Hund simuliert / humpelt

Diskutiere Hund simuliert / humpelt im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, ich hab keine Ahnung mehr was ich machen soll...ungefähr vor 4 Wochen fing mein Hund (18 Monate) an zu humpeln. Ich konnte nicht...
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
Hallo zusammen,

ich hab keine Ahnung mehr was ich machen soll...ungefähr vor 4 Wochen fing mein Hund (18 Monate) an zu humpeln. Ich konnte nicht wirklich sehen, welche der beiden Vorderpfoten genau humpelt, dachte, es läge vllt. an dem Streusalz auf den Straßen und hab mir nicht weiter Gedanken gemacht, sondern regelmäßig die Haare zwischen den Ballen gekürzt, Pfoten nach jedem Gassigang gesäubert und Pfoten ab und zu eingecremt, da sie etwas rissig aussahen.
Es wurde besser, aber ging nie richtig weg. Er humpelte ab und zu mal mehr, mal weniger. An manchen Tagen sah es richtig schlimm aus und ich bin dann doch mit ihm zum Arzt gefahren. Dieser tastete die Pfoten und Beine allesamt ab, an der rechten Vorderpfote fing es richtig
an zu knacken. Die Zehen waren nicht mehr in ihrer richtigen Position, er meinte, er hätte sich diese mal verstaucht. Nichts wildes also, er verschrieb ihm Tabletten und gab ihm die "Standartspritz", entzündungshemmender Schman..

Es wurde etwas besser, man konnte den Hund wieder anschauen ohne Mitleid zu haben. Vorgestern gings auf einmal wieder nicht mehr, er humpelte wie sonst was..
Ich hab ihn dann wieder ins Auto gepackt, ab zum Tierarzt. Dieses mal hat er genauer geschaut, ich sollte im Flur auf und ab gehen. Wir liefen bestimmt 15 Minuten auf und ab, das ganze Tierarztpersonal stand da und hat sich meinen Hund angeguckt. Mal humpelte er links, mal rechts. Dann wieder links, dann garnicht, dann rechts...anschließend musste er auf den Tisch. Alle seine Knochen wurden gezogen, angeschaut, alles war in Ordnung. Kein Schmerzempfinden, kein garnichts. Er meinte nur noch, wenn noch etwas verstaucht wäre, wäre er jetzt vor Schmerz an die Decke gegangen.
Ich musste mich dann entscheiden, links oder rechts röntgen lassen weil sonst kein anderer Vorschlag fiel. Ich war einfach so sauer, ich bin doch kein Tierarzt, er sollte sowas doch eher beantworten können als ich?!

Ich hab mich dann für rechts entschieden, weil es mir vom Gefühl eher zugesagt hat.
Eine ganze halbe Stunde später kam mein Hund dann wieder zu mir. 5 Leute mussten ihn fixieren.. Stress pur für den Hund und der Arzt meinte nur, mein Hund weiß ganz gut, wie er sich wehren kann. Der komplette Arm von ihm war zerkratzt...
Das Ende vom Lied ist jetzt, dass er eine leichte Schiefstellung einer Zehe hat, was ihn aber in keinster Weise beinflussen wird. Er könne damit sehr gut leben.
Insgesamt wurden 4 Röntgenbilder gemacht, eine von der Pfote, vom Bein, von den Schultern und von Luftröhre + nebenstehende Organe. Alles in Ordnung, nichts auffälliges.
Das Humpeln ist also wieder unerklärlich, seine Antwort zum Schluss war dann einfach, mein Hund simuliert.

Jetzt steh ich hier, mit einem EXTREM (mit extrem meine ich echt extrem...) humpelnden Hund, einem leeren Portemonnaie, einen Haufen verschriebener Tabletten (wen es interessiert: es sind Cimalgex 1/2 Tab tägl.) - obwohl der Hund doch simuliert?! und 0 Plan, was jetzt sein soll.

Hat jemand Erfahrungen mit simulierenden Hunden, oder vllt doch eine Idee, was ich machen kann?

LG :(
 
16.01.2015
#1
A

Anzeige

Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

Registriert seit
09.01.2007
Beiträge
18.609
Reaktionen
23
Vielleicht nochmal zu einem anderen Tierarzt?
Was anderes (ED oder so) konnte ausgeschlossen werden?
Für was sind die Tabletten? Gegen Schmerzen?

Ansonsten, ja simulieren können die Tierchen. Macht die Hündin meiner Tante manchmal, grade wenn ihr Omis entgegen kommen (die haben wohl besonders viel Mitleid, meint wohl Sally, die Hündin). Sie hatte als Junghund einen Fahrradunfall und ein gebrochenes Bein, jetzt ist sie fast 9 Jahre alt. Sie humpelt allerdings nur, solang wie derjenige dann da ist. Sobald es weiter geht und der dann außer Sichtweite ist, gehts auf einmal wieder normal.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

Registriert seit
04.04.2012
Beiträge
2.493
Reaktionen
27
An ED musste ich auch gleich denken.
Evtl. Bänder überdehnt-sieht man mW. nach nicht beim Röntgen.

Ich würde auch eher noch einen anderen TA konsultieren.
 
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
ED kann ausgeschlossen werden, da wurde auch alles gecheckt. Die Tabletten sind gegen Schmerzen, ich finds halt nur komisch das ein "simulierender" Hund trotzdem Schmerztabletten bekommen soll :/

Solche Hunde kenne ich auch, aber bei meinem ist das echt durchgehend. Ihm ists egal ob jemand guckt oder nicht, deswegen will ich diese Diagnose irgendwie auch nicht so recht hinnehmen. Aber trotzdem finde ich es komisch, dass er die humpelnden Pfoten sozusagen "tauscht" :eusa_think:
 
Michse89

Michse89

Registriert seit
14.01.2009
Beiträge
6.082
Reaktionen
59
Off-Topic
Vllt auch Mal nen Osteopathen drauf schauen lassen? Als bei uns einer wegen den Pferden da war, hast er sich auch Larry vorgenommen. Meistens haben die ja nen sehr guten Blick für die Bewegungen ;)
 
Bec

Bec

Registriert seit
19.02.2011
Beiträge
3.046
Reaktionen
7
Pferde simulieren auch öfter mal. Meist ist das aber "Arbeitsverweigerung". Die haben schnell raus, dass, wenn sie lahmen, sie ihn die Box kommen und nicht mehr geritten werden. Für ein faules Pferd ist das natürlich super.
Also Tiere simulieren schon, aber das ist eigentlich nur ein ganz kleiner Teil aller Tiere.

Osteo ist eine gute Idee, vielleicht kommt das auch vom Rücken/Schulterblättern/Hals und er hat da eine Blockade sitzen o.ä.?


Wieso hat der TA nicht beide Pfoten/Beine geröngt?
 
Sini

Sini

Registriert seit
10.07.2010
Beiträge
2.028
Reaktionen
0
Wenn er mit beiden Beinen Probleme hat, kann er sie nicht gleichzeitig schonen. Alleine das wäre eine Erklärung für das ungleichmäßige Humpeln.
Es gibt verschiedene Ursachen die nicht im Röntgenbild eines Beines zu erkennen wären.

Bevor als entgültige Diagnose "Simulieren" gestellt wird, sollten doch erst die anderen Ursachen ausgeschlossen werden?
 
Kompassqualle

Kompassqualle

Registriert seit
27.11.2006
Beiträge
8.046
Reaktionen
0
Ach Mensch, was macht das Sofakissen denn für Sachen :(

Auch ich würde raten nochmal einen anderen Tierarzt draufschauen zu lassen oder evtl tatsächlich gleich einen Osteopathen oder Physiotherapeuten.

Finde was da beim Röntgen gelaufen ist klingt wirklich nicht so gut, wie kann Chester sich gewehrt haben, normalerweise gibt es fürs Röntgen eine Kurzzeitsedierung, alleine schon weil der Hund total still liegen muss während die Bilder gemacht werden und er kann doch nicht von den Angestellten verlangen, dass sie sich routinemäßig neben das Röntgengerät stellen um da die Hunde zu fixieren :shock:

Auch nur ratemäßig nur eine Seite zu röntgen erscheint mir wenig sinnvoll. Entweder man macht es richtig oder gar nicht, hätte man statt vier Aufnahmen von einer Seite nicht dann lieber zwei von jeder gemacht?

Die Schmerzmittel finde ich übrigens gar nicht so verkehrt, denn wenn er unter den Schmerzmitteln jetzt das Humpeln einstellt weißt du, dass er nicht simuliert. Wenn alles nur Masche ist dann wird er auch mit den Medikamenten humpeln.
Nichts wildes also, er verschrieb ihm Tabletten und gab ihm die "Standartspritz", entzündungshemmender Schman..

Es wurde etwas besser, man konnte den Hund wieder anschauen ohne Mitleid zu haben.
Vielleicht war es Kortison? Dadurch wird eine Erkrankung zwar nicht besser, aber es kann erstmal die Symptome überdecken - wenn das passiert ist würde das auch dafür sprechen, dass Chester ein echtes Problem hat und nicht simuliert hat.
Auch wenn Kortison kurzzeitig hilft, sollte man es aber auf lange Sicht nicht anwenden. Da zählt dann eher, dass die Ursache gefunden wird.

Einen konkreten Rat oder eine Idee haben ich leider trotzdem nicht, Humpeln kann so viele Ursachen haben, da es jetzt in so kurzer Zeit aufgetreten ist und sich offenbar sogar verschlechtert und nicht nur in bestimmten Situationen auftaucht, würde ich mich auf jeden Fall erstmal noch nicht mit der Diagnose "Simulant" zufrieden geben. Es gibt zwar Hunde die sowas machen, aber da ist es doch eher wie die anderen schon beschrieben haben in bestimmten Situationen zu beobachten und lässt dann wieder nach, wenn der entscheidende Moment vorbei ist.

Die Hündin einer Freundin von mir humpelte z.B. früher wenn sie keine Lust mehr zum Spazierengehen hatte weil sie einmal nach einer wirklichen, kleinen Verletzung die Erfahrung gemacht hatte, dass es dann nach Hause geht., Wenn sie draußen mal wieder ach-so-traurig gehumpelt hattte, konnte sie aber dann Zuhause plötzlich wieder mit Fullspeed zur Futterschüssel rennen und auf Sofa und Fensterbank springen - Hunde können zwar ganz schön ausgebufft sein, was das angeht, aber meistens durchschaut man die Masche als Besitzer dann doch recht schnell wenn man es mit einem Simulanten zu tun hat.

Lass dir da nicht gleich was einreden, noch wurde nicht viel untersucht und wenn du nicht das Gefühl hast, das Chester simuliert, dann lass dich damit nicht vom Tierarzt abspeisen (vielleicht sagt der das ja auch nur, weil er nicht zugeben will, dass er selber keine Ahnung hat).
 
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
Danke für die vielen Antworten. :)

Ich finds immer schwer zum Arzt zu gehen ohne eine Vermutung zu haben. Genau deswegen sträub ich mich auch immer total, anscheinend auch zurecht. Die meisten TA hier haben null Plan von irgendwas, das hab ich ja jetzt auch im Fall vom Humpeltier gesehen (wegen -" welche Seite soll geröngt werden?!")
So im Nachhinein find ichs auch blöd, er hätte echt zwei Bilder pro Seite machen können...natürlich denkt man erst im nachhinein daran :eusa_doh:
Auf jeden Fall wollte er die komplette Seite ausschließen und auf dem Bild sind die Knochen - Schulterblätter, Bein und Pfote drauf. Vom Tasten her wäre die linke Seite auch in Ordnung.

Aber Danke für den Tipp mit dem Osteopathen, da werd ich auf jeden Fall weiter gucken. Ich kenne da sogar eine die einen guten Ruf hat - vllt ist das ja was für uns. :mrgreen:

Mit dem Fixieren beim Röntgen. Ich will zu gerne wissen wie der Arzt das macht. :shock: Auf jeden Fall war Chester sowas von gestresst. Er hatte einen Maulkorb um (so einen aus Stoff) und dadrunter war alles sowas von nassgesabbert, er war froh endlich wieder "normal" hecheln zu können. Statt 10 Minuten habe ich über 30 Minuten auf den Hund gewartet, die versammelte Mannschaft war da nur um meinen Hund festzuhalten. Ich nehms ihm nicht übel, Angst vor dem zu haben.. da hätte ich wohl genauso reagiert.

Ich weiß nicht, obs an der Spritze lag (ja, war Kortison) oder halt an den Tabletten. Aber nach dem 1. Besuch war es auf jeden Fall besser. Am 1. Tag danach war es wie weggezaubert und von Tag zu Tag mehr kam es phasenweise wieder...
Wir sind eine Woche lang dann nur zum Pinkeln rausgegangen, jetzt muss er wieder 10 Tage die kleinen Gänge machen.

Ich weiß auch nicht.. mir kommts nicht so vor als würde er simulieren. Er ist genauso drauf wie die Hündin einer Freundin von dir, Kompassqualle. Aber irgendwie weiß ich dann, das er simuliert in so einer Situation. Chester kann auch Rennen wie wild, aber irgendwie sieht man an seinem Kopfwackeln das er trotzdem dabei humpelt. Er springt auch, frisst normal, spielt und springt rum (was er natürlich nicht soll) - schaut alles aus wie ein glücklicher Hund OHNE Schmerzen. Vorallem wenn er langsam geht sieht man es extrem, beim etwas schnelleren Lauf sieht mans zwar auch, aber da ist dieses "Kopfwackeln" nicht so ausgeprägt. Ich hoffe echt, das verschwindet in den 10 Tagen erneuter Schonfrist. Aber so recht glaub ich irgendwie nicht dran. :(

Ich werd euch auf jeden Fall auf den laufenden halten
 
astrid.

astrid.

Registriert seit
23.06.2011
Beiträge
101
Reaktionen
0
Unmöglicher Tierarzt. Statt einfach zu sagen, dass er mit seinem Latein am Ende ist, behauptet er, der Hund würde simulieren. Sehr überheblich. Nach Deinen Beobachtungen würde ich davon ausgehen, dass der Hund Schmerzen hat. Ich würde einen anderen TA aufsuchen, evtl. hat jemand hier im Forum eine Empfehlung. Ich könnte Dir möglicherweise über eine Freundin eine Empfehlung geben, wenn Du angibst, wie weit Du gegebenenfalls bereit bist, zu fahren.
 
Kasary

Kasary

Registriert seit
24.08.2009
Beiträge
3.080
Reaktionen
0
Also ob ein Tier wirklich simuliert, lasse ich mal dahingestellt. Mit welchem nutzen? So gigantisch scheint er den Tierarzt ja nicht zu finden, dass es ihm einen Vorteil bringen würde und darüber hinaus halte ich das auch eigentlich eher für menschliches Kalkühl.

Diego hatte sowas im Wachstum auchmal. Bei ihm kam es einfach durch zu schnelles Wachstum, was z.T den Knochen und das Periost überreizt hat. Wir bekamen Schmerzmittel für diese Zeit und mussten sehr bedacht ernähen. Nicht zuviel Fette, glaube ich. Keine Schweineohren und bestimmte Nahrungsmittel weglassen. Sp genau weiß ich es auch nichtmehr. Zudem für die Humpelzeit ganz einfach Schonung, was einem Junghund wirklich nicht gut beizubringen ist.

Im Röntgen hat man kaum etwas gesehen. Mit viel Fachwissen und genauem Blick konnte man einen leicht angegriffenen Knochen sehen, aber das wäre theoretisch auch zu übersehen gewesen.

Ich denke es wird eine gesundheitliche Erklärung geben, ledigleich dein TA hat sie noch nicht gefunden. Vielleicht empfiehlt sich hier mal eine 2. Meinung... ;)
 
T

Tapa

Registriert seit
25.04.2012
Beiträge
762
Reaktionen
0
Also die Darstellung der Röntgen-Aktion finde ich abenteuerlich. Meine Hündin ist auch einmal ohne Narkose geröngt worden - aber das war eine komplett andere Situation: Es handelte sich um ein standardmäßig sechs Wochen nach einer Knie-OP durchgeführtes Kontroll-Röntgen: Zu diesem Zeitpunkt lief die Hündin optisch bereits einwandfrei und der TA sah es unter Risiko/Nutzen-Abwägung als unnötig an, der Hündin dem Risiko einer Narkose auszusetzen, nur um möglicherweise ein besseres Röntgenbild zu bekommen. Und selbstverständlich war ich als Besitzerin - nach entsprechender Belehrung, der obligatorischen Schwanger-Frage und Ausstattung mit Bleischürze - beim Röntgen dabei und habe meinem Hund Beistand geleistet und ihn beruhigen können!

Ich würde mich nach einem guten Physiotherapeuten und/oder Osteopathen umschauen...auch simple Muskelverspannungen, die zB durch die angesprochene frühere Verstauchung und danach evtl. erfolgte unphysiologische Fehlbelastung des Körpers entstanden sein könnten, können Humpelei auslösen. Und dafür haben TA meist nicht so wirklich den guten Blick oder das Händchen...
 
Midoriyuki

Midoriyuki

Registriert seit
13.12.2010
Beiträge
5.972
Reaktionen
266
Die Röntgen-Kiste finde ich auch eher suboptimal- besonders die Maulschlaufe finde ich da problematisch. Gestresster Hund sabbert sich voll, kriegt er recht Panik, weil er kaum Luft kriegt...nene, das wäre für mich ein Grund den TA zu wechseln.
Normalerweise wissen die auch, dass das nicht so pralle ist mit den Dingern und haben normale "Gitter"maulkörbe aus Kunststoff da. Würde ich beim nächsten Mal definitiv drauf bestehen.

Kein Schmerzempfinden, kein garnichts. Er meinte nur noch, wenn noch etwas verstaucht wäre, wäre er jetzt vor Schmerz an die Decke gegangen.
Davon sollte man sich auch nicht täuschen lassen- mein Rüde hat sich schon die komplette Haut vom Ballen abgeschnitten (scharfe Kante, schneller Hund- doof;) ) und außer, dass er den Verband doof fand hätte man vermutlich dsa komplette Bein enthäuten können und er hätte keinen Mucks von sich gegeben.
Manche Hunde sind da einfach anders.

Was mir so der Reihe nach eingefallen ist:

1) Prellungen
2) (an)gebrochene/geprellte/gestauchte Zehen
3) zu lange Krallen, die für Fehlstellungen sorgen
4) Entzündungen zwischen den Zehen
5) Wachstumsschmerzen
6) Verspannungen im Rücken
7) Probleme mit der Hüfte- wenn da etwas nicht stimmt kann es durchaus vorkommen, dass sich die Verspannungen usw. "ausbreiten"

Und ich würde mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen wie von den anderen auch schon empfohlen vom Osteo oder Physio.
 
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
Danke ihr lieben für eure Antworten. Ich wollte mal kurz einen Zwischenbericht schreiben, wir waren beim Hundephysiologen und er hat uns direkt zu deinem Tierarzt verwiesen die sich mit Gelenken, Knochen bzw. Knochenbau allgemein auskennt. Ich erhoffe mir viel davon, am Montag werden wir zu dem Arzt fahren.

Beim Physiologen wurde herausgefunden, dass es garnicht die Pfoten vorne sind, sondern eher alles Richtung Rücken geht. Er läuft wie auf Eiern, meinte sie. Anhand von ein paar Übungen hat sie mir das auch nochmal deutlich gezeigt. Sie erklärte mir, das der Hund zum Schutz die vorderen Beine mehr belastet weil er hinten Schmerzen hat.
Ich hoffe, es ist nichts wildes, aber sie konnte mich auch etwas beruhigen. Es könnte auch nur eine Entzündung sein, irgendwas, was verschoben ist usw.
Mal schauen, was der Montag so bringt...
 
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
Wir waren heute beim Arzt, Chester hat zwei ineinander verkeilte Wirbel. Morgen gehen wir nochmal hin und dann wird weiter geguckt, wie man das Problem am besten lösen kann.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

Registriert seit
13.12.2010
Beiträge
5.972
Reaktionen
266
Mist...wurde dir gesagt wie das sein kann?
 
T

Tapa

Registriert seit
25.04.2012
Beiträge
762
Reaktionen
0
Soviel zum angeblichen Simulanten:shock:...dein früherer TA...mann mann mann...
Ich wünsche Deinem Hund gute Besserung und dass es sich hoffentlich gut behandeln lässt!
 
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
Tapa da sagst du was :( wenn man keine Ahnung hat, sollte man es doch eigentlich zugeben statt solche Theorien aufzustellen. Find ich unter alle Sau, zu dem TA werden wir nicht mehr gehen..
Midoriyuki angeboren wäre es wohl nicht, es soll wie eine Art Hexenschuss sein der eventuell mit dem Wachstum zusammen hängt und vorallem durch blödes aufkommen beim laufen, spielen usw. passiert sein könnte. Genaueres kann ich jetzt nicht sagen weil ich leider auch nicht weiß, wann genau das passiert sein könnte. :eusa_think: Ob es jetzt der Rempler von Hund XY war, das versteckte Mauseloch auf dem Feld wo er reingetrampelt ist oder ob es doch eher ein Ausrutscher im Flur war weil der Herr zu schnell unterwegs gewesen ist.

Danke auf jeden Fall, ich drck ihm auch die Daumen vorallem für heute. :D
 
Picco

Picco

Registriert seit
09.07.2013
Beiträge
1.038
Reaktionen
0
Ich weiß nicht mehr weiter Leute.. der nächste Arzt meinte, es ist alles in Ordnung mit dem Rücken, er hat wohl eher eine Entzündung an den Zehen (sieht man sowas nicht im Röntgen?!). Er bekommt nur noch Schmerztabletten, hat mittlerweile Angst vor Hunden und anderen Menschen, muss jede Stunde raus weil er Pinkeln muss wegen den Tabletten.
Keiner weiß Rat und es tut mir einfach in der Seele weh :089: er hat solche Schmerzen und ich weiß nicht warum...
 
Kompassqualle

Kompassqualle

Registriert seit
27.11.2006
Beiträge
8.046
Reaktionen
0
Oh nein, der arme Chester :(
Was wurden denn bisher alles für Untersuchungen gemacht? Röntgen auf jeden Fall und alle möglichen Tastuntersuchungen und Beurteilung seiner Bewegungn. Was ist mit Blutuntersuchungen (um z.B. die Entzündungswerte zu überprüfen) und ein Ultraschall (wobei ich nicht weiß ob das hier Sinn macht), notfalls könnte man wahrscheinlich auch ein MRT bzw Kernspinbild machen um wirklich ganz genau hinsehen zu können.

ob es doch eher ein Ausrutscher im Flur war weil der Herr zu schnell unterwegs gewesen ist.
Habt ihr viele glatte Böden auf denen Chester regelmäßig läuft? Wenn Hunde auf glattem Boden ständig wegrutschen und auch immer Anschwung ins Leere geben ist das sehr anstrengend und kann sicher auf Muskeln und Knochen gehen (vor allem im Wachstum). Das dadurch nun aber so plötzlich so heftige Probleme auftauchen kann ich mir aber trotzdem nicht vorstellen.

Bekommt er noch andere Medikamente außer den Schmerzmitteln? Gerade nach Kortisonen passiert es nicht selten, dass die Erkrankung mit verstärkter Macht zurückkommt.

Was ist mit dem Futter, kann es eine allergische Reaktion sein (wäre eher untypisch, aber mittlerweile kann man ja auch nichts mehr komplett ausschließen)? Ich kenne zumindest einen Hund der bei kohlenhydratreicher Fütterung zur Epilepsie neigt und habe auch schon oft gehört, dass Kohlenhydrate in der Fütterung sich auch bei HD negativ auswirken können :eusa_think:

Dann habe ich noch gelesen, dass gerade beim Wolfsspitz die Hyperparathyreoidose als rassetypische Krankheit angesehen wird, diese Erkrankung hat einen Kalzium Anstieg im Blut zur Folge und führt oft zu Knochenschwund sowie anderen Symptomen. Ursache ist eine angeborene Veränderung der (Neben-)Schilddrüse.
Weißt du ob Chesters darauf getestet worden sind? Es gehört eigentlich zu den Untersuchungen die vor der Zucht beim Wolfsspitz gemacht werden sollten.
Man kann die Erkrankung durch eine Blutuntersuchung testen lassen, was ich in jedem Fall machen würde. Sollte dies die Ursache sein, so kann eine Schilddrüsen-OP wahrscheinlich Abhilfe schaffen.

Es ist wirklich nicht einfach und ich kann mir gut vorstellen wie sehr du darunter leidest, den armen Chester so zu sehen :(
Noch sind ja aber nicht alle Untersuchungsmethoden ausgeschöpft und es besteht Hoffnung dass noch eine Diagnose gestellt werden kann.
 
Thema:

Hund simuliert / humpelt

Hund simuliert / humpelt - Ähnliche Themen

  • Hund mit Diabetes hat wieder extremem Durst!

    Hund mit Diabetes hat wieder extremem Durst!: Guten Abend ihr lieben, meine Hündin (West Highland Terrier, 13 Jahre alt, ca. 10kg) hat im Oktober Diabetes diagnostiziert bekommen. Seither...
  • Hund lahmt

    Hund lahmt: Hallo, wir haben vor zwei Wochen eine sieben Monate alte Hündin aufgenommen. Sie ist gleich am ersten Abend auf einer vereisten Betonplatte...
  • Hilfe! Hund hat seit Tagen Durchfall (TA involviert)

    Hilfe! Hund hat seit Tagen Durchfall (TA involviert): Hallo zusammen, langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Unsere Schäferhund-Mischlingshündin Kessy (4 Jahre) hat sich seit Tagen nicht mehr am...
  • Lymphom beim Hund - Was tun?

    Lymphom beim Hund - Was tun?: Als wir im Frühjahr 2019 die Diagnose "Malignes Lymphom" bei unserer Zwergschnauzer Hündin Caissy erhielten, waren wir wie vor den Kopf gestoßen...
  • Keiner weiß was mein Hund hat

    Keiner weiß was mein Hund hat: Hallo Zusammen, Meine Boxer Hündin Raika 9 Jahre alt sieht momentan nicht gut aus. Im September musste sie Notoperiert werden weil ein Tumor in...
  • Keiner weiß was mein Hund hat - Ähnliche Themen

  • Hund mit Diabetes hat wieder extremem Durst!

    Hund mit Diabetes hat wieder extremem Durst!: Guten Abend ihr lieben, meine Hündin (West Highland Terrier, 13 Jahre alt, ca. 10kg) hat im Oktober Diabetes diagnostiziert bekommen. Seither...
  • Hund lahmt

    Hund lahmt: Hallo, wir haben vor zwei Wochen eine sieben Monate alte Hündin aufgenommen. Sie ist gleich am ersten Abend auf einer vereisten Betonplatte...
  • Hilfe! Hund hat seit Tagen Durchfall (TA involviert)

    Hilfe! Hund hat seit Tagen Durchfall (TA involviert): Hallo zusammen, langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Unsere Schäferhund-Mischlingshündin Kessy (4 Jahre) hat sich seit Tagen nicht mehr am...
  • Lymphom beim Hund - Was tun?

    Lymphom beim Hund - Was tun?: Als wir im Frühjahr 2019 die Diagnose "Malignes Lymphom" bei unserer Zwergschnauzer Hündin Caissy erhielten, waren wir wie vor den Kopf gestoßen...
  • Keiner weiß was mein Hund hat

    Keiner weiß was mein Hund hat: Hallo Zusammen, Meine Boxer Hündin Raika 9 Jahre alt sieht momentan nicht gut aus. Im September musste sie Notoperiert werden weil ein Tumor in...