"Problemhund" braucht Hilfe.

Diskutiere "Problemhund" braucht Hilfe. im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, also zunächst muss ich mal sagen dass ich eigentlich hilfe brauche, weils warscheinlich an mir liegt. aber ich komm nicht drauf...
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gürkche

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Hallo zusammen, also zunächst muss ich mal sagen dass ich eigentlich hilfe brauche, weils warscheinlich an mir liegt. aber ich komm nicht drauf wasich falsch machen könnte.
ich habe hier zu Hause einen kleinen Mischlingsrüden namens Marley,der an der Leine total ausflippt, wenn er andere Hunde sieht. Gelegentlich tut er dies auch bei Radfahrern und Fußgängern. Mein Problem ist, dass ich nicht weiß woher seine Aggressionen kommen. Manchmal kommt es mir so vor, als ob er "launisch"
ist, denn es stört ihn mal mehr mal weniger wenn Räder oder Fußgänger an uns vorbei laufen und selbst wenn ich entspannt und guter Laune bin flippt er total aus. Da ich merke, dass ihn das Gassi gehn dadurch oft mehr stresst als entspannt, möchte ich euch um Hilfe bitten.
Wir waren zuvor bei einer Hundetrainerin hier bei uns in der Nähe, die jedoch nicht zu uns nach Hause kam leider. Im Umfeld des trainingsgeländes war Marley die Ruhe selbst aber sobal wir hier zu Hause laufen dreht er total durch (unabhängig ob mit oder ohne unsren zweiten Hund). Von seinen 2. Vorbesitzern habe ich erfahren, dass das schon seit sie ihn mit einem Jahr bekommen haben so ist. Auch sie waren mit ihm auf dem Hundeplatz und dort war alles in Ordnung, doch sobald er den Platz verlässt tickt er aus.

Im Haus ist die ganze Sache entspannter geworden und er kläfft nur beim Klingelgeräusch und bei Geräuschen die er nicht kennt. Außerdem ist er sehr ängstlich und alles neue Verunsichert ihn.
Ich würde mich sehr über eure Tipps und Verbesserungsvorschläge freuen da ich wirklich möchte, dass der kleine Mann mit vier Jahren nun endlich ein schönes Leben hat und beim Gassi gehn auch Spaß hat, da er sonst wirklich gut hört und ein toller und lernfähiger Hund ist.
Danke im Vorraus für die Hilfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
01.03.2015
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Knopfstern

Knopfstern

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Huhu :)

Was genau habt ihr aufm Hundeplatz geübt?
Hunde lernen Orts bezogen. Sprich, das was er am Ort lernt, musst du an anderen Orten genauso Umsetzen und ihm das dort genauso beibringen.
Das Problem haben ganz viele Hundehalter, viele wissen dies auch gar nicht.

Kurz, Übe mit ihm Intensiv, Leine laufen bei dir in der Gegend. Und in neuen Umgebungen.

Und dann stellt sich mir die Frage, wie viel Freiraum, bzw welche Grenzen setzt du deinem Hund? ;)
Darf er alles bei dir?
Es ist ja meistens so, das es immer ein zusammen spiel aus verschiedensten Problemen Zuhause/allgemein sind, die dort mit rein spielen.

Und dann wäre Interessant, wie alt er ist und was er so für eine Vergangenheit hat. Wenn er bereits zwei Mal umziehen musste?

Lg :)
 
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gürkche

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Also Marley ist 4 Jahre alt, wohnt jetzt seit ca 1Jahr hier bei uns. Die ersten Besitzer die ihn als Welpe hatte, haben ihn wohl geschlagen etc. und dann auf einem Bauerhof ausgesetzt dort wurde er von einem jungen Pärchen mitgenommen, bei denen er es gut hatte bis sie sich getrennt haben.Beide hatten eine neue Wohnung und der arme Marley saß oft tagelang alleine in der alten Wohnung fest. Was er in der Hundeschule gelernt hat kann ich nicht beurteilen da kannte ich ihn noch nicht.
Ich würde nicht sagen, dass er alles darf. Er frägt alles ab in dem er sitzt und wartet bis man beispielsweise sagt komm hoch (auf couch etc.).
Auch würde ich nicht sagen, dass er keine Leinenführungkennt, im Gegenteil. er flippt einfach nur bei anderen Hunden ausund läßt sich nicht wieder herunterbringen bis der andere Hund weg ist. und das im freien mit und ohne leine- in der wohnung sind andere hund auch kein thema.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also Marley ist 4 Jahre alt, wohnt jetzt seit ca 1Jahr hier bei uns. Die ersten Besitzer die ihn als Welpe hatte, haben ihn wohl geschlagen etc. und dann auf einem Bauerhof ausgesetzt dort wurde er von einem jungen Pärchen mitgenommen, bei denen er es gut hatte bis sie sich getrennt haben.Beide hatten eine neue Wohnung und der arme Marley saß oft tagelang alleine in der alten Wohnung fest. Was er in der Hundeschule gelernt hat kann ich nicht beurteilen da kannte ich ihn noch nicht.
Ich würde nicht sagen, dass er alles darf. Er frägt alles ab in dem er sitzt und wartet bis man beispielsweise sagt komm hoch (auf couch etc.).
Auch würde ich nicht sagen, dass er keine Leinenführungkennt, im Gegenteil. er flippt einfach nur bei anderen Hunden ausund läßt sich nicht wieder herunterbringen bis der andere Hund weg ist. und das im freien mit und ohne leine- in der wohnung sind andere hund auch kein thema.
 
louiss

louiss

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hi gürkche,

ich denke nicht, dass dein hund launisch ist wenn er manchmal kläfft und manchmal nicht. ich vermute, dass da wo er kläfft was ist, zum bsp kucken die leute/hunde ihn an, haben ne körperhaltung die ihn verunsichert, nähern sich ihm zu schnell, haben eine unausgeglichene energie (sind zum bsp selbst unsicher) usw.

wenn er unsicher ist, wo geht er wenn er an der leine ist? vor dir? neben dir? hinter dir?
stört es ihn auch wenn die sich objekte von hinten nähern oder nur von vorne?
wie groß ist sein sicherheitsabstand, bellt er auch wenn auf der anderen straßenseite jemand vorbeifährt?
was machst du, wenn er so rumkläfft? wann bekommst du wieder seine aufmerksamkeit?

wahrscheinlich fühlt er sich an der leine einfach eingeschränkt. normalerweise sollte eine leine sicherheit und vertrauen vermitteln, der hund sollte lernen, dass eine leine zu seinem schutz dient. bei deinem klingt es eher, dass er sich "gefangen" und "verletzlich" fühlt.

bei meinem hab ich es so gemacht, dass ich vorausschauend gelaufen bin. ich hab darauf geachtet, dass ich alles was ihm angst machen könnte zuerst gesehen habe und entsprechend darauf reagiert habe. zum bsp straßenseite gewechselt, oder ihn rechtzeitig hinter mich genommen, so dass ich als erstes dem objekt begegne, oder um hunderachtzig grad die richtung gewechselt. freilaufende hunde habe ich körperlich geblockt, so dass sie nicht an meinen ran können. bei tieren, die er nicht kannte hab ich ihn auf den arm genommen, damit er sich von oben aus sicherer distanz die tiere in ruhe ankucken konnte, bei objekten wie zum bsp nen müllsack bin ich hin und habs angefasst. im freilauf hab ich ihn jedesmal rangerufen und angeleint und alles fremde von ihm ferngehalten (so hat ihm die leine sicherheit und schutz vermittelt) er konnte dann selbst und in seinem eigenen tempo entscheiden, wann er einen anderen hund kennenlernen wollte. du kannst auch nen fußgänger, den er anbellt bitten deinem hund ein leckerli zu geben.

ich wünsch euch viel erfolg
 
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