Longieren - wie macht ihr das und was haltet ihr für Richtig

Diskutiere Longieren - wie macht ihr das und was haltet ihr für Richtig im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo, durch den ein oder anderen Thread kam mir die Idee einfach mal mit euch zu firstdiskutieren wie longiert ihr und was ist eurer Ansicht...
ponnyfreundin

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Hallo,

durch den ein oder anderen Thread kam mir die Idee einfach mal mit euch zu
diskutieren wie longiert ihr und was ist eurer Ansicht nach richtig?

Meine Meinung ist, dass
- jegliche Hilfszügel nur Probleme verstärken aber keine nehmen oder verbessern
- Longieren am Gebiss gar nicht geht sondern eher am Kappzaum oder Halfter/Sidepull

Das fällt mir grad so akut ein.
 
12.11.2014
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
ponnyfreundin

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Hat da denn keiner eine Meinung zu? ....
 
Calimero

Calimero

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Ich wollte hier mal senfen, komm nur zurzeit gar nicht an den Rechner. Wenn ich mal nicht am Handy bin, gibt's mehr ^^

Ich longiere nur mit kappzaum und ohne hilfszügel. Damit komm ich gut klar, allerdings gönn ich mir demnächst auch mal wieder eine "reitstunde" beim longieren. Also dass meine rl da mal wieder einen Blick drauf wirft, denn lernen können wir da noch sehr viel.
 
ponnyfreundin

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Lernen ist immer gut. Hab jetzt gelesen:

"Hilfszügel jeglicher Art verschleiern nur die Symptome, beheben aber nicht die Ursache!"

Ich fand den Satz so toll den musste ich einfach mit einbringen.
 
Calimero

Calimero

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Also ich muss sagen, ich bin nicht immer und komplettieren gegen hilfszügel, ich denke in den richtigen Händen können Sie es dem Pferd auch leichter machen.
Sowas würde ich aber nie ohne rl machen. Und gerade beim longieren habe ich sehr gute Erfahrungen ohne gemacht. Weder Pferd noch ich haben das je gemacht und wir haben das wirklich gut gelernt. Aber wie gesagt, die Verbesserung ist jetzt ganz dringend nötig, haben ja bisher echt nur die Basics gemacht ;)
 
ponnyfreundin

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Die beiden Reitlehrer denen ich vertraue sind nur dagegen. Und meine Erfahrungen haben mir gezeigt dass sie alle nicht viel bringen.
Bei meinen Versuchen unter professioneller Anleitung waren es immer die selben Ergebnisse, Mit Hilfszügel Pferd super Haltung (Ungeschultes Auge) Ausbinder ab wieder das gleiche wie vorher. Kopf hoch, Badewanne fertig...

Bei uns hat halt einfach das longieren ohne alles die "Erlösung" gebracht.
 
Satori

Satori

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ich longiere mit breitem kappzaum ohne gebiss. dabei habe ich eine gerte in der hand bzw eine bogenpeitsche. die peitsche dient aber weniger zum schneller gehen denn mein pferd macht mir alles nach was ich mache. die gerte/peitsche dient zum aktivieren der hinterhand aber was noch wichtiger bei meinem pferd ist, ist das sie nicht auf der inneren schulter läuft. ich ticke sie leicht an damit sie die schulter anhebt. leichte impulse mit der longe sollen sie daran erinnern gestellt zu laufen und sich zu biegen. wir sind noch relativ am anfang aber sie macht gute fortschritte.

nur ein pferd das nicht gezwungen wird kann mitdenken und eine haltung erlernen die für das reiten wichtig ist und natürlich gesund für das pferd ist.
der hals ist wichtig für das gleichgewicht wie unsere arme es für uns sind. schnalle ich ein pferd daran, dann sollte man bitte versuchen mit verschnallten armen auf dem rücken schlittschuh zu laufen.
hilfzügel kommen von hilflosigkeit. wer nicht weiter weiß greift zu solchen mitteln. ich selbst will nicht unwissend sein und bilde mich weiter.

kurz zur geschichte warum ich seit 2 jahren keine ausbinder mehr benutze. mein pferd zittert vor angst vor ihnen. grund genug finde ich. sie hat dann das steigen angefangen und flippte aus nur um das ding los zuwerden. ich habe auch andere pferde gesehen die zittern und angst haben aber die besitzer haben tomaten auf den augen, ich nicht. mein pferd dankt es mir und liebt mich über alles und das ist mir am wichtigsten
 
M

Machtnix

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ich unterscheide zwischen 'Longieren' und 'Abschleudern'.
Abscheudern nenne ich es, wenn ein Pferd einfach im Kreis gescheucht wird ohne Sinn und Verstand oder um überschüssige Energie loszuwerden. Bei Jungpferden und bei Pferden, die sich ohne Reiter allein durch Bewegung lösen ist das z.B. meist sinnvoll. Auch ältere Pferde profitieren davon (einfach ein bischen warmlaufen ohne Reitergewicht, auf großem Zirkel oder ganze Bahn mit mitlaufendem Longenführer).

Longieren ist für mich, wenn ich mit dem Longieren des Pferdes erreichen will, dass sich die Reiteigenschaften und die Bemuskelung des Pferdes verbessern.

Am Ende jedes Longierens steht bei mir immer Bodenarbeit an, die die Reiteigenschaften verbessert, das Pferd löst (z.B. Seitwärts), die Bindung zum Pferd verstärkt, dem Pferd ein besseres Körpergefühl gibt, dem Pferd ein besseres Gleichgewicht (ohne störendes Reitergewicht) verschafft und die Konzentrationsfähigkeit und - zeit verbessert und verlängert.

Das Endziel (Fernziel) des Longierens ist dann, dass das Pferd durch entsprechende Bemuskelung und damit einhergehender Änderung der Gangmechanik rein am Stallhalfter in korrekter Haltung, gelenkschonend läuft.
Einem korrekt bemuskelten Pferd fällt die korrekte Haltung leichter. Ein Pferd das gelernt hat, gelassen Hilfen anzunehmen, wird immer schneller und besser lernen, weil das Lernen aus der Ruhe heraus erfolgt. Erst lernen ohne störendes Reitergewicht, dann mit Reiter.
Hieraus resultiert, dass sich die Wahl der Hilfsmittel rein an dem erstrebten Nahziel richtet.
Somit kann ich gar nicht sagen, ob nun Gebiss, Sidepull oder Kappzaum besser sind. Das beste Hilfsmittel ist immer das, was man ausschalten kann.

Mal ein 'radikales' Beispiel:
Meine jetzt 6-jährige bekam ich mit 4 Jahren, roh. Sie hatte einen extremen Unterhals und einen langen Rücken. Sie lief permanent wie ein Sterngucker, die HH arbetete mehr vom Körper weg als unter den Körper. An einen Sattel ist bei so einem Pferd nicht zu denken. Da ich alle Pferde vor dem Anreiten dem Ostheopathen/Akkupunkteur und Zahnarzt vorstelle, kam heraus, dass sie wohl auf der Wiese einen Unfall (vermutlich Sturz) hatte und daher falsche Muskulatur entwickelt hatte, zudem neigte sie stark zum Verwerfen im Genick. Das ist nicht ungewöhnlich bei jungen Pferden, während der Aufzuchtjahre kann schonmal etwas passieren.
Nach der Behandungszeit des Pferdes begann also das eigentliche Aufbauprogramm um dem Pferd die Muskulatur anzutrainieren, dass sie einen Reiter ohne Probleme mit Leichtigkeit tragen kann. Das Anreiten soll nämlich auf jeden Fall angenehm für das Pferd sein.
Daher wurde sie schneller ans Gebiss gewöhnt, als ich das sonst mache (normalerweise werden meine Pferde gebisslos angeritten und lernen das Gebiss nach ca. 4-6 Monaten kennen). Da ich mit Kappzaum nicht reite, sollte sie sich -vorbereitend für das Reiten- gleich an das Gebiss gewöhnen. Beim gebisslosen Anreiten nehme ich ein Sidepull oder Bosal.
In der Bodenarbeit wurde der Schwerpunkt auf Körpergefühl und Koordination der HH gelegt.
Bei der Gewöhnung ans Gebiss zeigte sich, dass die Stute ein extrem weiches Maul hatte, daher kam eine Gewöhnung an die Doppellonge nicht in Frage.
Die Stute wurde dann vorne mit Wienerzügel ausgebunden, so lang, dass sie bequem den Kopf weit hochnehmen konnte, der Unterhalsmuskel jedoch nicht angespannt werden konnte (Muskelbild). Hinten wurde ein Körperband befestigt. Die Stute wurde dann so longiert, dass sie sich in verschiedenen Stellungen und Biegungen strecken konnte und durch Aktivierung der HH den Hals fallen ließ. Der Wienerzügel diente ausschließlich zur Begrenzung und war extrem lang verschnallt.
Beim Longieren erfolgten sehr viele Handwechsel und es wurde anfangs nur 15 Min. longiert, diese Zeit verlängerte sich nach und nach. Der Rest war Bodenarbeit und viel Kopfarbeit und Motivation.
Nach 4 Monaten war die Muskulatur der Stute so 'umgebaut', dass sie problemlos angeritten werden konnte. Nach 6 Monaten war die Muskulatur so umgebaut, dass sie nach Lösung auch am Stallhalfter korrekt läuft. Sie hat sich nicht nur zu einem braven, motivierten und freundlichen Pferd entwickelt, die gern zeigt was sie kann und gelernt hat. Sie kann mittlerweile auch ohne Kopfstück geritten werden, ohne dass sie die korrekte Haltung verlässt.
Der 'Umbau' von Muskulatur dauert lange und sollte sanft und schrittweise motivierenderfolgen.
Meiner Meinung nach werden immer zu schnell Erfolge erwartet und daher zu starke Zwangsmittel verwendet, egal welche man wählt. Lässt man dem Pferd die Zeit, die es zum korrekten Muskelaufbau und Abbau der 'falschen' Muskulatur benötigt, lernt das Pferd am Ende viel schneller und besser, da es motiviert mitarbeitet.
 
Clefairy

Clefairy

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Also ich longiere meinen Wallach meistens immer vor dem Reiten ein bisschen, einfach damit er seine Power erst mal etwas loswird und dann beim Reiten nicht mehr so hibbelig ist. Da ich Reitanfängerin bin ist das ganz gut für mich. Ich longiere nur mit Halfter und Longierleine. Ansonsten habe ich die letzten Woche viel longiert, da ich einen Unfall hatte und nicht mehr reiten konnte, ich aber trotzdem wollte dass er etwas Bewegung hat. Außerdem mache ich gerne nach dem Longieren noch etwas Bodenarbeit mit ihm.
 
Michse89

Michse89

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Wir "longieren" nackt.
Sprich ohne alles. Anfangs musste ich meiner rb klar machen, das sie meinen.Bereich um mich meiden soll und nur betreten darf wenn ich sie einlade. Ansonsten muss sie draußen bleiben.
Da wir grade erst anfangen sie einzureiten, üben wir jetzt erstmal vom Boden aus die komandos mit der bestimmten Gangart zu verknüpfen. Anhalten, etc.pp

Mit Hilfe meiner Finger lasse ich sie wenden

Sprich komplett einfach freiarbeit. Ich finde die meisten die ich gesehen haben, hetzen einfach nur. Daher hat longen Arbeit nicht so einen Anreiz für mich
 
M

Machtnix

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Sowas (abschleudern, Kommandos verknüpfen, an kontrollierte Bewegung gewöhnen, Bodenarbeit) mache ich mit meiner Kleinen momentan auch. Angeritten werden soll sie in 1-2 Monaten.
Die ältere Stute muss eben an der Longe schon richtig arbeiten. Da dient das Longieren ja auch anderen Zwecken.
 
Satori

Satori

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ich hab letztens auch "nackt" longiert um überschüssige energie abzubauen. ich bin sie zuerst geritten und dann hat sie nen kleinen hoppser gemacht. das hat mir gezeigt das sie jetz unbedingt mal richtig gas geben will/muss aber ich mache das nicht unterm sattel. ich muss als junge mutter nicht nen unfall riskieren. also stieg ich lieber ab, warm war sie schon und dann hat sich freudig die schweifrübe angehoben und ist wie ein hoppeldes kaninchen um mich herum galoppiert. das sah mega witzig aus. sie blieb schön auf dem zirkel und mit nur einem handzeichen geht sie auch in trab, schritt oder hält an.
im winter hat sie etwas mehr power weil sie nachts in der box steht und im sommer 24 stunden draußen. daher gehe ich von aus das wir nun öfters mal frei longieren um einfach mal bissl zu buckeln und freudig umher zu rennen :D
 
Trullas

Trullas

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Dazu würde ich gerne auch noch etwas anmerken:
Ich persönlich sehe das so genannte "abschleudern" an der Longe sehr kritisch.

Der kleine Kreis, auf dem sich die Pferde bewegen müssen, belastet die Sehnen sehr stark und kann dem Pferd auf Dauer schaden. Dann noch mit rumgebocke punktuelle Belastungen. Auch nicht das Gelbe vom Ei.

Wichtig hier bei ( wie auch unter dem Sattel) 15 Minuten Schritt, dass das Pferd auch ordentlich aufgewärmt ist und die Gelenke und Sehnen geschmeidig genug sind. Und auch dann nur in Ausnahmesituationen.

Dampf ablassen an der Longe gibt es nur für die Jungen während des Anreitens und wird so schnell es möglich ist reduziert. Die Beine sind mir zu Schade.
 
M

Machtnix

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Ich stimme Trullas absolut zu!
Gerade, wenn ich sehe, dass Leute ihre Pferde 'ablongieren' (ich nenn das ja abschleudern) weil diese nach längerer Stehzeit oder Schrittzeit aufgrund von Problemen des Bewegungsapparates Ruhe hatten und sich die Leute daher nicht in den Sattel trauen. Hier war ich schon immer ein Verfechter von viel Bodenarbeit und Futteranpassung während der Ruhephasen. Stehfutter heißt in den meisten Ställen nur halbe Ration Kraftfutter ohne weitere Beschäftigung. Mir stehen immer die Haare zu Berge, wenn ich sehe, wie Leute ihre Pferde nach Stehpausen erstmal longieren, weil die Pferde (manchmal schon an der Hand) unkontrolliert durch die Gegend springen. Das belastet die äußeren Gliedmaßen enorm und ist für den Heilungsverlauf alles, aber nicht gerade gut.
Ein Pferd, das stehen muss oder nur Schritt geführt werden darf, benötigt kein Kraftfutter (ein Joghurtbecher voll + Möhren zur Verlängerung der Fresszeit genügen). Es benötigt allerdings sehr viel Raufutter und Beschäftigung. Z.B. ein engmaschiges Großraumheunetz mit 15 Kg Füllung auf einem kleinen Paddock mit ruhigen Nachbarpferden. Dann noch Beschäftigung während des Schrittführens (Pylonenarbeit, Stangenarbeit -nicht unbedingt über die Stange, verschieden breite Gassen machen auch Spaß - Planen, Bälle etc. bringen Spaß und viel Kopfarbeit.
Eine Stallkollegin hatte ihrem Dressurpony während einer 4-monatigen Schrittpause (durch Komplikationen nach BauchOP) das Kommando 'Touch' beigebracht. Das Pony berührte daraufhin einen Gegenstand und hob ihn später auch auf. Noch später konnte es einen Teppich aus- und sogar wieder einrollen. Es konnte sich auf Kommando auch 'Bei Fuss' neben den Menschen stellen, was noch Jahre später beim Reinholen von der Wiese ein echter Vorteil war.
Auch Jungpferde sollten möglichst wenig ablongiert werden und man sollte schon vor dem Anreiten nach kurzem Abschleudern auf großen Zirkeln, schnell zur Kopfarbeit übergehen. Das lastet ein Pferd mehr aus als ewiges Abschleudern. Man sollte bedenken, dass das Auspowern eines Pferdes an der Longe lediglich Konditionsaufbau ohne Rittigkeit ist und man es später umso schwerer hat, genauso das ewig lange Laufen in Führmaschinen. Der weitere Effekt ist häufig, dass das Pferd dann erst müde longiert (abgeschleudert) wird, damit es unter dem Reiter dann brav ist. Ein müdes Pferd, das dann noch geritten wird, wird sich schwer zu einem motivierten Reitpferd erziehen lassen. Daher ist Kopfarbeit häufig die bessere Lösung.
Auch Jungpferde sollten daher möglichst schnell lernen, dass unkontrolliertes Laufen oder Bocken an der Longe unerwünscht ist und sich an der Longe kontrolliert und artig benehmen.
Die Fütterung muss daher entsprechend angepasst werden. Es ist vollkommen normal, dass ein Jungpferd in der Phase des Anreitens an Gewicht abnimmt. Immerhin verschwindet der Babyspeck schneller als sich die Muskulatur aufbaut. Das Jungpferd soll zwar nicht mager oder gar ausgezehrt aussehen, aber ein fettes Jungpferd während des Anreitens, das erstmal Dampf ablassen muss, bevor man sich drantraut, ist häufig ein Fütterungsfehler und in den meisten Reitställen wird leider noch immer zu viel Kraftfutter und zu wenig Raufutter gegeben.
Genauso beschäftigen sich die Leute kranker oder junger Pferde oft zu wenig mit dem Pferd. Ein Pferd das man nicht reiten kann, bekommt meist nicht den gleichen Zeitaufwand wie ein Pferd, das voll trainiert wird, was ich für vollkommen falsch halte. Oft kommen Probleme bei 2x täglichem Besuch des Pferdes gar nicht auf.

Meine Meinung.
 
Satori

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ich finde auch das abschleudern an der longe gefährlich. ohne alles is hier dann besser. aber ich finde auch das ein jungpferd erst viel im schritt longiert werden sollte und trab und galopp erst viel, viel später. das pferd muss sich ja erstmal daran gewöhnen und die natürliche schiefe sorgt dafür das ein pferd nicht gleich einen perfekten kreis läuft. dem pferd muss langsam stellung und biegung gezeigt werden und das aus nächster nähe. dann kommen irgendwann wenn das pferd soweit ist trab. das vorwärts abwärts ist ja schließlich auch sehr wichtig.

was das longieren angeht ist es, falsch angewendet, eh nicht gut für das pferd. die meisten pferde die ich bisher an der longe gesehen habe laufen auf der inneren schulter und die dauernde falsche belastung ist auf dauer auch nicht gut. viele pferde haben keine ordentliche haltung sondern laufen wie eine motorrad das in der kurve liegt immer und immer im kreis herum. auch unterhaltungen mit einigen reitern zeigte das viele meinten das muss so sein und das wäre richtig.

letztlich muss jeder aber für sich selber entscheiden und das tun was er für richtig empfindet. man kann tipps und ratschläge geben aber es ist jedem selbst überlassen was er mit seinem pferd macht. es gibt zuviele meinungen gerade was pferde betrifft und jeder muss seinen weg finden. ich habe auch meinen weg gefunden. falls sich meine olle maus mal abreagieren muss und sie im großen kreis um mich läuft und buckelt, dann ist es zum einen richtig weil wenn sie in dem moment einfach mal dampf und frust ablassen muss und ich will dann nicht unbedingt drauf sitzen. dann denke ich aber natürlich auch daran das sie den rücken weg drückt und den hals weit oben trägt und ich unterhals vermeiden will. da das aber alles nicht sooft passiert das sie mal so nen moment hat, lasse ich sie einfach mal pferd sein und ihre 5 minuten die sie braucht.

so ich bin mal weg. urlaub und so :D

bye :)
 
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