Öffnungszeiten, weder Vormittags noch am späten Nachmittag. Ich würde mir eher Gedanken machen über die Besucher die es zu den Öffnungszeiten schaffen, ob diese überhaupt finanziell in der Lage sind ein Hund zu halten, zwangs mangelndes Beschäftigungsverhältnis, bzw. geschweige den eine ordentliche Tierärztliche Behandlung finanzieren können.
Strafsteuer kann man es sehr wohl nehmen, Steuern sollen eine Lenkungswirkung haben, anstatt regulär bei ca. 100 € jährlich wächst die Steuer auf ca. 600 €!
 
McLeodsDaughters

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Off-Topic
Wieso ist der Beitrag von Choupette unqualifiziert?


Für die überteuerte Hundesteuer kannst du aber nicht die Tierheime verantwortlich machen? Ich bezweifle, dass die Tierheime diese Steuer gut finden. Ohne die Steuer hätten die Tierheime sicherlich nicht so viele Hunde bzw. Listenhunde in der Vermittlung.

Ich selbst könnte mir sehr gut einen Staff oder Rottweiler vorstellen, stehen hier auf der Liste, kostet 600 Euro jährlich und das wäre mir (momentan) zu teuer. Wir hätten bei einem "normalen" Hund übrigens nur 32 Euro Steuer jährlich.
 
Choupette

Choupette

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Sorry aber völlig unqualifizierter Beitrag.
Sicher.:mrgreen:

Die Preise sind mir bekannt. Dann hol dir halt einen anderen Hund wenn dir die SoKas zu teuer sind oder du es als staatliche Bevormundung empfinden willst.;)

Kleiner Ratschlag: Da es keine Kampfhunde gibt, wird das Wort hier auch nicht so gern verwendet.
 
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Butz

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@Choupette

Entschuldige bitte, warum wirfts du mir staatliche Bevormundung vor? Hältst du einen sogenannten "SoKas" was dann eine solche Steuer impliziert? Ich habe mir nur mal so Gedanken zum Thema gemacht.
 
*Mischling*

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Strafsteuer kann man es sehr wohl nehmen, Steuern sollen eine Lenkungswirkung haben, anstatt regulär bei ca. 100 € jährlich wächst die Steuer auf ca. 600 €!
Die Hundesteuer ist eine Luxussteuer, da wird also weder gelenkt, noch bestraft. Nur die SoKa-Steuer wurde mit Begründung der Listenführung und damit angeblichen Gefährlichkeit eines Hundes erhöht, das ist aber weder verpflichtend für die Gemeinden, noch ist die Höhe überall gleich. Hier zahlt man so viel für einen Zweithund wie andere für ihren Listenhund ;). Also nicht verallgemeinern, tief in die Tasche gegriffen wird einem überall wo nur möglich.

Die Listis landen übrigens geballt in Tierheimen, deren Bundesländer sie nicht auf der Liste führen oder eben nicht komplett die Haltung verbieten. Es kann also durchaus sein, dass sich die Listenhunde in manchen THs sammeln. Kurz nach Beschlagnahmen o.ä. siehts teilweise auch entsprechend aus.

Meine Erfahrungen mit dem TH hier waren durchweg schlecht, das trifft allerdings bei weitem nicht auf alle diese Einrichtungen zu. Meine Erfahrungen mit dem Auslands-TS waren durchaus positiv. Ich würde sagen, hier gilt dasselbe wie immer: Augen auf beim Hundekauf. Zur Not muss man eben etwas weiter in das nächste TH fahren, aber der richtige Hund ist es wert ;).
 
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Zufallsprodukt

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Als erstes sind mir die schlechten Öffnungszeiten aufgefallen, Werktags für normal arbeitende kaum machbar.
Ja, das ist leider bei vielen städtischen Tierheimen der Fall. Warum das so ist, weiß ich allerdings nicht.


Entscheidet man sich für einen Hund will ein Mitarbeiter, bevor das Tier vermittelt wird, sich erst das Haus/Wohnung ansehen.
Das nennt sich Vorkontrolle und sollte zu einem guten Tierheim dazugehören. Man will sich ja vergewissern, dass es der Hund dort gut hat.

Habe festgestellt, dass oft viele Kampfhunde Rassen vertreten waren. Soweit ich weiß erheben viele Städte/Gemeinde eine Strafsteuer auf Kampfunde. Letztendlich fragen wir uns ob das Tierheim überhaupt erfolgreich Hunde vermitteln will. Wie sind eure Erfahrungen bei der Hundevermittlung in Tierheimen und kann man auch einen "gescheihten" Hund vermittelt bekommen?
Keine Strafsteuer, es nennt sich "Kampfhundesteuer". Wenn diese Hunde dort länger sitzen, kann das Tierheim absolut nichts dafür, daran sind die Gesetze, die Medien und die Politiker schuld.
Gute Tierheime kennen ihre Schützlinge und finden den richtigen Hund für den jeweiligen Menschen. Viele Hunde landen unverschuldet dort und sind keinesfalls "ungescheit".
Ich bevorzuge jedoch eher private Tierschutzorganisation und suche mir ausschliesslich Listenhunde aus.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Dass mit den Kampfhunden, es kommt auch drauf an, in welchen Bundesland du lebst.
Da führt, glaube ich, jede ihre eigene Liste, so steht z.B bei manchen sogar der Ridgeback auf der Liste, bei anderen wiederum nicht.
Dann kommts drauf an, ist die Rasse Kategorie 1 oder 2 etc pp.
Letztendlich kann das TH nix für, wenn soviele "Kampf"hunde, die es im übrigen nicht gibt, hat.
Viele sind entweder beschlagnahmt, werden ausgesetzt/gefunden oder eben abgegeben.
Da müsste man eben das TH selber fragen, woher die Hunde alle kommen.
Wobei das Bundesland für die erhöhte Steuer unwichtig ist. Da kocht jede Gemeinde/Stadt ihr eigenes Süppchen.
 
Barcelos

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Ich finde - bis auf wenige Ausnahmen - wenn man es wegen Berufstätigkeit nicht einmal zu den Öffnungszeiten zum Tierheim schafft, sollte man sich das mit einem Hund nochmal überlegen.
Nun ja, aber ein Hund ist ja im Normalfall auch Familienangelegenheit, d.h. was nützt es, wenn z.B. die Hausfrau und Mutter zu den normalen Öffnungszeiten sich den Hund anschauen und ihn kennenlernen kann, aber die Kinder und der Mann nicht? Der Hund muss ja zu der ganzen Familie passen und nicht nur zu einem.
 
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Butz

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Eben das war auch der Grund, wir wollten nicht alleine hingehen sondern mit weiteren Familienmitglieder. Schließlich soll Wauzi sich mit allen gut verstehen. Übrigens ist mein Vater bereits Rentner und es ist somit immer jemand zu Hause der sich um ihn kümmern kann.

Wir haben dort einen amerikanischen Pitbull-Terrier gesehen der auf uns einen guten Eindruck gemacht hat. Allerdings meinte die Betreuerin das er schwierig ist. Wir haben wenig Erfahrung auf dem Gebiet mit "SoKas" und sind etwas unsicher. Unser Labrador war extrem pflegeleicht, keine Agressivität, hat schnell alles gelernt und kam mit drei Befehle zurecht. Auf der Hundesteuerliste habe ich gesehen, dass die Rasse außerdem (Pitbull-Terrier) auch mit 600 besteuert wird.

Die Idee ggf. ein anderes Tierheim anzusteuern finde ich nicht schlecht. Letztendlich ist bei unserem Züchter wieder ein Labrador Wurf im Frühjahr 2015 geplant...

PS.: Ich schreibe jetzt von der Arbeit ;)
 
Z

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Ein Pit ist eine ganz andere Hausnummer als ein Labbi. Wenn ihr euch nicht mit der Rasse vorher auseinandergesetzt habt, rate ich euch eher davon ab einen ins Haus zu holen. Die Rasse ist toll, keine Frage - aber mit dickköpfig-triebigen Terriern zu arbeiten ist was ganz anderes als mit einem will to please-Labrador.
 
Orlean

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Wir haben dort einen amerikanischen Pitbull-Terrier gesehen der auf uns einen guten Eindruck gemacht hat. Allerdings meinte die Betreuerin das er schwierig ist. Wir haben wenig Erfahrung auf dem Gebiet mit "SoKas" und sind etwas unsicher. Unser Labrador war extrem pflegeleicht, keine Agressivität, hat schnell alles gelernt und kam mit drei Befehle zurecht. Auf der Hundesteuerliste habe ich gesehen, dass die Rasse außerdem (Pitbull-Terrier) auch mit 600 besteuert wird.
Da kann man aber doch auch nicht dem TH die Schuld geben. :?: Die Pflegerin hat euch ehrliche Auskunft über den Hund gegeben, da ist doch schöner, wie wenn es heißt der Hund ist super einfach und pflegeleicht und dann stellt sich heraus, dass es nicht so ist.

Wir haben bei unserer Suche übrigens 5 bzw. 6 Tierheime besucht, teilweise mussten wir warten damit das mit uns und den Öffnungszeiten klappt, aber ist es das nicht Wert wenn man ein neues Familienmitglied sucht?
Im TH in dem wir unseren Sammy dann gefunden haben durften wir auch außerhalb der Zeiten kommen, haben vorher angerufen und die Situation erklärt.
 
Choupette

Choupette

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Entschuldige bitte, warum wirfts du mir staatliche Bevormundung vor?
Weil du von einer Strafsteuer gesprochen hast, was sollte das denn sonst sein bzw. was möchtest du uns sonst damit sagen.

Hältst du einen sogenannten "SoKas" was dann eine solche Steuer impliziert?
Nein. Liegt aber nicht an der Hundesteuer, sondern daran, dass ich mit meinem Dackel bereits gut ausgelastet bin und finde, dass man sich als SoKa-Halter a) anständig mit Hunden auskennen sollte und mehr Erfahrungen haben sollte als ich vorweisen kann und b) man als SoKa-Halter ein dickes Fell haben muss - das an sich ist nicht so das Problem bei mir (obwohl ich hier beim querlesen schon Sprüche gelesen habe, da hab ich mit den Ohren geschlackert), aber ich finde für einen SoKa wohne ich in der falschen Stadt und bevor ich mich hier mit gewissen Leuten anlege, verzichte ich dankend und halte mich an Dackel, Goldie und Co.;)
 
*Mischling*

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Da kann man aber doch auch nicht dem TH die Schuld geben. :?: Die Pflegerin hat euch ehrliche Auskunft über den Hund gegeben, da ist doch schöner, wie wenn es heißt der Hund ist super einfach und pflegeleicht und dann stellt sich heraus, dass es nicht so ist.
So habe ich Butz aber auch nicht verstanden ;). Ich finde es gut, wenn man sich genauer Gedanken macht und vll auch eingesteht, dass man mit diesem oder jenem Hund nicht zurecht käme. Wenn das für Butz nicht der richtige Hund ist ist er es eben nicht. Terrier sind nunmal was ganz anderes als Begleithunde. Und die 600 Euro finde ich durchaus auch abschreckend (sollen sie ja auch sein). Wenn jemandem 50 Euro Hundesteuer zu viel sind ist das das eine, aber ich habe für jeden Verständnis, der keine 600 Euro im Jahr löhnen möchte. Das ist schon ne Hausnummer, zumal es viele andere Rassen gibt, die nicht derart übertrieben besteuert sind.

Es ist auch nochmal was anderes, wenn man Sachkunde und Wesenstest machen muss. Je nach Bundesland kommen mit einem SoKa einige Auflagen auf einen zu, ganz abgesehen vom Klischee dieser Rassen, das einen immer verfolgen wird. Ich hab vollstes Verständnis für, wenn man das nicht möchte. Vielleicht ergibt sich in diesem oder anderen Tierheimen ja noch was, vielleicht ist der richtige aber auch beim nächsten Labrador-Wurf dabei oder auch wann ganz anders. Ich würde das einfach auf mich zukommen lassen, nichts überstürzen und auf den Hund warten, bei dem ihr alle ein gutes Gefühl habt.
 
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Butz

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@Mischling

Na endlich jemand der mich verstäht. Ich habe ggf. auch nicht ausgeschlossen einen solchen Hund zu holen. Allerdings habe ich mir sehr wohl Gedanken gemacht über was danach kommt. Gerade eben habe ich noch mal die Satzung durchgelesen, selbst in der Ersten Generation darf kein SoKa Anteil vorhanden sein, sonst wird ebenfalls mit 600 € besteuert.

Sicherlich ist ein "SoKa" etwas "besonderes", wir haben ein offenes Haus, es kommt viel Besuch, außerdem habe ich in meiner Umgebung zwei Spielplätze. Ich will auch nicht der Schreck aller Mütter werden. Wir haben selber schon mit dem Labrador erlebt wie ängstlich und tierfeindlich Menschen gegenüber einen solch gutmütigen Hund reagiert haben. Daher habe ich respekt über Leute die sich um einen Kampfhund kümmern. Nur es bleiben offene Fragen übrig...

Das Thema welcher Hund, kann sicherlich auch in einem anderen Thread diskutiert werden...
 
Z

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Sollte man sich für einen SoKa entscheiden, muss man sich von Freiheit schnell verabschieden. Garten mind. 1,80m hoch eingezäunt, Leinenzwang und Maulkorbpflicht ohne bestandenen Wesenstest sowie die schnelle Erkenntnis, dass man als SoKa-Halter schnell einsam sein wird.
Ich liebe meine Einsamkeit und halte mich eh nie im Dorf, geschweige denn in der Nähe von Spielplätzen auf. Für andere kann das schon ein Problem sein.
 
Thema:

Erfahrungen mit dem Tierheim

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